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	<title>African Paper &#187; Acrartep</title>
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		<title>ACRARTEP: Instrumentalis</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 04:57:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ab uno]]></category>
		<category><![CDATA[Acrartep]]></category>
		<category><![CDATA[Eugenio Petrarca]]></category>
		<category><![CDATA[Industrial Coast]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Instrumentalis&#8221; legt Eugenio Petrarca, vielen bereits als eine Hälfte der Duos Ab Uno und La Herida bekannt, unter seinem Soloprojekt Acrartep ein Album vor, das sich jeder vorschnellen Einordnung entzieht. Die sechs Stücke bewegen sich im Grenzbereich von Noise, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/06/13/acrartep-instrumentalis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/06/instrumentalis.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-51406" title="instrumentalis" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/06/instrumentalis-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit &#8220;Instrumentalis&#8221; legt Eugenio Petrarca, vielen bereits als eine Hälfte der Duos <a title="Es sind der Ort und das Material, die unsere Arbeit bestimmen und formen: Ein Interview mit Ab Uno" href="https://africanpaper.com/2023/02/04/interview-mit-ab-uno/">Ab Uno</a> und <a title="LA HERIDA: Dead in Devil’s Paradise" href="https://africanpaper.com/2025/12/13/la-herida-dead-in-devils-paradise/">La Herida</a> bekannt, unter seinem Soloprojekt Acrartep ein Album vor, das sich jeder vorschnellen Einordnung entzieht. Die sechs Stücke bewegen sich im Grenzbereich von Noise, Elektroakustik, Drone, Musique concrète und experimenteller Elektronik, ohne sich jemals auf eines dieser Felder festzulegen. Stattdessen entsteht <span id="more-51405"></span>eine Musik, die in steter Bewegung bleibt, sich verwandelt, neue Perspektiven eröffnet und dabei eine bemerkenswerte innere Kohärenz wahrt.</p>
<p>Schon der Titel des eröffnenden und zugleich längsten Stücks, &#8220;Multum in Parvo&#8221; – auf deutsch etwas umständlich &#8220;Das Viele im Wenigen&#8221; –, beschreibt treffend dessen Charakter. Innerhalb von knapp acht Minuten entfaltet Petrarca eine erstaunliche Dichte an Ideen: Rauschen, Hallräume, Kratzen und Schaben verschmelzen zu einem fließenden Kontinuum, das von Anfang an eine gewisse Dunkelheit ausstrahlt, in der man sich einrichten möchte. Immer wieder verändern sich Perspektiven, neue Details treten hervor, dezente Drones schieben sich unter die Oberfläche, ohne je dominant zu werden. Besonders beeindruckend ist dabei die Verweigerung einfacher dramaturgischer Muster. Das Stück steigert sich nicht linear, sondern folgt einem organischen Auf und Ab, das permanent Spannung erzeugt.</p>
<p>&#8220;Library of Ruina&#8221; wirkt zunächst rauer und elektronischer. Die Texturen sind griffiger, die Oberflächen weniger diffus. Über längere Strecken scheint das Stück beinahe wie ein Interludium zu funktionieren, als würde es auf einen entscheidenden Richtungswechsel warten, der jedoch ausbliebt. Nach und nach treten allerdings neue Klänge hinzu, darunter Signale, die an langsam anschwellende Glockenschläge erinnern. Besonders faszinierend sind die kaum greifbaren vokalen Andeutungen im Hintergrund. Ob hier tatsächlich menschliche Stimmen verarbeitet wurden oder lediglich die Wahrnehmung des Hörers entsprechende Muster erzeugt, bleibt offen.</p>
<p>Der sperrig betitelte &#8220;Rapporti intervallari complessi e discontinue&#8221; (&#8220;Komplexe und diskontinuierliche Intervallbeziehungen&#8221;) bildet den wohl herausforderndsten Abschnitt des Albums. Brummen, Rattern, aquatisches Blubbern und hämmernde Takte treffen aufeinander und erzeugen im Zusammenspiel einen Sound, der an die Aufnahme eines Presslufthammers, dann wiederum an die Vorstufe eines Industrial-Techno-Stücks erinnert, der sich jedoch konsequent weigert, jemals einer erwartbaren Form zu folgen. Trotz seiner Härte bleibt auch dieses Stück bemerkenswert beweglich. Nichts verharrt, nichts wird zur bloßen Geste, und gerade in seiner ständigen Veränderung zeigt sich nicht nur hier Petrarcas Stärke als Komponist.</p>
<p>Nach dieser Verdichtung eröffnet &#8220;Finnegans Wake&#8221; die zweite Albumhälfte deutlich zurückhaltender. Der Titel verweist auf James Joyces Roman, dessen traumartige Logik und permanente sprachliche Transformationen eventuell als mögliche Parallele verstanden werden können &#8211; eventuell, da der Verfasser dieser Zeilen das Werk nie komplett gelesen hat. Das Stück beginnt mit beinahe flüsternden Geräuschen, als würde jemand vorsichtig mit fragilen Objekten hantieren. Erst allmählich verdichtet sich das Material. Der bohrende Lärm, der später hinzukommt, wirkt dabei erstaunlich organisch. Noch stärker gilt das für jene quietschenden und klagenden Klangereignisse, die sich später ins Geschehen einfügen.</p>
