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	<title>African Paper &#187; Tapetopia</title>
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		<title>NEUNTAGE ALT: Waif</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 04:29:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal klingen frühe Synthie-Experimente mit Punk&#8217;n'Wave-Einfärbung, als geisterten sie im Halbschlaf zwischen Euphorie und Verunsicherung durch den Raum. In einem solchen Zwischenraum entfaltet sich auch der Reiz von &#8220;Waif&#8221; der Berliner Combo Neuntage Alt. Hervorgegangen aus dem DDR-Urpunk und ferner &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/04/04/neuntage-alt-waif/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/09/waif.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-48024" title="waif" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/09/waif-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Manchmal klingen frühe Synthie-Experimente mit Punk&#8217;n'Wave-Einfärbung, als geisterten sie im Halbschlaf zwischen Euphorie und Verunsicherung durch den Raum. In einem solchen Zwischenraum entfaltet sich auch der Reiz von &#8220;Waif&#8221; der Berliner Combo Neuntage Alt. Hervorgegangen aus dem DDR-Urpunk und ferner sozialisiert im Dunstkreis von Gruppen wie Ornament &amp; Verbrechen und AG Geige entwarfen <span id="more-48022"></span>Taymur Streng, René Glofke und Mike Sauer Anfang der 80er ein Klangbild, das weit über gängige Punk-Muster hinausging. Anklänge an den dystopischen Sound von Throbbing Gristle oder Cabaret Voltaire verbinden sich hier mit einem kühlen und gleichsam vertrackten Pop.</p>
<p>Das eröffnende &#8220;March&#8221; fällt schreiend mit der Tür ins Haus und leitet mit verspielten Synthies über in einen polternden Takt, der das Zeug hat, dunkle Tanzflächen durchzuschütteln. &#8220;Blue Sister&#8221; greift auf eine melodische Dub-Note zurück, die ebenso an Größen wie Augustus Pablo wie an mitreißenden Wave anknüpft. Danach wird es gefühlt immer düsterer: tief gepitchte, raue Stimmen und kaputte Grooves erzeugen eine apokalyptische Stimmung, in der es sich im Wachkoma tanzen lässt. Zwischen orchestralen Synthesies und verrauschten Szenarien tauchen Uptempo-Momente auf, perfekt für den Veitstanzpogo mit fliegenden Känguruhfäusten im Psychobillystil, der schon immer überraschend gut auch bei schnelleren Elektronummern funktionierte. Dazu kommen gelöst-rituelle Handdrums zu propellernden Synthies und kehlig-monotonen Vocals – eine fragwürdige Stilblüte, die Ian Curtis seinerzeit in die Welt gesetzt hat und die hier überraschend gut funktioniert. Es folgen experimentellere Momente, die für einige Minuten die Tür zu einer dada-surrealen Welt öffnen, die an Nurse With Wound und frühe Kitchen Cynics denken lässt.</p>
<p>Besonders eindringlich offenbart sich der monumentale Titeltrack, der auf deutsch &#8220;Waisenkind&#8221; bedeutet, lautlich eventuell aber auch auf den naheliegenden Begriff Wave anspielen mag, mit seinen schrillen, aufwühlenden und zugleich berührenden Hochtönern, orchestraler Dichte und einer rezitierenden Stimme, die den epischen Synthie-Schichtungen eine eigentümliche Dringlichkeit gibt. Schließlich führen die neun Tagealten Waisenkinder mit &#8220;Small World&#8221; in eine kleine unterirdische Traumwelt, während anrührende Flöten in jamaikanische Melodikaparts überleiten. Zum Abschluss noch mal ein unerwarteter Ohrwurm, der fast schon ein bisschen nach einem Novy Svet-Cover schreit.</p>
<p>&#8220;Waif&#8221;, ursprünglich nur als Kassette im Untergrund kursierend, erschien vor kurzem als Teil der Tapetopia-Reihe erstmals offiziell auf LP. Ein Dokument, das zeigt, wie kompromisslos und zugleich fantasievoll elektronische Musik im Ostberlin jener Jahre klingen konnte. Und v.a. originell, daran wollen auch meine namedroppenden Querverweise nichts kritteln. Wer weiß, was es da alles noch zu entdecken gibt? (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Tapetopia / Aufnahme + Wiedergabe</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1018015597/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>L’AMBASSADEUR DES OMBRES: Star of Evil</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Sep 2025 03:08:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aufnahme + Wiedergabe]]></category>
