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	<title>African Paper &#187; Vivian Void</title>
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		<title>10 Jahre Vivian Void: V.V., The Great Park, Mio Myo u.a. im Desi Nürnberg</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Sep 2019 06:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zehn Jahre ist es nun her, dass die siebenköpfige Artpopriotgirlcombo Vivian Void aus Henry Dargers enormer Graphic Novel sprang, um die Musikwelt mit zwei krachenden Longplayern, einem zermatschten Ford und zahlreichen Konzerten aufzumischen. Am 21. September feiern sie die zurückliegende &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/09/21/10-jahre-vivian-void-v-v-the-great-park-mio-myo-u-a-im-desi-nurnberg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zehn Jahre ist es nun her, dass die siebenköpfige Artpopriotgirlcombo Vivian Void aus Henry Dargers enormer Graphic Novel sprang, um die Musikwelt mit zwei krachenden Longplayern, einem zermatschten Ford und zahlreichen Konzerten aufzumischen. Am 21. September feiern sie die zurückliegende Dekade mit einem üppigen Konzertabend im Nürngerger Desi. Im Vor- und Nachprogramm sind The Great Park, Mio Myo, ein Überraschungsgast sowie ein DJ- und VJ-Ensemble zu sehen und zu hören.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/vivianvoidbypolasell.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-18862" title="vivianvoidbypolasell" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/vivianvoidbypolasell.jpg" alt="" width="766" height="670" /></a><span id="more-18861"></span>Foto © Pola Sell</p>
<p>Samstag, 21.09.2019<br />
Einlass: 20 Uhr<br />
Desi Nürnberg<br />
Brückenstraße 23<br />
90419 Nürnberg</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/945139835829377/"><strong>Event @ Facebook</strong></a></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/TQw-sXrenSY" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/nfRe8PcQtUY" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>THE GREAT PARK:  The Good Men</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2015 06:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stephen Burch]]></category>
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		<description><![CDATA[Stephen Burch hat sicher seine Tabus, doch in den Songtexten von The Great Park gibt er sich meist schonungslos. Schonungslos gegenüber den fiktiven Figuren seiner Texte, schonungslos aber auch gegenüber seiner eigenen lyrischen Persona. „I do wrong“ heißt ein Song, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/04/25/the-great-park-the-good-men/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/04/thegreatparkthegoodmen.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10141" title="thegreatparkthegoodmen" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/04/thegreatparkthegoodmen-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Stephen Burch hat sicher seine Tabus, doch in den Songtexten von The Great Park gibt er sich meist schonungslos. Schonungslos gegenüber den fiktiven Figuren seiner Texte, schonungslos aber auch gegenüber seiner eigenen lyrischen Persona. „I do wrong“ heißt ein Song, und es gibt eine ganze Reihe anderer, die ebenso heißen könnten. Wer all das weiß, denkt bei einem Albumtitel wie „The Good Men“ vielleicht schon an Ironie, wohl zurecht, doch es gibt auf dem neuen Longplayer auch versöhnliche Töne.<span id="more-10140"></span></p>
<p>Für Einsteiger: Der Engländer Burch betreibt The Great Park seit gut zehn Jahren teilweise allein, teilweise mit wechselnden Gastmusikern. Auf dem vordergründig so aufgeräumten Gelände des großen Parks kollidiert tief emotionale Lyrik nicht nur mit ihrer eigenen sarkastischen Kehrseite, sondern auch mit stimmungsvoller, der gängigen Wahrnehmung entsprechend folklastiger Musik. Gitarre, manchmal Streicher, dezente Drums und kleine Überraschungen bilden die Soundkulisse für Stephens eigenwilligen Gesang, der immer wieder Spoken Words nahekommt.</p>
<p>Manche beklagen, dass sich der Stil des Projektes über die Jahr enie wirklich verändert habe, und oberflächlich gehört ist das nicht ganz falsch, erst bei genauerem Hinhören erkennt man einzelne Schwerpunkte im Gesang und in der Musik. Und ich finde es durchaus sympathisch, dass er nicht halbherzig ein Drone- oder Rockalbum aufnimmt, nur um sich deutlicher entwickelt zu haben.</p>
