<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Tracy Jeffery</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/tracy-jeffery/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 13 Apr 2026 02:34:31 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>HAUSFRAUEN EXPERIMENT: The End Of The World</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/05/10/hausfrauen-experiment-the-end-of-the-world/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2025/05/10/hausfrauen-experiment-the-end-of-the-world/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 May 2025 03:53:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Trench]]></category>
		<category><![CDATA[Bracken Records]]></category>
		<category><![CDATA[Brakken Records]]></category>
		<category><![CDATA[Hausfrauen Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Orchis]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Robinson]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Music]]></category>
		<category><![CDATA[Tracy Jeffery]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=46119</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt eine Menge an Alben mit einer apokalyptischen Schlagseite – dramatische, weinerliche, abgeklärte und alles Mögliche und Unmögliche dazwischen. Auf &#8220;The End of the World&#8221;, dem neuen Longplayer der mysteriösen englischen Band Hausfrauen Experiment, endet die Welt, wie wir &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/05/10/hausfrauen-experiment-the-end-of-the-world/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/05/HausfrauenExperiment_LPCover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-46120" title="HausfrauenExperiment_LPCover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/05/HausfrauenExperiment_LPCover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es gibt eine Menge an Alben mit einer apokalyptischen Schlagseite – dramatische, weinerliche, abgeklärte und alles Mögliche und Unmögliche dazwischen. Auf &#8220;The End of the World&#8221;, dem neuen Longplayer der mysteriösen englischen Band Hausfrauen Experiment, endet die Welt, wie wir sie immer gekannt haben, auch und vor allem für die bisherige Aura von zehn ausgewählten Songs aus der Geschichte der <span id="more-46119"></span>populären, respektive alternativen Musik, denn ihnen wurde hier in bester Laibach- und Leningrad-Cowboys-Manier ein komplett anderes musikalisches Gewand verpasst – schrill, verspielt, ernsthaft und höcht eigenwillig.</p>
<p>Was als ironischer Bandname begann, wurde zur produktiven Klammer für ein Projekt, das vor 15 Jahren, als eine Art Ableger der damals ihre Spärphase erlebenden Folkband Orchis und deren bis heute bestehenden Wechselbalg Temple Music, mit analoger Elektronik bekannte Songs neu einspielte – ganz so, wie man sich ein alternatives Hausfrauenradio vorstellt, das den Staubsaugerbeat direkt ins Herz der Popgeschichte sendet. Es entstanden damals zwei EPs und eine Split-Veröffentlichung, deren Tracks quasi das Fundament des vorliegenden, restaurierten, remastgerten und ergänzten Materials bildeten und seinerzeit schnell vergriffen waren. Alan Trench, zusammen mit Steve Robinson eine der grauen Eminenzen hinter den drei charismatischen Frontfrauen Tracy, Vyolette und Lisa an den Mikros, beschreibt das Projekt in einem Interview als launig-verspielt, aber keineswegs nur schenkelklopfend gemeint. Dahinter steckt, so Trench, echtes musikalisches Herzblut – und eine Affinität zu jenem rezitationsnahen Gesang von Lisa, der zusammen mit den Harmonie-Vocals von Tracy und Vyolette sowie der strikt analogen Instrumentierung das Rückgrat des Sounds bildet.</p>
