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	<title>African Paper &#187; The Ex</title>
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		<title>THE EX: If Your Mirror Breaks</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Apr 2025 03:51:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die legendären The Ex, ursprünglich und unüberhörbar vom Punk kommend, sind seit jeher für ihren liebevoll-respektlosen Umgang mit Genreerwartungen bekannt, außerdem sind sie in ihren Songs grandiose Geschichtenerzähler. Ihr neues Album &#8220;If Your Mirror Breaks&#8221; stellt, anknüpfend an den Vorgänger &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/04/12/the-ex-if-your-mirror-breaks/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/EX149-front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-45478" title="EX 149 LP sleeve.indd" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/EX149-front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die legendären The Ex, ursprünglich und unüberhörbar vom Punk kommend, sind seit jeher für ihren liebevoll-respektlosen Umgang mit Genreerwartungen bekannt, außerdem sind sie in ihren Songs grandiose Geschichtenerzähler. Ihr neues Album &#8220;If Your Mirror Breaks&#8221; stellt, anknüpfend an den <a title="THE EX: 27 Passports" href="http://africanpaper.com/2018/04/28/the-ex-27-passports/">Vorgänger &#8220;27 Passports&#8221;</a>, beides, v.a. das zuletzt genannte, noch einmal besonders unter Beweis und lässt in seiner üppigen Farbepracht außer <span id="more-45477"></span>Langeweile nichts vermissen. Drei Gitarren, ein Schlagzeug und mehrstimmiger Gesang arbeiten mit einer ungestümen, doch hochpräzisen Energie, die Dringlichkeit, Kreativität und ein ungebrochenes Gespür für das Spannungsfeld zwischen Chaos und Struktur offenbart.</p>
<p>Der Auftakt &#8220;Beat Beat Drums&#8221; lässt keinen Zweifel daran, dass die niederländische Band, deren Wurzeln tief in der Anarchoszene der Achtziger stecken, nichts an Schärfe eingebüßt hat. Ein sperriger Rhythmus, der zu beginn überraschenderweise (und für den Rezensenten vermutlich zunächst abschreckenderweise, wäre der nicht längst vertraut mit den Eskapaden der Band) an Nu Metal erinnert, gibt den Ton an, wird dann aber von treibenden Snares aufgefangen. Der Gesang wechselt von kämpferischen Shouts zu melodischeren Passagen, während die Gitarren sich zunehmend in noisige Verzerrung und sirenenhafte Soli auflösen. Es ist ein Stück, das die Intensität der des Albums bereits zu Beginn direkt auf die Spitze treibt. Mit &#8220;Monday Song&#8221; folgt ein Kontrast, ein getragenes, vergleichsweise melancholisches Stück, das viel Raum für Reflexion lässt. Der Text evoziert Bilder von aufsteigenden Geistern und bedrohlicher Weite, während der Gesang eine eigentümliche, fast entrückte Dringlichkeit vermittelt. Auch &#8220;The Evidence&#8221; schlägt eine erneut andere Richtung ein: Hier dominiert ein rauer, bluesrockiger Einschlag mit einer rohen, beinahe exzessiven Energie.</p>
<p>&#8220;Spider and Fly&#8221; beginnt leichtfüßig, fast verspielt mit entspannten Drums, wird aber durch die markanten Gitarren und den fast rezitativen Gesang geerdet. Der Text zeichnet eine surreale, zugleich allegorische Szene: eine Spinne, die Netze spinnt, Wände, die flüstern. Es ist ein Stück, das mit seiner ruhigen Eindringlichkeit eine hypnotische Wirkung entfaltet. Besonders herausragend ist &#8220;Circuit Breaker&#8221;, das sich mit knarrenden Gitarren und einer verspielt-hölzernen Drumarbeit in die Gehörgänge bohrt und klopft. Der Gesang setzt erst spät ein und entwickelt sich zu einer Art Mantra, das sich um die (gesellschaftsbezogene?) Frage dreht, was alles in uns verborgen bleiben sollte.<br />
<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/EX149-tour-poster.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-45479" title="EX149 tour poster" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/EX149-tour-poster.jpeg" alt="" width="905" height="1280" /></a>Auf der zweiten Seite des Albums markiert &#8220;Wheel&#8221; einen Höhepunkt. Der von Katherina Bornefeld geschriebene und gesungene Track entfaltet mit seinem zyklischen Motiv, seinen folkigen Rasseln und der feierlich-ernsten Atmosphäre eine faszinierende Tiefe. Die Struktur und der Gesang erinnern an das legendäre britische Folkrevival und Bands wie Pentangle und Steeleye Span, die Gitarrenbasis bleibt jedoch unverkennbar im klanglichen Universum von The Ex verankert. Thematisch kreist das Stück um Unbeständigkeit und Wandlung, um den Zerfall alter Strukturen und den Drang nach Erneuerung. &#8220;The Loss&#8221; schaltet wieder in den drängenden, hämmernden Modus um: Der eigenwillige Takt und die aggressiven Shouts von Arnold de Boer treiben das Stück voran. &#8220;In The Rain&#8221; beginnt scheinbar ruhig, doch bald kippt die Stimmung. Die Gitarre sägt, der Rhythmus wird hektisch und schafft eine Unruhe, die perfekt mit den assoziativen, bissigen Textbildern harmoniert.</p>
