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	<title>African Paper &#187; Allysen Callery</title>
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		<title>ALLYSEN CALLERY: King Neptune 7&#8243;</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Aug 2025 05:32:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Allysen Callery]]></category>
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		<description><![CDATA[In einer Zeit, in der der Begriff Folk vieles bedeutet und noch mehr bedeuten kann, bleibt Allysen Callery eine Musikerin, die sich mit stiller Konsequenz auf das Unaufdringliche, das Intime, das Kleine und gleichsam Dichte konzentriert. Ihre Lieder sind oft &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/08/02/allysen-callery-king-neptune-7/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/kn.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-47242" title="kn" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/kn-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In einer Zeit, in der der Begriff Folk vieles bedeutet und noch mehr bedeuten kann, bleibt Allysen Callery eine Musikerin, die sich mit stiller Konsequenz auf das Unaufdringliche, das Intime, das Kleine und gleichsam Dichte konzentriert. Ihre Lieder sind oft Miniaturen, aber nie bloß Skizzen. Seit ihrem Debüt hat sich die aus Rhode Island stammende Sängerin und Gitarristin eine beständige Nische in der Welt alternativer <span id="more-47239"></span>Folkmusik geschaffen, in der flüchtige Geisterstimmungen auf traditionsbewussten Fingerstyle treffen. &#8220;Ghost Folk&#8221;, der Titel eines ihrer Alben, wurde dann auch schnell zu einer Art Stilbegriff.</p>
<p>Die neue Single mit den beiden Songs &#8220;King Neptune&#8221; und &#8220;We Float Down The River&#8221; schließt nahtlos an diese Tradition an. Beide Stücke sind ihrem Ehemann Ted gewidmet und wirken wie zwei sich ergänzende Facetten einer inneren Landschaft, die auf ganz eigene poetissche Weise maritim geprägt ist. &#8220;King Neptune&#8221; eröffnet mit Meeresrauschen, einer Klangspur, die nicht bloß als Effekt, sondern als atmosphärisches Grundmotiv funktioniert. Über zartem Fingerpicking entfaltet sich ein entrückter Gesang, der die titelgebende Figur beschreibt: König Neptun, Herr des Sandes, dessen Bart aus Seegras besteht. Es sind sparsam gesetzte, aber wirkungsvolle Akzente – ein hoher gezupfter Ton hier, ein plötzlicher, trommelwirbelartiger Schlag auf die Saiten dort –, die das Stück strukturieren, ohne seinen hypnotischen Fluss zu stören. Wenn Callery singt: &#8220;Dein Körper ist der Sand&#8221;, stellt sich fast unweigerlich ein Bild dieser mythischen Gestalt ein als Elementarwesen zwischen Küstenlinie und innerem Bewusstseinsraum.</p>
<p>&#8220;We Float Down The River&#8221; wirkt auf den ersten Blick schlichter, fast kinderliedhaft, aber genau darin liegt seine besondere Stärke. Es ist ein Stück mit wehmütigem Grundton, bei dem das Finger Picking gelöster wirkt, fast erzählend. Die Bewegung – das Dahintreiben auf einem Fluss – steht wie das Symbol eines emotionalen Zustandes im Zentrumdes Geschehens, und eine interessante, wahrscheinlich zufällige Brücke zur ersten Seite ist, dass der römische Neptun, anders als sein griechischer Verwandter Poseidon, zunächst ein Gott des Süßwassers war, der erst durch griechischen Einfluss zu einem Meeresgott wurde. Das Lied hat etwas Abendliches, fast Nokturnales, und durchzieht einen mit jener Art von Melancholie, die sich nicht aufdrängt. Wer genau das &#8220;Wir&#8221; ist, das da zum Meer fließt, bleibt offen, und auch das macht den Reiz des Songs aus.</p>