<p>Schon der Einstieg mit &#8220;A Glass of Champagne&#8221; zeigt, wie ernst es Hausfrauen Experiment mit ihrer Dekonstruktion meinen. Das einstige Glam-Stück von Sailor mutiert musikalisch, falls der Rezensent hier nicht vollends einer Fata Morgana hinterherrennt, zu einer Girliepop-Hommage an die amerikanische Highschool-Romantik der frühen Sechziger, allerdings mit elektrifizierter Spoken-Word-Einleitung, scheppernden Handclaps, rauer Elektronik und einem Hauch ritualistischer Tiefe, die sich kaum fassen lässt. In der deutschen Zwischenruf-Passage „Ich hab das Geld“ blitzt der subtile Spott über Prestige und Oberfläche auf, ohne sich im Sarkasmus oder gar moralisierender Besserwisserei zu verlieren. Offenbart sich die das Lebensgefühl des deutschen Wirtschaftswunders der 50er als heimliche Blaupause aller populären Kulturphänomene der Folgezeiten? Bitte nicht darüber nachdenken, die Antwort kommt irgendwann ganz unverhofft! Der Song jedenfalls pendelt zwischen Leichtigkeit und einer ironisch eingefärbten Melancholie, die sich kaum fassen lässt, als starre man auf eine glitzernde Tanzfläche, unter der der Beton bereits bröckelt.</p>
<p>Richtig laut wird es mit dem folgenden &#8220;Container Drivers&#8221;, einem abgründigen The Fall-Cover mit dem Charme einer ohrenbetäubenden Alarmsirene. Das donnernde Gewitter der Drummachine, durchbrochen von grellem Lärm, erzeugt eine körperlich spürbare Klangwand, der Gesang wirkt atonal und aufscheuchend wie eine gesamplete und draufgeklebte Lautsprecherdurchsage, Punk ist hier nicht Pose, sondern Bedrohung. Das Arrangement greift dabei auch andere Ebenen auf, etwa ein dröhnendes Nebenthema, das sich wie ein querlaufender Subtext durch die Soundfläche zieht. Auch &#8220;Baby&#8217;s On Fire&#8221;, ursprünglich von Brian Eno frühem Solodebüt, wird trotz vergleichsweise werkgetreuer Umsetzung durch den Wechsel der Gesangsperspektive – hier eben durch eine Frau – transformiert. Der Song bleibt ein launiger, leichtfüßiger Rocksong, doch durch die andere Stimme erhält der Blick auf das &#8220;brennende Mädchen&#8221; eine andere Qualität. Die irritierende Gleichzeitigkeit von Gewalt, Voyeurismus und Popästhetik bleibt dabei bestehen.</p>
<p>Besonders originell wirkt &#8220;New Age Dream&#8221;, eine ausnahmsweise recht neu eingespielte Coverversion von Suicides &#8220;Dream Baby Dream&#8221;: Ein stoffeliger Beat, verbunden mit hintergründigem Dröhnen und Kratzen, trifft hier auf affiges Flüstern und E-Piano, das sich zunehmend technoid steigert. Die permanente Wiederholung der Textzeile wirkt hypnotisch und emotional ungemein aufgeladen. &#8220;The Model&#8221;, die wohl bekannteste Vorlage des Albums, wird von Hausfrauen Experiment bis zur Unkenntlichkeit zersetzt und neu zusammengesetzt. Es bleibt zwar erkennbar Kraftwerk, doch das Ergebnis ist nicht nur eine Hommage, sondern gleichsam ein zersetzender Spott in Richtung Medien-, Konsum- und Schönheitsidealen. Samples wie &#8220;Anneliese, ach Anneliese, warum bist du böse auf mich?&#8221; oder &#8220;Wir sind die lustigen Holzhackerbuam&#8221; wirken zunächst absurd, fügen sich aber nahtlos in eine dystopisch-ironische Erzählung ein. Das verstörende Video dazu erinenrt zudem daran, dass Fashion etymologisch nicht nur mit Fasching verwandt ist. Die Stimme von Tracy Dawn Jeffery schwebt dabei zwischen Zartheit und Distanz, fast wie ein Echo auf eine Pop-Vergangenheit, die sich selbst nicht mehr ernst nehmen kann und gerade deshalb heute auch liebenswürdig erscheint.</p>
<p>Das Duran-Duran-Cover &#8220;The Chauffeur&#8221; besticht durch seine entrückte, verträumte Interpretation, das dem surreal aufgeladenen Original mit seinem unterkühlt sinnlichen Musikvideo jede Schwülstigkeit nimmt. Die Stimme Jefferys lässt Erinnerungen an die Paris Sisters aufkommen und verleiht dem Song eine zerbrechliche Intimität, und der Reiz besteht auch hier wieder u.a. darin, dass der bekannte Text eines Sängers von einer Frau interpretiert wird. Mit &#8220;Jawbone And The Air-Rifle&#8221; wird erneut The Fall aufgegriffen, diesmal mit einem Song, der deutlicher im Rock’n’Roll verwurzelt ist. Hausfrauen Experiment verwandeln ihn in ein bissiges, treibendes Stück zwischen cool-brutaler Attitüde und Girliepop-Anmutung. Lala-Gesang trifft auf intelligente Breaks und schaffen ein irritierendes Gleichgewicht zwischen Übermut und Wahnsinn, passend zum Text über Schuld und Isolation.</p>
