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	<title>African Paper &#187; Sugarbush Records</title>
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		<title>TRAPPIST AFTERLAND: Insects in Amber</title>
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		<pubDate>Sat, 25 May 2019 04:18:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn flüssiges Harz sich im Laufe einer sehr langen Zeit in Bernstein verwandelt, kann es passieren, dass lebende Objekte wie Pflanzen oder kleine Tiere in dem Material eingeschlossen werden und als besterhaltene Fosilien die Zeiten überdauern. Meist sind es Insekten. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/05/25/trappist-afterland-insects-in-amber/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/05/trappistafterlandinsectsinamber.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17663" title="trappistafterlandinsectsinamber" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/05/trappistafterlandinsectsinamber-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn flüssiges Harz sich im Laufe einer sehr langen Zeit in Bernstein verwandelt, kann es passieren, dass lebende Objekte wie Pflanzen oder kleine Tiere in dem Material eingeschlossen werden und als besterhaltene Fosilien die Zeiten überdauern. Meist sind es Insekten. In vielen Kulturen, die mit Bernstein in Berührung kamen, wurden diese Fossilien zu einem Symbol für einen alternativen Blick auf das Phänomen Zeit, und bezeichnenderweise wird Trappist Afterlands neues Album mit einer kurzen Meditation über den<span id="more-17662"></span> relativen Chrakter der Zeit eröffnet. Wenn im Verlauf der zehn Stücke immer wieder Themen der Komogonie aus christlich-gnostischer Perspektive anklingen, spielt dieser Konnex zwischen Spiritualität und Wissenschaft, Relativitätstheorie und Religion zwar keine vordergründige Rolle, dient allerdings als Rahmen, der all den folgenden Worten, Klängen, Melodien und Harmonien ihre spezielle Färbum verleiht.</p>
<p>&#8220;Insects in Amber&#8221; knüpft musikalisch an die Alben der letzten Jahre, an die etwas eingängigere Phase seit &#8220;Afterlander&#8221; oder spätestens &#8220;God&#8217;s Good Earth&#8221; an und verknüpft einmal mehr ein meist folkiges Instrumentarium aus verschiedenen Kontinenten, verspielte Experimente und entrückten Gesang mit eingängigen Melodien, die jeden Psych- oder Dark Folk-Freund in Verzückung versetzten wird. Neben der Vielzahl an Instrumenten, die Bandchef Adam Cole selbst eingespielt hat, kommen schon bekannte Mitstreiter wie David Colohan und Anthony Cornish, dessen Frau Jodie, Neulinge im Trappist-Kosmos wie Ricky French, sowie Alan Davidson von den schottischen Kitchen Cynics zu Wort, der u.a. den Eingangsmonolog rezitiert.</p>
<p>In &#8220;God&#8217;s Dream&#8221;, dessen ekstatisches Strumming auf der giechischen Bouzouki und der gewohnt zisselige Trappistsound, v.a. aber die wunderbar melancholische Geangsmelodie es zu einem der mitreißendsten Stücke des Albums machen, wird die Welt in gnostischer Manier als Traum Gottes und der Akt des Träumens als Schöpfung dargestellt &#8211; ein Motivkomplex, der in einigen Stücken zur Sprache kommt: In &#8220;God&#8217;s Food&#8221;, in der über einer Klanggestalt, die fast ein wenige Velvet Underground anklingen lässt, die Frage nach der Manifestation von Wirklichkeit gestellt wird. Ebenfalls in diesen Bereich geht &#8220;Within a Dream&#8221;, das auf einem berühmten Edgar Allan Poe-Gedicht basiert. Wenn alles nur ein Traum in einem Traum ist, ist dann auch Vergänglickeit und Verlust weniger real und weniger schwer? fragt Cole mit Poe und lässt mit seinen mollastigen Vocals und dem entrückten Bouzoukispiel eine wehmütige Frage im Raum stehen. Der Sand jedenfalls rinnt aus der Hand und ist nicht aufzuhalten. In &#8220;I Will Not Ask&#8221; aus der Feder eines Mar Thomas, wird in Gebetform fast so etwas wie eine Theorie des Betens selbst aufgestellt, das als Dank und nicht als Bitte wirkungsvoll ist. Manch einen mag wundern, wie nah das gnostische Christentum z.T. an Vorstellungen ist, die man vielleicht mit dem Buddhismus und anderen außereuropäischen Arten der Spiritualität verbindet. Den Song mit dem säuselnden Sound der indischen Tanbura, einem sitarartigen Instrument, zu untermalen, mag auch dazu passen.</p>
