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	<title>African Paper &#187; Suchergebnisse  &#187;  depeche+mode</title>
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		<title>Lass ein bisschen Raum für Magie. Ein Interview mit France de Griessen</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Feb 2026 04:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[France de Griessen]]></category>
		<category><![CDATA[Prohibited Records]]></category>

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		<description><![CDATA[France de Griessen ist eine Künstlerin, die ihre Arbeit nicht als Berufung im klassischen Sinn versteht, sondern als etwas, das von Anfang an da war &#8211; versteckt in den Nischen dessen, das man gemeinhin Persönlichkeit nennt und wartend auf den &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/02/21/lass-ein-bisschen-raum-fur-magie-ein-interview-mit-france-de-griessen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/France-de-Griessen-Photo-by-Catherine-James-3.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-50077" title="France de Griessen - Photo by Catherine James 3" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/France-de-Griessen-Photo-by-Catherine-James-3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>France de Griessen ist eine Künstlerin, die ihre Arbeit nicht als Berufung im klassischen Sinn versteht, sondern als etwas, das von Anfang an da war &#8211; versteckt in den Nischen dessen, das man gemeinhin Persönlichkeit nennt und wartend auf den Moment des Durchbruchs und der Entfaltung. Auch im Titel ihres neuen Albums, das Anlass zu einem ausführlichen Gespräch gab, klingt dieses <span id="more-49948"></span>Durchbrechen und Lospreschen an, in den von Stimme, Gitarre und sorgsam eingesetzten weiteren Klangquellen geprägten Strukturen offenbart sich dies in den unterschiedlichsten Zusammenhängen. In unserem Interview spricht sie weniger über Karriere oder Strategien als über Haltungen meditativer Präsenz und innere Notwendigkeiten, und in der Erwähnung anderer Musikerinnen und Musiker ist eine große Wertschätzung zu spüren. Früh geprägt von Figuren wie Sarah Bernhardt und fasziniert von der Möglichkeit, viele Leben zugleich zu denken, begreift sie künstlerische Praxis als Offenheit gegenüber Verwandlung und Ambivalenz. Musik erscheint ihr dabei nicht primär als Form der Mitteilung, sondern als Ritual, als Beschwörung, als ein Moment intensiver Präsenz. Immer wieder kommen Motive von Mehrdeutigkeit, aber auch von Zärtlichkeit und Widerstand zur Sprache. </strong></p>
<p><strong><a title="Leave a little room for magic. An Interview with France de Griessen" href="https://africanpaper.com/2026/02/21/interview-with-france-de-griessen/">English Version</a></strong></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Da es in deutschsprachigen Ländern noch nicht viel über dich zu lesen gibt (wir arbeiten daran, das zu ändern), würdest du unseren Lesern ein paar Dinge über dich, deine Arbeit und deine Anfänge als multidisziplinärer Künstler erzählen? Gab es frühe Einflüsse, die deine künstlerische Motivation geweckt haben?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Danke! </span></span><br />
<span dir="auto"><span dir="auto"> Ich habe nie bewusst entschieden, Künstlerin zu werden. Schon in meiner Kindheit war mir klar, dass es meine Natur und mein Weg ist. Mit fünf oder sechs Jahren sah ich ein Buch, das mein Leben veränderte: Sarah Bernhardt, fotografiert von Nadar. Die Fotos zeigten sie in aufwendigen Bühnenkostümen. Sie war mal Frau, mal Mann, jung, alt oder irgendetwas dazwischen – es war ihr egal, ob die Rolle für eine Jungfrau, einen jungen Mann, einen Alten oder eine Femme Fatale geschrieben war: Wenn sie Hamlet spielen wollte, war das für sie irrelevant. Mir schien, als führe sie so viele verschiedene Leben in sich. Die wunderbare Tilda Swinton erinnert mich sehr an sie. Wenn es um Kreativität geht, frage ich mich nicht: „Kann ich das?“, sondern: „Wie kann ich das mit dem, was ich bin und was ich lernen kann, umsetzen?“</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Du hast gerade dein viertes Album „Dawn Breakers“ veröffentlicht. Der Titel weckt poetische Assoziationen von Wandel und Transformation. Wann wusstest du, dass dieser Titel den Kern des Albums perfekt einfängt?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Als ich ihn sah! „Dawn Breakers“ stand auf dem Etikett eines Vintage-Shirts. Es war der perfekte Titel, nach dem ich gesucht hatte, um auszudrücken, worum es in diesem Album geht. Liebe zum Detail und Offenheit für das, was sie uns offenbaren können, gehören zum Künstlerdasein. Mein Motto lautet: „Lass ein bisschen Raum für Magie.“<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/Cannonball-Statman-FDG.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-50089" title="Cannonball Statman &amp; FDG" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/Cannonball-Statman-FDG.jpg" alt="" width="1020" height="466" /></a></span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Viele der Lieder wirken klanglich reduziert: Gitarre, Gesang, einige wenige andere Instrumente sparsam eingesetzt. Was ermöglicht dir diese formale Schlichtheit, das in opulenteren Arrangements verloren gegangen wäre?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Manchmal ist mehr mehr, manchmal weniger. Ich hatte das Bedürfnis, mich so auszudrücken, meine Seele in traumhafter Weise zu offenbaren. Die Lyrics und die Atmosphäre von Depeche Modes „Stripped“ haben mich schon immer inspiriert. Für mich verkörpern sie die Verbindung zwischen Nacktheit und Erotik, die über jedes Musikgenre hinausgeht. </span></span><br />
<span dir="auto"><span dir="auto"> Ich spiele Gitarre, weil man sie, wie Eric Clapton sagte, „wie einen Begleiter überallhin mitnehmen kann (…) sie ist zugleich ursprünglich und raffiniert“.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Du hast das Album mit einer Handvoll anderer Musiker aufgenommen. Kannst du diese kurz vorstellen und uns ein paar Dinge über eure Zusammenarbeit erzählen?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Nicht nur eine Handvoll. </span></span> <img src='https://africanpaper.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
<span dir="auto"><span dir="auto"> Da wären zum einen Cannonball Statman, der aus der New Yorker Antifolk-Szene stammt und weithin als „König des modernen Antifolk“ bezeichnet wird, obwohl seine Musik nicht ausschließlich diesem Genre zuzuordnen ist. Wir waren zusammen auf Tourn, und er lud mich ein, auf seinem Album zu singen und Instrumente zu spielen. Ein paar Monate später tat ich dasselbe. Es war eine sehr bereichernde Erfahrung. Musik ist künstlerische Harmonie und menschliche Verbindung. Lachen, Spaß haben und auch mal albern sein – besonders bei emotionaler Musik, die viel Konzentration erfordert – ist unerlässlich. Zum anderen ist da Nicolas Laureau (Prohibition, NLF3, R/A/D, Shane Aspegren / Nicolas Laureau / Jérôme Lorichon / Quentin Rollet Quartet, Don Nino…), der auf „High Strung Master“ Schlagzeug spielte. Prohibited Records wurde 1995 von Nicolas und seinem Bruder Fabrice Laureau gegründet. Ich fühle mich unglaublich geehrt und gesegnet, so großartige Künstler an Bord zu haben! Wir teilen viele Ideen, wenn es um Musik, Schönheit und die Schaffung bedeutungsvoller Kunst geht. Cannonball Statman ist auch Filmemacher und Dichter, Nicolas malt, dreht Videos und arbeitet viel als Grafikdesigner für Prohibited Records. Beide verstehen also einen interdisziplinären Ansatz und Lebensstil. </span></span><br />
