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		<title>TEMPLE MUSIC: The Greater Whole</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2026 04:23:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alan Trench]]></category>
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		<description><![CDATA[Alan Trench hält seine zahlreichen Musikprojekte meist voneinander getrennt. Die aktuellen Arbeiten der mit Steve Robinson betriebenen Band Temple Music – neben dem hier vorgestellten Album erscheint in einigen Tagen noch ein weiteres, dem wir uns in Kürze widmen werden &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/05/02/temple-music-the-greater-whole/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/thegreaterwhole.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-50980" title="thegreaterwhole" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/thegreaterwhole-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Alan Trench hält seine zahlreichen Musikprojekte meist voneinander getrennt. Die aktuellen Arbeiten der mit Steve Robinson betriebenen Band Temple Music – neben dem hier vorgestellten Album erscheint in einigen Tagen noch ein weiteres, dem wir uns in Kürze widmen werden – jedoch greifen auf einen Themenkomplex zurück, den er bereits in seinem anderen, zusammen mit Martyn Bates betriebenen Duo Twelve Thousand Days beackert hatte, nämlich sein <span id="more-50979"></span>Interesse an dem aus Wales stammenden Metaphysical Poet Henry Vaughan (1621–1695), dessen Gedicht „They Have All Gone Into The World Of Light“ zum Herzstück des vor knapp zwei Jahren erschienenen gleichnamigen Albums wurde.</p>
<p>Vaughan, so viel zum Hintergrund, schrieb vor allem religiös geprägte Lyrik, die das mystische Verhältnis zwischen Mensch und Gott zum Thema hatte, und die neben dem starken Fokus auf Transzendenzerfahrung vor allem auch durch ihre von Naturbildern geprägte Bildlichkeit auffällt. Neben anderen Schreibern wie John Donne zählt er zu den stärksten Stimmen barocker Dichtung auf den britischen Inseln.</p>
<p>Das digitale Album The Greater Whole besteht aus einem einzigen, rund vierzigminütigen Stück, realisiert mit einer beachtlichen Palette an Instrumenten – diverse Gitarren, Lauten und Bässe, Vibraphone, Flöten, Synthiess, Mellotron, Piano, Hackbrett, Perkussion, Glöckchen, Gongs und Tingshas. Es beginnt mit einem verwehten Dröhnen, aus dem sich neben knarrenden Sounds bald eine vermutlich gesamplete Frauenstimme herausschält, die über Erinnerung singt: wenige Worte, vorgetragen in einem Stil, der an Girlie-Pop der frühen Sechziger denken lässt. Eine entspannte E-Gitarre tritt hinzu, begleitet von Rasseln, und schafft eine ernste, nachdenkliche, zugleich aber auffallend gelassene Atmosphäre. Im weiteren Verlauf bimmelt und flirrt es immer wieder; etwas, das wie eine Violine klingt – vermutlich aber keine ist –, zieht wehmütige Linien durch den Raum, Flöten erklingen, und ein regelrechter Goldregen aus glitzernden Klängen scheint sich über das Stück zu ergießen. Die Stimme kehrt zurück, doch schnell wird klar: Dieses Album will nicht um jeden Preis gefallen. Trotz seiner unbestreitbar filigranen Schönheit entsteht kein pittoreskes Idyll, sondern ein bewegliches, sich ständig verschiebendes Szenario. Die klangliche Lieblichkeit hat etwas Schräges, bisweilen sogar leicht Konfrontatives – ein Eindruck, der sich auch aus der permanenten Wandelbarkeit speist. Nichts lässt sich festhalten, alles vergeht und mündet in Neues.</p>
<p>So kann eine plötzlich auftauchende Klaviermelodie zwar romantische Assoziationen wecken, doch ihr Kontext – ein Hintergrundrauschen, das gelegentlich an die Grenze zum Lärm reicht, und der insgesamt dröhnende Grundcharakter – lässt sie eher abgeklärt, fast ironisch erscheinen. Wenn hier Transzendenz aufgerufen wird, dann nicht als kitschige Verklärung, sondern als etwas, das mit einem gewissen Nachdruck, beinahe mit Widerstand, erschlossen werden muss. Und doch bleibt das Ganze wehmütig, schöngeistig: etwa in den Strumming-Passagen auf der Akustikgitarre oder in einer wie von einem wilden Pan gespielten bukolischen Flöte, die zusammen an die verwunschenen Szenarien alter Orchis-Aufnahmen erinnert, jener Band, mit der Trench erstmals einem größeren Publikum bekannt wurde. Besonders hervorzuheben ist auch das kurz darauf folgende spanisch anmutende Gitarrenpicking, das so etwas wie einen barocken Nachhall von Vaughans Geist einfängt und zu den schönsten und eindrücklichsten Momenten des Albums zählt.</p>
