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	<title>African Paper &#187; ZerOKilled Music</title>
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		<title>COSTANZA FRANCAVILLA &amp; ALEX INFASCELLI:  Bushwick17</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Dec 2014 08:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alex Infascelli]]></category>
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		<description><![CDATA[Überlegt man, wie viel Costanza Francavilla und Alex Infascelli gemeinsam haben, dann überrascht es kaum, dass sich ihre Wege irgendwann kreuzten. Beide verschlug es vor einigen Jahren von Italien nach Amerika, beide sind Soundbastler mit einem Faible für feinsinnige Drones, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/12/20/costanza-francavilla-alex-infascelli-bushwick17/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/06/bushwick17.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8962" title="bushwick17" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/06/bushwick17-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Überlegt man, wie viel Costanza Francavilla und Alex Infascelli gemeinsam haben, dann überrascht es kaum, dass sich ihre Wege irgendwann kreuzten. Beide verschlug es vor einigen Jahren von Italien nach Amerika, beide sind Soundbastler mit einem Faible für feinsinnige Drones, beide arbeiten zudem in visuellen Bereichen und wagen alle möglichen und unmöglichen Kollaborationen. Auch sollen beide von der Zahl 17 fasziniert sein, weshalb der Legende nach diese exakt siebzenminütige Improvisationssession im kalifornischen Bushwick stattfand.<span id="more-8961"></span></p>
<p>Rein technisch ist „Bushwick17“ auf recht einfache Weise entstanden: Francavilla plazierte zwei Mikros am Boden eines nicht sehr großen Raumes und improvisierte spontan auf diversen Synthies und brachte zugleich ihre Stimme mit ein, deren etherischer Klang sich nahtlos in die ambienten Muster einfügt. Infascelli begleitete sie am Schlagzeug, doch nicht ohne zuvor eine E-Gitarre vor einem Ventilator zu plazieren und die beiden Geräte sich selbst zu überlassen. Nichts wurde nachträglich bearbeitet oder mit Effekten versehen, die Aufnahme landete so wie sie war auf Platte. Vom ersten Ton an gestaltet sich die Improvisation sehr dynamisch, selbst das anfangs noch abstrakte Dröhnen hat Schmiss, Gitarren und Handdrums sorgen für Mehrschichtigkeit und verhalten im Hintergrund hörbare Flüstervocals unterstreichen die raumbezogene Ausrichtung der Aufnahme. Im Verlauf wird es teilweise stark basslastig und das Dröhnen gerät derart tief, dass der Bruch die Illusion für Momente stört – langfristig wirkt dies jedoch fast wie eine Parodie auf jede Illusionsdurchbrechung, denn der eskapistische Flow setzt sich immer wieder durch, und selbst heftige Schlagwerkattacken werden sogleich vom ambienten Rahmen verschlungen und als Teil des Plateaus verwertet, in dem die Session gegen Ende mündet.</p>
<p>Insgesamt ein schönes Beispiel unangestrengter Improvisationsmusik, deren vielschichtiger und durchaus wechselhafter Charakter auf den ersten Eindruck fast hinter dem ambienten Wohlklang verschwindet. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.zerokilledmusic.com">ZerOKilled Music</a></strong></p>
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		<title>EMANUELE DE RAYMONDI: Buyukberber Variations</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2012 05:50:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Emanuele de Raymondi]]></category>
		<category><![CDATA[Oguz Buyukberber]]></category>
