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	<title>African Paper &#187; Wooden Shijps</title>
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		<title>MOON DUO: Occult Architecture Vol. 1</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2017 05:52:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit „Occult Architecture“ bringen die Psychdeliker von Moon Duo ihr nunmehr viertes Studioalbum heraus, und schon an der Stelle soll gesagt sein, dass das Werk aus zwei Longplayern besteht, die separat im Laufe dieses Jahres veröffentlicht werden sollen. Dies ist &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/02/25/moon-duo-occult-architecture-vol-1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/01/moonduooccultarchitecturevol1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13259" title="moonduooccultarchitecturevol1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/01/moonduooccultarchitecturevol1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit „Occult Architecture“ bringen die Psychdeliker von Moon Duo ihr nunmehr viertes Studioalbum heraus, und schon an der Stelle soll gesagt sein, dass das Werk aus zwei Longplayern besteht, die separat im Laufe dieses Jahres veröffentlicht werden sollen. Dies ist nicht ausschließlich dem Umfang der aktuellen Aufnahmen geschuldet, sondern ebenso sehr dem musikalischen und inhaltlichen Konzept, das ganz der dualistischen Idee des Yin und Yang, bezogen auf den Zyklus der Jahreszeiten, gewidmet ist. Der erste Teil, der gerade bei Sacred Bones erschienen ist, steht ganz im Zeichen des<span id="more-13258"></span> Yin, das in der chinesischen Tradition der dunklen, geheimnisvoll-nächtlichen Seite der Lebenswirklichkeit entspricht und traditionell weiblich konnotiert ist.</p>
<p>Dass psychedelisch angehauchte Bands solche mystische Konzepte in ihren Werken verbraten ist nun beileibe nichts Neues, und gerade der nächtlichen Yin-Seite entsprechende – und zum Bandnamen ganz gut passende – „moon music“ gibt es zuhauf und unterschiedlicher Tiefe. Was Moon Duo dabei aber auszeichnet, ist, dass sie von ihrem musikalischen Ansatz aus so wenig hippiesk wie nur möglich daher kommen, sich in der Vergangenheit oft eher nerdig-sleazigen Themen widmeten und durchaus auch eine poppige Seite haben. In ihren Vorankündigungen betonen Gitarrist Ripley Johnson und Keyboarderin Sanae Yamada zwar den musikalischen Wandel, doch die grundsätzlich eher dynamisch nach vorn preschende und unverquast minimalistische Grundausrichtung ihres Sounds bleibt bestehen, auch wenn hier und da der Elektronik vielleicht etwas deutlicher Raum gegeben wird. Wer von Moon Duo in erster Linie treibende Songs zum Mitsingen erwartet, sollte auch hier nicht enttäuscht werden.</p>
<p>Mit ihren kratzigen, monotonen Riffs und ihren zwischen hauchdünnen Handclaps und punkigem, zum Teil räudigem Gerumpel changierenden Takten bewegen sie sich nach wie vor in einem musikalischen Sprektrum, das, will man die Referenzen etwas über&#8217;s Knie brechen, nach wie vor im Niemandsland zwischen Namen wie Hawkwind, den Fuzztones und Suicide – ein punkiger Psych Rock also, der hierzulande bestens bei 8mm aufgehoben wäre. Einen interessanten Kontrast zu der aufgeräumten Musik bilden stets die tollen Gesangsmelodien, deren Emotionalität eher den 80ern geschuldet ist. Mit ordentlich Hall unterlegt und meist leicht in den Hintergrund gemischt, liegt v.a. in den sensiblen Gesangspassagen Johnsons die düstere, geheimnisvolle Seite der Musik, auch natürlich, weil sie von der Wirkung der Jahreswechsel in ihrer Heimat, dem Nordwesten der USA mit ihren rapiden Wechseln von Tag und Nacht auf Gemüt und Aura des Einzelnen künden. In dezenten Andeutungen verstecken sich zahlreiche Bezüge, die von regionalen Mythen über asiatische Philosophie bis zu den Ideen Aleister Crowley reichen.</p>
