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	<title>African Paper &#187; United Dirter</title>
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		<title>NURSE WITH WOUND: Sinister Whimsey to the Wretched</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2018 06:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt viele Musiker, die aus ungewöhnlichen Alltagsgeräuschen, Stimmen und Zitaten konventioneller Musik wilde und doch stimmige Kollagen fabrizieren, aber eine Nurse With Wound-Platte erkennt man meist sofort &#8211; an gewissen tremolierenden Sounds, an schwindeligen Spielereien mit dem Tempo, an &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/05/19/nurse-with-wound-sinister-whimsey-to-the-wretched/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/05/nwwsinisterwhimsey.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-15615" title="nwwsinisterwhimsey" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/05/nwwsinisterwhimsey-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es gibt viele Musiker, die aus ungewöhnlichen Alltagsgeräuschen, Stimmen und Zitaten konventioneller Musik wilde und doch stimmige Kollagen fabrizieren, aber eine Nurse With Wound-Platte erkennt man meist sofort &#8211; an gewissen tremolierenden Sounds, an schwindeligen Spielereien mit dem Tempo, an dröhnender Paranoia, bizarren Tierstimmen, fiesem Hohngelächter und kreischenden Frauen aus den Stuben einer Nervenklinik, die das Setting eines Jess Franco-Films sein könnte. Solche <span id="more-15614"></span>Markenzeichen kommen in allen typischen Arbeiten Stephen Stapletons und seiner Mitstreiter vor.</p>
<p>Die 2CD „Sinister Whimsy to the Wretched“ ist so ein typisches Werk und ein perfekter Einstieg in die klassische Phase der Band, denn es enthält zwei von Andrew Liles neu gemasterte Releases aus den frühen 90ern, auf denen schon damals ältere Tracks und Auszüge aus frühen, vergriffenen Alben zusammengestellt wurden. Das die erste CD füllende „Sugar Fish Drink“, das 1992 mit dem Untertitel „A Layman&#8217;s Guide To Cod Surrealism“ erschienen ist, war ein Tour de Force-Ritt durch die unterschiedlichsten Verrücktheiten der zurückliegenden zehn Jahre. „Cooloorta Moon“, Stapletons Hommage an seine Farm in Irland, eröffnet die Sammlung mit den sechs vielleicht eingängigsten und zugleich hypnotischsten Minuten Nurse With Wound, bei denen Bradford Steers smoothes Saxophon, hüpfende Quietschgeräusche und ein tobender Kuhstall aus unerfindlichen Gründen keinen Gegensatz bilden.</p>
<p>Sperrige Tracks, deren Unterhaltungswert sich erst mit einsetzenden Suchterscheinungen voll erschließt, Stücken wie „Swamp Rat“ (ursprünglich vom 1987er Album „Drunk With The Old Man Of The Mountains“) und das episodische „Creakiness“ dominieren die CD schon von der Länge her, auf ihnen geben sich Zirkusmelodien, aus dem Takt geratene Tribalbeats und mittelalterliche Flötenklänge mit bizarrem Tierbrummen, verrückten Lachkrämpfen und dem Inhalt eines Werkzeugkastens die Klinke in die Hand. Dass Nurse With Wound, die gerade in ihrer Frühphase wie aus der Zeit gefallene Hippies aussahen, durchaus Kinder ihrer Zeit waren und, wenn sie wollten, auch das Idiom des Postpunk beherrschten, zeigen Tracks wie das bedrohlich herankriechende „I am the Poison“ mit dem Bass Tony Wakefords und der Noiserocksong „Brained“ von 1984 (hier im „Unconscious Mix“) mit dem kräftigen Gesang J.G. Thirlwells.</p>
<p>Die zweite Scheibe „Large Ladies With Cake in the Oven“ erschien kurze Zeit später und enthält ebenfalls Stücke, die fast zehn Jahre in die Diskografie zurückreichten, die ältesten erschienen 1984 auf „Brained by Fallen Masonry“ und „Gyllensköld, Geijerstam and I at Rydbergs“, und gerade letztere, die das erste Drittel der CD abdecken, muten wie Objekte aus einer Wunderkammer an, die in einem neuen Raumkontext und anderer Anordnung eine komplett neue Geschichte erzählen – eine Geschichte, deren Plot angesichts hysterischer Schreie, eines Walzer spielenden Barpianos, Zeitrafferspiele und eines knurrenden David Tibet nicht leicht zu erfassen ist. In der Folge begegnet einem Diana Rogerson a.k.a. The Hornet Queen mit einem eigenen Stück von der „Crank /Wisecrack“-7&#8221;, Maultrommeln und aufgescheuchte Springteufel in „Red Flipper“, der beschwörend folkige Gesang Laura Callands und einiges mehr in „Glory Hole“, und das Finale gehört auch hier wieder einer funky Version von „Brained“.</p>
<p>Seit Nurse With Wound im letzten Jahrzehnt wieder zu einer Band mit Stammbesetzung zusammengewachsen sind, erleben sie so etwas wie einen zweiten Frühling, dessen Früchte nicht wenig mit den Soundkollagen des Frühwerks gemein haben. Zusammen mit der vor einem Jahr erschienenen „Dark Fat“, die mit live eingespieltem Material die neuere Zeit dokumentiert, kann man sich mit „Sinister Whimsey“ einen guten Überblick über diese Kontinuität verschaffen.</p>
