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	<title>African Paper &#187; Adam Cole</title>
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		<title>GREY MALKIN: Haunted Lives (A Retrospective)</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2026 05:07:02 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/12/hauntinglives.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-49323" title="hauntinglives" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/12/hauntinglives-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Bedenkt man, wie vielfälltig und umfangreich das Werk des schottischen Musikers, Klangkünstlers, Folkforschers und Geistersuchers Grey Malkin &#8211; zunächst mit dem frühen Projekt The Hare &amp; The Moon, dann mit verschiedenen Bands, Kollaborationen und gelegentlich auch solo &#8211; ist, dann muss einem die vorliegende Retrospektive als lange überfällig erscheinen. &#8220;Haunted Lives&#8221;, dessen Titel die Inhalte seiner Arbeiten wunderbar zusammenfasst, versammelt als <span id="more-49322"></span>komprimierter Überblick Malkins Arbeiten aus unterschiedlichen Zeiten und Projekten und demonstriert einmal mehr eine Praxis, die Überliefertes, sei es musikalischer oder erzählerischer Natur, nicht konserviert, sondern durch unerwartete Setzungen neu belebt. Selbstredend passt er damit nur schwerlich in die gängigen Prokrustesbetten der Genrekonventionen, ganz gleich ob es sich dabei nun um folkige oder experimentelle Kategorien handelt.</p>
<p>Der Einstieg mit The Hare &amp; The Moon und dem Stück &#8220;The Midnight Folk&#8221; vom Album &#8220;Wood Witch&#8221; setzt auf hörspielartige Codes. Zwitschernde Vögel, die erdende Klarinette von Gastmsiker Spugweed, Áine O’Dwyers Harfe und Thomas Roberts’ Violine strukturieren zusammen mit Malkins Arrangements ein Szenario zwischen Idyll und Anspannung. Die schnelle Rezitation eines Textes von John Masefield ergänzt diese Spannung ohne Pathos. Das anschließende <a title="GREY MALKIN / KITCHEN CYNICS: We Are All Ghosts" href="https://africanpaper.com/2024/02/24/grey-malkin-kitchen-cynics-we-are-all-ghosts/">&#8220;We Are All Ghosts&#8221; zusammen mit Alan Davidson alias Kitchen Cynics</a> -  vor einigen Jahren der Titelsong einer Sammlung an Singles der beiden &#8211; greift die Idee des Spukhaften anders auf: Wolfsjaulen und sirenenartige Elemente öffnen den Raum für Streicher und einen klagenden Gesang mit nüchternen Gedanken über die Unausweichlichkeit des Todes, zu dem fatalistische Detonationen Akzente setzen.</p>
<p>Mit &#8220;Rossignol&#8221; aus dem Projekt mit Futur Passe folgt ein mittelalterlich angehauchter, zunehmend unruhiger Track mit chorischem französischen Gesang über einem Soundfundament voll monumentaler Wucht. <a title="WIDOW’S WEEDS: The Corn Queen" href="https://africanpaper.com/2023/06/10/widows-weeds-the-corn-queen/">&#8220;The Corn Queen&#8221; von Widow’s Weeds</a>, dem Duo mit Daughters of Grief, verschiebt den Fokus in Richtung rituellen Ambientfolks. Glitzernde Strömungen, eine schwebende Stimme und die dezente Perkussion von Michael Warren erzeugen ein rituelles Setting, das sich nur kurz öffnet, bevor es wieder in die Ausgangsspannung zurückkehrt. Das Textbild weitet sich am Ende ins Existenzielle.</p>
<p>&#8220;Cold Blows The Wind&#8221; von <a title="ÚATH: s/t" href="https://africanpaper.com/2023/04/22/uath-st/">Úath – dem Projekt mit dem irischen Künstler Ruairi O’Baoighill </a>– ist mit schleppenden Takten, knarrenden Bassklängen und der Stimme von Maud The Moth eine spannugnsgeladene Umsetzung einer Ballade, die auch unter dem Titel &#8220;The Unquiet Grave&#8221; bekannt ist, bekannte Versionen stammen u.a. von Joanna Newsome und Faith and the Muse. &#8220;Morgiana&#8221;, erneut von The Hare &amp; The Moons hier einzig vertretenem Album &#8220;Wood Witch&#8221;, lässt mit Glockenspiel, desolaten Streichern, Downtempotakten und einer verwehten Frauenstimme eine entrückte, subtile Umheimlichkeit aufkommen.</p>
<p>In <a title="ASHTORETH / GREY MALKIN: Heretic" href="https://africanpaper.com/2021/04/24/ashtoreth-grey-malkin-heretic/">&#8220;A Cavalcade Of Ravens&#8221;, einer Zusammenarbeit mit dem Belgier Ashtoreth </a>und einer Reihe an Gästen, zu denen neben Sängerin Menaleah nd anderen auch die gesampleten Raben im Titel gehören, offenbart eine reizvoll ambivalente Atmosphäre zwischen wattigem Trost und spanungsvollen Brüchen. Darauf folgt &#8220;The Old Gods Sleep Beneath The Fields&#8221; von <a title="THE BLACK SWAN TRIAD: Metamorphosis" href="https://africanpaper.com/2023/12/23/the-black-swan-triad-metamorphosis/">The Black Swan Triad, deren Kern Ashtoreth, Malkin, Menalaeh, Steve Hermit, Stratosphere und Vinlandsraud bildeten</a>. Nach der anfänglichen Dröhnung, durchzogen von subtilen Kratzgeräuschen, verschieben zerfranste Gitarren den Song für kurze Momente in ein flamencoartiges Setting, bevor wieder geisterhaft schwebende Details übernehmen.</p>
<p>&#8220;Man Of Double Deed&#8221; von Widow’s Weeds beginnt mit sirrenden Streicherflächen und einer schwebenden Sopranstimme, bevor peitschende Percussion und gehetzte Elemente den im Titel angedeuteten zwiespältigen Charakter spiegeln. Mit dem Herausschälen eines klaren Gesangs scheint sich derKreis zu schließen. Von <a title="SEDNA CHRONICLES: Sedna Chronicles" href="https://africanpaper.com/2022/06/18/sedna-chronicles-sedna-chronicles/">Sedna Chronicles – ein gemeinsames Projekt mit Andy Sharp</a> – liegt mit &#8220;Friends Of The Emerald Sun&#8221; eine verspielte, zugleich spannungsvoll-düstere Elektronik vor, die, wie es schon in unserer Besprechung hieß, an spätere Arbeiten einer bekannten britischen Experimentalband erinnert.</p>
<p>&#8220;The Bard Of Eve&#8221; von The Hare &amp; The Moon ist eine ekstatisch-folkige Nocturne, die cinematische Assoziationen aufblitzen lässt, bevor &#8220;Under The Rose&#8221; von Widow’s Weeds (vom Album &#8220;Revenant&#8221;) auf melancholische Streicher, Bassflöte, epische Breite und einen hellen, elegisch anmutenden Sopran kurz vor dem Ende setzt. <a title="TRAPPIST AFTERLAND / GREY MALKIN: The Trappist and the Hare" href="https://africanpaper.com/2020/05/02/trappist-afterland-grey-malkin-the-trappist-and-the-hare/">&#8220;Full Snow Moon&#8221; vom ersten gemeinsamen Longplayer mit Adam Geoffrey Cole</a> alias Trappist Afterland ist das gitarrigste Stück des Albums und entspricht auch am ehesten den gängigen Vorstellungen über Folk, aber es ist auch ein grandioser Song mit fein gesetztem Fingerpicking und Coles fragil gesungenen und gleichsam markanten Strophen über die verschiedenen Vollmonde &#8211; Malkins Spuren finden sich in der dezenten elektronsichen Untermalung und vielleicht auch in der paganen Einfärbung des Songs.</p>
<p>&#8220;Between Trees &amp; Starlike&#8221; des Trios <a title="EMBERTIDES: 7″" href="https://africanpaper.com/2022/01/15/embertides-7/">Embertides</a> – Daughters of Grief, David Colohan und Malkin – setzt dann wieder weitaus stärker auf Elektronik. Der klagende Gesang und die immer dichter werdende Szenerie erzeugen eine unheimliche Steigerung. <a title="MEADOWSILVER: II" href="https://africanpaper.com/2022/05/14/meadowsilver-ii/">Meadowsilver,</a> bestehend aus Gayle Brogan, Malkin und Stephen Stannard, verbinden in &#8220;The Coronation Of The Herring Queen&#8221; folkige Flöten mit einem elektrifizierten Grundgerüst und sanftem Gesang. &#8220;The Wife Of Usher’s Well&#8221; von The Hare &amp; The Moon mit Vocals von God’s Little Eskimo präsentiert sich als über weite Strecken pianobasierte Umsetzung der traditionellen Ballade über die drei toten Söhne, die auch als &#8220;The Unquiet Grave&#8221; bekannt ist, einige Leser kennen vielleicht die Versionen von Joanna Newsome und Faith And The Muse.</p>
<p>Das <a title="GREY MALKIN / FOGROOM: Shoreline Ritual" href="https://africanpaper.com/2024/06/22/grey-malkin-fogroom-shoreline-ritual/">zusammen mit den deutschen Producer Fogroom eingespielte &#8220;A Certain Sense&#8221; </a>entpuppt sich als tremolierende Klanglandschaft, gehalten von einem dezenten Takt. Eine melodiöse Spur – unklar, ob Stimme oder Gitarre – wirkt als ruhender Pol, bevor eine knarrende Rezitation einsetzt. &#8220;C’est A Ville&#8221;, erneut von der Kollaboration mit Futur Passe wirkt wieder mittelalterlich grundiert mit seinen Arrangements für Drehleier, Trommeln und verschiedenen Saiteninstrumenten.</p>
<p>&#8220;When The Moon Is Arisen&#8221;, das Malkin zusammen mit Amanda Votta (Deep Fade, The Spectral Light u.a.) aufgenommen hatte, ist das einzige semi-exklusive Stück der Sammlung und war nur zeitweise auf Soundcloud zu hören gewesen &#8211; über einem Teppich aus dunkler, ambienter Dröhnung bauen knarrende Sounds und ein mysteriöses Flüctern, das in einen Monolog übergeht, nach und nach einen Song auf, der in einer furiosen wilden Jagd kulminiert. Anschließend nutzen Sedna Chronicles in &#8220;The Last Drop&#8221; erneut flüsternde Worte und Synthiedrones, um ein anderesweltliches Setting zu markieren. &#8220;The Singing&#8221; von einem der Alben mit Kitchen Cynics setzt Drönungen, eine entrückte Flöte, Alan Davidsons spröder Rezitation und später liturgisch anmutende Momente ein. Einsame Paukenschläge und eine Frauenstimme führen schließlich zu einem kurzen, hellen Klangmoment.</p>
<p>Den Abschluss bildet Malkins Solostück &#8220;Duddo Five Stones&#8221;, mit Vocals von David Colohan und Woodwind von Alan Davidson. Der großartige, rund fünfzehnminütige Track nutzt melancholische Ambientflächen, Flöten, Streicher und ein wiederkehrendes, leicht vibrierendes Geräusch. Eine Rezitation über die aus der schottischen Folklore bekannten singenden Steine, führt in einen dichten Mittelteil, bevor ein klavierdominierter Schluss folgt, der kurz von knarrenden Elementen durchzogen wird. Der Track wirkt wie ein konzentrierter Blick auf einen Ort, der fast wie ein symbolisches Zentrum von Malkins Werk erscheint.</p>
