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	<title>African Paper &#187; Subroutine Records</title>
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		<title>ZEA: Witst Noch Dat D&#8217;r Neat Wie</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Dec 2021 03:13:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/12/MR33_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-27998" title="MR33_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/12/MR33_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der in Amsterdam lebende Arnold de Boer, der meist unter dem Namen Zea unterwegs ist, ist ein Meister einfacher Strukturen, in dessen Songs und Soundscapes kein Ton und kein ornamentaler Schnickschnack zu viel vorkommt und die musikalische Suppe versalzt. Oft meint man folkige Muster in seinem Gitarrenspiel herauszuhören, doch gibt es gleichzeitig immer den Widerhall von etwas Urbanem, das einem bewusst macht, dass<span id="more-27997"></span> Zeas Ursprünge in wesentlich raueren Gefilden liegen. Seine Mitgliedschaft bei the Ex wird von vielen gleich im ersten Satz erwähnt.</p>
<p>Sein vor kurzem erschienenes Album &#8220;Witst noch dat d&#8217;r neat wie&#8221; &#8211; dt. &#8220;Weißt du noch, dass es nichts gibt&#8221; &#8211; knüpft an sein vor vier Jahren erschienenes Album &#8220;Moarn gean ik dea&#8221; an. Beide stechen aus seinem bisherigen Werk durch die Verwendung einer Sprache heraus, die außerhalb ihrer Region wenigen bekannt ist, nämlich des Westfriesischen. Es handelt sich bei dieser keineswegs um einen Dialekt, sondern um die zweite Amtssprache der niederländischen Provinz Fiesland, in der de Boer seine Kindheit und Jugend verbrachte. Der weitgereiste De Boer kam vermutlich nicht aus reiner Nostalgie oder Heimatverbundenheit auf die Idee, in seiner eigentlichen Muttersprache zu singen, sondern aus einem stark ausgeprägten Interesse an Sprachen generell. Auf &#8220;Witst noch dat d&#8217;r neat wie&#8221; vertont er eigene Lyrics und Texte regionaler Autorinnen und Autoren wie Bert Schierbeek, Hans Faverey, Anne Wadman und Benjamin Mays.</p>
<p>Wie schon auf dem erwähnten Vorgänger erweist sich Zea auch hier &#8211; falls man das als ein des Friesischen unkundiger behaupten darf &#8211; als grandioser Liedermacher, der den Songe durch seinen ungeschminkten Gesang trotz einer häufigen Nähe zur Rezitation etwas ungemein Kraftvolles gibt, das keine dicken Verstärker braucht, um nur mit akustischer Gitarre und Percussion von Zeit zu Zeit ein exzessives Punkfeeling aufkommen zu lassen &#8211; stets haben die mal melancholischen, mal aufwühlenden Stücke den anrührenden Charme von Homerecordings. Darüber hinaus sind die Songs immer wieder anders aufgestellt: Hypnotisierende Songs, die fast an lichtscheue Akustikprojekte wie Boduf Songs erinnern, wechseln sich ab mit Blues-Nummern, feurig schmetterndem Flammenco, Spoken Words über galloppierendem Fingerspiel, leidenschaftlichen Chansons &#8211; der eine Songs, der mir gleich bekannt vorkam, entpuppte sich als eine großartig pastorale Version in Friesisch von Jacques Brels &#8220;Ne me quitte pas&#8221; &#8211; und fetzigen Schuhplattlern mit aggressiven Shouts.</p>
<p>Die Texte sind in mehreren Sprachen abgedruckt, was für viele dann eine ansonsten unbeleuchtete Komponente erhellt, und wer das Temperament dieser Musik in vollem Umfang genießen will, der sollte nach den Terminen seiner gerade stattfindenen Tournee umschauen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Makkum Records / Subroutine Records</strong></p>
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		<title>ZEA: Agency 7&#8243;</title>
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		<pubDate>Wed, 29 May 2019 15:33:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Arnold de Boer ist vielen als Gitarrist von The Ex und als Chef des nach seinem westfriesischen Geburtsort Makkum benannten Labels bekannt, mit dem er &#8211; nicht nur, aber durchaus auch &#8211; zu einem internationalen Botschafter ghanaischer Counter Culture geworden &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/05/29/zea-agency/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/05/arnolddeboeragency.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17788" title="arnolddeboeragency" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/05/arnolddeboeragency-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Arnold de Boer ist vielen als Gitarrist von The Ex und als Chef des nach seinem westfriesischen Geburtsort Makkum benannten Labels bekannt, mit dem er &#8211; nicht nur, aber durchaus auch &#8211; zu einem internationalen Botschafter ghanaischer Counter Culture geworden ist. Neben diesen und anderen Dingen sollte nicht unterschlagen werden, dass er auch ein Soloprojekt namens Zea betreibt und in gewissen Abständen zuckersüße Polemiken herausbringt. So wie die gerade erschienene Single.<span id="more-17787"></span></p>
