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	<title>African Paper &#187; Twin Paradox</title>
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		<title>ANGELINA YERSHOWA / YNAKTERA: Time for Change</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2022 00:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/07/timeforchange.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-30716" title="timeforchange" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/07/timeforchange-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es ist immer großartig, wenn ein Wandel von etwas Schönem eingeleitet wird. Das Album von Angelina Yershowa und dem italienischen Klangkünstler Ynaktera, das den Titel &#8220;Time for Change&#8221; trägt, beginnt fast wie ein fernes Vogelkonzert. Kommt die Musik erst in Fahrt, erlebt man einen animierten Flug im Zeitraffer über weites Land, bei dem man nicht zwangsläufig an die zentralasiatischen <span id="more-30713"></span>Weiten denken muss, in denen Yershowa aufgewachsen ist, aber bei entsprechendem Hintergrundwissen kann diese Assoziation schnell entstehen.</p>
<p>Wie ein noch schlaftrunkenes Erwachen durch eine blendende Sonne transportieren die Stromschnellen eines klaren Klaviers viele Gerüche und Geschmacksreize, doch auch Rauschen und scharfe Klänge sind darunter, wie um Gefahr zu signalisieren. &#8220;Awakening Goddess&#8221; heißt das eröffnende Stück, und man denkt vielleicht an eine Gottheit, die ihre Welt inspiziert, aber neben all der Schönheit auch auf Gefahrvolles stößt. In ihren kontrastreichen atmosphärischen Soundscapes reflektieren Yershowa und Ynaktera über das Thema des Klimawandels und all der möglichen Konsequenzen auch evolutionäre Art: Wie können wir uns entwickeln, ohne dabei zu verschwinden?</p>
<p>Nach eigener Aussage, aber zum Teil schon aus den Titeln ersichtlich ist eines der zentralen Themen das Wasser, dass unseren Planeten zu über 70% bedeckt. Es ist natürlich auch direkt zu hören: Eine rauschende Brandung eröffnet das vergleichsweise klavierarme &#8220;Global Ocean Warming&#8221;, brodelnd und sirrend wie heiße Materie. Ein plötzlicher heftiger Regenschutt setzt ein und leitet über in klirrende Elektronik, in deren Drohkulisse man noch Spuren des Klaviers vernehmen kann. Die zentrale Geste dabei ist die das Fragens, was bei dem ungewissen Thema nicht wundert und sich auch in anderen Stücken findet, in denen stets auch Aquatisches zu hören ist. Sind es Eisschollen, über die jemand in &#8220;Walking on Water&#8221; mit seinem cinematischen Spannungsmomenten geht und werden sie kleiner? Ist es die drohende Apokalypse, die in &#8220;Shamanic Morse Code&#8221; so dunkel dröhnt und hektisch knackt, oder ist es die magische Kraft, die sich dem entgegen stellt? Woher kommt das Bittere im rollenden Glissando und in melodischen Ambient des fast idyllischen &#8220;One Planet&#8221;? Was bewirkt das &#8220;Cluster Light&#8221; nur beinahe ein Popsong geworden ist?</p>
<p>Man könnte letzteres darauf zurückführen, dass vor allem Yershowa, wie doch eher von Minimalisten wie Wim Mertens oder Terry Riley geprägt ist als von poppiger Klaviermusik, doch scheint das vor allem dem Thema angemessen, dessen Dringlichkeit sich in wenigen Momenten so deutlich zeigt, wie im ambienten &#8220;For Miracle&#8221;, das das Album noch einmal mit einem dramatischen Aufbäumen zum Abschluss bringt.</p>
<p>Auch aufgrund solcher Eruptionen ist &#8220;Time for Change&#8221; ein äußerst eindringliches Werk geworden, und im Verlauf des Albums kam mir öfter der Gedanke, dass die thematisch ganz ähnlich interessierte Anohni eine vielversprechende Kollaborateurin sein könnte, sollten die beiden einmal eine Musik komponieren, in der auch Gesang vorkommt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Twin Paradox Records </strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_220729_102902_297.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2763447475/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ANGELINA YERSHOVA: Cosmo Tengri</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Mar 2019 04:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Jahren hat die aus Kasachstan stammende Komponistin Angelina Yershova eine ganze Reihe an Alben herausgebracht, die weitestgehend im Grenzbereich zwischen verspielter Elektronik und Klavierkompositionen in der Tradition der melodischeren Minimal Music zu verorten sind. Cosmo Tengri stellt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/03/30/angelina-yershova-cosmo-tengri/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/03/angelinayershovacosmotengri.