<p>Man könnte „The Good Men“ als Motto einen Titel der von mir nur mäßig geschätzten Sibylle Berg voranstellen: Das Unerfreuliche zuerst. Herrengeschichten. Die guten Männer, die an ihren Vorsätzen scheitern, weil die Möglichkeiten und der Lauf der Dinge es anders wollen, aber auch aufgrund der eigenen Widersprüchlichkeit und dem tückischen Sog der Normalität – sie, die allesamt in der Wir-Form auftreten, bevölkern v.a. die ersten Stücke des Albums: kurze, tremolierende Momentaufnahmen fataler Ereignisse in „Matthew and Robert“, ein perfektes weil defektes ländliches Familienidyll im Titelsong, dessen bitterer Symbolismus schier erdrückt.</p>
<p>Nach diesem Einstand wirken weite Teile des Albums fast freundlich, und Burch tut gut daran, in den entsprechenden Songs, in denen bisweilen ein Du angesprochen wird, weniger auf Intensität zu setzen, sondern einen entspannten, beinahe verbummelten Ton anzuschlagen. Gerade hier fallen dann auch einige Neuerungen auf: Burch testet andere, weniger rezitationsnahe Singtechniken aus und in „Super Good Advice“ funktioniert The Great Park sogar mit vibrierenden Twangs. Mit diesem Stück gibt es auch einen veritablen kleinen Hit, auch wenn einem Kracher wie auf „Now Wash Your Hands“ nicht vergönnt sind. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.woodlandrecordings.com/">Woodland Recordings</a></strong></p>
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		<title>V.A.: 50 (5CDr-Box)</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Apr 2014 06:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Stephen Burch vor sieben Jahren das Label Woodland Recordings ins Leben rief, dachte er vermutlich nicht daran, dass es in seinem Leben zu einer ähnlich starken Konstante heranwachsen sollte wie sein Musikprojekt The Great Park. Doch seit seinem Spilt-Album &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/04/05/v-a-50-5cdr-box/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/03/Cover501.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-8398" title="Cover50" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/03/Cover501.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als Stephen Burch vor sieben Jahren das Label Woodland Recordings ins Leben rief, dachte er vermutlich nicht daran, dass es in seinem Leben zu einer ähnlich starken Konstante heranwachsen sollte wie sein Musikprojekt The Great Park. Doch seit seinem Spilt-Album mit The Diamond Family Archive sind nicht nur sieben Jahre ins Land gezogen, sondern ganze fünfzig weitere Veröffentlichungen, die Jahr für Jahr in limitierter Stückzahl und in liebevoller, handgemachter Aufmachung herausgekommen sind. Mal erschienen die Tonträger in schicken handgefalteten Papiertüten, mal in sorgsam dekorierten Boxes aus Tonpapier, die mit Mixed Media-Ideen zu kleinen Assemblagen umgestaltet wurden. Oft glich<span id="more-8396"></span> keines der wenigen hundert Exemplare einer Veröffentlichung dem anderen, weswegen auch niemand je daran Anstoß nahm, dass Burch für sein DIY-Konzept meist das Medium der CDr wählte.</p>
<p>Inhaltlich richtete sich Woodland Recordings ausschließlich nach Stephens Geschmacksvorlieben und nach den Kontakten, die sich im Laufe der Zeit ergaben. Dass sich zu keinem geringen Teil Musiker aus der Tradition des folkig angehauchten Akustiksongs um ihn scharten, ist weniger einer Programmatik geschuldet, sondern ergab sich vielmehr aus der Natur seiner eigenen dunklen Songs, denn gleich und gleich gesellt sich bekanntlich ganz gern. Mit den lärmigen Riot Girls von Vivian Void sei nur ein besonders markantes Beispiel dafür genannt, dass die Interessen auch in ganz andere Richtungen gehen können.</p>
<p>Dieser Ausrichtung entspricht auch die gerade erschienene Compilation mit dem lakonischen Titel „50“, die fünfzigste Veröffentlichung im Katalog, mit der Stephen nun den ersten Schaffensabschnitt des Labels feiert. Um die Zahl wird beinahe ein kleiner Kult betrieben, denn bei der auf fünfzig Einheiten limitierten Box sind fünfzig Interpreten mit jeweils einem Song vertreten. Ob das gut gehen kann? Kann es, denn wie vor ein paar Jahren David Tibet und Mark Logan mit ihrer Ärzte ohne Grenzen-Box ließ sich Stephen Zeit mit der Auswahl und erweiterte sein Spektrum weit über die Grenzen seines ursprünglichen Kosmos. Ist man mit den bisherigen Veröffentlichungen etwas vertrauter, so erkennt man bekannte Namen jedoch schnell als eine Art Herzstück der Sammlung.</p>
