<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Yann Tiersen</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/yann-tiersen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 13 Apr 2026 02:34:31 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>Kerber Complete: Boxset von Yann Tiersen erscheint im September</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/06/19/kerber-complete-boxset-von-yann-tiersen-erscheint-im-september/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2023/06/19/kerber-complete-boxset-von-yann-tiersen-erscheint-im-september/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jun 2023 02:01:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Mute Records]]></category>
		<category><![CDATA[PIAS]]></category>
		<category><![CDATA[Yann Tiersen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=36119</guid>
		<description><![CDATA[Am 15. September erscheint mit &#8220;Kerber Complete&#8221; ein Boxset, das auf vier CDs die Geschichte des 2021 erschienenen Albums &#8220;Kerber&#8221; ab seiner Fertigstellung dokumentiert. Dies heißt konkret, dass das Material der Platte anschließend immer wieder in unterschiedliche Richtungen ergänzend und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/06/19/kerber-complete-boxset-von-yann-tiersen-erscheint-im-september/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 15. September erscheint mit &#8220;Kerber Complete&#8221; ein Boxset, das auf vier CDs die Geschichte des 2021 erschienenen Albums &#8220;Kerber&#8221; ab seiner Fertigstellung dokumentiert. Dies heißt konkret, dass das Material der Platte anschließend immer wieder in unterschiedliche Richtungen ergänzend und überarbeitend weiterentwickelt wurde. Neben dem ursprünglichen Album ist bereits der im vorigen Jahr erschienene Longplayer &#8220;11 5 18 2 5 18&#8243; mit Neukompositionen bekannt. Weniger bekannt sind eine Reihe von Solo-Klavieraufnahmen auf der Basis von &#8220;Kerber&#8221;-Motiven sowie ein komplettes Album mit Remixen. Die Box erscheint bei Mute / PIAS und kann bereits vorbestellt werden. Schon jetzt zu hören ist das Stück &#8220;Ker al Loch (Four Ways)&#8221;, das alle in der Box dokumentierten Ansätze präsentiert. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/kerbercomplete.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-36121" title="kerbercomplete" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/kerbercomplete.jpg" alt="" width="497" height="495" /></a><span id="more-36119"></span></p>
<p>&#8220;Während Tiersen bei “Kerber“ (2021) zum ersten Mal Modularsynthese und Sampling in seinen Aufnahmeprozess einbezog, resultierte das Folgealbum &#8220;11 5 18 2 5 18&#8243; aus weitergehenden Experimenten im Studio in Vorbereitung eines Auftritt beim Berliner Modular- und Synthesizer-Festival Superbooth. Tiersen nutzte Samples als Quelle, um das bereits bestehende Ausgangsmaterial erneut abzutasten, umzuprogrammieren und neu zu arrangieren. So entstanden Stücke, die mit ihren ursprünglichen Versionen nicht mehr viel zu tun hatten. Mit &#8220;Kerber Complete&#8221; schließt sich der Kreis, indem er die beiden Alben nun erstmals als Solopiano-Stücke aufgenommen hat und sie damit zu ihrem Ursprung zurückführt &#8211; war das Klavier schließlich die ursprüngliche Quelle der Samples aus denen heraus &#8220;Kerber&#8221; entstanden war&#8221;. (Mute)</p>
<p><a href="https://mute.ffm.to/yt_kerbercomplete"><strong>@ Mute</strong> </a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2023/06/19/kerber-complete-boxset-von-yann-tiersen-erscheint-im-september/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neues Album und Single von Yann Tiersen</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/05/11/neues-album-und-single-von-yann-tiersen/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2021/05/11/neues-album-und-single-von-yann-tiersen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 May 2021 04:26:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Gareth Jones]]></category>
		<category><![CDATA[Mute]]></category>
		<category><![CDATA[Yann Tiersen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=25371</guid>
