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	<title>African Paper &#187; Thorsten Soltau</title>
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		<title>THORSTEN SOLTAU / FEMURL: Furafauna</title>
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		<pubDate>Sat, 16 May 2026 03:56:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Black Rose Recordings]]></category>
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		<category><![CDATA[Sewicide]]></category>
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		<description><![CDATA[Zuletzt hatte uns Thorsten Soltau auf seiner Zusammenarbeit mit Asmus Tietchens auf &#8220;Lichthöfe&#8221; begeistert , solo mit seinem im Rahmen von Drones Sym-Reihe veröffentlichten Album „Gewächse im Zwielicht“, jetzt erscheint auf Stephen Meixners Label Black Rose Recordings das zwischen 2022 und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/05/16/thorsten-soltau-femurl-furafauna/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/R-37145538-1776881588-7507.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-51194" title="R-37145538-1776881588-7507" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/R-37145538-1776881588-7507-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Zuletzt hatte uns <a href="https://africanpaper.com/tag/thorsten-soltau/">Thorsten Soltau</a> auf seiner Zusammenarbeit mit <a href="https://africanpaper.com/tag/asmus-tietchens/">Asmus Tietchens</a> auf <a href="https://africanpaper.com/2026/01/17/asmus-tietchens-thorsten-soltau-lichthofe/">&#8220;Lichthöfe&#8221; </a>begeistert , solo mit seinem im Rahmen von Drones Sym-Reihe veröffentlichten Album <a href="https://africanpaper.com/2022/12/24/thorsten-soltau-gewachse-im-zwielicht/">„Gewächse im Zwielicht“</a>, jetzt erscheint auf <a href="https://africanpaper.com/tag/stephen-r-meixner/">Stephen Meixners</a> Label <a href="https://africanpaper.com/tag/black-rose-recordings/">Black Rose Recordings</a> das zwischen 2022 und 2025 entstandene Album „Furafauna“ mit insgesamt sechs Stücken (inklusive zwei Remixen). <span id="more-51192"></span>Unterstützung erhielt Soltau unter anderem von <a href="https://africanpaper.com/tag/ralf-l-wechowsky/">Ralf Wechowski</a>.</p>
<p>Konzeptioenll geht es bei diesem über einen Zeitraum von drei Jahren entstandenen „electroacoustic sound work“ um „fables and anthropomorphism“.</p>
<p>„Astafél“, ein Stück für Chor, Streicher und Elektronik, beginngt mit ein paar gesprochenen Worten, dann setzen sehr getragene melodische Passagen ein. Durch den Einsatz der Stimme(n),  für den sich der aus fünf Personen bestehende, selbst so bezeichnete &#8220;stochastic choir&#8221; verantwortlich zeigt, entsteht insgesamt eine sakral-entrückte Atmosphäre. „Therianthrope“, für Chor und Elektronik, ist ein zurückhaltender Track mit Sounds, die an zwitschernde Vögel denken lassen und der langsam verhallt.  „Lullaby For The Extinct“ ist ein Stück, das im Laufe seiner gut sieben Minuten einige Metamorphosen durchmacht: Es beginnt mit an eine Flöte erinnernde Passagen, dann Grummeln und Pochen, leicht orientalisch klingende Stimmen, schließlich setzen dunkle Streicher ein, die in ihrer getragenen und bedrückenden Schwere an den Soundtrack von Kurzels „Macbeth“ denken lassen. Das siebzehnminütige „Four Studies For &#8216;Furafauna&#8217;“ beginnt zaghaft, wird dann immer dichter, man glaubt, eine Trompete zu hören, es knistert. Im letzten Teil setzt eine (verfremdete?) Stimme ein, die sich zwischenzeitlich aufzulösen scheint. Diesem langen Stück wohnt ein Moment des Mysteriösen inne. <a href="https://africanpaper.com/tag/troum/">Troums</a> Remix von „Therianthrope“ versetzt den Hörer für fünf Minuten mit diesen leicht verrauschten Passagen in eine seltsame Zwischenwelt, während  der Remix von „Lullaby For The Extinct“, den Sewicide mit dem Untertitel „Die Nacht hat Hände“ versehen haben, etwas verspielter wirkt: Man hört Wassertropfen, Harmonium, merkwürdige liminale Stimmen. (MG)</p>