<p>The Great Park selbst klingt so morbid und einschmeichelnd wie eh und je auf der hier vertretenen Akustikversion eines Songs, der bereits im Score des Films „Centerland“ zu hören war. Eine ähnlich bittersüße Stimmung weiß Allysen Callery zu evozieren, die im letzten Jahr erstmals dem Label die Ehre gab. Fee Reega muss man Woodland-Fans nicht mehr vorstellen, in „Michi Panero“ von kommenden Album nähert sie sich den menschlichen Abgründen erneut so skurril anmutig, wie es Meret Becker nicht besser vormocht hätte. Binoculers, hier vertreten mit einem der lieblichsten Folkstücke, zählt zum frühen Umfeld des Labels und die All Girl-Combo Vivian Void sticht mit einem forschen Battle Song hervor. Wer freilich nicht fehlen darf sind der Shanty-Barde Thirty Pounds of Bone, das iberische Psychedelicon Pablo and Destruction und der Nürnberger Vincent von Flieger, der einen morbiden, monotonen Downer mit dem illusionslosesten Strumming seit Hank WIlliams zum besten gibt.</p>
<p>Neben einigen, die bereits mit Burch auf der Bühne standen (Aaron Dall) und musikalisch in eine ähnliche Kerbe schlagen (So Like Dorian, der berührende Schmachtfetzen von Xisco Rojo, die inbrünstig schmetternden Bird Radio, die griechischen Darkfolker Mani Deum), sind auch einige neue und überraschende Stimmen zu hören. Zu den bekanntesten zählt Dorian Wood, den einige als neuen Queerstar feiern, auch wenn er vielleicht etwas zu nah an Antony ist. Sehr interessant auch die deutsche Formation Hugovinnias Crackpots, die sich eines älteren The Great Park-Songs angenommen hat, um ihn auf eine Tour de Force durch vier Jahrzehnte europäischer Popgeschichte zu schicken. Mancher Beitrag gibt sich ausgesprochen skurril, so der Noisepop von The Alkemyst und der verquere Synthiedrone von Hasni Malik und Nicholas Langley. Eine heimliche Vorliebe für Drone- und Ambientklänge scheint Burch ohnehin zu haben, zu den herausragenden Beiträgen solcher Art zählen die intimen Klänge von Red On, ein mit allen akustischen Spannungsmachern angereicherte Düsterkollage von Hand of Stabs und nicht zuletzt die sorgsam gestaltete Ambientnummer von Oublier et Mourir, hinter der sich kein geringerer als der Industrial-Musiker Anemone Tube verbirgt. Wie dieser Kontakt wohl zustande kam&#8230;</p>
<p>Obwohl die Compilation weit über die Grenzen des Label hinausreicht, steht sie doch ziemlich exemplarisch für Stephens Präferenzen, da dunkler, bisweilen lieblicher, ab und an schräger, doch niemals zu hipper Akustiksound dominiert und von Überraschungen durchzogen sind, die meist sehr atmosphärisch gestaltet sind und gelegentlich auch mal krachen dürfen. Zwangsläufig hat bei einer dreieinhalbstündigen Musiksammlung jeder seine persönlichen Skipkandidaten, doch beim Rezensenten fällt diese Gruppe ziemlich klein aus, weshalb sich die Vorfreude auf „100“ schon jetzt bemerkbar macht. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.woodlandrecordings.com/">Woodland Recordings</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://woodlandrecordings.bandcamp.com/album/50">Bandcamp</a></strong></p>
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		<title>Woodland Recordings planen ihre 50. Veröffentlichung</title>
		<link>https://africanpaper.com/2013/05/05/woodland-recordings-planen-ihre-50-veroffentlichung/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 May 2013 19:53:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim Label Woodland Recordings (The Great Park, Vivian Void, Fee Reega u.v.a.) steht demnächst die fünfzigste Veröffentlichung ins Haus, wofür die Macher gerade eifrig Pläne schmieden. Hier ihr &#8220;Call for Songs&#8221; in eigenen Worten: &#8220;We&#8217;re planning something special for our &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/05/05/woodland-recordings-planen-ihre-50-veroffentlichung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Label Woodland Recordings (The Great Park, Vivian Void, Fee Reega u.v.a.) steht demnächst die fünfzigste Veröffentlichung ins Haus, wofür die Macher gerade eifrig Pläne schmieden. Hier ihr &#8220;Call for Songs&#8221; in eigenen Worten:</p>
<p>&#8220;We&#8217;re planning something special for our 50th release. Without saying too much we&#8217;d like to do something that includes 50 artists &#8211; people we&#8217;ve worked with and people we don&#8217;t know yet. If you would like to be involved it&#8217;s easy enough:</p>
