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	<title>African Paper &#187; Vince Clarke</title>
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		<title>Songs Of Silence: Erstes Soloalbum von Vince Clarke</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Sep 2023 03:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Songs Of Silence“ erscheint am 17.11. auf Mute Records und es mag überraschen, dass nach mehr als vier Jahrzehnten dies tatsächlich erst das erste Soloalbum von Vince Clarke ist, der in den vergangenen 40 Jahre immer mit anderen Musik gemacht &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/09/11/songs-of-silence-erstes-soloalbum-von-vince-clarke/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Songs Of Silence“ erscheint am 17.11. auf Mute Records und es mag überraschen, dass nach mehr als vier Jahrzehnten dies tatsächlich erst das erste Soloalbum von Vince Clarke ist, der in den vergangenen 40 Jahre immer mit anderen Musik gemacht hat, am längsten zusammen mit Andy Bell als Erasure. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/09/a0942159169_16.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-37457" title="a0942159169_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/09/a0942159169_16.jpg" alt="" width="700" height="700" /></a><span id="more-37455"></span>„Sounds Of Silence“ ist dagegen weit entfernt vom Pop des Duos, wie schon das vorab veröffentlichte &#8220;The Lamentations Of Jeremiah&#8221; zeigt. Es ist ein rein instrumentales Album, auf dem insgesamt zehn Stücke zu hören sind.</p>
<p>&#8221; Die Arbeit an dem Album, das in seinem Heimstudio in New York aufgenommen wurde und mit Fotografien und Artwork des preisgekrönten Magnum-Fotojournalisten Eugene Richards versehen ist, begann als Ablenkung während des Lockdowns, als Chance, sich endlich näher mit den Möglichkeiten von Eurorack-Modulen vertraut zu machen, einem modularen Synthesizer-Format, das für seine süchtig machenden und unbegrenzten Konfigurationen bekannt ist. &#8220;Ich hätte ewig weitermachen können, ich hätte nicht aufhören können&#8221;, erklärt Clarke, &#8220;ich genoss den Prozess so sehr und dachte nicht daran, dass jemand anderes es hören könnte. Aber zu hören, wie es sich in meinem Studio entwickelt, in meinem Kopf, neue Tricks zu lernen &#8211; das war das Beste an der ganzen Sache. Ich war wirklich geschockt, als Mute sagte, dass sie dieses Album veröffentlichen wollen.&#8221;<iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/OQK95AtGi0U?si=oAaTWHPSCx6vVATW" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Allein im Studio stellte Clarke zwei Regeln auf: Erstens, dass die Klänge, die er für das Album erzeugte, ausschließlich von Eurorack stammen sollten, und zweitens, dass jeder Track auf einer einzigen Note basieren und eine einzige Tonart durchgehend beibehalten sollte. &#8220;Niemand in meinem Haushalt interessiert sich sonderlich dafür, was ich im Studio treibe&#8221;, sagt Vince. &#8220;Sogar die Katze ist nach etwa einer Stunde Drones weggegangen&#8221;.</p>
<p>Die Grundstimmung des Albums ist die einer synthetisch erzeugten kosmische Entrücktheit, die immer wieder von starken Interventionen unterbrochen wird, die an die menschliche Hand erinnern, die inmitten dieser Maschinerie am Werk ist &#8211; ein verschlüsseltes Sample, das wie ein verzweifelter Funkspruch eines Kampfpiloten klingt, die wortlosen opernhaften Beiträge von Caroline Joy, das sägende Schwefelgeräusch des Cellos des Komponisten Reed Hays auf &#8220;The Lamentations of Jeremiah&#8221; und das Herzstück des Albums, das sich um das Anti-Scab-Volkslied &#8220;Blackleg Miner&#8221; aus dem Jahr 1844 dreht und von dort in die Gegenwart resoniert.</p>
