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	<title>African Paper &#187; Volcanic Tongue</title>
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		<title>Volcanic Tongue: Gesammelte journalistische Arbeiten von David Keenan als Buch</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Nov 2024 03:42:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[David Keenan]]></category>
		<category><![CDATA[Volcanic Tongue]]></category>

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		<description><![CDATA[Pünktlich zum kommenden Record Store Day am 27. März 2025 erscheint unter dem Titel Volcanic Tongue: A Time Travelling Evangelist’s Guide to Late-Twentieth-Century Underground Music eine Sammlung an musikjournalistischen Texten von England&#8217;s Hidden Reverse-Autor David Keenan in Buchformat. Der bei &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/11/22/volcanic-tongue-gesammelte-journalistische-arbeiten-von-david-keenan-als-buch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pünktlich zum kommenden Record Store Day am 27. März 2025 erscheint unter dem Titel Volcanic Tongue: A Time Travelling Evangelist’s Guide to Late-Twentieth-Century Underground Music eine Sammlung an musikjournalistischen Texten von England&#8217;s Hidden Reverse-Autor David Keenan in Buchformat. Der bei Orion Publishing erscheinende Band versammelt auf 544 Seiten Rezensionen, Essays und Reportagen über<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/fotor_1732195050534.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-43724" title="fotor_1732195050534" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/fotor_1732195050534.jpg" alt="" width="719" height="714" /></a><span id="more-43723"></span></p>
<p>Derek Bailey, Coil, Peter Brötzmann, Conrad Schnitzler, Nick Cave, William Basinski, Shirley Collins, Einstürzende Neubauten, The Dead C, Mayo Thompson, LAFMS, Carter-Tutti, David S. Ware, Bill Orcutt, The Skaters und viele andere. Neben der regulären Edition wird es eine limitierte RSD-Ausgabe geben, die als Bonusmaterial ein Fanzine seiner Tips of the Tongue-Reihe sowie eine von David Keenan und Matthew Jones kuratierte CD enthalten wird.</p>
<p><strong><a href="https://geni.us/VolcanicTongue">@ Geni</a></strong> <!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_241121_141554_462.sdocx--></p>
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		<title>PETER BRÖTZMANN / HEATHER LEIGH: Ears are Filled with Wonder</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2016 04:56:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Heather Leigh]]></category>
		<category><![CDATA[Heather Leigh Murray]]></category>
		<category><![CDATA[Not Two Records]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Brötzmann]]></category>
		<category><![CDATA[Trost Records]]></category>
		<category><![CDATA[Volcanic Tongue]]></category>

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		<description><![CDATA[Die aus der Country- und Westernmusik bekannte Pedal Steel Guitar, die man als Laie nicht auf den ersten Blick als Gitarre erkennt, hatte ursprünglich wenig Berührungspunkte mit Blasinstrumenten wie Saxophon und Klarinette. Erst in jüngerer Zeit und im Zuge hybrider &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/08/27/peter-brotzmann-heather-leigh-ears-are-filled-with-wonder/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/08/broetzmannleighears.jpe"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12613" title="broetzmannleighears" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/08/broetzmannleighears-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die aus der Country- und Westernmusik bekannte Pedal Steel Guitar, die man als Laie nicht auf den ersten Blick als Gitarre erkennt, hatte ursprünglich wenig Berührungspunkte mit Blasinstrumenten wie Saxophon und Klarinette. Erst in jüngerer Zeit und im Zuge hybrider Stilansätze kamen diese Instrumente miteinander in Berührung, und mit dem entsprechenden Mut zum Improvisieren entfalteten sich bald interessante Harmonien und Kontraste.<span id="more-12612"></span></p>