<p>• Emails only please to woodlandrecordings@gmail.com. No FB messages or tweets.</p>
<p>• We&#8217;d like 2 songs / pieces of music from each artist. Or any single piece that stands on it&#8217;s own.</p>
<p>• Send all files as attachments or give us a link to download &#8211; no streaming music please.</p>
<p>• Unreleased stuff only if possible. We&#8217;re not into things that have been online for any time beforehand.</p>
<p>• Don&#8217;t worry about asking before sending. Yes it&#8217;s fine.</p>
<p><a href="http://www.woodlandrecordings.com/news.html">woodlandrecordings.com</a></p>
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		<title>VINCENT VON FLIEGER: Day 1</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jan 2013 07:34:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Musik Vincent von Fliegers ist so eigenwillig wie sein einprägsamer Künstlername. Man sollte ihn allerdings nicht mit Bombast und großen Worten ankündigen, nicht nur, weil er das nicht nötig hätte, sondern weil die Songs, die der junge Nürnberger jüngst &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/01/19/vincent-von-flieger-day-1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/01/vincentvonfliegerday1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6067" title="vincentvonfliegerday1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/01/vincentvonfliegerday1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Musik Vincent von Fliegers ist so eigenwillig wie sein einprägsamer Künstlername. Man sollte ihn allerdings nicht mit Bombast und großen Worten ankündigen, nicht nur, weil er das nicht nötig hätte, sondern weil die Songs, die der junge Nürnberger jüngst auf sein Debüt gepackt hat, weit entfernt sind von großen Gesten aller Art. Dennoch oder vielleicht gerade deshalb ist Markanz und Eindringlichkeit durchaus vorhanden.<span id="more-6066"></span></p>
<p>Als Solokünstler erschien Vincent erst im letzten Jahr auf der Bildfläche. Aus Liebe zu Worten, wie es irgendwo hieß, formte er sein Projekt, und dafür ist die Attitüde des souveränen, nachdenklichen Einzelgängers, der im Alleingang schreibt, singt und sich auf der Gitarre begleitet, wohl nach wie vor eines der besten musikalischen Ausdrucksmittel. Eine Vorgeschichte gibt es aber dennoch, denn der Künstler ist bereits seit einigen Jahren Teil der Band Mio Myo, deren elektronischer „Ghost Rock“ bereits auf Album zu hören ist und im Vorprogramm von bekannten Bands wie The Whitest Boy Alive zu sehen war. Solo tourte er zuletzt mit Acts wie Vivian Void und The Great Park, was dann auch die Brücke zu seiner Labelheimat Woodland Recordings schlägt. Die Musik auf „Day 1“ lässt sich nur grob in Kategorien pressen. Freilich kann man allgemeine Begriffe wie Singer Songwriter oder Acoustic Folk in den Raum stellen und jedem, der durch die Musik von Will Oldham oder Bon Iver die Welt schon mal mit ganz anderen Augen gesehen hat, raten, sich das Werk nicht entgehen zu lassen. Was an den Songs fesselt hat allerdings mit einer ganz eigenen Stimmung zu tun – einer oftmals dunklen Stimmung, die flüchtig und ungreifbar sein kann, da in den Songs schon mal ruhige, relaxte Passagen spontan in intensive, spannungsgeladene Momente übergehen. Im Titelsong, dessen schlichtes Saitenspiel so hypnotisch ist, dass man fast wünscht, es würde sich soundscapeartig verselbständigen, kommt eine abgeklärte Note hinzu, die mir jedoch nie resigniert oder betont cool erscheint, sondern von einer Akzeptanz und Genügsamkeit zeugt, die den Musiker von der eitlen Selbstdarstellung so mancher Kollegen unterscheidet. Vielleicht ist dies auch der Grund, weshalb sein Gesang, der sich in einigen Stücken zu einem androgynen Falsett emporschwingt, kaum an den Stil typischer Indie-Kids erinnert. In &#8220;22:22&#8243;, bei dem Vincent mehrmals die Stimmlage wechselt, kommt die Ernsthaftigkeit des souveränen Loners besonders zur Geltung, ebenso in der Desolatheit des rauen &#8220;Skin &amp; Bones&#8221;. Andere Songs wie das fragile &#8220;Yolk&#8221; oder das gospelartige &#8220;Final&#8221; geben sich viel offener emotional. Andere geraten fast zu hymnischen Klageliedern, &#8220;Mission&#8221; mit seiner verhaltenen Euphorie, oder das DNA-Cover &#8220;New York Mugshots&#8221;, das den Abspann eines Abel Ferrara-Streifens untermalen könnte und sich hier ebenso ins Ganze einfügt wie eine akustische Interpretation von Björks &#8220;Happiness&#8221;, die wohl als Hommage und Bonus gedacht ist.</p>