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		<description><![CDATA[Manchmal tauchen aus Archiven Aufnahmen auf, die nicht nur ein vergessenes Kapitel der Musikgeschichte freilegen, sondern auch ein ganzes Milieu wieder hörbar machen. &#8220;Star Of Evil&#8221; von L’Ambassadeur des Ombres gehört, ähnlich wie das bereits vor zwei Jahren wiederveröffentlichte &#8220;Strike &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/09/27/l%e2%80%99ambassadeur-des-ombres-star-of-evil/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/09/starofevil.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-48054" title="starofevil" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/09/starofevil-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Manchmal tauchen aus Archiven Aufnahmen auf, die nicht nur ein vergessenes Kapitel der Musikgeschichte freilegen, sondern auch ein ganzes Milieu wieder hörbar machen. &#8220;Star Of Evil&#8221; von L’Ambassadeur des Ombres gehört, ähnlich wie <a title="Strike Me If I Shriek: Reissue des raren Tapes von L’Ambassadeur des Ombres" href="https://africanpaper.com/2023/10/17/strike-me-if-i-shriek-reissue-des-raren-tapes-von-l%e2%80%99ambassadeur-des-ombres/">das bereits vor zwei Jahren wiederveröffentlichte &#8220;Strike Me If I Shriek&#8221;</a> zu diesen Fundstücken: ein Relikt aus den späten Tagen der DDR, das gleichermaßen vom <span id="more-48053"></span>Eigensinn seiner Schöpfer wie vom kulturellen Klima der Zeit erzählt.</p>
<p>Schon das eröffnende Titelstück &#8220;Star Of Evil&#8221; setzt ein markantes Zeichen: groovige Takte, tiefwummernd, durchzogen von Tremoli. Aus geflüsterten Passagen schält sich ein bluesiger Gesang heraus, der den &#8220;bösartigen Stern&#8221; beschwört. Diese Mischung war typisch für eine Zeit, in der New Wave nicht nur mit Kraftwerk, Romantik und der Geradlinigkeit des Punk assoziiert wurde, sondern auch Unaufgeräumtes wie groovige, dubbige und bluesige Elemente aufnahm. Dass sich diese Varietät gerade auch in den Undergroundszenen der DDR zeigte, gehört zu den lange unterschlagenen Kapiteln der Geschichte populärer und alternativer Musik.</p>
<p>&#8220;In The Soft Nightfall&#8221; entfaltet eine schummerige Atmosphäre, getragen von kratziger E-Gitarre, die in einem fast surfrockhaften Solo gipfelt. Trotz des Titels wirkt der Rhythmus aufgeweckter, der Gesang aber bleibt trunkenschwer und verleiht dem Stück eine düstere Note. Im weiteren Verlauf werden so ziemlich alle Register eines experimentierfreudigen und nach allen möglichen und unmöglichen Seiten hin aufgeschlossenen Punk’n’Wave gezogen. Mal mit aufwühlenden Takten und fast lärmigen Gitarren, dann wieder mit Orgelparts, die an Dub erinnern. Handclaps, fatalistische Trommelwirbel, hauchende Stimmen wie aufgeklebte Samples, anrührende Pianoparts im Walzertakt – dazu pochende Percussion, die wie auf Metallplatten klingt. Vieles wirkt dumpf und verrauscht; ob dies Absicht oder technische Gegebenheit war, lässt sich heute kaum sagen. Der Gesang erinnert in seinen abgründigsten Momenten, etwa in &#8220;At The Beach&#8221;, an einen in Sirup eingelegter David E. Williams in seinen urigsten Momenten.</p>
<p>Triller auf dem Saxophon erzeugen hier und da eine gruselige Spannung. &#8220;Neon Neon Neon&#8221; und &#8220;Wake Up&#8221; mit seinem Echo and the Bunnyaen-Feeling wären seinerzeit ein riesiger Mittelfinger in einschlägigen Chartshows gewesen. &#8220;And My Sleep Has Gone&#8221; wirkt wie eine Pastiche auf einen veritablen Surfrock-Hit. Als Highlight ragt &#8220;Star Of Evil / Star Of Pain&#8221; hervor – ein monumentaler LoFi-Track, fast brachial, dessen Rhythmus wie in einen rauchigen, funkensprühenden Nebel gehüllt ist, während der Gesang etwas deutlicher hervortritt.</p>
<p>Die Kernbesetzung Joggy Müller und Rene Glofke entstammte der Ostberliner Postpunk-Szene, in deren Umfeld zahlreiche Projekte ineinandergriffen. Aus Sessions mit Taymur Streng entstand zunächst das Mahlsdorfer Wohnstuben Orchester, Glofke gründete mit Mike Sauer und Streng Neuntage Alt, von denen ebenfalls gerade eine Wiederveröffentlichung erschienen ist- Müller spielte später bei Die Vision. 1988 schließlich formierte sich L’Ambassadeur des Ombres, deren Name auf die Comicreihe &#8220;Valérian et Laureline&#8221; verweist. Dass die durchgehende Düsternis der Songs im Osten als politisch verdächtig galt, verlieh ihnen eine zusätzliche Schärfe.</p>
