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	<title>African Paper &#187; The Sisters Of Mercy</title>
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		<title>THE SISTERHOOD: Gift</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2023 07:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem widmete das Feuilleton der FAZ in der Druckausgabe fast eine komplette Seite der Besprechung der jetzt auf Deutsch erschienenen Biographie von The Sisters Of Mercy des The Quietus-Autoren Mark Andrews, die die Geschichte der Band von ihren Anfängen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/01/28/the-sisterhood-gift/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/R-25442728-1673117295-6586.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-33552" title="R-25442728-1673117295-6586" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/R-25442728-1673117295-6586-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vor kurzem widmete das Feuilleton der FAZ in der Druckausgabe fast eine komplette Seite der <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/the-sisters-of-mercy-mark-andrews-schreibt-buch-black-planet-18547959.html">Besprechung </a>der jetzt auf Deutsch erschienenen<a href="https://www.amazon.de/-/en/Mark-Andrews/dp/3854457359/ref=sr_1_3?crid=1S8MEQD9FXPS5&amp;keywords=paint+my+name+in+black+and+gold&amp;qid=1674469330&amp;s=books&amp;sprefix=paint+my+name+%2Cenglish-books%2C80&amp;sr=1-3"> Biographie</a> von The Sisters Of Mercy des The Quietus-Autoren Mark Andrews, die die Geschichte der Band von ihren Anfängen bis zum 1985 erschienenen Debüt „First And Last And Always“ nachzeichnet – überraschend viel Platz wird hier einer Band eingeräumt, die seit 1990 kein Album mehr <span id="more-33550"></span>herausgebracht hat und (deswegen) für viele doch eher ein Relikt aus den 80ern ist. Vielleicht verdeutlicht das aber, welche Strahlkraft diese Band noch immer trotz ihres (partiellen) Schweigens hat: Wenige Künstler haben so obsessive Fans, was sich auch in der schier unüberschaubaren Menge an<a href="https://sisterswiki.org/Bootlegs"> Bootlegs</a> zeigt, die tatsächlich Legion sind.</p>
<p>Andrew Eldritch weigert sich vehement, eine neue Platte aufzunehmen – Record News führen auf der offiziellen Bandseite seit Jahr(zehnt)en (semi-)augenzwinkernd zu einer <a href="https://www.thesistersofmercy.com/error404page.html">Fehlermeldung</a> – und dies mag einer Mischung aus Starrsinn, Schreibblockade und Faulheit geschuldet sein. Geld wird durch Touren, die noch immer mittelgroße Hallen füllen, und T-Shirts eingenommen. Zwar wurden Fans über die Jahre hinweg nicht müde zu betonen, dass die Band schließlich neue Songs schreibe und live spiele, nur eben nicht aufnehme, dabei vergaßen sie geflissentlich, dass zwischen 1993 und 2018 gerade einmal gut zehn neue Stücke entstanden. Interessanterweise wurden <a href="https://www.andreweldritch.com/news/livenews.html">laut </a>Homepage der Band in den letzten drei Jahren ca.20 neue Songs geschrieben, von denen auf den letzten Touren 13 gespielt wurden, die teilweise die Hälfte des Sets ausmachten. Da mag kein neues „Temple Of Love“ dabei sein, aber <a href="https://www.youtube.com/watch?v=GVbrB8IM49U&amp;ab_channel=MrBlonde">ein</a><a href="https://www.youtube.com/watch?v=GVbrB8IM49U&amp;ab_channel=MrBlonde"> paar</a> der neuen Stücke könnten mit einer ordentlichen Aufnahme und Produktion durchaus zu einem ganz passablen Album führen, was allerdings mehr als unwahrscheinlich ist, gerade dann, wenn man bedenkt, wie lange es gedauert hat, so etwas wenig Aufwändiges wie das 1986 unter dem Namen The Sisterhood eingespielte Album neu zu veröffentlichen: 2019 erstmalig angekündigt, erscheint es erst jetzt – und ohne das ursprünglich angekündigte Bonusmaterial.</p>