<p>Mit &#8220;The Apartment Block&#8221; und &#8220;Great!&#8221; findet das Album seinen Abschluss. Ersteres ist beinahe instrumental, verspielt und kraftvoll zugleich, während das finale Stück mit quirliger Energie und lakonischem Humor endet und so dem Album einen mehr als adäquaten Schlusspunkt gibt. &#8220;If Your Mirror Breaks&#8221; wirkt, so kann man schon nach einem Hördurchgang konstatieren, auf mehreren Ebenen: Die bandtypische Mischung aus eruptiven, ruppigen Momenten und unerwarteten, fast elegischen Passagen lässt eine Spannung entstehen, die stets unaufgelöst bleibt, und ein politischer oder meinetwegen gesellschaftlicher Subtext schwingt immer mit, ohne sich je aufzudrängen.</p>
<p>Ein mehr als genießbares Album also, dem man sich am besten ohne die gängigen Erwartungen annähert. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Ex Records</strong></p>
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		<title>Turn Thy Loose: Gemeinsame Arbeit zwischen dem Paal Nilssen-Love Circus und Mitgliedern von The Ex</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2025 03:19:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Turn Thy Loose&#8221; veröffentlicht die Combo Paal Nilssen-Love Circus sein zweites Album – diesmal mit tatkräftiger Unterstützung der drei Gitarristen von The Ex. Die norwegische Band, die bereits mit ihrem Debüt &#8220;Pairs of Three&#8221; für ihre ungewöhnliche Verbindung von &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/03/29/turn-thy-loose-gemeinsame-arbeit-zwischen-dem-paal-nilssen-love-circus-und-mitgliedern-von-the-ex/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;Turn Thy Loose&#8221; veröffentlicht die Combo Paal Nilssen-Love Circus sein zweites Album – diesmal mit tatkräftiger Unterstützung der drei Gitarristen von The Ex. Die norwegische Band, die bereits mit ihrem Debüt &#8220;Pairs of Three&#8221; für ihre ungewöhnliche Verbindung von brasilianischen Rhythmen, Jazz und freier Improvisation gelobt wurde, setzt hier, all dies als Basis beibehaltend, auf ein noch offeneres Konzept: Anstatt festgelegter Abläufe kann jedes Bandmitglied jederzeit auf jede Passage zurückgreifen, was zu einer Musik führt, die sich ständig neu entfaltet.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/ttl.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-45609" title="ttl" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/ttl.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-45608"></span></p>
<p>Das Live-Album wurde im Februar 2024 im Bimhuis in Amsterdam aufgenommen und bringt neben neuen Kompositionen auch bekannte Stücke in veränderten Versionen. Mit dabei ist eine eigene Version von The Stretchheads&#8217; &#8220;I should be so Lucky&#8221;, die möglicherweise auf Kylie Minogues gleichnamigen Song anspielt. Laut Begleittext arbeitete ie Band vor dieser Aufnahme bereits im Studio, und eine weitere Session folgte im Juni in Oslo – diese Aufnahmen sollen im Herbst 2025 als Vinyl- und CD-Release erscheinen. &#8220;Turn Thy Loose&#8221; erscheint als CD und zum Download bei den hauseigenen PNL Records.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3363810975/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/vF_Sp3niZg8?si=kT028KsC7GqzNecr" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Neue 7&#8243; und Niederlandetour von The Ex</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Sep 2024 04:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In wenigen Wochen bringen The Ex in der Besetzung Terrie Gessels, Arnold de Boer und Andy Moor eine neue 7&#8243;-Single mit zwei Songs heraus. Forsche Punkvocals an der Grenze zum Poetry Slamtreffen auf gebrochene Rhythmen und launige melodische Egitarren und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/09/09/neue-7-und-niederlandetour-von-the-ex/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In wenigen Wochen bringen The Ex in der Besetzung Terrie Gessels, Arnold de Boer und Andy Moor eine neue 7&#8243;-Single mit zwei Songs heraus. Forsche Punkvocals an der Grenze zum Poetry Slamtreffen auf gebrochene Rhythmen und launige melodische Egitarren und verströhmen eine räudige, kämpferische Energie, die das Zeug hätte, ein ganzes Album hindurch zu bestehen. Im Anschluss gibt es &#8211; siehe unten &#8211; eine kleine Tour durch die Niederlande, die auch für die reisefreudigeren unserer Leser interessant sein könnte.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/great-the-evidence.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42468" title="great-the-evidence" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/great-the-evidence.jpg" alt="" width="800" height="800" /></a><span id="more-42458"></span></p>