		<description><![CDATA[Rund zwei Jahre nach seinem Rework-Album &#8220;Portraits&#8221; veröffentlicht der u.a. für seine Filmmmusik bekannte Komponist und Pianist Yann Tiersen im Sommer einen neuen Longplayer. &#8220;Kerber&#8221;, das nach einer kleinen Kapelle in Tiersens Wohnort auf der bretonischen Insel Ouessant benannt ist, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/05/11/neues-album-und-single-von-yann-tiersen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rund zwei Jahre nach seinem Rework-Album &#8220;Portraits&#8221; veröffentlicht der u.a. für seine Filmmmusik bekannte Komponist und Pianist Yann Tiersen im Sommer einen neuen Longplayer. &#8220;Kerber&#8221;, das nach einer kleinen Kapelle in Tiersens Wohnort auf der bretonischen Insel Ouessant benannt ist, ist das bisher elektronischste Werk des Musikers, dessen Klangestalt mit dem Klavier und anderen Tasteninstrumenten im Zentrum und der Elektronik als vielfarbige Kulisse auch der intensiven Zusammenarbeit mit dem Produzenten Gareth Jones, einem Mute-Urgestein, zu danken ist. Der Song &#8220;Ker al Loch&#8221;, der wie alle der sieben Tracks einen gälischen Titel trägt, wurde bereits als Video geteilt &#8211; der Clip entstand unter der Regie von Sam Wiehl (Mogwai, Forest Swords) und wurde dem Album-Artwork von Katy Ann Gilmore nachempfunden. Tiersen denkt derzeit über ein Live-Event auf der Insel nach, das international übertragen werden soll. &#8220;Kerber&#8221; erscheint am 27. August bei Mute in allen gängigen Formaten inklusive einer Deluxe-Editione in transparentem Vinyl mit PVC-Sleeve.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/kerber.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-25375" title="kerber" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/kerber.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-25371"></span></p>
<p>&#8220;Nachdem Tiersen im letzten Frühjahr die Klavierparts geschrieben hatte, verbrachte er den Sommer damit, eine Sample-Bank damit zu erstellen. Diese Samples wiederum dienten ihm als Inspiration, den Akkordprogressionen nachzuspüren und sie auf Instrumenten wie dem Ondes Martenot, mit auf Mellotron und Cembalo nachzuspielen und erneut zu prozessieren. Es folgten drei Wochen intensiver Arbeit mit dem Produzenten Gareth Jones (Depeche Mode, Einstürzende Neubauten), in denen die Aufnahmen erneut bearbeitet, gesampelt und re-sampelt und mit allerlei weiteren Klängen versehen wurden, bis eine Klanglandschaft entstanden war, in der die zarten Töne der Klaviertasten mit sanft pulsierender Elektronik verschmolzen. Orte waren schon früher ein zentrales Thema in Tiersens Arbeit und das ist hier nicht anders. &#8220;Kerber&#8221; ist nach einer Kapelle in einem kleinen Dorf auf der Ouessant benannt, jener Insel im keltischen Meer auf der Tiersen seit vielen Jahren lebt und sich mit The Eskal sein eigenes Studiouniversum aufgebaut hat. Jedes Stück des Albums ist, einer musikalischen Landkarte gleich, unmittelbar mit einem Ort auf Ouessant verbunden.&#8221; (Mute)</p>
<p><a href="https://mutebank.co.uk/collections/yann-tiersen"><strong>@ Mute</strong> </a></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/RHiYco6Sd_k" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2021/05/11/neues-album-und-single-von-yann-tiersen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Yann Tiersen mit 12&#8243; zum Records Store Day</title>
		<link>https://africanpaper.com/2020/11/03/yann-tiersen-mit-12-zum-records-store-day/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2020/11/03/yann-tiersen-mit-12-zum-records-store-day/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2020 06:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Yann Tiersen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=22910</guid>
		<description><![CDATA[Zum jüngsten Record Store Day hat Yann Tiersen unter dem Titel &#8220;Lagniappe Session&#8221; eine 12&#8243;-EP mit drei Coverversionen herausgebracht. Vertont wird &#8220;Tribulations&#8221;, ein Gospelstück des amerikanischen Sängers E.C. Ball, dessen von Tiersens Ehefrau Emilie Quinquis gesungener religiöser Text in eine &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/11/03/yann-tiersen-mit-12-zum-records-store-day/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum jüngsten Record Store Day hat Yann Tiersen unter dem Titel &#8220;Lagniappe Session&#8221; eine 12&#8243;-EP mit drei Coverversionen herausgebracht. Vertont wird &#8220;Tribulations&#8221;, ein Gospelstück des amerikanischen Sängers E.C. Ball, dessen von Tiersens Ehefrau Emilie Quinquis gesungener religiöser Text in eine fast reißerische Dröhnung gepack wird. Ebenfalls zusammen mit Quinquis entstand eine Version von Françoise Hardys &#8220;If You Listen&#8221; aus den frühen Siebzigern, ein von Nick Drake inspirierter Song, der hier in <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/yanntiersenlagniappesession.