<p>Mit beiden Stücken gelingt Callery ein zurückhaltendes, aber eindringliches Beispiel dessen, was man als maritime oder aquatische Folklore beschreiben könnte – reduziert, aber nicht leer, kontemplativ, ohne sich allzu romantisierend ins bloß Verträumte zu flüchten. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Tepid Toad Records</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2890583830/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ALLYSEN CALLERY: Covers II</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Sep 2024 00:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Allysen Callery]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz überraschend hat Ghostfolkerin Allysen Callery vor einigen Tagen ein neues digitales Coveralbum herausgebracht, auf dem sie insgesamt achtzehn Tracks von ganz unterschiedlichen ihrer Lieblingsmusikerinnen und &#8211; Musikern interpretiert und ihnen in den meisten Fällen den für sie so typisch &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/09/21/allysen-callery-covers-ii/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/cover2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-42518" title="cover2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/cover2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ganz überraschend hat Ghostfolkerin Allysen Callery vor einigen Tagen ein neues digitales Coveralbum herausgebracht, auf dem sie insgesamt achtzehn Tracks von ganz unterschiedlichen ihrer Lieblingsmusikerinnen und &#8211; Musikern interpretiert und ihnen in den meisten Fällen den für sie so typisch verhuschten, nebelverhangenen Dark Folk-Anstrich gibt, der ebenso gut in ihre neuenglische Heimat passt wie das <span id="more-42516"></span>entzückende Kätzchen auf dem Covermotiv, das ein bisschen an einen kleinen Bär erinnert und sich anscheinend mehr für das Gesicht des Zeichners interessiert als für den Hirschkäfer unten im Bild.</p>
<p>&#8220;Covers II&#8221; knüpft dabei an eine EP an, auf der sie vor einigen Jahren u.a. Stücke von The Doors und Superwolf neu interpretierte. &#8220;Alternately drenched in reverb, and decorated with natural birdsong, this collection of covers was made at home by me to share&#8221;, sagt die Künstlerin und betont dabei einen Aspekt, der der Musik ihre ganz spezifische, intim anmutende Ausstrahlung gibt, die sich so wunderbar mit einer Aura des heimelig-unheimlichen verträgt.</p>
<p>Bei einigen der ausgewählten Songs, die aus der Übergangszeit vom mittleren zum späten 20. Jahrhundert stammen, bleibt Callery in ihrem folkigen Terrain, wobei einige &#8211; nicht alle! &#8211; der ausgewählten Songs natürlich ihrer Entstehungszeit geschuldet ein stärker &#8220;hippieskes&#8221; Grundgefühl ausstrahlen, das sich heute nicht mal nebenbei hervorrufen lässt. Hervorzuheben sind Pearls Before Swines &#8220;Ballad To An Amber Lady&#8221;, Sandy Dennys &#8220;Crazy Lady Blues&#8221;, Bridget St Johns &#8220;The Road Was Lonely&#8221; und v.a. das großartige &#8220;Hori Horo&#8221;, das vom Album &#8220;Folk Roots, New Routes&#8221; von Shirley Collins und Davy Graham her bekannt ist. Ähnlich verorten kann man u.a. den wohl aus Irland stammenden Folksong &#8220;Moonshiner&#8221;, den bisher wohl am prominentesten Bob Dylan und Cat Power gecovert haben, sowie ein Stück von Joni Mitchell. Alle scheinen sie in Callerys Versionen in ein schumemriges, abenliches Dämmerlicht getaucht.</p>
