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	<title>African Paper &#187; Tzadik</title>
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		<title>John Zorn mit Meditationen über das Tarot</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Sep 2021 04:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der umtriebige Saxophonist und Multiinstrumentalist John Zorn bringt dieser Tage ein neues Album mit Meditationen über das Tarot heraus, das an das vor rund zwei Jahren erschienene Album &#8220;The Hierophant&#8221; anknüpft. Die Interpreten sind Brian Marsella an den Tasten, Trevor &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/09/25/john-zorn-mit-meditationen-uber-das-tarot/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der umtriebige Saxophonist und Multiinstrumentalist John Zorn bringt dieser Tage ein neues Album mit Meditationen über das Tarot heraus, das an das vor rund zwei Jahren erschienene Album &#8220;The Hierophant&#8221; anknüpft. Die Interpreten sind Brian Marsella an den Tasten, Trevor Dunn am Bass und Kenny Wollesen an den Drums. Zorn, dessen Bandbreite von Jazz und freier Improvisation über Hardcore und Noise bis hin zu verschiedenen klassischen und traditionellen Musikarten reicht, hat in den letzten Jahren eine Vielzahl von Alben mit okkulter Tmenatik herausgebracht, allein in diesem Jahr erschienen mit &#8220;Gnosis&#8221;, &#8220;Heaven and Earth Magick&#8221;, &#8220;Teresa de Avila&#8221;, &#8220;Chaos Magic&#8221;, &#8220;Parables&#8221; und &#8220;Nostradamus&#8221; Arbeiten, deren Namen ieses Interesse veranschaulichen. &#8220;Meditations on the Tarot&#8221; erscheint beim hauseigenen Label Tzadik.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/09/johnzornmedtationsonthetarot.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-27048" title="johnzornmedtationsonthetarot" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/09/johnzornmedtationsonthetarot.jpg" alt="" width="1641" height="1482" /></a><span id="more-27047"></span></p>
<p>&#8220;Brian Marsella’s dynamic trio steps out for another exciting outing performing a new collection of Zorn compositions inspired by the mysterious and occult cards of the Tarot. This beautiful and varied followup to the popular and critically acclaimed 2019 CD The Hierophant features the remaining thirteen Tarot cards in tight arrange-ments, highlighting the incredible versatility and virtuosity of this powerhouse all-star jazz trio. A classic reading of occult jazz from our favorite Downtown alchemist!&#8221; (Tzadik)</p>
<p><a href="https://tzadik.limitedrun.com"><strong>@ Tzadik</strong></a></p>
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		<title>OKKYUNG LEE: Cheol-Kkot-Sae (Steel.Flower.Bird)</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jun 2018 05:54:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Cellistin Okkyung Lee zog als Jugendliche von Südkorea in die USA, wo sie zunächst verschiedene westliche Musikarten studierte. Zugleich keimte in ihr dort erstmals, mit zunehmender Erfahrung in der klassischen Musik, im Jazz und in vielen experimentellen Richtungen, das &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/06/30/okkyung-lee-cheol-kkot-sae-steel-flower-bird/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/06/okkyungleecks.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-15719" title="okkyungleecks" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/06/okkyungleecks-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Cellistin Okkyung Lee zog als Jugendliche von Südkorea in die USA, wo sie zunächst verschiedene westliche Musikarten studierte. Zugleich keimte in ihr dort erstmals, mit zunehmender Erfahrung in der klassischen Musik, im Jazz und in vielen experimentellen Richtungen, das Interesse an der traditionellen Musik ihres Landes, mit der sie während ihrer Kindheit nur wenig Berührung hatte. Es dauerte allerdings noch einige Jahre, bis sie sich in ihren eigenen Kompositionen an koreanische Musik heranwagte.<span id="more-15717"></span></p>
<p>Auf ihrer Komposition „Cheol-Kkot-Sae“, von der nun der Mitschnitt vom Donaueschingen Festival 2016 erschienen ist, wirkt nun eine koreanische Sängerin und ein traditioneller Perkussionist mit, und insgesamt wirkt das gut halbstündige Stück wie eine intensive Überblendung östlicher und westlicher Musik ritueller Ausrichtung.</p>
<p>Ob der traditionelle Pansori-Gesang, mit dem Gastsängerin Song-Hee Kwon das Stück einleitet, auf koreanisch oder in einer Fantasiesprache gesungen wird, lässt sich zunächst schlecht ausmachen, da in dem noch bedächtigen Auftakt nur eine minimale Silbenfolge wiederholt wird. Doch die Frage erübrigt sich nach kurzer Zeit, denn schnell wird der Vortrag immer heftiger und verschmilzt mehr und mehr mit improvisierten Cello- und Saxophon-Parts. Es ist nicht nur das folgende noisige Rumpeln, das die Musik immer intensiver und eindringlicher wirken lässt, sondern eher noch das sich gleichsam in Fülle, Volumen und Tempo steigernde Spiel der einzelnen Musiker, die über lange Passagen mit einigen Ruhepausen und neuen Höhepunkten hinweg eine beachtliche Synchronizität aufrecht erhalten.</p>