<span dir="auto"><span dir="auto"> Ich möchte natürlich auch über Ben Scott Turner sprechen, der das Album in den Axe &amp; Trap Studios aufgenommen und produziert hat. Ich habe ihn durch Cannonball kennengelernt, als er mich einlud, auf seinem Album zu singen und Instrumente zu spielen. Mir war sofort klar, dass er der Richtige für die Zusammenarbeit war – sowohl was sein Können und Talent als auch seine musikalischen Referenzen und seine Persönlichkeit angeht. Ich sage immer, er ist der englische Rick Rubin, denn er hat etwas an sich, das es ermöglicht, das Beste aus der eigenen Kreativität herauszuholen! Außerdem blühe ich in angespannten oder wettbewerbsorientierten Atmosphären nicht auf, und davon gab es hier nichts. Dadurch konnten wir viel erreichen und großartige Erinnerungen sammeln.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Du beschreibst deine Arbeit als eine Form von Ritual oder Beschwörung. Wo beginnt für dich der Übergang vom Gesang zur „magischen Formel“?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Ich zitiere Leonora Carrington: „Ich habe mich stets geweigert, diese wunderbare, geheimnisvolle Kraft in mir aufzugeben, die sich manifestiert, wenn ich in harmonischer Verbindung mit einem anderen inspirierten Wesen stehe.“ Musik ist meine Verbindung zu dieser geheimnisvollen Kraft und zu anderen inspirierten Wesen.</span></span></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/76dQNJPoSB8?si=VkkpMN1MG4v5nbEq" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Die Aufnahmen entstanden in Somerset, England, in ländlicher Umgebung. Glaubst du, dass dieser Ort einen konkreten Einfluss auf die Lieder hatte, oder wirkte er sich eher subtil auf dein innere Verfassung während des Schreibens und Aufnehmens aus?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Ich habe die Lieder nicht in Somerset geschrieben. Die Aufnahmen dort hatten aber definitiv einen sehr positiven Einfluss. Ich fühlte mich emotional und körperlich stabil, was wunderbar war, da ich damit in meinem Leben oft zu kämpfen hatte. Es ist ein wunderschöner, bezaubernder Ort. Dort gibt es außerdem unglaublich knackige, saftige Äpfel und leckere Erdbeeren, die ich sehr genossen habe. Und viele vegane Restaurants, kleine Antiquitätenläden und lokale Geschäfte. Und die Natur ist natürlich atemberaubend!</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Stimmen, Geister und innere Dialoge tauchen häufig in Ihren Texten auf, beispielsweise im Lied „July“. Wie unterscheiden Sie zwischen Fantasie, Erinnerung und etwas, das sich eher wie eine Botschaft aus einer transzendenten Welt anfühlt?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Das gelingt mir nicht immer sofort. Ich muss Worte und Situationen sich entwickeln lassen, um es zu verstehen. Manchmal ist das Dazwischen sehr schmerzhaft, als wäre ich für immer in der Dunkelheit gefangen. Ich handle und entscheide sehr instinktiv, oft jenseits der Logik und kann sie nicht durch diese Brille erklären. Manchmal dauert es eine Weile, bis sie Sinn ergeben, bis sie zu einer neuen, greifbaren Realität werden.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/France-de-Griessen-Photo-by-Catherine-James-4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-50078" title="France de Griessen - Photo by Catherine James 4" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/France-de-Griessen-Photo-by-Catherine-James-4.jpg" alt="" width="1592" height="1600" /></a></span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Manche Lieder wirken auf den ersten Blick sanft und besinnlich, und ich würde sagen, das ist definitiv ein wesentlicher Aspekt deiner Musik. Doch schnell merkt man, dass da auch etwas Drängendes, Kämpferisches, manchmal vielleicht sogar Dramatisches mitschwingt. Das zeigt sich besonders deutlich im Opener „Punch Me“, und ich denke da auch an die trotzige Kampfeslust in „You Can Keep“ oder die eindringliche und hypnotische Stimmung in „Where Have You Been, My Friend?“, trotz des Inhalts. Sind solche Ambivalenzen beabsichtigt, und wenn ja, was macht ihren besonderen Reiz für dich aus?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Ich bin tatsächlich sehr von Mehrdeutigkeit fasziniert. Von Zuständen, Gefühlen und Emotionen, die sich mit Worten allein weder beschreiben noch erklären lassen, oder die widersprüchlich erscheinen, obwohl sie in Wirklichkeit miteinander verwoben sind. Von Zärtlichkeit und Gewalt, von der Komplexität der Bindungen zwischen Lebewesen. Donovan sagt, seine Musik verkörpere das Konzept der „hoffnungsvollen Melancholie“. Er ist einer meiner Lieblingskünstler, und das berührt mich zutiefst.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Siehst kreative Tätigkeit auch als einen Akt der Selbstbehauptung (im nicht-egozentrischen Sinne) an, und falls ja, sind die im Zusammenhang mit dem Album erwähnten Einflüsse des Punk, die eine der Inspirationsquellen darstellen, auch eine Art Ventil für die Umsetzung dieser Ermächtigung?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">So habe ich das noch nie betrachtet! Was ich sagen kann, ist, dass die Punkkultur großartige Ideen der Selbstakzeptanz und Selbstliebe für diejenigen mit sich brachte, die sich damit identifizieren: Mach die Dinge auf deine Art, mit dem, was du hast, und während du alle Schichten abstreifst, die nicht wirklich zu dir gehören, wirst du etwas erschaffen, das nur du erschaffen kannst.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Die Liner Notes des neuen Albums erwähnen eine Art Hyperpräsenz als Quelle des Lichts und des Ausdrucks. Wie würdest du diesen Zustand beschreiben und wie erreichst du ihn im Idealfall, z. B. beim Songwriting, im Studio oder auf der Bühne?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Es bedeutet, ganz im gegenwärtigen Moment präsent zu sein, verbunden mit sich selbst, der Umgebung und anderen. Es ist viel mehr als nur „Flow“. Es ist ein Zustand, den man aktiv und bewusst herbeiführen muss. Er hängt jedoch nicht allein von einem selbst ab. Umgebung, Umstände, das Leben … alles spielt eine Rolle. Ich glaube fest daran, dass sich unsere Welt mit unseren Perspektiven verändert, doch niemand ist allmächtig!</span></span></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/_GMdIVtp8R0?si=s4aam4cRrX7tMcqQ" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Du scheinst nicht zu den Künstlern zu gehören, die jedes Jahr ein neues Album und zwischendurch ein paar kleinere Veröffentlichungen herausbringen; stattdessen lässt du meist einige Jahre zwischen den Veröffentlichungen verstreichen. Genießt du diese gewisse Distanz zu deinen früheren Werken, eine Art Tabula-rasa-Situation, die es deiner Kunst ermöglicht, neu aufzublühen?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Es ist nicht beabsichtigt. Wenn ich könnte, würde ich mehr und öfter Musik veröffentlichen. Kunst bedeutet für mich, Emotionen zu transzendieren und basiert daher sowohl auf dem Leben als auch auf der Fantasie. Es geht nicht um Abgabetermine, sondern darum, was man zu sagen hat.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Das Cover-Artwork deines Albums „Saint Sebastien“ ist auf Discogs nicht verfügbar, zumindest nicht in unserem Land. Kannst du uns die Geschichte dahinter erzählen?