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	<title>African Paper &#187; The Flenser</title>
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		<title>Zen Mother mit neuer LP auf The Flenser</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2020 06:10:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[The Flenser]]></category>
		<category><![CDATA[Zen Mother]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang Oktober bringt das zum Trio ausgeweitete Projekt Zen Mother, das seine Mixtur aus Punk, Psychedelia, Post Industrial und elektronischer Avantgarde als Tragic Rock bezeichnet, ihren dritten Longplayer &#8220;Millenial Garbage Preach&#8221; heraus. Zen Mother, deren Frontfrau Monika Khot gerade ihr &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/09/18/zen-mother-mit-neuer-lp-auf-the-flenser/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Oktober bringt das zum Trio ausgeweitete Projekt Zen Mother, das seine Mixtur aus Punk, Psychedelia, Post Industrial und elektronischer Avantgarde als Tragic Rock bezeichnet, ihren dritten Longplayer &#8220;Millenial Garbage Preach&#8221; heraus. Zen Mother, deren Frontfrau Monika Khot gerade ihr drittes Soloalbum unter ihrem Nom de Guerre Nordra herausbringt, machten jüngst mit einem neuen Soundtrack für Alejandro Jodorowskys Der heilige Berg von sich reden. Produziert wurde das Werk von Randall Dunn, der bereits mit so unterschiedlichen Künstlern wie Marissa Nadler, Kayo Dot, den Master Musicians of Bukkake und Sunn O))) gearbeitet hat.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/07/zenmothermillenialgarbagepreach.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-21822" title="zenmothermillenialgarbagepreach" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/07/zenmothermillenialgarbagepreach.jpg" alt="" width="1500" height="1500" /></a><span id="more-21821"></span></p>
<p><a href="https://theflenser.com/zenmother/"><strong>Zen Mother @ The Flenser</strong> </a></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/VgcWutmP070" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>BODUF SONGS: Stench of Exist</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jul 2015 07:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Boduf Songs]]></category>
		<category><![CDATA[Kranky]]></category>
		<category><![CDATA[Mat Sweet]]></category>
		<category><![CDATA[The Flenser]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn sich die instrumentelle Gewandung immer mal ein bisschen verändert, man braucht nicht lange, um eine Boduf Songs-Platte zu erkennen. Ein knapp bemessenes Repertoire an simplen Gesangsmelodien an der Grenze zur Monotonie, ein paar wiederkehrende Gitarrenmotive, hier und da &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/07/11/boduf-songs-stench-of-exist/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/02/bodufsongsstenchofexist.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9887" title="bodufsongsstenchofexist" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/02/bodufsongsstenchofexist-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auch wenn sich die instrumentelle Gewandung immer mal ein bisschen verändert, man braucht nicht lange, um eine Boduf Songs-Platte zu erkennen. Ein knapp bemessenes Repertoire an simplen Gesangsmelodien an der Grenze zur Monotonie, ein paar wiederkehrende Gitarrenmotive, hier und da ein paar ambiente Spannungsmacher, Texte von trockener, spukhafter Abgeklärtheit – dass Mat Sweet damit nicht nervt, liegt nicht nur daran, dass seine späteren Alben etwas elektronischer ausfallen, oder dass ihn hierzulande kaum jemand kennt. Was immer er macht, macht er auf eine unnachahmlich<span id="more-9886"></span> unprätentiöse und introvertierte Art, der jegliche „Hier komme ich, jetzt wird’s interessant“-Haltung fremd ist. Gerade das macht ihn aber interessant und gibt seinen mysteriösen Folkgebilden einen zusätzlichen Reiz.</p>
<p>Ein schönes, etwas künstlich arrangiert wirkendes Setting vor dunklem Hintergrund, in das sich schon bald das Unvorhergesehene, Gefährliche einschleicht – das florale Stillleben mit Schlange auf dem Cover passt gut zur Musik auf Sweets neuem Album. Einmal mehr eine Feier geheimnisvoller Minimalismen, nimmt „Stench of Exist“ einen Teil der (relativen) Opulenz von &#8220;Burnt Up On Re-Entry&#8221; zurück und entpuppt sich zudem als merklich heterogener. Dem bleepigen Harschnoise, der einen zu Beginn empfängt, sind insgesamt nur wenige Momente beschert, doch die ambienten oder angefolkten Stücke lasten trotz kontinuierlicher Übergänge alle eine kleine Welt für sich entstehen.</p>