<p>&#8220;Few bands are as focused on potential challenges, on what is yet to come, as The Ex. Which is pretty remarkable for a band celebrating 45 years of existence, a turbulent journey filled with an impressive series of highlights. However, nostalgia has never been this band’s forte, as they like no other succeed in reinventing themselves, finding new alliances and fascinating challenges along the way. Stay out of that comfort zone for long enough and it just might disappear. The pandemic was a standstill for many, including The Ex. Or perhaps it was more a kind of recharging, as the band is back on national and international stages with new music, ready to return to the studio. So, in 45 years they did more than 2000 concerts in 45 countries. It was time for a new 45rpm 7” single. From the brand-new set they are playing full-on this year, they picked two blinking tracks&#8221;. (The Ex Records)</p>
<p><strong>@ <a href="https://theex.nl/news.html">Home</a> | <a href="https://theex.bandcamp.com/">Bandcamp</a></strong></p>
<p>Tourdaten:</p>
<p>19.09. &#8211; Eindhoven, Effenaar<br />
20.09. &#8211; Utrecht, dBs<br />
21.09. &#8211; Landgraaf, Oefenbunker<br />
25.09. &#8211; Amsterdam, Paradiso<br />
26.09. &#8211; Groningen, VERA<br />
27.09. &#8211; Tilburg, Murf/Murw festival<br />
23.11. &#8211; Amsterdam, Bimhuis/EX-45 Festival<br />
24.11. &#8211; Nona, Mechelen/EX-45 Festival</p>
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		<title>Han Bennink und Terrie Ex mit neuer Konzertaufnahme</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/08/22/han-bennink-und-terrie-ex-mit-neuer-konzertaufnahme/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Aug 2023 04:58:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Drummer Han Bennink und Gitarrist Terrie Ex, die sich bereits aus den frühen Tagen von The Ex her kennen, bringen just ein neues Live-Album heraus, die Aufnahmen wurden im vergangenen Herbst im Les Instants Chavirés in Montreuil mitgeschnitten und enthalten &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/08/22/han-bennink-und-terrie-ex-mit-neuer-konzertaufnahme/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drummer Han Bennink und Gitarrist Terrie Ex, die sich bereits aus den frühen Tagen von The Ex her kennen, bringen just ein neues Live-Album heraus, die Aufnahmen wurden im vergangenen Herbst im Les Instants Chavirés in Montreuil mitgeschnitten und enthalten zehn improvisierete Stücke, bei denen die beiden auf eine Art &#8220;gegeneinander&#8221; rumpeln und kratzen, dass man auf den ersten Eindruck bisweilen kaum einen Dialog zwischen den Teinahmern ausmachen kann. Das ging auch <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/instameisen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-37107" title="instameisen" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/instameisen.jpg" alt="" width="593" height="591" /></a><span id="more-37106"></span></p>
<p>Kollege Ken Vandermark so, der während der Show aber eines besseren belehrt wurde: &#8220;&#8230;I was getting so pissed off at what Terrie was doing… I couldn’t make any relationship to what Han was doing… Random stuff, you know… Hearing Han, I was getting more and more irritated, like… will you just let Han play, because you’re not listening&#8230; And there was a coffee cup on the stage and Han was playing on the ground and he threw it at Terrie… and Terrie was playing and…. he caught it. And I thought: I’m not hearing anything. He was so tuned in to what Han was doing, he didn’t even have to look. So I just shut my brain off and watched and listened. And that was one of the most important concerts I ever saw, because it totally changed my idea about improvised music&#8221;. Wie sehr die Haltung des Publikums, dessen Begeisterung in den Aufnahmen imemr mal zu hören ist, ausschlaggebend für ein Verständnis und letztich auch den Genus der Musik ist, betont auch Guy Peters in seinen Liner Notes: &#8220;Han and Terrie share a giddy playfulness and the feeling of performing a crazy little dance next to a ravine. That old school drum kit and irreparable guitar are not just instruments, but tools to kick-start your imagination and they rattle, scrape, howl, screech, squeak and rumble incessantly.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/Han-Bennink-Terrie-Ex-by-Geert-Vandepoele.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-37108" title="Han Bennink &amp; Terrie Ex by Geert Vandepoele" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/Han-Bennink-Terrie-Ex-by-Geert-Vandepoele.jpg" alt="" width="468" height="312" /></a></p>
<p>It is like a game of musical hopscotch: sometimes there is a swift win, sometimes it is unclear until the very end who will come out on top, and occasionally the game will be disbanded halfway through. They are messing with expectations and conventions, always with some mischief and a grin, challenging you to do something about it&#8221;. Das Album erscheint als LP und digital bei Terp Records.</p>