<p>Die Geschichte der<a href="https://www.the-sisters-of-mercy.com/gen/regift.htm"> Genese</a> des Projekts The Sisterhood und des Albums sollten eigentlichlich hinlänglich bekannt sein: Nach der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=idteINua3x0&amp;ab_channel=TravisBickle1963">anfangs</a> nicht ganz so bitteren Trennung der Band entschieden sich Wayne Hussey und Craig Adams dann allerdings unter dem Namen The Sisterhood aufzutreten, was Andrew Eldritch veranlasste, unter eben diesem Namen die Single „Giving Ground“ und anschließend das Album „Gift“ zu veröffentlichen. Hussey und Adams nannten sich dann The Mission (auf den Titel <a href="https://2.bp.blogspot.com/-QosM7cVlGeE/XGGFCKOewNI/AAAAAAAAAVM/X2jNqwuYTXsUxn3u73Wgj8ZmuMDsxMDgQCLcBGAs/s1600/lomar%2Bgiombini.jpg">„Left On Mission And Revenge“</a>des geplanten Nachfolgers von „First And Last And Always“ anspielend). Das als zweite Sisterhood-Single geplante <a href="https://www.youtube.com/watch?v=7_2n4zZw4Jw&amp;ab_channel=endemoniada75">„This Corrosion“</a>  wurde dann die mit Hilfe von Jim Steinmann opulent produzierte und orchestrierte <a href="https://www.youtube.com/watch?v=q-RVJyNpfDk&amp;ab_channel=BatayaRulZ">Comebacksingle </a>der Sisters im Jahre 1987.</p>
<p>Aus vertraglichen Gründen durfte Eldritch auf „Gift“ nicht singen, Vocals übernahmen der kurzzeitige Motörheaddrummer Lucas Fox und James Ray, der mit verschiedenen Projekten die Jahre über auf Merciful Release veröffentlichte. Die Aversion gegen die ehemaligen Bandmitglieder Hussey und Adams spiegelt sich auf dem Album wider: Neben dem mehr als deutlichen „vergifteten“ Titel beginnt &#8220;Gift&#8221; mit einem Track namens „Jihad“, ließ Eldritch aus einem Katalog die Beschreibung einer AK 47 (aka Kalaschnikow) vorlesen (<a href="https://sisterswiki.org/Finland_Red,_Egypt_White_(song)">„Finland Red, Egypt White“</a>), ritzte er in das Vinyl „Verteidigungskrieg“ und ließ auf „Rain From Heaven“ einen „Chorus Of Vengeance“ auftreten (in dem vielleicht Suicides Alan Vega zu hören ist). „Colours“ wurde ein Jahr später mit Vocals von Eldritch zur B-Seite von „This Corrosion“, „Giving Ground“, „Jihad“ und „Rain From Heaven“ schafften es im Laufe der Jahre auf Setlists.</p>
<p>„Jihad“ beginnt mit Patricia Morrisons gesprochenem „2-5-0-0-0“, was auf die Summe verweist, die Eldritch angeblich Hussey und Adams mit der Veröffentlichung von „Gift“ vor der (sicher weiß gepuderten) Nase wegschnappte; zu treibenden Beats deklamiert eine verzerrte Stimme „Jihad“. Als aggressives Statement zu Beginn ist das vielleicht ok, aber mit acht Minuten sicher zu lang. Das getragene „Colours“, ist mit der Reduktion auf wenige Zeilen Text auch etwas repetetiv, aber durch die flächigen Keyboardpassagen durchaus atmosphärisch, während „Giving Ground“ sich am ehesten einem konventionellen Songformat annähert. „Finland Red, Egypt White“ ist mit der AK47-Textrezitation und den schleppenden Beats etwas monoton, während „Rain From Heaven“ mit Zeilen wie „As the water flows over the bridge (We forgive as we forget)/As we walk on the floodland (As the day is long)/As we walk on the water (As the day is long)/We forget“, leicht sakralen Keyboards und dem oben erwähnten „Chorus of Vengeance“ das Album ganz stimmungsvoll beendet und bedingt als eine Vorwegnahme dessen verstanden werden kann, was 1987 mit „Floodland“, dem wahrscheinlich neben der „Reptile House-EP“ kohärentesten Werk und dem Höhepunkt von Eldritchs Schaffen, in Perfektion zu hören war.</p>