<p>Die Zusammenstellung zeigt Malkin als jemanden, der die Forderung, Tradition bewusst zu verfremden, verinnerlicht hat und auf seine nur schwer kategorisierbare Weise vieles vorweggenommen hat, was in der Zwischenzeit mit Begriffen wie Folk Horror (oder etwas breiter gefasst: Hauntology) bezeichnet wurde. Die ausgewählten Stücke belegen den Umfang seiner Aktivitäten und die Bandbreite seiner Kollaborationen &#8211; und wer durch diese Compilation erstmals angefixt ist, sollte gerne den zahlreichen Links im Text zu seinem bisherigen Werk folgen, denn die hier versammelten Stücke sind nur eine kleine, gleichwohl beeindruckende und repräsentative Spitze des sprichwörtlichen Eisbergs. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Cruel Nature Records</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3484307083/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Pressing Matters: Benefit für The Terrascopaedia-Magazin</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 02:45:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem Minilabel Apple Tree Lament ist jüngst als Download eine Zusammenstellung mit insgesamt 19 Künstlerinnen und Künstlern veröffentlicht worden, deren Erlös dem The Terrascopaedia-Magazin zugutekommt. The Terrascopaedia ist ein seit 2012 existierendes Magazin, das von Phil McMullen herausgegeben wird, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/04/04/pressing-matters-benefit-fur-the-terrascopaedia-magazin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Minilabel Apple Tree Lament ist jüngst als Download eine Zusammenstellung mit insgesamt 19 Künstlerinnen und Künstlern veröffentlicht worden, deren Erlös dem The Terrascopaedia-Magazin zugutekommt. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/04/a4232765677_101.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-29323" title="a4232765677_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/04/a4232765677_101.jpg" alt="" width="1200" height="1180" /></a><span id="more-29315"></span>The Terrascopaedia ist ein seit 2012 existierendes Magazin, das von Phil McMullen herausgegeben wird, der vorher Ptolemaic Terrascope gemacht hat. Zur Selbstbestimmung <a href="https://www.ptolemaic.org/terrascopaedia/">heißt</a> es: „The Terrascopaedia is an illustrated occasional letterpress music magazine which was first printed in 2012. Issues are published approximately seven months apart. The magazine specialises in covering underground music of a rock, folk and &#8216;psychedelic&#8217; nature. As far as we know, it is the only magazine of its kind in the world, which is hardly surprising given that each page takes around 7 hours to typeset and a further hour to print.&#8221; Das Cover von (dem doppeldeutig betitelten) &#8220;Pressing Matters&#8221;  trägt den Produktionsbedingungen Rechnung.</p>
<p>Auf der Zusammenstellung, die sehr gut zur musikalischen Ausrichtung von The Terrascopaedia passt, ist Trappist Afterland vertreten (Cole steuert einen Song von seinem Album „Seaside Ghost Tales“ bei), Songs Of Blood And Bone interpretieren das Traditional „Twa Corbies“, man hört fragil-entrückten Folkambient von Pefkin (die u.a. bei Meadowsilver mitwirkt). Lauter wird es mit dem Psychrock von Tangle Edge, ruhiger mit Allysen Callery und ihrem melancholischen Folk oder Sharron Kraus, die mit einem Livestück dabei ist, Experimentelles gibt es mit den Drones von The Electric Nature, dem verhallt-mysteriösen Ambientrack &#8220;A Study In Undulation&#8221; von The Phoenix Cube oder den seltsamen Loops von Insect Factory. United Bible Studies besingen, live im Cafe OTO aufgenommen, a capella „Poison Beer“, The Kitchen Cynics &#8220;Farm Lads&#8221;. Mit einem sehr schönen Stück ist Moongazing Hare zu hören: &#8220;Wild Nothing&#8221; ist ein getragenes Folkstück, auf dem das Zusammenspiel von Gitarre und Tarhu zu begeistern weiß.</p>
<p><strong><a href="https://appletreelament.bandcamp.com/">@ Bandcamp</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3054884988/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ADAM GEOFFREY COLE: Fallowing</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/09/08/adam-geoffrey-cole-fallowing/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2021 08:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In musikalischen Gefilden jenseits des Rock, wo Bands meist eher &#8220;Projekte&#8221; um eine zentrale Hauptfigur sind, ist es immer wieder interessant zu fragen, warum sich jemand irgendwann zu einem Soloalbum entscheidet &#8211; vor allem dann, wenn sich die Themenwahl, die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/09/08/adam-geoffrey-cole-fallowing/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/09/cover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-26854" title="cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/09/cover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In musikalischen Gefilden jenseits des Rock, wo Bands meist eher &#8220;Projekte&#8221; um eine zentrale Hauptfigur sind, ist es immer wieder interessant zu fragen, warum sich jemand irgendwann zu einem Soloalbum entscheidet &#8211; vor allem dann, wenn sich die Themenwahl, die stilistische Ausrichtung und auch der kleine Kreis an Mitwirkenden nicht allzu deutlich geändert haben.<span id="more-26853"></span></p>
<p>Der Melbourner Adam Geoffrey Cole, der für mehr als ein Jahrzehnt mit seiner Band Trappist Afterland die alternative Folkwelt bereicherte, ist auf dem erstmals unter seinem eigenen Namen veröffentlichten Album &#8220;Fallowing&#8221; vielen Gewohnheiten treu geblieben: der fragilen Weltentrücktheit seines Saitenspiels und Gesangs, der mystischen Poesie seiner Texte, der schwermütigen und oft zugleich euphorischen Stimmung seiner Songs, der sich durch alle Stücke ziehende Eindruck starker Empathie, der bei aller Versunkenheit kein Gefühl des Abgehobenen, Eskapistischen aufkommen lässt.</p>
<p>Manchmal ist es eine Frage des Mutes, Musik unter dem eigenen Namen zu spielen, doch was &#8220;Fallowing&#8221; zum perfekten Moment dafür macht, ist der sehr persönliche Ton, den das ganze Album über spürbar ist, auch wenn es in dieser Hinsicht eine Fortsetzung des etwas zaghafteren und bisweilen spröderen <a title="TRAPPIST AFTERLAND: Seaside Ghost Tales" href="http://africanpaper.com/2020/10/24/trappist-afterland-seaside-ghost-tales/">&#8220;Seaside Ghost Tales&#8221;</a> sein mag. Und doch unterscheiden die beiden Alben sich sehr, war das finale Trappist-Album doch über viele Strecken eine conclusio, eine Rückschau auf Vergangenes, das (auch) der Trauer eine Stimme gab. &#8220;Fallowing&#8221; blickt ebenfalls zurück, vergegenwärtigt dabei aber v.a. vergangene Momente des Neubeginns.</p>
<p>Das Cover ziert eine Aufnahme aus Coles Kindheitsort Kiama an der Ostküste Australiens &#8211; die Stadt der Geburt, der Mutter, des Sonnenaufgangs über dem Pazifik. Direkt oder indirekt kommt sie immer wieder in den Songs vor, in ihr offenbart sich das Leben als Fabel und Allegorie, sie ist der Schauplatz, an dem man die Verwobenheit von Werden und Vergehen erkundet. Immer wieder kommt der landwirtschaftliche Zyklus des Jahres zur Sprache, Erinnerungen an Breughels Jahreszeiten werden wach, und besondere Bedeutung kommt dem Nicht-Bearbeiten des Landes zu, dem Feld, das man eine Zeitlang brachliegen lässt, worauf auch der Titel des Albums anspielt. Und alles in diesem Schauplatz ist bis zur Beseeltheit symbolisch aufgeladenen.</p>
<p>Man kann viel zu den einzelnen Songs sagen, aber man sollte ihrer Magie keine Gewalt mit dem Seziermesser antun. Die ersten drei Songs allein könnten einen Zyklus von Geburt, Leben und Tod ergeben: Das in seinem Anfangszauber fast rauschhafte &#8220;Pools of Christ&#8221;, das schon nach wenigen Sekunden des Finger Pickings die typische Cole-Handschrift erkennen lässt, das entspannte und gleichsam anrührende &#8220;Life is a Fable&#8221; und das schwermütige &#8220;Bell Tongues&#8221;, das die Vermählung von Leben und Tod von hypnotisierenden Glocken besingen lässt und trotz aller Morbidität ein wunderbarer Ohrwurm ist.</p>
<p>Einige der folgenden Songs greifen solche Themen auf, lassen einen Zauber des Werdens (&#8220;Womb&#8221;, &#8220;Sunrise&#8221;) entstehen oder feiern das Eingebundensein des Lebens in ein größeres, kosmisches &#8220;Fabric of Being&#8221; &#8211; so der Titel eines Liedes, das in einer anderen, elektronischeren Version bereits <a title="TRAPPIST AFTERLAND / GREY MALKIN: II" href="http://africanpaper.com/2020/12/19/trappist-afterland-grey-malkin-ii/">zusammen mit Grey Malkin</a> gespielt wurde. Hier leistet ihm sein Trappist-Kollege Anthony Cornish am Harmonium Gesellschaft, und zusammen haben sie einen Song geschaffen, der die unruhige Exaltiertheit, die sich unter der Oberfläche vieler Stücke Coles findet, einen besonders deutlichen Ausdruck verleiht. Aufgefangen wird diese durch einen für Cole typischen feierlichen Ton, der auch den traurigeren Stücken wie dem mit Inbrunst geschrammelten &#8220;Matins&#8221; mehr als nur eine Brise Glückseeligkeit mitgibt. Solche Songs wissen die Grundstimmung der Hörer aufzugreifen und entfalten so eine ganz individuelle, unvorhersehbare Wirkung.</p>
<p>All dies lässt nichts an Dichte vermissen, weswegen man vielleicht auch erst mit der Zeit registriert, dass die Instrumentierung auf &#8220;Fallowing&#8221; wesentlich zurückgenommener ist als auf den meisten Trappist Afterland-Aufnahmen &#8211; statt Dulcitar, Glocken, vielfacher Perkussion, Banjo, Oud und vielem mehr konzentriert sich hier alles auf Stimme, Gitarre, Harmonium, dezenten Streichereinsatz und eine kurze Drehleiersequenz beim Traditional &#8220;The Saddest Man&#8221;.</p>
<p>Dies alles funktioniert sicher auch aufgrund der Eingängigkeit und Unmittelbarkeit der Songs, deren schwermütig eingefärbte Verzücktheit weniger an die behutsameren &#8220;Seaside Ghost Tales&#8221; anknüpt als an die vorausgegangenen Alben seit <a title="TRAPPIST AFTERLAND: Afterlander" href="http://africanpaper.com/2017/09/16/trappist-afterland-afterlander/">&#8220;Afterlander&#8221;</a>, allen voran <a title="TRAPPIST AFTERLAND: God’s Good Earth" href="http://africanpaper.com/2016/07/16/trappist-afterland-gods-good-earth/">&#8220;God&#8217;s Good Earth&#8221;</a>. Da kann man David Tibet nur zustimmen, wenn er &#8220;Fallowing&#8221; als most poignant in Coles Werk hervorhebt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.sunstonerecords.co.uk/">Sunstone Records</a></strong></p>
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		<title>TRAPPIST AFTERLAND / GREY MALKIN: II</title>
		<link>https://africanpaper.com/2020/12/19/trappist-afterland-grey-malkin-ii/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2020 04:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was macht die gefühlvollen und filigranen Songs von Trappist Afterland, bei denen man die Handschrift Adam Coles so deutlich wahrnehmen kann, eigentlich kompatibel mit den dunklen, bisweilen geradezu monumentalen Soundtracks von Grey Malkin, der vor rund zwanzig Jahren als The &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/12/19/trappist-afterland-grey-malkin-ii/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappistafterlandgreymalkinII.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-23265" title="trappistafterlandgreymalkinII" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappistafterlandgreymalkinII-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Was macht die gefühlvollen und filigranen Songs von Trappist Afterland, bei denen man die Handschrift Adam Coles so deutlich wahrnehmen kann, eigentlich kompatibel mit den dunklen, bisweilen geradezu monumentalen Soundtracks von Grey Malkin, der vor rund zwanzig Jahren als The Hare And The Moon erstmals von sich hören machte, dabei aber als Person immer hinter der Persona der Musik verborgen blieb? Wie schaffen die beiden es, Fragen der<span id="more-23264"></span> persönlichen spirituellen Suche im Medium Song und die Faszination für Folk Horror und filmische Szenarien aus den glorreichen Tagen der Hammer Studios unter einen Hut zu bringen, ohne dass ein Konzept wie Kraut und Rüben daraus entsteht? Dass beide eine folkige Seite haben, sagt alleine nichts aus, denn die ist bei beiden sehr unterschiedlich ausgeprägt.</p>
