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	<title>African Paper &#187; United Dairies</title>
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		<title>CURRENT 93: In Menstrual Night</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Mar 2024 05:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das 1985 mit einem mehr als soliden Line-up (neben David Tibet waren das Bee, Diana Rogerson, Hilmar Örn Hilmarsson, Keiko Yoshida, Rose McDowall und Ruby Wallis, wobei man v.a. Stephen Stapletons finaler Abmischung Respekt zollen muss) aufgenomme und als Picture Disc auf United Dairies &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/03/09/current-93-in-menstrual-night/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/inmenstrualnight.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-36774" title="inmenstrualnight" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/inmenstrualnight-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das 1985 mit einem mehr als soliden Line-up (neben David Tibet waren das Bee, Diana Rogerson, Hilmar Örn Hilmarsson, Keiko Yoshida, Rose McDowall und Ruby Wallis, wobei man v.a. Stephen Stapletons finaler Abmischung Respekt zollen muss) aufgenomme und als Picture Disc auf United Dairies veröffentlichte &#8220;In Menstrual Night&#8221; nahm im Frühwerk von Current 93 insofern eine Sonderstellung ein, dass es auf die harschen Lärmelenente, die auf &#8220;Nature Unveiled&#8221; oder &#8220;Dogs Blood Rising&#8221; zu hören sind, weitgehend verzichtet und seinen <span id="more-36771"></span>hörspielhaften Kollagen-Charakter auf subtilere Weise offenbart. Dabei fallen die beiden Stücke &#8220;Sucking up Souls&#8221; und &#8220;To Feed the Moon&#8221; aber kaum weniger beängstigend aus.</p>
<p>Das einundzwanzigminütige &#8220;Sucking up Souls&#8221; basiert überwiegend auf dem Einsatz von (in der Mehrheit weiblichen) Stimmen, die zu einer unentwirrbar wirkenden Kollage montiert sind. Dabei ist die Vielfalt der Performance von Gesang über Spoken Words bis zu gespenstischem Flüstern beeindruckend: Den Auftakt macht ein liturgisch anmutender Sopran, der sich schon bald mit anderen klassischen Gesängen überlappt und mit ihnen zusammen verquere Ornamente entstehen lässt. Der Loop einer bellenden Männerstimme, die man als Reminiszenz der abgründigeren Vorgängeralben verstehen könnte, bringt etwas Kantiges ins Bild, bis sie von einem dröhnenden Rumoren gepackt und in den Hintergrund gezogen wird. Rasselnde Ketten lassen einen neuen Abschnitt beginnen, in dem verwaschene Chöre den Hintergrund bilden für eine kindliche Stimme, die einen lyrischen Text rezitiert, bis alles verschwimmt und die liturgischen Gesänge wieder an die Oberfläche dringen. All diese immer wieder abtauchenden und in der einen oder anderen Weise wieder auftauchenden Motive scheinen stets auf der Suche nach einer adäquaten Form zu sein und müssen doch immer wieder ihre Auflösung erleben, die hier in einer Feinsinnigkeit inszeniert wird, die damals wahrscheinlich Standards gesetzt hatte.</p>
<p>Das die zweite Seite füllende &#8220;To Feed the Moon&#8221; wirkt im herkömmlichen Sinne &#8220;musikalischer&#8221;: Was mit dunkler Dröhnung und hellen, entrückten Klangtupfern startet, wird schnell zum melodischen Fundament für einen fast den ganzen Track durchziehenden tribalen Trommelrhythmus, der &#8211; das ist der einzige Wermutstropfen &#8211; immer etwas aufgeklebt wirkt, und zwischen dessen leicht aus den Fugen geratenen Anschlägen sich dann auch wieder Stimmen nach oben schleichen. Neben der kindlichen Stimme (wahrscheinlich Ruby Wallis), die eine Art Kehrreim aufsagt, ist dann auch Tibet etwas deutlicher zu hören. Im Unterschied zum ersten Track ist das Stück veränderlicher und mündet nach einer Phase relativer Ruhe in ein fast rockiges Szenario, das mit etwas Fantasie wie eine Vorstufe zu einem Stück wie &#8220;Panzer Ruin&#8221; klingt.</p>