<p>Dem Konzept entsprechend sollte der zweite Teil, der vermutlich irgendwann Mitte des Jahres folgen wird, um einiges lichter und, was immer das bedeuten könnte, maskuliner ausfallen. Spätestens dann kann man beurteilen, ob die beiden Teile für sich ebenso Sinn ergeben wie das gesamte Werk. Bis dahin bleibt der Eindruck eines soliden Auftaktes, der sicher auch auf der kommenden Tour live zu überzeugen weiß. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.sacredbonesrecords.com/">Sacred Bones</a></strong></p>
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		<title>MOON DUO: Circles</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Sep 2012 06:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was Konzepte angeht, kann Ripley Johnson ebenso gut ernsthaft wie sleazig, und beides bewies er erst letztes Jahr. Mit seiner Hauptband Wooden Shjips veröffentlichte er ein gewohnt krachiges Psych Rock-Album zum Mythos des amerikanischen Westens und zu zahllosen Stereotypen, welche &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/09/29/moon-duo-circles/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/09/moonduocircles.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5218" title="moonduocircles" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/09/moonduocircles-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Was Konzepte angeht, kann Ripley Johnson ebenso gut ernsthaft wie sleazig, und beides bewies er erst letztes Jahr. Mit seiner Hauptband Wooden Shjips veröffentlichte er ein gewohnt krachiges Psych Rock-Album zum Mythos des amerikanischen Westens und zu zahllosen Stereotypen, welche die zweite kontinentale Besiedlungswelle, diesmal von Ost nach West, hervorbrachte. Es war insgesamt nicht gerade ein Loblied auf God&#8217;s Own Country, aber auch kein Wasser auf die Mühlen eines allzu platten Antiamerikanismus. Nach „West“ stand die „Horror Tour“-EP seines zweiten Projektes Moon Duo in den Regalen<span id="more-5217"></span>, ein weniger songorientiertes Werk, dass einerseits dem Medium Film, andererseits dem Helloween-Mythos huldigte – mit einem Humor zwischen Death Rock und Grindcore und musikalisch doch weit von beidem entfernt.</p>
<p>Moon Duo besteht aus ihm und seiner Partnerin Sanae Yamada und hat sich längst zu einem eigenständigen Projekt gemausert, das einigen Leuten mittlerweile bekannter ist als seine Stammband. Zwischen dem Sound beider Bands liegen keine Lichtjahre, und es gibt wahrscheinlich wenige Fans, denen nur eine der Gruppen gefällt. Man könnte bei den Gemeinsamkeiten ein endloses Namedropping von Spaceman 3 bis zu den Fuzztones starten, doch beim klanglich reduzierteren Moon Duo mit seiner hämmernden Drummachine fühlt man sich schon mal ins New York Martin Revs und Alan Vegas versetzt. Soeben wurde das zweite Album namens „Circles“ herausgebracht. Nun kommt es durchaus nicht selten vor, dass ein Album oder ein Song von einem literarischen Werk inspiriert wird, bei „Circles“ war es aber anscheinend etwas mehr als das, denn auf die Lektüre des gleichnamigen Essays des berühmten Transzendentalisten Ralph Waldo Emerson, der schon oft geistiger Pate zahlreicher Aussteiger war, erfolgte als Selbstversuch der kreative Rückzug in einen verlassenen Ort in den Rockies. Mehrere Monate lang igelten sich die beiden in Blue River, Colorado, ein und konzentrierten sich vollends auf das Komponieren und die Aufnahme. Stilistisch schließt das Album allerdings recht nahtlos an den Vorgänger „Mazes“ an, will sagen: Es gibt auch hier wieder geloopte Rhythmen, schrille Sounds, kantige Riffs, viel WahWah und wenige Akkorde mit großer Wirkung.</p>