<p>Da wäre „Thwart by Thwart“, das folkige mit soundscapigen Elementen mischt und mit seinem Downtempo-Rockbeat fast so etwas wie Groove entstehen lässt, wobei Sweet gesanglich einfach nicht aus seiner Haut kann und wie gewohnt monoton im Flüsterton grummelt. Das noch langsamere „My Continuing Battle With Material Reality“ mit seinem trunkenen Pulsieren bringt das noch ein bisschen mehr zur Geltung, bei „Great Anthem of my Youth“ versteckt sich der trockene Vortrtag über einen typische Nineties-Jungend hinter Straßenlärm und Polizeisirenen: „We were good for nothing, we were always lost, visions keep us distant, disctance kept us locked.“ Mit dem Instrumentalstück „Grows in the Small World of Nerve“ jedoch liefert Sweet sein bisheriges Meisterstück in Sachen subtiler Stimmungen ab. Ganz leise zeichnet sich hinter einer Wand aus Regenprasseln ein melodisches Glühen ab, das wie aus einer märchenhaften Parallelwelt zu denen herüberweht, die es registrieren.</p>
<p>Boduf Songs ist heute nicht mehr so düster-akustisch-minimal wie zu Zeiten der Homerecordings, die Kranky quasi ungemastert herausbrachte. Doch Sweets Musik reift in Würde, ersetzt alte Subtilität durch keine Verquastheiten. Das Wort „Boduf“ ist im übrigen noch so mysteriös wie eh und je, und vielleicht ist das auch ganz gut so, denn sagte er nicht einmal, dass er jemanden umbringen müsse, bevor er das Geheimnis lüften könne?</p>
<p><strong>Label: <a href="http://theflenser.com/">The Flenser</a></strong></p>
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		<title>FATHER MURPHY: Croce</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2015 07:40:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Chiara Lee]]></category>
		<category><![CDATA[Father Murphy]]></category>
		<category><![CDATA[Freddie Murphy]]></category>
		<category><![CDATA[Italian Occult Psychedelia]]></category>
		<category><![CDATA[The Flenser]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserem Interview kündigten Father Murphy bereits vor einem knappen Jahr ihr neues Album &#8220;Croce&#8221; an und erwähnten, dass sie sich &#8211; trotz ihrer ansonsten englischsprachigen Texte &#8211; für den Titel entschieden hatten, weil er im Italienischen wesentlich kantiger klingt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/03/14/father-murphy-croce/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/fm_croce_cover-150x150.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-10012" title="fm_croce_cover-150x150" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/fm_croce_cover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In unserem <a title="I believe each one of us has to deal with a personal void. Interview mit Father Murphy" href="http://africanpaper.com/2014/04/12/i-believe-each-one-of-us-has-to-deal-with-a-personal-void-interview-mit-father-murphy/">Interview</a> kündigten Father Murphy bereits vor einem knappen Jahr ihr neues Album &#8220;Croce&#8221; an und erwähnten, dass sie sich &#8211; trotz ihrer ansonsten englischsprachigen Texte &#8211; für den Titel entschieden hatten, weil er im Italienischen wesentlich kantiger klingt als das vergleichsweise softe englische &#8220;Cross&#8221;. Das war schon deshalb eine treffende Wahl, da auch die Musik rau und kantig klingt, genau so, wie man es von dem Duo aus Veneto, das eine düstere Form des Noiserock spielt, auch erwartet. Doch er ist auch eine gute Wahl wegen seines Symbolgehalts. Wenn Federico und Chiara als<span id="more-9864"></span> Father Murphy ihre verzweifelten und zugleich heroischen Schreie in die Welt schleudern und von Suche und Verlorenheit künden, so ist die ambivalente Auseinandersetzung mit ihrem katholischen Erbe stets präsent, auch dann, wenn sich das indirekt und im Hintergrund abspielt. Manchmal reichen bestimmte Begriffe und symbolbelandene Geräusche, um eine Stimmung zu konnotieren, die ohne diese Kulisse eine ganz andere Färbung hätte.</p>
<p>Filtert man &#8220;Croce&#8221; durch diese Zerrissenheit, dann erscheinen weite Teile des Albums wie eine zeitgenössische Version der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dark_Night_of_the_Soul">&#8220;dark night of the soul&#8221;</a>, und das gleich von der ersten Sekunde an: Wie eine Performance, die unmittelbar nach dem plötzlichen Fall des Vorhangs beginnt, wirft einen &#8220;Blood Is Thicker Than Water&#8221; gleich in die Mitte des stakkatohaften Geschehens, in dem die beiden ihre heroisch-zynischen Stimmen im Chor erschallen lassen, untermalt von sägenden, grobkörnigen Noisegitarren. Chiaras beschwörender Gesang steht mehr denn je im Zentrum, in &#8220;A Purpose&#8221; ergänzt Federico sie mit unheimlichen, gutturalen Stimmen, und letztlich ist es v.a. das Hypnotische, das die insgesamt doch eher schwierige Musik zugänglich macht.</p>