<p>Mit &#8220;O alter Duft&#8221; folgt eines der atmosphärisch dichtesten Stücke des Albums. Der Titel scheint hier tatsächlich programmatisch zu sein. Das Rauschen und Brummen ruft Assoziationen an alte Lautsprecher, vergessene Tonträger oder entfernte Erinnerungen hervor. Immer wieder scheinen instrumentale Fragmente durch den Nebel zu dringen – vielleicht eine Klarinette, vielleicht ein Klavier. Tatsächlich sind auf dem Album Kontrabass und Klavier von Flavio Gonnellini zu hören, doch Petrarca integriert diese Elemente so subtil, dass sie eher als Erinnerungsreste denn als klar identifizierbare Instrumente erscheinen. Gerade dieses Spiel mit Präsenz und Abwesenheit macht den Reiz des Stücks aus.</p>
<p>Der Abschluss &#8220;Hoquetus&#8221; überrascht schließlich mit einer vergleichsweise ausgeprägten Rhythmik. Der Titel verweist laut Liner Notes auf eine mittelalterliche Kompositionstechnik, bei der Stimmen oder Instrumente einander in kurzen, versetzten Fragmenten ergänzen. Zwar setzt Petrarca dieses Prinzip nicht unmittelbar um, doch das Stück besitzt tatsächlich etwas von einem ständigen Ineinandergreifen unterschiedlicher rhythmischer Ebenen. Elektronisch anmutende Tribal-Strukturen treffen auf helle Synthies und eine ungewohnt offene Atmosphäre. Ambient ist das nicht, dafür ist die Musik zu wach, zu präsent. Eher entsteht der Eindruck eines Cliffhangers, eines offenen Endes, das die zuvor entwickelten Ideen nicht abschließt, sondern weiterträgt.</p>
<p>&#8220;Instrumentalis&#8221; ist keineswegs anstrengend und doch kein Album für beiläufiges Hören, sondern eines, das Aufmerksamkeit fordert. Wer jedoch bereit ist, sich auf Petrarcas Klangarchitekturen einzulassen, entdeckt ein Werk von bemerkenswerter Detailfülle und Eindringlichkeit. Besonders beeindruckend ist dabei, wie konsequent Acrartep Klischees vermeidet. Kein Stück bleibt statisch, keine Idee wird unnötig ausgereizt, kein Moment wirkt wie eine bloße Genregeste. Stattdessen entsteht eine Form experimenteller Elektronik, die gleichermaßen intellektuell anregend und sinnlich erfahrbar bleibt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Industrial Coast</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=678898756/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Makoto Sakamoto, Demetrio Cecchitelli und Acrartep im Ikii Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 03:53:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Demetrio Cecchitelli]]></category>
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		<category><![CDATA[Makato Sakamoto]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Berliner Venue Ikii findet am Samstag den 7. Februar ein experimenteller Konzertabend mit drei Live-Acts statt. Das Konzert knüpft inhaltlich partiell an einen vor einem halben Jahr im Madame Claude im Rahmen des eXperimontag veranstalteten Abends an und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/01/27/makoto-sakamoto-demetrio-cecchitelli-und-acrartep-im-ikii-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Berliner Venue Ikii findet am Samstag den 7. Februar ein experimenteller Konzertabend mit drei Live-Acts statt. Das Konzert knüpft inhaltlich partiell an einen vor einem halben Jahr im Madame Claude im Rahmen des eXperimontag veranstalteten Abends an und führt dort begonnene musikalische Ansätze weiter.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot_20260120-215533_Instagram.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49686" title="Screenshot_20260120-215533_Instagram" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot_20260120-215533_Instagram.jpg" alt="" width="920" height="1147" /></a><span id="more-49685"></span></p>
<p>Makoto Sakamoto ist ein in Berlin lebender japanischer Soundkünstler. In seinen Performances verbindet er elektronische Texturen mit haptischen Klangmaterialien und arbeitet mit mehreren Synthies. Demetrio Cecchitelli ist als Musiker, Komponist und Sounddesigner tätig und bewegt sich vor allem im Bereich elektroakustischer Musik, Ambient und Drone. Acrartep, das Projekt von Eugenio Petrarca, arbeitet mit analogen Synthesizern und Field Recordings und ist sowohl durch zahlreiche Veröffentlichungen als auch durch Live-Auftritte bekannt; Petrarca ist zudem Teil des Duos Ab Uno.</p>
<p>Flyer @ Lashamenna</p>
<p>Samstag, 07.02.2026<br />
Beginn 18:30 Uhr<br />
Ikii Berlin<br />
Herrfurthplatz 8<br />
12049 Berlin</p>