<p>Die Wiederveröffentlichung auch ihres zweiten Tapes zeigt einmal mehr auch, wie eigenständig und vielgestaltig die Musik im DDR-Untergrund war und bietet einen großartigen Einstieg in den Kosmos einer hochinteressanten Formation. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Tapetopia / Aufnahme + Wiedergabe</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1695939125/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Themenabend in Berlin: Henryk Gericke im Gespräch mit Mark Reeder über Punk und Postpunk in der DDR</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 02:17:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Freitag den 6. September findet in der Berliner Theaterbuchhandlung Einar &#38; Bert ein Gespräch zwischen dem Autor, Herausgeber und Tapetopia-Gründer Henryk Gericke und dem Musiker, Veranstalter und Produzenten Mark Reeder statt. Thema des Abends ist die Historie des Punk &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/08/27/themenabend-in-berlin-henryk-gericke-im-gesprach-mit-mark-reeder-uber-punk-und-postpunk-in-der-ddr/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag den 6. September findet in der Berliner Theaterbuchhandlung Einar &amp; Bert ein Gespräch zwischen dem Autor, Herausgeber und Tapetopia-Gründer Henryk Gericke und dem Musiker, Veranstalter und Produzenten Mark Reeder statt. Thema des Abends ist die Historie des Punk und Postpunk<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/FB_IMG_1724661287995.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42312" title="FB_IMG_1724661287995" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/FB_IMG_1724661287995.jpg" alt="" width="720" height="377" /></a><span id="more-42310"></span></p>
<p>in der DDR der 80er Jahre und besonders der in diesem Kontext wichtigen Kassettensubkultur, deren Dokumentation in Wort und Ton eine der wesentlichen Aktivitäten Gerickes ist, der seinerzeit selbst Sänger der Combo The Leistungsleichen war. Mehr über die Biografien der beiden erfährt man auf der Eventseite bei Facebook.</p>
<p>Freitag, 06.09.2024<br />
Beginn 20 Uhr<br />
Einar &amp; Bert &#8211; Theaterbuchhandlung<br />
Winsstraße 72<br />
10405 Berlin</p>
<p><strong>@</strong> <strong><a href="https://facebook.com/events/s/tapetopia-gdr-undergroundtapes/863292782364244/">Facebook</a> | <a href="https://tapetopia.de/?fbclid=IwY2xjawE5KF5leHRuA2FlbQIxMQABHb2jwYqebbsyvtLa5W5hNhAzRLfT8HFxeBbnvvjhK4JhKh7ApE7Dlg3h2Q_aem_4q1CBpt2IDY8LP25G5YKJQ">Tapetopia</a> |</strong> <strong><a href="https://www.genialokal.de/buchhandlung/berlin-prenzlauer-berg/theaterderzeit/">Einar &amp; Bert</a></strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_240826_111832_771.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2204394498/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1374525230/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1268764933/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1776776463/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Intoxication: Tondukument von Nontoxic auf Tapetopia</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2024 05:46:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der über Aufnahme + Wiedergabe verlegten Tapetopia-Reihe hat Henryk Gericke vor einigen Tagen ein bisher unbekanntes Tondokument der Ostberliner Dark Wave-Band Nontoxic herausgebracht, die in den späten 80ern &#8211; zunächst unter dem Namen Mildernde Umstände &#8211; und frühen 90ern &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/04/12/intoxication-tondukument-von-nontoxic-auf-tapetopia/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der über Aufnahme + Wiedergabe verlegten Tapetopia-Reihe hat Henryk Gericke vor einigen Tagen ein bisher unbekanntes Tondokument der Ostberliner Dark Wave-Band Nontoxic herausgebracht, die in den späten 80ern &#8211; zunächst unter dem Namen Mildernde Umstände &#8211; und frühen 90ern einige lokale Gigs absovierten und sogar ein paar Studioaufnahmen machten, die leider bis heute verschollen sind. Die Band bestand aus den Musikern Matthias Dorschan, Henning Rabe a.k.a Der Todtraurige Henning, Danilo Steinert, Stephan Mager und der später als Kurator