<p>Man könnte noch lange über die zahlreichen motivischen Ideen des weitgehend instrumental gehaltenen Albums sprechen, doch letztlich erschließt es sich am besten im Hören selbst. Dass Temple Music erst vor wenigen Wochen ein Studioalbum und eine Compilation über Sombre Sonics veröffentlicht haben und &#8220;The Greater Whole&#8221; zudem nur eines von zwei Vaughan-inspirierten Projekten ist, unterstreicht die derzeitige kreative Schaffenswut des Duos. Sie scheint ihnen gut zu tun – und dem Hörer ebenso. Begleitend zum album kann man über Bandcamp übrigens noch Originale des Artworks bestellen, die Trench zusammen mit R.Loftiss (The Grey Field Recordings) angefertigt hat. Mehr zu Temple Music in kürzester Bälde. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Cryptanthus</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=451953370/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>HERMIT: Returning Fire</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2026 04:23:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Boros]]></category>
		<category><![CDATA[Hermit]]></category>
		<category><![CDATA[No Rent]]></category>
		<category><![CDATA[No Rent Records]]></category>

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		<description><![CDATA[Die (menschliche) Stimme wurde jüngst noch zum Instrument des Jahres 2025 gekürt und natürlich ist sie das ursprüngliche, primordiale Instrument, das Emotionen in all ihren Facetten zum Ausdruck bringen kann. Dass diese Gefühle häufig die des Schmerze(n)s sind, spiegelt sich &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/05/02/hermit-returning-fire/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/a0745784172_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-51051" title="a0745784172_10" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/a0745784172_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die (menschliche) Stimme wurde jüngst noch zum <a href="https://www.ardmediathek.de/video/hamburg-journal/die-stimme-ist-das-instrument-des-jahres-2025/ndr Y3JpZDovL25kci5kZS8wNjY2NjJiNC0xODZkLTRkMTItOTljMy1hYjA4MTU5ZGZiYTc">Instrument des Jahres 2025</a> gekürt und natürlich ist sie das ursprüngliche, primordiale Instrument, das Emotionen in all ihren Facetten zum Ausdruck bringen kann. Dass diese Gefühle häufig die des Schmerze(n)s sind, spiegelt sich vielleicht auch in dem endlos abgebildeten, plagiierten und modifizierten Darstellungen von <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;hs=tc8U&amp;sca_esv=2063d717304705eb&amp;udm=2&amp;fbs=ADc_l-YGrpJMQtvjQ6h14rj-dfIrbPkd_Upq68wJVnEIgo2Pwxu679PACFfTKv4n_1_FsyV_R9YfVyAm5j9DpJyZDlqkUzKzDM2uzlQZyWl0j3BBi2ua4CDUuSiZmmN7zWYBfmYFDx_uCRuBr0NI1BLaveJQbkhbxTtJMl4QtnQcqZQ5hPfavO-1YuCnQBUGXc9TLTgw-DAVGFfotTfcfi0F5kMCpArWOg&amp;q=munch+schrei&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwjyoPW8kpaUAxXHywIHHYFJBzYQtKgLegQIDhAB&amp;biw=1230&amp;bih=604&amp;dpr=1.5">Munchs berühmtestem Gemälde </a>wider.<span id="more-51050"></span></p>
<p>Der Kanadier Eric Boros ist als Hermit seit etwa drei Jahrzehnten aktiv – auf <a href="https://hrmt.ca/">seiner Website </a>kann man lesen: „NOISE PERFORMANCE AND AWKWARD SILENCE SINCE 1994 “  – und hat in all den Jahren zahlreiche Tapes, CD-Rs, Eps, und 7&#8221;s herausgebracht, allerdings erscheint erst jetzt seine erste, auf 200 Exemplare limitierte, LP. In den Linernotes heißt es, Boros zeige sich verantwortlich für „Voice and noise“ und es ist sicher passend, dass die Stimme hier als erstes genannt wird: Während im Power Electronics oft aggressiv deklamiert wird, fokussieren sich (Harsh) Noise-Künstler meistens auf andere Klangquellen, schieben Regler, drehen Knöpfe, packen Kontaktmikrophone auf <em>Scrap</em> und <em>Junk Metal</em>. Boros rückt seine Stimme dagegen ganz klar ins Zentrum des Klangs.</p>
<p>Als Motto des Albums findet sich ein Zitat aus Lord Tennysons Langgedicht „Maud“: „What am I raging alone as my father raged in his mood? /Must I too creep to the hollow and dash myself down and die/On a horror of shatter&#8217;d limbs and a wretched swindler&#8217;s lie?“</p>
<p>Das Album besteht aus zwei etwa gleichlangen (und gleich betitelten) Stücken. Das Album beginnt mit Knirschen, jemand scheint einen Raum zu betreten und mit gequälter Stimme Leid(en) herauszupressen. Vereinzelt gibt es Geräusche, etwas Zischen, Metall wird geschlagen, Röhren rollen, die Stimme würgt, bricht, erbricht sich. Die B-Seite beginnt mit Klopfen, das an ein Metronom erinnert, zwischendurch scheint Regen zu fallen, man hört schreien, würgen, speien und kotzen.</p>