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-22911" title="yanntiersenlagniappesession" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/yanntiersenlagniappesession.jpg" alt="" width="1000" height="1000" /></a><span id="more-22910"></span>minimalistischer Retro-Electronica neu erfunden wird. Den größten Raum von über 16 Minuten nimmt eine elektronische Umsetzung von Steve Reichs Komposition &#8220;Piano Phase&#8221; ein, das die hypnotischsten Momente der EP bereithält. &#8220;Lagniappe Session&#8221; erscheint alsTeil der so betitelten Reine des Aquarium Drunkard-Labels, in der bereits Beiträge u.a. von Mary Lattimore, Steve Gunn, Six Organs of Admittance und den Mountain Goats erschienen sind.</p>
<p><a href="https://aquariumdrunkard.com/2020/02/28/the-lagniappe-sessions-yann-tiersen/?"><strong>@ Aquarium Drunkard</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2020/11/03/yann-tiersen-mit-12-zum-records-store-day/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>V.A.: Stumm 433</title>
		<link>https://africanpaper.com/2019/10/19/v-a-stumm-433/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2019/10/19/v-a-stumm-433/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Oct 2019 05:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[A Certain Ratio]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Balanescu]]></category>
		<category><![CDATA[Cabaret Voltaire]]></category>
		<category><![CDATA[Carter Tutti Void]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Carter]]></category>
		<category><![CDATA[Depeche Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Einstürzende Neubauten]]></category>
		<category><![CDATA[Erasure]]></category>
		<category><![CDATA[Fad Gadget]]></category>
		<category><![CDATA[Gareth Jones]]></category>
		<category><![CDATA[Goldfrapp]]></category>
		<category><![CDATA[John Cage]]></category>
		<category><![CDATA[Laibach]]></category>
		<category><![CDATA[Lee Ranaldo]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Gira]]></category>
		<category><![CDATA[Mick Harvey]]></category>
		<category><![CDATA[Mute Records]]></category>
		<category><![CDATA[New Order]]></category>
		<category><![CDATA[Nitzer Ebb]]></category>
		<category><![CDATA[NON]]></category>
		<category><![CDATA[The Normal]]></category>
		<category><![CDATA[Wire]]></category>
		<category><![CDATA[Yann Tiersen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=19118</guid>
		<description><![CDATA[In Paul Austers Opus Magnum 4321 bekommt der Protagonist (respektive eine Inkarnation von ihm) John Cages Buch Silence mit den Worten geschenkt: „You have to read this […], or else you&#8217;ll never learn how to think about anything except what &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/10/19/v-a-stumm-433/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/STUMM433-box.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-19121" title="Exclusive Mockups for Branding and Packaging Design" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/STUMM433-box-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In Paul Austers Opus Magnum<em> 4321</em> bekommt der Protagonist (respektive eine Inkarnation von ihm) John Cages Buch <em>Silence</em> mit den Worten geschenkt: „You have to read this […], or else you&#8217;ll never learn how to think about anything except what other people want you to think.“ Er blättert durch das Werk und stößt auf das Zitat: „The world is teeming: anything can happen.“ Für Mutechef Daniel Miller ist Cage ebenfalls eine enorm wichtige Bezugsgröße und er betont, von welch zentraler Bedeutung<span id="more-19118"></span> John Cages „4&#8217;33“ für ihn sei: „John Cage’s 4’33 has been present in my musical life for as long as I can remember as an important and inspiring composition.“ Insofern mag es konsequent sein, jetzt eine umfangreich(st)e Labelcompilation zu veröffentlichen, auf der ein Who&#8217;s Who von Künstlerinnen und Künstlern vertreten ist, die in den letzten Jahrzehnten auf Mute veröffentlicht haben &#8211; dem neben Factory vielleicht wichtigsten unabhänigen Label ever, das es fast durchgängig schafft, Experimentelles neben Pop zu veröffentlichen, das Heimat ist für so unterschiedliche Musiker wie Erasure oder NON.</p>