<p>Wir werden und können das hier nicht beantworten, und wichtiger als die Frage nach dem Warum ist sowieso die Neuigkeit, dass Cole und Malkin nach ihrem Debüt und einer 7&#8243; nun ein zweites Album fertig gestellt haben, bei dem die beiden &#8211; so viel vorweg &#8211; eine noch stärkere, fast bandartige Synthese erreicht haben.</p>
<p>Das schlicht &#8220;II&#8221; betitelte neue Album beginnt mit einem grandiosen Vorspann, der einen mit orchestralen Synthies, Flöten und Dudelsack in ein von Geistern bevölkertes Hochland entführt. Auch die Geister all derer, die noch kommen werden, sind bereits Teil dieser Welt, wie &#8230; in einem kurzen, ungekünstelten Vortrag kundtut. Wer sich dieses spukhafte Land öde und leer vorstellt, ist nicht bis zum folgenden &#8220;Pollen Choir&#8221; vorgedrungen: In weniger als drei Minuten zaubern Cole und Malkin den &#8211; hands down, wie es in der englischsprachigen Welt heißt &#8211; größten Ohrwurm ihrer beider Karrieren aus dem Hut, und was hier mit leidenschaftlichem Gesang, feierlichen Gitarren Glockenspiel und einem barocken Cembalo an wehmütig eingefärbter Inbrunst geboten wird, ist unterkühlteren Gemütern wahrscheinlich schon zu viel.</p>
<p>Gekonnt sind die oft sehr frei und lebendig anmutenden akustischen Elemente in Malkins glasigen Ambientsirup getaucht, doch es ist eine freundliche Einhegung, die nich lähmt, was sie umfasst, sondern allen Details ihre Ungezwungenheit lässt. Beim ungeschliffenen Fabric of Being&#8221;, das mit seinem schwungvollen Geschrammel fast ein lupenreines Teappuststück ist, fungiert die einhegende Elektronik als Verdunkler, gibt dem Stück zusätzliche Emphase.</p>
<p>In abstrakteren Momenten offenbaren die eher soundorientierten Details mehr von ihrem vielfältigen, teilweise trotz der Dunkelheit verspielten Charakter. Der rhythmische Klang einer Säge, die sich in &#8220;Champion red earth&#8221; an Holz abarbeitet, hypnotisiert den Hörer, und wenn man nicht aufpasst, entgehen einem glatt die anrührenden Melodie, die aus dem Zusammenspiel zweier Gitarren und eines Mellotrons entsteht. &#8220;On the Cross&#8221; ist ein fast rauschhaft-entrücktes längeres Stück, erst nach und nach fällt auf, dass sich unter seiner Oberfläche Dramatisches zusammenbraut. &#8220;The Seed Hatched a Sparrow&#8221; mit dem besinnlichen Gesang Gayle Brogans (bekannt von ihrem Projekt Pefkin und dem u.a. mit Malkin betriebenen Band Meadowsilver) bereitet einen dann auf einen ambienten Ausklang vor.</p>
<p>Den meint man im abschließenden &#8220;A Dream of Kyle Rhea&#8221; auch zu bekommen, doch wenn opulente Pauken und die vom Intro bekannten Flöten und Dudelsäcke zum Gegenzoom ausholen, klingt das eher nach einem Cliffhanger als nach einem harmonischen Abschluss. Ich hoffe, dass das ein gutes Omen ist, und man die beiden noch oft zusammen hören wird. (U.S.)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1505292257/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2088834013/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Es ist einfach das Gewebe des Seins. Interview mit Trappist Afterland</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2020 05:08:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Adam Cole]]></category>
		<category><![CDATA[Adam Geoffrey Cole]]></category>
		<category><![CDATA[Trappist Afterland]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn der australische Folkmusiker Adam Geoffrey Cole irgendwann im neuen Jahr seine erste Solo-LP herausbringen wird, wird diese aller Wahrscheinlichkeit nach nicht die typischen Eigenschaften eines Debüts aufweisen, dieses Frische, Forsche, noch unbeholfen Suchende, da Cole bereits seit zehn Jahren &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/11/14/es-ist-einfach-das-gewebe-des-seins-interview-mit-trappist-afterland/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappistafterland6.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-23050" title="trappistafterland6" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappistafterland6-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn der australische Folkmusiker Adam Geoffrey Cole irgendwann im neuen Jahr seine erste Solo-LP herausbringen wird, wird diese aller Wahrscheinlichkeit nach nicht die typischen Eigenschaften eines Debüts aufweisen, dieses Frische, Forsche, noch unbeholfen Suchende, da Cole bereits seit zehn Jahren mit Trappist Afterland aktiv war, von denen es beinahe jedes Jahr ein neues Album gab. Dass seine Musik auch weiterhin das Resultat einer ständigen<span id="more-22967"></span> Suche bleiben wird, ist allerdings anzunehmen: Trappist Afterland avancierten nicht nur kurz nach ihren noch eher experimentell-psychedelischen Anfängen zu einem Qualitätsgaranten dunkler, mystischer Folkmusik, sie waren immer auch ein Dokument einer spirituellen Suche, das den Sänger und Multiinstrumentalisten, der das Projekt mit zahlreichen Mitstreitern betrieb, von der christlichen Orthodoxie in gnostisch-esoterische Gefilde und zurück begleitete. Was daraus lyrisch und atmosphärisch entstand war stets von einer Intensität, die auch weniger spirituell orientierte Hörer in ihren Bann ziehen konnte. Mit &#8220;Seaside Ghost Tales&#8221; erschien vor kurzem das finale und vielleicht umfassendste Trappist-Album, das den Abschluss der Bandgeschichte einleitete. Es enthält mit einer Vielzahl an meist akustischen Instrumenten aus dem Fundus westlicher und orientalischer Musiktraditionen und leidenschaftlich vorgetragenen Texten alle wesentlichen Elemente, die man bei Trappist Afterland sucht und findet. Im folgenden Interview sprachen wir mit Cole über das aktuelle Album, seinen Blick auf Vergangenes, über Zukünftiges und vieles mehr.</strong></p>
<p><a title="It’s simply the fabric of being. Interview with Trappist Afterland" href="http://africanpaper.com/2020/11/14/its-simply-the-fabric-of-being-interview-with-trappist-afterland/"><strong>English Version</strong></a></p>
<p><em><strong>Trappist Afterland existiert seit etwa zehn Jahren. Blickst du manchmal zurück, und wenn ja, wie denkst du über all die Sachen, die du in dieser Zeit geschaffen hast?</strong></em></p>
<p>Ich denke, in gewisser Weise ist es immer wichtig, in die Vergangenheit zurückzublicken und deine Arbeit zu analysieren, um den Kern dessen zu verstehen, was du erreicht hast und was du in der Zukuft machen willst. Es ist jedoch wichtig, darauf zu achten, dass man nicht zu dem Punkt kommt, an dem man sich zu sehr an der Vergangenheit orientiert oder sich zu sehr wiederholt. Wann immer wir ein neues Trappist-Album gemacht haben, war es ein neues Kapitel im Buch der Trappisten.</p>
<p>Ich habe jedes Album immer als eine Art Erklärung und Reflexion darüber gesehen, wie es gerade in meinem Kopf aussieht und so ich gedanklich stehe. Möglicherweise hatten die ersten beiden Alben einen eher orthodoxen Ansatz in der Bildsprache und in den Texten, da ich mich zu dieser Zeit mehr für das orthodoxe Christentum und den Katholizismus interessiert hatte. Seltsamerweise sind diese ersten 2 oder 3 Alben musikalisch gesehen unsere experimentellsten, obwohl die Texte selbst von einem eher traditionellen Ort kommen.</p>
<p>Als wir begannen, Afterlander, God&#8217;s good earth und Se(VII)en aufzunehmen, erreichte mein Interesse und meine regelrechte Besessenheit von Mystik, Gnostizismus und den esoterischeren Formen des Christentums und der östlichen Mystik ihren Höhepunkt. Ich war gerade der Apostolischen Johanitischen Kirche (einer amerikanischen gnostischen Organisation) beigetreten und begann, an Treffen im Melbourner Zweig der Kirche teilzunehmen. Für mich war das eine aufregende kreative Zeit. Die Musik kam floss leicht aus mir heraus, und ich lernte sehr viel über mich und die Welt.</p>
<p>Obwohl die Alben alle sehr unterschiedlich sind, habe ich sie immer als Teile eines großen Puzzles gesehen, aber sie sind alle miteinander verwoben und haben sich im Laufe der zehn Jahre, in denen wir an der Musik arbeiteten, auseinander heraus entwickelt.</p>
<p>Insgesamt bin ich sehr stolz auf jedes einzelne der 9 Alben.</p>
<p>Sie alle haben ihren Platz, und jedes einzelne erinnert mich daran, wo mein Kopf beim Schreiben und Produzieren dieser Alben war.</p>
<p><em><strong>Die Dinge, die die Alben zusammenhalten, wiegen also mehr als die Veränderungen&#8230;</strong></em></p>
<p>Ich schätze, in gewisser Weise geht es bei jedem Song letztlich um dasselbe.<br />
Es geht darum, Gott in jedem und allem zu sehen und zu versuchen, zu einer solchen Höhe aufzusteigen, dass man würdig wird, an einer solchen Natur teilzuhaben.<br />
Jedes Lied und jedes Album enthält diese Botschaft auf die eine oder andere Weise.<br />
Und eine solche Entwicklung dauert normalerweise ein Leben lang, denke ich.</p>
<p>Aber das geschieht unabhängig davon, ob wir daran arbeiten, ob wir es wollen oder nicht. Eine solche Natur ist uns, glaube ich, allen gemeinsam, ob man daran glaubt oder nicht. Es ist einfach das Gewebe des Seins.</p>
<p>Das ist jedenfalls, was ich glaube.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappistafterland1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23051" title="trappistafterland1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappistafterland1.jpg" alt="" width="1080" height="720" /></a></p>
<p><em><strong>Was sind deine schönsten Erinnerungen aus dieser Zeit?</strong></em></p>
<p>Abgesehen von den Aufnahmen, die ich immer gerne mache (ich finde den ganzen Prozess berauschend), wäre es wohl eine Tournee.</p>
<p>Meine liebsten Erinnerungen sind die 4 Tourneen, die wir im Vereinigten Königreich und im restlichen Europa gemacht haben. Auf diesen Tourneen habe ich lebenslange Freundschaften geschlossen, ganz zu schweigen davon, dass ich einige meiner einflussreichsten Lieblingskünstler kennen und schätzen gelernt habe.</p>
<p>Da ich in Australien lebe, hätte ich nie gedacht, dass ich einmal Leute wie David Tibet (Current 93), David Colohan und Alison O&#8217;Donnell (United bible studies, Mellow Candle), Tony Durant (Fuchsia), Alan Davidson (kitchen cynics), Revolutionary Army of the Infant Jesus etc etc. kennen lernen und Zeit mit ihnen verbringen würde. Das waren alles Leute, deren Musik mich in meinen Zwanzigern und Dreißigern so tief beeindruckt hat, dass es etwas ganz Besonderes war, sie kennen zu lernen.</p>
<p>Auch bei einer Terrascope-Veranstaltung (Woolf 2) im Jahr 2019 spielen zu dürfen, zählt dazu. Ich hatte durch das Magazin von so viel großartiger Undergroundmusik gehört. Eswarlange Zeit mieine erste Quelle, und fürmich ging ein großer Wunsch in Erfüllung, den Gründer derZeitschrift kennen zu lernen und mit so vielen erstaunlichen Acts beim letzten Festival zu spielen.</p>