<p>Foto: Geert Vandepoele</p>
<p><a href="https://terriehesselsterprecords.bandcamp.com/"><strong>@ Terp Records</strong> </a></p>
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		<title>ZEA: Witst Noch Dat D&#8217;r Neat Wie</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Dec 2021 03:13:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der in Amsterdam lebende Arnold de Boer, der meist unter dem Namen Zea unterwegs ist, ist ein Meister einfacher Strukturen, in dessen Songs und Soundscapes kein Ton und kein ornamentaler Schnickschnack zu viel vorkommt und die musikalische Suppe versalzt. Oft &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/12/11/zea-witst-noch-dat-dr-neat-wie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/12/MR33_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-27998" title="MR33_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/12/MR33_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der in Amsterdam lebende Arnold de Boer, der meist unter dem Namen Zea unterwegs ist, ist ein Meister einfacher Strukturen, in dessen Songs und Soundscapes kein Ton und kein ornamentaler Schnickschnack zu viel vorkommt und die musikalische Suppe versalzt. Oft meint man folkige Muster in seinem Gitarrenspiel herauszuhören, doch gibt es gleichzeitig immer den Widerhall von etwas Urbanem, das einem bewusst macht, dass<span id="more-27997"></span> Zeas Ursprünge in wesentlich raueren Gefilden liegen. Seine Mitgliedschaft bei the Ex wird von vielen gleich im ersten Satz erwähnt.</p>
<p>Sein vor kurzem erschienenes Album &#8220;Witst noch dat d&#8217;r neat wie&#8221; &#8211; dt. &#8220;Weißt du noch, dass es nichts gibt&#8221; &#8211; knüpft an sein vor vier Jahren erschienenes Album &#8220;Moarn gean ik dea&#8221; an. Beide stechen aus seinem bisherigen Werk durch die Verwendung einer Sprache heraus, die außerhalb ihrer Region wenigen bekannt ist, nämlich des Westfriesischen. Es handelt sich bei dieser keineswegs um einen Dialekt, sondern um die zweite Amtssprache der niederländischen Provinz Fiesland, in der de Boer seine Kindheit und Jugend verbrachte. Der weitgereiste De Boer kam vermutlich nicht aus reiner Nostalgie oder Heimatverbundenheit auf die Idee, in seiner eigentlichen Muttersprache zu singen, sondern aus einem stark ausgeprägten Interesse an Sprachen generell. Auf &#8220;Witst noch dat d&#8217;r neat wie&#8221; vertont er eigene Lyrics und Texte regionaler Autorinnen und Autoren wie Bert Schierbeek, Hans Faverey, Anne Wadman und Benjamin Mays.</p>
<p>Wie schon auf dem erwähnten Vorgänger erweist sich Zea auch hier &#8211; falls man das als ein des Friesischen unkundiger behaupten darf &#8211; als grandioser Liedermacher, der den Songe durch seinen ungeschminkten Gesang trotz einer häufigen Nähe zur Rezitation etwas ungemein Kraftvolles gibt, das keine dicken Verstärker braucht, um nur mit akustischer Gitarre und Percussion von Zeit zu Zeit ein exzessives Punkfeeling aufkommen zu lassen &#8211; stets haben die mal melancholischen, mal aufwühlenden Stücke den anrührenden Charme von Homerecordings. Darüber hinaus sind die Songs immer wieder anders aufgestellt: Hypnotisierende Songs, die fast an lichtscheue Akustikprojekte wie Boduf Songs erinnern, wechseln sich ab mit Blues-Nummern, feurig schmetterndem Flammenco, Spoken Words über galloppierendem Fingerspiel, leidenschaftlichen Chansons &#8211; der eine Songs, der mir gleich bekannt vorkam, entpuppte sich als eine großartig pastorale Version in Friesisch von Jacques Brels &#8220;Ne me quitte pas&#8221; &#8211; und fetzigen Schuhplattlern mit aggressiven Shouts.</p>
<p>Die Texte sind in mehreren Sprachen abgedruckt, was für viele dann eine ansonsten unbeleuchtete Komponente erhellt, und wer das Temperament dieser Musik in vollem Umfang genießen will, der sollte nach den Terminen seiner gerade stattfindenen Tournee umschauen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Makkum Records / Subroutine Records</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=134413051/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ZEA: Agency 7&#8243;</title>
		<link>https://africanpaper.com/2019/05/29/zea-agency/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 May 2019 15:33:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Arnold de Boer ist vielen als Gitarrist von The Ex und als Chef des nach seinem westfriesischen Geburtsort Makkum benannten Labels bekannt, mit dem er &#8211; nicht nur, aber durchaus auch &#8211; zu einem internationalen Botschafter ghanaischer Counter Culture geworden &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/05/29/zea-agency/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/05/arnolddeboeragency.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17788" title="arnolddeboeragency" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/05/arnolddeboeragency-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Arnold de Boer ist vielen als Gitarrist von The Ex und als Chef des nach seinem westfriesischen Geburtsort Makkum benannten Labels bekannt, mit dem er &#8211; nicht nur, aber durchaus auch &#8211; zu einem internationalen Botschafter ghanaischer Counter Culture geworden ist. Neben diesen und anderen Dingen sollte nicht unterschlagen werden, dass er auch ein Soloprojekt namens Zea betreibt und in gewissen Abständen zuckersüße Polemiken herausbringt. So wie die gerade erschienene Single.<span id="more-17787"></span></p>
