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	<title>African Paper &#187; Verónica Mota Galindo</title>
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		<title>V.A.: Synthesis Vol. 2</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2016 03:40:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alex Tomb]]></category>
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		<category><![CDATA[Niels Lyhne Loekkegaard]]></category>
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		<category><![CDATA[Urban Arts Berlin]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/10/synthesisvol2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12855" title="synthesisvol2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/10/synthesisvol2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In der doch recht breit gefächerten Berliner Szene für undergroundige Elektronik hat die unter dem Namen Urban Arts Berlin firmierende Veranstalterin eine eigene Nische gefunden &#8211; an der Schnittstelle von Improv, Noise, Wave und technoiden Klängen und gerne mit Erweiterung in Richtung Performance Art finden regelmäßig kleine und mittelgroße Konzertevents statt, in denen Electronica ganz nebenbei auch keineswegs als Männerdomäne erscheint. Das zeigte sich auch bereits auf einigen<span id="more-12854"></span> <a href=" https://urbanartsberlin.bandcamp.com/album/synthesis-vol-1">Online Releases</a> der auch als Label fungierenden Agentur. Für die erste Vinyl-Veröffentlichung entschied man sich für eine kleine Werkschau, auf der eine Auswahl an Künstlern des Urban Arts-Umfeldes vertreten sind.</p>
<p>Eröffnet wird die kleine Sammlung mit einer im Downtempo pulsierenden Ambient-Nummer aus dem Hause Cubop. Hinter dem Projektnamen steht die aus Mexiko stammende Musikerin und Performerin Verónica Mota alias Espectra Negra, die bereits in diversen Bands (u.a. The Sublime mit Jon Evans und The Devil And Miss Jones mit Annie Stubbs) in Erscheinung getreten ist und als Labelbetreiberin die Compilation kuratiert hat. Die Sinuswellen, die anfangs noch ganz dezent anmuten, entpuppen sich schnell als schmerzhafte Hochtöner, und als solche geben sie die perfekte Kulisse ab für den beklemmenden Dialog um eine bösartige Puppe, der wohl aus einem englischen Genrefilm aus besseren Zeiten stammt. Ganz ähnlichen Ursprungs ist sicher auch die kindliche Spieluhr, deren liebliche Melodie nichts Gutes verheißt.</p>
<p>Nach diesem Auftakt wirken Niels Lyhne Loekkegaards minimalistische Variationen auf der Altflöte geradezu erholsam – die elektronisch leicht bearbeiteten Sounds des dänischen Virtuosen entfalten nach und nach eine ungemein hypnotische Wirkung, mit der Zeit und zunehmender Gewöhnung scheinen sie sich stark zu verändern, zum Teil da weitere kleine Motive hinzukommen. Vieles jedoch ist eine durch die Wirkung der Repetition geschickt hervorgerufene Fata Morgana. Dixie Treichels „Martian Evening“ schlägt wieder die Brücke zum dunklen Ambient, wobei ihr kurzer Track mit seinen zahlreichen Soundideen wie ein unberechenbarer Gang durch einen Raum anmutet, der Kuriositätenkabinett und Spiegelsaal in einem ist. Damit könnte der explosive Harshnoise von Chris Dreier (früher bei Die Tödliche Doris) wohl kaum besser kontrastieren, auch wenn der ähnlich unberechenbare Track sich im Verlauf subtiler als gedacht erweist.</p>
<p>Auch die zweite Seite steht ganz im Zeichen starker Kontraste. Die mit vielen Preisen ausgezeichnete Koreanerin Sang Mi Anh wird hierzulande für viele ein Geheimtipp sein – ihre primär auf Tenorsaxophon basierende Improvisation ähnelt vom Verhältnis Akustik/Elektronik Loekkegaards Beitrag, doch statt Hypnotik erzeugt ihr Track mit der Wucht der langsam anrollenden Soundwellen und dem teilweise hektischen Tremolo vor allem Spannung. Mit elektronisch stark verfremdeten Geräuschen und analogen Synthies erzeugt Frank Lohmeyer eine bedrohliche Atmosphäre, die dem Titel „What If This Is Paradise And We Are Already In Heaven?“ gut zu Gesicht steht. Vergleichsweise verspielt der Beitrag „The 9 Pianists“ von Alex Tomb, dessen nur oberflächlich betrachtet simpler Takt den Blick für Details schäft und mich (als Laien) an Steve Reich erinnert.</p>