<p>&#8220;Chick Habit&#8221;, im Original auf Französisch von Serge Gainsbourg und France Gall bereits in den Sixites produziert und Jahrzehnte später von April March auf englisch interpretiert, beginnt bei den Hausfrauen fast pseudoliturgisch mit einer gebrochenen Ambientfläche, über der Spoken-Word-Passagen schweben. Was wie eine sakrale Parodie wirkt, entpuppt sich bald als beschwingter Popsong mit Surf-Rock-Anleihen – doch die latente Schwere des Orgel-Sounds bleibt bestehen. Diese Spannung erinnert tatsächlich an die sakral gebrochene Ain Soph-Version von I Corvis Beatsong &#8220;Ragazzo di Strada&#8221; – auch hier trifft Popästhetik auf einen düsteren Unterton, der die Botschaft des Liedes (&#8220;Du wirst schon sehen, was du davon hast&#8221;) vielleicht umso eindrücklicher macht. &#8220;Solid Baby&#8221; von Marc Bolan/T. Rex war seinerzeit ein augenzwinkernd-verspielter Song, Hausfrauen Experiment machen daraus ein electroclashiges, perkussiv aufgeladenes Stück mit Ye-Ye-Anklängen, rauen Synthies und einer dramatisch-theatralischen Note. Auch hier scheint der Song nicht parodiert, sondern liebevoll übersteigert, ein Spiel mit der Inszenierung des Begehrens, das sich bewusst übercodiert. Der abschließende Titelsong nach Skeeter Davis rundet das Album mit einer seltsam aufgewühlten Morbidität ab – als kaum ruhige, eher trostlose Reverenz an das Ende und als eine letzte Verbeugung vor dem Verlorenen.</p>
<p>Was alle Songs auf &#8220;The End of the World&#8221; eint, ist der doppelte Boden: Hausfrauen Experiment kopieren nicht, sie transformieren. Die Auswahl wirkt wie eine selbstbewusste Aneignung männlich konnotierter Songs, deren Inhalte nun von weiblichen Stimmen neu gefärbt werden. Der Einsatz analoger Instrumente verleiht der Musik eine eigentümlich zeitlose Textur, denn sie klingt letztlich trotz des z.T. nostalgischen Equipments weder retro noch futuristisch, sondern wie aus einer Parallelwelt, in der die Popgeschichte anders verlaufen ist.</p>
<p>Diese beiden Aspekte wären für sich betrachtet großartig und doch nichts, das man an keiner anderen Stelle finden könnte. Was den Ansatz von Hausfrauen Experiment wirklich auszeichnet, ist ihre konsequenter Ersetzung der in der populären Musik bis heute immer wieder inszenierte Perspektive des Außergewöhnlichen, &#8220;Popstarhaften&#8221; durch den Blickwinkel derer, die vom Außergewöhnlichen allenfalls träumen. Dass sie in dieser Pose den Glamour erfolgreich aufspüren, ist ihre eigentliche Transformationsleistung. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.morningbrake.com/post/the-hausfrauen-experimented-hard-at-the-lp-launch-party">Bracken Records</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2025/05/10/hausfrauen-experiment-the-end-of-the-world/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The Devil In The Grain: Digitales Rerelease des zweiten Twelve Thousand Days-Albums</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/11/05/the-devil-in-the-grain-digitales-rerelease-des-zweiten-twelve-thousand-days-albums/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2022/11/05/the-devil-in-the-grain-digitales-rerelease-des-zweiten-twelve-thousand-days-albums/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Nov 2022 03:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Trench]]></category>
		<category><![CDATA[Eyeless in Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[Iceflower]]></category>
		<category><![CDATA[Orchis]]></category>
		<category><![CDATA[Tracy Jeffery]]></category>
		<category><![CDATA[Trisol]]></category>
		<category><![CDATA[Twelve Thousand Days]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=32099</guid>
