<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Timo van Luijk</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/timo-van-luijk/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 25 Apr 2026 05:15:31 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>NURSE WITH WOUND / THE JAMES WORSE PUBLIC ADDRESS METHOD: The Vursiflenze Mismantler</title>
		<link>https://africanpaper.com/2019/07/06/nurse-with-wound-the-james-worse-public-address-method-the-vursiflenze-mismantler/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2019/07/06/nurse-with-wound-the-james-worse-public-address-method-the-vursiflenze-mismantler/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Jul 2019 04:57:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Liles]]></category>
		<category><![CDATA[James Worse]]></category>
		<category><![CDATA[Nurse With Wound]]></category>
		<category><![CDATA[Petr Vastl]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen Stapleton]]></category>
		<category><![CDATA[Timo van Luijk]]></category>
		<category><![CDATA[United Dairies]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=18108</guid>
		<description><![CDATA[Auch seit Nurse With Wound wieder als eine Art Band agieren, gibt es von Zeit zu Zeit interessante personelle Wechsel und Neuzugänge. Einer, der in den letzten zwei bis drei Jahren von sich reden machte, ist James Worse, der mit &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/07/06/nurse-with-wound-the-james-worse-public-address-method-the-vursiflenze-mismantler/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/07/nwwworse.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18109" title="nwwworse" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/07/nwwworse-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auch seit Nurse With Wound wieder als eine Art Band agieren, gibt es von Zeit zu Zeit interessante personelle Wechsel und Neuzugänge. Einer, der in den letzten zwei bis drei Jahren von sich reden machte, ist James Worse, der mit seinem Gesang eine im Kosmos der Band eher seltene Rolle einnimmt, dessen Beitrag zwischen klassischem Gesang in verschiedenen Stimmlagen, bizarrem Gemurmel und Texten zwischem stilisiertem Englisch und Fragmenten einer Fantasiesprache zugleich gut in diesen Kosmos passt.<span id="more-18108"></span></p>
<p>Nach einigen Konzerten gibt es mit &#8220;The Vursiflenze Mismantler&#8221; nun die erste gemeinsame Studioarbeit, bei der Stapleton, Liles und Worse in einem Track noch von Timo van Luijk (Af Ursin) am Vibraphon und Petr Vastl (Aranos) an der Violine unterstützt werden. Insgesamt bieten die vierzehn Stücke, deren Titel mit ihren barocken Neologismen abwechselnd an chinesichen Akzent oder an eine Travestie des Deutschen erinnern und für die im Schnitt brottrockenen NWW-Standards etwas prätentiös wirken, eine Balance aus Bekanntem und Neuem.</p>
<p>Viele der verwendeten Sounds tragen eine unverkennbare Nurse With Wound-Signatur: In schwindelerregendes Zittern und Vibrieren versetzte Samples wie in &#8220;Smarch of the Bomberdast&#8221;, bei denen immer wieder am Tempo und an den Stereoeffekten geschraubt wird, lassen vierzig Jahre Bandgeschichte vorbeiziehen, ebenso die im Zeitrafferverfahren vorbeihuschenden Synthiebrocken, doch viele gut produzierte Details mit der eindeutigen Handschrift Liles&#8217; demonstrieren einmal mehr, dass diese Sounds nie gleich klingen, sondern in einem immer wieder neu modifizierten Rahmen wirken. Worse&#8217; Beitrag, zunächst knarzendes Grbrumme, später ein dramatischer Monolog über Tierisches und Kulinarisches, geben dem Stück endgültig sein eigenes Gepräge. &#8220;Could be Worse&#8221;, kann man da nur sagen.</p>
<p>Im Grunde funktionieren alle Songs m.o.w. nach diesem Strickmuster aus Altbekanntem und dem spezifischen Albumsound, was aber eine große Variationsbreite zulässt: In &#8220;Gwelt Awone on a Sursibass&#8221; treffen nasse, gluckernde Sounds auf gestylte Noisefragmente. Tiefes Knurren und frickeliges Hantieren mit Kleinteiligem lassen in &#8220;Lumpless, Gloon and Muttersmuch&#8221; einen vielschichtigen Spuk entstehen. Verzerrtes Quaken, Grunzen und Schnarchen trifft in &#8220;Nana&#8221; auf derangierte Cut-up-Kollagen voll schalkhafter Komik. Viele der etwas ruhigeren, semi-ambienten Stücke enthalten zugleich etwas Monumentales, das zeigt, dass sich Komik und Erhabenheit keineswegs ausschließen müssen.</p>
<p>Dass Nurse With Wound große Entertainer sind, zeigen sie auch auf dieser seit längerem wieder auf dem eigenen Label herausgebrachten CD, und man darf gespannt sein, was die Worse-Connection &#8211; auch wenn man sagen muss, dass die umständlichen und bemüht komischen Tracktitel kein Nurse With Wound-Niveau sind -  für die Zukunt noch bereithält. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: United Dairies</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2019/07/06/nurse-with-wound-the-james-worse-public-address-method-the-vursiflenze-mismantler/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>LIMPE FUCHS / CHRISTOPH HEEMANN / TIMO VAN LUIJK: Maccia Forest</title>
