<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Textile Records</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/textile-records/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Apr 2026 05:43:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>MOVIETONE: Peel Sessions 1994-1997</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/02/19/movietone-peel-sessions-1994-1997/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2022/02/19/movietone-peel-sessions-1994-1997/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Feb 2022 05:40:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[BBC Radio 1]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Cole]]></category>
		<category><![CDATA[Florence Lovegrove]]></category>
		<category><![CDATA[John Peel]]></category>
		<category><![CDATA[Kate Wright]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Elliott]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Jones]]></category>
		<category><![CDATA[Movietone]]></category>
		<category><![CDATA[Rachel Coe]]></category>
		<category><![CDATA[Sam Jones]]></category>
		<category><![CDATA[Textile Records]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=28253</guid>
		<description><![CDATA[Mit dieser Retrospektive haben sicher die wenigsten gerechnet. Die britische Band Movietone um die Protagonistinnen Kate Wright und Rachel Coe existierte seit 1994 etwa ein Jahrzehnt lang und war Teil der damals umtriebigen Bristoler Underground-Szene, was sich auch im Line-up &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/02/19/movietone-peel-sessions-1994-1997/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/01/TCD30_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-28254" title="TCD30_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/01/TCD30_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit dieser Retrospektive haben sicher die wenigsten gerechnet. Die britische Band Movietone um die Protagonistinnen Kate Wright und Rachel Coe existierte seit 1994 etwa ein Jahrzehnt lang und war Teil der damals umtriebigen Bristoler Underground-Szene, was sich auch im Line-up der Combo abzeichnete. So gab es Überschneidungen mit der Besetzung von Flying Saucer Attack und zeitweise war<span id="more-28253"></span> Matt Elliott, der seinerzeit noch primär unter dem Namen Third Eye Foundation von sich reden machte, Mitglied. Movietone waren insgesamt dreimal &#8211; kurz nach ihrer Gründung 1994, dann 1996 und zuletzt 1997 &#8211; zu Gast bei dem bekannten BBC1-Moderator John Peel.</p>
<p>Stilistisch bieten die auf &#8220;Peel Sessions 1994-1997&#8243; kompilierten Aufnahmen einen guten Querschnitt zum Kennenlernen der Band, deren leicht somnambule, meist von sanftem Gitarrenpicking getragene Songwritermusik nie nur Pop war und deren legendäre Piano- und Streicherparts von einer ebenso geisterhaften Dunkelheit waren wie Kate Wrights verhuschter Gesang, dessen heisere Lieblichkeit gerne in Flüstern und Murmeln kippte.</p>
<p>Viele der von Gitarre und Violine geprägte Songs waren von fast folkiger Besinnlichkeit, bei der &#8211; besonders anschaulich hier im anrührenden &#8220;The Voice Came Out Of The Box and Dropped Into The Ocean&#8221; &#8211; mit Schlichtheit und kleinen Ungeschicktheiten gespielt wird, die der Musik eine noch stärkere Aura der &#8220;Echtheit&#8221; gaben. Doch über allem schwebte meist eine aufwühlende Spannung, hervorgerufen durch unruhige Takte oder gesamplete Sounds. In &#8220;Mono Valley&#8221; beispielsweise gibt das von Elliott zerschlagene Glas dem einlullenden Fluss der Musik eine deutliche Wendung. Oft reicht dafür aber auch schon eine gewisse Zaghaftigkeit im Gesang, der an die scheue Aufmerksamkeit nachtaktiver Lebensformen erinnert. Dann gibt es aber auch Lofi-Rocknummern wie &#8220;Stone&#8221; und groovig schleichende Bässe und Bläserparts, die vieles vorweggenommen haben, das später zum Standardrepertoire der sogenannten Darkjazzer werden sollte. Einen Nachfolger haben die Briten übrigens in ihrem Landsmann Matt Sweet alias Boduf Songs, der in seinen mysteriösen Akustiksongs mitunter eine ähnliche Atmosphäre entstehen lässt.</p>
