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	<title>African Paper &#187; Zonic</title>
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		<title>Magnetizdat DDR. Band und 3-LP zum Magnetbanduntergrund Ost 1979 bis 1990</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 04:07:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Verbrecher Verlag bringt in den nächsten Tagen einen umfangreichen Band zur Kassetten(sub)kultur der DDR zwischen 1979 und 1990 heraus, der Titel Magnetizdat nimmt Bezug auf die Begriffe Samizdat und Tamizdat, die in der sowjetischen Gegenkultur für illegale Literatur und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/04/28/magnetizdat-ddr-band-zum-magnetbanduntergrund-ost-1979-bis-1990/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verbrecher Verlag bringt in den nächsten Tagen einen umfangreichen Band zur Kassetten(sub)kultur der DDR zwischen 1979 und 1990 heraus, der Titel Magnetizdat nimmt Bezug auf die Begriffe Samizdat und Tamizdat, die in der sowjetischen Gegenkultur für illegale Literatur und ihre heimliche Verbreitung standen, und betont schon damit auch den quer zur Norm liegenden Charakter der so bezeichneten Musik und Kunst. In zahlreichen Beiträgen präsentiert der von Alexander Pehlemann, Robert Mießner und Ronald Galenza herausgegebene Sammelband ein vielfältiges Netz an<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/04/fotor_1682591998685.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35345" title="fotor_1682591998685" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/04/fotor_1682591998685.jpg" alt="" width="719" height="1019" /></a><span id="more-35344"></span></p>
<p>oftmals kleinen Szenen und Zentren, in denen das Magnettonband vom reinen Vervielfältigungsmedium nicht nur zum populären Tonträger, sondern auch zum experimentellen Produktionsinstrument wurde &#8211; eine innovative Bewegung im Zuge der Punk-, Wave-, Postpunk- und  Avantgarderock-Subkulturen, in denen Grenzen in viele Richtungen überschritten wurden, ein Wegweiser zeigte in Richtung Multimedialität: &#8220;Literaten ließen sich von Bands befeuern, Musiker entdeckten Barock- und Experimental-Lyrik, Super-8-Filmer und bildende Künstler griffen zum Mikrofon, und es entstand ein Geflecht, das international renommierte Band- und Labelprojekte wie Tarwater, To Rococo Rot und Raster-Noton hervorbrachte&#8221;, heißt es im Begleittext des Verlags, zentrale Themen des Buchs sind &#8220;Frauen in der DDR-Subkultur, die Kreativ-Konstellation Karl-Marx-Stadt, falschen sorbischen Untergrund, das erste Kassettenlabel und die erste West-LP, illegale Studios und legalisierte Spielwiesen oder das Einsickern einer schrägen DDR-Krautrockmischung in internationale Zirkulationen&#8221;<em>. </em><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/04/magnetizdatddr3lp.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35377" title="magnetizdatddr3lp" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/04/magnetizdatddr3lp.jpg" alt="" width="599" height="581" /></a>Beiträge stammen neben dem Herausgeber-Trio von Michael Barthel, Henryk Gericke, Heinz Havemeister, Leonhard Lorek, Claus Löser, Bert Papenfuß und Angelika Richter, Interviews wurden geführt mit Arnim Bautz, Das Freie Orchester, Die arroganten Sorben, Else Gabriel, Die Gehirne, Annett Gröschner, Der Expander des Fortschritts, Flake, Frigitte Hodenhorst Mundschenk, Dimitri Hegemann, Herr Blum, Uta Hünniger, Bernd Jestram, Ralf Kerbach, Bo Kondren, Ronald Lippok, Yana Milev, Neu Rot, Carsten Nicolai, Ornament &amp; Verbrechen, Rosa Extra, Cornelia Schleime, Gundula Schulze Eldowy, Gabriele Stötzer, Christoph Tannert, Zwitschermaschine und 6 aus 49. Auf dem <a href="https://www.iron-curtain-radio.de/"><strong>Edition Iron Curtain Radio-Label</strong> </a>erscheint parallel dazu die gleichnamige 3-LP, deren Auswahl an Beiträgen sich erwartungsgemäß stark mit den im Buch interviewten Künstlern überschneidet.</p>