<p><em><strong>Was sind deiner Meinung nach die größten Unterschiede, wenn man die frühen Platten mit den neueren vergleicht? Denkst du, dass sich deine Ideen und deine Musik sehr verändert haben?</strong></em></p>
<p>Wie gesagt gibt es immer und wird es immer verbindende Themen in all meiner Musik geben, aber ich glaube, in letzter Zeit bin ich mehr daran interessiert, traditionellere Musik zu schreiben und aufzunehmen.</p>
<p>In den frühen Tagen war ich ziemlich besessen davon, herausfordernde, seltsame, aber hoffentlich schöne und bewegende Folkmusik zu machen. Musik, die Menschen herausfordert. In jüngerer Zeit bin ich, glaube ich, vor allem daran interessiert, traditionelleren, schönen Folk zu spielen, Musik, die den Leuten hoffentlich ein gutes Gefühl vermittelt. Ich fand immer, wenn ich mir Sachen wie Nic Jones, Anne Briggs usw. anhörte, gab mir das dieses Kribbeln im Rücken, das fast wie eine warme Decke über der Psyche ist.</p>
<p>Seien wir ehrlich, die Welt ist im Moment schon herausfordernd genug, mir geht es vor allem darum, dass sich die Leute getröstet und glücklich fühlen, während sie zuhören.</p>
<p>Daher der Verzicht auf den Trappist-Nickname und das Solo mit meinem Trappist-Partner Anthony Cornish unter meinem bürgerlichen Namen (Adam Geoffrey Cole).</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=202815556/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2227532576/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>In &#8220;Seaside Ghost Tales&#8221; dreht sich viel um Verlusterfahrungen und den Abschied von Liebgewonnenem. Waren dies Dinge, die du unbedingt noch ausdrücken wolltest, bevor du das Trappistkapitel zum Abschluss bringst?</strong></em></p>
<p>&#8220;Seaside Ghost Tales&#8221; war der Katalysator für den Abschluss des Projekts.</p>
<p>Als ich das Album schrieb und aufnahm, machte ich viele persönliche Veränderungen durch und suchte einen Psychologen auf, der mir helfen sollte, mit einigen vergangenen Traumata aus meiner Kindheit umzugehen, die ich nie ganz gelöst hatte. Das Album befasst sich vollständig mit diesem Prozess.</p>
<p>Nachdem ich das Album fertig gestellt hatte, wurde mir klar, dass es das letzte Album sein musste, das ich unter dem Namen Trappist aufnehme. Es fühlte sich fast wie eine Art Exorzismus an und wie ein wirkliches Auspacken meines vergangenen Lebens und eine Art Ende.</p>
<p>Während dieses Prozesses habe ich gelernt, vielen Menschen aus meiner Kindheit zu verzeihen, und ich habe viel darüber gelernt, wie ich bestimmte Dinge verarbeite und warum ich in bestimmten Situationen und Szenarien so handle, wie ich es tue. Ich habe auch begriffen, wie tief dies alles mit meiner Kindheit verbunden war, als ich in einer Kleinstadt mit einem liebevollen, aber kontrollierenden, temperamentvollen und manchmal aggressiven Vater aufwuchs.</p>
<p>Mit diesem Album fühlt es sich wirklich an wie das Ende einer Ära und der Beginn einer neuen.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappist6.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-23052" title="trappist6" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappist6-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Ungefähr innerhalb des letzten Jahres habe ich mich auch vom Gnostizismus gelöst und bin zu einer traditionelleren Form des Glaubens zurückgekehrt. Obwohl ich durch mein Studium der Gnostik so viel gelernt habe, verlor ich die wirkliche persönliche Verbindung mit Christus und dem Göttlichen, und ich habe gelernt, dass ein traditionellerer, orthodoxer Ansatz für mich mehr Früchte zu tragen scheint.</p>
<p>Ich würde jedoch nie etwas daran ändern, denn während des gesamten Prozesses der Abkehr vom Katholizismus und der Hinwendung zu esoterischeren Ansätzen habe ich ein gesünderes und fundierteres Verständnis der verborgenen und enthüllten Geheimnisse der Spiritualität und des Kosmos erlangt. Es ist hoffentlich an der Zeit, das, was gepredigt wird, auf eine praktischere Art und Weise umzusetzen.</p>
<p><em><strong>Das Album ist dann in jedem Fall sehr persönlich ausgefallen&#8230;</strong></em></p>
<p>Auf jeden Fall. Alle Geschichten und Charaktere auf dem Album basieren auf persönlichen Erfahrungen und Menschen, die ich kenne oder gekannt habe.</p>
<p>Geistergeschichten einer Zeit und eines Ortes, alles Dinge, die mir oder meinen Freunden passierten, als ich in meiner Heimatstadt Kiama aufwuchs.</p>
<p><em><strong>&#8220;Seaside Ghost Tales&#8221; ist ein ziemlich langes Album, das aber an keiner Stelle langatmig wirkt. An welchem Punkt des Schreib- und Aufnahmeprozesses wurde klar, dass es 16 Lieder umfassen würde?</strong></em></p>
<p>Es ist sehr stark in 2 Teile gegliedert.</p>
<p>Teil eins wurde in meiner Heimatstadt mit meinem besten Freund aus meiner Kindheit, Stephen Holmes, kurz vor COVID aufgenommen.</p>
<p>Der zweite Teil wurde mit meinem TA-Musikpartner Anthony Cornish hier in Melbourne während der ersten COVID-Sperre aufgenommen.</p>
<p>Ursprünglich sollte es ein Einzelalbum werden, aber die Songs kamen immer wieder, und sie alle waren miteinander verbundene Geistergeschichten aus meiner Kindheit in Kiama, das an der Südküste von New South Wales in Australien liegt. Ich hätte es wirklich vorgezogen, kein Doppelalbum zu machen, aber es stellte sich heraus, dass ich es tun musste, da ich keinen der 16 Titel ausschließen konnte. Ich habe wirklich versucht, es auf ein Album zu reduzieren, aber es lief einfach nicht so, wie es nötig gewesen wäre.</p>
<p><em><strong>Wie sollte man sich an Trappist Afterland erinnern?</strong></em></p>
<p>Hoffentlich als eine hart arbeitende Band, die versuchte, aufrichtige und herausfordernde Folkmusik zu schreiben. Wir haben uns nie um Trends gekümmert und immer genau das getan, was uns in der jeweiligen Zeit inspiriert hat. Es ist auch einfach nur ein Tagebuch über meine persönliche und spirituelle Entwicklung als etwas schüchterner, leicht besessener Mensch <img src='https://africanpaper.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3377299390/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=4004758540/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Würdest du &#8220;Seaside Ghost Tales&#8221; als eine Art Zusammenfassung oder Resümee betrachten?</strong></em></p>
<p>Ohne jeden Zweifel.</p>
<p>Es fühlte sich an, als sei es das letzte Kapitel in der musikalischen Trappist Afterland-Erzählung.</p>
<p><em><strong>Wie ist die Situation in Australien heute nach den Buschbränden und während der immer noch andauernden Pandemie? Ich erinnere mich, dass du schon mal ans Wegziehen dachtest&#8230;</strong></em></p>
<p>Die Situation in Melbourne ist im Moment besser. Während der 2. Welle verbrachten wir 18 Wochen in einem ziemlich engen Lockdown, aber jetzt scheint es, als ob wir wieder obenauf sind. Seit 6 Tagen keine Fälle. Mit gedrückten Daumen geht es auf dem gleichen Weg weiter. Was die Buschfeuer betrifft, so können sie sicher nicht so schlimm sein wie der Feuersturm im letzten Jahr. Allerdings ist es hier noch nicht zu heiß, im Dezember, wenn die Hitzewellen zuschlagen, werden wir es sehen.</p>
<p>Ich würde aber gerne eines Tages ins Ausland nach Europa oder Großbritannien ziehen, wenn dieses Covid-Gemetzel nachgelassen hat.</p>
<p><em><strong>Heutzutage scheint es unvermeidlich zu fragen, inwieweit die Corona-Pandemie dich persönlich und kreativ beeinflusst hat.</strong></em></p>
<p>Ich hatte viel Zeit zu schreiben, das ist sicher.</p>
<p>Das ganze neue Soloalbum &#8220;Fallowing&#8221; (dt. &#8220;Brachliegend&#8221;) habe ich während des ersten und zweiten Lockdowns geschrieben. Obwohl das Album nicht unbedingt von der Pandemie handelt, war es unmöglich, dass es davon nicht beeinflusst werden würde, und der Titel des Albums drückt das ganz offensichtlich aus.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappistafterland9.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-23053" title="trappistafterland9" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappistafterland9.jpg" alt="" width="1024" height="715" /></a></p>
<p><em><strong>Ist die Live-Musik-Szene in Australien wesentlich anders als z.B. in Europa?</strong></em></p>
<p>Sehr stark sogar. Um ganz ehrlich zu sein, fühle ich mich in meinem eigenen Land ein wenig entfremdet. Nicht viele Leute spielen die Art von Musik, wie wir sie spielen, daher ist es manchmal schwierig, Shows zusammenzustellen. Ich habe festgestellt, dass das Publikum in Großbritannien, in Europa und in den Staaten sehr viel empfänglicher ist. Wir verkaufen auch den Großteil unserer Veröffentlichungen im Ausland und nicht hier in Oz. Ich liebe Australien, aber es ist wohl nicht sehr wahrscheinlich, dass meine Frau und meine Tochter mit mir nach Übersee ziehen werden.</p>
<p>Zwischen dem und der Pandemie stelle ich mir also vor, dass ich zumindest in naher Zukunft in Australien sein werde, und das ist in Ordnung.</p>
<p><em><strong>Bei den Aufführungen in Berlin haben einige Musiker von Constantine bei Trappist Afterland mit auf der Bühne gestanden, und ich denke, du bist ohnehin ein leidenschaftlicher Kollaborateur. Wie wichtig sind Zusammenarbeiten für dich als Musiker und was macht einen guten Kollaborateur oder Bandkollegen aus?</strong></em></p>
<p>Ich hatte eine wunderbare Zeit mit Constantine und seiner Band auf dieser Tournee, obwohl es ein unglaublich hektischer Zeitplan war, deshalb waren alle völlig erschöft, als wir in den Niederlanden ankamen. Die Musik von Constantine ist fabelhaft, er ist ein sehr begabter Songschreiber und Arrangeur.</p>
<p>Im Jahr 2020 hatte ich das Glück, mit Grey Malkin an einem Album zu arbeiten, und wir stehen kurz vor der Veröffentlichung des Nachfolgealbums. Ich habe das Gefühl, dass Grey und ich echte Seelenverwandte sind, weswegen ich die Zusammenarbeit mit ihm sehr genossen habe. Ich kann mir vorstellen, dass dies ein fortlaufendes Projekt mit ihm sein wird.</p>
<p>Ich habe auch eine Single mit einer meiner Lieblingsfolksängerinnen gemacht &#8211; Kathleen Yearwood aus Kanada. Es hat wirklich Spaß gemacht, ihre erstaunlich schöne Stimme zusammen mit der Musik von Trappist zu hören. Sie ist auch eine wundervolle Seele.</p>
<p>Bei der Frage nach guter Zusammenarbeit komme ich an meinem langjährigen Trappist-Partner Anthony Cornish nicht vorbei. Wir arbeiten jetzt seit über zwei Jahrzehnten zusammen, und es macht sehr viel Spaß und es ist einfach, mit ihm Musik zu machen. Wenn man so lange mit jemandem zusammenarbeitet, ist es fast so, als könne man bei der Arbeit im Studio die Gedanken des anderen lesen. Er ist einer meiner besten Freunde, und ich kann mir nicht vorstellen, nicht mit ihm zu arbeiten.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=289845086/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2949821064/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Bei unserem vorigen Interview erwähntest du eine geplante Split-Veröffentlichung (ein Tape) mit Stone Breath. Wird das noch realisiert werden?</strong></em></p>