<p>Man hört auf beiden Stücken keine Worte, keine Wörter, nicht einmal Silben, vielmehr gutturale Laute aus einer scheinbar präzivilisatorischen Zeit – aber vielleicht kann man auch sagen, dass hier die tiefste Essenz der menschlichen Existenz deutlich wird. Auch wenn Boros ganz sicher eine andere konzeptionelle Ausrichtung hat, so ist er musikalisch näher an jemandem wie <a href="https://africanpaper.com/tag/rudolf-eb-er/">Rudolf Eb.er</a> als an anderen Noisern. Das ist Musik, die in ihrer schieren physischen Präsenz ein wahrlich uneasy listening, „horror of shatter&#8217;d limbs“, ist. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://norentrecords.com/">No Rent Records </a></strong></p>
<p><strong></strong><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2069681413/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>CHARBEL HABER: May a soft sun bless your sky while you wait for the inevitable</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2026 04:23:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Charbel Haber]]></category>
		<category><![CDATA[Ruptured]]></category>
		<category><![CDATA[Vanessa Ague]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit &#8220;May a soft sun bless your sky while you wait for the inevitable&#8221; entwirft der libanesische Komponist und Ambientkünstler Charbel Haber ein Werk, das aus einem Moment des Innehaltens heraus geboren scheint: dem Ankommen in Paris, fern der unmittelbaren &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/05/02/charbel-haber-may-a-soft-sun-bless-your-sky-while-you-wait-for-the-inevitable/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/charbelhabersoftsun.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-50878" title="charbelhabersoftsun" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/charbelhabersoftsun-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit &#8220;May a soft sun bless your sky while you wait for the inevitable&#8221; entwirft der libanesische Komponist und Ambientkünstler Charbel Haber ein Werk, das aus einem Moment des Innehaltens heraus geboren scheint: dem Ankommen in Paris, fern der unmittelbaren Bedrohung in seiner zur Zeit kriegsgebeutelten Heimatstadt Beirut, aber nicht losgelöst von ihr. Die Musik wirkt wie ein Versuch, sich eine Zone der Sanftheit zu schaffen, in der sich <span id="more-50877"></span>Schönheit und Schrecken nicht ausschließen, sondern gleichzeitig bestehen dürfen, getragen von einer leisen, aber ahnbaren Entschlossenheit.</p>
<p>Haber, für alle die ihn nicht kennen, ist ein tief in der ausgesprochen kreativen libanensichen Undergroundszene verwurzelter Musiker und seit den 90er Jahren aktiv. Atmosphärische, tendenziell flächig ausgerichtete Kompositionen sind dabei ein Schwerpunkt, der sich erst im Laufe seiner künstlerischen Entwicklung herausgebildet hat &#8211; zu beginn seiner Laufbahn stand der Post Punk der von ihm mirgegründeten Band Scrambled Eggs, mit Bao und dem XEFM Collective ging die Reise zunächst in Richtung improvisierter Musik. Gleichwohl er in den vergangenen Jahren primär unter seinem eigenen Namen aktiv war, sind Kollaborationen eine Säule seines Schaffens, und so entstanden in den vergangenen Jahren gemeinsame Aufnahmen u.a. <a href="https://africanpaper.com/2023/06/03/enfin-la-nuit-charbel-haber-und-fadi-tabbal-mit-neuer-lp-auf-nahal-recordings/">mit Fadi Tabbal</a> sowie<a href="https://africanpaper.com/2025/07/26/charbel-haber-nicolas-jaar-sary-moussa-crashing-waves-dance-to-the-rhythm-set-by-the-broadcast-journalist-revealing-the-tragedies-of-the-day/"> mit Nocholas Jaar und Sary Moussa</a>. Rein solo erschien von ihm jünst auch das leider hierzulande etwas untergegangene Album <a href="https://charbelhaber.bandcamp.com/album/lazarus-wont-rise-if-rome-doesnt-fall">&#8220;Lazarus won&#8217;t rise if Rome doesn&#8217;t fall&#8221;</a>.</p>
