<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Zen Hex</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/zen-hex/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 13 Apr 2026 02:34:31 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>TIMBER RATTLE: Ghost or White Pavillon</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/10/21/timber-rattle-ghost-or-white-pavillon/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2023/10/21/timber-rattle-ghost-or-white-pavillon/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Oct 2023 05:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Timber Rattle]]></category>
		<category><![CDATA[Zen Hex]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=35785</guid>
		<description><![CDATA[Die Dinge, die sich auf &#8220;Ghost or White Pavillon&#8221; ereignen, sind klein und schemenhaft, und allzu leicht könnte man sie überhören und ihre Signifikanz unterschätzen. Dezente rückwärts abgespielte Sounds dringen ganz leicht durch das Fundament einer summenden Dröhnung. Irgendwas rasselt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/10/21/timber-rattle-ghost-or-white-pavillon/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/ghostorwhitepavillion.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-35790" title="ghostorwhitepavillion" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/ghostorwhitepavillion-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Dinge, die sich auf &#8220;Ghost or White Pavillon&#8221; ereignen, sind klein und schemenhaft, und allzu leicht könnte man sie überhören und ihre Signifikanz unterschätzen. Dezente rückwärts abgespielte Sounds dringen ganz leicht durch das Fundament einer summenden Dröhnung. Irgendwas rasselt leise im Hintergrund, während sich eine entspannte Tonfolge auf der Gitarre entfaltet. Beim oberflächlichen Hören könnte der Eindruck entstehen, man <span id="more-35785"></span>befände sich inmitten eines langsam ausklingenden Abspanns, doch bei der richtigen Aufmerksamkeit entpuppt sich die ganze Szenerie als zu spannungs- und erwartungsvoll. Dies ist der Eintritt in eine merkwürdig geheimnisumwitterte Welt, die vielleicht nie ganz erkundet werden kann, deren okkulte Geheimnisse einen aber nicht loslassen.</p>
<p>Schon die Aura des Projektes Timber Rattle selbst, das vor rund handerthalb Jahrzehnten als Duo gegründet wurde, Gerüchten zufolge heute aber von Adam Parks (<a title="Lightning White Bison: Box mit kompletter Diskografie auf Bluesanct" href="http://africanpaper.com/2020/03/18/lightning-white-bison-box-mit-kompletter-diskografie-auf-bluesanct/">Lightning White Bison</a>) allein betrieben wird, ist in den Nebel des Mysteriösen getaucht. Man weiß nicht viel über den Musiker, der unter diesem Namen folkig angehauchte, dunkel dröhnende Musik produziert, deren Americana-Feeling sicher auch die anspricht, die Earth lieben, wenngleich es bei Timber Rattle um einiges verhuschter zugeht. Seine Klangwelten passen nicht ins pralle Licht karger Weiten, ziehen das dunkle Dickicht der Wälder vor. Was man weiß, ist dass der Künstler aus den nördlichen Appalachen des amerikanischen Bundesstaates New York stammt und irgendwann in die südlichen Abschnitte dieses Gebirges in Virginia gezogen ist. Seine Musik scheint ausgedehnten Grübeleien während langer Wanderungen in der Abenddämmerung entsprungen.</p>
<p>Das vorliegende Tape enthält zwei jeweils seitenfüllende Soundscapes, deren wesentliche Elemente orgelartige Drones, dezentes Downtempo-Picking, gelegentliche Twangs und mysteriöse Vocals sind. Recht früh auf der ersten Seite tritt die Stimme, die &#8211; wenn es denn immer die selbe ist &#8211; auf unterschiedliche Weise zu Tage tritt, erstmals als tiefes, unverständliches Grummeln auf, dann als verklärtes Hauchen, das irgendwann mit dem verhallten Ambiente der Dröhnkulisse verschmilzt. Hat man anfangs noch den Eindruck einer gewissen Gleichförmigkeit, so zeichnet sich doch irgendwann das Gefühl einer gewissen Steigerung ab – irgendetwas scheint sich hier zusammen zu ballen. Nach einer Weile tritt die Gitarre stärker in den Vordergrund, lässt eine sehnsuchtsvoll folkige Melodie anklingen, die von fast aufgewecktem Rasseln begleitet wird, bis alles wieder durch die beinahe liturgisch anmutende Tönung der Orgelsounds eingefangen wird. Auf der zweiten Seite offenbart sich die Musik etwas extrovertierter, erscheint dröhnender, voller, und auch die Melodien der Downtempo-Gitarren tragen eine markantere Handschrift, während die Stimme zwischen kauzigem Grummeln und Ansätzen einer Art Klagegesang wechselt, der fast an ein Kyrie Eleison erinnert. Doch auch hier dominiert eine geerdete, meditative Ruhe &#8211; bis es irgendwann in der Mitte des Tracks zu einem deutlichen Bruch kommt. Orgeln, das Seitenspiel, etwas, das an wehmütige Streicher erinnert und allerhand rauschig verwehte Details stellen unausgesprochene Fragen und eine deutliche Spannung in den Raum. Dann mag einem einfallen, dass man sich im Land der Trail Dwellers und Pale Crawlers befindet. Doch stammen die Gefahren, die sich hier zu verstecken scheinen, aus der äußeren oder der inneren Welt?</p>