<p>An anderer Stelle des Albums manifestieren sich unerbittliche Sequenzer-Muster oder sich schrittweise beschleunigende Moog-Drones, die auf glitzernde Synth-Tröpfchen und anschwellende Gitarrenwände treffen.</p>
<p>Vince Clarke begnügt sich nicht damit, sich auf seinem beachtlichen Pop-Erbe auszuruhen, sondern hat stattdessen für sich selbst &#8211; und für uns &#8211; aufregende neue elektronische Perspektiven eröffnet, in denen die Permutationen und Möglichkeiten grenzenlos sind, wie Clarke erklärt. “The infinite shades of sounds you can create with just the tiniest tweak of a knob or slider continues to fascinate me&#8221;, sagt er. Und fügt an: &#8220;All tracks are having a sense of sadness, of things going bad, things crumbling”.</p>
<p>@ <a href="https://mutebank.co.uk/collections/vince-clarke">Mute Records</a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4129841900/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Day-Glo: Neues Erasure-Album im August</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2022 04:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erasure bringen Mitte August ihr nächstes Album unter dem Titel &#8220;Day-Glo (Based on a True Story)&#8221; heraus. Wie das Artwork schon vermuten lässt, ist es von seiner Entstehungsgeschichte her eine Art Offshoot des Vorgängers &#8220;The Neon&#8221; (2020), allerdings ein Offshoot &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/06/25/day-glo-neues-erasure-album-im-august/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erasure bringen Mitte August ihr nächstes Album unter dem Titel &#8220;Day-Glo (Based on a True Story)&#8221; heraus. Wie das Artwork schon vermuten lässt, ist es von seiner Entstehungsgeschichte her eine Art Offshoot des Vorgängers &#8220;The Neon&#8221; (2020), allerdings ein Offshoot mit brandneuen Tracks und komplett eigener DNA. Genaueres: In der Zeit nach &#8220;The Neon&#8221;, in der viele Menschen viel Zeit und wenig Beschäftigung hatten, suchte Vince Clarke das hauseigene Studio auf, um mehr zum Zeitvertreib einzelne Tracks des Albums zu bearbeiten und diese auf bislang unentdeckte Seiten abzuklopfen. Diese bislang unentdeckten Seiten zeigten sich schnell und mit der Zeit entwickelten diese ein derart starkes Eigenleben, das von reinen Reworks keine Rede mehr sein konnte.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/06/erasuredayglo.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-30312" title="erasuredayglo" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/06/erasuredayglo.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-30311"></span></p>
<p>&#8220;Ohne ein bestimmtes Ziel vor Augen zu haben, kristallisierte sich nach und nach eine verborgene Landschaft in den Tracks heraus&#8221;, heißt es beim Label, &#8220;eine, die einen Track innerhalb eines Tracks, eine andere Welt innerhalb von &#8220;The Neon&#8221; offenbarte&#8221;. Von diesem Zwischenresultat selbst angetan, ging Clarke den neuen Strukturen weiter nach und so entstand der Grundstein dessen, was nun als &#8220;Day-Glo&#8221; vorliegt. Sänger und Songwriter Andy Bell übernahm dann den nächsten Part, nahm die Spuren mit in sein eigenes Studio und arbeitete dort zusammen mit Gareth Jones an den Gesangsparts. Der durch diese Herangehensweise und durch die Zufälligkeit ihres Anfangs entstandene Kollagen- und Improvisationscharakter wurde von allen Beteiligten begrüßt, und so entstand ein Album, das</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/5QQTRwCFkV4" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>einerseits eine Ausnahmestellung in der Diskografie des Duos einnehmen wird, andererseits aber auch ein Werk, dessen Verknüpftheit zu &#8220;The Neon&#8221; am Stil erkennbar ist. Laut Label markiere &#8220;die Veröffentlichung den Abschluss des langen Kapitels von &#8220;The Neon&#8221; im Gesamtwerk Erasures und zeigt als Reflexion ihrer Kernthemen Liebe, Verständnis und Positivität doch zwei gänzlich unterschiedliche Seiten der Band. Es ist, wenn man so will, ein alternativer Blick auf die Welt von Erasure&#8221;. Das Album erscheint als fluoreszierend grünes Vinyl, als CD und digital bei Mute.</p>