<p><strong><a href="https://www.verbrecherverlag.de/shop/magnetizdat-ddr-magnetbanduntergrund-ost">@ Verbrecher Verlag</a> | <a href="http://zonic-online.de/index.php?news&amp;id=358">Zonic</a></strong><br />
<strong></strong></p>
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		<title>Neues vom Abwärts!-Magazin: Heft 12 und Abonnement</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2016 12:55:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom Berliner Abwärts!-Magazin ist vor kurzem die 12. Ausgabe erschienen. &#8220;ABWÄRTS ist das Gemeinschaftsprodukt folgender Zeitschriften: Es beerbt die seligen Sklaven, den unregelmäßig erschienenen Nachfolger Gegner und integriert die floppy myriapoda (als „Subkommando für die freie Assoziation“), den politjournalistisch ausgerichteten &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/02/12/neues-vom-abwarts-magazin-heft-12-und-abonnement/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Berliner Abwärts!-Magazin ist vor kurzem die 12. Ausgabe erschienen. &#8220;ABWÄRTS ist das Gemeinschaftsprodukt folgender Zeitschriften: Es beerbt die seligen <em>Sklaven</em>, den unregelmäßig erschienenen Nachfolger <em>Gegner</em> und integriert die <em>floppy myriapoda</em> (als „Subkommando für die freie Assoziation“), den politjournalistisch ausgerichteten <em>telegraph</em>, der dem katastrophalen Abbau ostdeutscher Ökonomie, Kultur und Identität seit 1989 – als Nachfolgeblatt der Ostberliner <em>Umweltblätter</em> – nachgeht, und den kulturpolitischen Almanach <em>Zonic</em>. Das neue literarisch-politische Periodikum wird seit März 2014 alle zwei Monate herausgegeben. Der Name ABWÄRTS geht auf Franz Jung zurück. Die Autobiographie des Schriftstellers, Ökonomen und Politikers erschien unter den Titeln <em>Der Weg nach unten</em> (1961) und <em>Der Torpedokäfer</em> (1972), der Arbeitstitel des ersten Manuskriptes jedoch war <em>Die Vögel und die Fische. 33 Stufen abwärts</em>. Aus dem Leben eines Deutschen (Brief an Ruth Fischer vom 24. 1. 1947).&#8221; <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/02/abwärts12.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-11646" title="abwärts12" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/02/abwärts12-184x300.jpg" alt="" width="184" height="300" /></a><span id="more-11644"></span>Von der Redaktion des Magazins <em>Abwärts!</em> (<a href="http://africanpaper.com/2015/12/09/11-ausgabe-des-abwarts-magazins-erschienen/">siehe auch diese Ankündigung auf unserer Seite</a>) erreicht uns untenstehender Aufruf. In <em>Abwärts! </em>erscheint seit November 2014 <a href="https://robertmiessner.wordpress.com/2015/12/10/magic-mantras/">Robert Mießners Musikkolumne <em>Magic Mantras mit Texten zu Robert Wyatt, Last Dominion Lost, Maurice Louca, Ramleh, Peter Brötzmann, David Bowie u.a.</em>, die auch für Leser von African Paper von Interesse ist</a>, ferner brachte <em>Abwärts! </em>bis jetzt Artikel zu Sun Ra, Peter Laughner und Test Department. Wir finden, dass die deutschsprachige, unabhängige Presselandschaft um eine explizite Stimme ärmer wäre, sollte das weitere Erscheinen von Abwärts! nicht gesichert sein.</p>
<p><strong>UMSONST IST NICHT MAL DER TOD</strong></p>
<p><em>ABWÄRTS!</em> braucht neue Abonnenten!</p>
<p>+++ AKTION bis zum 15. März 2016 – Pro Neuabo gratis ein Buch aus der Reihe PAMPHLETE +++</p>
<p>15 Euro für 3 Ausgaben inkl. Porto (Ausland exkl. Porto)</p>
<p>Per Mail: bestellung@basisdruck.de oder telefonisch: 030 473 083 60</p>
