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	<title>African Paper &#187; Various Artists</title>
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		<title>V. A.: Free Music Impulse. A Double Disc Compilation To Keep Hybrida Alive</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 14:55:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Blind Cave Salamander]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie ein Rundumschlag durch die unterschiedlichsten Black-relevanten Musiksparten mutet diese Compilation an, auf der insgesamt dreiunddreißig Künstler das italienische Hybrida-Netzwerk in Erinnerung rufen – und einen kleinen engagierten Beitrag zu dessen Fortbestand leisten. Hybrida ist nicht nur ein Label, sondern &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/v-a-free-music-impulse-a-double-disc-compilation-to-keep-hybrida-alive/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/hybrida.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-322" title="hybrida" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/hybrida-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wie ein Rundumschlag durch die unterschiedlichsten Black-relevanten Musiksparten mutet diese Compilation an, auf der insgesamt dreiunddreißig Künstler das italienische Hybrida-Netzwerk in Erinnerung rufen – und einen kleinen engagierten Beitrag zu dessen Fortbestand leisten.<span id="more-320"></span></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY">Hybrida ist nicht nur ein Label, sondern ein ganzer Mikrokosmos an kulturellen Projekten und Aktivitäten, die sich vor gut acht Jahren in Tarcento, einer Kleinstadt in der norditalienischen Provinz Udine zu organisieren begann. Konzerte, Festivals, diverse Aufnahmemöglichkeiten, kleine Ausstellungen, Workshops, ein Newsportal, sogar ein kleines Hostel und eben das Label – insgesamt das, was man früher mit der etwas abgegriffenen Phrase “bunte Mischung” bezeichnet hätte: Hybrid eben, aber keinesfalls beliebig und konzeptlos. All diesen Unternehmungen liegt der Leitgedanke zugrunde, ungewöhnlicher, neuartiger und jenseits banaler Markterwägungen angesiedelter Kunst einmal außerhalb der einschlägigen Metropolen ein Forum zu bieten. Im Zuge dessen bricht Hybrida auch generell eine Lanze für die Provinz, die oft mehr zu bieten hat als Verprollung, Monotonie und Triviales. Dass solche Unternehmungen eher rar sind, hat natürlich mit der überschaubaren Nachfrage zu tun, durch die allein solche Projekte in Kleinstädten nur schwer finanzierbar sind. Eine gute Portion Leidensfähigkeit und die Bereitschaft zu Risiken und Kompromissen zählen zu den Kardinaltugenden solcher Projekte. Der Wagemut brachte allerdings auch schon mal Engpässe mit sich – Durststrecken, die den gängigen Wertvorstellungen einer von Kosten und Nutzen geprägten Mentalität geschuldet sind, denn zuletzt zeigte die Rechnung, dass konkurrierende Investoren natürlich eine größere Lobby haben als subkultureller Idealismus. Muss Hybrida unter Umständen bald das Feld räumen und sich andere, eventuell weniger reizvolle Orte suchen? Das Ende der Geschichte ist noch offen, die Betreiber jedenfalls reagieren auf solche Hässlichkeiten des Alltags keineswegs mit Resignation, sondern mit dem vorliegenden Sampler, dessen Einnahmen als Kraftspritze in den eigenen Wiederaufbau fließen sollen.