<p>Noch bevor der erste Ton des neuen Albums erklingt, entfalten die poetischen Titel, die einmal mehr Habers unverkennbare Handschrift tragen, eine eigentümliche Sogwirkung: Zwischen futuristischer Verheißung, morbider Surrealität und zärtlicher Wehmut entsteht eine Atmosphäre, die gleichermaßen entrückt wie fragil wirkt. Stücke wie &#8220;This show starts in the future&#8221;, &#8220;One last stroll in the garden of light&#8221;, &#8220;I stutter when I speak of love and death&#8221; oder &#8220;The unfortunate meeting of an accident and the goddess of time on a dissecting table&#8221; – letzteres eine Referenz an Louis Aragon und zugleich an das legendäre Debüt von Nurse With Wound – evozieren ein schwebendes Theater der Bilder, in dem Zeit, Formen und Erinnerungen ineinander übergehen. Dass Anfang und Ende des Albums mit &#8220;This show starts in the future&#8221; und &#8220;This show ends in the past&#8221; gerahmt sind, legt zudem eine zirkuläre, leicht paradox anmutende Zeitlogik nahe.</p>
<p>Musikalisch eröffnet sich dieses imaginäre Bühnenstück mit einem sanften, atmenden Drone, umhüllt von feinem Rauschen, das wie ein Schleier über allem liegt. Die Klangflächen bewegen sich in einem ruhigen Gezeitenrhythmus, changieren zwischen helleren und dunkleren Färbungen und erzeugen eine sonnige und doch leicht melancholische Grundstimmung, die nie ins Nokturnale kippt. Manchmal treten flirrende Obertöne hervor, setzen kleine helle Impulse, lassen das Geschehen für Momente an Intensität gewinnen, bevor es sich erneut in träumerischer Schwerelosigkeit verliert. Unter diesen minimalistischen Gitarrenschichten, die nicht immer klar zu erkennen sind, scheint das von Rainer Maria Rilke stammende Motto durch: &#8220;Lass dir alles geschehen: Schönheit und Schrecken. Man muss nur gehen: Kein Gefühl ist das fernste&#8221;.</p>
<p>In längeren Passagen verdichtet sich das Material zu hypnotischen Dröhnwelten, aus denen sich hochfrequente Lichtstrahlen lösen und den Hörer förmlich anheben, bis sich die Klanggestalt in der Höhe aufzulösen scheint. Dann wieder treten rauere, kratzige Texturen hervor – besonders eindrücklich bezeichnenderweise im adäquat betitelten &#8220;I stutter when I speak of love and death&#8221;, wo der an einen im Wind schebenden Chorgesang erinenrnde Sound etwas versteckt Schreiendes zu transportieren scheint, falls dies keine Illusion ist. Häufig bildet ein tiefer, stabiler Grund die Basis, über dem sich diese lichteren, beinahe himmlischen Schichten entfalten. Gelegentlich durchbrechen (am gemächlichen Tempo der Musik gemessen) abruptere Bewegungen die Ruhe und verleihen dem Ganzen eine unterschwellige Dramatik.</p>
<p>Haber arbeitet dabei mit vergleichsweise reduzierten Mitteln – Gitarre, Looper, ein kleines modulares Setup –, doch die Musik wirkt, wie Vanessa Ague in ihren Liner Notes sagt, durch ihre Vielschichtigkeit beinahe orchestral. Das Finale schließlich gleicht einem flackernden, leicht entrückten Abspann – feierlich, fast pathetisch im besten Sinne, als würde ein Film enden, der sich nie ganz festhalten ließ. Kennt man <a href="https://africanpaper.com/2020/09/12/charbel-haber-the-delightful-sights-and-sounds-of-a-decaying-nation/">Habers vor rund sechs Jahren erschienenes One Track-Werk &#8220;The Delightful Sights And Sounds Of A</a><a href="https://africanpaper.com/2020/09/12/charbel-haber-the-delightful-sights-and-sounds-of-a-decaying-nation/"> Decaying Nation&#8221;</a>, kann man kaum umhin, die beiden Platten miteinander in Bezug zu setzen. Im Vergleich zum früheren, stark von Zerfall, Instabilität und der unmittelbaren Erfahrung von Beirut geprägten Werk wirkt das neue Album wie eine Weiterführung dieser Ästhetik unter veränderten Vorzeichen: Die fragile Balance aus Schönheit und Verstörung bleibt, wird jedoch in eine sanftere, kontemplativere Klangsprache überführt.</p>
<p>Während das ältere Album den inneren Ausnahmezustand einer „decaying nation“ nahezu ungefiltert in fließende, oft disharmonische Strukturen übersetzt, erscheint das neue wie ein distanzierteres Echo darauf – ein Versuch, im Exil einen Raum zu schaffen, in dem Erinnerung, Verlust und Hoffnung gleichzeitig existieren können. So verschiebt sich auch konzeptuell der Fokus vom unmittelbaren Erleben des Verfalls hin zu einer poetischen Reflexion über Zeit, Ort und das Leben zwischen zwei Welten. Was nach dem Hören beider Alben bleibt ist letztlich ein berührender Erfahrungsraum, warm und durchlässig, melancholisch und tröstend zugleich. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Ruptured</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1028088298/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Vom Schach zur Musik: Neues Album von Francis Heery</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2026 04:22:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Flaming Pines]]></category>