<p>Andere Songs aus allen Himmelsrichtungen der Musikwelt weiß Allysen geschickt neu einzukleiden, dazu zählen eine von introvertiertem Strumming und nach hinten gemischten Vocals geprägte Version von &#8220;How to Disappear Completely&#8221; von Radioheads &#8220;Kid A&#8221;-Album sowie Bobby Darrins jazziger Evergreen &#8220;Beyond the Sea&#8221;, der aus vielen Filmen und Serien bekannt und hier kaum wiederzuerkennen ist. &#8220;Rosemary&#8221; von The Greatful Dead wird von psychedelischem Trip ans heimelige Lagerfeuer geholt und Steely Dans Hit &#8220;Dr. Wu&#8221; aus den 70ern von einer Highwayfahrt in ähnliche Gefilde.</p>
<p>Ein Höhepunkt ihrer Coversammlung ist &#8220;Song to a Siren&#8221; &#8211; man wäre geneigt zu sagen, dass Callerys Version mit akustischem Gitarrenstrumming näher an Tim  Buckleys Original als an This Mortal Coils spätestens seit Lost Highway bekannter Version ist, aber tatsächlich hat sie dem berühmten Details aus der Odyssee hier ihren ganz eigenen Anstrich verpasst. Ist &#8220;The Crystal Ship&#8221; der Doors doch nocht recht nah am Original geblieben, erkennt man Amy Winehouse&#8217; &#8220;Back to Black&#8221; erst nach einer Weile.</p>
<p>Nach den letzten Akkorden von Black Sabbath&#8217; &#8220;Planet Caravan&#8221; bleibt der Eindruck eines trotz des unterschiedlichen Ausgangsmaterials nie zu heterogenes Albums, das gerade aufgrund seines spontan wirkenden und unprätentiösen Charakters wie eine ehrlich gemeinte Verneigung vor den Songs wirkt. Meines Erachtens entstehen so die relevantesten Neuinterpretationen alter Songs.</p>
<p>Nicht enthalten ist übrigens Roky Ericksons &#8220;I Am&#8221;, mit dem sie erst jüngst an der üppigen <a title="V.A.: I Think Of Demons – A Tribute to Roky Erickson Vol. 1" href="http://africanpaper.com/2024/08/24/v-a-i-think-of-demons-a-tribute-to-roky-erickson-vol-1/">&#8220;I Think Of Demons&#8221;-Compilation</a> teilgenommen hat. (U.S.)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1000988504/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>V.A.: I Think Of Demons &#8211; A Tribute to Roky Erickson Vol. 1</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Aug 2024 00:33:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[13th Floor Elevators]]></category>
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		<description><![CDATA[Manchmal kommt zusammen was zusammenkommen muss. Das von dem Oberhausener Enko Landmann betriebene Label Gruselthon feierte seit Beginn seiner Aktivitäten nicht nur die unterschiedlichsten Spielarten abwegiger Musik, sondern auch allerhand finstere Gestalten, die unsere fantastischen Tag- und Albträume heimsuchen und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/08/24/v-a-i-think-of-demons-a-tribute-to-roky-erickson-vol-1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/itod.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-42041" title="itod" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/itod-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Manchmal kommt zusammen was zusammenkommen muss. Das von dem Oberhausener Enko Landmann betriebene Label Gruselthon feierte seit Beginn seiner Aktivitäten nicht nur die unterschiedlichsten Spielarten abwegiger Musik, sondern auch allerhand finstere Gestalten, die unsere fantastischen Tag- und Albträume heimsuchen und den kreativeren Teil der Menschheit bereits zu unzähligen Romanen, Filmen, Comics und Platten inspirierten. <span id="more-42039"></span>Keinesweg wunderte es mich dann vor einigen Monaten zu erfahren, dass der Kurator auch ein glühender Fan des legendären texanischen Sängers, Gitarristen und Songschreibers Roky Erickson ist, der bereits in den 60ern mit seiner Band 13th Floor Elevators Musikgeschichte schrieb und nach deren Auflösung solo und in verschiedenen Konstellationen weiterhin großartige Alben aufnahm.</p>