bekannte Bernd Schulz, die zum Teil in anderen Gruppen noch von sich reden machen sollten. Auf &#8220;Intoxication&#8221;, das auf dem Mitschnitt einer Konzertperformance basieret, präsentieren Nontoxic eine gitarrenorientierte, instrumentell aber gleichsam vielfältige Musik in der Tradition des britischen Wave Gothic der frühen eighties, die in den parallel in Westdeutschland anstandenen Szeneclubs für &#8211; selbstredend hinter der typischen Reserviertheit kaschierte &#8211; Begeisterung gesorgt hätte, denn im Unterschied zu zahlreichen eher epigonalen Versuchen, den Geist von Bauhaus, der <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/nontoxicintoxicated.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40584" title="nontoxicintoxicated" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/nontoxicintoxicated.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-40583"></span></p>
<p>March Violets oder der frühen Sisters of Mercy wiederzubeleben, ist bei Nontoxic eine eingenständige und eigensinnige Vision herauszuhören. Im Begleittext heißt es zu den Eckdaten der leider nur kurzen Bandgeschichte und ihres Nachlebens: &#8220;The East Berlin dark wave band Nontoxic was initially known as Mildernde Umstände. In 1988 the state-run artists’ agency issued an ultimatum: Name change, or no more gigs! The band continued as Nontoxic, in a squatted practice room right by the Berlin Mitte police station, which some goths had also been “introduced” to. Nontoxic gigged a lot, sharing the stage with bands such as Zorn, Herbst In Peking or the Fellini Prostitutes. Joggy Müller of Die Vision (also Mahlsdorfer Wohnstuben Orchester and L‘Ambassadeur des Ombres) organised a recording session at the studio of Jan Wanschura, also of Die Vision. There is no trace of these recordings today. In 1989, Nontoxic played at the East Berlin HdjT. “Intoxication” is based on a recording of this show. In 1990, the members of Nontoxic went on to play with bands such as Torpedo Mahlsdorf, Iron Henning, Edge of Silence, and Calyx of Rose&#8221;. Das Album erscheint als Tape, LP und digital.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3795955552/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Neu bei Tapetopia: Eine Auswahl von A.F. Moebius</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Apr 2024 04:56:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als achzehnte Folge der Tapetopia-Reihe, in der alte Tapeveröffentlichungen des DDR-Underground unter dem Dach des Aufnahme + Wiedergabe-Labels neu herauskommen, erscheint Anfang Mai eine Zusammenstellung verschiedener Tracks von A.F. Moebius in zwei Vinyl-Editionen und auf Kassette. Unter dem nach dem &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/04/09/neu-bei-tapetopia-eine-auswahl-von-a-f-moebius/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als achzehnte Folge der Tapetopia-Reihe, in der alte Tapeveröffentlichungen des DDR-Underground unter dem Dach des Aufnahme + Wiedergabe-Labels neu herauskommen, erscheint Anfang Mai eine Zusammenstellung verschiedener Tracks von A.F. Moebius in zwei Vinyl-Editionen und auf Kassette. Unter dem nach dem berühmten Mathematiker benannten Künstlernamen firmierte der in Karl-Marx-Stadt aufgewachsene Frank Bretschneider Mitte der 80er parallel zum Start seiner bekannten Band AG Geige. Als Zusammenstellung entstand &#8220;Eine Auswahl&#8221; bereits 1988, in dem Bretschneider die insgesamt vierzehn Tracks aus einem wahrscheinlich größeren Fundus an zwischen 1985-87 entstandenen Stücken auswählte und für ein Split-Tape mit seiner damaligen Band Heinz &amp; Franz zusammen mit Heinz Havemeister kuratierte. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/afmoebiuseineauswahl.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40524" title="afmoebiuseineauswahl" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/afmoebiuseineauswahl.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-40523"></span></p>