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		<title>Acrartep und Makoto Sakamoto im Berliner Madame Claude</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2025 01:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Reihe eXperimontag treten am 25. August im Berliner Madame Claude zwei Künstler auf, die sich in sehr unterschiedlicher Weise mit Drone, Noise und experimenteller Elektronik auseinandersetzen. Eugenio Petrarca alias Acrartep, auch bekannt als Teil des Projekts Ab &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/08/21/acrartep-und-makoto-sakamoto-im-berliner-madame-claude/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Reihe eXperimontag treten am 25. August im Berliner Madame Claude zwei Künstler auf, die sich in sehr unterschiedlicher Weise mit Drone, Noise und experimenteller Elektronik auseinandersetzen. Eugenio Petrarca alias Acrartep, auch bekannt als Teil des Projekts Ab Uno, entwickelt seine Stücke aus modularen Synthesizer-Patches, die er im Moment des Spiels anlegt und fortführt. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/Screenshot-2025-08-18-092355.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-47609" title="Screenshot 2025-08-18 092355" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/Screenshot-2025-08-18-092355.png" alt="" width="790" height="792" /></a><span id="more-47608"></span></p>
<p>Dabei entstehen vielschichtige Arrangements, in denen jeder Ton eine eigene Identität entfaltet – von tiefen Schichten und Obertönen bis zu dichten, teils dissonanten Strukturen. In den vergangenen Jahren hat sich sein Ansatz von minimalistischen und ambienthaften Stücken zunehmend hin zu roheren, noisigeren Ausdrucksformen verschoben. Makoto Sakamoto arbeitet mit einer Palette, die von Synthesizer über Klavier bis zu weiteren Klangquellen reicht.<br />
<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/acrartepmakotosakamoto.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-47610" title="acrartepmakotosakamoto" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/acrartepmakotosakamoto.jpg" alt="" width="1920" height="1005" /></a><br />
Sein Zugang beschreibt sich weniger über festgelegte Formen als über ein Verständnis von Klang als Raum und Textur als Sprache. Aus diesem Denken heraus entstehen Drone- und Dark-Ambient-Stücke, die ihre Intensität aus feinen Verschiebungen und einer sehr eigenen Vorstellung von musikalischer Tiefe beziehen.</p>
<p>Montag, 25.08.2025<br />
Beginn 21 Uhr<br />
Madame Claude<br />
Lübbener Straße 19<br />
10997 Berlin</p>
<p>Artwork: Lashamenna</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=431011266/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=399985698/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Wilma Sävström, Daniel Bryden, Nicole Oike und Eugenio Petrarca im Berliner Hošek Contemporary</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jun 2025 03:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Konzertreihe &#8220;Improvised and Experimental&#8221; bei Hošek Contemporary  geht am 25. Juni in eine neue Ausgabe – wie immer auf dem Ausstellungsschiff MS Heimatland, das an der Gabelung der Spree an der Fischerinsel vor Anker liegt. Der Abend präsentiert zwei &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/06/19/wilma-savstrom-daniel-bryden-nicole-oike-und-eugenio-petrarca-im-berliner-hosek-contemporary/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Konzertreihe &#8220;Improvised and Experimental&#8221; bei Hošek Contemporary  geht am 25. Juni in eine neue Ausgabe – wie immer auf dem Ausstellungsschiff MS Heimatland, das an der Gabelung der Spree an der Fischerinsel vor Anker liegt. Der Abend präsentiert zwei improvisierte Klangarbeiten, die den Grenzbereich zwischen Performance, Installation und elektroakustischer Praxis ausloten.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/iae.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-46743" title="iae" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/iae.jpg" alt="" width="1864" height="1048" /></a><span id="more-46742"></span></p>
<p>Wilma Sävström (Stimme, Installation) und Daniel Bryden (Elektronik) arbeiten an einer offenen Struktur, die Sprache, räumliche Klänge und elektronische Modulationen zu einem dichten akustischen Gefüge verbindet. In der zweiten Konstellation treffen Nicole Oike, die mit Objekten und modularem Synthesizer arbeitet, und Eugenio Petrarca a.k.a. Acrartep und auch bekannt als eine Hälfte von Ab Uno, ebenfalls am Modularsystem, aufeinander. Ihre gemeinsame Arbeit entwickelt sich aus der direkten Reaktion auf klangliche Impulse und räumliche Resonanzen an Bord. Der Abend ist Teil eines kontinuierlichen Programms bei Hošek Contemporary, das sich experimentellen und improvisierten Formaten widmet jenseits fester stilistischer oder institutioneller Rahmungen.</p>
<p>Mittwoch, 25.06.2025<br />
Beginn 19 Uhr<br />
Hošek Contemporary<br />
Motor Ship HEIMATLAND<br />
Märkisches Ufer 1Z<br />
10179 Berlin</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/1150073770162838"><strong>@ Facebook </strong></a></p>