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY">Die musikalische Bandbreite des Samples ist beeindruckend, vor allem angesichts der Stimmigkeit der Songauswahl. Den einen großen Part bilden krachige Aufnahmen, bei denen vor allem röhrendes Gitarrenfeedback in unterschiedlicher Lautstärke den Ton angibt. Der Auftakt ist recht punkig und könnte, was die Gesamtausrichtung der CD betrifft, fast ein wenig in die Irre führen. Mir bisher nicht bekannten Bands wie ALEJANDRO QUITEDELUXE und ARINGTON DE DIONYSO decken Bereiche von Anarcho bis Oi ab und haben eine Wut gemeinsam, die mit absurden Klängen auf eine absurde Welt reagiert. Ob ein straighter Rhythmus hoffnungslos in den unübersichtlichen Weiten einer Kakophonie verloren geht, nur um dort mit Dixiejazz einen Territorialkampf auszufechten, ob ein Sänger seine Stimme wie ein Pornostar in Aktion einsetzt – immer geben sich Wut und persiflierender Humor die Hand. Typischer und auch irgendwie passender zur trendigen Coverillustration sind jede Menge Noiserockacts in unterschiedlichen Graden der Derangiertheit. Das hintergründige Rauschen bei FATHER MURPHY featuring DADA TRASH COLLAGE, das mit indischen Elementen angereicherte Stück von G.I. JOE und die von Gitarrenfeedback und schrägen Synthies überschütteten Schreie der GEISHA NOISE RESEARCH GROUP stehen auch hier für eine große Bandbreite. Eines der interessantesten Stücke stammt von der italienischen Band ZU, die neuerdings mit David Tibet kollaboriert. Zwischen dem Gitarrengebrumme, dem fiesen Saxophon und den scheppernden Drums meint man immer wieder für Momente, bei den WOLF EYES zu sein.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY">Einen Link zu Black Metal findet man bei den in Berlin lebenden Italienern OVO, deren aktionsgeladenes Drumming in flächige Strukturen überleitet und die Brücke zum Ambientteil der Sammlung schlägt. Hier sind ASABIKESHIINH besonders hervorzuheben – die Band mit dem Zungenbrechernamen liefert ein Dronestück ab, dass mit der Zeit immer rauer wird und hintergründiges Trommeln in ein wahres Schlagwerkinferno steigert. Ebenso interessant ist der Beitrag von STEFANO PILLA, der aus Feedbackloops und Schöngeistereien auf dem Fender Rhodes interessante Kontrasteffekte erzeugt. BLIND CAVE SALAMANDER, fast so etwas wie Stargäste, warten mit einem kratzigen Ambientstück auf, das anscheinend auf dem Sound von herumgewirbelten Sandkörnern basiert. Mir ist die Aufnahme leider etwas zu lang geraten, vielleicht entfaltet sich das Stück in einem homogeneren Album-Kontext etwas wirkungsvoller. Den letzten großen Themenblock bilden folkinspirierte und allgemein akustische Songs. MARISSA NADLER zählt hier zu den bekanntesten Vertretern: Ihre Version von ECHO &amp; THE BUNNYMENS „The Killing Moon“ besticht durch eine schöne Sehnsuchtsmelodie, vermag die eine oder andere seichte Stelle jedoch nicht vollends zu umschiffen. Ein Gegenstück zu ihrer traumwandlerischen Melancholie ist die aufgeweckte Kunstballade von LARRY YES. Ein kleines Highlight steuerte MATT ELLIOTT in Form eines seiner „Failing Songs“ bei – wer nicht glauben will, dass Schunkeln keineswegs gemütlich sein muss, der glaubt es spätestens beim schwer trunkenen „Chains“.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY">Den Schlusspart (aber keineswegs das Schlusslicht) bilden TOPMODEL, eine mir bislang unbekannte Berliner Band, die mit Piano, Harmonika und schrillem Gesang eine Hommage an die großen Zeiten lateinamerikanischer Schlager mit folkigem Einschlag anstimmen. Natürlich kann man nicht auf jeden Song eingehen, und jeder wird für sich vielleicht einen anderen kleinen Ausfall bezeichnen. Insgesamt ist die Compilation jedoch ausgesprochen gehaltvoll, und gerade unter den unbekannteren Interpreten findet sich manch interessanter Geheimtipp. Black wünscht Hybrida alles Gute für ihre zukünftigen Unternehmungen. (U.S.)</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><a href="http://www.hybridaspace.org/site/">www.hybridaspace.org</a></p>