<p>So sehr diese Musik in den mittleren und späten 90ern ein Bedürfnis nach Sammlung und Zurückgezogenheit bedienen konnte, passt sie auch in unsere Zeit, in der sie keinen Deut gealtert erscheint. Wer in den Movietone-Kosmos eintauchen will, findet in den &#8220;Peel Sessions&#8221; einen perfekten Ausgangspunkt. (A.Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://textile-records.com/?p=880">Textile Records</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=946957678/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2022/02/19/movietone-peel-sessions-1994-1997/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>THREE QUEENS IN MOURNING / BONNIE &#8216;PRINCE&#8217; BILLY: Hello Sorrow Hello Joy</title>
		<link>https://africanpaper.com/2020/08/08/three-queens-in-mourning-bonnie-prince-billy-hello-sorrow-hello-joy/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2020/08/08/three-queens-in-mourning-bonnie-prince-billy-hello-sorrow-hello-joy/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2020 06:59:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[A-Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Alasdair Roberts]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Neilson]]></category>
		<category><![CDATA[Bonnie 'Prince' Billy]]></category>
		<category><![CDATA[Current 93]]></category>
		<category><![CDATA[Jill O'Sullivan]]></category>
		<category><![CDATA[Palace Brothers]]></category>
		<category><![CDATA[Textile Records]]></category>
		<category><![CDATA[Three Queens in Mourning]]></category>
		<category><![CDATA[Trembling Bells]]></category>
		<category><![CDATA[Will Oldham]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=21773</guid>
		<description><![CDATA[Als im vorigen Jahr unter dem Titel &#8220;Songs of Love and Horror&#8221; das erste Textbuch von Will Oldham alias Bonnie &#8216;Prince&#8217; Billy herauskam, hatten Jill O&#8217;Sullivan, Alasdair Roberts und Alex Neilson die spontane Idee, ausgewählte Stücke daraus neu zu interpretieren &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/08/08/three-queens-in-mourning-bonnie-prince-billy-hello-sorrow-hello-joy/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/07/threequeensinmourning.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21774" title="threequeensinmourning" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/07/threequeensinmourning-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als im vorigen Jahr unter dem Titel &#8220;Songs of Love and Horror&#8221; das erste Textbuch von Will Oldham alias Bonnie &#8216;Prince&#8217; Billy herauskam, hatten Jill O&#8217;Sullivan, Alasdair Roberts und Alex Neilson die spontane Idee, ausgewählte Stücke daraus neu zu interpretieren und gründeten dazu die wahrscheinlich einmalige Band Three Queens in Mourning, benannt nach einem berühmten Foto von der Beerdigung des englischen Königs George VI &#8211; dort wurden dessen Mutter, Frau und Tochter gezeigt, die alle<span id="more-21773"></span> Königin von England waren, sind oder einmal werden sollten. Der lockige Prinz bedankte sich und coverte je einen Song der beteiligten Musiker und steuerte als Bonus noch ein bisher unbekannten Lied bei.</p>
<p>Coverversionen von Oldhams Songs gibt es mittlerweile einige, doch die drei in Schottland lebenden Musiker sind nicht bloß Fans, sondern alte Freunde und Mitstreiter des kauzigen Barden aus Kentucky. Dieser nahm 2012 zusammen mit Neilsons Band Trembling Bells das gefeierte Album <a href="http://africanpaper.com/2012/05/26/trembling-bells-feat-bonnie-prince-billy-the-marble-downs/">&#8220;The Marble Downs&#8221;</a> auf, ein weiterer gegenseitiger Bezugspunkt ist die sich personell immer wieder neu erfindende Band Current 93. Während Oldham dort einige Gastauftritte als Sänger hinlegte, spielte Neilson über Jahre und auf mehreren ihrer Alben Schlagzeug, Roberts dagegen ist der aktuelle Gitarrist der Band. Es ist nicht auszuschließen, dass man sich dort erst näher kennelernte.</p>