<p>Hört man sich das erste gemeinsame Album von Heather Leigh und Peter Brötzmann an oder sieht eines ihrer Konzerte, dann könnte man meinen, dass die Pedal Steele und Blasinstrumente wie Tenorsaxophon, Bassklarinette und das aus Ungarn stammende Tárogató schon immer zusammen gehört hätten. Ähnliches kann man von den beiden Virtuosen sagen, die sich aber erst 2015 kennen lernten und seit letztem Herbst zusammen auftreten. Leigh, die aus den USA stammt und heute in Glasgow neben ihrer Musik noch den rührigen Vulcanic Tongue-Kosmos mitbetreit, ist Sängerin und Instrumentalistin im Grenzbereich zwischen Americana und freier Improvisation, ihr älterer Kollege ist einer der bekannteste Saxophonisten Deutschlands und für seinen impulsiven und ekstatischen Stil bekannt.</p>
<p>Das vorliegende One Track-Album entstand wohl aus einer spontanen Idee heraus, als Leigh als Teil des Peter Brötzmann-Oktetts mit ihm in Krakau wohnte und sich schnell gemeinsame Interessen herausbildeten. Herausgekommen ist dabei ein knapp halbstündiges Stück, dass peu a peu zu einem wandlungsfähigen Narrativ aus Episoden heranwächst, die sich immer wieder spontan aus vorangegangenen Motiven herausentwickeln.</p>
<p>In den ersten Momnten des eher smoothen Einstiegs hört man Leigh kaum, und das Zentrum des Geschehens ist ganz dem melancholischen Saxophonspiel Brötzmanns überlassen, das zunächst immer wieder in bedeutungsvolle Stille zurückfällt, aber nach kurzer Zeit ornamentaler wird und schnell die für ihn typische Expressivität und Unberechenbarkeit offenbart. Unberechenbar wird es v.a. auch beim Tempo, dass sich immer wieder zu drängenden Höhenflügen steigert. Wenn Leigh dann etwas deutlicher zu hören ist, bildet ihr wabernder Klangteppich erst einmal einen angenehmen Rahmen, in welchem Brötzmanns breite und teilweise schrille Pinselstriche um so forscher wirken.</p>
<p>Doch mit der Zeit wird klar, dass die Gitarre die Ränder nicht mit beliebigen Hintergrundfarben ausfüllt, sondern subtil mit dem Duettpartner und dem Klang der jeweiligen Blasinstrumente kommuniziert und ihr Spiel durch kleine Vorgaben sogar zu führen versteht. Bisweilen kommt es sogar zu kleinen „konfliktreichen“ Situationen, bei denen die Musiker sich für Momente wie Gegner gegenüber stehen. Dann gibt es interessante Rangeleien, bei denen sich beide letztlich als versierte Entfesselungskünstler erweisen. Die Momente, an denen Leigh vorübergehend den vorderen Bühnenraum erobert, zählen neben Brötzmanns fast hendrixartigen Soli auf dem Tenorsax zu den unangefochtenen Höhepunkten des Albums. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.trost.at/">Trost Records</a> / <a href="http://www.nottwo.com/">Not Two Records</a></strong></p>
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		<title>CHARALAMBIDES: Exile</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jun 2012 06:03:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Americana]]></category>
		<category><![CDATA[Charalambides]]></category>
		<category><![CDATA[Christina Carter]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Helena Espvall]]></category>
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		<category><![CDATA[Margaride Garci]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Carter]]></category>
		<category><![CDATA[Volcanic Tongue]]></category>

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		<description><![CDATA[Über das texanische Duo Charalambides wurde bei uns noch nicht berichtet, und ihr letztes offizielles Studioalbum „Exile“ erschien auch bereits letzten Herbst beim amerikanischen Ausnahmelabel Kranky. Die Eheleute Carter, welche den Nukleus und oftmals auch die einzige Besetzung der Band &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/06/23/charalambides-exile/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/06/charalambidesexile.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4682" title="charalambidesexile" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/06/charalambidesexile-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Über das texanische Duo Charalambides wurde bei uns noch nicht berichtet, und ihr letztes offizielles Studioalbum „Exile“ erschien auch bereits letzten Herbst beim amerikanischen Ausnahmelabel Kranky. Die Eheleute Carter, welche den Nukleus und oftmals auch die einzige Besetzung der Band ausmachen, verdienen aber jede Aufmerksamkeit. Aufgrund weniger angenehmer Umstände (dazu unten mehr) ist im Hause Charalambides momentan auch jede Unterstützung willkommen. Aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb ihr Album auch nachträglich noch eine Empfehlung verdient.<span id="more-4681"></span></p>