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Das Cover von „Saint Sebastien“ ist eine wunderschöne, aussagekräftige Fotografie des französischen Fotografen Richard Dumas. „Saint Sebastien“ ist eine Sammlung von Liedern, inspiriert von meiner Leidenschaft für Giallo – ein italienisches Thriller-Genre, das Mitte der 1960er-Jahre entstand und Spannung, Horror und Erotik vereint – und von Sinnlichkeit als Mittel zur Überwindung von Schmerz. Daher auch der Albumtitel: Saint-Sebastien, halbnackt, ist an mehreren Stellen verwundet. Er strahlt eine erotische Kraft und eine magnetische Aura aus. Er ist verwundet, aber nicht machtlos. Als Richard mich fotografierte, erinnere ich mich, dass ich atmete, als ich spürte, wie das richtige Bild einfach „passierte“. Ein kleiner Teil meiner Brustwarze war auf dem Foto zu sehen. Es war genau der Ausdruck dessen. Richard ist Künstler, und ich sah dieses Bild als ein kraftvolles künstlerisches Statement. Mir kam nicht eine Sekunde in den Sinn, dass es online zensiert werden würde. Aber genau das ist passiert. In dieser unglaublich sexistischen Online-Welt ist es in Ordnung, Grausamkeit, Gewalt, Hass und männliche Brustwarzen darzustellen … aber weibliche Brustwarzen sind in der Kunstfotografie tabu. Die Welt braucht dringend mehr Liebe, und Kunst ist eine Form der Liebe.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/France-de-Griessen-Photo-by-Catherine-James-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-50079" title="France de Griessen - Photo by Catherine James 2" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/France-de-Griessen-Photo-by-Catherine-James-2.jpg" alt="" width="1592" height="1600" /></a></span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Deine Referenzen reichen von Johnny Thunders bis Nico und, wie bereits erwähnt, Punk, von romantischer Lyrik bis zum klassischen italienischen Autorenkino. Wie fließen diese Inspirationen in deine eigene Bildsprache ein?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Wir sind ein Flickenteppich aus all dem, was wir lieben, nicht wahr? Wenn ich mir alles ansehe, womit ich mich verbunden fühle, weisen diese Dinge immer eines oder mehrere dieser Merkmale auf: Geheimnis, Zärtlichkeit, Erotik, Romantik, magischer Realismus – Kunst, die eine realistische Weltsicht präsentiert und gleichzeitig magische Elemente einfließen lässt und die Grenzen verwischt –</span></span><span dir="auto"><span dir="auto">, Spiritualität, Gewalt, Schönheit und Liebe. Alles, was die Fantasie anregt, kann poetisch sein. Ich finde auch in allem, was ich liebe, eine zeitlose Qualität, die nichts mit Trends zu tun hat. Ich interessiere mich nicht dafür. Das zu tun, was alle anderen tun, ist langweilig.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Vor nicht allzu langer Zeit hast du zusammen mit Pacôme Genty eine berührende Coverversion von John Prines „All the Best“ aufgenommen. Habt ihr jemals über weitere gemeinsame Projekte dieser Art nachgedacht?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Vielen Dank für eure positive Resonanz auf unser Cover! </span></span><br />
<span dir="auto"><span dir="auto"> Ich liebe es, mit anderen Künstlern zu singen, Musik zu machen und aufzunehmen. Es gibt viele, mit denen ich in Zukunft gerne zusammenarbeiten würde. Es muss aber auch künstlerisch harmonieren. Manchmal mögen beide Künstler die Musik des anderen, aber eine Zusammenarbeit funktioniert einfach nicht. Und manchmal passt es ganz natürlich und klappt sofort.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Wir waren sehr beeindruckt vom Kurzfilm zum Song „Blue Snow“. Was kann Film für dein Musik leisten, was Musik allein nicht kann?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Film ist eine Sprache, genau wie Musik. Es sind zwei unterschiedliche Sprachen, die einen bedeutungsvollen Dialog ermöglichen. Und dieser Dialog unterscheidet sich von Musik oder Film allein.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Du verstehst dich als interdisziplinäre Künstlerin und bewegst dich zwischen Musik, Bild, Text und Performance. Gibt es eine Kunstform, die für dich den Ausgangspunkt bildet, oder entstehen diese Komponenten in der Regel gleichzeitig?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Ganz gleich, wo man anfängt, die einzelnen Bestandteile verschmelzen am Ende immer auf die eine oder andere Weise. Das liegt in meiner Natur. Manchmal ist es schwierig, so zu sein; es ist Fluch und Segen zugleich.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Deine Lieder wirken intim und ausdrucksstark, persönlich und universell zugleich. Für wen schreibst du in erster Linie: für dich selbst, für jemand anderen oder für etwas, das über ein bestimmtes Publikum hinausgeht?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Diese Frage habe ich mir nie gestellt! Ich glaube, Musik und Kunst sind zum Teilen da, also würde ich sagen, sie trifft auf all das oben Genannte zu. Eines ist sicher: Je persönlicher wir sind, desto universeller wird es. Denn wenn wir das Bedürfnis loslassen, anderen zu gefallen und dazuzugehören, liegt hier unser wahres Menschsein. Die Art unseres Ausdrucks wird nicht jedem gefallen – wer es allen recht machen will, wird von niemandem wirklich geliebt –, aber für diejenigen, die sich damit verbunden fühlen, wird es universell sein.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Das mag eine Standardfrage sein, aber gibt es schon Ideen in der Entwicklung, auf die wir uns freuen können?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Ja, ich werde mit meinem Album auf Tournee gehen! </span></span><br />
<span dir="auto"><span dir="auto"> Vielen Dank für die Gelegenheit, so tolle Fragen zu meiner Arbeit zu beantworten. Ich bin dankbar für dieses schöne Gespräch.</span></span></p>
<p><strong>Danke ebenfalls!</strong></p>
<p>Interview: U.S., Fotos: Catherine James</p>
<p><strong>France de Griessen @ <a href="https://francedegriessen.com/">Home</a> | <a href="https://soundcloud.com/francedegriessen">Soundcloud</a> | <a href="https://www.youtube.com/user/francedegriessen">YouTube</a> | <a href="https://francedg.bandcamp.com">Bandcamp</a> | <a href="https://www.instagram.com/francedegriessen/">Instagram</a></strong></p>
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		<title>DAVID E. WILLIAMS: Non-Vocal Electronic Music, 1986-2022</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Oct 2025 03:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[David E. Williams]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch wenn man nie wissen kann, was die Zukunft bringen wird, hat David E. Williams, soviel kann man guten Gewissens sagen, mit &#8220;Get Me a Ladder&#8230; Get Me a Ladder!&#8221; vor drei Jahren sein zumindest mal vorläufiges Opus Magnum veröffentlicht. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/10/25/david-e-williams-non-vocal-electronic-music-1986-2022/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/nvem.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-48406" title="nvem" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/nvem-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auch wenn man nie wissen kann, was die Zukunft bringen wird, hat David E. Williams, soviel kann man guten Gewissens sagen, mit <a title="DAVID E. WILLIAMS: Get me a Ladder… Get me a Ladder!" href="https://africanpaper.com/2022/08/06/david-e-williams-get-me-a-ladder-get-me-a-ladder/">&#8220;Get Me a Ladder&#8230; Get Me a Ladder!&#8221;</a> vor drei Jahren sein zumindest mal vorläufiges Opus Magnum veröffentlicht. Eine derartige Summa einer bisherigen Karriere, in der ein ganzes Panorama großer und kleiner, ernster wie skurriler Williamsthemen in eindringlich-unterhaltsamer Weise vorkommt, sollte und kann <span id="more-48405"></span>man nicht so schnell wiederholen, und somit tut der Musiker auch ganz recht daran, mit dem gerade digital erschienenen &#8220;Non-Vocal Electronic Music, 1986-2022&#8243; ein trotz einiger Überschneidungen komplett anders geartetes Werk herauszubringen.</p>
<p>Die bis tief in die 80er zurückreichende Sammlung enthält ausgewählte, zum Teil von seinen Alben bekannte, zum Teil aber auch obskure Tracks, die ohne seinen charakteristischen Gesang auskommen und meist eine gute Spur abstrakter und in vielen Fällen auch lärmiger daherkommen als die meist dunkle, schwarzhumorige Mixtur aus Kabarett und Croonertum, die man gemeinhin als seinen typischen Stil betrachtet. Wer mit verzerrten Lärmtexturen allerdings wenig anfangen kann, sollte dennoch über die ersten drei Stücke hinausgehen, denn im Verlauf erweist sich die Compilation als äußerst vielgestaltig.</p>
