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	<title>African Paper &#187; Truco Espárrago</title>
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		<title>MUTE SWIMMER: Air Itself</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Apr 2017 04:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Daniella Grimm]]></category>
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		<description><![CDATA[Es sind Fragen, die vermutlich so alt sind, wie die menschliche Kreativität: Wer oder was ist eigentlich die treibende Kraft hinter einer künstlerischen Aussage? Wer spricht, wenn man den Worten eines Songs zuhört? Gibt es da ein souveränes Ich, das &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/04/15/mute-swimmer-air-itself/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/04/airitselfmuteswimmer.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13622" title="airitselfmuteswimmer" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/04/airitselfmuteswimmer-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es sind Fragen, die vermutlich so alt sind, wie die menschliche Kreativität: Wer oder was ist eigentlich die treibende Kraft hinter einer künstlerischen Aussage? Wer spricht, wenn man den Worten eines Songs zuhört? Gibt es da ein souveränes Ich, das allein über den Aussagegehalt entscheidet, oder sind es andere Faktoren wie z.B. das Umfeld des Künstlers oder die typischen Themen seiner Zeit? Freilich ziehen solche Fragen immer wieder auch die Schwätzer an, weil man mit ihnen so schön<span id="more-13621"></span> abstrakt und hochtrabend klingen kann, und am unangenehmsten sind damit vielleicht deutsche Trittbrettfahrer französischer Theoretiker aufgefallen, die seit den 90ern so manche Uni-Fakultät zu einem Ort der Langeweile gemacht hatten. Dem zum Trotz sind solche Fragen aber nicht zwingend unwichtig oder uninteressant.</p>
<p>Guy Dale, der vor einiger Zeit sein anfangs noch rein akustisches Soloprojekt Mute Swimmer in eine mehrköpfige, elektrifizierte Band verwandelt hat, geht in seinen Texten immer wieder solchen Fragen nach, fragt in seinen Songlyrics nach deren eigener Entstehung und dem Status des Sängers als Aussagesubjekt. Ohne dabei schüchtern zu klingen, scheint er diesem keinen übergeordneten Wert beizumessen, und der Satz „I&#8217;m not the singer of this song“, mit dem er neuerdings seine Konzerte eröffnet, fasst all dies sloganhaft zusammen. In seinem neuen Album geht es im vor allem um die Stimme, die als Teil eines (quasi organischen) Zusammenhangs mit dem Klang der (anderen) Instrumente verschmilzt und materiell sehr viel mit dem zu tun hat, was dem Album seinen Titel gibt: „Air Itself“. Zugleich ist auch der Sänger als Person niemand Herausstechendes, sondern, wie es in einem Song heißt, „One of Us“.</p>
<p>Wie um all dies zu untermauern, tritt der Gesang, der nicht immer so wohlig klingt wie in früheren Aufnahmen, sondern ab und an hochtönt, gedoppelt anmutet oder wie das Lamentieren eines Koboldes klingt, hinter die anderen Komponenten zurück, die Mute Swimmer von seiner (oder besser: ihrer) bislang rauesten und am wenigsten songhaften Seite zeigen. Zwar gibt es einzelne Momente des vertrauten, folkigen Wohlklangs, „Reckoning“ und v.a. „Stone“ sind berührende repetitive Akustiknummern, und das Zusammenspiel aus Gitarre, Gesang und singender Säge zählt zu den stärksten Momenten der Platte. Das Gros der Stücke jedoch ist von einer evokativ-dröhnenden Gestalt, lässt kratzende, rumorende Noise(rock)-Schichten auf tastende Takte, an die Substanz gehende Violinparts und hörspielartige Sprachfetzen treffen.</p>
<p>Dales Stimme geht immer wieder fast vollständig darin auf und bewahrt sich so vor jedem exponierten Songwriter-Klischee. Allerdings ebenso sehr vor dem eigenen Verschwinden, das immer mal wieder vage anklingt: in der Stummheit, auf die der Bandname verweist, in dem kleinen Rest geschriebener Sprache, der auf dem Albumcover fast über den Bildrand gedrängt wird, und natürlich immer wieder in den Texten auf „Air Itself“. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://trucoesparrago.blogspot.de/">Truco Espárrago</a></strong></p>