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		<title>Acrartep: Stille Listening Session in Berlin</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/06/12/acrartep-stille-listening-session-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2025 04:13:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eugenio Petrarca]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Klangkünstler Eugenio Petrarca – als eine Hälfte des Duos Ab Uno für modulare Synthese und ethnografische Field Recordings bekannt – zeigt mit seinem Soloprojekt Acrartep eine andere Facette seines Schaffens. Während bei Ab Uno das Dokumentarische im Zentrum steht, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/06/12/acrartep-stille-listening-session-in-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Klangkünstler Eugenio Petrarca – als eine Hälfte des Duos Ab Uno für modulare Synthese und ethnografische Field Recordings bekannt – zeigt mit seinem Soloprojekt Acrartep eine andere Facette seines Schaffens. Während bei Ab Uno das Dokumentarische im Zentrum steht, arbeitet er hier stärker mit Reduktion, feinen Texturen und dem, was sich an der Schwelle des Hörbaren abspielt. In seinen Stücken treffen minimale Strukturen auf subtile Verschiebungen, die sich allmählich entfalten. Wer sich darauf einlässt, entdeckt eine Musik, die weniger erklärt als andeutet und gerade dadurch wirkt.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-11-175720.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-46648" title="Screenshot 2025-06-11 175720" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-11-175720.png" alt="" width="791" height="715" /></a><span id="more-46647"></span></p>
<p>Sein im Herbst erschienenes <a title="ACRARTEP: Lateral Journey" href="http://africanpaper.com/2024/12/21/acrartep-lateral-journey/">Tape &#8220;Lateral Journey&#8221; </a>zeigt diese Arbeitsweise exemplarisch. Im Rahmen einer stillen Listening Session in der Migas-Bar in Berlin-Wedding präsentiert Acrartep nun aktuelle Arbeiten sowie ausgewählte Stücke aus dem bestehenden Material. Gespielt wird in Stille – das heißt: ohne Gespräch, ohne Performance, ohne Ablenkung. Der Fokus liegt auf dem reinen Hören selbst. Die Sitzung beginnt pünktlich, auch wer später kommt, ist willkommen – solange die Atmosphäre respektvoll, also rumpel- und schnatterfrei, gewahrt bleibt.</p>
<p>Donnerstag, 12.06.2025<br />
Beginn 20 Uhr<br />
Migas – A Listening Bar<br />
Lindower Straße 19<br />
13347 Berlin</p>
<p><a href="https://migas.berlin/event/acrartep/"><strong>@ Migas </strong></a></p>
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		<title>Planatia, Acrartep, Aerside, Inbuilt Obsolescence und Bad Actor im Berliner Block1</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/06/05/planatia-acrartep-aerside-inbuilt-obsolescence-und-bad-actor-im-berliner-block1/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jun 2025 05:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Acrartep]]></category>
		<category><![CDATA[Aerside]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Actor]]></category>
		<category><![CDATA[Block1]]></category>
		<category><![CDATA[Inbuilt Obsolescence]]></category>
		<category><![CDATA[Planatia]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Kurzentschlossene: In Spreenähe im Osten Berlins findet am heutigen Donnerstag, den 5. Juni, die zweite Ausgabe von &#8220;Destroy/Rebuild&#8221; statt – eine kollektive Showcase-Reihe, die sich der experimentellen Musik in all ihren prozesshaften, fragmentierten und rohen Formen widmet. Was als &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/06/05/planatia-acrartep-aerside-inbuilt-obsolescence-und-bad-actor-im-berliner-block1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Kurzentschlossene: In Spreenähe im Osten Berlins findet am heutigen Donnerstag, den 5. Juni, die zweite Ausgabe von &#8220;Destroy/Rebuild&#8221; statt – eine kollektive Showcase-Reihe, die sich der experimentellen Musik in all ihren prozesshaften, fragmentierten und rohen Formen widmet. Was als konzeptueller Ausgangspunkt dient, ist ebenso schlicht wie radikal gedacht: Etwas wird klanglich erschaffen, dann zerstört, und genau dieser Akt der Zerstörung, die entstehenden Fragmente, Rückstände und Artefakte werden selbst wieder zur Grundlage neuer Musik.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/Unbenannt.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-46520" title="Unbenannt" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/Unbenannt.jpg" alt="" width="1024" height="1024" /></a><span id="more-46519"></span></p>