<p>&#8220;Moreschi Study I&#8221; beginnt mit hintergründigem, dumpfem Grollen wie klanglicher Rauch, aber eindringliche Synthiemelodien schälen sich nach kurzer Zeit heraus und der Track steigert sich in Sound und Fülle. Durch die klangliche Beschaffenheit des Stücks fühlt man sich wie in Sirup eingelegt, aber die lärmig-kratzigen Parts holen einen immer wieder an die frische Luft. Den Kastratensänger Allessandro Moreschi, nach welchem der Track benannt ist, hört man zwar, aber wenn man es nicht weiß, kann man die hochtönenden Sounds kaum der menschlichen Stimme zuordnen. &#8220;Catholic Nihilist&#8221; beginnt knarrig und derb. Anfangs noch unklar in seiner Richtung, entwickelt sich das Stück bald zu einer rhythmischen, verzerrten Lärmwelt, die rhythmische Anklänge nicht scheut und von schleifendem Feedback kontrastiert wird. Kurz vor Schluss kippt der Klang plötzlich ins Glasklare, bevor nur noch das Piepen einer Herzmaschine bleibt. Der Track stammt ursprünglich vom 2017 bei Old Europa Café erschienenen Album &#8220;Hospice Chorale&#8221;.</p>
<p>Im weiteren Verlauf entfaltet sich – für Freunde der gepflegten Geräuschmusik – ein veritables Ideenpanorama. Unterschwelliges Rauschen, dumpfes Rumpeln und endzeitliche Trommeln unter dichtem Nebel lassen den englischen Autor und Tagträumer Yockey zu einem karikaturesken Palindrom werden, während spacige Ambient-Texturen voller surrealer Sci-Fi-Spielereien Ground Zero wie aus einer Alienperspektive erscheinen lassen. Danach folgen einige der abstraktesten und bizarrsten Momente des &#8220;Get Me A Ladder&#8221;-Albums, bei denen der geniale Schauspieler Edward G. Robinson zu monumentaler Synthie-Neoklassik im Zeitraffer Selbstmord-Arten aufzählt, Williams selbst, begleitet von Kosmischer Musik seinen Hals-Nasen-Ohren-Arzt in Alarmbereitschaft versetzt und Andrew King a.k.a. A-Rex zu Jonathan Canadys Synth und Jerome Deppes Folkgitarre John Donnes Worte über die eigene Vergänglichkeit rezitiert. Unter diesen Stücken finden sich die stimmintensivsten Momente der ansonsten eher stimmarmen Sammlung.</p>
<p>Mit &#8220;Horse Ambulance&#8221; und &#8220;Eddie Waitkus&#8221; treten zwei Stücke der späten 80er hervor, die 2005 auf der erweiterten EP &#8220;Pseudo Erotica and Beyond&#8221; veröffentlicht wurden. Surreale, cinematische Soundscapes voller Bimmeln und anschwellenden Lärmdetails, die die Szenerie gekonnt vor jeglicher Gefälligkeit bewahren, treffen auf eine abgründig Dante&#8217;eske Höllenfahrt im Stummfilmstil, die mit der endzeitlichen Trompete von Richard Cizauskas das Doomjazzgenre begründet hat, ohne dass es jemand bemerkt hätte. Besonders bemerkenswert ist &#8220;Mindf**k, Soundtrack to a Murder (Rehearsal Version for use by Rozz Williams)&#8221; – ein schriller, knarzender Noise-Ausbruch mit doomig verzerrten Saitenfiguren und abrupten Explosionen. Klirrende, schleifende Elemente rücken den Track in die Nähe des Maschinen-Industrial von Projekten wie Genetic Transmission.</p>
<p>Es folgt das ultra melancholisch verregnete Ambientstück &#8220;Their Paper Cranes Ablaze&#8221; vom &#8220;Every Missing Duck Is A Duck Missed&#8221;-Album, das mit seinen entrückten Synthietupfern eines der schönsten Stücke aus Williams Diskografie ist. Gleich darauf wird es orchestraler: ein von repetitiven Pianomustern getriebenes Ambient-Stück vom &#8220;Hope Springs A Turtle&#8221;-Album, das Erinnerungen an Depeche Modes &#8220;Pimpf&#8221; und an einiges von Philip Glass weckt und dennoch in einer ganz eigenen Atmosphäre schwebt. Den Abschluss markiert &#8220;Document (June 19, 1993)&#8221;, ebenfalls von &#8220;Pseudo Erotica&#8221;, ein surreales Zwei-Minuten-Stück, dessen sumpfige Grundstimmung von hallenden Tropfen und endzeitlichen Pauken durchzogen ist. Zum Schluss öffnet sich so noch einmal ein völlig eigener Kosmos, als wolle das Stück verdeutlichen, dass es hier keinen feierlichen Abschluss geben kann.</p>
<p>Die Aufnahmen aus ganz unterschiedlichen Schaffensphasen und z.T. Albumkontexten entfalten eine große Bandbreite, doch darin liegt nicht die einzige Stärke der Sammlung. Williams, der als Sänger, Crooner und schwarzgalliger Kabarettist quasi das Gegenteil eines Ambient-, Noise- oder Geräuschmusikers verkörpert, tappt niemals in die Falle der Routiniertheit und des Erwartbaren, sondern nähert sich den oftmals abstrakten Motiven dieses musikalischen Kosmos mit der Neugier eines versierten Entdeckers, und vielleicht liegt darin der deutlichsten rote Faden durch die insgesamt sehr unterschiedlichen Stücke. (U.S.)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1143367573/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>No Songs Tomorrow &#8211; Darkwave, Ethereal Rock And Coldwave 1981-1990</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2024 03:33:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Cherry Red Records]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende Mai erscheint auf Cherry Red eine umfangreiche Zusammenstellung verschiedener Spielarten dunkler Musik. Dabei umspannt die CD-Box Kontinente: Die vertretenen Musiker kommen aus dem Vereinigten Königreich, Europa, Australien und den USA. Es sind mit The Cure oder Dead Can Dance &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/05/21/no-songs-tomorrow-darkwave-ethereal-rock-and-coldwave-1981-1990/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Mai erscheint auf Cherry Red eine umfangreiche Zusammenstellung verschiedener Spielarten dunkler Musik. Dabei umspannt die CD-Box Kontinente: Die vertretenen Musiker kommen aus dem Vereinigten Königreich, Europa, Australien und den USA. Es sind mit The Cure oder Dead Can Dance große Namen vertreten, aber auch Bands, die heute in Vergessenheit geraten sind.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/05/no_songs_tomorrow.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-41090" title="no_songs_tomorrow" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/05/no_songs_tomorrow.jpg" alt="" width="1199" height="1200" /></a><span id="more-41088"></span>„As the post-punk dust began to settle, a particular strand of artist began applying a knowingly distant, colder aesthetic to their work. While much of the scene began to be dominated by bigger budget, commercially minded former punk and new wave acts, a darker undercurrent did survive, often more interesting, more dangerous and sexier than anything that could be heard on Top Of The Pops at the time. The first generation of the darkwave movement consisted of bands that were equally influenced by the fractured drama of Depeche Mode, Siouxsie &amp; the Banshees and The Cure as they were by the art damaged experimentation of Cabaret Voltaire, Wire and Throbbing Gristle, always rich in Gothic spirt, societal displacement, urban isolation and sexual energy.</p>
<p>‘No Songs Tomorrow’ collects together the true progenitors and risk takers of this Venn diagram scene, each of whom set forth in uncharted territory in the post-punk minefield, expressing parts of themselves others dare not in the truest and darkest of fashions. From familiar names to underground gems and collectables, and painting with a broad international palette, this might be considered a companion piece to several of our previous offerings, ‘Silhouettes And Statues’, ‘Close to The Noise Floor’, ‘Still In A Dream’ and ‘Cherry Stars Collide’ among them. We recommend late night listening, either home alone or dripping with sweat on a rotting dancefloor.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>TRACK LISTING</p>