<p>Die primär auf dem Einsatz eines Korg-M-20, Tapeloops und Samples basierenden Stücke, deren stilistische Klammer so etwas wie ein experimentierfreudiger New Wave-Sound sein mag, offenbaren einen recht unterschiedlichen Charakter, zu den herausragenden Momenten zählen &#8220;Antipoden&#8221;, das in seinen knapp zwei Minuten immer etwas wie aus dem Takt geraten wirkt und dessen dumpf-verzerrte Vocals nicht minder trunken klingen, sowie die hypnotische Taktung von &#8220;Blau&#8221;, zwischen der sich die Fata Morgana einer entrückten, folkigen Flötenmelodie bewegt. Dann die flink-treibende Pulsierung, die sich in &#8220;Erika&#8221; aus einem hektischen Schreibmaschinentippen herauskristallisiert, ebenso der surreale Trip &#8220;Im Kopf&#8221;. Nicht zuletzt das so ätzende wie entrückte Postpunk-Szenario im irreführenderweise &#8220;Elektro&#8221; betitelten Stück. Bretschneider blieb auch nach der Wende und nach der Auslösung von AG Geige musikalisch-künstlerisch ausgesprochen aktiv, war an der Gründung bzw. Fusion von labels wie Rastermusic und Raster-Noton beteiligt und veröffentlichte einige Tonträger solo un in Kollaboration. &#8220;Eine Auswahl&#8221; von A.F. Moebius ist nun nach längerer Zeit erstmals wieder erhältlich. Die Heinz &amp; Franz gewidmete Seite des damals bei KlangFarben erschienenen Split-Tapes wurde vor zwei Jahren <a href="https://www.discogs.com/master/2975791-Heinz-Franz-Alle-Aufnahmen-">ebenfalls bei Tapetopia wiederveröffentlicht</a>.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2204394498/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Fotocrime und Rosa Beton: Konzert in Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Mar 2024 05:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aufnahme + Wiedergabe]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 2. Mai findet im Berliner Urban Spree ein Doppelkonzert statt, das zwei Generationen des Post Punk feiert. Zu sehen ist einmal die aus Ryan Patterson (Gesang, Gitarre, Produktion), Nick Thienemann (Gitarre) und Will Allard (Bass) bestehende amerikanische Combo Fotocrime, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/03/18/fotocrime-und-rosa-beton-konzert-in-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 2. Mai findet im Berliner Urban Spree ein Doppelkonzert statt, das zwei Generationen des Post Punk feiert. Zu sehen ist einmal die aus Ryan Patterson (Gesang, Gitarre, Produktion), Nick Thienemann (Gitarre) und Will Allard (Bass) bestehende amerikanische Combo Fotocrime, deren Noir-eingefärbte Musik durch den Einsatz von Synthies und Drum Machines eine stakkatoartige Tanzbarkeit erhält. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/rosabetonfotocrime.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40163" title="rosabetonfotocrime" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/rosabetonfotocrime.jpg" alt="" width="960" height="540" /></a><span id="more-40162"></span></p>
<p>Vor einigen Monaten erschien ihr jüngstes Album &#8220;Accelerated&#8221; bei Artoffact / Profound Lore. Den Auftakt des Abends macht die Ostberliner Wave Punk-Legende Rosa Beton, deren 1983 in geringer Auflage erschienenes Demotape voller &#8220;Post Punk aus einem Land vor unserer Zeit&#8221; über Umwege vor zwei Jahren bei Tapetopia / Aufnahme + Wiedergabe seine Wiedergeburt auf Vinyl feiern konnte. Ein A+W-DJ-Set rundet den Abend ab.</p>
<p>Donnerstag, 02.05.2024<br />
Beginn 20 Uhr<br />
Urban Spree<br />
Revaler Straße 99<br />
10245 Berlin</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/955988105940016/?"><strong>@ Facebook mit Tickets und weiteren Infos</strong></a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2951228868/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1776776463/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>FO 32 Extra Hart Arbeitendes Rastermaterial F​ü​r Kontakt: Reissue eines obskuren Tapes</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Dec 2023 07:12:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aufnahme + Wiedergabe]]></category>
		<category><![CDATA[FO 32]]></category>
		<category><![CDATA[Tapetopia]]></category>