<p>Das Besondere an der Musik der Charalambides, deren Name eventuell einmal als Hommage an einen zypriotischen Dichter gewählt wurde, in wenigen Worten zu benennen, wäre mühsam, denn ihre Musik irgendwo in dem weiten Feld zwischen minimalem Acoustic-Folk und schwermütigem Dronesound zu klassifizieren, hätte trotz formaler Relevanz einen profanen Beigeschmack. Ihrer persönlichen Version des elektronisch verstärkten, doomig eingefärbten Americana-Sound haftet etwas Auratisches an, das ungreifbar bleibt, ebenso das mehr als nur angedeutete Gefühl des Entrückten, das Sängerin Christina stets mit recht einfachen stimmlichen Mitteln hervorzurufen weiß. Dass all dies nicht aufgesetzt wirkt und Legionen von Neofolkern, Hipstern und Metalkids hinter sich lässt, hinterlässt einen Eindruck des Souveränen, der auch beim Blick auf die mittlerweile beachtliche Diskographie aufkommt: Charalambides haben es (Solo und als Band) immer verstanden, Einflüsse von anderen in ihr Schaffen zu integrieren, und dabei trotz allem nie ihr Gesicht verloren. Die vor rund zwei Jahren erschienene Songsammlung „Likeness“ ist da vielleicht am deutlichsten exemplarisch, denn sie enthält überwiegend alte amerikanische Songs – primär Balladen, deren Ursprünge sich im Dunkel des 19. Jahrhunderts verlieren, aber musikalisch und inhaltlich ist es ein lupenreines Charalambides-Album mit eigener Aussage.</p>
<p>Auch der Nachfolger „Exile“, der den momentanen Stand der Dinge markiert, hat einen narrativen Schwerpunkt. Im Zentrum des lyrischen Interesses stehen Themen der Trennung und Entwurzelung, oft im Rahmen von Alltagsszenarien, denen vielleicht etwas Profanes anhaften würde, gerade dann, wenn sie mit mehr Pathos oder auch mit mehr Hysterie umgesetzt wären. Die Herangehensweise der Carters, all dies unverblümt und doch ohne ironische Brechung anzugehen, lässt die existenzielle Tragweite umso mehr durchscheinen. Auf diese Weise geraten Songs wie das finale „Pity Pity Me“ und „Immovable“ zu Höhepunkten des Albums. „Pity Pity Me“ schildert eine menschliches Sackgasse, deren einziger Ausweg das offene Eingeständnis sein könnte. Aber im Song ist es nicht einfach nur irgendein Eingeständnis. Die getragenen Figuren auf Piano und Gitarre, die an minimale Kompositionen von Arvo Pärt erinnern, und die leitmotivische Hervorhebung des Titels wirken zunächst bewusst penetrant, doch durch die schier endlos ritualisierte Wiederholung und das gelegentliche Hinzukommen weiterer Motive schaffen es die Charalambides, das Ganze am Ende kraftvoll erscheinen zu lassen – spätestens nachdem der Song sich in doomigen Psych Rock verwandelt hat, dessen schwere Gitarrenwälle mit Christinas heiserem Sopran kontrastieren.</p>
<p>Das langsame, latent bluesige „Immovable“ bietet inhaltlich Stoff für einen ganzen Roman, doch die Geschichte einer Begegnung mit den Schattenseiten eines Bildungs-, Medien und Gesundheitssystems hat wenig von resignativer, sozial eingefärbter Popliteratur, und auch hier dominiert viel eher eine charismatische Ernsthaftigkeit, die letztlich dem ganzen Album einen unterschwellig robusten und trotz aller Bedächtigkeit trotzigen Grundtenor verleiht. Die ganz eigene Schönheit der Musik kommt hinzu, die gerade im Kontrast zur Fremdheits- und Entfremdungsthematik einen kontemplativen, aber stets kitschfreien Zug bewahrt – beim gehemnisvollen Folk des Instrumentalstücks „Autums Leaves“ ebenso wie beim dronigen „Before You Go“, das mit dem Cello von Helena Espvall und dem Kontrabass der Portugiesin Margaride Garci das Klangspektrum erweitert.</p>
<p>Die Charalambides waren gerade auf Tour in Europa, allerdings mussten wegen einer schweren Lungenentzündung Tom Carters alle Konzerte abgesagt werden. Der Gitarrist befindet sich derzeit immer noch in einem deutschen Krankenhaus und wird einer längeren und kostspieligen Behandlung unterzogen. Interessierte finden nähere Informationen dazu auf der Webseite von <a href="http://volcanictongue.com/tomcarterappeal">Volcanic Tongue</a>, die zu diesem Anlass einen umfangreichen Benefizkatalog mit Carter/Charalambides-bezogenem Material zusammengestellt haben.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.kranky.net/">Kranky</a></strong></p>
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