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	<title>African Paper &#187; T-Rex</title>
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		<title>ROZZ WILLIAMS: Sleeping Dogs</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Dec 2013 01:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/12/Rozz-5070623-1383689211-7015.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8012" title="Rozz-5070623-1383689211-7015" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/12/Rozz-5070623-1383689211-7015-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Durch die in den letzten Jahren (wieder)veröffentlichten Aufnahmen von Rozz Williams&#8217; Projekt Premature Ejaculation, die wir auch auf dieser Seite regelmäßig besprochen haben, wurde der experimentelle Teil des Werkes des Kaliforniers in den Mittelpunkt gerückt, wobei Williams&#8217; (Ver)Kult(ung) natürlich primär auf dem Frühwerk von Christian Death gründete, durch das er zur Gothic-Ikone schlechthin wurde und Stoff für gleich mehrere Hagiographien lieferte, denn das 1982 erschienene Debüt „Only Theatre of Pain“ diente -gerade auch ästhetisch- als Blaupause für zahlreiche oftmals weniger inspirierte Bands. Dabei waren Williams&#8217; musikalische Einflüsse und Interessen vielseitig(er) und ließen sich -zumindest dann, wenn es um Songorientiertes ging- oftmals klar in den 70ern verorten.<span id="more-8006"></span></p>
<p>1993 war eine Shadow Project-Tour durch Deutschland angekündigt, allerdings hatte sich die Band zwischenzeitlich aufgelöst und Williams spielte bei den Auftritten mit neuen Mitmusikern zwar (auch) Shadow Project-Songs, aber in kompakterer, rockiger Form. Unter dem Projektnamen Daucus Karota wurde dann auch kurz darauf die 10&#8221;-EP „Shrine“ aufgenommen, die einen Musiker zeigte, der sich dem engen Korsett, in das ihn Fans pressten, zu entwinden versuchte. Im Laufe der Jahre spiegelte sich dies auch immer wieder in den Songs wider, die gecovert wurden: u.a. Stücke von Lou Reed, Velvet Underground, Gary Numan, Alice Cooper, Roxy Music, T-Rex, Stooges und (immer wieder) David Bowie. Dass der „thin white duke“ schon sehr früh ein zentraler Einfluss war, konnte man spätestens auf dem zweiten, 1984 erschienenen Christian Death-Album „Catastrophe Ballet“ erkennen, auf dem Williams teilweise auf unheimliche Art wie ein Wiedergänger Bowies klang.</p>
<p>Die nun veröffentlichte Doppel-LP „Sleeping Dogs“ enthält (oftmals unveröffentlichte) Songs, die auf vier Konzerten zwischen 1993 und 1997 aufgenommen wurden. Knapp die Hälfte sind Coverversionen (wobei das in den Credits des Albums leider nur lückenhaft angegeben ist): Marc Bolans „Sunken Rags“ (hier als „Sunken Rex“ aufgeführt), „Raw Power“ der Stooges, das in seiner Studioversion auf „Shrine“ zu finden ist, Lou Reeds „Kill Your Sons“, das er Anfang der 90er auch mit den kurzzeitig reformierten Christian Death neu interpretierte und insgesamt drei Stücke Bowies: „Dodo“, „Moonage Daydream“ und „Time“. Auf letzterem wird Williams am Keyboard begleitet und „Time“ erinnert dann auch etwas an das mit Gitane Demone aufgenommene Album „Dream Home Heartache“. Das auf „Sleeping Dogs“ ebenfalls enthaltene „Flowers“ von eben diesem Album wird in etwas rockigerer Form gespielt. Die meisten der anderen Stücke erinnern an „Shrine“, wobei das treibende „Bruised“ oder „2<sup>nd</sup> Step“ zu den Höhepunkten gehören. Insgesamt ist „Sleeping Dogs“ ein erstaunlich homogen klingendes Album. Man ginge sicher zu weit, wenn man sagen würde, hier handele es sich um eine Art verschollenes Album – es hieß immer wieder, Williams habe ein ganzes Daucus Karota-Album aufnehmen wollen -, aber weit mehr als eine disparate Zusammenstellung ist „Sleeping Dogs“ bei weitem. Da der Klang durchgängig gut ist, dürften auch die, die vielleicht den einen oder anderen Track lediglich von Bootlegs kennen, zugreifen.</p>
<p>Ein Sprichwort sagt: „Let sleeping dogs lie“ &#8211; man kann froh sein, dass dies nicht befolgt wurde.</p>
<p>M.G.</p>
<p>Label: <a href="http://www.going-underground.de/">Going Underground</a></p>