<p>Erickson zählte mit besagter Combo zu den maßgeblichen Begründern dessen, was als Psychedelic Rock in die Annalen der Musikgeschichte eingehen sollte. Viele der auf den drei regulären Alben, v.a. aber auf dem bahnbrechenden Debüt &#8220;The Psychedelic Sounds Of The 13th Floor Elevators&#8221; vertretenen Songs muten für ein paar Sekunden wie angenehm hörbare, mit viel Rhythm &amp; Blues-eingefärbte Beatmusik an, bis die kleinen Störfaktoren, für die der eine oder andere schon das passende Ohr haben mag, die bei vielen aber noch für einige Momente der Verdrängung anheimfallen, immer deutlicher werden und bald unüberhörbar an die Oberfläche dringen. Garagige Omen eines schnoddrigen Protopunk, zerfletterte Kompositionsstrukturen, trippiges Tremolo allenthalben, schwindelerregende dionysische Dröhnung, die u.a. dem basswummernden Einsatz eines elektrifizierten Jug zu verdanken war, und vor allem die Signatur eines Getriebenen in den intensiven, wandlungsvollen Vocals des Frontmannes erhoben die 13th Floor Elevators von Beginn an über die Doors und Jefferson Airplanes dieser Welt und machten ihren Konsum für viele zu einer reizvoll riskanten Angelegenheit.</p>
<p>Auch wenn neunmalkluge Berufsdenker den Autor an sich seit Jahrzehnten bereits für tot zu erklären versuchen, kann man die Abgründigkeit der musikalischen Trips dieser Band nicht ohne die Persönlichkeit ihres Sängers und Chefideologen betrachten. Erickson war wahrscheinlich das, was man heute eine hochsensible Persönlichkeit nennen würde, und sein schonungsloser Umgang mit den Potenzialen seines Geistes und recht bald auch mit Substanzen aller Art brachten ihn über kurz oder lang an die Grenze zur Psychose und zeitweise wohl ein paar Schritte darüber hinaus. So verbrachte er dann auch immer wieder gewisse Zeiten in Kliniken und Besserungsanstalten und vor allem auch für Jahre in relativer Zurückgezogenheit, in der nur seine fürsorgliche Mutter und einige wenige Freunde persönlichen Zugang zu ihm hatten.</p>
<p>Für seine Musik hatten diese Persönlichkeitszüge gute und schlechte Auswirkungen, die zu beurteilen auch immer von den Geschmacksfragen des jeweiligen Publikums abhängen. Oft kam es mit seinen Kollegen zu getrennten Wegen und gerade in Zeiten nach den Elevators gab es zahlreiche stilistische Brüche. In weniger erschöpften Zuständen hätte es vielleicht noch mehr Musik gegeben, doch die Abgründigkeit und fantasievolle Natur seiner Musik profitierten in jedem Fall von den Richtungen, die sein Leben nahm (während ein anderer Bandkollege musikalisch verstummte und später Karriere bei Scientology machte, doch das ist freilich eine andere Story). Die unberechenbaren Stimmen und Nachtgesichte in seinem Kopf flossen in reichhaltigen Bildern in die Texte gerade seines Solowerks, dabei bediente er sich eines Arsenals an Figuren, die er Filmen und Büchern entlehnte: Vampire, Dämonen, Geister, Teufel, Aliens, hybride Kreaturen und Mutanten, und dann der immer wieder gefühlt im Minutentakt zwischen Himmel und Hölle hin und her springende Hop Scotch des vielleicht mysteriösesten aller Bewusstseinszustände, nämlich der Liebe, die oft fälschlicherweise als Gefühl bezeichnet wird.</p>
<p>Mit dem Tribute &#8220;I Think of Demons&#8221;, das den hoffnungsfroh stimmenden Zusatz &#8220;Vol. 1&#8243; trägt, setzt Gruselton dem Genie dieses Musikers ein kreatives Denkmal, welches darüber hinaus auch einige der wichtigsten musikalischen Acts aus dem Umfeld des Labels zusammenbringt – plus einige Künstler, deren Werk Landmann bisher aus der Ferne bewunderte. Das Resultat ist beachtlich, und eine der Qualitäten, die gleich in den ersten Minuten des ersten Hördurchgangs auffallen, ist die Bandbreite hinsichtlich der Entscheidungen, wie nah bzw. fern sich die beteiligten Acts an dem Originalmaterial bewegen wollten. Die folgende, gezielt auf Abwechslung setzende Anordnung der einzelnen Beiträge leistet diesem Eindruck freilich Vorschub.</p>