<p>DISC ONE</p>
<p>1 The Cure &#8211; The Funeral Party</p>
<p>2 Babel 17 &#8211; Come Into Hell and Murder Hate</p>
<p>3 Black Tape For A Blue Girl &#8211; Within These Walls (2023 Stereo Mix)</p>
<p>4 Days Of Sorrow &#8211; Wild World</p>
<p>5 Cocteau Twins &#8211; Blood Bitch</p>
<p>6 Lars Falk &#8211; See My Friend Fall</p>
<p>7 Rise And Fall Of A Decade &#8211; Nothing To Say, Easy To Answer</p>
<p>8 Dead Can Dance &#8211; Avatar</p>
<p>9 Executive Slacks &#8211; Say It Isn&#8217;t So</p>
<p>10 In The Nursery &#8211; Lost Prayer</p>
<p>11 Psyche &#8211; The Crawler</p>
<p>12 Kas Product &#8211; Tina Town</p>
<p>13 Eleven Pond – Tear And Cinnamon</p>
<p>14 Requiem In White &#8211; A Prodigal Son</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>DISC TWO</p>
<p>1 U.V. Pøp &#8211; No Songs Tomorrow (Album Version)</p>
<p>2 Soft Cell &#8211; Heat</p>
<p>3 Lowlife &#8211; From Side To Side</p>
<p>4 Parade Ground &#8211; Moans</p>
<p>5 Cranes &#8211; Focus Breathe</p>
<p>6 Lycia &#8211; From Foam</p>
<p>7 Sad Lovers And Giants &#8211; Return To Clocktower Lodge</p>
<p>8 Section 25 &#8211; Looking From A Hilltop</p>
<p>9 Fra Lippo Lippi &#8211; Now and Forever</p>
<p>10 The Essence &#8211; Only For You</p>
<p>11 Mittageisen &#8211; Automaten (Radio Edit)</p>
<p>12 Beautiful Pea Green Boat &#8211; The Screw</p>
<p>13 Autumnfair &#8211; Novy Mir</p>
<p>14 Minimal Compact &#8211; My Will</p>
<p>15 Cuddly Toys &#8211; Pierrot Lunaire (Malice Pt 2)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>DISC THREE</p>
<p>1 Clan Of Xymox &#8211; Louise (7&#8221; Version)</p>
<p>2 Iron Curtain &#8211; The Condos</p>
<p>3 Neon &#8211; Dark Age (12&#8221; Mix)</p>
<p>4 Die Form &#8211; Poupée Mécanique</p>
<p>5 Kirlian Camera &#8211; Blue Room</p>
<p>6 Danse Society &#8211; Danse/Move</p>
<p>7 SS-Say &#8211; Care</p>
<p>8 For Against &#8211; Amen Yves</p>
<p>9 Heavenly Bodies &#8211; Rains On Me</p>
<p>10 Invisible Limits &#8211; Demand For Supply</p>
<p>11 Xmal Deutschland &#8211; Sickle Moon</p>
<p>12 Red Lorry Yellow Lorry &#8211; Hand On Heart</p>
<p>13 Little Nemo &#8211; City Lights (Long Way)</p>
<p>14 Royal Family &amp; The Poor &#8211; Discipline</p>
<p>15 Bushido &#8211; High Rise</p>
<p>16 Mankind&#8217;s Audio Development &#8211; Craving</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>DISC FOUR</p>
<p>1 Attrition &#8211; The Last Refuge</p>
<p>2 Two &#8211; Picture Frame</p>
<p>3 Soul &#8211; Love</p>
<p>4 Alien Sex Fiend &#8211; In And Out Of My Mind</p>
<p>5 Museum Of Devotion &#8211; Gauge Field</p>
<p>6 Malaria! &#8211; You You</p>
<p>7 No More &#8211; Suicide Commando</p>
<p>8 Twice A Man &#8211; Decay</p>
<p>9 Collection d&#8217;Arnell-Andréa &#8211; A L&#8217;Aurore Assassine</p>
<p>10 The Vyllies &#8211; Give Me A Name</p>
<p>11 Bel Canto &#8211; Dewy Fields</p>
<p>12 The Arms of Someone New &#8211; Every Seventh Wave</p>
<p>13 Single Gun Theory &#8211; Exorcise This Wasteland</p>
<p>14 Tones On Tail &#8211; Performance (7&#8221; Version)</p>
<p>15 Pieter Nooten &amp; Michael Brook &#8211; Clouds</p>
<p>@ <a href="https://www.cherryred.co.uk/no-songs-tomorrow-darkwave-ethereal-rock-and-coldwave-1981-1990-4cd-box-set">Cherry Red</a></p>
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		<title>Prosthetic Self: Kollaboration von Crushtrash und Nicholas Langley</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2024 05:43:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Cruel Nature Records]]></category>
		<category><![CDATA[Crushtrash]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Wilson]]></category>
		<category><![CDATA[Nicholas Langley]]></category>

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		<description><![CDATA[Cruel Nature bringen in Kürze eine kollaborative Arbeit der beiden britischen Producer und Musiker Nicholas Langley und Mike Wilson alias Crushtrash heraus. Die acht Tracks auf &#8220;Prothetic Self&#8221; channeln eine ganze Reihe an Macharten elektronischer Musik zwischen dunklem Pop und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/05/06/prosthetic-self-kollaboration-von-crushtrash-und-nicholas-langley/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Cruel Nature bringen in Kürze eine kollaborative Arbeit der beiden britischen Producer und Musiker Nicholas Langley und Mike Wilson alias Crushtrash heraus. Die acht Tracks auf &#8220;Prothetic Self&#8221; channeln eine ganze Reihe an Macharten elektronischer Musik zwischen dunklem Pop und semi-experimentellem Underground von Industrial-beeinflusstem Elektro über 90er-Electronica und überblenden diese in eine beeindruckend eingeständige und eigenwillige Charakteristik, die viele <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/05/prostheticself.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40922" title="prostheticself" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/05/prostheticself.jpg" alt="" width="1200" height="1167" /></a><span id="more-40921"></span></p>
<p>Komponenten gegen den Strich kämmt und abei dennoch seine Eingängigkeit wahrt. Das Label betont den Einfluss so unterschiedlicher ikonischer Inspirationsquellen wie &#8220;Coil, The Associates, Depeche Mode, Björk, and Portishead&#8221; (gesanglich fallen zudem sogar Reminiszenzen an weniger elektronisch ausgerichtete Acts wie And Also The Trees, Eyeless in Gaza oder My Dear Killer ins Auge) und zieht den Schluss: &#8220;this album is a sonic journey that transcends time and genre boundaries&#8221;. Es erscheint als Tape und digital am 24. Mai 2024.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2967195818/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Musica Degenerada: Neue Compilation auf Nøvak Records</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/06/26/musica-degenerada-neue-compilation-auf-novak-records/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jun 2023 02:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Nøvak Records]]></category>
		<category><![CDATA[Ô Paradis]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem feierten die katalanischen Nøvak Records ihr achtjähriges Bestehen mit einer Compilation, die &#8211; gleichwohl mit originellen Coverversionen &#8211; einen guten Einblick in die Welt des Labels gibt, in der Begriffe wie Synthie, Wave, Electro, Minimalismus und Soundart in &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/06/26/musica-degenerada-neue-compilation-auf-novak-records/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem feierten die katalanischen Nøvak Records ihr achtjähriges Bestehen mit einer Compilation, die &#8211; gleichwohl mit originellen Coverversionen &#8211; einen guten Einblick in die Welt des Labels gibt, in der Begriffe wie Synthie, Wave, Electro, Minimalismus und Soundart in großen Lettern geschrieben werden.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/musicadegenerada.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-36231" title="musicadegenerada" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/musicadegenerada.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-36223"></span></p>