<p>&#8220;Day 1&#8243; ist eine der Platten, denen man heimlich wünscht, sie hätte schon viel früher das Licht der Welt erblickt &#8211; in einer Zeit, in der folkige Akustikalben noch seltener waren, man mit Eigenständigkeit noch deutlicher herausragen konnte und die entsprechende Wahrnehmung und Würdigung fast sicher war. Will man heute aus der schieren Masse an Singer Songwriter-Releases herausragen, ist um so mehr Originalität und Durchhaltevermögen gefordert. In gewisser Hinsicht mag dies sein Gutes haben, und im Falle Vincent von Fliegers bin ich recht zuverlässig, dass sich seine kreativen Stärken auszahlen werden.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.woodlandrecordings.com/news.html">Woodland Recordings</a></strong></p>
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		<title>2012 Field Recordings: Free Dowload Sampler von Woodland Recordings mit The Great Park, Vivian Void, Mute Swimmer, Fee Reega u.v.m.</title>
		<link>https://africanpaper.com/2012/12/31/2012-field-recordings-free-dowload-sampler-von-woodland-recordings-mit-the-great-park-vivian-void-mute-swimmer-fee-reega-u-v-m/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2012 13:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für die Fans von Woodland Recordings sollte 2012 ein gutes Jahr gewesen sein. The Great Park, Vivian Void, Fee Reega und andere haben tolle Alben herausgebracht, mit Pablo und Destruktion sowie Vincent von Flieger (zu ihm demnächst mehr&#8230;) erschienen ein &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/12/31/2012-field-recordings-free-dowload-sampler-von-woodland-recordings-mit-the-great-park-vivian-void-mute-swimmer-fee-reega-u-v-m/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Fans von Woodland Recordings sollte 2012 ein gutes Jahr gewesen sein. The Great Park, Vivian Void, Fee Reega und andere haben tolle Alben herausgebracht, mit Pablo und Destruktion sowie Vincent von Flieger (zu ihm demnächst mehr&#8230;) erschienen ein paar neue Namen im Dunstkreis von Stephen Burch und seiner Mitstreiter. Andere wiederum wie Mute Swimmer sind unermüdlich getourt und machen mit neuen Songs im Repertoire gespannt auf zukünftige Releases. Zum Jahresende gibt es vom mittlerweile in Nürnberg heimischen DIY-Label ein kleines Geschenk in Form einer kostenlosen Download-Compilation.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/12/Cover.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6061" title="Cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/12/Cover.jpg" alt="" width="400" height="400" /></a>&#8220;Field Recordings&#8221; heißt sie deswegen, weil jedes der elf Stücke von Stephen selbst mit minimalem Equipment bei den jeweiligen Konzerten mitgeschnitten wurde. Wie immer liegt der Schwerpunkt bei hintergründigen, mitunter dunklen Akustiksongs, doch wer Vivian Void oder die neueren Elektronica-Vorlieben von Woodpecker Wooliams kennst, weiß, dass man sich darauf nicht grundsätzlich verlassen sollte. Musik und Hintergrundinformationen gibt es <a href="http://www.woodlandrecordings.com/news.html"><span style="text-decoration: underline;">hier</span></a>.</p>
<p>Tracklist:</p>
<p>01. Fee Reega &#8216;Es gibt andre Länder&#8217;<br />
02. Vivian Void &#8216;No Choice Boys&#8217;<br />
03. Vincent von Flieger &#8216;Yolk&#8217;<br />
04. Own Road &#8216;Mmhh&#8230;&#8217;<br />
05. Allysen Callery &#8216;The Hunstman&#8217;<br />
06. Pablo Und Destruktion &#8216;Me quieres como a un perrín&#8217;<br />
07. Fiona Sally Miller &#8216;Paco&#8217;<br />
08. Dead Rat Orchestra &#8216; The Captain&#8217;s Apprentice&#8217;<br />
09. Woodpecker Wooliams &#8216;Red Kite&#8217;<br />
10.The Great Park &#8216;Limmat&#8217;<br />
11. Mute Swimmer &#8216;Ocean Home&#8217;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/8nW0Rcfqp5A" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>VIVIAN VOID: Div.</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 06:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stephen Burch]]></category>
		<category><![CDATA[Vivian Void]]></category>
