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	<title>African Paper &#187; The Green Man</title>
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		<title>BALLO DELLE CASTAGNE: Kalachakra</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 06:52:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ballo Delle Castagne traten erstmals vor drei Jahren als Supergroup in Erscheinung, in der Mitglieder diverser italienischer Folkbands zeigten, dass sie auch laute und rauschhafte Musik machen können. Psychedelic hat in den letzten Jahren so mancher Folkkapelle aus der kreativen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/12/17/ballo-delle-castagne-kalachakra/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/09/ballodelle.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2913" title="ballodelle" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/09/ballodelle-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ballo Delle Castagne traten erstmals vor drei Jahren als Supergroup in Erscheinung, in der Mitglieder diverser italienischer Folkbands zeigten, dass sie auch laute und rauschhafte Musik machen können. Psychedelic hat in den letzten Jahren so mancher Folkkapelle aus der kreativen Sackgasse geholfen, aber das besondere an den vier Italienern unter dem Zeichen der Kastanienkugel ist der punkige Drive, den sie der Musik dabei verpassten.<span id="more-2912"></span></p>
<p>Die Kombination solcher oft als gegensätzlich verstandenen Stilelemente hätte kräftig daneben gehen können, aber bei Ballo Delle Castagne hat es funktioniert. Hätte man es nun wie geplant bei dem einmaligen Projekt belassen, würde Freunden kräftiger Punk Psychedelia in Zukunft einiges entgehen. Doch auch von der wahrscheinlich dummsten Rezension, für die sich das FoxyDigitalis-Magazin nicht zu schade war, ließ sich das Quartett nicht verunsichern, und flugs wurde mit weiteren Aufnahmen nachgelegt. Zuerst mit einer 10&#8221; namens „108“, vor einiger Zeit dann mit einem zweiten CD-Longplayer, der das Stil- und Soundrepertoire der Band merklich, aber auch nicht zu stark erweitert.</p>
<p>„Kalachakra“ knüpft stilistisch und konzeptuell an „108“ an, zusammen bilden die beiden Tonträger den Auftakt einer Trilogie, die alsbald mit einem weiteren Album ihren Abschluss nehmen soll. Mein Italienisch ist katastrophal, aber einigen Wortfetzen und etwas zuverlässigeren Informationen zufolge soll es in den Texten vor allem um eine Reise von Europa nach Asien gehen – eine Reise, die für eine spirituelle Expedition steht, aber auch einfach symbolisch für das Entdecken neuer Glaubenssysteme. Der Titel des Albums bedeutet im Sanskrit „Rad der Zeit“ und verweist neben dem zyklischen Aspekt sowohl auf eine Gottheit als auch auf Meditationspraktiken des tibetanischen Buddhismus.</p>
<p>Musikalisch preschen die vier Italiener gleich zu Beginn in die Mitte des Geschehens vor, schwere Orgeln, kräftiges Schlagwerk und feierlicher Gesang geben die Richtung des ersten (noch europäisch geprägten) Stückes „Passioni Diaboliche“ vor. Mit der Zeit werden die Gitarrenriffs kantiger, und Sänger Vinz wird von der beeindruckenden Stimme der Gastsängerin Carolina Ceccinato begleitet, und bei den Textfetzen, bei denen es um Seelen und Wiederkehr geht, scheint Aufbruch ein zentrales Thema zu sein. Vinz&#8217; Stimmarbeit bekommt gelegentlich etwas sakrales, was neben seinem Vortragsstil auch am Italienischen liegen könnte – an einigen Stellen erinnert er fast an Spectre, der auch dann so feierlich klingt, wenn er einfach nur einen guten Rocksong intoniert.</p>
<p>Mit Wave, wie anderenorts behauptet, hat die Musik auf „Kalachakra“ wenig bis nichts zu tun, und auch Folkelemente finden sich nur minimal – wenn, dann höchstens in Zitaten indischer Folklore, die entweder als Sitharspiel oder in Form typischer Melodiefolgen in die psychedelische Mischung aus repetitiver Gitarrenarbeit und verspielter Elektronik eingebaut wird. Unweigerlich denkt man an Gruppen wie Can und Popul Vuh, stellenweise kommen einem auch frühe Black Sabbath in den Sinn. Die starken Postpunk-Elemente des vorigen Albums fügen sich noch besser ins Gesamtbild ein, sind stellenweise nah am Hardrock. Ein Gegenpol sind die unheimlichen Traumwelten von &#8220;La foresta dei suicidi&#8221;, das die Stimmung eines verwunschenen Waldes am Fuße des Mount Fuji einfängt.</p>