<p>Die Soundkollagen als eine Art Archiv geträumter (und gestorbener) Träume zu sehen, ist eine durchaus naheliegende Assoziation, die Tibets Ideen zu dem Album entspricht, während Stapleton die Sounds als Geräusche eines nächtlichen Sanatoriums verstand. Natürlich öffnen Album- und Tracktitel weitere Assoziationen. <span style="font-weight: 300;">Über David Tibets Interesse am Menstruationszyklus ist viel geschrieben worden, und in der Tat tauchten damit verbundene Motive, auch in für Tibet typischer Verknüpfung mit anderen Themen, für lange Zeit immer wieder im Werk von Current 93 auf, und bis heute tragen Veröffentlichungen den Mond im Titel. Bei den beiden Stücken auf &#8220;In Menstrual Night&#8221;, in denen Seelen aufgesaugt und der Mond gefüttert wird, könnte man mutmaßen, dass eventuell G.I.Gurdjieff inspirierend war. In dessen kosmologischer Theorie gibt es die Vorstellung, dass der Mond, der wie alle Himmelskörper wie ein lebender Organismus beschrieben wird, in seinem Bestreben, selbst ein Planet zu werden, Energie aus der irdischen Biosphäre saugt. Besonders die Seelen der Menschen dienen ihm als Nahrung, und entziehen können diese sich dem Sog des Mondes nur durch einen enormen Fokus auf bestimmte esoterische Praktiken. Wer zu passiv und verführbar ist und dem hypnotischen Zauber des Trabanten erliegt, endet als Energiequelle für dessen Planetwerdung. Viele Interpreten haben diese Mythologie als Reflexion über feminine Energie gedeutet, was dann den Bogen zum Periodenzyklus schlägt &#8211; zur Frage, ob Tibet sich davon inspirieren ließ und wenn ja, wie tiefgehend, gibt es keine Belege. Wundern würde es nicht. </span></p>
<p>&#8220;In Menstrual Night&#8221;, in dessen CD-Version noch der Nightmare Culture-Track &#8220;KillyKillKilly (A Fire Sermon)&#8221; enthalten war, eröffnet einen interessanten Seitenpfad in der Diskografie von Current 93, der seine spätere Fortführung in Releases wie &#8220;Faust&#8221; und in den v.a. mit Andrew Liles produzierten EPs wie &#8220;The Moons At your Door&#8221; finden sollte &#8211; einer Musik, die vielleicht eine viel zentralere Rolle gespielt hätte und noch einige elaborierte Resultate hervorgebracht hätte, wäre das folkig eingefärbte Songformat nicht dazwischen gekommen. Da dies so nicht gekommen ist, sticht &#8220;In Menstrual Night&#8221; noch deutlicher hervor. House of Mythology gehen nun zu den Ursprüngen zurück und bringen als HomAleph eine neue limitierte Picture Disc des Albums heraus.</p>
<p><strong>Label: <a href="https://en.spkr.media/en/Artists/Current-93/Current-93-In-Menstrual-Night.html">House of Mythology / HomAleph / SPKR<br />
</a></strong></p>
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		<title>Wiederveröffentlichung des Masstishaddhu-Albums Shekinah auf Old Europa Café</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2021 07:07:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Old Europa Cafe bringt das ursprünglich auf Steven Stapletons Label United Dairies 1988 veröffentlichte Album „Shekinah“ von dem Metgumbnerbone-Seitenprojekt Masstishaddhu, bei dem auch Richard Rupenus von den New Blockaders mitwirkte, auf CD neu heraus. Mit den teils perkussiv-tribalen Momenten, seltsamen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/01/11/wiederveroffentlichung-des-masstishaddhu-albums-shekinah-auf-old-europa-cafe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.oldeuropacafe.com/">Old Europa Cafe</a> bringt das ursprünglich auf Steven Stapletons Label United Dairies 1988 veröffentlichte Album „Shekinah“ von dem Metgumbnerbone-Seitenprojekt Masstishaddhu, bei dem auch Richard Rupenus von den New Blockaders mitwirkte, auf CD neu heraus. Mit den teils perkussiv-tribalen Momenten, seltsamen Blasinstrumenten und merkwürdigen Stimmen, die zwischen Kehlkopfgesang und Delirium changieren, lässt sich das Album in die Tradition industrieller Ritual-Musik einordnen.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/01/Masstishaddhu-Shekinah-OEC-CD.