		<category><![CDATA[Woodland Recordings]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob Vivian Void ihren Bandnamen von den Vivian Girls aus Henry Dargers Buch „In the Realms of the Unreal“ entlehnt haben, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen – ich vermute sogar, dass dem nicht so ist. Die enorme Graphic Novel &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/02/18/vivian-void-div/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/02/vivianvoiddiv.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3751" title="vivianvoiddiv" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/02/vivianvoiddiv-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ob Vivian Void ihren Bandnamen von den Vivian Girls aus Henry Dargers Buch „In the Realms of the Unreal“ entlehnt haben, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen – ich vermute sogar, dass dem nicht so ist. Die enorme Graphic Novel aus der Feder eines lichtscheuen Dienstboten, die auf rund fünfzehntausend Seiten den Kampf von sieben jugendlichen Amazonen gegen ein kinderversklavendes Terrorregime erzählt, eignet sich allerdings zu gut als Aufhänger, um den Querverweis einfach unter den Tisch fallen zu lassen. Zu siebt sind Vivian Void ja schließlich auch.<span id="more-3750"></span></p>
<p>Dass Do it Yourself und der Mut zum Dilettantismus noch immer funktionieren und vor allem zu großartigen Ergebnissen führen können, ist eine der Gemeinsamkeiten zwischen dem Artpop der sieben Nürnbergerinnen und Dargers Outsider-Epos. Und abgesehen davon gibt es derzeit wohl kaum eine junge All Girl-Combo, die sich so sehr nach Befreiungsschlag anhört, wie Vivian Void, oder genauer und alphabetisch: Jana, Lisa, Nina, Nina, Sarah, Sina, Steffie. „Div.“ ist zum einen ein massiver Arschtritt in Richtung Langeweile, Phlegmatismus und musikalischer Standards, zum anderen ein reichhaltiges Sammelsurium, eine Kollage aus allerlei treibenden, verzerrten, verspielten, noisigen oder auch einfach chaotischen Fragmenten – zusammengeschnitten aus Studioaufnahmen und diversen Mitschnitten der Außenwelt zu einem Korpus aus zunächst sieben Stunden Musik. In einer Nacht- und Nebelaktion wurde das Material von Stephen Burch, Labelbetreiber von Woodland Recordings und bekannt als The Great Park, auf Albumlänge zurechtgestutzt und gemastert. Was für Schätze da zwangsläufig im Papierkorb landen mussten, will ich erst gar nicht wissen.</p>
<p>Treibend und noisig: Schon die ersten Minuten, wenn sich „Ghost“ mit einem lässigen Rasselbeat nach vorn bewegt, alsbald in groovige Perkussion übergeht und von einer wohlklingenden Melodika begleitet in einer schwindligen Karusellfahrt endet. Oder in der Cheerleader-Parade „Psycho March“, die an einen kräftigen A Capella-Gesang anschließt. Auch der Text über eine versuchte Selbstverpackung und den Wunsch, sich mit falschem Bart wie ein Auto irgendwo einzuparken, ist interessant – ich ist eben ein anderer, wie ein Franzose wohl jetzt sagen würde. Ebenso „The Place“, in dem eine Mädchengang, die mit Minor Threat und Fugazi aufgewachsen ist, ihr Revier verteidigt und den Gegner mit einem Beckenwirbel außer Gefecht setzt. Ein nahezu perfektes Noisepunk-Monster ist „Pretty People“ mit seiner sleazigen Orgel und den fetzigen Imperativen. Der dumpf-verzerrte Klang passt prima und ist übrigens gewollt, andernfalls hätten die Mädchen ja auch etwas anderes als ein Mobiltelefon zur Aufnahme verwenden können.</p>
<p>Verspielt und humorig ihr Song über die „High Heeled Shoes“, mit denen sie noch so manche Bühne zum Zittern bringen werden, und uns allen mit herrlichem Synthietrash die lang ersehnte Genderlektion erteilen – tongue in cheek oder auch nicht. An Heels dachte ich unweigerlich auch beim flamencoartigen Kastagnettengeklapper in verschiedenen Songs. „Icy Red“ und „Basement“, zwei mehrstimmige Stücke mit Spieluhr und Tremolo, spielen mit Sounds aus der Rumpelkiste eines Kinderzimmers – ich hoffe sehr, dass die Band von CocoRosie-Vergleichen weitgehend verschont bleibt (aber vielleicht kennt ja der eine oder andere Schreiber die Soloalben von Meret Becker, auf denen sich ähnliche Klänge und Arrangements finden – entscheidet selbst, ob Vivian Void nun die Model- oder die Riot Girl-Variante davon sind).</p>