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		<description><![CDATA[Tapetopia bringen zeitgleich mit Happy Straps ein Tondokument der obskuren ostdeutschen Band FO 32 Extra Hart Arbeitendes Rastermaterial F​ü​r Kontakt heraus &#8211; basierend auf einem Tape, das die aus Leipzig und Rostock stammenden Musiker während ihrer Wehrdienstzeit 1988 bei der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/12/05/fo-32-extra-hart-arbeitendes-rastermaterial-f%e2%80%8bu%e2%80%8br-kontakt-reissue-eines-obskuren-tapes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tapetopia bringen zeitgleich mit Happy Straps ein Tondokument der obskuren ostdeutschen Band FO 32 Extra Hart Arbeitendes Rastermaterial F​ü​r Kontakt heraus &#8211; basierend auf einem Tape, das die aus Leipzig und Rostock stammenden Musiker während ihrer Wehrdienstzeit 1988 bei der NVA illegal mit einem Sammelsurium aus Instrumenten und zweckentfremdeten metallenen Gegenständen einspielte und mit eigenen Texten sowie Zitaten von Ernst Jandl ergänzte, und dessen Tracks wie eine urige, aus Punk&#8217;n'Wave hervorgegangene Vorstufe dessen klang, das Jahre später einmal als Martial Industrial ein eher trivial-reißerisches Bild abgeben sollte. In den <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/FO32extra.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38741" title="FO32extra" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/FO32extra.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-38740"></span></p>
<p>Liner Notes heißt es: &#8220;FO 32 extra hart arbeitendes rastermaterial für kontakt did not emerge from the usual underground milieu – their setting was the base of the 4th Flotilla of the GDR People’s Navy! The propaganda unit PrK 18 had among its recruits some who turned the logistics for agitation against the intentions of the system. Inside a barracks, but under the state radar, the paramilitary music corps FO 32 boarded an NVA studio and recorded industrial tracks and dark ambient. The experimental military band gave an illegal concert; they had previously been heard on the radio programme “Parocktikum”, a pirate gig from the ranks of the People’s Navy on GDR radio&#8221;. Die damals unter Pseudonymen aktive Combo, deren Mitglieder z.T. noch bei den Bands Zauhaufen und Arrest aktiv waren, brachte 1989 zwei Kassetten heraus &#8211; eine in winziger Auflage und nur im privaten Umfeld der Musiker zirkulierend und eine zusammengestuzte Version, die beim Rostocker Label Trash Tape Rekords erschien. Die Wiederveröffentlichung basiert auf dem Original und ist als Tape, LP und zum Download erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1675529221/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Pleasures 1986-86: Neue Compilation der Happy Straps</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Dec 2023 02:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aufnahme + Wiedergabe]]></category>
		<category><![CDATA[Happy Straps]]></category>
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		<description><![CDATA[Tapetopia bringen unter dem Schirm des Aufnahme + Wiedergabe-Labels einmal mehr neue Raritäten der ostdeutschen Undergroundmusik der 80er heraus, eine davon ist die Compilation &#8220;Pleasures 1986-86&#8243; der Berliner Combo Happy Straps. Die Band, zu der in verschiedenen Zeitabschnitten Claudia Böhme, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/12/04/pleasures-1986-86-neue-compilation-der-happy-straps/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tapetopia bringen unter dem Schirm des Aufnahme + Wiedergabe-Labels einmal mehr neue Raritäten der ostdeutschen Undergroundmusik der 80er heraus, eine davon ist die Compilation &#8220;Pleasures 1986-86&#8243; der Berliner Combo Happy Straps. Die Band, zu der in verschiedenen Zeitabschnitten Claudia Böhme, Chris Schwartzkinsky, Christian Lorenz, Jörg McGlynn, Krischan Jaeger und Paul Landers zählten, existierten offiziell von 1984 &#8211; 86, die hier zusammengestellten Stücke entstammen den beiden einzigen damals herausgebrachten Tapes &#8220;What a Pleasure&#8221; und &#8220;Last Pleasure&#8221;, die beide 1985 in limitierter Auflage im Eigenvertrieb erschienen sind. Trotz der Betonung des Fröhlichen, die im Bandnamen und in einigen Titel beinahe leitmotivisch vorkommt und trotz der Eingängigkeit vieler Stücke geht es in der zwischen räudigem Punk, Wave, Surf- und Americana-Anleihen und kleinen urigen Experimenten angesiedelten Musik eher dunkel zu, und sloganartige Textzeilen wie &#8220;We live in paradise. But we don’t know it&#8221; illustrieren eine betont <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/pleasures.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38725" title="pleasures" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/pleasures.jpg" alt="" width="1200" height="1189" /></a><span id="more-38724"></span></p>