<p>Das Album scheint voller Referenzen zu sein, auf einen Song der deutschen Band Eloy wird ebenso Bezug genommen wie auf eine themennahe Dokumentation von Werner Herzog, dessen einstige Muse Kinski an einer Stelle auch zu hören ist. Vielleicht steht „Kalachakra“ in noch reichhaltigeren Querverbindungen, die man erst erkennt, wenn man die entsprechenden sprachlichen und thematischen Voraussetzungen mitbringt. Doch es spricht für das Album, dass es auch so zu überzeugen weiß. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: HR S.P.Q.R. / Black Widow Records</strong></p>
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		<title>THE GREEN MAN: Horus Calling</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 13:05:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[The Green Man]]></category>

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		<description><![CDATA[Die italienische Band THE GREEN MAN schlug auf ihrem Debüt „From Irem to Summerisle“ einen Bogen von der von Legenden umrankten Stadt Irem zu der fiktiven schottischen Insel, auf der Christoper Lee in „The Wicker Man“ (dem Film, dem die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/the-green-man-horus-calling/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/TGM-Horus.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-475" title="TGM-Horus" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/TGM-Horus.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die italienische Band THE GREEN MAN schlug auf ihrem Debüt „From Irem to Summerisle“ einen Bogen von der von Legenden umrankten Stadt Irem zu der fiktiven schottischen Insel, auf der Christoper Lee in „The Wicker Man“ (dem Film, dem die Band auch ihren Namen verdankt) als Lord Summerisle residiert. Auf der einige Jahre später wiederveröffentlichten  CD thematisierte man auf einem Bonustrack noch das Liber AL vel Legis (vulgo: das Buch des Gesetzes). <span id="more-474"></span>Das zweite Album beschäftigte sich mit den Thesen einer australischen Theologin, deren – gelinde gesagt – steilen Thesen Konspirationstheoretiker, Esoteriker und Dan Brown-Fans gleichermaßen zu verzücken wissen (nach ihrer Interpretation der Qumran-Rollen hat Jesus noch einige Jahre nach der vermeintlichen Kreuzigung weitergelebt und – natürlich! – einen Sohn mit Maria Magdalena gezeugt). Ungeachtet der Anfechtbarkeit ihrer Thesen – der Rezensent muss unweigerlich etwas gequält lächeln –  bestach das Album „The Teacher and the Man of Lie“ durch seine konzeptionelle Geschlossenheit und seine durchgängig gelungene musikalische Umsetzung: In das Folkfundament wurden – dem Thema angemessen –orientalische Klängen eingelassen und THE GREEN MAN hoben sich wohltuend aus der Masse der Epigonen hervor, die im Neofolk ansonsten so gerne zu finden sind.</p>
<p>Dieser sehr kurze Abriss macht deutlich, dass THE GREEN MAN zwar immer wieder den einen oder anderen szeneüblichen Topos gestreift haben, dies aber meistens auf originelle und musikalisch wenig engstirnige Weise taten. Nachdem man im vergangenen Jahr mit verschiedenen italienischen Musikern am „Folk Studio“-Projekt teilnahm, bei dem traditionelle italienische Lieder neu interpretiert wurden, erscheint nun eine MCD, die das Warten auf das angekündigte dritte Album verkürzen soll. Der Blick aufs Cover und der Titel machen klar, dass hier Frater Perdurabos Aufenthalt in Kairo Thema ist, bei dem dieser Horus anrief und ihm später Aiwass das Buch des Gesetzes diktierte (man denke sich das oben erwähnte gequälte Lächeln mit). „Horus Calling“ ist weniger ein reiner Folksong, sondern weist Rockelemente auf. Mit „Gently Johnny“ verweist man wieder einmal auf einen zentralen Einfluss, nämlich den „Wicker Man“, in dem dieser Song ursprünglich zu hören war. War dort durch Gesang, Text (“I put my hand all on her thigh/She says to me do you want to try?