<p>Wenn es um die Vermüllung der Meere, die Zerstörung der Artenvielfalt und den Raubbau an den Ressourcen unseres Planeten geht, ist der Mensch unter den Lebensformen bekanntlich Spitzenreiter. Man hat es oft gehört, und während die simple Feststellung aus dem Mund von Politikern oder der Feder von Journalisten redundant wirkt, macht sie sich in polemischen Biss verpackt immer wieder gut. Mit dezent rumpelnden Pappschachteltakten im Hintergrund, frohsinnig-folkigem Gitarrenspiel a la John Renbourn und ebenso fidelem Gesang spielt de Boer in &#8220;Agency&#8221;, dessen Titel wohl im Sinne von Agenda gemeint ist, Szenarien wie die weltrettende Vernichtung der Menschheit, ein Parlament der Tiere und Pflanzen und vieles mehr durch, und alles wirkt wie eine spontane humorige Schimpftirade, die man nicht anders als mit &#8220;so ist&#8217;s&#8221; quittieren kann.</p>
<p>&#8220;My First Friends Were Animals&#8221; auf der zweiten Seite ist etwas weniger simpel gestrickt und ungleich voller und krachiger vom Sound. darüber hinaus auch recht zackig in seinem hypnotischen Keilhackenbeat, in dessen unerbittlichen Vorwärtsdrang sich einiges hinzumischt: Tierstimmen? Ein oud-artiges, orientalisch klingendes Instrument? Definitiv de Boers mit Echoeffekten verfremdete Stimme, mit der er nur mäßig verständliche Verse aus John Lennons &#8220;Give Peace a Chance&#8221; zitiert und erneut der selbstgefälligen Krone der Schöpfung &#8211; dem einzigen Tier, das nicht Tier genannt werden will &#8211; ein paar Zacken herausbricht.</p>
<p>&#8220;I am not defending nature, I am nature defending itself&#8221;, schleudert er dem Status Quo des Anthropozän entgegen, und wem das noch nicht kämpferisch genug ist, der sollte sich auf jeden Fall auf eines der Konzerte seiner gerade beginnenden Europatour begeben.</p>
<p><strong>Label: Makkum Records / Subroutine Records</strong></p>
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		<title>THE EX: 27 Passports</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2018 06:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Andy Moor]]></category>
		<category><![CDATA[Arnold de Boer]]></category>
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		<category><![CDATA[The Ex]]></category>

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		<description><![CDATA[In gewisser Weise kann man die Compilation „Live at Bimhuis“, auf der The Ex vor drei Jahren eine jahrzehntelange Serie von Konzerten in einem Amsterdamer Jazzclub dokumentierten, als ihr Opus Magnum begreifen – nicht nur weil die mittlerweile als Quartett &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/04/28/the-ex-27-passports/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/02/ex27p.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14982" title="ex27p" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/02/ex27p-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In gewisser Weise kann man die Compilation „Live at Bimhuis“, auf der The Ex vor drei Jahren eine jahrzehntelange Serie von Konzerten in einem Amsterdamer Jazzclub dokumentierten, als ihr Opus Magnum begreifen – nicht nur weil die mittlerweile als Quartett auftretenden Damen und Herren passionierte Performer sind, sondern weil auf dieser Sammlung auch ein Eindruck der stilistischen Bandbreite entsteht, den das Ende der 70er im Umfeld des Anarchopunk geborene Band-Kollektiv vorzuweisen hat. <span id="more-14981"></span>Jazz, Klangkollagen, Noiserock, Afrikanisches und vieles mehr hat in den letzten vierzig Jahren Einzug in den Ex-Sound gehalten, die Geschichte dieser Entwicklung könnte ein dickes Buch füllen.</p>
<p>In gewissen Abständen bringen The Ex natürlich nach wie vor Alben heraus, und auf dem gerade erschienenen „27 Passports“ liegt diese Bandbreite erst einmal nicht allzu offen auf der Hand, denn hier scheint sich das Gespann auf seine Punk- und Postpunk-Wurzeln zu besinnen und präsentiert eine Sammlung aus zehn vergleichsweise aufgeräumten Songs. Doch der simple Schein trügt, denn die Songs haben mindestens einen doppelten Boden, und zwischen den Schichten verbirgt sich der Ertrag einer ereignisreichen Bandgeschichte, in der vieles absorbiert und zum selbstverständlichen Teil der eigenen Handschrift wurde.</p>