<p>Leser unserer Seiten kennen das Haus wahrscheinlich noch von der <a title="COÀGUL / COMANDO SUZIE / ESCAMA SERRADA / Ô PARADIS: La Nueva Guardia" href="http://africanpaper.com/2018/07/07/coagul-comando-suzie-escama-serrada-o-paradis-la-nueva-guardia/">Splitveröffentlichung &#8220;La Nueva Guardia&#8221;</a> mit Coagul, Comando Suzie, Escama Serrada und O Paradis, von denen letztere hier mit einer spanischen Version des Current 93-Klassikers &#8220;Calling for Vanished Faces I&#8221; (ursprünglich vertreten auf der Compilation <a href="https://www.discogs.com/release/298372-Various-The-Bells-Shall-Sound-Forever">&#8220;The Bells Shall Sound Forever&#8221;</a>) den stilistischen Rahmen in Richtung einer experimentell eingefärbten Folkmusik erweitern. Das Gros der anderen Interpreten &#8211; Biornibeni, Música Veneno, Le Desma, Popular 66, Vadim Tudor, Pola Tog, Arkiv u.v.m. &#8211; präsentiert eine tanzbarere Musik in verschiedenen Traditionen der Synthiekünste besserer Zeiten und adaptieren Stücke von so unterschiedlichen Bands wie Abba, Coil, Depeche Mode und auch viele spanischsprachige Songs, die hierzulande weniger bekannt sind. Beim Stichwort besserer Zeiten sollte man den dekadenten Charakter erwähnen, den das Label betont &#8211; Novak sprechen von &#8220;bestimmten Formen von Musik, die verderblich oder dekadent sind, die gegen die Prinzipien von Ethik und Moral verstoßen, die den Sinn für Fortschritt und Zivilisation verletzen, die Schwäche und Unordnung implizieren, die darauf zielen, zu lügen und verdrehen, die gefährlich sind, weil sie das Individuum in Bezug auf die originelle Vision, den einzigartigen Stil, die persönliche Erlösung, die Obszönität, den Wahnsinn, die Blasphemie privilegieren&#8221; &#8211; ein markantes Motto, das die Genieästhetik des Sturm und Drang mit der Dekadenz des Fin de Siecle verknüpft. Die Sammlung ist digital erhältlich. <!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230624_141652_717.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1795024216/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>KONRAD KRAFT: Nifbin Circle</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/06/03/konrad-kraft-nifbin-circle/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Jun 2023 03:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Auf Abwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Konrad Kraft]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach „Oval“ erscheint auf Auf Abwegen mit „Nifbin Circle“ das neue Album von Konrad Kraft und das insgesamt vierte auf dem kleinen Kölner Label. Kraft, bürgerlich Detlef Funder, dessen Pseudonym auf Conrad Schnitzler und Kraftwerk verweist,  beschreibt die Stücke als &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/06/03/konrad-kraft-nifbin-circle/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/a0752337594_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-35984" title="a0752337594_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/a0752337594_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nach <a href="http://africanpaper.com/2020/01/04/konrad-kraft-oval/">„Oval“</a> erscheint auf<a href="http://africanpaper.com/tag/auf-abwegen/"> Auf Abwegen</a> mit „Nifbin Circle“ das neue Album von Konrad Kraft und das insgesamt vierte auf dem kleinen Kölner Label. Kraft, bürgerlich Detlef Funder, dessen Pseudonym auf<a href="https://kaput-mag.com/catch_de/konrad-kraft-die-angstgefuehle-des-kalten-kriegs/"> Conrad Schnitzler und Kraftwerk </a>verweist,  beschreibt die Stücke als „tracks with rudimentary melodies and rhythms“, resultierend aus der Arbeit mit „two apps on the iPad, [which] provided the basic structures and the sound space“. <span id="more-35983"></span></p>
<p>Tatsächlich ist schon direkt der Opener „Flabdragon Level 3“ ein verspielt klingendes Stück, das fast schon an ein Depeche Mode -Instrumental aus den frühen 80ern, so in etwa zur Zeit von „A Broken Frame“, klingt, das man vielleicht in einer alternativen Realität als B-Seite einer Single verwendet hätte. B-Seite nicht verstanden als etwas (nur) Sekundäres, sondern im Sinne von weniger kommerziell, aber eventuell spannender als die A-Seite. Es gibt ein tolles Zusammenspiel von perkussiven Momenten und leicht melancholischen Melodien. Das darauf folgende Titelstück mit bassartigen Sounds scheint aus vielen Schichten und Ebenen zu bestehen. „Fanznel Re“ ist mit Knistern und melodischen Flächen etwas reduzierter und erzeugt eine leicht dunkel-melancholische Atmosphäre. „Imrobial Connected“ besticht durch pulsierende flächige Sounds und pochende Rhythmik „Ilsimits II“ lässt kurzzeitig an Coils „Paranoid Inlay“ denken. Auf acht Stücken  kreiert Kraft eine ganz eigene wie eigenwillige Form von abstraktem Elektropop, dessen oben zitierte „rudimentären Melodien“, an denen er sich laut Selbstauskunft erstmalig seit 30 Jahren versuchte, überzeugen. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://www.aufabwegen.de/label/">Auf Abwegen</a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=439209453/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>DEPECHE MODE: Memento Mori</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/03/27/depeche-mode-memento-mori/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Mar 2023 01:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Richard Butler]]></category>

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		<description><![CDATA[Es mag angesichts der ökonomischen wie gesellschaftlichen Verwerfungen, die die Coronakrise ausgelöst hat, vielleicht etwas geschmacklos wirken, wenn man darauf hinweist, dass dadurch zum ersten Mal Depeche Modes üblicher Vierjahresrhythmus von neuem Album,Tour und anschließender Pause unterbrochen wurde. Dass „Memento &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/03/27/depeche-mode-memento-mori/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/R-26525069-1679738346-3583.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-34739" title="R-26525069-1679738346-3583" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/R-26525069-1679738346-3583-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es mag angesichts der ökonomischen wie gesellschaftlichen Verwerfungen, die die Coronakrise ausgelöst hat, vielleicht etwas geschmacklos wirken, wenn man darauf hinweist, dass dadurch zum ersten Mal <a href="http://africanpaper.com/tag/depeche-mode/">Depeche Modes</a> üblicher Vierjahresrhythmus von neuem Album,Tour und anschließender Pause unterbrochen wurde. Dass „Memento Mori“ nach dem Tode Andrew Fletchers zudem das erste Album als Duo werden würde, war zu Beginn der Arbeiten an den Songs und am Konzept noch nicht klar. <span id="more-34737"></span></p>
<p>Wir hatten hier schon bei der Besprechung von <a href="http://africanpaper.com/2013/04/06/depeche-mode-delta-machine/">„Delta Machines“ </a>thematisiert, dass trotz Stadionkonzerten und etwa 100 Millionen verkaufter Platten die Band sich den Nimbus der Kultband, der Außenseiter, beibehalten konnte &#8211; worauf jüngst noch ebenfalls der britische Guardian<a href="https://www.theguardian.com/music/2023/feb/24/depeche-mode-dave-gahan-martin-gore-interview-memento-mori"> hinwies</a>. Die New York Times <a href="https://www.nytimes.com/2023/03/19/arts/music/depeche-mode-memento-mori.html?smtyp=cur&amp;smid=fb-nytimes&amp;fbclid=IwAR3k4eVjulYEYwF73LOibJitOFcNlr1uC4vCc8YW_0DtMBle0zdtN3Np-58">skizzierte</a>, wie Depeche Mode in den USA mit ihren „misfit anthems“ über die Jahre verschiedenste Subkulturen anzog.</p>
<p>Als vor ein paar Monaten die Tracklist des Albums geleakt wurde, dachten einige Fans, es handele sich um einen Fake, da die Titel scheinbar allzu sehr auf bekannte Stücke zu verweisen schienen („Don&#8217;t Say You Love Me“, „People Are Good“, „Never Let Me Go“, „Speak To Me“). Dabei handelte es sich tatsächlich um die Songs auf „Memento Mori“ &#8211; ein Album, das zwar durchaus bewusst auf die Vergangenheit anspielt – sowohl textlich als auch musikalisch – , allerdings erstaunlicherweise ohne dass das Album ein banaler Nostalgietrip wird oder aber derivativ klingt: In der gegenwärtigen Rezeption besteht weitgehend Konsens darüber, dass „Momento Mori“ das beste Album seit dem vor 18 Jahren erschienenen „Playing The Angel“ ist.</p>