<p>Das mir bislang unbekannte Projekt BAR eröffnet die Sammlung gleich mit einem Gassenhauer, nämlich dem Titeltrack des Mitte der 80er erschienenen Soloalbums &#8220;Clear Night for Love&#8221;, und schaltet bei dem sehr eingängigen beschwingten Stück mit seinen vulnerablen Untertönen ein oder zwei Gänge herunter – der Song könnte in der Version wunderbar den Abspann eines Films untermalen. Eher auf Transformation setzen die vielen unserer Leser wohl bekannten Bostoner Violet Nox: Wie interessanterweise die meisten Beteiligten wählten die futuristischen Psych-Elektroniker mit &#8220;Stand for the Fire Demon&#8221; einen Song des ebenfalls aus den 80ern stammenden Roky Erickson and the Aliens-Albums &#8220;The Evil One&#8221;, dessen von Ericksons gepresster Stimme und einem zünftigen Hardrocksound geprägten Stil sie in eine ergreifend sehnsuchtsvolle Synthienummer verwandeln, die wie aus einem verhallten,  nebelverhangenen Club herübergeweht scheint und dabei das Nokturnale unangetastet lässt. Würde man das Original nicht kennen, könnte man den Song glatt für einen ihrer eigenen halten, und sollte jemals jemand die Zeitmaschine erfinden, so sollte man die Version wie sie ist in die besten Clubs der 80er verpflanzen, sie wäre ein Höhepunkt in jeder dunklen Tanzveranstaltung.</p>
<p>Während sich Los Buerlecitiños wieder recht nah am Original bewegen, und einem der bekanntesten Klassiker der Elevators, dem ratternden, wusseligen und von Verzweiflung getriebenen Abgesang auf eine unbalancierte Liebe &#8220;You&#8217;re gonna miss me&#8221; ein Denkmal setzen, überführt Allysen Callery das in seinem akustischen Strumming und der endlos anmutenden Repetition des Titels beschwöhrend anmutende 86er Solostück &#8220;I am&#8221; in das Dämmerlicht eines spukhaften Neuengland, wo der Teufel sich zwischen dem sanften Finger Style und dem traumwandlerischen Gesang gerade so gut zu verstecken weiß wie er will. Birds That Change Colour nehmen sich mit &#8220;Don&#8217;t Fall Down&#8221; einen Elevatorsklassiker vor und heben dessen exzentrische Details noch deutlicher hervor, Fenton Weills dagegen spielen das unglaublich aufwühlende &#8220;Roller Coaster&#8221; vom Debüt etwas dumpfer, kauziger und zugleich introvertierter, besonders stark wirkt hier der Kontrast zwischen federleichten Takten und kernigem Saitenspiel. Die Nürnberger Garage Psych-Rocker Shiney Gnomes wissen besonders die Melancholie aus dem 69er &#8220;May the Circle Remain Unbroken&#8221; mit seinem sensiblen Gesang vor zerfleddderter Klangkulisse herauszukitzeln.</p>
<p>Weiter geht&#8217;s mit zwei weiteren Stücken vom &#8220;The Evil One&#8221;-Album. Mit berührenden Streichern, ätzenden Saiten, einem aufgeweckt klingelnden Banjo und vor allem dem feierlichen Pathos eines stark in den Vordergrund gemischten Gesangs demonstrieren die Hamburger Newcomer Giant Crow, wie viel Drama in dem Song &#8220;If you have Ghosts&#8221; mit seinen im Original kraftvollen Rockriffs steckt, einem eindringlichen Stück über den Reichtum der Besessenheit &#8211; kein schlechtes Thema für all jene, die sich wie der Verfasser dieser Zeilen für eine hanseatische Antwort auf den sogenannten Denver Sound begeistern können. Die Cosmic Kangaroos, bei denen ein Frosch, eine bewaffnete Gangsterbraut und einer der Marx Brothers am Werk sind, haben sich &#8220;Creature with the Atom Brain&#8221; vorgenommen, im Original ein Paradebeispiel für den abgründigen nächtlichen Bikerrock des Erickson der 80er. Ohne sich allzu stark von diesem zu entfernen, schlagen die Kängurus in ihrer Interpretation die Brücke zum klassischen Elevators-Feeling, in dem sie den Song besonders psychedelisch kratzen, piepen, orgeln, jaulen und klingeln lassen.</p>