<p>Ob hinter den siebenundzwanzig Pässen eine konkrete Geschichte steht – man weiß es nicht, doch in den Texten der zehn Songs wird ordentlich fabuliert, und markante Bilder werden heraufbeschworen. So entsteht indirekt ein interessantes Narrativ, das seinen Reiz keineswegs dadurch verliert, dass man seine Inhalte nur vage und episodisch fassen kann. Der Opener „Soon all Cities“ ist das Sprachrohr einer Untergangsprophetie: Die Stadt, welche auch immer, wird untergehen, und alle darin ertrinken, und ob das ein Metapher sein soll oder nicht, irgendwann geht alles über in die Verdammung einer bald einsetzenden Vereinheitlichung. Verkehrsinseln, Restaurants, Unfälle etc. &#8211; bald werden sie in allen Städten identisch sein und Teil einer globalistischen Dystopie, so die abgeklärten Worte vor der Kulisse eines Europunk, in den ganz dezent afrikanische Popelemente gemischt sind. Nicht nur deshalb stellt sich die Frage, ob die anklingende Zivilisationskritik primär aus einem westlichen Blickwinkel heraus formuliert ist. The Ex sind weit gereist und kulturelle Empathen par excellence.</p>
<p>Motive des Niedergangs kontrastieren in beinahe allen Tracks mit einer vitalen Musik, die ihren Druck oft dem Zusammenspiel gleich dreier Gitarren verdankt. Im rockigen „The Heart Conducter“ fallen alle erdenklichen Körperorgane einem Unfall zum Opfer, außer eben dem titelgebenden Herz, in „This Car is my Guest“ sichert jemand einer alten Karre Asyl zu, eventuell dem im Booklet abgebildeten Wagen, und der afrikanisch inspirierte Gesang und die beinahe ekstatisch scheppernden Handdrums geben der ungewöhnlichen Alltagsgeschichte ein Kolorit zwischen Dritter Welt und Urban Decay.</p>
<p>Neben Arnold de Boer steuert Schlagzeugerin Katherina Bornefeld einiges an Gesang bei, das poetische „Silent Waste“, bei dem die Unverwundbarkeit von Worten der Verletzlichkeit von Menschen gegenüber gestellt wird, und die Postpunk-Nummer „Birth“ mit der Forderung nach einem radikalen Neustart für unseren Planeten zählen zu den stärksten Momenten des Albums. Im letzten Drittel dominieren wieder punkige Kracher, so das zerschmetternde Instrumentalstück „Footfall“, bei dem die Energie des Punk mit dem Einfluss hypnotischer Kologo-Power das Potential haben sollte, so manche Konzertvenue zum Einsturz oder zumindest zum Kochen zu bringen.</p>
<p>„27 Passports“ hat tatsächlich das Zeug, die Songauswahl künftiger Liveshows zu dominieren, die von feinsinnigem Humor und beißendem Spott in Spannung gehaltenen Texte, die oft von literarischen Einflüssen inspiriert sind, geben dem Album jedoch eine Dimension, die über den anarchische Rock&#8217;n'Roll-Drive weit hinausgeht. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Ex Records</strong></p>
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		<title>OISEAUX-TEMPÊTE: Unworks &amp; Rarities</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2016 04:08:00 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/05/Oiseaux-Tempête.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12126" title="Oiseaux-Tempête" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/05/Oiseaux-Tempête-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Oiseaux-Tempête gründeten sich vor einer handvoll Jahren in Paris und sind so etwas wie eine feste Band und ein offenes Kollektiv zugleich. Mit einem gängigen Rockinstrumentarium bildet ein harter Kern an Musikern die Basis für die meist instrumentalen Kompositionen irgendwo zwischen tremolierendem Gitarrenambient und kantigem, schwerem Doom, an dem auch jemand wie Jim Jarmush seine Freude hätte.<span id="more-12125"></span>Um diesen Kern herum gruppieren sich massig Kollborateure, Remixer und Künstler, die das Konzept ins Intermediale ausweiten. Basierend auf Anspielungen, doch nichtsdestoweniger einringlich, stellen Oiseaux-Tempête Fragen nach zentralen politischen und ökonomischen Themen wie zur Situation in Griechenland oder zur conditio humana allgemein.</p>
<p>Nach zwei Alben und einer Remixplatte erscheint nun eine Sammlung an Stücken, die in keines der vorigen Konzepte gepasst hatte oder jüngst als singuläre Arbeiten entstanden sind. Wären sie eitel, so hätten die Sturmvögel auch dies als Album verbraten können, denn ein durchgehendes musikalisches Narrativ ist durchaus gegeben. Die ersten zehn Minuten unter dem Titel &#8220;Eclipse &amp; Sirocco&#8221; stehen noch ganz im Zeichen des Ambienten &#8211; hochtönende alternierende Sinuswellen im Geiste der elektronischen Avantgarde treffen auf meditative Streicher, die an Arvo Pärt, aber auch an jemanden wie Aranos erinnern. Leichtes Vibrieren leitet über in das doomige Downtempo von &#8220;Quai de l&#8217;Exil&#8221;, das in den Twangs von &#8220;Black as Midnight on a Moonless Night&#8221; seinen Wiedergänger und im krautrockigen &#8220;Nec Mergitur&#8221; seinen von fuzzigen Wahwahs begleiteten Abgesang findet.</p>