<p>Dabei kommt es bei „Stumm 433“ zwangsläufig zu gewissen Anachronismen und Paradoxien. Eine ganze Reihe der Künstler, die „4&#8217;33“ (scheinbar) covern, existieren schon lange nicht mehr (z.B. Miranda Sex Garden, Duet Emmo, He Said), andere haben das Label verlassen (Depeche Mode), von Daniel Millers Projekten The Normal und Silicon Teens sind das die ersten Lebenszeichen seit Jahrzehnten und Fad Gadget ist vor einigen Jahren verstorben – insofern ist es vielleicht auch nur konsequent, dass er mit völliger Stille vertreten ist.</p>
<p>Der größte Teil der anderen Beiträge ist dem Sujet entsprechend ebenfalls reduziert: Vieles klingt wie Feldaufnahmen. Die hier beschworene Stille kann sich noisig manifestieren (Daniel Blumberg), knisternd (Richard Hawley), verrauscht (Komputer), brummend (Modey Lemon), als fast völlige Abwesenheit von Klang (Einstürzende Neubauten), kann von Möwenschreien (Polly Scattergood), Insektensummen (Pole), einem krähenden Hahn (Goldfrapp), Autohupen und Lachen (Lee Ronaldo) oder Atmen (Nonpareils) durchbrochen werden, kann so klingen, als laufe ein Filmprojektor (Josh T. Pearson) oder als ginge man durch eine Bahnhofshalle (Renegade Soundwave). Aus dem Rahmen fällt da schon der ruhig zählende Michael Gira oder das leicht hysterische Zählen bei Pink Grease, das vorgetragene Gedicht von Cold Specks und das Ticken einer Uhr/eines Metronoms bei Alexander Balanescu. Das musikalischste Stück des Albums liefert vielleicht Moby ab, bei dem sich „4&#8217;33“ als pochender und pulsierender Track manifestiert, bei dem das Dröhnen sogar zwischendurch etwas die Klangfarbe wechselt.</p>
<p>Vieles bzw. fast alles mag interessant sein, wenn man das dazugehörige Video sehen kann (wie z.B. bei<a href=" https://www.youtube.com/watch?v=mM90X-9m_Zc"> Laibach</a>), aber insgesamt ist das eine in jedem Wortsinn erschöpfende Veröffentlichung, und als Hörer ist man dann nach 58 Versionen/Variationen/Interpretationen auch ziemlich erschöpft. Diese Compilation ist konzeptionell vielleicht interessanter als beim tatsächlichen Hören. Vor etlichen Jahren meinte Andrew Eldritch in einem Interview, er besitze augenblicklich zwar keinen Plattenspieler, aber er habe sich kürzlich die 12&#8221; von George Michaels „Careless Whisper“ gekauft, weil es wichtig sei, das Artefakt zu besitzen. Das war sicher (mehr als nur) ironisch gemeint, bezogen auf „Stumm 433“ ist es aber bestimmt schön, die (aufwendig gestaltete) Vinylbox oder (bei kleinerem Geldbeutel) die CDs zu besitzen (wie auch schon in der konkret bemerkt wurde). Dennoch: Was macht diese Veröffentlichung deutlich? Warum ist sie wichtig? Zum einen, dass Mute Records nach all den Jahrzehnten (und nach der vor einigen Jahren neu gewonnenen Freiheit/Unabhängigkeit) immer noch konsequent ihren Weg gehen (können) und zum anderen, dass im Zeitalter des Streamings diese Box sicher ein gutes Statement für die Wichtigkeit physischer Tonträger ist. Dass der Erlös der britischen Tinnitusgesellschaft und Music Minds Matter zugute kommt, ist dann vielleicht noch ein weiterer Grund sich &#8220;Stumm 433&#8243; zuzulegen. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://mute.com/">Mute</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2019/10/19/v-a-stumm-433/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Yann Tiersen kündigt für Dezember neues Album auf Mute an</title>
		<link>https://africanpaper.com/2019/10/09/yann-tiersen-kundigt-fur-dezember-neues-album-auf-mute-an/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2019/10/09/yann-tiersen-kundigt-fur-dezember-neues-album-auf-mute-an/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2019 04:43:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Mute Records]]></category>
		<category><![CDATA[Yann Tiersen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=19050</guid>
