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	<title>African Paper &#187; Weak Industries</title>
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		<title>FELIX-FLORIAN TÖDTLOFF: Neuer Almanach</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jan 2026 04:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Felix-Florian Tödtloff]]></category>
		<category><![CDATA[Weak Industries]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Neuer Almanach&#8221; legt der in Berlin lebende Soundkünstler Felix-Florian Tödtloff – bekannt auch als Sferics und aus Formationen wie Magazine Magazine, The Old Dream of Symmetry und Swoosh – ein zurückgenommenes, zugleich sehr konzentriertes Album vor, das seine Arbeit &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/01/24/felix-florian-todtloff-neuer-almanach/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/na.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-49667" title="na" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/na-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit &#8220;Neuer Almanach&#8221; legt der in Berlin lebende Soundkünstler Felix-Florian Tödtloff – bekannt auch als Sferics und aus Formationen wie Magazine Magazine, The Old Dream of Symmetry und Swoosh – ein zurückgenommenes, zugleich sehr konzentriertes Album vor, das seine Arbeit im Bereich Ambient und Drone weiter verdichtet und an seine bisherige Beschäftigung mit <span id="more-49666"></span>melancholisch eingefärbten Synthieflächen, E-Gitarre, Field Recordings und verwandten Mitteln anknüpft.</p>
<p>Diesmal scheinen, zumindest dem Hörgefühl nach, Orgelsounds eine prominente Stellung innezuhaben. Teile des Materials entstanden, wie man erfährt, in Berlin, Valencia und Omalo in Georgien. Der Titel legt dabei weniger eine Programmatik als eine lose Ordnung nahe, ein Nebeneinander von aktuellen Einträgen, Zuständen, Betrachtungen und Beobachtungen.</p>
<p>Der Opener &#8220;I Am Here&#8221; entfaltet ein helles, leicht orgelartiges Dröhnen, das in langsamen Intervallen anschwillt und abebbt. Unter der gleichmäßigen Bewegung scheint sich allmählich eine zweite, etwas schnellere Pulsierung zu entwickeln, die den hypnotischen Charakter verstärkt. &#8220;Continental&#8221; arbeitet mit einem farbigeren, luftiger wirkenden Material, das stellenweise an ein Harmonium erinnert. Die Schwellbewegungen scheinen weniger regelmäßig, das Geschehen wirkt offener und spannungsreicher. Nach einem scheinbaren Verklingen öffnen Field Recordings mit Stimmen, Alltagsgeräuschen und einem veritablen Wolkenbruch aus Ivry-sur-Seine bei Paris eine unerwartete zweite Ebene.</p>
<p>&#8220;Für den Rotmilan&#8221; beginnt mit einem anhaltenden, vibrierenden Sinuston, unter dem sich alsbald ein dunkleres, voluminöses Dröhnen ausbreitet. Die langsamen Strömungen bleiben lange ohne melodische Zuspitzung, ehe weitere Töne auftreten und dem Stück eine beinahe orchestrale Anmutung verleihen. Trotz dieser Entwicklung bleibt alles zurückhaltend und bricht schließlich abrupt ab. Der kurze Track &#8220;Spinoza&#8221; setzt dem mit einer hörspielartigen Szene aus Wasser-, Vogel- und Stadtgeräuschen, ebenfalls wieder aus Ivry-sur-Seine, etwas Konkreteres entgegen. Vereinzelte Klavierakkorde treten hinzu und öffnen einen klar umrissenen akustischen Raum. Es ist das einzige nicht dröhnende Stück des neuen Almanachs.</p>
<p>Der abschließende Titel &#8220;Looking For Something That Will Last&#8221; beginnt sehr leise mit einer griffigen Dröhnung, die sich allmählich ausdehnt und von helleren, raueren Schichten überlagert wird. Das Material verdichtet sich, unterbricht sich selbst und gewinnt gegen Ende eine wärmere, fast melodische Kontur, bevor ein vibrierender Schluss stehen bleibt. Das kann, in Anlehnung an den Titel, sehr gut so bleiben.</p>
<p>&#8220;Neuer Almanach&#8221; lebt von feinen Verschiebungen, langsamen Veränderungen und, wie mir scheint, dem bewussten Verzicht auf klare Auflösungen. Vielleicht lässt sich der Titel auch in diesem Sinne lesen: nicht als Sammlung abgeschlossener Stücke, sondern als Folge von Einträgen, die einen Zeitraum, verschiedene Orte und Zustände markieren. (U.S.)</p>