<p>Saitenschnarren, metallenes Gerassel und finstere Bläsersounds erinnern in manchen Tracks an ihre eher soundscapige <a href="http://africanpaper.com/2014/05/31/father-murphy-veronica-azzinari-nozze-chimiche-booklet-und-12/">EP mit Veronica Azzinari</a> und unterstreichen die okkulte Atmosphäre, die der Band seit jeher nachgesagt wird, und es ist schon bezeichnend, dass die erste harmonischere Stelle dann eintritt, wenn Chiaras zombifiziert wiederholte Frage &#8220;Can you take it?&#8221; in ein fatales &#8220;You can take it!&#8221; überleitet. Aber es ist nicht die einzige freundliche Lichtung, denn v.a. die zweite Seite macht klar, dass das christliche Symbol um Schuld, Opfer und Erlösung für Father Murphy nicht nur Anlass zur Schwarzmalerei und zum Suhlen in Absurdität ist. Song für Song verschwindet immer mehr das Hysterische, Desperate aus der Musik, stellenweise streifen die hinteren Stücke beinahe so etwas wie Pop, und das finale &#8220;They won&#8217;t hurt you&#8221; klingt fast wie eine furiose Feier des Lichtes am Ende eines Tunnels. Das mutet teleologisch an, was durchaus beabsichtigt sein kann.</p>
<p>Und so ist &#8220;Croce&#8221; tatsächlich ein christliches Album, das eine von Leid und Schmerz erfüllte Heilsgeschichte subjektiv inszeniert und rituell durchlebt? Ich möchte soweit nicht gehen, denn Father Murphy sind ein weiteres mal viel zu abstrakt und unberechenbar, um irgendwem etwas vorzukauen oder gar zu predigen, nach wie vor schneiden sie Themen bloß an und lassen eine großartig inszenierte Atmosphäre für sich sprechen. Und auch das Zerrissene wäre mit einer solchen Eindeutigkeit nicht unter einen Hut zu bringen, sie wären nicht mehr Father Murphy, gäben sie es auf. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://theflenser.com/">The Flenser</a></strong></p>
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		<title>MASTERY: Valis</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Feb 2015 08:17:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ephemeral Domignostika]]></category>
		<category><![CDATA[Horn of Dagoth]]></category>
		<category><![CDATA[Mastery]]></category>
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		<category><![CDATA[Pandiscordian Necrogenesis]]></category>
		<category><![CDATA[Skullflower]]></category>
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		<description><![CDATA[Als Soloprojekt einen veritablen Bandsound auf die Beine zu bringen ist auch im Black Metal kein Unding. Mit seinem wandlungsfähigen Saitengeschruppe und einer ebensolchen Drumsection sticht Mastery aus der kalifornischen Bay Area dennoch heraus, zumal seine Stilidee, Black Metal mit &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/02/28/mastery-valis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/02/masteryvalis.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9952" title="masteryvalis" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/02/masteryvalis-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als Soloprojekt einen veritablen Bandsound auf die Beine zu bringen ist auch im Black Metal kein Unding. Mit seinem wandlungsfähigen Saitengeschruppe und einer ebensolchen Drumsection sticht Mastery aus der kalifornischen Bay Area dennoch heraus, zumal seine Stilidee, Black Metal mit jazzigen Versatzstücken zu kombinieren, gar nicht bemüht wirkt. Die nahezu schizoiden Gegensätze, die auf Masterys erstem Longplayer (vorausgegangen ist u.a. eine Split mit Skullflower) aufeinandertreffen, finden sich weniger in<span id="more-9951"></span> Genreversatzstücken, als in den hypnotischen Interludien aus verrauschten Synthies, die mal kreisend, mal statisch und monoton mit dem Hauptteil des Albums im Kontrast stehen.</p>
<p>Dieser beginnt mit einem verwehten orchestralen Bläsersound, der tatsächlich für Momente an Ornette Colemans opulente „Skies of America“ erinnert, sich aber bald mit knirschenden Vocals mischt und in infernalisches Geschruppe übergeht. Dieses gebärdet sich schnell als äußerst dynamisch, brilliert beim Wechsel der Gangart und des Taktes, was auf den ersten Eindruck etwas orientierungslos wirkt, aber beabsichtigt ist und sich recht schnell als besonders reizvoll entpuppt. Ein besonderes Charisma der Musik verdankt sich außerdem den Vocals, vielleicht noch weniger in den Passagen mit dominantem A capella-Gekeife als in den Momenten, in denen die Stimme vorübergehend ins Maschinenhafte kippt. Die leichte Jazz- und Funk-Einfärbung zieht sich durch das ganze Album und fügt sich so gut ein, dass man es schnell kaum noch als Fremdkörper wahrnimmt.</p>
<p>Muss man an der Stelle die Diskussion über szeneuntypischen („Post“-)BM wieder aufwärmen, die sich besonders gerne an Bands von der amerikanischen Westküste, neuerdings aber auch an Berliner Acts entzündet? Zugegebenermaßen tue ich mich etwas schwer mit einer eindeutigen Sympathieverteilung, denn die Klage über eine Entzauberung des Genres durch Bands ohne Teufel und Corpsepaint erscheint mir so nachvollziehbar wie der Wunsch nach Szeneüberschreitung und Diversifizierung. Zum Glück sind Fragen der Qualität kaum daran gekoppelt, und in der Hinsicht ist Mastery alles andere als ein schnöder Hipster, vielmehr ist hier nomen gleich omen. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://theflenser.com/">The Flenser</a></strong></p>
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