		<description><![CDATA[Für den 6. Dezember ist Yann Tiersens neuer Longplayer &#8220;Portrait&#8221; angekündigt. Zwischen Best-of und Album enthält die Triple-LP zweiundzwanzig Neuaufnahmen von Stücken aus allen Abschnitten seiner Karriere, zudem drei neue Songs. Neben der schwarzen Vinyl-Auflage (sowie der CD-, Tape- und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/10/09/yann-tiersen-kundigt-fur-dezember-neues-album-auf-mute-an/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für den 6. Dezember ist Yann Tiersens neuer Longplayer &#8220;Portrait&#8221; angekündigt. Zwischen Best-of und Album enthält die Triple-LP zweiundzwanzig Neuaufnahmen von Stücken aus allen Abschnitten seiner Karriere, zudem drei neue Songs. Neben der schwarzen Vinyl-Auflage (sowie der CD-, Tape- und DL-Version) wird es eine limitierte Edition auf durchsichtigem Vinyl geben, beide Vinyl-Versionen werden eine Bonus-7&#8243; mit exklusiven Cembalo-Versionen zweier Stücke geben. Einige Gastmusiker, darunter Emilie Tiersen, John Grant, Gruff Rhys (Super Furry Animals), Stephen O&#8217;Malley (Sunn O)))) und Blonde Redhead sind an den Aufnahmen beteiligt.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/yanntiersenportrait.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-19052" title="yanntiersenportrait" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/yanntiersenportrait.jpg" alt="" width="1024" height="1024" /></a><span id="more-19050"></span></p>
<p>Die Idee zu dem Album entstand während der jüngsten Konzerttourneen, als Tiersen erkannte, wie gut manche Tracks aus unterschiedlichen Werkphasen zusammenpassten, wenn man mittels klanglicher Gestaltung nur eine entsprechende Brücke baut. Zudem haderte der Künstler seit längerem mit der Rezeption seiner Kompositionen als rein &#8220;romantischer&#8221; Musik, bei der ihre abgründige Kehrseite oft unter den Tisch fiel. Diese soll auf den neuen Aufnahmen stärker betont werden. &#8220;The apparent lightness or simplicity of some of my tracks has always been a disguise or reaction to their darker side. For instance ‘La Dispute’ is about extreme violence, blood, death and the strange state of shock you feel in the moments after something horrible has happened. That’s one of my darkest tracks and I&#8217;ve always felt uncomfortable with the idea of people thinking it’s a romantic thing to listen to on a date. People seemed to understand it when it was first released, but the use of my music for cinematic purposes put a sort of false mask on the face of the monster. I feel that Portrait puts my tracks in context again so people can listen to my music and see it for what it is and not for what it&#8217;s been used for.&#8221; (Yann Tiersen)</p>
<p><a href="http://mute.com/artists/yann-tiersen"><strong>Tiersen @ Mute Records</strong></a></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/29J2K6UXKaA" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/DArHQQXp9Rw" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2019/10/09/yann-tiersen-kundigt-fur-dezember-neues-album-auf-mute-an/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>MATT ELLIOTT: Only Myocardial Infarcation Can Break Your Heart</title>
		<link>https://africanpaper.com/2013/11/16/matt-elliott-only-myocardial-infarcation-can-break-your-heart/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2013/11/16/matt-elliott-only-myocardial-infarcation-can-break-your-heart/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Nov 2013 06:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Cargo Records]]></category>
		<category><![CDATA[David Chalmin]]></category>
		<category><![CDATA[Ici d'ailleurs]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Hallam]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Elliott]]></category>
		<category><![CDATA[Raphaël Séguinier]]></category>
		<category><![CDATA[Stéphane Grégoire]]></category>
		<category><![CDATA[The Third Eye Foundation]]></category>
		<category><![CDATA[This Immortal Coil]]></category>
		<category><![CDATA[Yann Tiersen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=7805</guid>