<p>Ich bezweifle leider, dass es dazu kommt, ich habe schon eine Weile nichts von Timothy gehört, aber ich wäre immer offen dafür. Ich verehre Stone Breath, und ihre Musik hat großen Einfluss auf unsere Musik gehabt.</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappistafterland5.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-23054" title="trappistafterland5" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappistafterland5-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Gibt es noch andere Künstler (musikalische, visuelle usw.), mit denen du gerne zusammenarbeiten würdest?</strong></em></p>
<p>Ich würde gerne irgendwann einmal etwas mit David Tibet machen, niemand schreibt meiner Meinung nach erstaunlichere und eindrucksvollere Musik als er. Vielleicht eines Tages, aber er ist ein vielbeschäftigter Mann. Es wäre auch cool, etwas mit Alasdair Roberts zu machen, aber ich habe ihn nur einmal ganz kurz getroffen, aber man kann nur hoffen.</p>
<p>Wir haben Pläne, 2021 eine Split-Veröffentlichung mit Walker Phillips (San Franciscos bestem neuen Acid-Folk-Troubador) zu machen, und ich möchte hoffentlich auch ein oder zwei Lieder mit meinem guten Freund Jon Chinn machen.</p>
<p>Apropos Jon Chinn, sein neues Album &#8220;Golitha&#8221; erscheint demnächst über das Label Trace, es ist hervorragend.<br />
Ich bin super aufgeregt, und ich kann kaum erwarten, es in voller Länge auf Vinyl zu hören.</p>
<p><em><strong>Was sind heutzutage deine Lieblingsplatten (Folk oder andere)?</strong></em></p>
<p>Also viele &#8211; viele traditionelle Sachen und Künstler aus dem Themen- und Trailer-Label habe ich in letzter Zeit regelmäßig gehört. Viel zu viele, um sie alle zu erwähnen &#8211; ich habe die letzten Veröffentlichungen von Alula Downs sehr genossen. Sie sind ein großartiges Duo.</p>
<p>Ich frage mich, wie stark der Einfluss deines Landes, seiner Landschaft und Kultur(en) auf deine Musik ist. Es mag ein Klischee sein, aber viele Bilder, die ich von Australien gesehen habe, erinnern an etwas Altes, Prähistorisches, das ich automatisch mit der irgendwie mythologischen Atmosphäre deiner Musik verbinde. Kannst du mit dieser Assoziation etwas anfangen?</p>
<p>Die Landschaft, insbesondere die australische Umgebung, hat meine gesamte Arbeit immer massiv beeinflusst. Schon als ich in meiner Jugend anfing, Lieder zu schreiben, war das für mich enorm wichtig.</p>
<p>Australien hat so viele verschiedene Arten von Orten zum Erkunden &#8211; in den zerklüfteten Küstenlinien, dem Regenwald, den Wüsten und Ebenen gibt es eine Fülle von Formen und Gerüchen, von denen man beim Komponieren beeinflusst werden kann.</p>
<p><em><strong>Wir wollen nicht allzu neugierig sein, aber denkst du, dass etwas von der typischen Trappist-Atmosphäre auch bei den kommenden Arbeiten noch erkennbar sein wird?</strong></em></p>
<p>Zweifellos.</p>
<p>Die neuen Werke (wenn auch etwas zurückgenommener) werden thematisch und vom Sound her noch sehr nah an Trappist sein. Es gibt immer noch nur Anthony und mich, also wäre es schwer, sich dem zu entziehen. Aber obwohl es ähnlich ist, hoffe ich, dass es einen frischen Klang haben und irgendwie eine positivere und beruhigendere Atmosphäre einfangen wird.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappistafterland8.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23055" title="trappistafterland8" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappistafterland8.jpg" alt="" width="731" height="731" /></a></p>
<p>Es werden immer noch viele verschiedene Instrumente verwendet werden, und die Themen werden sich immer noch stark mit Spiritualität und der Suche nach Verbindung und allen möglichen gotterbärmlichen Texten befassen <img src='https://africanpaper.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber es ist schön, ein Kapitel zu beenden und ein neues anzufangen. 2020 war ein sehr fruchtbares, aber auch ein sehr hartes Jahr, also auf den Neuanfang!</p>
<p><em><strong>(Interview: M.G. &amp; U.S., Übersetzung: U.S. &amp; N. Seckel) </strong></em></p>
<p><em><strong></strong></em><strong>Trappist Afterland  @  <a href="https://trappistafterland.bandcamp.com/">Bandcamp</a>   |   <a href="https://www.discogs.com/de/artist/4557295-Trappist-Afterland">Discogs</a>   |   <a href="https://www.facebook.com/trappistafterland/">Facebook</a>   |   <a href="https://www.instagram.com/trappistafterland/">Instagram</a>  </strong></p>
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		<title>It&#8217;s simply the fabric of being. Interview with Trappist Afterland</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2020 05:08:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[When Australian folk musician Adam Geoffrey Cole releases his first solo LP sometime in the new year, it will most likely not show the typical characteristics of a debut, this fresh, bold, still a bit awkward aura of experimentation, as &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/11/14/its-simply-the-fabric-of-being-interview-with-trappist-afterland/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappistafterland6.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-23050" title="trappistafterland6" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappistafterland6-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>When Australian folk musician Adam Geoffrey Cole releases his first solo LP sometime in the new year, it will most likely not show the typical characteristics of a debut, this fresh, bold, still a bit awkward aura of experimentation, as Cole had already been active with Trappist Afterland for ten years with a new album almost every year. However, we can assume that his music will continue to be the result of a constant search: Trappist Afterland not only advanced to<span id="more-22965"></span> a quality guarantee of dark, mystical folk music shortly after their still rather experimental and psychedelic beginnings, they were also a document of a spiritual search, which accompanied the singer and multi-instrumentalist, who ran the project with numerous friends, from Christian Orthodoxy to Gnostic-esoteric realms and back. The lyrical and atmospheric result was always of an intensity that is capable of captivating even less spiritually oriented listeners. With &#8220;Seaside Ghost Tales&#8221; the final and perhaps most comprehensive Trappist album was recently released, which marked the end of the band&#8217;s history. With a variety of mostly acoustic instruments from the large pool of the traditions of Eastern and Western music and with passionately performed lyrics, it contains all the essential elements that one searches for and finds in Trappist Afterland. In the following interview we talked with Cole about his latest album, his view of the past, the future and much more.</strong></p>
<p><em><strong>Trappist Afterland has existed for about ten years now. Are you sometimes in the mood for looking back, and if yes, how happy are you with what you have created and how it all went?</strong></em></p>
<p>I guess in a sense It&#8217;s always important to look back and analyse your past work, so as to understand the core of what you&#8217;ve done and where you want to go in the future. It&#8217;s important to be mindful though to not get to the point of allowing yourself to become too derivative, or repeat yourself too much. Whenever we&#8217;ve done a new Trappist album it&#8217;s always kind of been a sort of new chapter in the book of trappist, if that makes sense?</p>
<p>I&#8217;ve always seen each album as an explanation and reflection on where my head is at in that moment of time, especially where I&#8217;m at spiritually. Possibly the first couple of albums had a more orthodox approach in the imagery and lyrics, as at that time I was more interested in orthodox Christianity and Catholicism. Strangely enough though musically those first 2 or 3 albums are our most experimental sounding even though the lyrics themselves come from a more traditional place.</p>
<p>As we started to record &#8220;Afterlander&#8221;, &#8220;God&#8217;s good earth&#8221; and &#8220;Se(VII)en&#8221; my interest and downright obsession with mysticism, Gnosticism and the more esoteric forms of Christianity and Eastern mysticism reached its peak, I&#8217;d just joined the Apostolic Johanite church (an American Gnostic organisation) and started attending meetings in the Melbourne branch of the church. For me that was such an exciting creative time, music was coming very easily and I was learning so much about myself and the world.</p>
<p>So although the albums are all quite different I&#8217;ve always seen them as pieces in a big puzzle, they are all linked and have evolved from one another over the decade or so we were working on the music.</p>
<p>Overall I&#8217;m very proud of each and everyone of the 9 albums.</p>
<p>They all have their place and each one reminds me of where my head was when writing and producing them.</p>
<p><em><strong>So the things that hold the albums together weigh more than the changes&#8230;</strong></em></p>
<p>I guess in a sense, at the end of the day every song is about the same thing.<br />
It&#8217;s about seeing God in everyone and everything, and trying to ascend to such a height that, one may become worthy of sharing in such a nature.<br />
Every song and every album contains that message in one way or another.<br />
And such an evolution normally takes lifetimes I imagine.</p>
<p>But with our without any work, whether we want it or not.<br />
Such a nature we all share I think. Whether or not one believes it or not.<br />
It&#8217;s simply the fabric of being.</p>
<p>That&#8217;s what I believe anyway.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappistafterland11.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23057" title="trappistafterland1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappistafterland11.jpg" alt="" width="1080" height="720" /></a></p>
<p><em><strong>What are the most fond memories you cherish?</strong></em></p>
<p>I guess besides recording, which I always love doing (I find the whole process intoxicating), it would be touring.</p>
<p>My fondest memories are the 4 tours we did of the UK and greater Europe. I made lifelong friends on those tours, not to mention getting to meet and become friends with some of my biggest influences and favourite artists.</p>
<p>Living in Australia, I never thought I&#8217;d get to meet and spend time with folks like David Tibet (current 93), David Colohan and Alison O&#8217;Donnell ( United bible studies, Mellow Candle), Tony Durant (Fuchsia) Alan Davidson (kitchen Cynics), Revolutionary Army of the Infant Jesus etc etc.These were all people whose music had such a profound effect on me when I was in my twenties and thirties, so meeting them has certainly been a highlight.</p>
<p>Also getting to play at a terrascope event (Woolf 2) in 2019. I had heard of so much great underground music through that publication, and it was my all time favourite, so getting to play and meet the founders of the magazine and play with so many amazing acts at the last festival was surely a bucket list tick for me.</p>