<p>Markante Kontraste, die sich im Gesamtbild doch so harmonisch erweisen wie das Andocken an unterschiedliche Szenen und das an vielen Stellen gelungene Zusammenwirken von Samples, Instrumentenspiel und elektronischem Feinschliff – ein solches Projekt kann man schon mal guten Gewissens „Synthesis“ nennen. Ergänzend zum chicen Vinyl gibt es die <a href="https://urbanartsberlin.bandcamp.com/album/synthesis-vol-2">extended version mit vierundzwanzig weiteren Acts</a> als Download und für Berliner und Reisefreudige die <a href="http://www.facebook.com/events/1731147503766768/">Releaseparty</a> mit fast allen vertretenen Acts auf der Bühne. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://urbanartsberlin.bandcamp.com">Urban Arts Berlin</a></strong></p>
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		<title>ESPECTRA NEGRA: Savage Justice</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2014 04:56:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Annie Stubbs]]></category>
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		<category><![CDATA[Verónica Mota Galindo]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon der Projektname und der Titel dieser Veröffentlichung legen nah, dass es hier ausgesprochen düster und archaisch zugeht. Espectra Negra, das schwarze Gespenst, ist das aktuelle Soloprojekt der aus Mexico stammenden Noiserin Verónica Mota Galindo, deren meist zwischen Ambient und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/07/26/espectra-negra-savage-justice/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/07/espectranegrasavagejustice.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9101" title="espectranegrasavagejustice" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/07/espectranegrasavagejustice-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Schon der Projektname und der Titel dieser Veröffentlichung legen nah, dass es hier ausgesprochen düster und archaisch zugeht. Espectra Negra, das schwarze Gespenst, ist das aktuelle Soloprojekt der aus Mexico stammenden Noiserin Verónica Mota Galindo, deren meist zwischen Ambient und postidustrieller Klangkunst verortete Sounds bereits in Gruppen wie Cubop, The Sublime und The Devil And Miss Jones zu hören waren. Das 5-Track-Tape &#8220;Savage Justice&#8221;, auf dem auch Drums von John Murphy zu hören sind, mag für ein Konzept(mini)album zu heterogen ausgefallen sein, doch sind die kompakten Szenarien aus diversen Erdteilen von roher Gewalt und religiös eingefärbtem Ritualismus zusammengehalten.<span id="more-9100"></span></p>
<p>Wenn die Musikerin durch eines besonders überzeugt, dann durch ihre Fähigkeit, mit feinsinniger Kollagentechnik aus groben Sounds beklemmende Stimmungsbilder zu erzeugen. &#8220;Mi Santa Muerte&#8221; entwickelt sich auf der Basis undefinierbarer Feldaufnahmen und siedelt sich im Niemandsland zwischen schwebendem Ambient und metallenem Ritualsound an. In anderen Tracks kommt die menschliche Sprache deutlicher zur Geltung und dominiert Schauplätze vor grobkörnigen, oft ausgesprochen plastischen Klangkulissen. Im Wabernden &#8220;Maha Chai&#8221;-Drone ist es die von Annie Stubbs bei der beängstigend sachlichen Beschreibung eines Gefängnisalltags in Bangkok, andernorts hört man das beschwörende Gemurmel einer Zeremonie tibetischer Mönche oder der wie von Schellack eingespielte Singsang einer sibirischen Schamanin.</p>
<p>&#8220;Savage Justice&#8221; überzeugt nicht zuletzt auf Soundebene, und auch wenn die Stücke im Verlauf immer futuristischer werden, steht das Technische doch nie derart im Vordergrund, dass das Urtümliche im Brummen von Stimmen und Geräuschen einen zu modernen Zeitbezug bekäme. Bei all dem zeigt Espectra Negra keine Scheu vor Grobheiten: Der Wechsel vom sanften Fluten zu rauschendem Lärm im Augenblick drastischer Textstellen entspricht der Markanz der düsteren Tracktitel. Und weil das durchaus seinen Charme hat, verzeit man gerne auch das mittlerweile etwas abgegriffene Körperwelten-Artwork. (U.S.)</p>
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