<p><a href="https://mute.ffm.to/erasure_day-glo"><strong>@ Mute</strong> </a></p>
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		<title>ERASURE / ECHO COLLECTIVE: World Beyond</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Mar 2018 01:52:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im letzten Frühjahr brachten Erasure mit &#8220;World be Gone&#8221; ihr mittlerweile siebzehntes Studioalbum heraus, und nach über dreißig Jahren und ohne längere Pausen oder abrupte Stilwechsel ist aus ihrem eingängigen Synthiepop, mit dem Andy Bell und Vince Clarke Mitte der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/03/10/erasure-echo-collective-world-beyond/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/02/erasureworldbeyond.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-15019" title="erasureworldbeyond" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/02/erasureworldbeyond-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Im letzten Frühjahr brachten Erasure mit &#8220;World be Gone&#8221; ihr mittlerweile siebzehntes Studioalbum heraus, und nach über dreißig Jahren und ohne längere Pausen oder abrupte Stilwechsel ist aus ihrem eingängigen Synthiepop, mit dem Andy Bell und Vince Clarke Mitte der 80er auch ein bisschen die erste Inkarnation von Depeche Mode beerbten, ein feinsinniger Producer-Pop mit leicht angesoulten Untertönen geworden. Bells immer noch androgyne Stimme ist um eine kleine Note herber geworden, die Texte mit der einen oder anderen<span id="more-15018"></span> gesellschaftskritischen Schlagseite noch ein bisschen schwermütiger, als man es von früher gewohnt war.</p>
<p>Kurze Zeit später kontaktierte Clarke das in Belgien beheimatete Echo Collective, ein siebenköpfiges Klassik-Ensemble, um zur Single-Auskopplung des Titeltracks eine Version im Gewandt &#8220;post-klassischer&#8221; Kammermusik einzuspielen. Da die Belgier bereits auf Erfahrung beim Zusammenspiel mit nicht klassischer Musik zurückblicken können (die Gruppe spielte in der Vergangenheit u.a. mit Stars of the Lid, Radiohead und dem jüngst verstorbenen Johann Johansson), entwickelten sie wohl auch an anderen Tracks Interesse , so dass man sich nach nur kurzer Bedenkzeit dazu entschloss, das ganze Album neu zu interpretieren. Das Resultat nennt sich &#8220;World Beyond&#8221;, und kein Generation Gap sollte Fans von Antony and the Johnsons oder Rufus Wainwright davon abhalten, dem Werk ein Ohr zu leihen.</p>
<p>Aufgrund der Dominanz von Streichern, in dem Fall je einmal Violine, Bratsche und Cello, sowie des Verzichts auf Rhythmus im engeren Sinne, ist &#8220;World Beyond&#8221; um einiges flächiger ausgefallen als &#8220;World be Gone&#8221;. An dramatischer Aufgewühltheit steht es dem Original aber in nichts nach. Die mit Wucht herausgepressten Worte Bells und die unruhige Inbrunst der String Section machen &#8220;What a World&#8221; zu einem ungestümen Auftakt, der die leicht sentimentalen Untertöne, im Unterschied zu einigen der folgenden Songs, fast vergessen macht. &#8220;Be Careful What you Wish for&#8221; (das nichts mit einem ähnlich betitelten Coil-Song zu tun hat) besingt auf ernst-melancholische Art die Fallstricke des Begehrens und entspricht dabei schon eher der Grundstimmung des Albums.</p>