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-23728" title="Masstishaddhu---Shekinah---OEC---CD" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/01/Masstishaddhu-Shekinah-OEC-CD.jpg" alt="" width="831" height="755" /></a><span id="more-23726"></span>„Shekinah“ klingt in Passagen, als sei der Nekrophile-Records Backkatalog (der im Laufe des Jahres von Vinyl-On-Demand wiederveröffentlicht werden wird) von David Jackman neu abgemischt worden. Neben den zwei ursprünglich enthaltenen je eine Albenseite füllenden Tracks enthält die CD ein bisher unveröffentlichtes 30-minütiges Bonusstück, das einen stärkeren Free Folk-Charakter zu haben scheint.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.oldeuropacafe.com/catalog/category/shekinah-cd.html">Masstishaddhu @ Old Europa Café</a></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/ZB1TY4dgdG8" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>NURSE WITH WOUND / THE JAMES WORSE PUBLIC ADDRESS METHOD: The Vursiflenze Mismantler</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jul 2019 04:57:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch seit Nurse With Wound wieder als eine Art Band agieren, gibt es von Zeit zu Zeit interessante personelle Wechsel und Neuzugänge. Einer, der in den letzten zwei bis drei Jahren von sich reden machte, ist James Worse, der mit &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/07/06/nurse-with-wound-the-james-worse-public-address-method-the-vursiflenze-mismantler/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/07/nwwworse.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18109" title="nwwworse" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/07/nwwworse-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auch seit Nurse With Wound wieder als eine Art Band agieren, gibt es von Zeit zu Zeit interessante personelle Wechsel und Neuzugänge. Einer, der in den letzten zwei bis drei Jahren von sich reden machte, ist James Worse, der mit seinem Gesang eine im Kosmos der Band eher seltene Rolle einnimmt, dessen Beitrag zwischen klassischem Gesang in verschiedenen Stimmlagen, bizarrem Gemurmel und Texten zwischem stilisiertem Englisch und Fragmenten einer Fantasiesprache zugleich gut in diesen Kosmos passt.<span id="more-18108"></span></p>
<p>Nach einigen Konzerten gibt es mit &#8220;The Vursiflenze Mismantler&#8221; nun die erste gemeinsame Studioarbeit, bei der Stapleton, Liles und Worse in einem Track noch von Timo van Luijk (Af Ursin) am Vibraphon und Petr Vastl (Aranos) an der Violine unterstützt werden. Insgesamt bieten die vierzehn Stücke, deren Titel mit ihren barocken Neologismen abwechselnd an chinesichen Akzent oder an eine Travestie des Deutschen erinnern und für die im Schnitt brottrockenen NWW-Standards etwas prätentiös wirken, eine Balance aus Bekanntem und Neuem.</p>
<p>Viele der verwendeten Sounds tragen eine unverkennbare Nurse With Wound-Signatur: In schwindelerregendes Zittern und Vibrieren versetzte Samples wie in &#8220;Smarch of the Bomberdast&#8221;, bei denen immer wieder am Tempo und an den Stereoeffekten geschraubt wird, lassen vierzig Jahre Bandgeschichte vorbeiziehen, ebenso die im Zeitrafferverfahren vorbeihuschenden Synthiebrocken, doch viele gut produzierte Details mit der eindeutigen Handschrift Liles&#8217; demonstrieren einmal mehr, dass diese Sounds nie gleich klingen, sondern in einem immer wieder neu modifizierten Rahmen wirken. Worse&#8217; Beitrag, zunächst knarzendes Grbrumme, später ein dramatischer Monolog über Tierisches und Kulinarisches, geben dem Stück endgültig sein eigenes Gepräge. &#8220;Could be Worse&#8221;, kann man da nur sagen.</p>