<p>Im finalen Drittel der Sammlung dominieren &#8211; abgesehen von Aeon Crypt mit ihrer staubig schleppenden und dennoch die klanglichen Kontraste stark konturierenden Doom-Stoner-Hardrock-Version von &#8220;Two Headed Dog&#8221;– die filigraneren Töne und lassen wahrscheinlich viele Leser unseres Magazins besonders auf ihre Kosten kommen. Da wäre zum einen die originelle Interpretation des (ebenfalls wieder vom besagten 80er Album stammenden) &#8220;Night of the Vampire&#8221; von keinen Geringeren als Walker Philips und Caira Paraval, die privat ein Paar sind und neben ihren Soloarbeiten noch zusammen in der Band Tabernacle spielen. Im Gegensatz zu ihrem ansonsten eher akustisch dominierten Acid Folk gehen die beiden hier mit nostalgischen Synthies zu Werke. Griffige kreisende Klangflächen, unterschwellige Dröhnung, Eispickelbeats, männlich-weiblicher Gesang und markerschütternde Schreie, die direkt aus einem Film von Mario Bava gefallen sein könnten, machen hier aus der energischen Rocknummer ein ganz anderes Stück. Ein weiteres besonderes Highlight ist Kristine Jungs originelle Interpretation des kraftvollen Nachtstücks &#8220;Cold Night For Alligators&#8221;, dem sie mit fragilem Gesang, Kinderstimmen, einer versteckten instrumentellen Opulenz und v.a. einer leisen, unprätentiösen Beiläufigkeit gerade eine besondere Intensität verleiht.</p>
<p>Den Abspann bestreitet dann Adam Geoffrey Cole alias Trappist Afterland, dessen neues Album bald in den Startlöchern stehen wird. Und da sich für ein gutes Finale kaum etwas besser eignet als ein Song, der mit wenigen Mitteln ganz großes sagt, hat er &#8220;Mighty is our Love&#8221; vom den 87er &#8220;Holiday Inn&#8221;-Tapes. Dem fisselig-improvisiert wirkenden Strumming aus locker gespannten Saiten und dem berührenden Text stellt er zusätzlich auch durch seinen sensibel tremolierenden Stimmeinsatz eine versöhnende Note zur Seite, die niemanden kalt lassen sollte. Mein Fazit ist kurz und besagt, dass diese gelungene Anthologie &#8211; mit Vorfreude auf Teil 2 &#8211; ein wunderbarer Anlass ist, den Ericksonkosmos kennen zu lernen und obendrein mehr als zwei Handvoll Acts, deren Oeuvres einen mehr als soliden Kern einer &#8220;neopsychedelischen&#8221; Plattensammlung bilden können. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Gruselthon</strong></p>
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		<title>Allysen Callery in Dortmund, Hannover und Oberhausen</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Feb 2024 06:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anfang Mai ist die amerikanische Ghost Folk-Sängerin Allysen Callery für drei Konzertabende im westdeutschen Raum unterwegs. Die vom Gruselthon-Label organisierte kleine Tour startet am Freitag, dem 3. Mai in der Dortmunder Musikbar Subrosa, wo sie sich die Bühne mit dem &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/02/02/allysen-callery-in-dortmund-hannover-und-oberhausen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Mai ist die amerikanische Ghost Folk-Sängerin Allysen Callery für drei Konzertabende im westdeutschen Raum unterwegs. Die vom <a href="https://gruselthon.bandcamp.com">Gruselthon</a>-Label organisierte kleine Tour startet am Freitag, dem 3. Mai in der <a href="https://hafenschaenke.de/">Dortmunder Musikbar Subrosa</a>, wo sie sich die Bühne mit dem