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17408" title="angelinayershovacosmotengri" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/03/angelinayershovacosmotengri-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In den letzten Jahren hat die aus Kasachstan stammende Komponistin Angelina Yershova eine ganze Reihe an Alben herausgebracht, die weitestgehend im Grenzbereich zwischen verspielter Elektronik und Klavierkompositionen in der Tradition der melodischeren Minimal Music zu verorten sind. Cosmo Tengri stellt in vielfacher Hinsicht eine Erweiterung ihres Spektrums und eventuell auch einen Richtungswechsel dar, denn nie zuvor war Yershovas Musik<span id="more-17407"></span> so spirituell, folkloristisch und in gewisser Weise auch politisch wie auf ihrem aktuellen Longplayer. Mit selbstgebauten Blasinstrumenten und der Erweiterung ihrer Gesangstechnik bringt sie auch sich selbst noch einmal ganz anders in den kreativen Prozess ein.</p>
<p>Kasachstan, das in Zentralasien gelegene Land von der Größe Westeuropas, das neben der turko-kasachischen auch eine große russisch sprechende Bevölkerung hat, ist hierzulande für viele ein unausgefüllter Fleck auf dem Globus, zu dem einigen vielleicht endlose Steppen und kahle Bergkämme am Horizont einfallen &#8211; jüngst wurde die Hauptstadt Astana in Nursultan umbenannt, zu Ehren des Ex-Präsidenten Nursultan Nasarbajew. Der ambiente Auftakt von Cosmo Tengri vermag die Lücke mit der Illusion elementarer Regungen auszufüllen: Gesampletes Wasser evoziert das Bild eines zügig fließenden Baches, das schnelle Vibrato eines Doppelblatt-Blasinstrumentes erinnert an den wankelmütigen Wind, kräftiges Summen ertönt, und schnell wird klar, dass hier einiges in Aufruhr ist. Auch im folgenden Tumbleweed, dessen leichtfüßige Klavierparts wie Steppenhexen durch den Raum wirbeln (oder vom wehmütigen Klang windgleicher Violinen getrieben werden), ist diese Dramatik zu spüren. Ist es die Wucht des letzten Aufbäumens eines untergehenden Organismus?</p>
<p>Yershova hat ihr neues Album, dessen Titel auf den &#8220;Ewigen blauen Himmel&#8221;, eine pantheistische Gottheit aus archaischer Zeit verweist, mehrfach mit dem drohenden Zerfall des nicht nur regionalen Ökosystems in Verbindung gebracht, was einen solchen Deutungsaspekt nicht unplausibel erscheinen lässt. Doch gestaltet sich der Tumult in dieser 5 vor 12-Stimmung ausgesprochen kraftvoll. Das von Gulzhan Amanzol in Kasachisch geflüsterte Gedicht in &#8220;Kam Laure&#8221; schafft eine intime Stimmung, die durch immer lauter werdende rituelle Drums in Furor verwandelt wird. &#8220;Jelsiz Jel&#8221; bewegt sich mit wuchtigen Synthies und Takten, die alle ihren eigenen Kopf haben, an der Grenze zur Dissonanz und zeichnet ein alarmistisches Porträt einer urbanen Welt. Während das dronigen Titelstück mit seiner traurigen Flötenmelodie vom Vergehen kündet, schließen &#8220;Khan Tengri&#8221; und &#8220;Ecstatic Dance&#8221; das Album mit rituell-schamanistischer Wucht, die sich nicht hinter dem Trommel-Industrial rituell gestimmter Gothics zu verstecken braucht.</p>
<p>Mit der stellenweise dublastigen und auf Hall getrimmten Produktion hat &#8220;Cosmo Tengri&#8221; ein gewisses Breitband-Feeling, das allenfalls DIY-Puristen abschrecken könnte &#8211; Yershovas Musik allerdings war schon immer &#8220;chic&#8221;, und mit dem neuen Werk sollte sie keine Probleme beim erschließen neuer Hörerkreise haben. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://twinparadoxrecords.bandcamp.com">Twin Paradox</a></strong></p>
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		<title>ANGELINA YERSHOVA: Resonance Night</title>
		<link>https://africanpaper.com/2017/02/18/angelina-yershova-resonance-night/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2017 06:49:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Angelina Yershova, deren voriges Album „Piano&#8217;s Abyss“ ich vor kurzem vorgestellt habe, verfeinert seit einigen Jahren ihren hybriden Stil als Komponistin, Pianistin und Studiofrau. Schon in materieller Hinsicht ist es ihr ein Anliegen, das Potential ihres Instruments voll auszuschöpfen, denn &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/02/18/angelina-yershova-resonance-night/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/02/angelinayershovaresonancenight.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13339" title="angelinayershovaresonancenight" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/02/angelinayershovaresonancenight-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Angelina Yershova, deren voriges Album „Piano&#8217;s Abyss“ ich vor kurzem vorgestellt habe, verfeinert seit einigen Jahren ihren hybriden Stil als Komponistin, Pianistin und Studiofrau. Schon in materieller Hinsicht ist es ihr ein Anliegen, das Potential ihres Instruments voll auszuschöpfen, denn sie kombiniert herkömmliches Tastenspiel mit vielfältigen Zugriffen auf das Innere des Flügels, bezieht also die innere „Harfe“ mit ein und nutzt verschiedene Holz- und Metallteile als<span id="more-13338"></span> perkussive Klangquellen. Doch sowohl beim Komponieren als auch beim Bearbeiten und der Produktion strebt sie eine gewisse Pop-Qualität an.</p>