<p><strong>Label: United Dirter</strong></p>
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		<title>NURSE WITH WOUND: The Great Ecstasy of the Basic Corrupt</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2017 06:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die beiden Alben „The Great Ecstasy of the Basic Corrupt“ und „Silver Bromide“ erschienen vor knapp drei Jahren auf streng limitierten LPs als art edition und sind seitdem gesuchte Sammerstücke, die Preise, die dafür im Netz geboten wurden, horrend. Da &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/02/18/nurse-with-wound-the-great-ecstasy-of-the-basic-corrupt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/01/nwwthegreatacstasy.jpeg"><img class="alignleft size-full wp-image-13280" title="nwwthegreatacstasy" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/01/nwwthegreatacstasy.jpeg" alt="" width="173" height="150" /></a>Die beiden Alben „The Great Ecstasy of the Basic Corrupt“ und „Silver Bromide“ erschienen vor knapp drei Jahren auf streng limitierten LPs als art edition und sind seitdem gesuchte Sammerstücke, die Preise, die dafür im Netz geboten wurden, horrend. Da Nurse With Wound aber mehr als nur ein paar Dutzend Fans haben, war in diversen Kommentarspalten schon seit längerm der Wunsch nach regulären Wiederveröfentlichungen zu vernehmen. Dies ist nun seit kurzem geschehen, und ich erwähne beide Alben deshalb, weil<span id="more-13279"></span> Stephen Stapleton und Andrew Liles, die den spärlichen Informationen zufolge wohl allein an dem Material gearbeitet haben, sich für die Dirter-Auflage von „The Great Ecstasy“ noch für einen Bonus entschieden haben &#8211; „Circles of Confusion“, das im Original eben auf „Silver Bromide“ enthalten war.</p>
<p>Das Material nun in realistischer Stückzahl und über einen professionellen Vertrieb zugänglich zu machen, ist nicht nur sinnvoll, um die Neugier der Fans zu befriedigen, sondern auch der überragenden Qualität zumindest der beiden langen „Great Ecstasy“-Tracks angemessen. Das gut zwanzigminütige „No Meat for the Dogma“ entpuppt sich nach kurzem Maschinengefrickel schon bald als dynamisches Dronestück, dessen kraftvoll kreisender Klangteppich sich schnell in den Vordergrund spielt und alle Sounds, die am Wegesrand auftauchen, absorbiert: ein dezenter Regenschauer, gesampletes Saitenspiel vermutlich indischer Herkunft, plötzliche Spannungsmacher wie metallische Detonationen. Erst eine nostalgisch anheimelnde Melodie auf einem immer lauter erklingenden Cembalo behauptet sich dagegen und vollendet den Grundcharakter des Stücks. Über wenige Minuten entsteht eine schaurig-schöne Gothic Horror-Atmosphäre wie aus dem surrealistischen Frühwerk von Jean Rollin, die all den vielen kleinen augenzwinkernden Soundideen &#8211; unschlagbar hier die knarrende Tür wie einst auf der sinkenden Salt Marie Celeste &#8211; eine ganz eigene schaurige Poesie verleiht.</p>
<p>Wer NWW kennt, weiß, dass hier kein ernstes Pathos verbreitet wird, das gilt auch für das zunächst merklich leiser anklingende „Feed The Loathing“ mit der angenehm einlullenden Repetition seiner etwas lichtdurchwirkteren Dröhnung. Rituelle Glöckchen und dazu passendes Gerumpel stehen etwas exponierter da als die Sounds im vorangegangenen Stück, ebenso die undefinierbaren organische Klänge, die an Steicher erinnern. Erst in den letzten Minuten machen Stapleton und Liles, was sie am liebsten tun, nämlich grotesken Spielereien nachgehen, v.a die Handschrift von Monsterliles ist im dumpfen Brummen unschwer zu erkennen. „Circles of Confusion“ setzt sich klanglich und atmosphärisch schon ziemlich stark von den beiden anderen Tracks ab und ist somit ganz klar ein Bonustrack &#8211; aber ein solcher, der immer noch passt, und in den mahlenden Bewegungen des Klangteppichs und der ausladenden, repetitiven Struktur finden sich die stärksten Anknüpfungspunkte. Der Sound ist allerdings von deftig knarrenden Egitarren geprägt, und in seiner doomig-schleppenden Gangart und der sich kontinuierlich steigerten Verzerrtheit erinnert der Track fast ein bisschen an die Zusammenarbeit mit Sunn O))).</p>
<p>Ob es sinnvoller gewesen wäre, die beiden Alben, also auch „Silver Bromide“, in Gänze neu zu veröffentlichen, vermag ich nicht zu sagen, da ich die beiden anderen Tracks auf letztgenanntem nicht kenne &#8211; als zusätzlicher Track fügt sich „Circles of Confusion“ jedenfalls gut in das Konzept von „The Great Ecstasy“, und überhaupt sollte man die Neuauflage als ein Geschenk betrachten. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.dirterpromotions.com">United Dirter</a></strong></p>
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