<p>Insgesamt gelingt der Kollaboration aber eine beachtliche Bandbreite an Stilschwerpunkten, von langsam auf einen Höhepunkt zusteuernden Kunstliedern und leicht Rhythm&#8217;n'Blues-angehauchter Leichtigkeit bis hin zu mitreißenden Klageliedern zu Harve und Cello und pastoralen Kopfhängerballaden, die ein bisschen an die Pianostücke von Circe, mehr noch vielleicht an die Zusammenarbeit von Marc Almond und Michael Cashmore erinnern, ist vieles dabei, was das schwermütige Herz in verständnisvolle Sanftheit hüllt. Das auch in den neuen Versionen Vince Clarke zweimal zum Mikro greift, trägt ebenfalls zur Variationsbreite bei.</p>
<p>Punktete &#8220;World be Gone&#8221; mit der Kontrastwirkung von nachdenklichem Gesang und einer feinziselierten Produktion, die den Songs auch eine gewisse schüchterne Heiterkeit verlieh, so hat man bei &#8220;World Beyond&#8221; den Eindruck, tiefer ans Eingemachte zu gehen. In einigen Momenten verwandelt dies die Songs so stark, dass man jegliche Vorstellung, es mit einem Alternativwerk zu tun zu haben, vergisst. (J.G.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.pias.com/">PIAS</a> / <a href="http://mute.com/">Mute</a></strong></p>
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		<title>DEPECHE MODE: Spirit</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 06:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Depeche Mode nach dem Weggang Vince Clarkes 1982 „A Broken Frame“ veröffentlichten, so war das (noch) eine etwas unausgegorene Mischung, auf der sich neben recht seichten Popsongs wie „The Meaning of Love“ mit „Leave in Silence“ schon die Momente &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/04/01/depeche-mode-spirit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/03/DepecjeModeindex.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13544" title="DepecjeModeindex" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/03/DepecjeModeindex-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als Depeche Mode nach dem Weggang Vince Clarkes 1982 „A Broken Frame“ veröffentlichten, so war das (noch) eine etwas unausgegorene Mischung, auf der sich neben recht seichten Popsongs wie „The Meaning of Love“ mit „Leave in Silence“ schon die Momente von Düsternis und Schwere fanden, die das Werk der Band in den nächsten Jahrzehnten charakterisieren sollten und die es ihnen ermöglichten, sich trotz Millionen verkaufter Tonträger einen kleinen Nimbus Subkultur zu bewahren. Als ein Jahr später<span id="more-13543"></span> „Construction Time Again“ mit dem neuen Mitglied Alan Wilder &#8211; dessen Klangtüfteleien die Musik der Band bis zu seinem Weggang 1995 prägten &#8211; erschien, versuchten Depeche Mode den erwachseneren Sound mit im weitesten Sinne sozialkritischen Themen zu kombinieren: Umweltzerstörung wurde auf „The Landscape is Changing“ angeprangert, Gier auf „Everything Counts“. Auch wenn es nach diesem Album Aufrufe zu Toleranz („People Are People“) und Kritik an Religion (“Blasphemous Rumours“, „Personal Jesus“) gab, lag der Schwerpunkt der Texte aber klar auf dem (allzu)menschlichen Miteinander, auf (devianter) Sexualität, Schuld und Sühne.</p>
<p>Es ist also eine amüsante Koinzidenz, dass ausgerechnet kurz vor Veröffentlichung des 14. Studioalbums Richard Spencer <a href="http://www.factmag.com/2017/02/23/depeche-mode-richard-spencer/">behauptete</a>, Depeche Mode sei die offizielle Band der Alt-Right, ist „Spirit“ doch das politischste Album, das die Band seit oben genanntem veröffentlicht hat und es lässt sich als Kritik an all den Entwicklungen verstehen, die ihre offensichtlichste Manifestation in dem Präsident mit den<a href="http://www.huffingtonpost.com/entry/donald-trump-handprint-size_us_57a23518e4b0104052a0cf68"> kleinen Händen</a> gefunden haben (auch wenn das Album schon früher geschrieben wurde). Gahan betitelte Spencer dann auch bezeichnenderweise als <a href="http://www.billboard.com/articles/columns/rock/7723868/depeche-mode-dave-gahan-spirit-politics-interview">„educated cunt“.</a></p>