<p>Die eigene <a href="https://www.the-sisters-of-mercy.com/gen/regift.htm">Einschätzung</a> „the Sisterhood album has become a classic; it parallelled the New Beat of the Continental avant-garde which eventually spawned techno“ ist sicherlich etwas hyperbolisch und letztlich ist das Album trotz einiger interessanter Momente vielleicht interessant(er) als Antizipation der elektronischeren Richtung, die kommen sollte und, falls man etwas Psychologisieren möchte, als Illustration, wie Eldritchs Bühnen-Persona die Person Andrew Taylor immer mehr verschwinden ließ.</p>
<p>Dass Eldritch Jahre später um aus dem Vertrag mit seiner Plattenfirma ein <a href="https://www.thesistersofmercy.com/gen/ressv.htm">unterdurchschnittliches Technoalbum</a> mit seiner gesampleten Stimme aufnahm, das zum Glück nie offiziell veröffentlicht wurde, ist ein eher trauriger Nachtrag.</p>
<p>Um auf den Anfang zurückzukommen: Der Rezensent in der FAZ schließt seine Betrachtungen mit der (ernüchternden) Einschätzung, was hätte sein können, hätte der Eliot-Fan Eldritch sich nicht in Schamützlen mit der Plattenfirma verloren, die letztlich eher zu einem Stellungskrieg wurden, und hätte er weitere Alben aufgenommen: „Vielleicht hätte er heute tatsächlich den Status eines Nick Cave.“  Ein neues Album bleibt allerdings lediglich eine „perpetual possibility“ (T.S. Eliot) – nicht(s) mehr. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://viveleshop.com/">Cadiz Music</a></p>
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		<title>ANDREW LILES: Cover Girls</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Mar 2015 07:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/COVER_GIRLS_LILES-300x300.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10037" title="COVER_GIRLS_LILES-300x300" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/COVER_GIRLS_LILES-300x300-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Im Vergleich zu Steven Stapleton, den Liles seit Jahren sowohl live als auch im Studio unterstützt, ist letzterer sicher stärker am Song orientiert, an Songs interessiert und hat sich im Verlauf der Jahre an verschiedensten Genres/Musiken abgearbeitet, z.B.<a href="http://www.andrewliles.com/discography/andrew-liles-schmetaling-monster-of-rock/"> Metal</a>. Dabei ist man bei seinen (Re-)Interpetationen vielleicht versucht von Dekonstruktionen zu sprechen, wobei da der semantische Resonanzraum vielleicht zu groß ist. Aber dazu später mehr.<span id="more-10033"></span></p>
<p>Insgesamt 11 Sängerinnen lässt Liles auf „Cover Girls“ Stücke verschiedenster Epochen und Stile interpretieren. Auf „Morning Has Broken“ singt Katie Oswell den Text a capella mit glasklarer Stimme, bevor dann im weiteren Verlauf kristalline Drones dazukommen, die sich gegen Ende in atonale Fragmente verwandeln &#8211; kaputte Elektronik. „I Touch Myself”, die Masturbationshymne der australischen Divynyls, verwandelt sich von einer öden glattpolierten Rocknummer in ein düsteres, von Keyboardflächen und dezentem Pochen untermaltes Stück, auf dem Gena Netherwood den Text rezitiert. In den frühen 90ern hätte damit auch gut die eine oder andere Schwarzkitteltanzfläche beschallt werden können. Baby Dees Interpretation ihres eigenen „So Bad“ &#8211; auf ihrem zweiten Album eine melancholisch-traurige Ballade &#8211; überzeugt hier nicht ganz, zu disparat klingt das Stück, zu wenig scheinen Stimme und die