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		<category><![CDATA[Garry Kasparov]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Garry Kasparov vs Deep Blue&#8221; erscheint Anfang Mai bei Flaming Pines ein neues Album von Francis Heery, das sich einem historischen Schachduell widmet. Ausgangspunkt ist das Match von 1997 zwischen dem berühmten Schackmeister Garry Kasparov und dem IBM-Computer Deep &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/05/02/vom-schach-zur-musik-neues-album-von-francis-heery/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;Garry Kasparov vs Deep Blue&#8221; erscheint Anfang Mai bei Flaming Pines ein neues Album von Francis Heery, das sich einem historischen Schachduell widmet. Ausgangspunkt ist das Match von 1997 zwischen dem berühmten Schackmeister Garry Kasparov und dem IBM-Computer Deep Blue. Heery, so erfährt man vom Label, übertrug die Spielzüge zunächst per Hand und entwickelte daraus eine Komposition, die er selbst als eine Art biologischen Algorithmus beschreibt.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/gkdp.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-50829" title="gkdp" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/gkdp.jpg" alt="" width="1200" height="1153" /></a><span id="more-50828"></span></p>
<p>Die Stücke basieren, wie es ferner heißt, auf einem fortlaufenden Dialog zweier synthetischer Elemente: einer ruhigen elektronischen Fläche und einer beweglichen, sich wandelnden Tonfolge, die sich gegenseitig ablösen und variieren. Trotz des technologischen Hintergrunds setzt das Album auf warme Klangfarben und fließende Wiederholungen. Die einzelnen Tracks greifen ein gemeinsames Motiv auf und entwickeln es in unterschiedlichen Variationen weiter.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/Francis-Heery.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-50830" title="Francis Heery" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/Francis-Heery.jpg" alt="" width="369" height="453" /></a><br />
Die CD erscheint am 8. Mai und enthält zusätzlich Radio-Edits der Stücke, das Album ist auch zum Download erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2962042862/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Wiederveröffentlichung der IRM-Anthologie auf Zoharum</title>
		<link>https://africanpaper.com/2026/05/02/wiederveroffentlichung-der-irm-anthologie-auf-zoharum/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2026 04:21:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erik Jarl]]></category>
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		<category><![CDATA[Martin Bladh]]></category>
		<category><![CDATA[Mikael Oretoft]]></category>
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		<category><![CDATA[Zoharum Records]]></category>

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		<description><![CDATA[Zoharum präsentiert mit &#8220;Anthology&#8221; die Neuauflage einer ursprünglich 2012 erschienenen Compilation der schwedischen Power Electronics-Gruppe IRM. Die Zusammenstellung vereint Stücke, die zuvor über verschiedene Kleinstauflagen und Compilations verstreut waren, und bündelt sie in einer umfassenden Retrospektive. Die Doppel-CD gliedert sich &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/05/02/wiederveroffentlichung-der-irm-anthologie-auf-zoharum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zoharum präsentiert mit &#8220;Anthology&#8221; die Neuauflage einer ursprünglich 2012 erschienenen Compilation der schwedischen Power Electronics-Gruppe IRM. Die Zusammenstellung vereint Stücke, die zuvor über verschiedene Kleinstauflagen und Compilations verstreut waren, und bündelt sie in einer umfassenden Retrospektive.<br />
Die Doppel-CD gliedert sich in zwei klar voneinander getrennte Teile: Während die erste CD Studiomaterial versammelt, dokumentiert die zweite Scheibe Live-Aufnahmen und eröffnet damit einen direkteren, roheren Zugang zur klanglichen Intensität von IRM. In dieser Gegenüberstellung entsteht ein vielschichtiges Bild zwischen kontrollierter Studioarbeit und unmittelbarer Performance.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/anth.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-51076" title="anth" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/anth.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-51075"></span></p>