<p>Acrartep, bekannt von der Combo Ab Uno sowohl seinen Soloarbeiten, präsentiert dabei eine dichte, verzerrte und gleichsam hypnotische Drone-Ästhetik. Planatia steuert ein eher organisches, flächiges Set bei, das Ambient wohl weniger als Genre als Genre, sondern als Prozess begreift. Inbuilt Obsolescence und Aerside arbeiten improvisatorisch als Duo, mit offenem Ausgang, und verschränken dabei akustische und elektronische Elemente. Bad Actor – bekannt als Kurator der unabhängigen Reihe &#8220;New Grass Berlin&#8221; – bringt am späteren Abend zersplitterte Fragmente, dubnahe Passagen, Technoides und atmosphärische Zwischenräume ins Spiel. Der Eintritt ist frei.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/503732079_10161695243168450_7288689593540599246_n.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-46521" title="503732079_10161695243168450_7288689593540599246_n" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/503732079_10161695243168450_7288689593540599246_n.jpg" alt="" width="1024" height="1024" /></a></p>
<p>Donnerstag, 05.06.2025<br />
Beginn 18 Uhr<br />
Block1<br />
Blockdammweg 1<br />
10317 Berlin</p>
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		<title>V.A.: Trincee</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/03/01/v-a-trincee/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Mar 2025 05:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Acrartep]]></category>
		<category><![CDATA[Cate Hops]]></category>
		<category><![CDATA[Cindytalk]]></category>
		<category><![CDATA[Fire at Work]]></category>
		<category><![CDATA[Munsha]]></category>
		<category><![CDATA[Stirpe999 Antilabel]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal sind die Personen, die einer Künstlerkarriere oder einer Institution wie z.B. einem Label durch ihre Inspiration erst den initialen Kick geben, unbekannt, und doch ist ihre Wirkung in allem, was folgt, irgendwie zu spüren. So auch im Fall vom &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/03/01/v-a-trincee/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/trincee.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-45189" title="trincee" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/trincee-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Manchmal sind die Personen, die einer Künstlerkarriere oder einer Institution wie z.B. einem Label durch ihre Inspiration erst den initialen Kick geben, unbekannt, und doch ist ihre Wirkung in allem, was folgt, irgendwie zu spüren. So auch im Fall vom Stirpe 999 Antilabel, das anlässlich seines fünfundzwanzigjährigen Bestehens mit der Compilation &#8220;Trincee&#8221; nicht nur seine musikalische Bandbreite feiert, sondern auch <span id="more-45186"></span>dem verstorbenen Dichter und engen Weggefährten Phil Sick eine Hommage widmet. Sein italienisches Gedicht, das der Sammlung ihren Namen gibt, zieht sich wie ein unsichtbarer Faden durch die Zusammenstellung: eine Reflexion über Zerrissenheit, Widerstand und das Nebeneinander von Fragilität und Intensität – ein thematischer Rahmen, der sich in den fünfundzwanzig Beiträgen auf unterschiedliche Weise widerspiegelt.</p>
<p>Die ersten Stücke des Albums sind oft von einer filmischen Atmosphäre geprägt. Aserets &#8220;Crepuscolo&#8221; entfaltet dunkle, hallende Ambientflächen, die sich langsam aufbauen und an Lautstärke gewinnen, während im Untergrund subtile flatternde und ratternde Geräusche eine fast unmerkliche Spannung erzeugen. Das Stück wirkt wie eine immense, leere Halle, durch die ein Echo gleitet – ein langsamer, faszinierender Spannungsbogen, der an einen Soundtrack für eine stille, ausgedehnte Szene erinnert. &#8220;0.0&#8243; von God is a perfect sine feat. Stratagem geht noch zurückhaltender vor: Ein melancholischer, fast zerbrechlicher Klangraum entsteht, getragen von sanftem Gitarrenspiel, das sich vorsichtig vorantastet. Zwischen den Tönen liegt ein entspannt-ekstatisches Flüstern verborgen, das sich fast mit den Störgeräuschen vermischt, doch die ruhige Grundstimmung bleibt unerschütterlich.</p>
<p>Menions &#8220;How the wind caresses the leaves&#8221; beginnt mit minimalistisch-repetitiven Gitarrenmustern, die sich mit einem sanften Regenschauer vermengen. Nach und nach verdichten sich die Elemente, bis sich das Stück in eine beinahe technoide Minimal-Music-Struktur steigert, hypnotisch, treibend und doch mit der Intimität einer akustischen Aufnahme. Munsha kombiniert in &#8220;Recalling an imaginary friend&#8221; hochtönendes Dröhnen mit dunklem Grollen und tiefen, aufwallenden Klangflächen, in die sich bald Cello-Saiten mischen. Ihr Gesang schwebt zunächst echolalisch in der Luft, um dann immer tiefer und eindringlicher zu werden und eine fast opernhafte Intensität erreichen, die von knackenden und knarrenden Geräuschen durchsetzt ist. Das Stück entwickelt eine düstere, apokalyptische Wucht, die zu einem svankmaieresken Animationsfilm passen würde und bei der man sich unweigerlich fragt, was für ein imaginärer Freund hier beschworen wird. Cate Hops&#8217; &#8220;Rim&#8221; setzt im Anschluss auf eine kühlere, fast metallische Klangästhetik, die von Hall durchzogen ist und an eine elektronisch aufgeladene Tropfsteinhöhle erinnert. Ihre verhallte Stimme trägt wiederholte Sätze vor, die sich mit Themen rund um die Grenzen Europas befassen, während schabende und perkussive Elemente eine raue, unruhige Textur hinzufügen. Cindytalk zeigen mit &#8220;Eye took thee asypath&#8221; eine sanfte, aber kraftvolle Seite ihres Klangkosmos. Sanfte, schimmernde Wellen branden an, begleitet von kostbarem, filigranem Gebimmel. Doch dann schleichen sich knackende und prasselnde Geräusche ein, die die Komposition in eine perkussive Richtung lenken – jedoch nie so stark, dass sie die fragile Grundstruktur zerstören.</p>