<p>Das Album beginnt mit „My Cosmos Is Mine“ (und man muss bei der Titelgebung fast unweigerlich an „World In My Eyes“ oder „Welcome To My World“ denken), auf dem Gahan fordert: „Don&#8217;t play with my world/Don&#8217;t mess with my mind“ und Gore „No war, no war“ intoniert. Dies ließe sich âuf den ersten Blick als Anknüpfung an die (allzu) explizit politischen Aussagen auf <a href="http://africanpaper.com/2017/04/01/depeche-mode-spirit/">„Spirit“</a> lesen, aber in seiner Ambivalenz ist es auch zu verstehen als Absage an die Dauerbeschallung durch in den Medien kolportierte Horrorszenarien, sozusagen als Wunsch nach Eskapismus aus einer aus den Fugen geratenen Welt. Gore war sicher auch immer dann gut, wenn er sich weniger mit Politischem als mit Privatem beschäftigte und seine häufig von Schuld- und Sühne-Metaphorik durchzogenen Texte, die auch schon einmal durchaus biblische Anklänge haben durften, sich um Beziehungen in all ihren Facetten drehten. Auf „Construction Time Again“, auf dem Depeche Mode 1983 extensiv Kritik an Umweltzerstörung etc. äußerten, findet man nach all den Jahrzehnten immer noch musikalisch viel Aufregendes, textlich allerdings einiges, was vielleicht gut gemeint war, aber ganz sicher nicht gut klang. <a href="https://www.theguardian.com/music/2023/mar/19/depeche-mode-memento-mori-review-a-life-affirming-farewell-for-fletch-andy-fletcher?fbclid=IwAR13r-zGXI4DYhbLPYdES45h0QEbICtTA7jnYNK7WsSaHBbg0P2lWAMCZwA">Kurz gefasst</a>: „Gore’s say-what-you-see lyrics are always best on the essentials of life – sex and death“. Der Opener kommt dann fast ohne Beats aus und enthält einige irritierende Sounds, ist im positivsten Sinne sperrig. Nachdem Gahan sich vor etlichen Jahren seinen kleinen Platz als Songschreiber im Bandgefüge erkämpft hat, ist „Wagging Tongue“ erst der zweite Song, den er gemeinsam mit Gore geschrieben hat (der erste, „Long Time Lie“, versteckte sich bei den Bonustracks von „Delta Machine“) und beginnt mit verspielten Synthtönen. „Ghosts Again“ war die vorab veröffentlichte Single, die eher versucht an die poppige Seite der Band anzuknüpfen, die sich in Singles wie „Enjoy The Silence“ oder „Precious“ widerspiegelt und weniger an rabiatere Tracks wie „Barrel Of A Gun“ oder „I Feel You“, die in der Vergangenheit Alben ankündigten. Im wie üblich von Anton Corbijn gefilmten Video wird – dem Thema des Albums entsprechend – an Bergmans „Das siebte Siegel“ angespielt, wenngleich vielleicht ästhetischer weniger originell als bei der Hieronymous Bosch-Hommage auf „Walking In My Shoes“.<br />
<iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/iIyrLRixMs8" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>„Don&#8217;t Say You Love Me“, das erste von vier Stücken, das Gore mit Richard Butler von The Psychedelic Furs geschrieben hat, erinnert mit seinen Streicherpassagen und Gahan als Crooner an die frühen Soloalben Scott Walkers, wie Gahan <a href="https://music.apple.com/us/station/depeche-mode-the-zane-lowe-interview/ra.1677646221">zugibt</a>. „My Favourite Stranger“ kombiniert eine fuzzy Gitarre mit einer Drummaschine, die die Band auch bei ihrem Auftritt im <a href="https://www.youtube.com/watch?v=fxWm93MhsFI&amp;ab_channel=DepecheModeLive">Londoner Bridgehouse 1980</a>hätte verwenden können und zeigt textlich die ganze Abgründigkeit, die im Homo sapiens steckt: „My favourite stranger/Stands where I stand/leaves crime in my wake/And blood on my hands“.</p>
<p>Diesmal singt Gore nur ein Stück: „Soul With Me“, auf dem der Abschied von der irdischen Hülle besungen wird: „I&#8217;m going where there are no cares“. „Caroline&#8217;s Monkey“ lässt mit seiner Drogenmetaphorik an Gahans eigenen Substanzabusus denken, der ihn beinahe das Leben gekostet hätte. „Before We Drown“ beginnt mit verspielten Synthsounds. Auf „People are Good“, ein Verweis auf den Song, der für viele wohl das Einstiegserlebnis war, wird an Kraftwerk angespielt. Das ist sicher als bewusste Hommage an die Band zu verstehen, ohne die es Depeche Mode vielleicht nie gegeben hätte, und die im Gegensatz zu den aus Basildon stammenden Briten sich leider nur noch als Nachlassverwalter des eigenen Werks betätigt. Auf dem Song hört man die wenig subtile, aber dennoch nicht unwahre Aussage: „Whisper it under your breath/People are good/Keep fooling yourself“. Offenbar hat ein Rezensent einer anderen<a href="https://www.rollingstone.de/reviews/depeche-mode-memento-mori-die-rolling-stone-kritik/"> Publikation</a> nur den Titel gelesen, anders hätte er kaum auf die Idee kommen können, der Text sei positiv zu verstehen. „Always You“, mit Gahans beeindruckendem Gesang und Synthflächen, die an die 80er denken lassen, ist ein Liebeslied, bei dem der Adressierten inmitten des herrschenden Wahnsinns quasi göttliche Attribute zugeschrieben werden (&#8220;Your grace and holiness are endless&#8221;). „Never Let Me Go“ ist mit verzerrter Gitarre und verhältnismäßig treibenden Beats eine potentielle nächste Single. Schließlich als Abschluss „Speak To Me“, eine von Gahan mit Livedrummer Christian Eigner, Produzenten John Ford und Marta Sologni, die das Album abgemischt hat, geschriebene Ballade. Mit den Worten „I&#8217;m found“ endet das Album, die man auch auf die Band beziehen könnte, denn „Memento Mori“ zeigt, dass nach Jahren von eher mediokren Alben sich die Band (neu) gefunden hat. Man verzichtet auf die teils missratenen Stadionklopper, die vereinzelt auf den Alben der letzten Jahre zu finden waren und bewegt sich stattdessen fast durchgängig im Midtempobereich, um ein stimmungsvolles, atmosphärisches Album einzuspielen: „We will be beacons/Shining so bright“ (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.columbiarecords.com/">Columbia</a></strong></p>
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		<title>Vortex: Neue CD von Mario Bajardi</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2022 05:32:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[BjM Mario Bajardi]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Bajardi]]></category>
		<category><![CDATA[YaYa Visconti]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Geiger, Sound Designer und Komponist BjM Mario Bajardi bringt in den nächsten Tagen eine neue CD heraus. &#8220;Vortex&#8221; geht auf ein audiovisuelles Projekt des Künstlers zurück, bei dem die Stücke auf Kopfhörern während einer Ausstellung zu hören waren, bei &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/12/20/vortex-neue-cd-von-mario-bajardi/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Geiger, Sound Designer und Komponist BjM Mario Bajardi bringt in den nächsten Tagen eine neue CD heraus. &#8220;Vortex&#8221; geht auf ein audiovisuelles Projekt des Künstlers zurück, bei dem die Stücke auf Kopfhörern während einer Ausstellung zu hören waren, bei denen jeder Track einen Kunstdruck begleitet hat. &#8220;Vortex&#8221; enthält eine vielseitiges Mosaik primär elektronischer Musik, die Sonddesign in unterschiedlichen Graden der Komplexität mit poppigen Arrangments, orchestalen Momenten, waghalsigen Rhythmen und berührenden Melodien verknüpft. Neben verschiedenartigem elektronischem Gerät zur Produktion und Bearbeitung von Klängen setzt Bajardi seine Stimme und eine E-Violine ein, die Sängerin YaYa Visconti singt außerdem auf einem Stück. Das Album erscheint als Self Release und ist auch als Download erhältlich.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/12/vortex.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-32776" title="vortex" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/12/vortex.jpg" alt="" width="1197" height="1200" /></a><span id="more-32775"></span></p>