		<category><![CDATA[ZerOKilled Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Emanuele de Raymondi und Oguz Buyukberber haben schon in unterschiedlichen Konstellationen zusammengearbeitet, und wenn immer der italienische Komponist und der türkische Klarinettenspieler sich zu einem gemeinsamen Projekt entscheiden, laufen die verschiedensten Musiktraditionen zusammen. Ein roter Faden des an beiden Küsten &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/10/13/emanuele-de-raymondi-buyukberber-variations/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/09/buyukberbervariations.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5401" title="buyukberbervariations" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/09/buyukberbervariations-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Emanuele de Raymondi und Oguz Buyukberber haben schon in unterschiedlichen Konstellationen zusammengearbeitet, und wenn immer der italienische Komponist und der türkische Klarinettenspieler sich zu einem gemeinsamen Projekt entscheiden, laufen die verschiedensten Musiktraditionen zusammen. Ein roter Faden des an beiden Küsten der USA ausgebildeten Italieners ist das ständige Überlappen von klassischer Musik und zeitgenössischer elektronischer Klangkunst, die sich in orchestralen wie in klanglich reduzierten Werken manifestiert und gelegentlich ihre Anwendung bei Film und Theater findet. Buyukberbers Interesse gilt der Bassklarinette und ihren<span id="more-5400"></span> verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten. Dabei bewegt er sich in drei Großbereichen, in denen das Instrument v.a. im 20. Jahrhundert seine Spuren hinterlassen hat. Da wäre zum einen die traditionelle türkische Musik, bei der es, wie Oud-Spieler Eliot Bates uns einmal im Interview erklärte, so schwer ist, die für westliche Ohren vertraute Unterscheidung zwischen Klassik und Folklore vorzunehmen. Zum anderen klassische europäische Kunstmusik und amerikanischen Jazz.</p>
<p>Bislang war es Buyukberber, der den Sekundärpart übernahm und Kompositionen Raymondis einspielte, bzw. sich an Interpretationen beteiligte. In ihrer neuesten Gemeinschaftsarbeit drehten die beiden den Spieß um – Raymondi trat diesmal nicht als Komponist auf, sondern als Klangbastler und Remixer, der zuvor eingespielte Aufnahmen des Kollegen einer grundlegenden Überarbeitung und Erweiterung unterzieht. Das Resultat ist ein Werk, bei dem jegliche Genrezuweisung irrelevant geworden ist.</p>
<p>Auch ohne nähere Vertrautheit mit den beiden Musikern erscheint mir das Werk als ein gut in Balance gehaltenes &#8220;Duett&#8221; mit gleicher Präsenz der Beteiligten – akustische und elektronische sowie westliche und kleinasiatische Elemente halten sich die Waage, ähnliches lässt sich von den umgesetzten Stimmungen sagen, wenngleich dies von Stück zu Stück variiert. Das Eröffnungsstück wirkt mit seinen ausgeprägten Melodiebögen und der zurückhaltenden Verfremdung zunächst meditativ, erst im weiteren Verlauf tritt die Nachbearbeitung deutlicher in den Vordergrund, u.a. in Form artifizieller Wiederholungsfiguren, die den Hörer aus dem Berieselungsmodus herausholen und die Konstruiertheit des Ganzen schlagartig bewusst machen. Da die Mittel dazu jedoch eher subtil als demonstrativ sind, ist es schon nach kurzer Zeit wieder möglich, in die Klänge abzutauchen und den fantasievollen Ethno-Tagtraum fortzuführen. Doch nicht immer klingt die Bassklarinette so dezent und erdig wie zu Beginn, beim verspielten und von abrupten Wechseln durchzogenen zweiten Abschnitt mag man sie glatt mit einem Saxophon verwechseln, in einigen elektronischer dominierten Abschnitten ist sie als solche zum Teil schwer zu erkennen, und fügt sich eher als Geräuschquelle in den Electronica-Rahmen ein.</p>
<p>Es wäre interessant zu wissen, ob Buyukberber während seiner Improvisationen schon auf die Interpretation durch Raymondi hinzielte, oder ob der sich eher aus schon vorhandenen Archiven des Klarinettisten bediente. Dass die Variationen letztlich trotz aller stilistischen und perspektivischen Vielfalt wie ein Werk aus einem Guss klingen, spricht jedenfalls für die Passgenauigkeit der beiden Ansätze.</p>
<p>A. Kaudaht</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.zerokilledmusic.com">ZerOKilled Music</a></strong></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/17612704?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=444444" frameborder="0" width="500" height="331"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/17612704">Emanuele de Raymondi | Buyukberber Variations</a> from <a href="http://vimeo.com/zerokilled">ZerOKilled Music</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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