<p>Im Grunde funktionieren alle Songs m.o.w. nach diesem Strickmuster aus Altbekanntem und dem spezifischen Albumsound, was aber eine große Variationsbreite zulässt: In &#8220;Gwelt Awone on a Sursibass&#8221; treffen nasse, gluckernde Sounds auf gestylte Noisefragmente. Tiefes Knurren und frickeliges Hantieren mit Kleinteiligem lassen in &#8220;Lumpless, Gloon and Muttersmuch&#8221; einen vielschichtigen Spuk entstehen. Verzerrtes Quaken, Grunzen und Schnarchen trifft in &#8220;Nana&#8221; auf derangierte Cut-up-Kollagen voll schalkhafter Komik. Viele der etwas ruhigeren, semi-ambienten Stücke enthalten zugleich etwas Monumentales, das zeigt, dass sich Komik und Erhabenheit keineswegs ausschließen müssen.</p>
<p>Dass Nurse With Wound große Entertainer sind, zeigen sie auch auf dieser seit längerem wieder auf dem eigenen Label herausgebrachten CD, und man darf gespannt sein, was die Worse-Connection &#8211; auch wenn man sagen muss, dass die umständlichen und bemüht komischen Tracktitel kein Nurse With Wound-Niveau sind -  für die Zukunt noch bereithält. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: United Dairies</strong></p>
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		<title>NURSE WITH WOUND: The Great Ecstasy of the Basic Corrupt</title>
		<link>https://africanpaper.com/2017/02/18/nurse-with-wound-the-great-ecstasy-of-the-basic-corrupt/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2017 06:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die beiden Alben „The Great Ecstasy of the Basic Corrupt“ und „Silver Bromide“ erschienen vor knapp drei Jahren auf streng limitierten LPs als art edition und sind seitdem gesuchte Sammerstücke, die Preise, die dafür im Netz geboten wurden, horrend. Da &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/02/18/nurse-with-wound-the-great-ecstasy-of-the-basic-corrupt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/01/nwwthegreatacstasy.jpeg"><img class="alignleft size-full wp-image-13280" title="nwwthegreatacstasy" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/01/nwwthegreatacstasy.jpeg" alt="" width="173" height="150" /></a>Die beiden Alben „The Great Ecstasy of the Basic Corrupt“ und „Silver Bromide“ erschienen vor knapp drei Jahren auf streng limitierten LPs als art edition und sind seitdem gesuchte Sammerstücke, die Preise, die dafür im Netz geboten wurden, horrend. Da Nurse With Wound aber mehr als nur ein paar Dutzend Fans haben, war in diversen Kommentarspalten schon seit längerm der Wunsch nach regulären Wiederveröfentlichungen zu vernehmen. Dies ist nun seit kurzem geschehen, und ich erwähne beide Alben deshalb, weil<span id="more-13279"></span> Stephen Stapleton und Andrew Liles, die den spärlichen Informationen zufolge wohl allein an dem Material gearbeitet haben, sich für die Dirter-Auflage von „The Great Ecstasy“ noch für einen Bonus entschieden haben &#8211; „Circles of Confusion“, das im Original eben auf „Silver Bromide“ enthalten war.</p>
<p>Das Material nun in realistischer Stückzahl und über einen professionellen Vertrieb zugänglich zu machen, ist nicht nur sinnvoll, um die Neugier der Fans zu befriedigen, sondern auch der überragenden Qualität zumindest der beiden langen „Great Ecstasy“-Tracks angemessen. Das gut zwanzigminütige „No Meat for the Dogma“ entpuppt sich nach kurzem Maschinengefrickel schon bald als dynamisches Dronestück, dessen kraftvoll kreisender Klangteppich sich schnell in den Vordergrund spielt und alle Sounds, die am Wegesrand auftauchen, absorbiert: ein dezenter Regenschauer, gesampletes Saitenspiel vermutlich indischer Herkunft, plötzliche Spannungsmacher wie metallische Detonationen. Erst eine nostalgisch anheimelnde Melodie auf einem immer lauter erklingenden Cembalo behauptet sich dagegen und vollendet den Grundcharakter des Stücks. Über wenige Minuten entsteht eine schaurig-schöne Gothic Horror-Atmosphäre wie aus dem surrealistischen Frühwerk von Jean Rollin, die all den vielen kleinen augenzwinkernden Soundideen &#8211; unschlagbar hier die knarrende Tür wie einst auf der sinkenden Salt Marie Celeste &#8211; eine ganz eigene schaurige Poesie verleiht.</p>