<p>Label: Black Rose Recordings<iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/Jl_kkOHm3J8?si=h8XLxPf3HWqlBio9" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>ASMUS TIETCHENS / THORSTEN SOLTAU: Lichthöfe</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2026 03:16:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Asmus Tietchens]]></category>
		<category><![CDATA[Auf Abwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Thorsten Soltau]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuletzt hatte uns der Hamburger Asmus Tietchens mit der jünsgten Veröffentlichung seines anagrammatischen Projekts Statische Musen begeistert und wir attestierten, er erschaffe „Musik, der man durchaus das Attribut wunderschön verleihen kann.“ Im Laufe seiner langen Karriere hat Tietchens neben seinen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/01/17/asmus-tietchens-thorsten-soltau-lichthofe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/a2320166277_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-49624" title="a2320166277_10" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/a2320166277_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Zuletzt hatte uns der Hamburger <a href="https://africanpaper.com/tag/asmus-tietchens/">Asmus Tietchens</a> mit der jünsgten Veröffentlichung seines anagrammatischen Projekts Statische Musen begeistert und wir <a href="https://africanpaper.com/2024/10/12/statische-musen-bubendey-memorialmusik-auf-eine-brache/">attestierten</a>, er erschaffe „Musik, der man durchaus das Attribut wunderschön verleihen kann.“</p>
<p>Im Laufe seiner langen Karriere hat Tietchens neben seinen zahlreichen Soloalben auch immer wieder mit anderen zusammengearbeitet, deren Klangmaterial er be- und verarbeitete. <span id="more-49623"></span></p>
<p>Er selbst sagte in der vor Jahren ebenfalls bei<a href="https://africanpaper.com/tag/auf-abwegen/"> Auf Abwegen</a> erschienenen „Monographie“ zum Thema Kollaborationen: „Zumeist bekomme ich Material angeliefert. […] Da es […], wenn ich mit jemandem zusammenarbeite, eigentlich immer um das Verändern von Sounds geht, muß es nolens volens so aussehen, daß ich Material angeliefert bekomme und es dann bearbeite.“ Hier ist das Ausgangsmaterial modulare Aufnahmen Thorsten Soltaus. Seine auf<a href="https://africanpaper.com/tag/drone-records/"> Drone</a> veröffentlichte CD <a href="https://africanpaper.com/2022/12/24/thorsten-soltau-gewachse-im-zwielicht/">„Gewächse im Zwielicht“</a> hatten wir hier besprochen.</p>
<p>Auf &#8220;Lichthöfe&#8221; <a href="https://aufabwegen.bandcamp.com/album/lichth-fe">geht es</a> konzeptionell um &#8220;the spaciality of sound and the stereo field, while still maintaining an improvisational character.“ Dabei sind die insgesamt 13 lapidar schlicht durchnummerierten Tracks durchaus heterogen: Da ist etwa der flirrende, hektische Opener. Es gibt kristallines Knrischen und Kratzen (&#8220;Lichthof 3&#8243;).  Mein Favorit ist vielleicht &#8220;Lichthof 5&#8243;, ein transparentes, fragil-tastendes  Stück, bei dem man an den Klang von Wasser erinnert wird. Bei dem leicht bedrohlichen &#8220;Lichthof 7&#8243; meint man, seltsame Vögel wären zu hören, während &#8220;Lichthof 8&#8243; metallischer klingt. Das unruhige &#8220;Lichthof 9&#8243; schabt an der Grenze zur Dissonanz, auf dem verspielten &#8220;Lichthof 10&#8243; klingt die Elektronik wie Vogelzwistschen; der teils hektische Track endet schließlich in Brummen. &#8220;Lichthof 12&#8243;,  das mit gut sieben Minuten längste Stück, beginnt kaum hörbar, entwickelt sich bis hin zu fast unanagenehmen Hochtönen und schrillen, kritallinen Sounds. Das das Album abschließende kurze, verspielte  &#8220;Lichthof 13&#8243; lässt an einen Spielzeugroboter denken. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://www.aufabwegen.de/label/">Auf Abwegen</a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3337954929/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>THORSTEN SOLTAU: Gewächse im Zwielicht</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2022 06:50:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Drone]]></category>