<p>Daneben gibt es rhythmischere und perkussivere Stücke wie das kantige &#8220;ARLMCX&#8221; von Reeks, das mit flinken, metallisch-fisselnden Rhythmen und verzerrtem Rauschen eine kantige Energie entwickelt. YiNs &#8220;Isole Fantastiche&#8221; arbeitet mit stampfend-repetitiven Takten, die eine hypnotische Wirkung entfalten, während geloopte Sprachsamples für eine zusätzliche Schichtung sorgen. Acrartep liefert mit &#8220;Subtle Discordia&#8221; eine dichte, vielschichtige Komposition, die sich in Wellen aus warmen, rauen Synthiedrones aufbaut, mit rauschenden und wischenden Texturen durchsetzt ist und immer wieder scheinbarte Richtungswechsel andeutet, ohne jemals seine innere Konsequenz zu verlieren. Bei &#8220;My sick bastard&#8221; von Fire at Work, deren Mastermind Fabrizio Rossi auch im Cindytalk-Lineup auftaucht, entsteht aus fragmentarisch eingefügtem, räudigem Knarren und düsteren Filmsamples eine fast skulpturale elektronische Struktur, in der plötzlich Orgelklänge, tiefes Brummen oder verstümmelte Kettensägenriffs aufblitzen. Ein Stück, das immer wieder den Eindruck erweckt, dass sich hier unsagbares zusammenbraut.</p>
<p>Auf der zweiten Hälfte der Sammlung dominieren z.T. komplexe Rhythmen und ansätze von Rhythm&#8217;Noise und ambient eingebettetem Drum&#8217;n'Bass, gleichwohl dies keineswegs in Reinkultur zu verstehen ist. Auch hier bietet die Compilation eine große stilistische Bandbreite, von den vertrackten Rhythmen von Nrgle und Daena über die krachige Direktheit von Rugitus Aeternum bis hin zu entrücktem, melodischem Ambient wie in Retilezekts &#8220;Nony&#8217;s Temple&#8221;. Besonders sticht das düstere, elektrifiziert-dubbige &#8220;Mictlan&#8221; von Réptil Desértico hervor, das sich von einer schummrigen Klanglandschaft zu einem verzerrten Lärmgewitter steigert. Seppuku liefern mit &#8220;Fuck Trusk&#8221; einen höllischen Ambient-Track mit zahlreichen verborgenen Details, der schließlich in hypnotische Weite kippt und sich gegen Ende in rohen Lärm auflöst.</p>
<p>Den Abschluss bildet Peppe Bottiglieris &#8220;Electric Fish&#8221; – ein warmer, brummender Track, der sich organisch entfaltet, dabei aber immer wieder von metallischen und quiekenden Sounds gebrochen wird, die dabei sogar eine gute Portion Melodik entfalten. So bleibt &#8220;Trincee&#8221; bis zum Schluss eine Compilation, die ständig neue Facetten zeigt und sich keiner klaren Einordnung unterwirft und ist ganz nebenbei ein perfektes Release, um das hierzlande icht anz so bekannte Stirpe 999 Antilabel kennenzulernen.</p>
<p><strong>Label: Stirpe 999</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2968724283/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Konzertankündigung: Acrartep und Soft Fantasy im Berliner Madame Claude</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jan 2025 03:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ab uno]]></category>
		<category><![CDATA[Acrartep]]></category>
		<category><![CDATA[Lo Moran]]></category>
		<category><![CDATA[Soft Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Superserpent]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montag, den 20. Januar, treten Acrartep und soft fantasy im Rahmen der Konzertreihe eXperimontag im Berliner Madame Claude auf. Acrartep, das Soloprojekt des in Berlin lebenden Künstlers Eugenio Petrarca, bekannt als Mitbegründer des Ambient-Duos Ab Uno, präsentiert improvisierte Klangarrangements, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/01/16/konzertankundigung-acrartep-und-soft-fantasy-im-berliner-madame-claude/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag, den 20. Januar, treten Acrartep und soft fantasy im Rahmen der Konzertreihe eXperimontag im Berliner Madame Claude auf. Acrartep, das Soloprojekt des in Berlin lebenden Künstlers Eugenio Petrarca, bekannt als Mitbegründer des Ambient-Duos Ab Uno, präsentiert improvisierte Klangarrangements, die auf modularen Synthesizern basieren. Seine Kompositionen bewegen sich im Spannungsfeld von Drone, Ambient und Noise und zeigen <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/softpoweracrartep.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-44468" title="softpoweracrartep" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/softpoweracrartep.jpg" alt="" width="1654" height="827" /></a><span id="more-44467"></span></p>