<p>Wenn es um die Vermüllung der Meere, die Zerstörung der Artenvielfalt und den Raubbau an den Ressourcen unseres Planeten geht, ist der Mensch unter den Lebensformen bekanntlich Spitzenreiter. Man hat es oft gehört, und während die simple Feststellung aus dem Mund von Politikern oder der Feder von Journalisten redundant wirkt, macht sie sich in polemischen Biss verpackt immer wieder gut. Mit dezent rumpelnden Pappschachteltakten im Hintergrund, frohsinnig-folkigem Gitarrenspiel a la John Renbourn und ebenso fidelem Gesang spielt de Boer in &#8220;Agency&#8221;, dessen Titel wohl im Sinne von Agenda gemeint ist, Szenarien wie die weltrettende Vernichtung der Menschheit, ein Parlament der Tiere und Pflanzen und vieles mehr durch, und alles wirkt wie eine spontane humorige Schimpftirade, die man nicht anders als mit &#8220;so ist&#8217;s&#8221; quittieren kann.</p>
<p>&#8220;My First Friends Were Animals&#8221; auf der zweiten Seite ist etwas weniger simpel gestrickt und ungleich voller und krachiger vom Sound. darüber hinaus auch recht zackig in seinem hypnotischen Keilhackenbeat, in dessen unerbittlichen Vorwärtsdrang sich einiges hinzumischt: Tierstimmen? Ein oud-artiges, orientalisch klingendes Instrument? Definitiv de Boers mit Echoeffekten verfremdete Stimme, mit der er nur mäßig verständliche Verse aus John Lennons &#8220;Give Peace a Chance&#8221; zitiert und erneut der selbstgefälligen Krone der Schöpfung &#8211; dem einzigen Tier, das nicht Tier genannt werden will &#8211; ein paar Zacken herausbricht.</p>
<p>&#8220;I am not defending nature, I am nature defending itself&#8221;, schleudert er dem Status Quo des Anthropozän entgegen, und wem das noch nicht kämpferisch genug ist, der sollte sich auf jeden Fall auf eines der Konzerte seiner gerade beginnenden Europatour begeben.</p>
<p><strong>Label: Makkum Records / Subroutine Records</strong></p>
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		<title>WOLVON: Ease.</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Sep 2017 07:15:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bram Nigten]]></category>
		<category><![CDATA[De Graanrepubliek]]></category>
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		<description><![CDATA[In ihrer Heimatstadt Groningen sind Wolvon seit Jahren Kult, in den Niederlanden generell längst kein Geheimtipp mehr, und im übrigen Europa konnte man bereits einige ihrer energiegeladenen, aber auch erschöpfenden Konzerte erleben &#8211; u.a. im Vorprogramm von A Place to &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/09/16/wolvon-ease/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/09/wolvonease.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14258" title="wolvonease" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/09/wolvonease-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In ihrer Heimatstadt Groningen sind Wolvon seit Jahren Kult, in den Niederlanden generell längst kein Geheimtipp mehr, und im übrigen Europa konnte man bereits einige ihrer energiegeladenen, aber auch erschöpfenden Konzerte erleben &#8211; u.a. im Vorprogramm von A Place to Bury Strangers, in deren Umlaufbahn der verrauschte Lärm der drei Postpunknoiserocker auch ganz gut passt.<span id="more-14257"></span></p>
<p>Sollte sich das doch meist gepflegte, indie-studentische Publikum der bekannten Amerikaner hier und da an den Holländern stören, könnte das daran liegen, dass die nicht nur gefällige Laut-Leise-Musik mit griffigen Bassläufen und wavigen Baritonvocals bieten, sondern all dies zur Unkenntlichkeit aufrauen und unter einem dichten Soundnebel verschwinden lassen. Andere sind Shoegazer, Wolvon werden eins mit ihren Fuzzpedalen.</p>
<p>Auf dem denkbar unpassend betitelten „ease.&#8221; sind die Riffs verrauscht und siffig, die Leadgitarren atonal, die Bässe gerinnen zu räudigem Knarren, und der oft klagende Gesang, der aus den hintersten Ecken des Studios zu kommen scheint, verschwindet zusammen mit den holprigen Rhythmen immer wieder im zähflüssigen Brei. Wolvon zelebrieren die Abwesenheit jeglicher Trennschärfe.</p>
<p>Dass die Musik nicht immer vollkommen ungreifbar bleibt, dankt sich den Uptempo-Momenten, in denen die Batterie alles niederhaut, oder im Ritualismus von „Burner&#8221;, in welchem beschwörende Perkussion für mitreißende Hypnotik sorgt. Solche Momente könnten auch die besänftigen, die es gern griffig haben, für das Album in toto sollte eine gewisse Lust an der Auflösung vorhanden sein.</p>
<p><strong>Label: Subroutine / De Graanrepubliek</strong></p>
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