<p>Wie schon bei „Piano&#8217;s Abyss“ scheint es ihr wieder um eine Suche zu gehen, für die sie eine sinnbildliche Reise in die Tiefen des Klaviers startet, um die verborgene, sprichwörtlich „nächtliche“ Resonanz aufzuspüren. Dabei scheint sie (man wäre geneigt, zu sagen, im Trial und Error-Verfahren, doch den Fehler im herkömmlichen Sinne gibt es in ihrem improvisierten Ansatz nicht) eine Vielzahl an Möglichkeiten auszuloten, die sich wie Wegstrecken schon in ihren metamusikalischen Songtiteln niederschlagen: „Deja Vu Glitch“, „Sweet Glissando“, „Aleatoric Mutation“, „Intermezzo 80 Hertz“, „Melancholy Modulation“ u.s.f.</p>
<p>Aus den kupfernen Drones der ersten Minuten taucht früh eine beschwingte Jazzmelodie an die Oberfläche, dynamisch wie eingängig und so ein guter Einstieg für eine Arbeit, die auch unterhalten will. Und dies gelingt problemlos, denn Yershova kennt die allseits beliebten Klischees und weiß sie immer wieder mit verspielter Hand einzubauen: Ein Loop aus verfremdetem Zupfakkorden, die nach Synthie klingen, knapp bemessene Tupfer, die sich wie Perlen an eine Kette reihen, skurriles Pfeifen hier und da; kristallin-ambiente Düsternis der anheimelnden Art, filmreife Paukenschläge und immer wieder ein paar aus den tiefen Tasten gezauberte Spannungsmacher.</p>
<p>Umso mehr mag man die Struktur suchen, die zwischenzeitlich immer mehr suspendiert wird – in scheinbar ziellos umherirrenden Jazzfragmenten, die mit kitschigen Computersounds (oder etwas verfremdetes, das so klingt) kollidieren, in beinahe sitharartigen Klängen, die sie den gezupften Saiten entlockt und mit verschiedenen Beatfragmenten kontrastiert. Interessant und meines Erachtens auch die besondere Kunst Yershovas ist, dass die meisten dieser Elemente auf einer tieferen Ebene harmonieren und die Musik somit nie zu einem Mash-up geraten lassen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://twinparadoxrecords.bandcamp.com/">Twin Paradox </a></strong></p>
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		<title>ANGELINA YERSHOVA: Piano&#8217;s Abyss</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2017 05:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/angelinayershovapianosabyss.jpe"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12378" title="angelinayershovapianosabyss" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/angelinayershovapianosabyss-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In den letzten Jahren scheint es ein großes Interesse an Inside Piano-Techniken zu geben, bei denen die Tasten ruhen und der Musiker unmittelbar auf die Saiten und diverse andere Komponenten zugreift. Bei vielen Ansätzen meint man geradezu einen Wetbewerb zu erleben, bei dem versucht wird, dem Klavier gerade die Töne zu entlocken, die am weitesten von seinem konventionellen Klang entfernt sind.<span id="more-12377"></span></p>
<p>Die aus Kasachstan stammende Pianistin und Komponistin Angelina Yershova kombiniert auf ihrem neuen Album (meist) minimales Tastenspiel mit der Auslotung verschiedener Möglichkeiten, die die Bestandteile des Klavierinneren und ihrer elektronischen Verfremdung zu bieten haben.</p>
<p>Der metallische Klang der gestrichenen, gezupften oder perkussiv bearbeiteten Saiten, ihr Summen, Knarren und Vibrieren im Resonnanzraum des Instruments, dazu die mechanischen Klänge von Hämmern und Pedalen und nicht zu vergessen das Holz des Gehäuses &#8211; Yershova zaubert aus diesen Komponenten eine rauschende Hülle für ihre hellen, mollastigen und hier und da leicht jazzigen Tastenanschläge, und wenn diese von der Bildfläche verschwinden, übernehmen kristalline Drones ihren Part.</p>
<p>Yershovas unberechenbare Klangvariationen wirken wie dunkle Traumsequenzen, oder, wie es das Label beschreibt, wie ein Abtauchen in die Dunkelheit der eigenen inneren Tiefe. Über weite Strecken kommt dieses Abtauchen aber ohne abgründige Dramatik aus, wirkt hintergründig und fordert eine gewisse Aufmerksamkeit. Lässt man sich darauf ein, dann bemerkt man schnell eine Kontinuität zwischen den abstrakteren Parts und den Enklaven, in denen glockenartiges Bimmeln für Aufhellung oder gelöste Holzperkussion für Dynamik sorgen. &#8220;Piano&#8217;s Abyss&#8221; erschien bereits vor einem Jahr &#8211; ein Zeitraum, in dem Yershova nicht untätig war. Mehr dazu recht bald. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://twinparadoxrecords.bandcamp.com/">Twin Paradox</a></strong></p>
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