/I put my hand all on her belly/She says to me do you want to fill ‘ee“) und musikalische Umsetzung eine klare Linie zu den im Film dargestellten Gebräuchen und Fertilitätsriten gegeben, ist die Version von THE GREEN MAN wesentlich weniger am Folk orientiert und passt gut zu dem Eröffnungstrack. Betrachtet man die bisherige Geschichte der Band, so ist die thematische Ausrichtung auf dieser MCD nicht sonderlich überraschend, aber dadurch bedingt eben auch nicht unglaublich originell. Durch den Verzicht auf eine allzu offensichtliche Folkausrichtung gelingt es den Italienern aber dennoch, gewisse Vorhersehbarkeiten zu vermeiden und man verspürt fast schon eine gewisse Kluft zwischen Artwork und Musik. Irgendwie könnten die beiden Stücke auch im Mainstreamradio laufen, ohne dass es groß auffiele (und das sollte man eben nicht unbedingt als Kritik lesen). Wie dann das dritte Album – das der Legende nach immer das schwierigste sein soll – dann klingen wird, wird sich zeigen, aber eine gewisse Erweiterung des thematischen Spektrums wäre wünschenswert (hat mir ein Bote von Horus ins Ohr geraunt).</p>
<p>(M.G.)</p>
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		<title>THE GREEN MAN: From Irem To Summerisle</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 20:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Eliahu Giudice]]></category>
		<category><![CDATA[H.P. Lovecraft]]></category>
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		<category><![CDATA[The Green Man]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit “From Irem To Summerisle” wird das Debüt des italienischen Duos in leicht veränderter Form wiederveröffentlicht. Die ersten vier Tracks verweisen auf den Orient, auf die sagenumwobene Stadt Irem, die auch H.P. Lovecraft (in “The Call Of Cthulhu”) erwähnt und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/08/31/the-green-man-from-irem-to-summerisle/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/TheGreenManIsle-150x150.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-564" title="TheGreenManIsle-150x150" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/TheGreenManIsle-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit “From Irem To Summerisle” wird das Debüt des italienischen Duos in leicht veränderter Form wiederveröffentlicht. Die ersten vier Tracks verweisen auf den Orient, auf die sagenumwobene Stadt Irem, die auch H.P. Lovecraft (in “The Call Of Cthulhu”) erwähnt und auf alternative, häretische Quellen (etwas, mit dem sich die Italiener auf ihrem zweiten Album ex- und intensiver beschäftigen sollten).<span id="more-563"></span></p>
<p>Gerade die dem Sujet geschuldeten orientalischen Einflüsse heben diese vier Stücke aus dem Durchschnitt des Neofolks hervor – “Irem” mit dem für THE GREEN MAN so typischen Sprechgesang (der an manche Stücke von NAEVUS erinnert) gehört zu den Höhepunkten. Mit den vier Tracks, die zu “Summerisle gehören, verweist die Band natürlich auf einen der zentralen audiovisuellen Texte der ursprünglichen Apokalyptik Folker: den “Wicker Man” (der jüngst in Deutschland in einer ganz passablen Version endlich auf DVD veröffentlicht worden ist). Ein auf den ersten Blick wenig originell betiteltes Stück wie “Europa” verweist auf Blakes prophetisches Buch gleichen Namens. Tracks wie z.B. “Death Of Reason” sind leider nur durchschnittlicher Neofolk und fallen gegenüber dem ersten Teil merklich ab. Das zweite Album “The Teacher And The Man Of Lies” macht(e) dann aber deutlich, dass sich THE GREEN MAN auf ihre Stärken besonnen haben. Dass als Bonusstück eine Interpretation von “Corn Rigs”, das sich auch auf dem “Wicker Man”-Soundtrack fand, enthalten ist, passt durchaus ins Konzept, warum allerdings eine Vertonung von Passagen des “Liber Al Vel Legis” zu finden ist, wird nicht ganz klar. Insgesamt weist das Album ein paar Schwächen auf, ist aber durchaus lohnenswert – Englisch mit einem stark italienischen Akzent mag in geringen Dosen einen gewissen Charme haben, ich bin allerdings froh, dass Vokalist Eliahu Giudice fast akzentfrei Englisch singt/spricht. Ein weiterer Punkt, der für dieses Album spricht. (M.G.)</p>
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