<p>&#8220;Since the previous LUX THEATER WORKS with excerpts from theatre and film works, BjM Mario Bajardi announces the project SEE THE MUSIC &#8211; SEE THE MUSIC, a project in which the graphic-illustrative work is not only &#8216;looked at&#8217; but also &#8216;listened to&#8217;. Attached to each graphic work is a musical composition that is listened to by the user through professional audio headphones. The user is invited to stop, look and listen. The exhibition consists of No. 15 digital artistic works printed on canvas, created by M. Bajardi himself, with attached audio headphones on which one can listen to the music tracks from the new album VORTEX. Then came the release of the eighth album by the name of VORTEX: BjM Mario Bajardi grasps the zeitgeist, producing an eclectic, breakthrough album. He centrifuges his compositional dimension, retaining its avant-garde and visionary traits, but opening up to a surprising pop-prog aesthetic. A work that draws on the electronic music of Brian Eno and Jon Hopkins, crossing kraut rock and the new wave of Depeche Mode. All under the deforming lens of a lucid artistic madness.&#8221; (Bandcamp)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3765893415/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Memento Mori: Neues Album von Depeche Mode und Tour</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2022 04:18:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Dave Gahan]]></category>
		<category><![CDATA[Depeche Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Gore]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf einer Pressekonferenz in Berlin kündigten Martin Gore und Dave Gahan am 04.10. das neue Album „Memento Mori“ an, das im Frühjahr 2023 bei Universal erscheint und auf das eine in Nortdamerika beginnende Tour folgt, die Mitte Mai Europa erreicht. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/10/05/memento-mori-neues-album-von-depeche-mode-und-tour/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf einer Pressekonferenz in Berlin kündigten Martin Gore und Dave Gahan am 04.10. das neue Album „Memento Mori“ an, das im Frühjahr 2023 bei Universal erscheint und auf das eine in Nortdamerika beginnende Tour folgt, die Mitte Mai Europa erreicht.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/depechemode_alldates_1080x1080051038.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-31451" title="depechemode_alldates_1080x1080051038" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/depechemode_alldates_1080x1080051038.jpg" alt="" width="1080" height="1080" /></a><span id="more-31449"></span>„Memento Mori“ ist nach dem 2017 erschienenen &#8220;Spirit&#8221; das 15. Album Depeche Modes und das erste seit dem Tod von Gründungsmitglied Andy Fletcher im Mai 2022. Das Schreiben der Stücke habe schon vor dem Tod Fletchers zu Beginn der Coronapandemie begonnen und diese habe auch die Stücke beeinflusst. Die Tickets werden ab dem 06.10. erhältlich sein.</p>
<p><a href="https://www.depechemode.com/"> Ticketlinks auf der offiziellen Website</a></p>
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		<title>Unsound Methods, Liquid, subHuman: Wiederveröffentlichungen von Recoil</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2022 06:04:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Wilder]]></category>
		<category><![CDATA[Depeche Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Mute Records]]></category>
		<category><![CDATA[Recoil]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 7. Oktober werden auf Mute drei Alben von Alan Wilders Projekt Recoil wiederveröffentlicht werden. Ursprünglich begann Wilder Recoil noch während seiner Zeit bei Depeche Mode, er selbst spricht davon, anfangs sei es eine „sideline“ gewesen: Kurz nach Erscheinen des &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/08/11/unsound-methods-liquid-subhuman-wiederveroffentlichungen-von-recoil/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 7. Oktober werden auf Mute drei Alben von Alan Wilders Projekt Recoil wiederveröffentlicht werden. Ursprünglich begann Wilder Recoil noch während seiner Zeit bei Depeche Mode, er selbst spricht davon, anfangs sei es eine „sideline“ gewesen: Kurz nach Erscheinen des DM-Albums „Black Celebration“ erschien mit dem lapidar betitelten Minialbum „1+2“ das erste Lebenszeichen von Recoil. Wilder löste sich hier von Songformat und präsentierte zwei lange, im weitesten Sinne experientelle instrumentale Stücke. Das klanglich daran anknüpfende Album „Hydrology“ erschien 1988. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/08/open-uri20220805-10648-qj1wlg1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-30887" title="open-uri20220805-10648-qj1wlg" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/08/open-uri20220805-10648-qj1wlg1.jpg" alt="" width="370" height="370" /></a><span id="more-30882"></span></p>
<p>Auf den darauf folgenden Alben sollte Wilder mit einer Reihe von Gastsängern – und -sängerinnen zusamenspielen (u.a. Douglas McCarthy von Nitzer Ebb, Carla Trevaskis, Diamanda Galás, Joe Richardson, Siobhan Lynch ) und sich insbesondere seit dem 1997 erschienenen Album „Unsound Methods“ stärker dem Song annähern.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/288dqyQFsF4" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Über die einzelnen Alben heißt es von Labelseite:  &#8220;Unsound Methods&#8221; war Wilders viertes Album unter dem Moniker Recoil und seine erste Veröffentlichung nach der Bekanntgabe seines Ausstiegs bei Depeche Mode im Jahr 1995. Für &#8220;Unsound Methods&#8221;, das er in seinem Studio in Sussex aufnahm, arbeitete er mit vier sehr unterschiedlichen Personen zusammen &#8211; Douglas McCarthy von Nitzer Ebb, der New Yorker Spoken-Word-Künstlerin Maggie Estep und den Sängerinnen Siobhan Lynch und Hildia Campbell -, um eine Welt dunkler Dub-infizierter Landschaften zu erschaffen, die von zitternden Klavieren, verführerischen Streichern und einem tiefen elektronischen Pulsschlag widerhallen.</p>
<p>&#8220;Liquid&#8221; folgte im Jahr 2000, diesmal in Zusammenarbeit mit unter anderen Diamanda Galás, Nicole Blackman, Samantha Coerbell, Rosa Torras, The Golden Gate Jubilee Quartet &#8211; ein Album für die nicht ganz so gelassene Kontemplation in Gesellschaft der eigenen dunklen Seite.</p>
<p>&#8220;subHuman&#8221; entstand nach einer siebenjährigen Pause, in der Wilder mit der Sängerin Carla Trevaskis und dem Louisiana-Bluesman Joe Richardson zusammenarbeitete, dessen Stimme durch Gitarren- und Mundharmonikaeinlagen ergänzt wird. Darin eingeschlossen sind die Erfahrungen von Jahren auf der eher düsteren Seite des Lebens in New Orleans, ein Kommentar zu einer ganzen Reihe an Konflikten, Religion, Inhaftierung und persönlichen Kämpfen. &#8220;subHuman&#8221; fordert uns auf, in uns selbst zu gehen und die Essenz dessen zu finden, was uns menschlich macht &#8211; und fragt, wer oder was zum Teufel uns eigentlich erlaubt, in einem Akt der Anmaßung andere Menschen zu unterdrücken, manchmal mit den brutalsten Konsequenzen: We are all subHuman in somebody’s eyes.&#8221;</p>
<p>„Unsound Methods“, „Liquid“, „subHuman“ werden als Download, CD sowie auf farbigem Vinyl erhältlich sein.</p>
<p>Die ersten drei Recoilveröffentlichungen (&#8220;1+2&#8243;, &#8220;Hydrology&#8221; und &#8220;Bloodline&#8221;) werden gerade remastered und sollen zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden.</p>
<p><iframe style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/video.php?height=476&amp;href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fmuterecords%2Fvideos%2F1184891592072338%2F&amp;show_text=false&amp;width=476&amp;t=0" frameborder="0" scrolling="no" width="476" height="476"></iframe></p>
<p><a href="https://mute.com/">@ Mute Records</a></p>
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