musikalische Untermalung durch Akustikgitarre zueinander zu passen. Aus Tina Turners „Acid Queen“ wird eine Billigdisconummer, wobei Jess Roberts&#8217; Organ dem von Tina Turner in nichts nachsteht. David Essex&#8217; „Rock On“ interpretiert Cosey Fanni Tutti sinnlich kühl, während es im Hintergrund pocht und pluckert. Liles&#8217; Frau Melon trägt den Text von „Video Killed The Radio Star“ mit somnambuler Stimme vor verrauschter Klangkulisse vor, das exaltiert-hysterische „Oh-a oh“ des Originals (er)klingt nur als fernes Echo in einem Klangnebel und das Beklagen des Verlusts der Relevanz des Radios – heute fast schon wieder ein Anachronismus – bekommt hier eine ganz andere Stimmung. Dr Johns „I walk On Guilded Splinters“, nur sehr spärlich instrumentiert, klingt durch Lavina Blackwalls Sprechgesang leicht bedrohlich. „Zerstörte Zelle“ der Einstürzenden Neubauten ist musikalisch gar nicht so weit vom Original entfernt, wobei Miranda Kinkelaar den Text mit sehr starkem Akzent vorträgt, was durchaus als Verfremdungseffekt lesbar ist. Alizees „Moi&#8230; Lolitta“ ist unter Liles Ägide kein unbeschwerter französischer Pop mehr: Aus der treibenden glatten Oberfläche des Originals machen simple Klavierfolgen und der Vortrag von Alexandra Jako kein (unreflektiertes) Nabokovspiel, sondern hier erklingt eine erwachsene Frau in der Rolle der souveränen Femme fatale – das Original lässt Liles nur kurz am Ende aus dem Äther auftauchen. Vor karger Instrumentierung (Bass, Perkussion) macht Comus&#8217; Bobbie Watson aus dem treibenden „Rock Bottom“ von UFO ein sinnlich-schwüles Stück. „Lust For Death“ von Foetus (ver)wandelt sich von dem Übersteigerten, dem latent Hysterischen des Originals in eine von Jess Roberts vorgetragene Rock &#8216;n&#8217; Roll-Nummer. Hatte Liles sich schon<a href="http://www.andrewliles.com/discography/andrew-liles-murderers-maniacs-madmen-monsters"> an anderer Stelle</a> an den Sisters of Mercy mit seiner „Phantom“-Interpretation versucht, so wählt er auf &#8220;Cover Girls&#8221; „Never Land“, allerdings nicht in der regulären, das „Floodland“-Album abschließenden Version, deren Untertitel „A Fragment“ ist, sondern er orientiert sich an der erst vor einigen Jahren sicher ohne Eldritchs Zustimmung erschienenen vollständigen Version. Liles behält die reduzierte Instrumentierung des Originals weitgehend bei, während Elisabeth Oswell den Txet zurückhaltend und unterkühlt vorträgt.</p>
<p>Die Sisters-Interpretation führt uns zum Anfang des Textes zurück, denn inzwischen hat Liles anlässlich des 30-jährigen Jubiläums von „First And Last And Always“ das Debüt der nach einem Leonard Cohen-Stück benannten Band vollständig als instrumentales elektronisches Album neu eingespielt, was bei den Fans nur <a href="https://www.myheartland.co.uk/viewtopic.php?t=24673">bedingt goutiert wurde</a> und er<a href="http://www.andrewliles.com/discography/first-monster-last-monster-always-monster/"> schreibt</a> auf seiner Website: „My version to some may be a travesty, deemed a novelty recording, even considered sacrilege by others, the devil may care but I don’t mind, those opinions do not concern me. This is my heartfelt homage to a moment in time and a wonderful album.“ Das illustriert ganz gut die Ambivalenz, die einer ganzen Reihe von seinen Arbeiten innewohnt: nämlich, dass man sie sie sowohl als verquere Hommage oder aber als augenzwinkernde Verballhornung lesen kann. (M.G.)</p>
<p><strong>Label:<a href="http://www.dirterpromotions.com/"> Dirter</a></strong></p>
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