<p>Eingefügt in diesen Rahmen, der den Kern der Band repräsentiert, gibt es zwei Tracks, bei denen weitere Instrumente, Samples und v.a. Vocals hinzukommen, so das vor dem Hintergrund einer Parolen skandierenden Menge über den Kapitalismus und seine Alternativen reflektierende &#8220;No Go(l)d No Master&#8221; und das herausragende &#8220;The Strangest Creature on Earth&#8221;: Zu einem fast anheimelnd melodischen Dröhnen, aus dem sich orientalische Klarinetten herauswinden, hält G.W. Sok (ex-The Ex) in den Worten des türkischen Dichters Nâzım Hikmet Ran ganz unverblümt Gericht über die Unzulänglichkeiten der menschlichen Spezies: so feige wie ein in Dunkelheit lauernder Skporpion, so flatterhaft wie ein Sperling, so ängstlich wie der Rachen eines erloschenen Vulkans, so hörig wie ein Schaf, das seiner Herde auf dem Weg ins Schlachthaus folgt &#8211; die Lehre aus all diesen Vergleichen ist simpel: Es ist &#8211; meistens &#8211; unsere eigene Schuld. Nach so einen Song sollte eigentlich erst eimal nichts mehr kommen, höchstens ein verstörend lauter hidden track nach einer Viertelstunde Pause.</p>
<p>Vielleicht ist es gerade die relative heterogenität, das Fehlen eines Album-Feelings im engeren Sinne, das &#8220;Unworks and Rarities&#8221; so empfehlenswert für Neueinsteiger macht, denn die Sammlung zieht einen guten Querschnitt durch den Kosmos des offenen Quartetts. Und der ist interessant und lohnenswert.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.subrosa.net">Sub Rosa</a></strong></p>
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		<title>THE EX: At Bimhuis (1991-2015)</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2015 04:42:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Engländer würden es zwar nie zugeben, aber insgeheim wurmt es sie, dass sie nicht The Ex hervorgebracht haben, eine Ende der 70er entstandene Punkband aus den Niederlanden, die sich kaum hinter den eigenen Exponenten mit dem Label &#8220;Anarcho&#8221; verstecken &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/08/22/the-ex-at-bimhuis-1991-2015/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/08/exbimhuis.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10744" title="exbimhuis" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/08/exbimhuis-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Engländer würden es zwar nie zugeben, aber insgeheim wurmt es sie, dass sie nicht The Ex hervorgebracht haben, eine Ende der 70er entstandene Punkband aus den Niederlanden, die sich kaum hinter den eigenen Exponenten mit dem Label &#8220;Anarcho&#8221; verstecken braucht, für die aber Punk auch nie tot sein musste &#8211; zum einen, weil sie den Begriff selbst nie so hoch hielten, zum anderen aber, weil sie ihrer Idee des Spontanen und der Revolte gerade deshalb treu geblieben sind, indem sie durch ihre immer wieder wagemutige Hinwendung zu Musikarten wie Jazz, Improv, Noiserock und nicht zuletzt vieles aus Afrika ihr<span id="more-10743"></span> Wirken in Bewegung gehalten hat &#8211; eine Revolution, die von Dauer ist. Was sie ebenfalls von vielen renommierten Punkacts unterschied, war &#8211; so philiströs das auch klingen mag &#8211; ihre Musikalität: So wenig ihnen musikalische Kategorien und herkömmliche Vorstellungen von Virtuosität bedeuteten, so sehr waren sie doch in erster Linie Musiker, Ideologie und Attitüde waren nie ihr Ziel, auch wenn letztere sich ganz automatisch aus der Markanz ihrer Arbeit ergeben sollte.</p>
<p>The Ex waren auch mit Leib und Seele Liveband, die auf ungezählten Konzerten in immer wieder neuen Konstellationen auftraten, was in der frühen Zeit meist mit dem lapidaren Zusatz &#8220;and Guests&#8221; abgehandelt wurde. Zu diesen Gästen zählten Leute wie Ranaldo und Moore von Sonic Youth, Experimentalmusiker wie der Klarinettist Xavier Charles und in späteren Jahren äthiopische Musiker wie die gerade sehr aktive Band Fendika. Der Ort, an dem einige der legendärsten The Ex-Konzerte stattfanden, war der Amsterdamer Jazzclub &#8220;Bimhuis&#8221;, und zur Feier der langjährigen Zusammenarbeit haben die aktuellen Mitglieder gerade eine Sammlung an Mitschnitten aus der Zeit ab 1991 auf dem hauseigenen Label herausgebracht.</p>
<p>Auf der ersten Scheibe sind Mitschnitte aus den frühen 90ern zu hören, als die Jahre in den lokalen Squads noch nicht so lange zurück lagen und das Punkfeeling auch musikalisch noch offenkundiger ist. Schon diese Aufnahmen, die noch sehr von Andy Moors Gitarrengeschruppe geprägt waren, weisen durch einen anderen Schwerpunkt, die ekstatische Perkussivität, auf die spätere Begeisterung für rhyhtmische Musik anderer Kontinente hin: Schon im ersten und hier ältesten Stück mischt sich das Geklöppel von Handdrums zwischen die treibenden Punkrhythmen und das aufgescheuchte Schnattern einer Trompete. Songstruktur gibt es nur für Momente, viele Rhythmen sind halsbrecherisch und weit entfernt von der Stoffeligkeit des &#8220;Four to the floor&#8221;. Sax und Trompeten versetzen einen immer wieder in eine Dada-Performance, und die Stücke, die am meisten aus dem Rahmen fallen, überlassen Gastsängerinnen das Mikro. Dazu zählen das auf deutsch gesungene &#8220;Lied der Steinklopfer&#8221; und &#8220;Invitation to Dance&#8221; &#8211; selbstredend das am wenigsten tanzbare Stück, bei dem sich eine Sopranistin gegen eine an NWW erinnernde Klangkollage behauptet.</p>