		<description><![CDATA[Martyn Bates und Alan Trench bringen das Zweitwerk ihres Dark Folk-Duos Twelve Thousand Days erstmals digital über Bandcamp heraus. Das zehn Songs umfassende &#8220;The Devil In The Grain&#8221;, an dem Orchis-Sängerin Tracy Jeffery an einem Stück mitwirkte, erschien 2001 auf &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/11/05/the-devil-in-the-grain-digitales-rerelease-des-zweiten-twelve-thousand-days-albums/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Martyn Bates und Alan Trench bringen das Zweitwerk ihres Dark Folk-Duos Twelve Thousand Days erstmals digital über Bandcamp heraus. Das zehn Songs umfassende &#8220;The Devil In The Grain&#8221;, an dem Orchis-Sängerin Tracy Jeffery an einem Stück mitwirkte, erschien 2001 auf CD beim Trisol-Sublabel Iceflower.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/11/fotor_1667617770777.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-32100" title="fotor_1667617770777" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/11/fotor_1667617770777.jpg" alt="" width="717" height="710" /></a><span id="more-32099"></span></p>
<p>Besprechungen, unterirdischster Art allerdings, gab es im deutschsprachigen Raum interessanterweise v.a. im Metalbereich, wo u.a. stand, Bates&#8217; Gesang klänge wie jeder andere beliebige Sänger &#8211; und weitere Unbegründbarkeiten, bei denen den Experten nicht klar zu sein schien, dass sie sich auf ungewohnten Terrain befanden (bei Interesse bitte selbst recherchieren). Ab &#8220;The Devil In The Grain&#8221; war klar, dass Twelve Thousand Days kein kurzlebiges Seitenprojekt sein sollten, sondern dabei waren, sich als feste Band zu etablieren. Ihr neues Album &#8220;The Boatman on the Downs&#8221; wird in den nächsten Wochen erscheinen. <!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_221105_041107_481.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=666629144/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2186417578/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=666629144/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2101455657/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2022/11/05/the-devil-in-the-grain-digitales-rerelease-des-zweiten-twelve-thousand-days-albums/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Phoenix Trees: Digitale Wiederveröffentlichung der Compilation von Orchis</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/08/05/phoenix-trees-digitale-wiederveroffentlichung-der-compilation-von-orchis/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2022/08/05/phoenix-trees-digitale-wiederveroffentlichung-der-compilation-von-orchis/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2022 04:37:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Trench]]></category>
		<category><![CDATA[Amanda Prouton]]></category>
		<category><![CDATA[Cryptanthus]]></category>
		<category><![CDATA[Orchis]]></category>
		<category><![CDATA[Tracy Jeffery]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=30781</guid>
		<description><![CDATA[Die v.a. in den 90ern und im ersten Jahrzehnt nach 2000 aktive englische Wyrd Folk-Band Orchis hat ihre vor elf Jahren auf Cryptanthus veröffentlichte Compilation &#8220;Phoenix Trees&#8221;, die lange vergriffen war, über Bandcamp neu zugänglich gemacht. Orchis bestand, neben gelegentlichen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/08/05/phoenix-trees-digitale-wiederveroffentlichung-der-compilation-von-orchis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die v.a. in den 90ern und im ersten Jahrzehnt nach 2000 aktive englische Wyrd Folk-Band Orchis hat ihre vor elf Jahren auf Cryptanthus veröffentlichte Compilation &#8220;Phoenix Trees&#8221;, die lange vergriffen war, über Bandcamp neu zugänglich gemacht.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/08/fotor_1659591894627.