<p><em><strong>What would you say are the biggest differences, if you would compare the founding days of Trappist Afterland to today? Do you feel that you, your ideas and your music have changed a lot?</strong></em></p>
<p>As I said before there are always, and always will be connecting themes to all the music I make, but I guess recently I&#8217;ve become more interested in writing and recording more traditional music.</p>
<p>In the early days I was quite obsessed with making challenging, strange but hopefully pretty and moving folk music. Music that would  challenge people. I think more recently though I&#8217;m most interested in creating more traditional pretty sounding folk music, music that will hopefully make folks feel good. I always found when listening to stuff like Nic jones, Anne Briggs etc etc it gave me that spine tingling feeling that is almost like a warm blanket over your psyche.</p>
<p>Let&#8217;s face it, the world at the moment is challenging enough, I&#8217;m most interested in making people feel at ease, comforted and happy when they listen at the moment.</p>
<p>Hence the dropping of the Trappist moniker and going solo with my Trappist musical partner Anthony Cornish under my human name (Adam Geoffrey Cole)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=202815556/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2227532576/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>&#8220;Seaside Ghost Tales&#8221; deals a lot with loss and letting go. Would you say that it is something you needed to express before you close the Trappist chapter?</strong></em></p>
<p>&#8220;Seaside Ghost Tales&#8221; was the catalyst for finishing the project.</p>
<p>When I was writing and recording the album, I was undergoing a lot of personal changes, and seeing a psychologist to help deal with some past traumas from my childhood that I&#8217;d never resolved completely. The album completely deals with that process.</p>
<p>After I&#8217;d finished the album, it became completely apparent to me that it would have to be the last album I did under the Trappist moniker. It felt almost like an exorcism of sorts, and a real unpacking of my past life, and an ending of sorts.</p>
<p>I learnt to forgive a lot of people from my childhood during the process and learnt so much about how I process certain things, and why i act as i do in certain situations and scenarios. I also came to understand how this was all profoundly linked to my childhood, growing up in a small town, with a loving, but controlling, temperamental and sometimes aggressive Father.</p>
<p>With this album it really feels like the end of an era, and the start of a new one.</p>
<p>In the last year or so I&#8217;ve also been getting away from Gnosticism and back into a more traditional form of belief and worship. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappist6.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-23052" title="trappist6" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappist6-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Although I learnt so much from my studies in Gnosticism I found myself losing that real personal connection with the Christ and the divine, and I&#8217;ve come to understand for me a more traditional, orthodox approach seems to harvest more fruit.</p>
<p>I&#8217;d never change a thing though, as it was through the whole process of getting away from Catholicism and delving into more esoteric leanings, I&#8217;ve been able to have a healthier and more informed grasp on the hidden and exposed mysteries of spirituality and the cosmos. Time to practice what is preached in a more practical way, hopefully.</p>
<p><em><strong>It&#8217;s a very personal album&#8230;</strong></em></p>
<p>Most certainly. All the stories and characters on the album are all based on personal experiences and folks I know or have known.</p>
<p>Ghost stories from a time and place, all things that happened to me or my friends growing up in my home town of Kiama.</p>
<p><em><strong>&#8220;Seaside Ghost Tales&#8221; is a long album which not once feels lengthy. At what point in the writing/recording process did it become clear that it would consist of 16 songs?</strong></em></p>
<p>It is very much divided into 2 parts.</p>
<p>Part one was recorded in my hometown with my childhood best friend Stephen Holmes just before COVID.</p>
<p>Part two was recorded with my TA musical partner Anthony Cornish here in Melbourne during the first COVID lock down.</p>
<p>it was originally meant to be a single album, but the songs kept coming, and they were all connected ghost stories from my childhood home of Kiama, which is on the south coast of New South Wales in Australia. I really would have preferred to have not done a double album, but it became apparent I had to, as I couldn&#8217;t let go of any of the 16 tracks on it. Believe me I tried to edit it down to one album, but it just didn&#8217;t flow as It needed to.</p>
<p><em><strong>What should Trappist Afterland be remembered as?</strong></em></p>
<p>Hopefully as a hardworking band, who tried to write sincere and challenging folk music. We Never cared about trends, and always did exactly what was inspiring us at the time. It&#8217;s also simply a journal of one&#8217;s, or my spiritual development as an awkward, slightly obsessive human <img src='https://africanpaper.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3377299390/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=4004758540/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Would you call &#8220;Seaside Ghost Tales&#8221; something like a summing up, a conclusion or something like this?</strong></em></p>
<p>Without a doubt.</p>
<p>It felt as though it was the final chapter in the Trappist Afterland musical narrative.</p>
<p><em><strong>How is the situation in Australia nowadays after the bushfires and during the still ongoing pandemic? I remember you thought at least about leaving&#8230;</strong></em></p>
<p>The situation in Melbourne right now is so much better. We spent 18 weeks in pretty tight lockdown during the 2nd wave, but now it seems as though we are on top of it again. Zero cases for 6 days. Fingers crossed it continues in the same way. As for the bushfires, surely they can&#8217;t be as bad as last year&#8217;s firestorm. It&#8217;s not too hot here yet though, by December when the heatwaves hit, we will see.</p>
<p>I&#8217;d love to move abroad to Europe or the UK one day though, after all this Covid carnage subsides.</p>
<p><em><strong>Nowadays it seems inevitable to ask to what extent the Corona pandemic has influenced you (creatively, personally etc.).</strong></em></p>
<p>I&#8217;ve had plenty of time to write that is for sure.</p>
<p>I wrote the whole new solo album &#8216;Fallowing&#8217; during the first and second lockdowns. Although the album isn&#8217;t necessarily about the pandemic, it&#8217;s been impossible for it to not have a huge influence over it, and most obviously the title of it expresses that.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappistafterland9.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23053" title="trappistafterland9" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappistafterland9.jpg" alt="" width="1024" height="715" /></a></p>
<p><em><strong>Is the live music scene very different over in Australia?</strong></em></p>
<p>Very much so. To be completely honest I feel a little alienated in my home country. Not many folks play the type of music we do, so it&#8217;s sometimes hard to put together bills and shows. I have found the audiences to be a  lot more receptive in the U.K., Europe and the States. We also sell the majority of our recorded works abroad rather than locally here in Oz. I do love Australia though, trying to get my wife and daughter to move overseas with me is probably not very likely.</p>
<p>So between that and the pandemic I imagine Australia is where I&#8217;ll be, for at least the near future, and that is ok <img src='https://africanpaper.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em><strong>In the Berlin shows, a number of musicians from Constantine accompanied you on stage, and I think you&#8217;re a passionate collaborator anyway. How important is cooperation for you as a musician and what makes a good collaborator or band mate?</strong></em></p>
<p>I had a wonderful time with Constantine and his band on that tour, although it was an incredibly hectic schedule, hence everyone was completely shattered by the time we got to the Netherlands. Constantine&#8217;s music is so fabulous too, he is a very gifted songwriter and arranger.</p>
<p>During 2020 I was lucky enough to collaborate with Grey Malkin on an album, and we are about to release its follow up. I feel like Grey and I are real kindred spirits so I&#8217;ve enjoyed working with him immensely. I imagine that will be an ongoing project with him.</p>
<p>I also did a single with one of my favourite folk singers &#8211; Kathleen Yearwood from Canada. That was really fun to hear her amazing beautiful voice on Trappist music. She is a sweet soul too.</p>
<p>As for what makes a good bandmate and collaborator I couldn&#8217;t go past my long time Trappist partner Anthony Cornish. We have been working together for over 2 decades now and it&#8217;s so fun and easy to do music with him. After working with someone that long it&#8217;s almost as though you can read each other&#8217;s minds when working in the studio. He is one of my best friends and I can&#8217;t imagine not working with him.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=289845086/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2949821064/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>The last time we talked, you mentioned an upcoming split-release (a tape) with Stone Breath. Is still going to happen?</strong></em></p>
<p>I doubt that will happen unfortunately, I&#8217;ve not heard from Timothy in a while, but I&#8217;d always be open to it. I adore Stone Breath, and their music has been a big influence on ours.</p>
<p><em><strong>Are there any other artists (musical, visual etc,) that you would like to work with?</strong></em></p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappistafterland5.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-23054" title="trappistafterland5" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappistafterland5-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>I would love to do something with David Tibet sometime, no one writes more amazing and evocative music than him in my opinion. Maybe one day, but he is a very busy man. Be cool to do something with Alasdair Roberts too, but I&#8217;ve only met him once very briefly, but one can only hope.</p>
<p>We have plans in 2021 to do a split release with Walker Phillips (San Francisco&#8217;s best new acid folk troubador) and I&#8217;m wanting to do a song or two with my close friend Jon Chinn too hopefully as well.</p>