		<description><![CDATA[An Jess Francos launigen Vampirfilm &#8220;Doriana Grey&#8221; musste ich beim Cover von Matt Elliotts neuem Album aus einem eher oberflächlichen Grund denken &#8211; in beiden Fällen wird die verdrehte Doppelgängerallegorie, die einst einer Idee Oscar Wildes entsprang, von einer Frau &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/11/16/matt-elliott-only-myocardial-infarcation-can-break-your-heart/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/MattElliottOMICBYH.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7806" title="MattElliottOMICBYH" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/MattElliottOMICBYH-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>An Jess Francos launigen Vampirfilm &#8220;Doriana Grey&#8221; musste ich beim Cover von Matt Elliotts neuem Album aus einem eher oberflächlichen Grund denken &#8211; in beiden Fällen wird die verdrehte Doppelgängerallegorie, die einst einer Idee Oscar Wildes entsprang, von einer Frau verkörpert. Vielleicht ist es aber auch das spanische Flair von &#8220;Only Myocardial Infarcation Can Break Your Heart&#8221;, das mich auf solche Abwege geführt hat. Ich nehme vorweg, dass das zungenbrecherisch betitelte Werk des Engländers die beste Medizin gegen die diesjährigen Herbstdepressionen ist, aber ich sollte dazu sagen, dass mit Medizin hier keine musikalischen Baldriantropfen gemeint sind, sondern<span id="more-7805"></span> purer Exorzismus.</p>
<p>Laut Label bleibt Elliot dem Gundgefüge seines desperaten Songwritings (das sich wohl nie so sehr verdichtete wie in Titel und Inhalt des letztjährigen „The Broken Man“) weitgehend treu. Doch habe er ebenso etwas wie Hoffnung oder gar leichten Optimismus beimischt, was im Großen und Ganzen stimmt. Die kleine Veränderung ist allerdings enorm wirkungsvoll. Beigaben wie die kindliche Spieluhr und die gepflegte mediterrane Handperkussion in „Reap What You Sow“ hätten früher v.a. als Kontrastmittel für eine tiefschwarze Grundstimmung fungiert. Diesmal jedoch tragen solche Spielereien eher dazu bei, das lyrische Lebensresümee etwas differenzierter zu ziehen und die schwarze Galle nicht mit der Weltformel zu verwechseln. Und doch bleibt ständig der Eindruck bestehen, dass die Gefühlsauslotung in Wort und Ton kompromisslos aufs Ganze geht. Dieses Spannungsgefüge findet sich im beschwingten Latinorhythmus wieder, der die abgeklärten Worte in „Prepare for Disappointment“ aufmischt, auch beim wehmütig aufgepeitschten Sea Shanty „Again“, stilistisch ein Echo seiner früheren „Drinking Songs“, das die Unmöglichkeit eines Zusammenseins weder cool hinnimt, noch lamoryant beklagt. Am reinsten jedoch findet sich dieser ambivalente Zug im märchenhafte Charme von „I Would Have Woken You With That Song“; es ist der Charme verwunschener Gassen und ungenutzter Chancen, die man als genau dieslieb gewonnen hat und – falls es das gibt – illusionslos verklärt. Und weil es so gut gelingt, sind auch filmreife Streicher und brummbäriger Männerkitsch für Momente erlaubt.</p>
<p>Soviel zu den kürzeren Stücken in der zweiten Hälfte des Albums. Das (dem Titel entsprechend gebrochene) Herzstück des Albums bildet der rund siebzehnminütige Opener, ein wahres Songmanifest, gegenüber dem der Rest fast wie ein Appendix wirken muss. „The Right To Cry“ hat einen apokalyptichen Zug: Die Welt fällt, alle Leidenschaft ist – immerhin – befriedigt, zurück bleibt nur die leere Hülle, und das Recht zum Weinen ist lange verspielt. Diese Abgeklärtheit hat etwas Erlösendes für das Subjekt, das in eben dieser Welt „prisoner and guard“ zugleich ist. Nun würde die begleitende Jazzgitarre mit Flamencotouch bei beinahe jedem anderen ebenso banal wirken wie das pastorale Fingerpicking einen Abschnitt später, denn das Schlimme nett zu sagen, ist bekanntlich eine ziemlich abgenudelte Form der Ironie. Mit Ironie hat dies bei Elliott aber weniger zu tun als mit der Fähigkeit, das Leben in all seiner Schönheit und Untröstlichkeit aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen. Und irgendwie nimmt man ihm ab, dass er es genau so meint.</p>
<p>Der „Broken Man“ aus Elliotts vorigem Schaffensabschnitt ist vor allem in einer Hinsicht entzwei gebrochen: Sein Blick und seine Stimme haben sich verdoppelt. Wie beim Modell im Covermotiv findet sich die Essenz des Albums erst im Zusammenspiel des morbiden Doubles mit seinem vitalen und stolz posierenden Pendant. Im Unterschied zu den „Drinking“- und „Howling Songs“ scheint hier auch das Herz intakt. Denn nur ein Infarkt – aber der definitiv – kann es brechen.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.icidailleurs.com/">Ici d&#8217;ailleurs</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2013/11/16/matt-elliott-only-myocardial-infarcation-can-break-your-heart/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