		<category><![CDATA[Drone Records]]></category>
		<category><![CDATA[Thorsten Soltau]]></category>

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		<description><![CDATA[Als eine weitere Veröffentlichung in Drones Sym-CD-Reihe wird das Album „Gewächse im Zwielicht“ von Thorsen Soltau veröffentlicht. Das Album besteht aus dem vierteiligen „Gewächse im Zwielicht“ und dem 23-minütigen „An End. An One Another“. Das Label spricht davon, dass auf &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/12/24/thorsten-soltau-gewachse-im-zwielicht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/12/SYM-03_Soltau_1000px_square.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-32988" title="SYM-03_Soltau_1000px_square" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/12/SYM-03_Soltau_1000px_square-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als eine weitere Veröffentlichung in Drones Sym-CD-Reihe wird das Album „Gewächse im Zwielicht“ von Thorsen Soltau veröffentlicht. Das Album besteht aus dem vierteiligen „Gewächse im Zwielicht“ und dem 23-minütigen „An End. An One Another“. Das Label<a href="https://www.dronerecords.de/album.view.html?album=21322"> spricht</a> davon, dass auf diesem Album eine Kombination von &#8220;drone-ambient and electro-acoustic elements&#8221; zu finden sei. <span id="more-32986"></span></p>
<p>Über sich selbst <a href="https://thorstensoltau.de/aboutme/">schreibt</a> Soltau: „My compositional ethic has strong ties to <em>morphosis</em>. To reflect different degrees of <em>sonic shifting / transformation / transitions </em>I apply several techniques and methods. As explained above the use of complex treatments and randomness allows for a sound that constantly shapes into an liquid and organic sculpture. The sonics I create are further exposed to imperfections and errors – like body and mind aging or perishing over time. “</p>
<p>Der erste Teil von „Gewächse im Zwielicht“ trägt den Titel „Kriekedusse“ und beginnt mit melancholisch-flächigen Passagen, zwischendurch meint man Vogelgezwitscher zu hören, verrauschte Stimmen, Choräle und gegen Ende scheint sich ein Tape aufzulösen. Auf dem sehr getragenen, leicht dunklen „Die großen Schwestern von Haff und Darss“ tauchen Frauenstimmen aus dem Äther aus, intonieren Unverständliches. „Das Begehren“ ist ein beeindruckend verrauschter Track, mit verfremdeten Stimmen, Knistern, Schaben, ein Chor scheint im Hintergrnd zu tönen, leicht sakral, dann setzt  Perkussion ein. Auf „Die Sonne verdampft in seidene Atome“ flüstert jemand: „Ich habe mich einfach treiben lassen“, an der Grenze des Dissonanten tönen Streicher (?). Das lange „An End. An One Another“, ursprünglich eine Installation für<a href="https://www.collectiedegroen.nl/nl/activiteiten/the-vault"> „The Vault“</a> in Arnheim, ist ein reduzierter Track, mit dunklen Drones, einzelnen Gitarrentönen und Feldaufnahmen.</p>
<p>Soltau meint: „Several compositions reflect situations from personal life. Thus all works can be seen as intimate and highly personal sonic artifacts.“ Diese idiosynkratische, &#8220;sehr persönliche&#8221; Herangehensweise macht ein genaues Dekodieren und konzeptionelles Nachvollziehen natürlich unmöglich, was allerdings in keiner Weise den Hörgenuss einschränkt, denn es ist beeindruckend, wie auf allen Stücken durchgängig Spannung und (im positiven Sinne) Irritation erzeugt wird. (MG)</p>
<p>Label:<a href="https://www.dronerecords.de/index.html"> Drone Records</a><iframe src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/1383859627&amp;color=%23ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
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