<p>Speaking of Jon Chinn his new album Golitha is coming out soon via Trace imprint, it is an outstanding album.<br />
I&#8217;m super excited to get it and listen to it in its entirety on wax.</p>
<p><em><strong>What are your favorite (folk or other) records these days?</strong></em></p>
<p>So many- a lot of trad stuff and artists from the topic and trailer label have been getting regular spins of late. Way too many to mention though.I really enjoyed Alula Downs last couple of releases recently. They are a great duo.</p>
<p><em><strong>I wonder how strong the influence of your home country, its landscape and culture(s) might be on your music. It might be a cliché, but a lot of images I saw of Australia have evoked associations to something old and prehistoric, which I automatically connect to the somehow mythological atmosphere of your music. I wonder if you can connect to this idea&#8230;</strong></em></p>
<p>Landscape, especially the Australian surroundings have always been a massive influence on all my work. Even when I was first starting to write songs in my youth it was huge for me.</p>
<p>Australia has such a vast array of different types of places to explore- from the rugged coastlines, the rainforest, deserts and plains there is a plethora of shapes and smells one can be influenced by when composing.</p>
<p><em><strong>We don&#8217;t want to be too curious about future works, but do you think that something of the typical Trappist atmosphere will still be recognisable in forthcoming endeavors?</strong></em></p>
<p>Without a doubt.</p>
<p>The new works (although a little more stripped back) will still be very similar to Trappist in the themes and sound of the songs. It is still just Anthony and I, so it would be hard to escape that. But although similar I&#8217;m hoping it will have a fresh sound and somehow encapsulate a more positive and comforting atmosphere.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappistafterland8.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23055" title="trappistafterland8" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/trappistafterland8.jpg" alt="" width="731" height="731" /></a></p>
<p>Still lots of different instruments will be used and the themes will still deal heavily in spirituality and a search for connection and all sorts of godbothering lyrics;)</p>
<p>But it&#8217;s nice to end one chapter and start a new. 2020 has been a very fruitful but also a very hard year, so here is to new beginnings.</p>
<p><em><strong>(Interview: M.G. &amp; U.S.) </strong></em></p>
<p><em><strong></strong></em><strong>Trappist Afterland  @  <a href="https://trappistafterland.bandcamp.com/">Bandcamp</a>   |   <a href="https://www.discogs.com/de/artist/4557295-Trappist-Afterland">Discogs</a>   |   <a href="https://www.facebook.com/trappistafterland/">Facebook</a>   |   <a href="https://www.instagram.com/trappistafterland/">Instagram</a><br />
</strong></p>
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		<title>TRAPPIST AFTERLAND: Seaside Ghost Tales</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Oct 2020 03:38:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Trappist Afterland haben in den letzten zehn Jahren auch ohne deutliche Stilwechsel eine enorme Wegstrecke zurückgelegt und gelten spätestens seit &#8220;Afterlander&#8221;, das vielleicht das Album zum Kennenlernen der Band ist, als einer der besten dunklen Folkacts unserer Zeit. Auf neun &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/10/24/trappist-afterland-seaside-ghost-tales/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/10/trappistafterlandseasideghosttales.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-22777" title="trappistafterlandseasideghosttales" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/10/trappistafterlandseasideghosttales-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Trappist Afterland haben in den letzten zehn Jahren auch ohne deutliche Stilwechsel eine enorme Wegstrecke zurückgelegt und gelten spätestens seit &#8220;Afterlander&#8221;, das vielleicht das Album zum Kennenlernen der Band ist, als einer der besten dunklen Folkacts unserer Zeit. Auf neun Studioalben, zwei Splits und zahlreichen kleineren Veröffentlichungen gibt es keinerlei kraftlose oder uninspirierte Momente, ganz gleich ob man eher die zerfledderten psychedelischen Konzeptalben des Frühwerks<span id="more-22772"></span> mit ihren fragilen akustischen Fantasiewelten in den Fokus rückt oder eingängigere Platten wie &#8220;God&#8217;s Good Earth&#8221; oder &#8220;Insect in Amber&#8221;, bei denen Adam Coles sensitiv-entrückte Stimme demonstriert, dass sie auch die klassischeren Songformate beherrscht.</p>
<p>Jüngst kündigte Cole, der neben dem Gesang für zahlreiche Instrumente zuständig ist, das Ende des Projektes an, und da er keineswegs zur Schwätzerfraktion zählt, scheint es Trappist Afterland nun tatsächlich nicht mehr lange zu geben. Natürlich raten ihm viele Fans davon ab, verständlicherweise, weshalb ich mich da auch ohne Umschweife anschließe. Trappist Afterland sind jedoch derart aktiv gewesen in den letzten Jahren, dass man keine Sekunde an einem würdigen Nachleben zweifeln sollte &#8211; und das ist bei allem Bedauern besser als ein künstlich aktiv gehaltenes Projekt, das sich schwer tut, an früher Größe anzuknüpfen und doch nicht aufhören will.</p>
<p>Zu einem solchen Abschluss oder Übergang gehört m. E. auch so etwas wie eine Summa oder ein Opus Magnum, das noch einmal im großen Rahmen alle Besonderheiten einer Band in sich vereint und all den Dingen Ausdruck verleiht, die noch gesagt werden sollten. Etwas in der Art liegt jetzt mit &#8220;Seaside Ghost Tales&#8221; vor, das mit sechzehn auf zwei LPs verteilten Songs das bislang umfangreichste Trappist-Album geworden ist. In der Tat enthält das Werk (vielleicht ungewollt) einige Reminiszenzen an unterschiedliche Phasen der letzten zehn Jahre und bewahrt mit einem mehr als soliden Instrumentarium (u.v.a. Gitarren, Oud, Dulcitar, Tanpura, Bozouki, Bodhran, Harmonium, Mellotron, Flöten, Piano, Glöckchen) eine geschickte Balance zwischen eingängigen und herausfordernden Momenten.</p>
<p>Gerade in den ersten Stücken des Albums fühlt man sich auf merkwürdige Art an die experimentelleren Songs früher Aufnahmen erinnert, ebenso an die Tatsache, dass Coles musikalische Wurzeln zum Teil im Rock liegen. Das eröffnende &#8220;Serpent&#8217;s Isle&#8221; lässt mit orientalischen Klängen und raschelnden Becken einen spannungsgeladenen Fatalismus entstehen, der sich trotz Coles fragilem und zugleich leidenschaftlichem Gesang über die ersten Abschnitte hinweg hält &#8211; so beim darauffolgenden &#8220;Calling of the Quarters&#8221;, bei dem schmerzhaft bohrende Dröhnung den Hintergrund abgibt für ein gnostisches Gebet, bei dem Alan Davidson von Kitchen Cynics die Erzengel beschwört. Seine Rezitation wird leitmotivisch wiederkehren, doch zunächst leiten unruhige Ambientsounds in den ersten Folk-Ohrwurm &#8220;Paperboats&#8221; über. Hier begegnet einem erstmals wieder die entrückte Melodik, die in den letzten Jahren so viele Current 93- und In Gowan Ring-Fans von Trappist Afterland einnahm. Auch das Traditional &#8220;The Unquiet Grave&#8221; im Duett mit Lucy Roleff ist trotz Titel und Thema eher angenehm &#8220;cocooning&#8221;.</p>
<p>Gerade viele Stücke der zweiten Scheibe docken an die eingängigen Strukturen der letzten Jahre an, was das Album streckenweise wie eine Reise durch die Geschichte der Band anmuten lässt: Das auf einer apokryphen Geschichte basierende “Twelve Sparrows (In the Infancy of God)” ist schon der erste Höhepunkt von Coles immer märchenhaft anmutender gnostischer Erzählkunst, bei der Tiefe und eine gewisse Leichtigkeit in traumhafter Entrücktheit einen eigentümlichen Bund eingehen, Tracks wie das schon von einer 7″ her bekannte “Sacred Geometry”, “The Man Who Beded Time” oder “Travellers in the Mind of God” stehen dem in nichts nach. Dass sich dieses Stimmungsgemisch auch in der Musik spiegelt, tritt vielleicht am deutlichsten zutage, wenn die verspielte Melancholie in Adam Coles Gesang und Gitarrenspiel in Anthony Cornishs etwas schwererem Harmoniumspiel ihren geerdeten Gegenpart findet. Das dronige, asiatisch beeinflusste “Last Trip to the Sun”, das direkt aus einer hippiesken Folkplatte der 70er gefallen sein könnte, ist da vielleicht das beste Beispiel.</p>
<p>Dass das Album einen Ort und die Geister im Titel hat, scheint mir nicht zufällig gewählt, denn in den Songtexten, die sich stark um Fragen der Verbundenheit, um das Halten und Loslassen von Liebgewonnenem drehen, scheinen vertraute Orte, aber auch deren Geister eine große Rolle zu spielen. &#8220;Death Becomes Gold&#8221; kündet von dem Glauben an Transzendenz und liefert mit seinen hochtönenden Gesangspassagen und dem anrührenden Banjostrumming ganz nebenbei einen der Höhepunkte des Albums. Das schon erwähnte &#8220;The Man Who Bended Time&#8221;, das wehmütige &#8220;How Ricky Got His Wings&#8221; und v.a. das wunderschöne &#8220;God is a Black Dog&#8221; geben diesen Motiven eine noch persönlichere Dimension. Von Dankbarkeit durchdrungene Geisterarbeit bestimmt auch das ältere und aus der Feder Neil Sweeneys stammende &#8220;Golden Neighborhood Closing&#8221;, das der Liebe zu einem Ort ein wenig kitschiges, sondern ein eher gebrochenes Denkmal setzt.</p>
<p>Trotz dieser Fülle und des abschließenden Charakters haben sich Trappist Afterland mit &#8220;Seaside Ghost Tales&#8221; kein eigenes Denkmal gesetzt, sondern ein unprätentiöses Werk geschaffen, dass so lebendig wirkt, dass man auf künftige Arbeiten Coles nur gespannt sein kann. Mehr dazu bald im Interview. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Sunstone Records</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=202815556/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless><a href="https://trappistafterland.bandcamp.com/album/seaside-ghost-tales">Seaside Ghost Tales by Trappist Afterland</a></iframe></p>
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		<title>TRAPPIST AFTERLAND / GREY MALKIN: 7&#8243;</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 04:39:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie um zu zeigen, dass ihnen auch nach dem famosen Longplayer &#8220;The Trappist and the Hare&#8221; die gemeinsamen Ideen nicht ausgehen, legen Adam Cole und Grey Malkin (ehemals The Hare and the Moon) noch mal mit einer kompakten Lathe Cut &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/06/22/trappist-afterland-grey-malkin-7/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/06/trappisthareseveninch.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21482" title="trappisthareseveninch" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/06/trappisthareseveninch-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wie um zu zeigen, dass ihnen auch nach dem famosen Longplayer <a href="http://africanpaper.com/2020/05/02/trappist-afterland-grey-malkin-the-trappist-and-the-hare/">&#8220;The Trappist and the Hare&#8221;</a> die gemeinsamen Ideen nicht ausgehen, legen Adam Cole und Grey Malkin (ehemals The Hare and the Moon) noch mal mit einer kompakten Lathe Cut 7&#8243; im transparenten Vinyl nach und schütteln sich zwei Folksongs aus den rüschigen Ärmeln, die ohne Schwierigkeiten zu den Höhepunkten des Albums gezählt hätten.<span id="more-21481"></span></p>