<p>Wer NWW kennt, weiß, dass hier kein ernstes Pathos verbreitet wird, das gilt auch für das zunächst merklich leiser anklingende „Feed The Loathing“ mit der angenehm einlullenden Repetition seiner etwas lichtdurchwirkteren Dröhnung. Rituelle Glöckchen und dazu passendes Gerumpel stehen etwas exponierter da als die Sounds im vorangegangenen Stück, ebenso die undefinierbaren organische Klänge, die an Steicher erinnern. Erst in den letzten Minuten machen Stapleton und Liles, was sie am liebsten tun, nämlich grotesken Spielereien nachgehen, v.a die Handschrift von Monsterliles ist im dumpfen Brummen unschwer zu erkennen. „Circles of Confusion“ setzt sich klanglich und atmosphärisch schon ziemlich stark von den beiden anderen Tracks ab und ist somit ganz klar ein Bonustrack &#8211; aber ein solcher, der immer noch passt, und in den mahlenden Bewegungen des Klangteppichs und der ausladenden, repetitiven Struktur finden sich die stärksten Anknüpfungspunkte. Der Sound ist allerdings von deftig knarrenden Egitarren geprägt, und in seiner doomig-schleppenden Gangart und der sich kontinuierlich steigerten Verzerrtheit erinnert der Track fast ein bisschen an die Zusammenarbeit mit Sunn O))).</p>
<p>Ob es sinnvoller gewesen wäre, die beiden Alben, also auch „Silver Bromide“, in Gänze neu zu veröffentlichen, vermag ich nicht zu sagen, da ich die beiden anderen Tracks auf letztgenanntem nicht kenne &#8211; als zusätzlicher Track fügt sich „Circles of Confusion“ jedenfalls gut in das Konzept von „The Great Ecstasy“, und überhaupt sollte man die Neuauflage als ein Geschenk betrachten. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.dirterpromotions.com">United Dirter</a></strong></p>
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		<title>NURSE WITH WOUND &amp; ARANOS: Acts of Senseless Beauty (Re-Release)</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 05:09:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Gesamtwerk von Nurse With Wound ist ungemein vielgestaltig. In den ersten Schaffensphasen, in der Zeit der späten 70er und frühen 80er, trat Stephen Stapleton (zunächst mit Band-Verstärkung) mit einem opulenten und ereignisreichen Kollagensound an die Öffentlichkeit, kombinierte dabei bedrohlich &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/28/nurse-with-wound-aranos-acts-of-senseless-beauty-re-release/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a><img class="alignleft size-full wp-image-2604" title="nww-aranos" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/09/nww-aranos.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Gesamtwerk von Nurse With Wound ist ungemein vielgestaltig. In den ersten Schaffensphasen, in der Zeit der späten 70er und frühen 80er, trat Stephen Stapleton (zunächst mit Band-Verstärkung) mit einem opulenten und ereignisreichen Kollagensound an die Öffentlichkeit, kombinierte dabei bedrohlich klingende, zum Teil brutale Dunkelheit mit einem Faible für Triviales. In dieser Zeit bildeten sich mehr oder weniger alle Imagkomponenten des Projektes heraus, angefangen von einer absurden Ironie nach Dada-Art über einen surrealen Sinn fürs Überrationale bis hin zu einem in der allgemeinen Wahrnehmung oft unterschlagenen Hauptthema der Band: Die Erotik in all ihren abgründigen Facetten.<span id="more-2603"></span></p>
<p>Auf eine gewisse Weise ist Nurse With Wound jüngst unter veränderten technischen Gegebenheiten zu diesen Wurzeln zurück gekehrt. Die rasante Soundmontage von “The Surveillance Lounge” verhält sich zu Klassikern wie “Insect and Individual Silenced” in etwa wie das poppige “Huffin’ Rag Blues” zu der frühen Lounge-Dekonstruktion “Sylvi and Babs Hi-Fi Companion”: Man zeigt, dass man noch immer in der Lage ist, die wüstesten Kollagen zu zimmern und sie, wenn man will, sogar ohrenfreundlich zu gestalten. Und, dass man vor allem mit Leidenschaft dabei ist. Mit Liles, Potter und Waldron im Boot hat sich das Projekt des in Irland lebenden Künstlers auch wieder ein Stück in Richtung Band bewegt.</p>