<p>ambivalente Haltung zu dem persönlichen und zeitgeschichtlichen Umfeld, aus dem sie hervorgegangen sind. Beim Label heißt es: &#8220;The Happy Straps were a typical underground growth, deeply rooted in East Berlin’s alternative scene. A state “playing permit”, for which “classification” would have been required, was never attempted. The band’s stylistics did not fit the ideologically targeted programme. Their dark sound, remained alien to Ostrock&#8221;. Auf ihrer Webseite schreibt die Band: &#8220;Eine “Einstufung“, die man in der DDR brauchte um offiziell auftreten zu können, wollten “HAPPY STRAPS“ nicht machen weil wir englische Texte bevorzugten und uns den üblichen Regeln einer Einstufung (Einreichen der Texte, Beurteilung der Musik von Leuten, die nach unser Meinung keine Ahnung von der Materie hatten u.s.w.) nicht unterziehen wollten. Die Nachteile, keine offiziellen Gigs spielen zu können, nahmen wir gern in Kauf, war doch der Status einer Undergroundband sowieso viel cooler als die ganze DDR-Rockszene, fanden wir&#8221;. Das Release erscheint in zwei Vinyl-Editionen sowie auf Kassette und digital.</p>
<p><a href="http://www.happystraps.de/"><strong>@ Home</strong> </a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1554954245/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Strike Me If I Shriek: Reissue des raren Tapes von L’Ambassadeur des Ombres</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/10/17/strike-me-if-i-shriek-reissue-des-raren-tapes-von-l%e2%80%99ambassadeur-des-ombres/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Oct 2023 06:04:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aufnahme + Wiedergabe]]></category>
		<category><![CDATA[L’Ambassadeur des Ombres]]></category>
		<category><![CDATA[Tapetopia]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Tapetopia erscheint zeitgleich zur Retrospetive des Mahlsdorfer Wohnstuben Orchesters die erste Vinyledition des 1989 aufgenommenen Tapes &#8220;Strike Me If I Shriek&#8221; der personell verwandten Band L’Ambassadeur des Ombres, deren Name auf den französischen Comic Valérian et Laureline zurückgeht &#8211; &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/10/17/strike-me-if-i-shriek-reissue-des-raren-tapes-von-l%e2%80%99ambassadeur-des-ombres/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Tapetopia erscheint zeitgleich zur <a title="M​.​W​.​O. 1987​-​1989: Compilation des Mahlsdorfer Wohnstuben Orchester" href="http://africanpaper.com/2023/10/13/m%e2%80%8b-%e2%80%8bw%e2%80%8b-%e2%80%8bo-1987%e2%80%8b-%e2%80%8b1989-compilation-des-mahlsdorfer-wohnstuben-orchester/">Retrospetive des Mahlsdorfer Wohnstuben Orchesters</a> die erste Vinyledition des 1989 aufgenommenen Tapes &#8220;Strike Me If I Shriek&#8221; der personell verwandten Band L’Ambassadeur des Ombres, deren Name auf den französischen Comic <em>Valérian et Laureline</em> zurückgeht &#8211; es handelt sich dabei auch um die erste Veröffentlichung in einem größeren Vertriebsrahmen des seinerzeit nur auf Nachfrage im engeren Umfeld kopierten Tapes. &#8220;The Ambassadors of the Shadows combined pop appeal and experimentation as the soundtrack to the zero hour of their generation in the GDR’s waning days&#8221;, heißt es im begleitenden Text. &#8220;The music was made in a children’s room, but the edifice of ideas was a demolition site&#8221;. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/strikemeifishriek.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-37804" title="strikemeifishriek" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/strikemeifishriek.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-37803"></span></p>