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		<title>BOREALIS: Loma Aerea</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2016 01:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Borealis]]></category>
		<category><![CDATA[Eduardo Suarez]]></category>
		<category><![CDATA[Truco Espárrago]]></category>
		<category><![CDATA[Woodland Recordings]]></category>

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		<description><![CDATA[Eduardo Suarez ist ein an mehreren Instrumenten versierter Musiker aus der nordspanischen Provinz Asturien. Unter dem Namen Borealis hat er sich minimalen Akkorden vor allem auf der zwölfsaitigen Gitarre verschrieben, ist aber auch dunklen Soundscapes gegenüber nicht abgeneigt. Vor kurzem &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/08/13/borealis-loma-aerea/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/08/a4285398232_2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12588" title="a4285398232_2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/08/a4285398232_2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Eduardo Suarez ist ein an mehreren Instrumenten versierter Musiker aus der nordspanischen Provinz Asturien. Unter dem Namen Borealis hat er sich minimalen Akkorden vor allem auf der zwölfsaitigen Gitarre verschrieben, ist aber auch dunklen Soundscapes gegenüber nicht abgeneigt. Vor kurzem erschien sein zweites Album „Loma Aerea“.<span id="more-12587"></span></p>
<p>Nach einem kurzen ambienten Einstieg auf der Basis von Feldaufnahmen erweist sich „Loma Aerea“ als Gitarrenalbum, dessen versponnene Ornamente einen Wunsch nach Zeit- und Endlosigkeit durchscheinen lassen. Doch trotz der meist repetitiven Strukturen wirken die Tonfolgen keineswegs wie akkurat berechnet – vieles wirkt beinahe wie nach dem Zufallsprinzip gestaltet, immer wieder kommt es zu subtilen oder auch etwas deutlicheren Brüchen im Fluss der Klänge, kleine Seitenpfade werden begangen, wie zufällig, um nach kurzer Zeit wieder in den Hauptstrom zurück zu kommen, wie Tupfer bilden die kurz angeschlagenen hohen Saiten für Momente eigene kleine Melodien, und irgendwie passt dieses scheinbar dem Zufall überlassene auch gut zu der besonnenen Stimmung, bei der schon keine allzu große distraction zu befürchten und kein zwanghaftes Ordnen nötig ist.</p>
<p>In der Theorie nennt man dies „continuous music“ (in Abgrenzung zur statischeren Minimal Music), und das gut zehnminütige Titelstück gehört schon in eine ähnliche Kategorie wie das, was James Blackshaw auf der Gitarre oder Lubomyr Melnik am Piano macht, und natürlich hat das Ganze schon durch die Wahl der Instrumente auch eine gewisse folkige Seite.</p>
<p>Doch jedes Stück hat seine eigene Stimmung und Gangart, so ist die Bewegung auf „La Piedra Reencarnada“ wesentlich zaghafter als das fast heitere Fließen des Titelstücks, scheint große Fragezeichen in die Luft zu malen. „Ecología Oscura“ hangelt sich recht tastend entlang seiner mysteriösen Akkorde, die immer wieder mit unerwarteten Wendungen überraschen. Andere wie „Reflejos de Plata en el Río Negro“ oder „La Carcerá“ sind von einer rastlosen Dynamik, und man denkt unweigerlich an die etwas diabolischern Variationen von John Fahey. Heraus stechen von Perkussion durchsetzte dronige Soundscapes wie „El Pulso“ oder Banjostücke wie „El Campesini Y El Cuchillo“ und „El Rey Muerto“.</p>
<p>Vielleicht sind es das Cover oder die symbolträchtigen Titel der Stücke, die die gelassene Entspanntheit der Klänge zwar nicht weltentrückt, aber umso naturverbundener wirken lassen. Doch über die nie ganz greifbare Unberechenbarkeit der Arrangements, durch die das Werk nur scheinbar aus einem Guss erscheint, kommt zugleich die Ahnung von etwas beinahe okkult Geheimnisvollem hinein, das im Laufe der Zeit immer deutlicher herauszuhören ist. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://trucoesparrago.blogspot.de/">Truco Espárrago</a> / <a href="http://www.woodlandrecordings.com/">Woodland Recordings</a></strong></p>
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