<p>Chaotisch zu guter Letzt das ekstatische Poltern und Quietschen in „You Stop It“ und jede Menge zufällig mitgeschnittene Gesprächsfetzen, die immer wieder gnadenlos auf die Hörer losgelassen werden. Die dürfen mitlachen, gemeinsam mit der Band „Scheiße“ brüllen oder einen Crashkurs über Instrumente absolvieren. Den Gegenpart zu solchen kurz eingespielten Zufallsaufnahmen bilden solide Songs, bei denen deutlich wird, dass Vivian Void sehr wohl auch einfach gute, berührende Musik machen können – von der Kleinkunstballade über Sixties-Rock bis zum finalen Akustikstück „Love History“, dass mit Burchs Funktelefon irgendwo in einem Treppenhaus aufgenommen wurde.</p>
<p>Das auf 200 handgemachte Exemplare limitierte Album ist nich nur visuell ein kleines Schmuckstück. Musikalisch ist „Div.“ wie eine grelle Wunderkammer oder ein barockes Kuriositätenkabinett von heute – einmal kräftig durchgeschüttelt und in die Welt geworfen und dabei so vielseitig, dass es den jungen Damen kaum möglich sein wird, auf der Stelle zu treten. Die Gefahr, dass sie sich künftig glätten werden, dass die Arbeitsweise seriöser und der Sound vorhersehbarer wird, besteht natürlich. Ich bin zwiegespalten: Auf der einen Seite gönne ich ihnen, ein erfolgreicher Popact zu werden, vor allem da das Potenzial so offenkundig auf der Hand liegt. Auf der anderen Seite würde ich sie gerne so behalten, wie sie sind. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.woodlandrecordings.com/">Woodland Recordings</a></strong></p>
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		<title>THE GREAT PARK: Now Wash Your Hands</title>
		<link>https://africanpaper.com/2011/10/05/the-great-park-now-wash-your-hands/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 06:14:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dea Szücs]]></category>
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		<category><![CDATA[Folk]]></category>
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		<category><![CDATA[Solistenensemble Kaleidoskop]]></category>
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		<category><![CDATA[Thirty Pounds Of Bone]]></category>
		<category><![CDATA[Vivian Void]]></category>
		<category><![CDATA[Volker Hormann]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Stephen Burch letzten Winter ein Album mit Neufassungen seiner bislang besten Songs herausbrachte, hatte ich schon das Gefühl, dass bei The Great Park gerade ein bestimmter Abschnitt zu Ende ging. Was die Stücke auf „Winter“ vielleicht am meisten verband, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/10/05/the-great-park-now-wash-your-hands/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/09/greatparknowwash.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2890" title="greatparknowwash" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/09/greatparknowwash-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><span>Als Stephen Burch letzten Winter ein Album mit Neufassungen seiner bislang besten Songs herausbrachte, hatte ich schon das Gefühl, dass bei The Great Park gerade ein bestimmter Abschnitt zu Ende ging. Was die Stücke auf „Winter“ vielleicht am meisten verband, war ihr auf&#8217;s Allerwesentliche reduzierter Charakter. Überwiegend Gitarre und Gesang, zurückgenommene Melodien, zwischendurch fast Momente der Stille. Dass die Stücke an wenigen vorweihnachtlichen Tagen aufgenommen wurden, hörte man, doch es tat ihnen keinen Abbruch. Das Rohe und Raue hatte seinen eigenen Stil und schien die Essenz der Musik zu offenbaren. <span id="more-2889"></span></span></p>
<p>Der so auf die Spitze getriebene Minimalismus schien schon darauf hinzudeuten, dass Burch im Begriff war, sich von ihm zu lösen. Diese kurzen Momente, in denen die Musik beinahe in Stille überzugehen droht, finden sich auch auf dem neuen Album &#8220;Now Wash Your Hands&#8221;. Dennoch ist der neue Longplayer das opulenteste Stück The Great Park seit den frühen Tagen der Band, denn diesmal griff Burch wieder auf tatkräftige und vor allem vielfältige Unterstützung zurück. Erstmals mit von der Partie sind Volker Hormann und Dea Szücs, beide Mitglieder beim Solistenensemble Kaleidoskop, einem innovativen Berliner Kammerorchester, die Cello und Violine beisteuerten und in deren Umfeld das Album auch produziert wurde. Ebenfalls neu im Boot ist Stefanie von der vierzehnbeinigen All Girl-Combo Vivian Void, die Backing Vocals beisteuert. Johny Lamb (Trompete) von der Band Thirty Pounds Of Bone und vor allem Fee Reega (ebenfalls Backing Vocals) sind regelmäßige Besucher des großen Parks und auch diesmal wieder mit dabei.</p>