<p>„<em>ABWÄRTS!</em> konstatiert Realität – und sucht Partner, um sich gegen jene zu verbünden“, schrieben wir ins Gründungsmanifest unserer Zeitschrift, in Heft 1 vom März 2014. Die Realität im Januar 2016 sieht so aus: wir müssen in den nächsten Wochen mehr Abonnenten begrüßen, anderenfalls ist das kontinuierliche, zweimonatliche Erscheinen von <em>Abwärts! </em>nicht länger zu sichern. Kein Drucker wird für lau seine Maschinen anwerfen; kein Bäcker sein Brot umsonst herausgeben. „Bücher sind Lebensmittel“, hieß es für lange Jahre an der Außenfassade der nicht mehr existenten Kollwitz-Buchhandlung auf der Danziger Straße, Verwaltungsbezirk Pankow. Wir meinen: Zeitschriften sind Viktualien, und wir wollen weitermachen.</p>
<p>In den bis jetzt erschienenen elf <em>Abwärts!</em>-Heften konnten Sie lesen, warum die „Sinti und Roma-Brigaden sich die Reichtümer Südbayerns und Mittelostschwabens mehr als verdient“ haben. Den 100 Jahren Erster Weltkrieg stellten wir die 100 Jahre des Jazz-Kosmikers Sun Ra gegenüber. Wir präsentierten Unveröffentlichtes von Heiner Müller und Lyrik und Prosa aus dem erweiterten Prenzlauer Berg, der sich schon mal bis nach Albanien erstreckt. Dazu Überlebensratgeber, Reiseaufzeichnungen aus der Ukraine, Dramatik, eine wachsende Zahl von Nachrufen. Dies alles jeweils mit einer Grafikstrecke ausgewählter Künstler.</p>
<p>In Heft 12 werden sie bemerken, dass wir eine zusätzliche Kolumne eingeführt haben, in der neuere und neueste Buchveröffentlichungen diskutiert werden sollen. Der erweiterte Prenzlauer Berg reicht diesmal bis nach New York City und kehrt zurück nach Mecklenburg und Vorpommern. Das Herzstück bildet Philippe Malones Drama <em>Septembren</em>, ein Versuch, den Schrecken der Gegenwart die Schrift entgegenzuhalten. Wir haben noch vieles vor und zählen dabei auf Sie: Leser und Partner.&#8221;</p>
<p><strong>Verlag: <a href="http://www.basisdruck.de/shop_content.php?coID=15">Basisdruck</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.basisdruck.de/index.php?cPath=24">Bestellmöglichkeit</a></strong></p>
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		<title>1984! – Block an Block. Subkulturen im Orwell-Jahr. Hg. v. Alexander Pehlemann, Bert Papenfuß und Robert Mießner</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2015 18:08:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als Spezialausgabe des Periodikums &#8220;Zonic: Magazin für „Kulturelle Randstandsblicke &#38; Involvierungsmomente&#8221; ist vor kurzem im Ventil-Verlag ein Sammelband erschienen, der sich thematisch mit dem Jahr 1984 im Spiegel künstlerischer Sub- und Gegenkulturen in Ost- und Westeuropa befasst. &#8220;Der Roman 1984 &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/10/18/1984-%e2%80%93-block-an-block-subkulturen-im-orwell-jahr-hg-v-alexander-pehlemann-bert-papenfus-und-robert-miesner/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Spezialausgabe des Periodikums &#8220;Zonic: Magazin für „Kulturelle Randstandsblicke &amp; Involvierungsmomente&#8221; ist vor kurzem im Ventil-Verlag ein Sammelband erschienen, der sich thematisch mit dem Jahr 1984 im Spiegel künstlerischer Sub- und Gegenkulturen in Ost- und Westeuropa befasst. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/1984blockanblock1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-11081" title="1984blockanblock" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/1984blockanblock1.jpg" alt="" width="362" height="537" /></a><span id="more-11079"></span><br />
&#8220;Der Roman 1984 von George Orwell und seine Verfil­mungen haben sich tief in das kulturelle Bewusstsein eingegraben: als Sinnbild für radikale Entindividua­lisierung, systematische Gleichschaltung und vor allem totale Überwachung. Anlässlich von 30 (+ x) Jahren 1984 soll es hier um eine besondere Perspektive auf das Orwell-Jahr gehen: das reale 1984, gespiegelt durch genreübergreifende künstlerische Subkulturen. Beide Blöcke standen sich in jenem Jahr atomar bis an die Zähne bewaffnet gegenüber; was den apokalyptischen Ton nicht weniger subkultureller Äußerungen bedingte.</p>