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		<title>V.A.: With Friends Like These</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 08:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Karpate Promotions]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Weg des Tursa-Völkchens ist von einer beeindruckenden Geradlinigkeit und Unbeirrbarkeit geprägt. Seit den Anfangstagen von SOL INVICTUS scharte Tony Wakeford Musiker mit eigenen Projekten um sich, doch spätestens seit Mitte der 90er kann man von einer eigenständigen kleinen Szene &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/v-a-with-frieds-like-these/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/withfriends.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-76" title="withfriends" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/withfriends-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der Weg des Tursa-Völkchens ist von einer beeindruckenden Geradlinigkeit und Unbeirrbarkeit geprägt. Seit den Anfangstagen von SOL INVICTUS scharte Tony Wakeford Musiker mit eigenen Projekten um sich, doch spätestens seit Mitte der 90er kann man von einer eigenständigen kleinen Szene sprechen mit nur noch losem Bezug zur sich immer mehr aufsplittenden World Serpent-Familie. Und als diese irgendwann in völlig unterschiedliche Richtungen auseinander fiel, stellte sich für Tony und seinen Anhang die Frage nie wirklich, ob man nun der „England’s Hidden Reverse“-Richtung näher stehe, oder jenen Sezessionisten, die damals die Neofolk-Szene so stark prägten.<span id="more-75"></span> Mittlerweile sind solche Zwistigkeiten ohnehin eher bedeutungslos geworden, und die relative Autarkie des Tursa-Umfeldes wurde mit Langlebigkeit belohnt. In der hier folgenden Werkschau, die programmatisch über die Grenzen des Labelprogramms heinausgeht, hat Tony zusammen mit Klarita Pandolfi von der Agentur Karpate Promotions ganze vierzig Interpreten versammlt, die den Klang der erweiterten Tursa-Family von heute repräsentieren.</p>
<p>Selbstredend sind Projekte mit Tony mit von der Partie, im eröffnenden „Solo“-Beitrag frönt der Chef einmal mehr einer seiner größten Leidenschaften, der klassischen Murder Ballad. Tonys Beitrag steht, wie die meisten Wakeford- und Sol-Songs seit Mitte der 90er, im Mittelfeld zwischen modernisiertem und traditionellem Folk, und präsentiert die Geschichte einer derangierten, verzweifelten Seele aus der Innenschau. Prominente Unterstützung am Mikrophon leistet diesmal KRIS FORCE von AMBER ASYLUM. Tonys ORCHESTRA NOIR, das die Sammlung zum Abschluss bringt, ist nostalgischer im Klangoutfit, aber doppelbödig, besingt es doch die berühmte und längst Symbol gewordene psychiatrische Anstalt Bedlam. Viele der Beiträge kommen in mehr oder weniger folkiger Gestalt, wobei die traditionelle Gangart nur selten in Reinkultur dargeboten wird. Mit Rückwärtspassagen, auffallender Repetition im Gitarrenspiel und burschikosen Spoken Words zählt SUSAN MATTHEWs „Time Will Leave Me Behind“ zu den experimentellen Folkstücken, die den Charakter der Compilation prägen. Mit gespieltem Kitschfaktor fallen auch die ansonsten fast retro-loungeigen HONKONG IN THE SIXTIES in diese Kategorie – nach der wehmütigen Spieluhrmelodie und dem angedeuteten Walzertakt dachte ich noch, dass das Lied nun mit dem Gesang stehen oder fallen muss. Der Gesang bleibt aus, aber das Lied ist klasse. Weniger leicht verdauliche Kost bietet wie gewohnt ANDREW KING, einmal solo, ein weiteres mal in Begleitung der Band BROWN SIERRA, mit der er a capella-artigen Gesang mit industriellen Soundcollagen mischt. Fast Americana bieten (vermutlich unbeabsichtigt) die Newcomer THE HARE AND THE MOON, die ich allen Freunden traditioneller Folkmusik ans Herz legen möchte. Sehr klassisch britisch kommen CHRISTIE &amp; EMILY daher, während AUTUMN GRIEVE eher die Herzen der Schwelgerischen umgarnen mit ihrem vielleicht etwas sehr gefühligen Mix aus einschmeichelnden Gitarrenpicking, lieblicher Violine und wavigem Sporan. AMBER ASYLUMs eigener Beitrag ist ebenfalls folkiger Natur und eines der schönsten Stücke des Samplers. Eher in die klassische Dark Folk-Schiene fallen die kürzlich aufgelösten PILORI und, auch ohne Akustikgitarre, dafür aber mit einem gesanglichen Pathos, an dem sich die Geister scheiden werden: WHILE ANGELS WATCH. Immer mit diesem Genre in Verbindung gebracht werden NAEVUS, die aber seit langem weit darüber hinausgehen. Ich wäre ja dafür, dass sie langsam mal jemand als sträflichst übersehene Fußnote in dem ganzen etwas abgeklungenen INTERPOL- und EDITORS-Hype entdecken sollte – im hier beigesteuerten Song gibt es mit Gitarre, Akkordeon und Gesang wieder die unpluggend-Seite der Band zu hören.