<p>Auch auf der zweiten Seite, deren Beiträge nach einem fast zehnjährigen Zeitsprung die Jahre 2002 bis 2015 abdecken, sind vereinzelt flächige Soundgebilde zu hören, so das mit einem Orchester (dem sogenannten Ex Orchest) eingespielte &#8220;Gronings Liedje&#8221;, aus dessen dreieinhalb Minuten mancher eine halbe Platte gemacht hätte. Ansonsten finden sich hier noch mehr treibende, teils funky angehauchte Uptemponummern, und die Bläsersektion jault noch sirenenhafter als ein Jahrzehnt zuvor.</p>
<p>Nach den orchestralen Stücken geht es weiter mit Aufführungen, die 2012 zusammen mit äthiopischen Musikern stattfanden. &#8220;Shellelle&#8221; ist der größte Kracher aus dieser Runde und eines der zahlreichen äthiopischen Kriegslieder, die The Ex und ihre Freunde im Repertoire haben, und die so ausgelassen und fröhlich wirken, dass man im dösigen Europa schwerlich martialische Assoziationen dabei bekommen mag. Der Schlussteil ist dann noch mal etwas heterogener, es gibt Songs mit &#8220;klarer&#8221; Message wie der launige &#8220;Bourgeois Blues&#8221;, perkussive Stücke schlagen dann die Brücke zu allen zurückliegenden Schaffensphasen. Schade, dass sich The Ex auf deutchen Bühne so rar gemacht haben &#8211; auf dieser Compilation bekommt man einen Eindruck davon, was man verpasst. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.theex.nl">Ex Records</a></strong></p>
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		<title>THE EX / FENDIKA: Addis Hue/Lale Guma (7&#8221;)</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2015 05:29:12 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Arnold de Boer]]></category>
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		<description><![CDATA[The Ex ist eine der dienstältesten Anarcho Punk-Bands der Welt, und vielleicht verdanken die Niederländer ihre Langlebigkeit bei konstanter Veröffentlichungsaktivität ein wenig der schon vor Jahren stattgefundenen Zuwendung zur Musik des afrikanischen Kontinents, der ihre Kreativität in interessante neue Bahnen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/08/01/the-ex-fendika-addis-huelale-guma-7/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/06/R-6887139-1428830786-5523.jpeg.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10500" title="R-6887139-1428830786-5523.jpeg" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/06/R-6887139-1428830786-5523.jpeg-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>The Ex ist eine der dienstältesten Anarcho Punk-Bands der Welt, und vielleicht verdanken die Niederländer ihre Langlebigkeit bei konstanter Veröffentlichungsaktivität ein wenig der schon vor Jahren stattgefundenen Zuwendung zur Musik des afrikanischen Kontinents, der ihre Kreativität in interessante neue Bahnen lenkte und ihrem Stil diverse Frischzellenkuren verabreichte. Während in den letzten Jahren immer mehr das Interesse des Frontmannes Arnold de Boer an der Undergroundmusik Ghanas<span id="more-10499"></span> (siehe die von ihm veröffentlichten Alben von King Ayisoba und Prince Buju) ins Licht der Öffentlichkeit gerät, bestehen seit längerem Kontakte nach Äthiopien, und das prominenteste Ergebnis ist die wiederholte Zusammenarbeit mit der Band Fendika.</p>
<p>Jüngstes Resultat ist eine 7&#8242;, auf der beide Kapellen zu einer Einheit symbiotisieren und erneut zeigen, wie gut traditionell grundierter äthiopischer Pop mit den Klängen und Techniken des Punk und Postpunk fusionieren können. Bei den beiden straighten Uptempo-Nummern &#8211; ein Traditional und ein Cover der Band Ayelew and the Feton Band &#8211; handelt es sich um martialische Kriegsgesänge, was einmal mehr verdeutlicht, wie unterschiedlich die Wahrnehmung des Kämpferischen in unterschiedlichen Kulturen sein kann, denn statt düster und bedrohlich kommen die Tracks eher heiter daher und animieren den auf ethno getrimmten Westler zum ausgelassenen Tanz. Energiegeladenes Punkschlagzeug und eingängige Riffs aus ebenso alten Tagen werden gekonnt in eine Schicht von afrikanischen Handdrums gepackt und bilden das Fundament für die ausgelassenen und zugleich coolen Vocals von Sänger Nandos Terfaw, wobei die Gesangsspuren in beiden Songs derart unterschiedlich sind, dass ich auf der einen Seite eher eine Frauenstimme rauszuhören glaubte.</p>
<p>Ausgesprochen kurzweilig und leider auch kurz, aber vielleicht ist die Single ja ein Appetitmacher auf Längeres. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Ex Records</strong></p>
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