<p>Einmal mehr lassen sich die Songs auch ohne den mystischen Überbau genießen, vorausgesetzt ist allerdings ein Faible für Mandolinen, Oud und Dulcitar, für Harmonium, Mellotron und Melodica und überhaupt für dunkeln, psychedelischen Folksound, der beispielsweise in dem bildreichen &#8220;Crippled Cross&#8221; auch mit rückwärtsgespielten Passagen und anderen verspielten Experimenten aufwartet oder das mit einem Gebet eingeleitete &#8220;Bishop of Arnagh&#8221; über den irischen Nationalheiligen St. Patrick. Ferner &#8220;GodDog&#8221;, das in fast unbekümmerter Spielweise die Empathie besingt, die sich zwischen Mensch und Tier abspielt und nach dem berührenden &#8220;Song for Sundog&#8221; für einen Neubeginn steht. &#8220;Song of the Pipis (A Jar of Mystics part 2)&#8221; entführt einen erneut an den zwischen Canberra und Sydney gelegenen Minnamurra oder Mystic&#8217;s Beach inmitten des Killalea Park, seine Glöckchen und der andächtige Gesang leiten über in den harmonischen Ausklang &#8220;Heirlooms in the Mist&#8221;. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.sugarbushrecords.com/">Sugarbush</a> / <a href="http://www.reverbworship.com/">Reverb Worship</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1156020248/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless><a href="http://trappistafterland.bandcamp.com/album/insects-in-amber">Insects in Amber by trappist afterland</a></iframe></p>
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		<title>Zwei Wiederveröffentlichungen von Trappist Afterland bei Sugarbush Records</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jan 2018 19:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten Jahr begann der australische Multi-Instrumentalist Adam Cole, die frühen Alben seines mystischen Psych Folk-Projektes Trappist Afterland, die seinerzeit in kleinen Auflagen im CDr-Format erschienen sind, auf Vinyl neu zugänglich zu machen. Neben &#8220;Like A Beehive, The Hill Was Alive&#8221;, das bei Pointy Little Heads neu erschienen ist und hier ausgiebig besprochen wurde, erblicke auch &#8220;The Five Wounds Of Francis Minor&#8221;, diesmal bei den englischen Sugarbush Records, als chice LP das Licht der Welt.<br />
<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/01/trsppissugarbushrereleases.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14782" title="trsppissugarbushrereleases" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/01/trsppissugarbushrereleases.jpg" alt="" width="499" height="257" /></a><span id="more-14781"></span><br />
Dem folgt nun die Wiederveröffentlichung der beiden ersten Longplayer &#8220;Burrowing To Light In The Land Of Nod&#8221; und &#8220;The Round Dance Of The Cross&#8221;, die zuerst 2012 erschienen sind. Diese Aufnahmen, teilweise inspiriert von gnostischen Evangelien, zeigen die Band von einer etwas sperrigeren Seite als die Alben der letzten Jahre, mit &#8220;My Own Light Divine&#8221;, das später auf &#8220;God&#8217;s Good Earth&#8221; als Teil der &#8220;God Botherings&#8221; wiedererscheinen sollte, ist auf &#8220;Burrowing..&#8221; aber schon einer der bei Konzerten beliebtesten Tracks enthalten.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/EhF1ToGGprY" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><a href="https://trappistafterland.bandcamp.com"><strong>Trappist Afterland @ Bandcamp </strong></a><br />
<a href="https://www.discogs.com/seller/sugarbushrecords/profile"><strong>Sugarbush Records @ Discogs </strong></a></p>
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		<title>TRAPPIST AFTERLAND: Afterlander</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Sep 2017 07:16:12 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/09/TrappIstAfterlandEr.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14276" title="TrappIstAfterlandEr" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/09/TrappIstAfterlandEr-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In der Diskografie von Trappist Afterland nahm das vor zwei Jahren erschienene „Afterlander“ so etwas wie eine Schanierstelle ein, fasste vieles aus der Vergangenheit der australischen Psych Folker zusammen und stellte zugleich die Weichen für Künftiges. In ihrer mystisch angehauchten, weit über westliche Musiktratitionen hinausgehenden Gestalt deuteten die Songs schon etwas in die konzentriertere Richtung des darauf folgenden „God&#8217;s Good Earth“ und hatten doch noch einiges von dem zerfledderten 70er-Feeling des Frühwerks, das wie ein Echo aus den<span id="more-14275"></span> Tagen der Incredible String Band zu uns herüberwehte. Sänger Adam Cole selbst nannte es einmal sein liebstes Trappist-Album, und in der Tat enthält es ein paar großartige Songs.</p>