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		<title>TEMPLE MUSIC: Children Of The Sun</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 06:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alan Trench]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer mit Temple Music lediglich Alte Musik und eine relativ abstrakte Neuinterpretation von Folklore in Verbindung bringt, der darf beim aktuellen Longplayer ein paar Überraschungen erleben. Orchis-Gründer Alan Trench und Bandkollege Stephen Robinson sind nicht nur Experten und Virtuosen des &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/05/05/temple-music-children-of-the-sun/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/05/childrenofthesun.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4420" title="childrenofthesun" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/05/childrenofthesun.jpg" alt="" width="152" height="150" /></a>Wer mit Temple Music lediglich Alte Musik und eine relativ abstrakte Neuinterpretation von Folklore in Verbindung bringt, der darf beim aktuellen Longplayer ein paar Überraschungen erleben. Orchis-Gründer Alan Trench und Bandkollege Stephen Robinson sind nicht nur Experten und Virtuosen des Folk, sondern auch Kinder der Punk- und New Wave-Ära, und nichts schlägt einem mehr entgegen als dies, wenn man ohne besondere Erwartung die ersten Takte von &#8220;Children of the Sun&#8221; vernimmt. Temple Music überraschen hier nämlich mit einem <span id="more-4280"></span>sägezahnartigen Gitarrenriff, für den ein Begriff wie Post Punk erfunden wurde, und den man jahrelang v.a. aus dem Old School-Abend der lokalen Gothic-Disco her kannte. Schlechtes muss das durchaus nicht heißen, auch wenn man nach jahrelangen Anknüpfungsversuchen an (vermeintlich?) bessere Zeiten und nach etlichen Hypes schon seine Mühe hat, die wirklich interessanten Erneuerer aus der Masse an Aufgewärmtem herauszufischen. In dem monotonen Song &#8220;Mirror&#8221; jedenfalls kämpfen die wabernden Synthies von Frank Suchomel und der Sirenengesang von R. Loftis, die sich bereits bei The Gray Field Recordings einen Namen machen konnte, um die Vorherrschaft in diesem seltsamen Songgebilde. Ihre leicht etherische Stimme schafft eine kontemplative Atmosphäre, die das für Trench nicht untypische Introspektionsthema bestens einfängt. Das größte Kuriosum jedoch stellen die dünnen, minimalen Beats aus dem Drumcomputer dar, die an die Punkreste früher WSD-Aufnahmen erinnern und heutzutage einen seltsamen Retroeffekt hervorrufen, über dessen für und wieder ich mir schwer ein Urteil bilden mag.</p>
<p>Nach diesem kleinen Kulturschock wirkt der akustische Auftakt des darauf folgenden Titelsongs wesentlich vertrauter und weiß dann sicher auch Temple Music-Hörer der alten Schule zu versöhnen. Erst gegen Ende, nachdem Loftis auf trunkene Art eine Reise ins Unbekannte besungen hat, melden sich die Drums wieder zurück und kernige E-Gitarren runden das Szenario ab. Eine echte Überraschung hält „Ism“ bereit, denn hier traut sich Trench erstmals selbst ans Mikro und intoniert einen smoothen Indiesong, der um die mantrartig wiederholte Phrase „not so fixed“ herum gebaut ist und hypnotisch wirkt. Mit seinem dreampoppigen Gitarrenpicking verbreitet das Stück fast ein bisschen 4AD-Feeling, und generell sind die Sonnenkinder, die auf dem Album die Hauptrolle spielen äußerst traditionsbewusst und scheinen sich in unterschiedlichen Epochen (nicht nur) der Popgeschichte heimisch zu fühlen. Herzstück des Albums ist das Mammutstück „Monumentum“, dass seinem Namen alle Ehre macht. Raue Schrammelgitarren, hintergründiges Punkshouting, tremolierende Retrosynthies und futuristische Störgeräusche sorgen allenthalben für überraschende Wendungen und geben dem Ganzen eine krautige Grundstimmung, die durch ergriffenes Pathos auf dem Harmonium und liebliche Folkgitarren untermauert wird. Wenn sich am Ende des knapp zwanzigminütigen Stücks alles in Flimmern und Rauschen auflöst, denkt man unweigerlich, dass man aus dieser opulenten Songkollage gleich ein ganzes Album hätte machen können, seine Vielseitigkeit tröstet dann auch problemlos über klangliche Eigentümlichkeiten hinweg. Wesentlich schlichter gehalten die T Rex-Interpretation „Warlord of the Royal Crockodiles“, die ein Popsong voll rauer Verzerrung geworden ist.</p>
<p>„Children of the Sun“ unterscheidet sich in vielen Punkten sehr von Alben wie „Soon You Will All Die&#8230;“, es ist weniger abstrakt, aber auch technisch betont schlichter gehalten und beansprucht so einen Sonderstatus in der Diskographie der Band. Als CDr mit handgemaltem Artwork erschien das Album bei AntiClock und ist auf fünfzig Einheiten limitiert, eine Vinylversion ist ebenfalls angekündigt. Tip für alle, die Trench auch einmal etwas „unfolkiger“ hören wollen.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.anticlock.net">AntiClock</a></strong></p>
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