<p>&#8220;Doonie Woods&#8221; ist von der Machart her ein klassischer Trappist-Song, der mit seiner auf Oud, Gitarre, Rasseln und so etwas, das nachTriangel klingt, auf verschiedenen Alben des australischen Projektes eine mehr als passable Figur gemacht hätte &#8211; der Text ist allerdings aus Malkins Feder, und dass Cole ihn in derart sehnsuchtsvoller Inbrunst wiederzugeben vermag, spricht sehr für die Verbundenheit der beiden Musiker. Hypnotisch, rustikal und beschwörend zugleich flechten Oud und Gitarre einen Zopf, stimmen die Hörer eine ganze Zeit lang auf den irgendwann einsetzenden Text ein, und wenn die restlichen Instrumente besondere Akzente untermauern, ist man längst gebannt, wenn man nur für die Magie solcher Folksongs sensibilisiert ist. &#8220;Crippled Cross&#8221; ist eine von Malkin bearbeitete und mit weiteren Instrumenten wie Tabla und Xylophon ergänzte Version eines berührenden Trappist-Stpücks vom &#8220;Insect in Amber&#8221;-Album, dessen rückwärts eingespielte Instrumentalspuren einen wie der Wind emportragen und noch eine Spur außerweltlicher anmuten als das sanft fließende Gitarrenspiel des Originals.</p>
<p>Neben dem über die entsprechenden Bandcamp-Seiten erhältlichen Download ist die Single sechzigmal als Lathecut-Vinyl zu haben, wofür schon das kongeniale Artwork von David Folkmann Drost (dessen eigenes Folkprojekt Moongazing Hare schon im Namen eine Verbundenheit zu Malkin impliziert und bereits auf einer Split mit Trappist Afterland zu hören war) spricht. In welcher Version auch immer ist auch diese 7&#8243; eine Kostbarkeit im zur Zeit ausgesprochen üppigen Output der beteiligten Musiker. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Future Graves / Reverb Worship</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1686370420/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>TRAPPIST AFTERLAND / GREY MALKIN: The Trappist and the Hare</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2020 07:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adam Cole]]></category>
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		<description><![CDATA[Irgendwann musste es zu dieser Zusammenarbeit kommen: Der Schotte Grey Malkin und der im australischen Melbourne lebende Adam Cole sind seit langem befreundet und leidenschaftliche Schöpfer dunkler, folkiger Anderswelten, und doch könnten ihre Herangehensweisen, ihre Themenwahl und ihre musikalischen Handschriften &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/05/02/trappist-afterland-grey-malkin-the-trappist-and-the-hare/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/04/trappisthare.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20911" title="trappisthare" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/04/trappisthare-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Irgendwann musste es zu dieser Zusammenarbeit kommen: Der Schotte Grey Malkin und der im australischen Melbourne lebende Adam Cole sind seit langem befreundet und leidenschaftliche Schöpfer dunkler, folkiger Anderswelten, und doch könnten ihre Herangehensweisen, ihre Themenwahl und ihre musikalischen Handschriften kaum unterschiedlicher sein.<span id="more-20910"></span></p>
<p>Cole und seine Mitstreiter bei Trappist Afterland spielen auf klassischen Instrumenten ganz unterschiedlicher Musikregionen den derzeit vielleicht besten Psych Folk, der nicht nur aufgrund seiner christlich-esoterischen Texte, sondern auch aufgrund der filigranen Bannkraft auch cie Fans von Current 93 oder Stone Breath begeistert. Grey Malkin dagegen, dessen Name aus Macbeth bekannt ist und über dessen Person so geheimnisumwittert wie Thomas Pyncheon und die Residents ist, ist so etwas wie der dunkle Barde des englischen Folk Horror, dessen unheimliche cinematische Scores auf einem elektronischen Fundament stehen. Wie bei seinem früheren Projekt The Hare and the Moon ist sein Dark Folk auch heute noch überraschend gitarrenfrei.</p>
<p>Auf der vorliegenden Kollaboration feiern beide Acts ihre gegenseitige Wertschätzung, und in einigen Songs verschmilzen ihre jeweiligen Stilelemente zu einer stimmigen Einheit. Im eröffnenden &#8220;A Gilded Gleam&#8221; huschen eisige Saitengriffe wie galoppierende Schritte durch die glatte Fläche einer ambrierten Ambient-Landschaft, bis filmische Streicher das opulente &#8220;Insects in Amber&#8221; eröffene, ein Echo aus Trappists bislang jüngstem Album, bei dem aber selbst die Stimmen der beiden (Coles fragil und virtuos, Malkins introvertiert und rustikal) einen Zopf bilden.</p>
<p>Im Laufe des Albums offenbart diese Synthese ein großes Potenzial. &#8220;An Error this Time&#8221;, das mit einer &#8220;Greensleeves&#8221; wiedergebenden Spieluhr beginnt, mag formal noch mehr zu Trappist Afterland neigen, doch der ambiente Chrakter, der eher an Malkin erinnert, wirkt keineswegs aufgeklebt, eine noch größere Synthese erfahren beider Handschriften in den aufeinander bezogenen Tracks &#8220;Full Snow Moon&#8221; un &#8220;Full Crow Moon (Scarecrow Song)&#8221;. Gerade in ersteres mit seiner hexig-beschwörenden Aura und seiner deutliche Spannung, ist viel Malkinsches Heidentum geflossen, und die wie vor Angst zitternde Stimme Coles setzt all dem die Krone auf. Deutlicher nach the Hare and the Moon klingen das ebenfalls mit Hexenthemen spielende &#8220;Cailleach&#8221; und das rituelle &#8220;Corn Mother&#8221;: Hier wirkt Coles Stimme weitaus weniger fragil, wenn er zu donnernden Pauken und drähnenden Streichern den Kreislauf von Werden und Vergehen des Korns beschwört. Andere Stücke wiederum würden auf einem reinen Trappist Afterland-Platte nur bei genauerem Hinhören auffallen, und &#8220;Farewell Sundog&#8221; ist ja tatsächlich eine etwas nachdenklischer wirkende Version eines großartigen Songs vom letzten Album. &#8220;Amber Dwellers I&#8221; (dessen reprise das Album abschließt) ist ein weiterer Höhepunkt des Albums, der ganz die entrückte Atmosphäre heraufbeschwört, die untrennbar mit Trappist verbunden ist und hier mit einer Schicht Ambient verschmilzt.</p>
<p>Bei mehrmaligem Hören fällt immer mehr auf, dass Trappist Afterland und Grey Malkin hier etwas besonderes gelingt, nämlich die fast perfekte Gradwanderung zwischen Verschmelzung und Beibehaltung ihrer individuellen Signaturen. Ob sie diese dünne Linie bewusst gesucht haben ist ebenso schwer einzuschätzen wie die Frage, ob die diese Balance auf eventuell weiteren Zusammenarbeiten halten würden. Ganz unabhängig von diesr Frage sollte man beide Acts alle paar Jahre imemr mal für eine Zeitlang zusammen einsperren &#8211; auf einer kleinen Insel mit heimeligem Ambiente und einem soliden Studio. Die Fans wären garantiert begeistert. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.reverbworship.com/">Reverb Worship</a></strong></p>
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		<title>TRAPPIST AFTERLAND: Sacred Geometry 7&#8243;</title>
		<link>https://africanpaper.com/2020/04/04/trappist-afterland-sacred-geometry-7/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Apr 2020 05:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adam Cole]]></category>
		<category><![CDATA[Sonido Polifonico]]></category>
		<category><![CDATA[Trappist Afterland]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Jahren hat der Australier Adam Cole den Stil von Trappist Afterland immer mehr in eine eingängige, aber durchaus auch opulente Psych Folk-Richtung getrieben, bei der eine Vielzahl von Instrumenten aus verschiedenen Folktraditionen meist Europas und Asiens auf &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/04/04/trappist-afterland-sacred-geometry-7/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/02/Cole-Beach-Overlay-1400.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20181" title="Cole Beach Overlay 1400" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/02/Cole-Beach-Overlay-1400-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In den letzten Jahren hat der Australier Adam Cole den Stil von Trappist Afterland immer mehr in eine eingängige, aber durchaus auch opulente Psych Folk-Richtung getrieben, bei der eine Vielzahl von Instrumenten aus verschiedenen Folktraditionen meist Europas und Asiens auf einen Gesang treffen, der hypnotisch, aber auch sanft und einschmeichelnd ist. Noch für dieses Frühjahr steht mit &#8220;Seaside Ghost Tales&#8221; ein neuer Longplayer ins Haus, der an die vorigen Alben<span id="more-20180"></span> &#8220;Insect in Amber&#8221;, &#8220;God&#8217;s Good Earth&#8221; und &#8220;Afterlander&#8221; anknüpfen wird. Bis dahin hat Cole aber eine Reihe kleinerer Releases auf die Beine gebracht, die andere Seiten des Projektes ausloten.</p>
<p>Auf der vorliegenden 7&#8243; klingen Trappist Afterland instrumentell so reduziert wie seit langem nicht, denn in den beiden Tracks ist fast durchgehend nur Coles Gesang und seine Gitarre zu hören. Auf den ersten Eindruck wirkt das Szenario für Trappist-Verhältnisse beinahe abgeklärt durch die zurückhaltende Melodik und das monotone Strumming, das seine meditative Wirkung erst mit der Zeit entfaltet. Die subtile Ergriffenheit, die sich durch beide Songs zieht, ist &#8211; nicht nur, aber umso deutlicher &#8211; in den Texten zu spüren.</p>
<p>&#8220;Sacred Geometry&#8221;, das sich einem heute wieder etwas häufiger diskutierten, aber schon von spätantiken Autoren wie Plotin reflektierte Konzept widmet, das Gott als Geometer der erschaffenen Welt betrachtet und den in ihr auffindbaren geometrischen Formen symbolische Bedeutungen zuweist. In Coles Text ist dies mit schwerwiegenden fragen im Rahmen der spirituellen Suche verknüpft, was durch die fast schüchterne Melancholie des Songs unterfüttert wird. Stark wird der Song aber v.a. dadurch, dass in jeden Akkord und in jedem Vers etwas Zauberhaftes mitschwingt. &#8220;Allegory of Stars&#8221;, dass den kosmologischen Grundtenor des ersten Tracks aufgreift, ist ähnlich gewebt, lässt die Wehmut deutlicher aufscheinen und abei auch etwas von der für Trappist Afterland so typischen Trancehaftigkeit anklingen. Nur konsequent, dass gegen Ende ganz kurz eine indischen Tanpur erklingt.</p>
<p>Es ist interessant, Trappist Afterland von Zeit zu Zeit mal wieder als Soloprojekt zu hören, und was diese 7&#8243; auch interessant macht, ist ihr trotz der sparsamen Instrumentierung keienswegs sparsames Klanggewandt. Die Scheibe erscheint als Lathe Cut-Vinyl. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.sonidopolifonico.co.uk/">Sonido Polifonico</a></strong></p>
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