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-30783" title="fotor_1659591894627" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/08/fotor_1659591894627.jpg" alt="" width="717" height="731" /></a><span id="more-30781"></span> Orchis bestand, neben gelegentlichen Gästen, aus Tracy Jeffery, Amanda Prouton und dem heute mit Temple Music, Black Lesbian Fishermen, Twelve Thousand Days und Howling Larsens emsigen Alan Trench, ihre Aufnahmen waren berüchtigt für ihre eigenwillige Mixtur aus spröden psychedelischen Folkklängen, lieblichen Gesagsparrs und Texten, die ihre &#8220;heidnischen&#8221; Inhalte fernab vom gängigen Neofolk-Pathos in surreal anmutende Bilder packten. In den Annalen des Folk Horror und der Hauntology sollte ihr Kapitel noch geschrieben werden. &#8220;Phoenix Trees&#8221; enthält in der Hauptsache Beiträge, die in der Vergangenheit auf diversen Samplern bei Labels wie Cynnfeird erschienen sind, dazu vier damals unveröffentlichte Tracks sowie die Songs &#8220;Anadiomene&#8221; und &#8220;The Great Silkie&#8221;, die auch auf regulären Alben und EPs (&#8220;Mandragora&#8221; und &#8220;Other Days&#8221;) vertreten waren.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=186326428/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2022/08/05/phoenix-trees-digitale-wiederveroffentlichung-der-compilation-von-orchis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>TEMPLE MUSIC: Εποχές (Vol. lI)</title>
		<link>https://africanpaper.com/2019/02/02/temple-music-%ce%b5%cf%80%ce%bf%cf%87%ce%ad%cf%82-vol-li/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2019/02/02/temple-music-%ce%b5%cf%80%ce%bf%cf%87%ce%ad%cf%82-vol-li/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Feb 2019 07:39:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Trench]]></category>
		<category><![CDATA[Language of Light]]></category>
		<category><![CDATA[Rebecca Loftiss]]></category>
		<category><![CDATA[Sombre Soniks]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen Robinson]]></category>
		<category><![CDATA[Syd Barret]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Music]]></category>
		<category><![CDATA[Tracy Jeffery]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=17004</guid>
		<description><![CDATA[Vor knapp zwei Jahren haben Temple Music bereits zwei Tracks, die auf rituellen Performances basierten, unter dem Titel &#8220;Εποχές&#8221;/&#8221;Epoxes&#8221; herausgebracht &#8211; Stücke, die ganz auf den jeweiligen Darbietungsort und die okkulten Implikationen des Zeitpunktes zugeschnitten waren und in ihrer musikalischen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/02/02/temple-music-%ce%b5%cf%80%ce%bf%cf%87%ce%ad%cf%82-vol-li/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/01/templemusicepoxes2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17006" title="templemusicepoxes2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/01/templemusicepoxes2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vor knapp zwei Jahren haben Temple Music bereits zwei Tracks, die auf rituellen Performances basierten, unter dem Titel <a href="http://africanpaper.com/2017/03/04/temple-music-%ce%b5%cf%80%ce%bf%cf%87%ce%ad%cf%82-vol-l/">&#8220;Εποχές&#8221;/&#8221;Epoxes&#8221;</a> herausgebracht &#8211; Stücke, die ganz auf den jeweiligen Darbietungsort und die okkulten Implikationen des Zeitpunktes zugeschnitten waren und in ihrer musikalischen Gestalt ausladender und abstrakter ausgefallen sind als die meisten Aufnahmen, die man von ihren meist zwischen Psych Folk und Space Rock rangierenden Alben her kennt. Nach dem derben und<span id="more-17004"></span> leider viel zu wenig beachteten Studioalbum &#8220;Further, Faster, Closer, Slower&#8221; haben Alan Trench und seine Mitstreiter nachgelegt und einen zweiten Teil von &#8220;Εποχές&#8221; herausgebracht.</p>
<p>Teil II beinhaltet zwei längere Tracks, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und wer auf den ersten tatsächlich Eindruck denkt, zwei verschiedene Acts zu hören, liegt genau genommen nur formal falsch. Temple Music tritt in ganz unterschiedlichen Konstellationen in Erscheinung, und auf dem von Alan Trench erstmals solo bestrittenen &#8220;Summer Dominoes&#8221; ist nicht einmal Steve Robinson vertreten &#8211; entsprechend dezent und in sich gekehrt gibt sich das Stück so auch musikalisch: Ein sachtes, hintergründiges Dröhnen kosmischer Provenienz deutet durch leichte perkussive Anschläge, geheimnisvolles Bimmeln und subtile Halleffekte immer wieder den Ausbruch an, der allerdings ausbleibt, denn hier hat v.a. das Kleine, Dezente seinen Raum.</p>