</p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt bieten Stücke ohne Songstruktur, bei denen ganz klar der Sound im Vordergrund steht. Das sind zum einen entspannte Ambientkompositionen, denen auffallend oft ein sehr organischer, akustischer Klangcharakter zu eigen ist. In diese Kategorie fallen u.a. die detailreichen Klanglandschaften von ART IMMUNDA, oder HUMAN GREED (u.a. bekannt aus dem Umfeld von FOVEA HEX) mit impressionistischen Miniaturen am Klavier, die gegen Ende in ein raues, kurzes Dröhnen übergehen. Des weiteren der diesmal etwas unscheinbar daher kommende TOR LUNDVALL, der auch für das gelungene Artwork verantwortlich zeichnet, der Waliser Maler und Komponist RICHARD MOULT, dessen von Piano untermalte lyrische Rezitation immer noch auf seine einst angekündigte „Soft Black Stars“-Interpretation hoffen lässt, und die Italiener ALBIREON, deren auf- und abebbende Klangkollage lupenreinen Folkambient bietet. Darüber hinaus gibt es aber auch Beiträge an der Grenze zum Lärm, allen voran SHINIG VRIL, deren Komposition den Hörer in einen alles aufsaugenden Höllenschlund stürzt. Es gibt ferner sakrale (ARCANA), neoklassische (SEVENTH HARMONIC) und rituell angehauchte Beiträge (:GOLGATHA:, HEKATE), aber auch rockige Nummern, die wie MAN EAT MAN EAT MAN (wieder mit LLOYD JAMES von NAEVUS) fast aus den 80ern stammen könnten, oder wie FABRIZIO MODONESE PALUMBOS (r) mit Sägezahngitarren und Black Metal-Gesang den besinnlichen Flow derart unterbrechen, dass ich mich für einen Moment fragte, ob der Song Tony wirklich gefällt. Interessanten Pop gibt es beispielsweise von den Electronikerinnen MERCY LIAO und EVA EDEN, sowie von Sol-Mitglied GUY HARRIS, der mit an BRENDAN PERRY erinnernden Gesang das düsterste Schlaflied seit den ÄRZTEN beiträgt. Eine Kategorie für sich stellen u.a. HIDE &amp; SEEK dar mit ihrer sehr intensiven Synthi- und Flötenmusik mit Ethno-Touch, und letztlich auch der Beitrag von Tonys früherem Weggefährten MATT HOWDEN alias SIEBEN – eine Art Reprise oder Remix von „Sacrifice Content“, eines der Glanzlichter seiner Karriere, das hier quasi die dritte Neuinterpretation erfährt und diesmal ohne Rhythmus auskommt.</p>
<p>Inhaltlich zusammengehalten werden die vierzig Beiträge in erster Linie von einem Tursa-typischen Stimmungsgemisch, das sich zwar primär aus elegischen und verträumten Zutaten zusammenbraut, das aber auch dem Nachmahr und anderen unberechenbaren Gestalten ohne weiteres die Möglichkeit gibt, um die nächste oder die übernächste Ecke zu schielen, und so den Hörer ganz sicher vor der Erfahrung der Belanglosigkeit bewahrt. Eine solche Beschreibung passt natürlich auch zu den Bildern von Tor Lundvall, und vielleicht wäre es am passendsten gewesen, wenn Lundvall, Moult und King, die alle bereits für Tony zum Pinsel gegriffen haben, das Artwork gemeinsam gestaltet hätten – nichts hätte sich besser zur Illustration der gespenstisch-beschaulichen Tursa-Welt angeboten. Sollte ich einzelne Stücke hervorheben, dann wären es wohl Amber Asylum, The Hare and The Moon, Naevus, Hide and Seek, (r), Sieben, Susan Matthews, Tony Wakeford… Ich denke aber, dass jeder, der Wakeford bis heute treu geblieben ist und seine Kollaborateure seit der Phase um „In The Rain“ schätzt, einiges an und in dieser Sammlung finden wird. (U.S.)</p>
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