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	<title>African Paper &#187; Ai</title>
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		<title>V.A.: Mischpoke #2</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Mar 2024 07:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/ischpoke2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40363" title="ischpoke" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/ischpoke2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In einer Auflage von 333 Exemplaren erscheint der zweite Teil der wortspielerischen Serie von Hauch Records – den ersten hatten wir Anfang letzten Jahres<a href="http://africanpaper.com/2023/02/11/v-a-mischpoke-1/"> hier</a> besprochen – und trägt auf dem Cover den augenzwinkernden Hinweis „Note for allergic persons: Contains traces of&#8230;“, um dann alle Beteiligten aufzulisten. Wie schon beim Vorgänger lassen sich die einzelnen Künstlerinnen und Künstler kategorisieren als die „Verändernden“ und die „Veränderbaren“.<span id="more-40360"></span> Von Labelseite wird die konzeptionelle Ausrichtung <a href="https://hauch-records.bandcamp.com/album/mischpoke-2">klar artikuliert</a>, geht es bei diesen Überlegungen zur Musik der Zukunft weniger ausschließlich um die gefühlt jeden Tag neuen Meldungen zu den (vermeintlichen) Fähigkeiten künstlicher Intelligenz: „In any case, the music of the future is a music in motion, a music that permanently changes itself and in which one can intervene democratically, anarchically, in solidarity or critically. Music that does not confirm but provokes. […] Making the future audible in music means listening to it (and processing it accordingly) in such a way that what is possible emerges. Mix and re-mix are the common genre terms for this. However, the words &#8216;mixing&#8217; and &#8216;re-mixing&#8217; seem almost a little too gentle for what can actually happen.“ Diese Behauptung, dass Begriffe wie „Remix“ vielleicht etwas zu „sanft“ sind, ist vielleicht nicht ganz falsch, wie man weiter unten sehen wird.</p>
<p>Pondskater, Alex Ganz&#8217; in Düsseldorf beheimatetes Projekt, ist mit „Reverse Interlock“ vertreten; das Stück erschien in seiner Ursprungsform vor knapp zwei Jahren auf dem Album „Way Out Ouest“. Der Remix von Oval arbeitet Sounds, die an ein Xylophon denken lassen. Im weiteren Verlauf wird ein verspielt-tanzbares Stück daraus. Tidy Kids „I lost My Mind“, im Original gerade einmal knapp 40 Sekunden lang, wird von (Chris) Clark mit minimalistischen Retrosounds, die an frühe 80er denken lassen, angereichert – passenderweise<a href="https://www.hauch-records.de/serien/mischpoke/"> heißt </a>es über Clark: „[Es sei] die Geschichte eines Elektronikers, der nach und nach die Klänge &#8216;alter&#8217; Instrumente für sich (wieder) entdeckt.&#8221; Inmitten der analogen Klänge hört man in der Ferne skurril-entrückten Gesang. „Aruki Ikura“ von Ai wird von Electric Indigo, der Projektname, unter dem Susanne Kirchmayr agiert, geremixt: man hört stotternde und schleppende minimale Beats, zu denen melodische Passagen hinzukommen. The Visitor wurde von Gudrun Gut einer Bearbeitung unterzogen: Das 11minütige Original von &#8220;Installation 1&#8243; ist geprägt von flächigen, ambienten und leicht mysteriösen Momenten. Im passend betitelten „Shortcut Remix“ (ver-)wandelt sich das Stück zu einem knapp vierminütigen rhythmischen Track mit Guts Sprechgesang: „Der Besuch“, „Yes. It was nice“, spricht sie mit dunkler Stimme. Welchen Begriff man nun wählt, um diese Be- und Überarbeitungen zu titulieren, spielt wahrscheinlich letztlich keine Rolle, denn spannend ist es allemal. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://www.hauch-records.de/">Hauch Records </a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3572247301/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2895630957/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Schleifengesänge: Damo Suzuki mit Kamakiri, 5te Kraft und Ai am 15. Juni im Musikzimmer in Düsseldorf</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jul 2013 00:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/06/DamoSuzuki.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7371" title="DamoSuzuki" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/06/DamoSuzuki-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass Damo Suzuki, über weite Teile Künstler einer unverwüstlichen Musik unter der Fahne CAN, an einem Abend mit drei Bands im Musikzimmer auftritt und der erste Teil äußerst bizarr wirkt. Kamakiri, japanisches Duo, bieten etwas dar, das sich wie eine Parodie von Experimentalmusik manifestiert, zahllose „Hurz!“ Augenblicke aneinandergereiht. Zwischen völligem Dilettantismus und zugleich seriöser Miene oszillieren sie; da halte ich mir bei der Betrachtung den Bauch vor Lachen. Meinen die das ernst? <span id="more-7287"></span>Damo Suzuki lässt sich nicht irritieren und improvisiert gesanglich über die teilweise sogar angenehm atmosphärische Musik, die doch aufgrund ihrer Performance scheitert. Nicht einmal auf zielloses Geklimper und richtungsloses Gepuste in eine Mundharmonika verzichten sie.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY">Deutlich gelungener ist es, wie 5te Kraft spielen, zwei Kunststudenten, die an einem Tisch entspannt an ihren Geräten herumfummeln und die BPM changieren lassen. Das ist erfrischend, denn auf einem Klangteppich zwischen Techno und House spazierte Suzuki bisher noch nicht. Gegen Ende steigert sich die Stimmung, kommt es zu Rave-artigen Spannungen; das Publikum zelebriert den Exzess. Frenetischer Jubel, als es abrupt vorüber ist. Nur einzelne Stücke sind bei Soundcloud zu hören – wie wäre es mit einem Release?