<p>Wie ein drogeninduzierter Traum, der sich heimlich ins schlafende Bewusstsein schleicht, baut sich der eröffnende Song „Lucifer Mosquito“ mit zaghaftem Rasseln und Bimmeln auf, mit stimmungsvollem Gitarrenspiel und sanftem Murmeln entsteht eine somnambule Atmosphäre, die entfernt an einige Momente auf Current 93s „Black Ships“-Album erinnert. Der Song erzählt eine sehr ungewöhnliche Version der Geschichte des Sündenfalls, bei der Luzifer nicht als Schlange, sondern als Stechmücke im Paradies erscheint. Nachdem der Stammvater Adam ihn dabei beobachtet, wie er das Blut eines Schweines saugt, erwacht in ihm die Lust auf fleischliche Nahrung, was als Folge den Fall der Menschheit einleitet. Die Geschichte und ihre fast kindliche Darbietung vermögen derart zu bannen, dass man erst mit der Zeit merkt, wie mit dezenter Perkussion und weiteren Instrumenten doch ein recht voller Bandsound entstanden ist.</p>
<p>Einige der folgenden Songs haben eine soundscapige Gestalt und scheinen in allem das Geheimnis zu suchen, um es gleichsam zu bewahren. „Saint Peter &amp; the Rainbow“ mit seinem asiatisch anmutenden Schwebedrone lässt Wundersames vorbeiziehen, das mehr erlebt als begriffen werden will, ebenso „Jessie&#8217;s Root“, das den schon auf „Like a Beehive“ behandelten Stoff aus dem Buch Jesaja auf evokativen Klangteppichen schweben lässt, während der Stimmeinsatz beinahe einem weiteren, atmosphärischen Instrumentenspiel gleichkommt. Ein Detail, das solche Songs besonders prägt, ist ein Instrument namens Dulcitar, das die Grundform des Hackbretts mit Komponenten von Gitarre und Sithar kombiniert. Coles Exemplar wurde übrigens in der Werkstatt Timothy Renners (Stone Breath u.a.) gebaut.</p>
<p>„Black Dog Coast“, ein wohl sehr persönlicher Song, bei dem Coles Tochter am Cello zu hören ist, beginnt ähnlich geheimnistrunken, bricht in der Mitte jedoch recht plötzlich auf und gebiert eine treibende, fast rockige Energie &#8211; Perkussionist Phil Coyle, der im Bereich der Rhythmus-Instrumente vermutlich ebenso breit aufgestellt ist wie Cole bei den Saiteninstrumenten, drückt hier einigen Stücken seinen Stempel auf. Neben diesen Klanglandschaften enthält „Afterlander“ auch wunderschöne, durchaus eingängige Songwriter-Perlen: „A Jar of Mystics“ benötigt über weite Strecken nur die simplen Ornamente der Oud und Coles melodischen Gesang, doch wenn sich eine Flöte hinzugesellt und einen zum „mystic&#8217;s beach“ hinwegträgt, entstehen einige der größten Momente des ganzen Albums. Ähnlich ergreifend das etwas üppigere „Where the Willows Weep“, dessen wehmütige Melancholie den Wunsch nach Schönheit und Wahrheit nicht nur ausdrückt, sondern gleichsam einlöst.</p>
<p>Trappist Afterland wurden häufig, auch bei uns, mit bekannten mystischen und psychedelischen Folkacts verglichen, Namen wie The Incredible String Band oder The Trees Community, aber auch neuere Bands wie Stone Breath, Six Organs of Admittance oder die akustischeren Werke von Current 93 werden gerne genannt. Doch wer die z.T. recht unterschiedliche Ausprägung dieser Gruppen kennt, wird ahnen, dass diese Verweise nur grob den musikalischen und thematischen Ort der Melbourner umreißen, denn in Wirklichkeit haben sich Trappist Afterland mit ihrem immer etwas stonerartigen Sound, der Verschmelzung westlicher und orientalischer Einflüsse und der sanften, ungekünstelten Stimme Coles längst einen ganz eigenen Platz erspielt.</p>
<p>„Afterlander“ wurde gerade auf LP neu aufgelegt, die neue Fassung enthält Liner notes von David Tibet, der vor einiger Zeit auf die Band aufmerksam wurde. Das ist die gute Nachricht. Die andere ist, dass die Auflage mit 200 Exemplaren ausgesprochen knapp ist, so dass man sich beeilen sollte. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.sugarbushrecords.com/?m=1">Sugarbush Records</a></strong></p>
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