<p>Die Neuauflage erscheint in zwei Versionen. Die reguläre Edition kommt als sechsteiliges Digipak mit einem 16-seitigen Booklet, das neben Hintergrundinformationen und Texten auch Artwork von Martin Bladh enthält. Ergänzend dazu wird eine streng limitierte Sammleredition von fünfzig handnummerierten Exemplaren veröffentlicht, die in einer gravierten Holzbox erscheint und neben der Doppel-CD zusätzliches Material wie Postkarten mit Motiven der Veröffentlichung, Sticker, ein A3-Poster, Buttons sowie eine schwarze Tasche mit dem Frontcover-Artwork enthält. Zur IRM-Besetzung gehören Erik Jarl, Martin Bladh und Mikael Oretoft, das Remastering übernahm einer der beiden bekannten Peter Anderssons. Das Album erscheint am 14. Mai und ist auch digital erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2170901890/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Wade: Neue LP von Circle Bros</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2026 04:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Circle Bros]]></category>
		<category><![CDATA[Morc Records]]></category>
		<category><![CDATA[Morc Tapes]]></category>
		<category><![CDATA[Wim Lecluyse]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der LP &#8220;Wade&#8221; veröffentlicht Wim Lecluyse unter dem Projekt Circle Bros gerade ein weiteres Kapitel innerhalb eines kontinuierlich wachsenden Klangkosmos, in dem einzelne Alben ineinander überzugehen scheinen. Die Arbeiten an der Platte begannen, wie es im Begleittext heißt, bereits &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/05/02/wade-neue-lp-von-circle-bros/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der LP &#8220;Wade&#8221; veröffentlicht Wim Lecluyse unter dem Projekt Circle Bros gerade ein weiteres Kapitel innerhalb eines kontinuierlich wachsenden Klangkosmos, in dem einzelne Alben ineinander überzugehen scheinen. Die Arbeiten an der Platte begannen, wie es im Begleittext heißt, bereits im Umfeld von &#8220;Peaks/Waves&#8221; (2021), doch während dort zwei ausgedehnte, frei driftende Stücke dominierten, kehrt die aktuelle Arbeit zu kürzeren, Formen mit dezenten Songansätzen zurück.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/wade.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-51085" title="wade" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/wade.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-51084"></span></p>
<p>Der Einfluss von Lo-Fi-Ästhetiken der 90er- und Nullerjahre sowie von etwas, das als Postfolk bezeichnet werden kann, tritt dabei in den teils improvisiert entstandenen Stücken deutlicher hervor. Es entsteht ein vielschichtiger, melodischer Sound, der zugleich eine unterschwellige Bedrohlichkeit und Spannung in sich trägt. Detailreiches Knattern, Pfeifen und klangliches Hantieren durchziehen die Stücke, begleitet von Field Recordings, unheilvollem Flüstern und Murmeln sowie immer wieder anschwellenden Spannungsbögen. Neben diesen dichten, teils dröhnenden Passagen öffnen sich ruhige, von Ambient geprägte Gitarrenmomente, in denen mitunter ein fernes Post Punk-Echo aufscheint, während im Hintergrund eine abgründige, vibrierende Textur bestehen bleibt. Subtile Songansätze blitzen immer wieder auf, ohne sich vollständig festzulegen, und verleihen dem Album eine zugleich konzentrierte und fließende Qualität. Die Veröffentlichung erscheint dieser Tage als transparente und optisch elaboriert gestaltete Vinyl-LP und in digitaler Form bei Morc Tapes.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=201586313/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Auf den klanglichen Spuren des Regens: Neues Tape von Melondruie</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2026 04:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cruel Nature Records]]></category>
		<category><![CDATA[Melondruie]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Tape &#8220;Sound of Rain&#8221; von Melondruie erscheint am 26. Juni via Cruel Nature Records. Die Veröffentlichung präsentiert eine minimalistisch ausgerichtete elektronische Ambient-Arbeit, die auf Wiederholung und fein geschichteten Klangmustern basiert und Assoziationen von Regen und Wind in frühlingshafter Landschaft &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/05/01/auf-den-klanglichen-spuren-des-regens-neues-tape-von-melondruie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Tape &#8220;Sound of Rain&#8221; von Melondruie erscheint am 26. Juni via Cruel Nature Records. Die Veröffentlichung präsentiert eine minimalistisch ausgerichtete elektronische Ambient-Arbeit, die auf Wiederholung und fein geschichteten Klangmustern basiert und Assoziationen von Regen und Wind in frühlingshafter Landschaft hervorruft. Die Stücke entfalten eine hypnotisch elektrifizierte, repetitive Struktur, in der sich dunkle, spannungsgeladene Flächen immer wieder unter die Tonfolgen schieben. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/sor.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-51066" title="sor" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/sor.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-51065"></span></p>