</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY">Der dritte Akt mit Düsseldorfs Darling Ai ist der stärkste. Ohne vorher die Vorgehensweise abgesprochen zu haben, harmonieren Suzukis spontane Ausschüttungen mit der Energie des aufstrebenden, krautig getragenen Groovekollektivs. Suzuki bildet dabei CAN-kompatible Schleifen, steigt aber auch ab und an in bluesige Gesangsregister hinab. Ai gelingt die Gratwanderung, weder zu sehr nur Begleitung noch vorherrschende Stimme zu sein, also das, was CAN auch immer schon erhob – dass alle beteiligten Musiker auf einer Ebene operieren und die traditionelle Rockbanddiktatur aufgelöst ist. Neben dynamischen Teilen kommt es auch zu ruhigeren Fahrten, die ihnen nicht weniger schlecht stehen. Die Meute im Publikum goutiert beides; die Gemütslage, die 5te Kraft schufen, schwappt hinüber – auch hier tanzen sie wild. Höchste Zeit für offiziellen Output, Ai! Eine 12” mit Damo Suzuki schadete sicherlich auch nicht&#8230;</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY">(Paul Erntges)</p>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/mx6giuajwFk" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Zeitlos frei: Ai im FFT Düsseldorf am 24.05.2013</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jun 2013 06:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ai fliegen unter dem Radar, noch. Die wichtigste Frage für eine Band ihres Formats, letztendlich: Kann eine Band wie Ai, deren Einflüsse des Soundentwurfs doch recht offen daliegen, mit ihrer Musik trotzdem überzeugen, auf Platte wie bei einem Konzert? Ist &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/06/15/zeitlos-frei-ai-im-fft-dusseldorf-am-24-05-2013/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;" lang="de-DE" align="JUSTIFY"><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/06/a.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7164" title="a" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/06/a-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ai fliegen unter dem Radar, noch. Die wichtigste Frage für eine Band ihres Formats, letztendlich: Kann eine Band wie Ai, deren Einflüsse des Soundentwurfs doch recht offen daliegen, mit ihrer Musik trotzdem überzeugen, auf Platte wie bei einem Konzert? Ist da mehr als nur eine Retroschleife, die gerade heute ausgiebig überstrapaziert wird? Erstere Aufgabe ist vorerst aufgeschoben; noch liegt außer einem Compilationbeitrag bei dem kleinen Düsseldorfer Label Slowboy nichts Amtliches vor. Das ist bedauerlich, denn ihr Konzert gelingt – von kleinen Abstrichen abgesehen – mit Bravour.<span id="more-7163"></span></p>
<p style="text-align: left;" lang="de-DE" align="JUSTIFY">Im Rahmen eines von Akiko Okamoto kuratierten Abends namens „Nippon Performance” in der Theaterstätte beginnen sie ihr Konzert mit einem Gitarren-Drone, den der adrett gekleidete Gitarrist mithilfe von Effektgeräten erzeugt. Darauf stimmt ihr Knöpfchendreher ein; es zeichnet sich nun schon ab, was später noch deutlicher hervortritt: Dass Ai erprobt zusammenspielen und ein Blick genügt, um sich anzuleiten, abzusprechen. Zu besagten Musikern treten ein weiterer Keyboarder, ein Schlagzeuger und ein Bassist hinzu. Was nun folgt, ist ein Lehrstück in der Verschränkung von Krautrock, elektronischer Musik und Einflüssen, die nicht unmittelbar mit den genannten Genres assoziiert werden. Geschult am Funk steuert ihr Bassist tighte Motive bei, die am Drum-Set um Motorik-Grooves, aber auch Läufen des Drum&#8217;n'Bass ergänzt werden. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/06/c.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-7165" title="c" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/06/c-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Synthetisch klingen auch dubbige Rhythmen an. Was im weiteren Verlauf von einigen schweißtreibenden Momenten getragen wird, lässt wenig zu wünschen übrig. Ai verstehen etwas von einer Musik, die Anti-Rock ist, indem sie auf all die stumpfen Posen der klassischen Breitbeinigkeit verzichtet und heftig mit der Ewigkeit flirtet, wie sie Michael Rother im Sinne hatte, als er mit Neu! Maßstäbe setzte. Berechtigt vorzuwerfen ist ihnen nur die Performance ihres einzigen, bisher veröffentlichten Stücks: Um eine Gastsängerin addiert, klingt ihr lautmalerischer Beitrag leider etwas schwach, was auf der Studioaufnahme nicht der Fall ist.</p>
<p style="text-align: left;" lang="de-DE" align="JUSTIFY">Ein Konzert ist dann gut, wenn es das Gefühl vermittelt, dass alles möglich ist. Ai erfüllen diesen Anspruch und wecken Neugier auf einen vollständigen Tonträger.</p>
<p style="text-align: left;" lang="de-DE" align="JUSTIFY">(Paul Erntges)</p>
<p style="text-align: left;" lang="de-DE" align="JUSTIFY">Bilder: Łukasz Wróbel.</p>
<p style="text-align: left;" lang="de-DE" align="JUSTIFY"><a href="https://www.facebook.com/aisoundz">Website</a></p>
<p style="text-align: left;" lang="de-DE" align="JUSTIFY"><a href="https://soundcloud.com/ai-session/live-24-05-2013-freies-forum">Mitschnitt des Konzertes auf Soundcloud</a></p>
<p style="text-align: left;" lang="de-DE" align="JUSTIFY">
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