<p>Wer sich unter einem Titel wie „Sleepwalker“ etwas Langsames vorstellt, der kennt Moon Duo nicht. Nur der Gesang hat hier etwas Zurückgenommenes und wirkt wie auf Valium – rhythmisch und von den unterkomplexen Gitarrenriffs her ist der Song auf eine so straighte Art hypnotisch, dass man sich das Attribut fast sparen möchte. „I Can See“ steigert das Ganze zur rasenden Monotonie, der Beat beginnt an den Nerven zu zerren, und dass der Titeltrack daran anschließend einen Gang zurückschaltet, hat in dem Kontext fast etwas beruhigendes. Mit Rasseln und Tamburin kommt Retrofeeling auf, man denkt an die (konkurrierenden?) Black Angels und fühlt sich an deren Namensursprung bei The Velvet Underground erinnert. Natürlich ist das heute Lifestyle pur, die Obercoolen, die gestern Folk oder Minimal hörten und morgen schon wieder woanders sind, oft weniger aus einem weiten, sondern vielmehr aus gar keinem Horizont heraus, werden drauf abfahren. Langweilig wird ihnen dabei nicht. Was auch die restlichen Songs am meisten zusammenhält, ist der stets nach vorn galoppierende Takt, der sich immer mal für Momente zurück nimmt, um kurz darauf wieder voll anzuziehen – voll unbekümmerter Abgeklärtheit, vorbei an fuzzigen Gitarren, stilvollen Twangs, sleazigen Orgeln, eingängigen Refrains und jeder Menge netter Spielereien: „Free Action“ beginnt glatt wie schrottiger Hillbilly Techno.</p>
<p>Irgendwo im Netz betonte jemand, dass Sanae und Ripley keine Hippies sind (und, gibt es die überhaupt noch und hat es sie so je gegeben? Ich wüsste gerne, warum sich eigentlich alle derart penetrant davon abgrenzen müssen, als wäre es eine ansteckende Krankheit&#8230;) Wenn das heißen soll, Moon Duo seien das Gegenteil von jedem verbummelten Phlegmatismus, dann stimme ich zu.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.souterraintransmissions.com">Souterrain Transmissions</a></strong></p>
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		<title>MOON DUO: Horror Tour</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 15:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/10/moonduohorrortour.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3066" title="moonduohorrortour" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/10/moonduohorrortour-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Bislang waren es eher Grails und Holy Sons, die Psych Rock mit der Ästhetik alter Genrefilme kombinierten und dabei die Hörer gründlich überraschten: Sleaziges Artwork muss der Ernsthaftigkeit einer Musik keinen Abbruch tun, und das Resultat muss nicht mal ironisch wirken. Pünktlich zum 31. Oktober machen auch Ripley Johnson und Sanae Yamada mit ihrem Moon Duo einen Abstecher in die Welt trashiger Horror-Storys und schaffen somit einen Gegenpol zum letzten Wooden Shjips-Album, auf dem sich Johnson einem Highbrow-Thema, nämlich der Geschichte des Manifest Destiny widmete.<span id="more-3065"></span></p>
<p>Die &#8220;Horror Tour&#8221;-EP ist als Begleitveröffentlichung zur aktuellen Konzertreise gedacht und enthält vier kleine Geschichten aus der Gruft. Die größte Schauernummer ist gleich der eröffnende Titeltrack. Als einziger mit Text befasst er sich mit dem Helloween-Mythos, doch die Musik ist keineswegs &#8220;düster&#8221;, sondern folgt dem kraftvoll dröhnenden Acidpunk-Stil, der schon das „Mazes“-Album prägte. In seiner langen, repetitiven Form ist der Song so rauschhaft und und meditativ wie die meisten Stücke des Duos und hätte auch auf „Mazes“ eine gute Figur gemacht. &#8220;Causing a Rainbow&#8221; ist leichtfüßiger und unbeschwerter, eine skurrile Orgel dröhnt dezent vor sich hin und verschmilzt irgendwann mit einem kräftigen Gitarrensolo. Ebenso wie das poppige &#8220;Sickener&#8221; braucht das Stück keinen Gesang, um mitreißen zu können, das erledigen schon die eingängigen Melodiebögen, die fast etwas abgegriffen wirken, in ihrer Einfachheit jedoch funktionieren – gäbe es so etwas wie einen neuen Hershell Gordon Lewis, so würde der mit einem solchen Score keine schlechte Wahl treffen. Horrorstimmung in ihrer typischen Form gibt es dann vor allem in &#8220;Circle of Evocation, pt 2&#8243;, einen kurzen Epilog in Form eines Droneloops, in dem Wasserrauschen und Motorengepolter miteinander verschmelzen.</p>