<p>Über weite Zeiträume der 80er und 90er hinweg sah dies anders aus. Neben einzelnen Experimenten mit Jazz- und Krautrock-Elementen konzentrierte sich Stapleton auf die ausladende Auslotung von Statik, und ich kann diejenigen verstehen, die eine gewisse Beliebigkeit und einen Hang zum Inflationären kritisieren, oder sich mit der eher spröden Gestalt von Klassikern wie “Soliloquy for Lilith” oder “Thunder Perfect Mind” schwer tun (natürlich wäre es nun ein Leichtes, unter den zahlreichen Veröffentlichungen dieser Ära das eine Werk hervorzuheben, dass durch eine so abrisshafte Beschreibung zu Unrecht unterschlagen würde, ich selbst würde eine Lanze für „Spiral Insana“ brechen). Als um die Milleniumsjahre wieder mehr Bewegung in den NWW-Kosmos kam, stach neben dem vitalen Mammutdrone “Salt” und dem wohlklingenden “An Awkward Pause” auch das auf den ersten Blick konzeptuell schwer greifbare “Acts of Senseless Beauty” heraus, eine Zusammenarbeit mit dem ebenfalls in Irland lebenden böhmischen Violinisten Peter Vastl, der unter dem Namen Aranos firmiert. Dieses Gemeinschaftswerk, bei dem einige weitere Personen wie Earthmonkey alias Peat Bog und Current 93-Kollaborateur David Kenny im Studio vorbeischauten, wurde nun als Doppel-LP wiederveröffentlicht. Ergänzt wurde das Album durch eine Seite mit bislang unveröffentlichtem Material sowie durch zusätzliches Artwork von Stapletons Sohn Luke.</p>
<p>„Acts of Senseless Beauty“ versammelt sechs Klangobjekte, die den Raum wie eine Gaswolke ausfüllen und vielfache Assoziationen wecken. Verbindendes Element ist Aranos&#8217; Violine: Wie ein roter Faden zieht sie sich durch die gesamte Veröffentlichung, verheddert sich von Zeit zu Zeit in loophaften Wiederholungsstrukturen, um danach völlig entfesselte Klangfiguren zu krackeln oder in grummelige Statik zu verfallen. Stets abstrakt bleibend, lässt das Instrument doch immer wieder Vertrautes anklingen: &#8220;Ether Open or Unsound&#8221; erinnert streckenweise an einen verzerrten Hochzeitsmarsch, offensichtlicher noch sind Reminiszenzen an fantastische Filme der Stummfilmära. Auch das visuell implizierte Albenkonzept kreist um ein fantastisches Motiv, laut Labelinfo geht es um &#8220;[the] humanisation of fish in rivers and bodies of water surrounded by large clots of humans&#8221;. Man kann darin einen metaphorischen Kommentar sowohl auf die Vermenschlichung als auch auf die Zerstörung von Natur sehen, man kann es aber auch sein lassen und sich schlicht an einem Stück humoriger Jack Arnold-Popart erfreuen.</p>
<p>Verrauschte Chöre und dumpfes Dröhnen sind Stapletons Beitrag dazu und umgeben die Violinspuren wie eine Schicht aus leicht rostiger Stahlwolle. Sie lassen die Assoziationen wie ironische Zitate anmuten – ein Ironie allerdings, die bei NWW ganz selbstverständlich zum Zug kommt, die nicht einmal intendiert sein muss, und die wenig mit einer aufdringlichen Fast Food-Ironie gemein hat, die im urbanen Kunst- und Fashion-Zirkus als Postmoderne für Arme so langsam zu langweilen beginnt. An einigen Stellen tritt Aranos in den Hintergrund und überlässt Stapleton und den anderen die Bühne. Bei „Bloodclot“, dem dynamischsten Stück des Albums, schreckt Peat Bog den Hörer mit ekstatischer Perkussion aus der Lethargie auf, die das hintergründige Grollen bewirkt. Ebenfalls aus dem Rahmen fällt eine witzige Exkursion in loungige 70er Easy Listening-Gefilde, bei der merkwürdige Schlümpfe ein unverständliches Lied intonieren.</p>
<p>Die naiv-folkigen Fische auf dem Artwork, die vertrauten Melodien auf der Violine, die Trommeln, der Fakescore eines imaginären Giallo-Filmes – all dies weckt Assoziationen zu diversen Stationen der Low Brow-Kultur. Weckt sie, und lässt sie liebevoll ironisch zu Staub zerfallen, hermetisch wie ein absurder Spaß. Ein Akt sinnfreier Schönheit eben, die man nun wieder auf zwei transparenten Vinylscheiben genießen kann. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.touretterecords.com/">Tourette</a></strong></p>
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