<p>Die hier nachvollzogene Reise als eine ins Herz der Finsternis zu verstehen, wurde in <a href="https://www.impattosonoro.it/2023/04/05/recensioni/timber-rattle-ghost-or-white-pavilion/">einer anderen Rezension</a> durch einen Verweis auf Joseph Conrad bereits angedeutet. Was bleibt ist am Ende der Eindruck einer in ein gefahrvolles Halbdunkel getauchten Welt, die man erkunden will, sobald man einmal in sie hinein gezogen wurde, gleichwohl klar sein sollte, dass dies wohl nie ganz zu bewerkstelligen ist. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Zen Hex</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2002569485/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2023/10/21/timber-rattle-ghost-or-white-pavillon/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>CLAUDIO ROCCHETTI: Thy Eyes, The Betrayal 7&#8243;</title>
		<link>https://africanpaper.com/2019/12/06/claudio-rocchetti-thy-eyes-the-betrayal-7/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2019/12/06/claudio-rocchetti-thy-eyes-the-betrayal-7/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2019 03:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Claudio Rocchetti]]></category>
		<category><![CDATA[Zen Hex]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=19492</guid>
		<description><![CDATA[Geräusche einer dichtbefahrenen Straße bilden den Auftakt einer mysteriösen Szenenfolge, deren Richtung merkwürdig unklar bleibt. Auf Claudio Rocchettis Single &#8220;Thy Eyes, The Betrayal&#8221; entstehen bewegte Bilder in verschwommenem Halbdunkel, in der hier und da ein Sprachfetzen, eine Hupe und das &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/12/06/claudio-rocchetti-thy-eyes-the-betrayal-7/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/11/ZX010_Cover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-19493" title="ZX010_Cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/11/ZX010_Cover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Geräusche einer dichtbefahrenen Straße bilden den Auftakt einer mysteriösen Szenenfolge, deren Richtung merkwürdig unklar bleibt. Auf Claudio Rocchettis Single &#8220;Thy Eyes, The Betrayal&#8221; entstehen bewegte Bilder in verschwommenem Halbdunkel, in der hier und da ein Sprachfetzen, eine Hupe und das Bellen eines Hundes dringt. Doch die Stimme einer Erzählerin lässt in klarem, fast heiterem Französisch aus dem Off anklingen, dass der Hörer sich auf einem Gang durch das<span id="more-19492"></span> Museum der eigenen Erinnerungen befindet. Durch gewundene Gänge wandernd, begegnet einem Belangvolles wie Triviales.</p>
<p>Tatsächlich gelangt der Sound schon bald zu einer konzentrierten Ruhe und lässt die Straße hinter sich, impliziert eine langsame Fahrt in einen tiefen Tunnel. Stets angenehm in seiner Beschaffenheit intensivieren sich die Ereignisse stetig, werden bohrender, durchdringender, für Momente dringen verhalten aufwühlende Streicher recht weit in den Vordergrund.</p>
<p>Auf der zweiten Seite huschen leichte, aber hektische Soundklingen durch den Raum, sanft durchdrungen von angetupften Akkorden einer scheuen Harmonie, die immer wieder in den Vordergrund dringt und von den atonaleren Sounds irgendwann wieder nach hinten gedrängt zu werden. Keine der Stationen, die hier gestreift werden, ob einmal oder wiederholt, lässt etwas zurück, und auch die erzählende, sinngebende Stimme ist verschwunden, doch die verwehte Klage eines liturgisch anmutenden Counter Tenors scheint all dies wie der Chor in einer griechischen Tragödie zu kommentieren, bevor auch der, am Ende des zehnminütigen Winter-Journals, im Nebel verschwindet.</p>
<p>&#8220;Thy Eyes, The Betrayal&#8221;, das im Kontext eines Multimedia-Projektes entstanden ist, ist der dritte Teil einer 7&#8243;-Reihe, mit denen der Soundartist Rochetti, den einige dem Noise zurechnen, andere von seiner Mitgliedschaft bei den Psych-Rockern In Zaire her kennen, dem Panorama menschlicher Erfahrungen und Erinnerungen gewidmet hat. Die beiden ersten Teile, die früher in diesem Jahr erschienen sind, sind <a href="https://claudiorocchetti.bandcamp.com/album/panorama-i-syrian-edge-7">hier</a> und <a href="https://claudiorocchetti.bandcamp.com/album/panorama-ii-island-within-an-island-7">hier</a> zu hören.</p>
<p><strong>Label: <a href="https://zenhex.it/releases/claudio-rocchetti-thyeyes-7/">Zen Hex</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2019/12/06/claudio-rocchetti-thy-eyes-the-betrayal-7/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