<p>Für seine kleine Horrorshow reichen dem Moon Duo fünfundzwanzig Minuten, doch die Musik ist diesmal nur die halbe Miete – der britische Illustrator Savage Wolf, bekannt durch etliche Cover, Poster und Shirts, hat ein vor Zombie-Klischees strotzendes Artwork beigesteuert, das man guten Gewissens kongenial nennen darf. Die EP erscheint ausschließlich auf Vinyl und als Download, das handfeste Format ist auf tausend Einheiten limitiert.</p>
<p>A. Kaudaht</p>
<p><strong>Label: Souterrain Transmissions</strong></p>
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		<title>MOON DUO: Mazes</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 14:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das MOON DUO gibt es schon ein paar Jahre und wurde oft wie ein Ableger der WOODEN SHJIPS gehandelt, bei denen Gitarrist Ripley Johnson schon etwas länger die Saiten bearbeitet. Das Duo gründete er 2009 zusammen mit seiner Partnerin Sanae &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/moon-duo-mazes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/moonduomazes.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-353" title="moonduomazes" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/moonduomazes.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das MOON DUO gibt es schon ein paar Jahre und wurde oft wie ein Ableger der WOODEN SHJIPS gehandelt, bei denen Gitarrist Ripley Johnson schon etwas länger die Saiten bearbeitet. Das Duo gründete er 2009 zusammen mit seiner Partnerin Sanae Yamada, und auf der aktuellen Tour der beiden wurde schnell klar, dass es sich bei ihrer Musik keineswegs nur um ein randständiges Experimentierfeld handelt.<span id="more-352"></span></p>
<p>Irreführend ist auch der Titel des gerade erschienenen Albums „Mazes“, denn die Musik der beiden ist ungefähr so labyrinthisch wie ein pfeilgerade Landstraße, auf der Yamada und Johnson mit frisierten Zweirädern von Küste zu Küste brausen. „Motorbike, I Love You“ hieß ein früherer Song des Duos, und was sie von den beiden Küsten mitbringen und zusammenführen ist freilich musikalischer Natur. Die morbide Coolness von Factory und No Wave von der einen Seite, der lebensbejahende Frohsinn direkt von Ashbury Hights. „Die Hippies kommen, die Hipster gehen“ betitelte die aktuelle Spex vorwitzig die Ankündigung ihres Konzertes mit MUERAN HUMANOS – ein Slogan, der nur bei einem untypischen Hippiebild funktioniert, das auch im Texas der BLACK ANGELS oder in der Garage der FUZZTONES Bestand hätte. Die meisten Stücke des Albums drängen ohne Umschweife nach vorn, gefallen sich im rauen, dröhnenden Bassound, der vom geradlinigen Rhythmus der punkigen Drummachine getragen und mit wabernden Orgelsounds umwickelt wird. Aufgeregt und hektisch wirkt die Musik dabei allerdings nie, exponiert sogar eine Gelöstheit, die dem kraftvollen Klang eine ausgesprochen souveräne Note beimischt. Ein besonderes Markenzeichen: Johnsons mit viel Halleffekten unterlegte Stimme, die vielleicht noch mehr Protopunk ist als die Rhythmen und die elektronischen Loops. „When You Cut“ ist beispielhaft für die Post-Hippie-Seite des Duos, seine rotzige Gitarre erinnert unweigerlich an frühe SUICIDE, deren Zeit noch nicht reif war für die heterogenen Psychrock-Elemente, die Moon Duo hier wie selbstverständlich beizugeben wissen. „Seer“ oder das Titelstück stehen für die zurückgenommene, genügsame Seite des Albums, „On The Run“ dagegen beginnt fast wie eine frohsinnige RAMONES-Nummer. „Goners“ besinnt sich am Ende wieder auf die Moon Duo-typische Qualität des genügsamen, nonchalanten und doch niemals zynischen Driftens, und wird doch von einer unterschwelligen Wut am Leben gehalten, wie man sie von Gruppen wie A PLACE TO BURY STRANGERS kennt.</p>
<p>Spötter könnten „Mazes“ als Retroplatte bezeichnen, doch sei&#8217;s drum. Das MOON DUO gehört zu denjenigen Bands, die unterschiedliche ästhetische Traditionslinien zusammenführen und es dabei schaffen, kohärent und stimmig zu klingen. Epigonal würde ich das nicht nennen, und die Popularität solcher kreativen Rückbesinnungen erscheint mir begrüßenswert. (U.S.)</p>
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