<p>Im Vergleich zum undergroundigen M.W.O. haben die Stücke der Schattenbotschafter mit ihrem satten Ideenreichtum einen tatsächlich weitaus poppigeren Charakter, der auch bei durchgehender Dunkelheit nicht einzig dem Punk&#8217;n'Wave verpflichtet ist, sondern auch eine Brise Düsterglam und einen Schuss Americana enthält -  und dabei in den etwas weniger songhaften Momenten cinematische Qualitäten entfaltet. Wollte man einzelne Tracks hervorheben, dann könnte das je nach Gusto &#8220;Terrible Beauty Is Born&#8221; sein, das auf ein Gedicht von William Butler Yeats anspielt und musikalisch an countryesken Pop der frühen 60er im Stil von John Leyton (&#8220;Johnny Remember Me&#8221;, &#8220;Wild Wind&#8221; etc.) erinnert &#8211; oder der kraftvolle Ohrwurm &#8220;Man Has Created Death&#8221;, ganz zu schweigen vom surrealen Walzer &#8220;Ignorant&#8221;. L’Ambassadeur des Ombres waren Teil eines musikalischen Biotops, das in den Ostberliner Vororten eine ganze Reihe an Combos mit sich überschneidenden Mitgliedern hervorbrachte: &#8220;L’Ambassadeur des Ombres existed as a hybrid of the wave bands Die Vision and Neuntage. The open ensemble’s family tree can however be traced back to buried DIY projects such as the Mahlsdorfer Wohnstuben Orchester, Zerstörte Umwelt and dark-wave protagonists Fellini Prostitutes or Nontoxic&#8221;. Die Reissue erscheint, wie die meisten Tapetopia-Releases, beim Label aufnahme + wiedergabe und ist neben der LP auch als Tape und zum Download zu haben.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1374525230/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>M​.​W​.​O. 1987​-​1989: Compilation des Mahlsdorfer Wohnstuben Orchester</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Oct 2023 02:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aufnahme + Wiedergabe]]></category>
		<category><![CDATA[Mahlsdorfer Wohnstuben Orchester]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Tapetopia-Reihe erscheint gerade die erste Retrospektive der ebenso legendären wie obskuren Ostberliner Wave/Post Punk-Combo Mahlsdorfer Wohnstuben Orchester, die in den späten 80ern eine Handvoll Tapes &#8211; “Nightfever In Mahlsdorf” (1987), “TOt&#8221; (1988), “Abgrund” (1988) und “Window” (1989 &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/10/13/m%e2%80%8b-%e2%80%8bw%e2%80%8b-%e2%80%8bo-1987%e2%80%8b-%e2%80%8b1989-compilation-des-mahlsdorfer-wohnstuben-orchester/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Tapetopia-Reihe erscheint gerade die erste Retrospektive der ebenso legendären wie obskuren Ostberliner Wave/Post Punk-Combo Mahlsdorfer Wohnstuben Orchester, die in den späten 80ern eine Handvoll Tapes &#8211; “Nightfever In Mahlsdorf” (1987), “TOt&#8221; (1988), “Abgrund” (1988) und “Window” (1989 &#8211; aufnahm und ohne größeren Vertrieb im privaten Umfeld zirkulieren ließ. Die Mitglieder Simone Schirwitz, Taymur Streng, Rene Glofke, Mike Sauer, Jörg Müller. Uwe Geyer und Jan Wanschura, die alle &#8211; vermutlich in je nach Session unterschiedlicher Besetzung &#8211; Stimme und Kayboard beisteuerten, waren z.T. an anderen Gruppen wie 9 Tage, L&#8217;ambassadeur des ombres, Die Vision oder Komakino beteiligt. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/mwo.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-37800" title="mwo" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/mwo.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-37799"></span></p>
<p>Ihre Musik, von der <a href="https://aufnahmeundwiedergabe.bandcamp.com/track/i-watch-you">ein Track im Frühjahr bereits auf einem Sampler zu hören</a> war, rangierte von kernigem, manchmal leicht &#8220;rituell&#8221; angehauchtem Postpunk bis zu hypnotischem, meist minimalistisch gestaltetem Wave mit oft demonstrativ in den Hintergrund gemischten Vocals, in welchem die frühen 80er ebenso ihre Spuren hinterlassen haben wie (in einem Fall ganz unmittelbar) die Sex Pistols. Eingängige Stücke wie &#8220;Japanese Came From Mars&#8221; hätten bei größerer Bekanntheit damals wie in allen zwischenzeitlichen Retrophasen einen Höhepunkt in jeder einschlägigen DJ-Playliste abgegeben. Im Begleittext heißt es: &#8220;If the band had been active at the same time not behind but in front of the Iron Curtain, they would likely have been able to release records and their songs would hold a place in the canon of the West German subculture. This contains a whole bunch of maybes of course, since the Mahlsdorfer Wohnstuben Orchester burgeoned in the shadows of the wall. Now, more than 30 years later, it is celebrating its debut&#8221;. Dieses ist wie alle jüngeren Tapetopia-Veröffentlichungen über aufnahme + wiedergabe und ist als LP, Tape und zum Download erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2857690555/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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