		<link>https://africanpaper.com/2014/04/26/limpe-fuchschristoph-heemanntimo-van-luijk-maccia-forest/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2014/04/26/limpe-fuchschristoph-heemanntimo-van-luijk-maccia-forest/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2014 04:55:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Anima]]></category>
		<category><![CDATA[Christophe Heemann]]></category>
		<category><![CDATA[Hirsche Nichts Aufs Sofa]]></category>
		<category><![CDATA[In Camera]]></category>
		<category><![CDATA[Limpe Fuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Noise Maker's Fifes]]></category>
		<category><![CDATA[Streamline]]></category>
		<category><![CDATA[Timo van Luijk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=8656</guid>
		<description><![CDATA[Christoph Heemann ist seit Jahrzehnten aus der Geräuschmusik nicht wegzudenken. Man denke an seine Anfänge mit dem von skurrilem Humor (der von Asmus Tietchens mal als „rheinländisch“ charakterisiert wurde) geprägten Projekt Hirsche Nicht Aufs Sofa, dessen Album „Melchior“ ganz passenderweise &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/04/26/limpe-fuchschristoph-heemanntimo-van-luijk-maccia-forest/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/04/Heemann.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8657" title="Heemann" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/04/Heemann-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Christoph Heemann ist seit Jahrzehnten aus der Geräuschmusik nicht wegzudenken. Man denke an seine Anfänge mit dem von skurrilem Humor (der von Asmus Tietchens mal als „rheinländisch“ charakterisiert wurde) geprägten Projekt Hirsche Nicht Aufs Sofa, dessen Album „Melchior“ ganz passenderweise auf Steven Stapletons Label United Dairies erschien, an die oft wunderschönen Gitarrendrones, die er mit Mirror veröffentlichte oder an die dichte Elektroakustik von In Camera. <span id="more-8656"></span>Und natürlich ist er auch abseits von Zusammenarbeiten ein Solokünstler mit umfangreicher Diskographie, seine Arbeit zu Seebalds „Ringen des Saturn“ sei hier nur exemplarisch genannt. Der in Belgien ansässige Timo van Luijk ist der andere Teil des Duos In Camera und war Gründungsmitglied von Noise-Maker&#8217;s Fifes. Die ursprünglich bei der Krautrockband – eine zugegeben nur bedingt passende Kategorisierung &#8211; Anima spielende Limpe Fuchs ist besonders für ihre selbstgebauten Instrumente bekannt und hat unter anderem zwei Alben auf Heemanns Label Streamline veröffentlicht. Dieser Abriss macht vielleicht deutlich, wie viel langjährige Erfahrung im Bereich randständiger Musik die hier Beteiligten haben und welche Querverbindungen es zwischen ihnen gibt. Aufgenommen wurde das von Waldmetaphorik durchzogene Album im Kölner Loft.</p>
<p>Der längste Track des Albums, das Eröffnungsstück „Getting Dark“, beginnt mit kaum hörbarem Rauschen, irgendwo werden wenig fassbare Sphärenklänge erzeugt, bevor im Vordergrund Handperkussion einsetzt: Rhythmus (ver)suchend, erratisch, tastend, dann etwas, das entfernt nach einem Xylophon klingt, aber auch Feldaufnahmen von Grillenzirpen, Geräusche des Waldes also und dann Stimmkunst von Limpe Fuchs: Lachen, Lautmalerei, Silben in unbekannten Sprachen, der große Dada ruft zur Zusammenkunft, um das Cabaret Voltaire im Unterholz neu zu errichten. Schließlich Windrauschen, Drones, eine leicht dissonante Geige, die zum Abschied spielt. Was durch die Aufzählung vielleicht etwas beliebig erscheint, ist tatsächlich ein sich im Laufe der 25 Minuten zu einer (fast schon begehbaren) Klanglandschaft verdichtendes Stück. „Dark Animals“ klingt dagegen vielleicht etwas homogener, in sich geschlossener, ist gleichzeitig wesentlich bedrohlicher und basslastiger als der Vorgänger: Geräusche wie runtergepitche Kirchenglocken, gegen Ende abgetönte Blasinstrumente, und auch hier wieder Limpe Fuchs&#8217; Stimme, die diesmal allerdings im Unterholz zu verschwinden scheint. Diese titelgebenden Tiere möchte man dann auch nicht notwendigerweise beim nächsten Gang durch den Wald treffen. „Forest“ beginnt mit Perkussion, die passagenweise vielleicht an manche Arbeiten Z&#8217;EVs erinnert, es brummt, in der Ferne kann man Drones hören, dann wird ein Instrument gespielt, das klingt, als höre man Spechten bei ihrer Arbeit zu. Zum Abschluss dann ein (vermeintlich) konventionelles Instrument: Klavierspiel lässt das Album recht optimistisch ausklingen.</p>
<p>Es gibt Zusammenarbeiten von Musikern, die auf den ersten Blick interessante Ergebnisse zu versprechen scheinen, dann aber einfach nicht funktionieren, auf „Maccia Forest“ hingegen zeigt sich allerdings, wie aus einer Vielzahl von Ideen und Klängen etwas entstehen kann, das (Achtung: Topos!) mehr als die Summe seiner Teile ist.</p>
<p>M.G.</p>
<p>Label: <a href="http://www.dragcity.com/products?filter_label=ST">Streamline</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2014/04/26/limpe-fuchschristoph-heemanntimo-van-luijk-maccia-forest/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