<p>Label: Weak Industries</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=453122527/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>THE OLD DREAM OF SYMMETRY: Drift EP</title>
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		<pubDate>Sat, 06 May 2023 03:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Felix-Florian Tödtloff]]></category>
		<category><![CDATA[The Old Dream of Symmetry]]></category>
		<category><![CDATA[Weak Industries]]></category>
		<category><![CDATA[Will Gresson]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Ambient- und Drone-Duo The Old Dream Of Symmetry wurde 2010 von dem Neuseeländer Will Gresson, der sich seit einiger Zeit in Europa aufhielt und noch in Bandprojekte wie Fausto Majistral involviert war, als Soloprojekt konzipiert. TODOS, so die gängige &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/05/06/the-old-dream-of-symmetry-drift-ep/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/cover.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-34384" title="cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/cover-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Ambient- und Drone-Duo The Old Dream Of Symmetry wurde 2010 von dem Neuseeländer Will Gresson, der sich seit einiger Zeit in Europa aufhielt und noch in Bandprojekte wie Fausto Majistral involviert war, als Soloprojekt konzipiert. TODOS, so die gängige Abkürzung, die sich gut für ein Wortspiel eignet, war aber ebenfalls offen für Kollaborationen, wobei sich v.a. die Zusammenarbeit mit <span id="more-34382"></span>dem Berliner Felix-Florian Tödtloff (u.a. Sferics) als so fruchtbar erwies, das er fest in das Projekt einstieg und die EP <a title="THE OLD DREAM OF SYMMETRY: Mission Creep" href="http://africanpaper.com/2020/11/21/the-old-dream-of-symmetry-mission-creep/">&#8220;Mission Creep&#8221;</a> und das Album <a title="THE OLD DREAM OF SYMMETRY: Interdigitate" href="http://africanpaper.com/2021/04/10/the-old-dream-of-symmetry-interdigitate/">&#8220;Interdigitate&#8221;</a> mitprägte.</p>
<p>In der frühen Pandemiezeit entschied sich Gresson, wieder nach Neuseeland zurückzukehren, doch statt das Projekt wieder im Alleingang zu betreiben, existieren TODOS nun als Fernbeziehung mit dem Plan, künftig im Mail Art-Verfahren zu produzieren. Das erste Resultat ist die neue EP &#8220;Drift&#8221;.</p>
<p>Das eröffnende Titelstück startet mit einer ungesunden, verhallten Dröhnung, aus der sich bald Melodisches herausschält, ganz gemach allerdings, und es braucht eine Weile, bis eine Richtung erkennbar wird. Man könnte hier an eine Orgel denken, doch es sind wohl Gitarrenakkorde, digital transformiert in Sinuswellen. All dies gerät nie zu ambienter Schöngeisterei, auch dann nicht, wenn die Musik voluminöser wird und die Illusion eines Abhebens entstehen lässt. Vielmehr wird das Material mit der Zeit merklich verkratzter, knarrender, kaputter, und gewichtige E-Gitarren und gelegentliches Beckenzischeln bringen neue Details ein, von denen keines ein Leitmotiv sein will, denn alles zieht nur an der geduldigen Dröhnschicht vorbei.</p>
<p>Das zweite Stück &#8220;Cavalcadă&#8221; beginnt etwas detailverliebter. Auch hier hat man dieses undefinierbare Dröhnen, von dem man so schwer sagen kann, ob man es schwebend oder geerdet empfindet, doch neben dem hier noch stärkeren Kaputte Boxen-Effekt lassen allerhand Reiben und Rasseln und Bimmeln und Tremolieren das Stück bewegter und repetitiver wirken. Wenn es sich kurz vor dem verrauschten Ende fast noch einmal aufbäumt und einige der Sounds noch mal zu exponieren scheint, gewähren die beiden für einen Moment einen Einblick in ihren Ideenreichtum, der sich meist unter den oberen Schichten ihrer introvertierten Musik versteckt.</p>
<p>So erfreulich das Lebenszeichen ist, so bedauerlich ist seine Kürze. Doch zum Glück gibt es die Gerüchteküche, und in der brodeln schon einige Neuigkeiten. Es sollen wohl einige weitere Songideen existieren und in den nächsten Monaten sind wohl ein paar gemeinsame Studiosessions auf der südlichen Erdhalbkugel geplant (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Weak Industries</strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230308_180201_141.sdocx--></p>
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