<p>Der Regen wird dabei, wie es vom Label heißt, als beruhigende, nahezu therapeutische Kraft inszeniert, die das Rauschen und die Anspannung des menschlichen Alltags überlagert und in einen gleichmäßigen Klangstrom überführt. In Kontinuität zu früheren Veröffentlichungen auf Cruel Nature vertieft &#8220;Sound of Rain&#8221; den Fokus auf Textur, Atmosphäre und subtile emotionale Resonanz und verfeinert den charakteristischen Ansatz meditativer, naturinspirierter Soundscapes. Alle Stücke wurden von Melondruie komponiert und im vergangenen Frühjahr an verschiedenen regnerischen Tagen produziert. Das Album ist wie immer auch digital erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=480510582/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Audiovisionen: Victoria Keddie und Nour Sokhon in der Berliner Zwingli Kirche</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2026 04:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Audiovisionen]]></category>
		<category><![CDATA[Nour Sokhon]]></category>
		<category><![CDATA[Victoria Keddie]]></category>
		<category><![CDATA[Zwinglikirche]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Titel Audiovisionen begegnen sich in der KulturRaum Zwingli Kirche mit Victoria Keddie und Nour Sokhon zwei eigenständige Positionen experimenteller Klangkunst. Victoria Keddie entwickelt in ihren Performances dichte, sich langsam entfaltende Spannungsbögen aus Sprachfragmenten, Störungen und digitalen Klangpartikeln. Ihre &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/05/01/audiovisionen-victoria-keddie-und-nour-sokhon-in-der-berliner-zwingli-kirche/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel Audiovisionen begegnen sich in der KulturRaum Zwingli Kirche mit Victoria Keddie und Nour Sokhon zwei eigenständige Positionen experimenteller Klangkunst. Victoria Keddie entwickelt in ihren Performances dichte, sich langsam entfaltende Spannungsbögen aus Sprachfragmenten, Störungen und digitalen Klangpartikeln. Ihre Arbeit kreist um die Fragilität von Bedeutung. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/noursokhonaudiovisionen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-51038" title="noursokhonaudiovisionen" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/noursokhonaudiovisionen.jpg" alt="" width="1365" height="2048" /></a><span id="more-51037"></span></p>
<p>Nour Sokhon überführt künstlerische Recherche – Interviews, Field Recordings und ortsspezifische Interventionen – in fein gearbeitete Klangkompositionen, in denen Erinnerung, Körper und Raum ineinander greifen. Gemeinsam eröffnen sie ein vielschichtiges akustisches Feld, in dem Stimme als zentrales, zugleich verletzliches wie kraftvolles Element erscheint und zusammen mit Looptechnik, analoger Synthese und weitere Prozesse dichte, räumliche Strukturen entstehen lässt.</p>
<p>Donnerstag, 18.06.2026<br />
Beginn 20 Uhr<br />
KulturRaum Zwingli Kirche<br />
Danneckerstraße 4<br />
10245 Berlin</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/732959309900089 "><strong>@ Facebook </strong></a></p>
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		<title>Repeat After Yourself III: Growthrings, Yuchin, Zeliha Dogusan und Secret Gentii in Berlin</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 04:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Growthrings]]></category>
		<category><![CDATA[Oleksandra Kopelyan]]></category>
		<category><![CDATA[Repeat After Yourself]]></category>
		<category><![CDATA[Secret Gentii]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeliha Dogusan]]></category>
		<category><![CDATA[Zemin]]></category>