<p>Petrarcas Fähigkeit, Klang zu einer erzählerischen Kraft werden zu lassen. soft fantasy, das Solo-Noise-Projekt von Lo Moran, verbindet harsche, lärmende Elektronik mit melodischen Elementen, die an eine dunkle, sakrale Art von Popsongs erinnern. Moran, auch Mitglied von Superserpent, schafft Performances, die rituellen Charakter haben und eine intensive Mischung aus Lärm und Melancholie bieten.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/expm.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-44484" title="expm" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/expm.jpg" alt="" width="1440" height="1440" /></a></p>
<p>Montag, 20.01.2025<br />
Beginn: 21:00 Uhr<br />
Madame Claude<br />
Lübbener Straße 1<br />
10997 Berlin</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/987873863155544/"><strong>@ Facebook mit weiteren Infos und Links</strong> </a></p>
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		<title>ACRARTEP: Lateral Journey</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Dec 2024 06:19:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ab uno]]></category>
		<category><![CDATA[Acrartep]]></category>
		<category><![CDATA[Brutal Forms]]></category>
		<category><![CDATA[Eugenio Petrarca]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein knarrender, nur leicht perkussiver Sound, der mit etwas Fantasie an verfremdete Wassertropfen erinnert, eröffnet eine dichte Szenerie von fast ASMR-artiger Qualität. Subtile Geräusche – ein Knistern, Knacken und Blubbern – bauen langsam ein elektrifiziertes Fundament auf, das sich kaum &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/12/21/acrartep-lateral-journey/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/lateraljourney.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-44111" title="lateraljourney" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/lateraljourney-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ein knarrender, nur leicht perkussiver Sound, der mit etwas Fantasie an verfremdete Wassertropfen erinnert, eröffnet eine dichte Szenerie von fast ASMR-artiger Qualität. Subtile Geräusche – ein Knistern, Knacken und Blubbern – bauen langsam ein elektrifiziertes Fundament auf, das sich kaum merklich steigert und helfen mit, einen in die faszinierende Welt von &#8220;Lateral Journey&#8221;, dem aktuellen Tape von Acrartep zu ziehen, dessen <span id="more-44110"></span>Opener &#8220;A Walk in the Mud&#8221; gleich in die Mitte des Geschehens führt. Vordergründig minimal und repetitiv, ereignen sich im Hintergrund des Tracks kleine, kaum hörbare Entwicklungen, die Spannung erzeugen, um irgendwann in einen stilleren Schlussteil zu kippen, der jedoch in ständiger Bewegung bleibt: Winzige Details, die man erst beim genauen Hinhören entdeckt, machen schon dieses Stück zu einem durchaus komplexen Mikrokosmos.</p>
<p>Acrartep ist das Soloprojekt des Klangkünstlers Eugenio Petrarca, u.a. bekannt als Mitglied des Duos Ab Uno, einem Projekt, das sich längst einen Namen mit modularen Synthies und ethnographischen Klangdokumentationen gemacht hat. Mit Acrartep erweitert Petrarca sein künstlerisches Repertoire seit Jahren, seit Oktober liegt nun über Brutal Forms ein erster physischer Tonträger vor. &#8220;Lateral Journey&#8221; trägt die Handschrift eines Künstlers, der es versteht, Klang als narrative Kraft zu nutzen.</p>
<p>Das Motto des Albums – „Before you arrive, a monk must dream of an anchor, a tiger must die in Sumatra, nine men must die in Borneo.“ – könnte der Ausgangspunkt eines mysteriösen Thrillers sein. In ihrer reizvollen Unklarheit geben diese Andeutungen dem Werk eine zusätzliche Schicht von Rätselhaftigkeit. Musikalisch ist das Album geprägt von einer rohen und radikalen Herangehensweise, bei der dichte, dröhnende Klanglandschaften auf verzerrte Noisetexturen treffen, die eine hypnotische und bisweilen verstörende Atmosphäre schaffen. &#8220;It is Just a Memory from a Previous Life&#8221; beginnt mit zitternden, unruhigen Sounds, die in eine rauschende Hülle gepackt sind. Das &#8220;just&#8221; im Titel mag angesichts des Themas ironisch wirken, aber nicht nur aufgrund seiner relativen Kürze offenbart der Track durchaus eine gewisse lakonische Beiläufigkeit, welche die irritierenden Wirkung des leicht noisige Klang abmildert, und mit der Zeit entfaltet sich ohnehin eine eigentümliche Schönheit in den Vibrationen. Die repetitiven Muster scheinen beruhigend, doch plötzlich drängt sich der Klang stärker auf, wird fordernder und vielseitiger und intensiviert sein Spiel mit Wahrnehmung und Erwartung.</p>