<p>Immer wieder werden Cello, Trommeln, Sax, Gesang sowie diverse Saiten und Elektronik so sehr an die Grenzen ihres typischen Klangs gebracht, dass sie nur noch bedingt auszumachen sind und man sich in einer alle Grenzen sprengenden Orgie aus Schaben, Kratzen, Rasseln, Rumpeln und Dröhnen wiederfindet. Wenn der Fluss der Klänge in dieser Art über die Ufer tritt, verstärkt sich der Eindruck, einem intensiven Initiationsritual beizuwohnen.</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.tzadik.com/">Tzadik</a></strong></p>
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		<title>JOHN ZORN: The Testament of Salomon</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2015 16:33:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/11/zorntestamentofsolomon.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11315" title="zorntestamentofsolomon" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/11/zorntestamentofsolomon-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Seit seinen Anfängen in den Musikszenen der New Yorker Downtown hat John Zorn eine weite Strecke hinter sich gelegt und derart unterschiedliche Alben als Musiker, Komponist und Produzent hervorgebracht, dass es im Grunde mühsam ist, ein bestimmtest Werk von ihm als repräsentativ herauszuheben. In einem Interview betonte er einmal seinen „additiv“ ausgerichteten Zugang zu diversen Musikarten und sein Faible für das Abklopfen der unterschiedlichsten Genres auf versteckte Verbindungen. Und so ist es wenig von Belang, ob er beispielseise im Jazz, im Rock, im Klezmer oder in weiteren traditionellen<span id="more-11314"></span> Musikarten unterwegs ist. Trotzdem ist die Überblendung klassischer und traditionell jüdischer Musik mit Strukturen des Jazz seit den 90ern ein zentrales Feld in Zorns Schaffen geworden, und auch das vor einigen Monaten erschienene „Testament of Salomon“ fällt in diesen Bereich.</p>
<p>Das Album entstand in Zusammenarbeit mit Zorns mittlerweile gut eingespieltem Gnostic Trio, bestehend aus Bill Frisell (Gitarre), Carol Emanuel (Harfe) und Kenny Wollesen (Vibraphon), und ist ganz Zorns Interpretation des Biblischen Hohelieds gewidmet. Bereits in den als Poetry Performance-Stück konzipierten „Shir Hashirim“-Auftritten widmete sich Zorn diesem Text, und „The Testament of Salomon“ kann wie ein nachträglicher Soundtrack dazu verstanden werden. In seiner Stilausrichtung zwischen traditionellen, jazzigen und klassischen Einflüssen ist es musikalisch auch so etwas wie eine reduzierte Version der bekannten „Masada“-Werke, an die selbst einige der Songtitel anknüpfen.</p>
<p>Wenn es etwas gibt, dass Zorns Trio durch die Alben der letzten Jahre hindurch verfeinert hat, dann die Kunst, komplexe Muster in einen simplen Rahmen zu packen, bei denen starke Soli auf Harfe oder Gitarre die Führung übernehmen und die vielen Veränderungen, die sich dahinter abspielen, nur noch subkutan wirken lassen. Die Geborgenheit suggerierenden Ornamente auf Emanuels Harfe in „Alamot“, das wehmütige mittelalterlich anmutende Saitenspiel Frisells in „Kotlenu“ &#8211; sie lassen erst mit der Zeit erkennen, welch vielgestaltige Dissonanzen, welche wiederstreitenden Strukturen dadurch fast perfekt absorbiert worden sind.</p>
<p>Weit offenkuniger wirken diese Muster natürlich in Stücken, die deutlicher mit einer Reihe an filmreifen Spannungsmachern arbeiten, die immer wieder Zorns Liebe zu Morricone in Erinnerung rufen – bespielsweise in „Holot Ahavah“, bei dem sich der Fluß der kaum deplaziert wirkenden Surf- und Doom-Klänge immer wieder staut und mit ungeahnten Wendungen jeden Automatismus des Hörens unterminiert, oder in anderen Stücken, in denen Flammenco-Gitarren immer wieder den schöngeistigen Orientalismus durchpeitschen und eine ungreifbare Stimmung hinterlassen, traumhaft und aufwühlend zugleich.</p>
<p>Es ist interessant, diesen mal nur latenten, mal offen manifesten inneren Bürgerkrieg vor dem Hintergrund der biblischen Referenzen zu beobachten, gehört das Hohelied der Liebe doch zu den schönsten und anrührendsten Texten des Alten Testaments, das über viele Epochen hinweg gläubige und zweifelnde Geister beflügelt und die unterschiedlichsten Interpretationen hervorgebracht hat. Doch jeder, der diese Huldigung einer körperlichen Liebe, die oft als Allegorie auf die Gottesliebe gedeutet wurde, etwas empathischer gelesen hat, wird zweifellos einräumen, das das Lied Salomos schon auf atmosphärischer Ebene weit mehr ist als ein betuliches Liebes- und Naturidyll, sondern andächtige und aufwühlende Stimmungswellen gegeneinander prallen lässt.</p>
<p>Das Album ist auf CD in detailverliebter Gestaltung durch Zorns Hausdesigner Heung Heung Chin erschienen und ein reichhaltiges Werk, das viele Hördurchgänge rechtfertigt, da man auch nach längerer Zeit immer wieder neues zu entdecken vermag. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Tzadik</strong></p>
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