<p>Aus dem Ost-Block wird vorgestellt, was es nach Orwells dystopischer Vision nie hätte geben können: Dissidenz, Nonkonformismus und radikale Randständigkeit. Wobei sich der Große Bruder mit dem Underground der so genannten Bruderländer konfrontiert sieht.</p>
<p>Aber auch im West-Block wurde die Staatsmacht nicht arbeitslos. 1984 war das Jahr des britischen Bergarbeiterstreiks, den Künstler wie Crass, Mekons, Test Dept., KUKL, Robert Wyatt unterstützten. Apple warb mit Anti-Big Brother-Werbespot, Ronald Reagan wurde wiedergewählt, AIDS kam in die Öffentlichkeit und die NDW verebbte traurig.</p>
<p>Ein Schnitt durch die unteren Kultur-Sedimente des mythisch aufgeladenen Jahres 1984, der mit und ohne Orwell-Bezug spannende Verhältnisse und die daraus entstandenen Sounds, Bilder oder Texte ausgräbt.</p>
<p>Inhaltsverzeichnis</p>
<p>Alexander Pehlemann: 1984! Block an Block. Subkulturen im Orwell-Jahr. Eine Art Einleitung</p>
<p>Frank Apunkt Schneider: There’s no future like »no future«</p>
<p>mr makowski: 1984: The Best Year In My Life?. Ich lade zum Tanz. Vielleicht Pogo, vielleicht Ska. Pol-Ska</p>
<p>Avi Pitchon: Oi! The Playlist. Das 1984 eines israelischen Punks</p>
<p>Michael Gratz: Lyrik in Zeiten von Newspeak</p>
<p>Wolfgang Müller: Apokalypsen in der Wohnzimmertapete. Westberlin im Jahr 1983: Nur noch zwölf Monate bis zum Weltuntergang</p>
<p>Marcus Psurek: Arm the Unemployed! – Frankie, New Pop und die Wucht der Uneigentlichkeit</p>
<p>Alexander Pehlemann: 198Four Well?. Mit Mikoláš Chadima und Ivan Bierhanzl im Gespräch</p>
<p>Jan Tölva: Extremely Loud and Incredibly Brutal. Das Jahr 1984 als Geburtsstunde von Death und Black Metal</p>
<p>Bert Papenfuß: Fortgesetzte Abgesänge auf Anfänge unter Umständen. Folge 5: Januar bis Juni 1984</p>
<p>Peter Wawerzinek: Kunsthochklemmmappe</p>
<p>Matthias Meindl: 1968–1984. Eine sexuelle Dekadenzgeschichte in drei Jugo-Filmen</p>
<p>Jonas Engelmann: Die Verschwulung der Welt. AIDS. 1984</p>
<p>Matteo Colombi: 1984, oder das Begehren und Aufbegehren der slowenischen Subkulturen</p>
<p>Alexei Monroe: In Memoriam Tomaž Hostnik, Ljubljana, 21. Dezember 1984</p>
<p>Mario Mentrup: 1984 kaufte ich Africa/Brass</p>
<p>Gábor Klaniczay : Subkultur und Underground im Jahre 1984 in Ungarn</p>
<p>Ray Schneider: Attentat im Friedensstaat</p>
<p>Thomas Helmprecht: Startbahn 18 West. Vom Hüttendorf zur politischen Jugendkultur im südlichen Rhein-Main-Gebiet</p>
<p>Kay Osterloh: Jena 84 und die großen Brüder</p>
<p>Michael Freerix: Post Punk in Ostfriesland</p>
<p>Marc Schweska: Technik- und Subkultur</p>
<p>Joerg Waehner: Endstation Balkan</p>
<p>Martin Büsser : Die Weltformel auf der Fußsohle</p>
<p>Diana Ivanova: BG 1984. Schaue niemals Bilder zur Beruhigung vor dem Tod an</p>
<p>Pavla Jonssonova: Never Mind 1984, Here’s Hudba 85</p>
<p>Martina Lisa: Klirrende Rasierklingen am Klavier. Der Mythos Filip Topol</p>
<p>Filip Topol: Tag und Nacht</p>
<p>Alexander Nym: Ziffern und Zeichen im Wandel der Zeiten. 1984 als popkulturelle Referenz und gescheiterte Chiffre</p>
<p>Robert Mießner: Gegenseitige Hilfe. Künstler zum und im britischen Bergarbeiterstreik 1984/85</p>
<p>Ewgeniy Kasakow: Das lange Jahr 1984. Ein Krisenabschnitt der sowjetischen Rockszene</p>
<p>Claus Löser: Die Helden des »Parallelen Kinos«</p>
<p>Su Tiqqun: Der Gedrechselte</p>
<p>Su Tiqqun: Die Schwangere&#8221;</p>
<p><a href="http://www.ventil-verlag.de/titel/1672/1984-block-an-block"><strong>Ventil-Verlag</strong></a></p>
<p><a href="http://www.zonic-online.de/"><strong>Zonic</strong> </a></p>
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