<p>Ein Leisetreter ist Burch nie gewesen, da mögen seine Folkballaden noch so sanft anmuten. Er neigt zum Sarkasmus, was auf Konzerten ganz unterhaltsam sein kann, auch zum unverblümten Aussprechen extremer Gefühle. Hinter jedem noch so schönen Akkord könnte sich ein kleiner Abgrund verstecken, hin und wieder auch ein großer, und selbst wenn es keine Abgründe sind, so scheint ihm Dramatik stets lieber zu sein als dezente Stimmungsbilder. Auf &#8220;Now Wash Your Hands&#8221; fällt er gleich mit der Tür ins Haus, denn die Sammlung beginnt gleich mit einem ihrer Höhepunkte. &#8220;Lover O Lover&#8221; ist eines der schmissigsten Stücke, die Burch je aufgenommen hat, und kaum so unbekümmert wie andere schnelle Nummern der Band. Es reißt mit, dank der Lyrics, der bitter euphorischen Melodie, aber auch weil die einzelnen Instrumentalparts bestens interagieren: fetzige Gitarre, Drums, Cello usw. Großartig sind die himmelhochjauchzend ironischen Geigen, die das Melodrama parodieren, das der Song zunächst verspricht, um es dann die Zunge herausstreckend zu verweigern.</p>
<p>Dieses Bittere findet sich in vielen der Songs, auch wenn man ihnen das nur selten direkt anmerkt. Viele von ihnen sind im Schnitt absurde Geschichten über Dinge, die im Leben schief gehen können – über die Schwierigkeit, sich wirklich zu kennen, über Dinge, die nicht passen, die man nicht halten kann. „I turned around without saying hello“ endet „Jake“, und in all dem ist auch „Now Wash Your Hands“ nach wie vor unbeschönigender Winter Death Folk, bei dem der Alltagsmensch zum Sinnerman aus dem berühmten Spiritual werden kann: &#8220;You can run where you like but the simple life it will find you&#8221;. Schön ist dabei allerdings, dass das lyrische Ich nicht bloß die Welt und ihre Dinge anklagt, sondern sich selbst in all dies mit einbezieht, das „I do wrong“ noch immer auf seiner Fahne stehend: „I was cruel when I could be and kind when I had to be, taking as much as good folks would allow“ heißt es in „Lover O Lover“, ferner „I know it&#8217;s not true, but what can one do with a lie but tell it“. Schön aber auch, dass The Great Park nach wie vor keine Musik für Trauerklöße spielt. Die großartige Melodie von „Jake“, die osteuropäisch anmutenden Gypsie Tunes in „Blood“ und überhaupt die üppige Instrumentierung fast aller Songs füllt die Platte mit Leben. Gerät die Musik besonders schön, dann kann diese Fülle ironisierend wirken – so beispielsweise bei dem netten Akkordeon und dem Glockenspiel in „Key“ oder den feierlichen Trompetenparts von „Make A Dead One Of It“: Das nicht abgeklärt wirkende bringt die Abgeklärtheit umso mehr zum Ausdruck. Natürlich gibt es auch Stellen, bei denen die schwarzhumorige Fassade einstürzt und der Sänger in aller Direktheit Imperative wie „Give it up old man“ shoutet – ganz im Einklang mit den übergroßen Drucklettern, die das Cover zieren.</p>
<p>Sucht man Direktheit, so wird man sie vor allem im zentralen „Song for no one“ finden, der für mich so etwas wie das Herzstück des Albums darstellt. Seine erste Zeile negiert den Titel des Albums, oder bestätigt ihn, da er ja „for no one“ ist. Aber er verweigert auch in jeder Hinsicht die typische Ironie, die bei The Great Park meist schon an der Oberfläche existiert, und zielt als Song über das Festhalten direkt auf&#8217;s Wesentliche – in seiner emotionalen und zum Teil fast sentimentalen Bildwahl, in seiner brüchigen Stimme und seinen reduzierten Akkorden. Ohne dieses Stück, dass in vielerlei Hinsicht das Gegenstück zu den anderen Songs ist, wäre der Rest nur eine Sammlung schöner Lieder, so ist das Album eine runde Sache.</p>
<p>Es gibt heute eine Menge akzeptabler Musiker, die mit der Klampfe durch Bars und Cafés tingeln und nebenbei ein paar CDrs in Eigenregie produzieren, doch die meisten verschwinden so schnell von der Bildfläche, wie sie erschienen sind. Ob es an der Inspiration oder am Selbstvertrauen liegt, irgendetwas ist nicht stark genug, die kreative Ambition gegen die Erfordernisse und die Langeweile des Alltags zu behaupten. The Great Park gehört zu denen, die sich nicht nur behaupten, sondern ihre Errungenschaften Stück für Stück ausbauen, auch ohne große Labels im Rücken. „Now Wash Your Hands“ sollte ihm dafür ein gutes Stück mehr von der verdienten Anerkennung verschaffen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.woodlandrecordings.com/">Woodland Recordings</a></strong></p>
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