<p>Der Opener „Going Backwards“ beklagt die zunehmende Regression, die Rückkehr des Homo sapiens zu einer „cavemen mentality“ (der von Teilen der Alt-Right geschätzte Jack Donovan wird diese Entwicklung sicher begrüßen). Die vorab veröffentlichte Single „Where’s the Revolution“ kritisiert die „patriotic junkies“, die ihre Entscheidungen von ihren Regierungen und ihrer Religion treffen lassen. Gahan fordert dann dazu auf, den Zug der Revolution zu besteigen. Zum Teil mag es Gores schon immer vorhandener Orientierung an traditionellen Reimschemata geschuldet sein, dass sich die (sicher wohlgemeinten) Texte anhören, als seien sie der Feder eines Zehntklässlers entsprungen (und nicht der eines Mittfünfzigers): „Once there were solutions/Now we have no excuses/They got lost in confusion/So we&#8217;re preparing the nooses“ heißt es (völlig ironiefrei) auf „The Worst Crime“. Bei Dave Gahan, der insgesmt vier Songs dieses Albums (mit)geschrieben hat, klingt das auch nicht überzeugender: „Hey, there&#8217;s no news/Poor man still got the blues/He&#8217;s walking around in worn out shoes/With nothing to lose“, singt er auf dem bluesigen „Poorman“. Auf dem von Gore gesungenen „Eternal“ wird die nukleare Apokalypse beschworen: “And when the black cloud rises/And the radiation falls/I will look you in the eye/And kiss you”. Anne Clark machte schon 1983 auf „Poem For a Nuclear Romance“ deutlich, dass angesichts der nuklearen Vernichtung Zwischenmenschliches zur Bedeutungslosigkeit verdammt ist: &#8220;your marble flesh will soon be raw and burning /and kissing will reduce my lips to a pulp&#8221;. Trotz Gores sich auf &#8220;Eternal&#8221; offenbarender Naivität ist das gerade einmal zwei Minuten lange Stück, das klingt, als habe er auf eine seiner analogen Synthminiaturen seines unter dem lapidaren Namen MG veröffentlichten Soloalbums zurückgegriffen, vielleicht das ergreifendste Stück des Albums.</p>
<p>Dabei geht es auf „Spirit“ natürlich nicht nur um Politisches, auch Sex wird abgehandelt: “If you give me something that you and I can play/Let me ring your bell/I don&#8217;t need you, I don&#8217;t need your ball and chain/There&#8217;s no water in that well/But I like the way you move/I like the way you move for me tonight”, heißt es auf &#8220;You Move&#8221;. Metaphorisch origineller wurde so etwas auf “World In My Eyes” thematisiert. Das treibende „So Much Love“ spielt musikalisch an „A Question of Time“ an, die bearbeiteten Vocals auf &#8220;Scum&#8221; lassen an &#8220;Barrel of a Gun&#8221; denken.</p>
<p>Das größte Problem des Albums sind weniger diese (vielleicht) selbstreferenziellen Zitate, sondern die Tatsache, dass sich das Album auf weiten Strecken wie eine Bricolage der eigenen musikalischen Biographie anhört. Der Band scheint etwas der Esprit zu fehlen, was vielleicht nach 36 Jahren nicht unbedingt überraschend ist. &#8220;Oh, we&#8217;ve failed&#8221; singt Gore auf dem letzten Stück des Albums &#8211; natürlich in einem anderen Kontext. Dass dieses Versagen dennoch hörbarer ist als das, was andere Künstler nach so langer Zeit zustande bringen, mag vielleicht ein kleiner Trost sein. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.columbiarecords.com/">Columbia</a></strong></p>