<p>Mit &#8220;Placid Foam&#8221; kehrt Acrartep einer subtileren Klangästhetik zurück. Wellenförmige Summtöne und repetitives Rumoren verweben sich zu einer vielschichtigen Interaktion zwischen verschiedenen Zeitebenen: Langsame und schnellere Bewegungen laufen parallel und beeinflussen einander. In dieser dichten Struktur aus rauschenden, brummenden und knarrenden Sounds verbirgt sich eine ebenso bemerkenswerte Wärme, bevor auch dieses Stück sich zunehmend zu einem fast infernalischen Crescendo steigert. Mit &#8220;A Silence You Don’t Want to Hear&#8221; bietet Acrartep eine verstörende Perspektive auf den Begriff der Stille. Das Stück hätte, wäre es eine Minute länger, gut auf dieses John-Cage-Tribut gepasst, doch es hat auch die ernsthafte, bedrohliche Qualität, die auch einer unbehaglichen, unwillkommenen Stille zueigen ist. Die hektischen Klangdetails sind dünn, fast spitz, und rufen eine unterschwellige Spannung hervor. Schrilles und propellerartiges Rauschen mischen sich mit gebrochen rhythmischen Elementen, während verzerrte, stimmenähnliche Fragmente durch das Klangbild huschen und eine verstörende Illusion entfachen.</p>
<p>Das infernalische &#8220;Transition&#8221; hält die vielleicht heftigsten Momente des Albums bereit. Aquatische Blubbertöne verschmelzen mit brodelndem, rauchartigem Sound und stimmenähnlichen Details zu einer unentwirrbaren Einheit. Der Titel ist Programm: Übergänge sind selten einfach, und das Stück spiegelt diese Komplexität wider. Gegen Ende wird klar, dass gesampelte Stimmen aus einer medialen Aufnahme tatsächlich eine Rolle spielen. Das abschließende &#8220;No One Knocked on Your Door&#8221; beginnt warm und hypnotisch, ein Brummen legt den Grundton, während schmatzende, kratzende und rumpelnde Sounds sich dazwischen schieben. Doch auch diese Sounds entfalten, haben sie sich erst mal in der Komposition eingerichtet, einen diffuse Bedrohlichkeit, bis das Album abrupt in schrillen Grenzfrequenzen endet – eine offene Frage, die die Bewegung ohne klare Antworten beschließt. Selbstredend steckt in diesem plötzlichen Finale das potenzial für mindestens ein weiteres Album.</p>
<p>Diese Schlussgebung als Opera Aperta passt gut zum Rest, denn so sehr &#8220;Lateral Journey&#8221; durch seine Klanggestalt(und) überzeugt, begeistert es mehr noch durch seine narrativen Andeutungen, die immer wieder neu herausfordern, in die Tiefe der hier entworfenen Parallelwelt einzutauchen und sich von ihrer Mehrdeutigkeit tragen zu lassen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Brutal Forms</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=399985698/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Meccanismo: Weitere Folge der Konzertreihe im Berliner OHM</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/09/10/meccanismo-weitere-folge-der-konzertreihe-im-berliner-ohm/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Sep 2024 05:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Acrartep]]></category>
		<category><![CDATA[Esmera]]></category>
		<category><![CDATA[Fabrizio Rossi]]></category>
		<category><![CDATA[God is a Perfect Sine]]></category>
		<category><![CDATA[OHM Club]]></category>
		<category><![CDATA[Stratagem]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Donnerstag, den 12. September findet im Kreuzberger OHM-Club eine neue Folge der von Fabrizio Rossi (u.a. Fire at Work, Cindytalk) kuratierten Konzertreihe Meccanismo statt, es ist der letzte Termin der Reihe für dieses Jahr. Vom Veranstalter heißt es: &#8220;We &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/09/10/meccanismo-weitere-folge-der-konzertreihe-im-berliner-ohm/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag, den 12. September findet im Kreuzberger OHM-Club eine neue Folge der von Fabrizio Rossi (u.a. Fire at Work, Cindytalk) kuratierten Konzertreihe Meccanismo statt, es ist der letzte Termin der Reihe für dieses Jahr. Vom Veranstalter heißt es: &#8220;We close this first cycle of proposals by inviting you once again to lose yourself in our <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/Screenshot-2024-09-09-153531.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-42538" title="Screenshot 2024-09-09 153531" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/Screenshot-2024-09-09-153531.png" alt="" width="1248" height="665" /></a><span id="more-42537"></span></p>
<p>world, in our visions and in the soundscape in which we are immersed. Once again we seek your complicity, once again we call you to arms. Because another sound is possible&#8221;. Zu sehen sind das Ambient-Soundscape-Duo Esmera und Stratagem, außerdem eine audiovisuelle Liveshow von Acrartep a.k.a. Eugenio Petrarca (Ab Uno) und eine selbige von God is a Perfect Sine. DJ-Sets runden den Abend ab.</p>
<p>Donnerstag, 12.09.2024<br />
Beginn 22 Uhr<br />
OHM Berlin<br />
Köpenicker Str. 70<br />
10179 Berlin</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/515301867573217"><strong>@ Facebook</strong> </a></p>
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