<p>Immer deutlicher wird die kreisende Gestalt der Dröhnung, eine berührende, leicht orientalisch anmutende Melodie windet sich ganz langsam aus dem Fundament und deutet eine mystische Entrücktheit an, und wenn irgendwann nach Momenten der systolischen Sammlung tatsächlich etwas mehr Bewegung ins Spiel kommt, ist man bei entsprechender Konzentration schon derart involviert, dass es den Fluss der Klänge nicht stört. Der Track wurde vor ein paar Jahren in Gent aufgenommen und ist ein dreilagiges Palimpsest: An der Basis schlummert Syd Barrets &#8220;Dominoes&#8221;, von dem hier nur die Orgel zu hören und die melodische Grundstruktur zu erahnen ist, darüber breitet sich als Kern des Stücks die gitarrendronige Liveversion aus, von der v.a. die Loops und Samples in den finalen Track transponiert und mit Synthies ergänzt wurden.</p>
<p>&#8220;Laughing in the Towers&#8221;, das vor etwa einem Jahr in einer Kirche in Gainsborough aufgenommen wurde, beginnt laut und furios und zeigt Temple Music von seiner üppigen Seite, neben Trench und Robinson sind Orchis-Sängerin Tracy Jeffery sowie Mitglieder von Language of Light und ein Kinderchor zu hören. Nach Hall und einer enormen Weite klingen die zeitweise noisigenFeedbackspuren und die gesampelten Geräusche &#8211; düstere Glocken und allerlei metallenes klappern und Rumpeln, das für Momente ein Szenario zwischen Current 93s &#8220;Dawn&#8221; und Xenakis&#8217; &#8220;Persepolis&#8221; aufflackern lässt. Der stärkste Bruch, der in eine besinnliche Orgeldröhnung führt, wird durch lieblich Glöckchen eingeleitet, die den schönen, fast ozeanischen Charakter des restlichen Stücks einleiten. Die wellenförmig hallende Landschaft, bei der nur noch eine Ocean Drum fehlt, hat jedoch einen surrealen Twist, bei dem das Quietschen vom Gummivögeln, dunkles Gemurmel und papiernes Gefetze sind noch dessen vordergründigste Indikatoren sind. Trotz allem wirkt das Stück sehr gleitend und kontinuierlich, nur durch willkürliches Zippen bemerkt man, wie veränderlich und dynamisch das alles ist.</p>
<p>Mit dem zweiten Teil ist die Εποχές-Reihe nun wohl abgeschlossen, mit der Temple Music trotz einiger atmosphärischer und auch humoresker Gemeinsamkeiten demonstrieren, wie unberechenbar sie als Live-Act sein können. Selbstredent so intensiv wie ein reguläres Album. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.sombresoniks.com/sombre-soniks">Sombre Sonics</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1296599696/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2019/02/02/temple-music-%ce%b5%cf%80%ce%bf%cf%87%ce%ad%cf%82-vol-li/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>S.Q.E.: 5+4</title>
		<link>https://africanpaper.com/2012/08/11/s-q-e-54/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2012/08/11/s-q-e-54/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Aug 2012 07:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Dylan Willemsa]]></category>
		<category><![CDATA[J Greco]]></category>
		<category><![CDATA[Jay Rodriguez]]></category>
		<category><![CDATA[Joe Stebbins]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin Gallagher]]></category>
		<category><![CDATA[Orchis]]></category>
		<category><![CDATA[S.Q.E.]]></category>
		<category><![CDATA[Silken Tofu]]></category>
		<category><![CDATA[SQE]]></category>
		<category><![CDATA[The Fruitless Hand]]></category>
		<category><![CDATA[Tracy Jeffery]]></category>
		<category><![CDATA[Ure Thrall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=4941</guid>