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		<title>VCMG: Ssss</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 09:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass in den Medien nach Bekanntwerden der Zusammenarbeit von Martin Gore und Vince Clarke schnell von einer „Sensation“ die Rede war, hatte (natürlich) erst einmal weniger mit der Musik als mit den Beteiligten, insbesondere ihrem Verhältnis zueinander zu tun und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/03/17/vcmg-ssss/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/03/VCMG.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4056" title="VCMG" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/03/VCMG-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dass in den Medien nach Bekanntwerden der Zusammenarbeit von Martin Gore und Vince Clarke schnell von einer „Sensation“ die Rede war, hatte (natürlich) erst einmal weniger mit der Musik als mit den Beteiligten, insbesondere ihrem Verhältnis zueinander zu tun und natürlich mit der enormen zeitlichen Distanz zwischen der (gemeinsamen) Arbeit am ersten Depeche Mode-Album und dem neuen Technoprojekt VCMG. In den dazwischen liegenden drei Dekaden haben Martin Gore und Vince Clarke mit durchaus unterschiedlichem Instrumentarium und einer fast gänzlich anderen Ästhetik elektronische <span id="more-4054"></span>(Pop-)Musik auf hohem Niveau produziert und Generationen von Musikern beeinflusst – aus dem Genre Techno fallen einem sofort Derrick May oder Kevin Saunderson ein. Interessanterwiese hat Clarke nach eigenem Bekunden Techno allerdings erst spät kennen und schätzen gelernt und zwar anlässlich eines Remixes für Plastikman und dann intensiver über das Portal Beatport, Gore dagegen ist schon seit Jahren Connaisseur minimalen Technos und immer wieder als DJ tätig. Die Erwartungshaltung war dementsprechend groß und letztlich kann das zu zwei Problemen führen: Man lobt das Album eventuell nur deswegen, weil man das restliche Oeuvre der Beteiligten schätzt oder aber man ist besonders kritisch, schraubt die Erwartungen erst recht hoch.</p>
<p>Nach mehrmaligem Hören von „Ssss“ fallen zwei Dinge auf: Zum einen findet sich auf dem Album keine wirklich aktuelle Clubmusik , wobei sich das in Amerika, wo sowohl Clarke als auch Gore leben, etwas anders verhalten mag. Das Album klingt – zumnindest im deutschen Kontext &#8211; verspätet. Gleichzeitig fehlt aber das gewisse Maß an spielerischer, nostalgischer Verklärung; man hat nicht den Eindruck, hier würden bewusst Retroelemente eingesetzt – dabei hat zum Beispiel Gore auf den letzten beiden Depeche Mode-Alben bewiesen, wie so etwas funktionieren kann. Der Kollege von der ZEIT bezeichnet die Stücke als „traditionell, fast archaisch“, kann sich aber dennoch vorstellen, dass die Tracks „perfekt“ ins Berghain passen würden. Ich wage zu widersprechen.</p>
<p>Zum anderen ist „Ssss“ für ein elektronsiches Album (!) sehr spannungsarm bzw. besitzt keine erkennbare Dramaturgie (es kann natürlich die Frage gestellt werden, ob dies zwingend notwendig ist). Aber (auch dadurch bedingt) ist das Album nur eingeschränkt in einem „Home Listening“-Kontext tauglich – interessanterwiese im Gegensatz zu vielen anderen Techno-Alben (die aber häufig von (hauptberuflichen) DJs stammen, die sowohl auf die Clubtauglichkeit als auch auf die Möglichkeit des „Home Listenings“ achten (können)). Dazu trägt auch bei, dass die –vielleicht erwarteten und eventuell deswegen bewusst nicht eingesetzten &#8211; Popelemente fast gänzlich fehlen. „Ssss“ ballert von Anfang an ziemlich los: Man sucht den großen Effekt und vergisst dabei etwas die Nuancen. Letztlich ist das Label Minimal Techno, das manche Rezensenten ins Feld geworfen haben, auch nicht ganz zutreffend, da auf den meisten Tracks Sound auf Sound geschichtet wird.</p>
<p>Vielleicht ist aber einfach das größte Problem, dass diese Herangehensweise nicht auf Albumlänge funktioniert, denn auf dem begrenzten Raum einer EP fallen die angesprochenen Schwächen nicht so auf und gerade die auf „Single Blip“ veröffentlichten Remixe von Matthew Jonson und Wolfgang Voigt zeigen, was man mit dem Material eigentlich alles machen kann.</p>
<p>(J.M.)</p>
<p>Label: <a href="http://mute.com/">Mute</a></p>
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