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		<description><![CDATA[Repeat After Yourself lädt morgen zum dritten Mal zu einem vielschichtigen Abend zwischen Dark Ambient, Noise und experimenteller Performance im Kreuzberger Venue Zemin ein. Mit Growthrings, deren Tape wir vor einigen Wochen vorgestellt haben, präsentiert Oleksandra Kopelyan ein eindringliches Projekt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/04/29/repeat-after-yourself-iii-growthrings-yuchin-zeliha-dogusan-und-secret-gentii-in-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Repeat After Yourself lädt morgen zum dritten Mal zu einem vielschichtigen Abend zwischen Dark Ambient, Noise und experimenteller Performance im Kreuzberger Venue Zemin ein. Mit Growthrings, deren Tape wir vor einigen Wochen vorgestellt haben, präsentiert Oleksandra Kopelyan ein eindringliches Projekt zwischen Avantpop, Lärmansätzen und düsterem Ambient, in dem fragmentierte Vokalspuren und psychedelische Synthies eine <span id="more-51029"></span></p>
<p>offene, emotionale Erzählstruktur formen. Die ebenso eigenwillige wie poetische Praxis von Yuchin bewegt sich zwischen Klangsplittern, Assoziationsketten und performativer Intensität. Zeliha Dogusan verbindet in ihrer Arbeit u.a. Sound, Sprache und Körper zu sich stetig wandelnden Klangszenarien – geprägt von Stimme, Flöte, Noise-Elementen und rhythmischen Dynamiken. Ergänzt wird der Abend durch ein DJ-Set von Secret Getii.</p>
<p>Donnerstag, 30.04.2026<br />
Beginn 20 Uhr<br />
Zemin<br />
Urbanstraße 3<br />
10961 Berlin</p>
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		<title>√m³: Erster Auftritt des Kollektivs um Valentina Bardazzi, Mirco Magnani, Munsha und Mat Pogo</title>
		<link>https://africanpaper.com/2026/04/29/%e2%88%9am%c2%b3-erster-auftritt-des-kollektivs-um-valentina-bardazzi-mirco-magnani-munsha-und-mat-pogo/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 04:16:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Galerie Zeitzone]]></category>
		<category><![CDATA[Lichene]]></category>
		<category><![CDATA[Mat Pogo]]></category>
		<category><![CDATA[Mirco Magnani]]></category>
		<category><![CDATA[Munsha]]></category>
		<category><![CDATA[Valentina Bardazzi]]></category>
		<category><![CDATA[√m³]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Kurzentschlossene empfehlen wir den morgen in der Berliner Galerie Zeitzone stattfindenden ersten Auftritt dess neu formierten Kollektiv √m³ – bestehend aus den in Berlin lebenden italienischen Künstlerinnen und Künstlern Valentina Bardazzi, Mirco Magnani, Munsha und Mat Pogo, aus deren &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/04/29/%e2%88%9am%c2%b3-erster-auftritt-des-kollektivs-um-valentina-bardazzi-mirco-magnani-munsha-und-mat-pogo/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Kurzentschlossene empfehlen wir den morgen in der Berliner Galerie Zeitzone stattfindenden ersten Auftritt dess neu formierten Kollektiv √m³ – bestehend aus den in Berlin lebenden italienischen Künstlerinnen und Künstlern Valentina Bardazzi, Mirco Magnani, Munsha und Mat Pogo, aus deren Vornamensinitialen sich auch der kryptische Name des Kollektivs zusammensetzt. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/frequenzeoperaie.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-51027" title="frequenzeoperaie" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/frequenzeoperaie.jpg" alt="" width="1080" height="1080" /></a><span id="more-51026"></span></p>
<p>Unter dem Titel Frequenze Operaie versteht sich der Abend laut Programmtext als solidarischer künstlerischer Beitrag zum Thema &#8220;Struggle&#8221; und verbindet Ausstellung, Performance und Klangkunst zu einem vielschichtigen Erfahrungsraum. Gezeigt werden ikonografische Kompositporträts der bildenden Künstlerin Valentina Bardazzi, begleitet von Live-Interventionen und Echtzeit-Klangbearbeitung der beteiligten Musiker sowie Videoarbeiten von Mirco Magnani. Passend zum Vorabend des Tags der Arbeit tritt dabei Archivmaterial zu Arbeitskämpfen und unterschiedlichen Arbeitsrealitäten in einen Dialog mit der Gegenwart und künstlerischer Praxis generell. Ergänzt wird das Programm durch ein Vinyl-Set von DJ Lichene, das sich klanglich den möglichen Bedeutungen einer fernen Zukunft widmet. Der Eintritt ist frei.</p>
<p>Donnerstag, 30.04.2026<br />
Beginn 17 Uhr<br />
Galerie Zeitzone<br />
Adalbertstraße 79<br />
10997 Berlin</p>
<p><a href="https://www.galeriezeitzone.de/events/frequenze-operaie"><strong>@ Galerie Zeitzone</strong></a></p>
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