		<description><![CDATA[J Greco alias S.Q.E. blickt bereits auf einen umfangreichen Backcatalogue zurück. Unter dem Pseudonym The Fruitless Hand wirkte er bei Ure Thrall an etlichen elektronischen Dronealben mit, zuletzt überraschte er im Dunstkreis von Cryptanthus Records und Gruppen wie Orchis und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/08/11/s-q-e-54/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/08/sqe54.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4942" title="sqe54" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/08/sqe54.jpg" alt="" width="173" height="150" /></a>J Greco alias S.Q.E. blickt bereits auf einen umfangreichen Backcatalogue zurück. Unter dem Pseudonym The Fruitless Hand wirkte er bei Ure Thrall an etlichen elektronischen Dronealben mit, zuletzt überraschte er im Dunstkreis von Cryptanthus Records und Gruppen wie Orchis und Temple Music. Das Werk des Brooklyners, den man gerne im Prokrustesbett experimenteller Electronica verortet, ist geprägt von einer großen Unberechenbarkeit, mit „Rise of the Vulcans“ überschritt der zuletzt die Grenze zum Eklektischen. Mit einem Dub-Album <span id="more-4941"></span>hatte aber auch ich 2012 nicht gerechnet.</p>
<p>Um es vorweg zu nehmen: Grecos neuer Wurf ist ein äußerst virtuoses Beispiel für ehrlichen musikalischen „Tourismus“, denn hier ist jemand tief in die Geschichte jemaikanischer Musik eingetaucht, ohne auch nur eine Sekunde lang zu leugnen, dass die eigenen Wurzeln im Sound der westlichen Metropolen gewachsen sind – eine Aneignung also, die ohne den Perfektionismus geheuchelter Authentizität auskommt. Das merkt man schon ganz vordergründig bei dem fett produzierten Rootsreggae in „Nave&#8217;d“, bei dem jeder One Drop-Takt, jeder Basslauf und jeder Trommelwirbel sitzt, während ein folkiges Violinenspiel fast überdeutlich das hybride Element mit hineinbringt. Das Resultat ist ein gradioser Bastard aus chilligen Roots und chansonartiger Melodramatik, von dem man eigentlich erwarten würde, dass er auf ganzer Linie scheitert. Tut er aber nicht, und seltsam groteske Bassfiguren erinnern daran, wie wichtig Reggae-inspirierte Musik einmal für Post Punk und New Wave (PIL, The Pop Group u.v.m.) waren. Beim beschwingten „Sour Grapes“ malträtieren erstmals Tanzbeine das Parkett, die Haare kurz, die Anzüge chic, und so manch augenzwinkerndes Pokerface gibt sich die Ehre. Mit anderen Worten: Ska steht auf dem Plan, aber ein solcher, bei dem der gleichförmige Off-Beats schon mal ins Aggressive und Atonale kippt, aber nicht bevor auch hier die wehmütigen Streicher wieder eine leise Melancholie mit hineinbringen.</p>
<p>Weitere der Folgestücke verbraten diese beschwingte Gangster-Atmosphäre, bei „Darker Globe“ (dem vielleicht experimentellsten Stück, das die Atonalität nur knapp umschifft) ist sie durch Overdubbing extrem reduziert – eine Lücke, die durch den Sirenengesang Tracy Jefferys beeindruckend gefüllt wird. Wieder andere („Shards“) sind Dub pur und extrem auf Hall und Reduktion gemacht, was Tracys Gesang (der für Liebhaber von Strawberry Switchblade oder The Heart Throbs neue Horizonte eröffnen sollte) noch mehr zur Geltung bringt. Die vier letzten Stücke des Albums, die in einer separaten Session aufgenommen wurden, sind elektronischer und zum Teil merklich verzerrt.</p>
<p>Trotz des durchgehenden Taktes haben die einzelnen Stücke alle ihre eigene Charakteristik, und das hat keineswegs nur mit der jeweiligen Zuordnung Dub, Ska, Roots etc. zu tun, sondern auch mit Melodien, Harmonien, Klangfarben und atmosphärischen Schattierungen, die Greco stets so variabel gestaltet, dass das Album nie bloß Hintergrundbeschallung ist. Allerdings hadere ich etwas mit der Länge – der stimmungsvollen Euphorie der ersten zwei Drittel will der etwas kühlere letzte Teil nicht ganz das Wasser reichen. Aber wozu gibt es die Fernbedienung?</p>
<p>P.S.: Für Freunde griffiger &#8220;Hook&#8221;-Lines aus dem grauen urbanen England wurde in einem Stück noch eine kleines Osterei versteckt.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.silkentofu.org/">Silken Tofu</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2012/08/11/s-q-e-54/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