<p>Obwohl so quasi ein Album des Trios und eine EP vom Meister selbst vorliegen, passt das Material, was Sound und Stil angeht, recht gut zusammen, und schon beim ersten Track &#8220;Stablemate&#8221;, das mit Frontfrau O&#8217;Sullivan (die sich Jill Lorean nennt und von der Band Sparrow and the Workshop her bekannt ist) zu einem kraftvoll hypnotischen Folkrocksong wurde. Da ihre klare Stimme den einen oder anderen sicher an Jacqui McShee (Pentangle) erinnert, entfalten die primär von ihr gesungenen Tracks &#8211; so das rührende &#8220;Tonight&#8217;s Decision&#8221; &#8211; schnell einen ganz eigenen Charakter, und nicht nur deshalb wird das bekannte &#8220;Madeline Mary&#8221; zu einem kratzigen Folkrockstück, das dem etwas filigraner anmutenden Original kaum nachsteht. Überhaupt zählen die Interpretationen der beliebtesten Stücke Oldhams zu den Höhepunkten der Sammlung, großartig ist z.B. das als Duett zwischen Roberts und Neilson interpretierte Titelstück der &#8220;I See a Darkness&#8221;, einem Album, mit dem Oldham Mitte der 90er erstmals eine größere Hörerschaft erreichte.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/07/bonnieprincebilly.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21775" title="bonnieprincebilly" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/07/bonnieprincebilly-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Neilson verpasst den von ihm gesungenen Stücken eine eigene herbe Handschrift durch seine ungekünstelte Stimme, &#8220;Lost Blues&#8221;, das auch sehr sein von The Directing Hand, Trembling Bells und einigen Current 93-Alben her bekannte verspielte Drumming heraushören lässt, zählt zu seinen größten Momenten. Roberts dagegen gibt einigen der Songs eine ganz eigene Traurigkeit, &#8220;No More Warehouse Blues&#8221; und das besinnliche &#8220;Christmas in the Mountains&#8221; könnten Stücke seiner weniger üppig instrumentierten Alben sein. Den &#8220;Ohio Boat River Song&#8221;, der auf dem schottischen Traditional &#8220;Loch Tay Boat Song&#8221; basiert und von Oldham 1993 noch unter dem Namen Palace Brothers gecovert wurde, holen die drei im mehrstimmigen Gesang quasi heim.</p>
<p>Oldham selbst verleiht Roberts&#8217; &#8220;Coral and Tar&#8221;, das in anrührenden Vergleichen mit der Stabilität verschiedener Bäume die menschliche Schwäche und den Wunsch nach Liebe besingt, einen leichten Country-Touch. Der intensive Vortrag macht &#8220;Coward Song&#8221;, einen Walzer aus Neilsons Soloalbum &#8220;Andromeda&#8221;, so überzeugend, dass man es für ein Original halten könnte. Von Jills Geisterballade &#8220;Dead Man&#8221; legt er eine drängende, fast schmissige Version vor. Mit dem Bonusstück &#8220;Wild Dandelion&#8221; allerdings zaubert Oldham den größten Hasen aus seinem Hut: Die heitere Revuenummer mit Honkytonk-Flair könnte problemlos ein Hit auf einem seiner Alben sein, der schalkhaft-ironische Text über ein nacktes Gänseblümchen ist mindestens so schlüpfrig wie das verführerische Pflänzchen in Döblins <em>Die Ermordung einer Butterblume</em>. Wollen wir mal hoffen, dass ihm das niemand ankreidet, man weiß ja nie.</p>
<p>Gute Coverversionen gelingen bekanntlich nicht jedem, aber bei den vier Beteiligten dieser Back to Back-Veröffentlichung ist die Nähe der Musiker zueinander in jedem Song zu spüren. Statt einer Fortsetzung wäre ein komplett neues Album mit allen Beteiligten eine tolle Überraschung. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Textile Records / A-Musik</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2020/08/08/three-queens-in-mourning-bonnie-prince-billy-hello-sorrow-hello-joy/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