Gitarristen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Qlosiim7UXw">Sarg Usuk</a> teilen wird. Am nächsten Abend ist die Sängerin mit einem Solokonzert im <a href="https://www.hannover.de/Kommunales-Kino">Hannoveraner Kino Koki </a>zu sehen. Ein besonderes Finale gibt es dann am 5. Mai im <a href="https://drucklufthaus.de/">Alten Café des Zentrums Druckluft</a> in Oberhausen &#8211; dort steht Callery zusammen mit dem Dortmunder Doom Metal-Trio Mother Bear auf der Bühne, wo die beiden Acts erstmals <a title="ALLYSEN CALLERY / MOTHER BEAR: Witch’s Hand" href="http://africanpaper.com/2023/08/05/allysen-callery-mother-bear-witchs-hand/">ihre gemeinsame EP &#8220;Witch&#8217;s Hand&#8221; </a>(und vermutlich einige Zugaben) live präsentieren werden. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/01/ghostfolkgermany2024.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-39333" title="ghostfolkgermany2024" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/01/ghostfolkgermany2024.jpg" alt="" width="519" height="637" /></a><span id="more-39332"></span></p>
<p>Vor einigen Monaten führten wir <a title="Ich bin, was ich erschaffe. Ein Interview mit Allysen Callery" href="http://africanpaper.com/2023/08/19/ich-bin-was-ich-erschaffe-ein-interview-mit-allysen-callery/">ein Interview mit der Musikerin</a>, zu der wir schrieben: &#8220;In der weiten Welt alternative Folkklänge, die nach dem kurzlebigen Hype der Nullerjahre erst ihr wirkliches Potenzial jenseite nostalgischer Retrospektiven offenbaren konnte, ist die aus Neuengland stammende Allysen Callery kaum mehr wegzudenken, immerhin hat sie seit ihrem Debüt 2007 mehr als eine Handvoll Studioalbun geschaffen, kleinere Releases, Kollaborationen, Anthologien und Konzertaufnahmen kommen hinzu – auf all diesen lässt sie eine ganz eigene Handschrift erkennen, welche die Einflüsse des britischen Folk Revival, die sie ihrer elterlichen Plattensammlung verdankt, mit einem ganz eigenen Faible für verhuschte, geisterhafte Stimmungen zusammenbringt.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/01/allysencallerymotherbear.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-39334" title="allysencallerymotherbear" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/01/allysencallerymotherbear.jpg" alt="" width="522" height="641" /></a></p>
<p>Gerade letzteres, das sie neben der Anziehungskraft ihrer Musik für eines ihrer Stammlabel Gruselthon prädestiniert, ist das Substrat, auf dem ihre jüngste Zusammenarbeit gedeihen konnte: Auf “Witch’s Hand” lässt sie zusammen mit der Dortmunder Doom Stoner-Band Mother Bear eine ganze Reihe an untoten Gestalten aus ihren verwunschenen Gräbern kriechen und ganz nebenbei einen der besten Stilhybriden aus Folk und Metal entstehen&#8221;. Die genaueren Eventdaten für Dortmund und Hannover werden noch bekanntgegeben.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/407002568406703/"><strong>Die Oberhausener Show @ Facebook</strong></a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4081815934/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Ich bin, was ich erschaffe. Ein Interview mit Allysen Callery</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Aug 2023 05:46:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der weiten Welt alternative Folkklänge, die nach dem kurzlebigen Hype der Nullerjahre erst ihr wirkliches Potenzial jenseite nostalgischer Retrospektiven offenbaren konnte, ist die aus Neuengland stammende Allysen Callery kaum mehr wegzudenken, immerhin hat sie seit ihrem Debüt 2007 mehr &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/08/19/ich-bin-was-ich-erschaffe-ein-interview-mit-allysen-callery/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-36870" title="allysencallery2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In der weiten Welt alternative Folkklänge, die nach dem kurzlebigen Hype der Nullerjahre erst ihr wirkliches Potenzial jenseite nostalgischer Retrospektiven offenbaren konnte, ist die aus Neuengland stammende Allysen Callery kaum mehr wegzudenken, immerhin hat sie seit ihrem Debüt 2007 mehr als eine Handvoll Studioalbun geschaffen, kleinere Releases, Kollaborationen, Anthologien und Konzertaufnahmen kommen hinzu &#8211; auf all diesen lässt sie eine ganz eigene Handschrift erkennen, welche die Einflüsse des britischen <span id="more-36861"></span>Folk Revival, die sie ihrer elterlichen Plattensammlung verdankt, mit einem ganz eigenen Faible für verhuschte, geisterhafte Stimmungen zusammenbringt. Gerade letzteres, das sie neben der Anziehungskraft ihrer Musik für eines ihrer Stammlabel Gruselthon prädestiniert, ist das Substrat, auf dem ihre jüngste Zusammenarbeit gedeihen konnte: Auf <a title="ALLYSEN CALLERY / MOTHER BEAR: Witch’s Hand" href="http://africanpaper.com/2023/08/05/allysen-callery-mother-bear-witchs-hand/">&#8220;Witch&#8217;s Hand&#8221;</a> lässt sie zusammen mit der Dortmunder Doom Stoner-Band Mother Bear eine ganze Reihe an untoten Gestalten aus ihren verwunschenen Gräbern kriechen und ganz nebenbei einen der besten Stilhybriden aus Folk und Metal entstehen. Über all diese Dinge sprachen wir im folgenden Interview.<br />
</strong></p>
<p><strong><a title="I am what I create. An interview with Allysen Callery" href="http://africanpaper.com/2023/08/19/i-am-what-i-create-an-interview-with-allysen-callery/">English Version</a></strong></p>
<p><em><strong>Du hast gerade ein fantastisches neues Album in Zusammenarbeit mit dem deutschen Doom-Stoner-Trio Mother Bear veröffentlicht, das wie du an der <a href="https://gruselthon.bandcamp.com/album/my-universal-hammer">&#8220;Universal Hammer&#8221;-Compilation</a> beteiligt war. Die Musik ist ziemlich unkonventionell im Vergleich zu dem, was ihr beide bisher gemacht habt. Wie ist die Idee zu diesem Album entstanden?</strong></em></p>
<p>Von Mother Bear stammt tatsächlich mein Lieblingssong auf der &#8220;Universal Hammer&#8221;-Compilation, und ich habe Black Sabbath schon immer sehr geliebt, eine meiner Lieblingsbands bis zum heutigen Tag. Ich habe mir einen Dokumentarfilm angesehen, in dem sie darüber sprachen, wie sie von Horrorfilmmusik inspiriert wurden, und da wurde mir klar, warum ich ihre Musik so sehr liebe. Der Gründer von Gruselthon ist auch ein Fan von Horrorfilmen, und wir tauschen ständig Empfehlungen aus.</p>
<p><em><strong>Habt ihr neben dem gemeinsamen Interesse daran auch einen gemeinsamen musikalischen Code bemerkt, der unabhängig von Genres und Stilen war?</strong></em></p>
<p>Occult-, Stoner- und Psychedelic-Musik sind alle in meiner Musiksammlung enthalten, und Hexenhorror hat einfach etwas, das Spaß macht, wenn man auf so etwas steht!!</p>
<p><em><strong>Du intersesierst dich also schon länger für Metal und Stoner Rock&#8230;</strong></em></p>
<p>Ja, als ich anfing, Auto zu fahren, gab mir ein Freund eine Kassette mit dem Album &#8220;Paranoid&#8221; von Black Sabbath, und es bringt mich immer wieder dazu, diese Songs zu hören. Vor kurzem habe ich sogar eine Coverversion von &#8220;Planet Caravan&#8221; aufgenommen, die auf meiner SoundCloud zu hören ist.</p>
<p><em><strong>Was den lyrischen Inhalt angeht, der sowohl von dir als auch von der Band stammt, scheint das Album ziemlich einheitlich zu sein. Wie habt ihr euch auf die Themen und die Atmosphäre der erzählten Geschichten geeinigt? Ich kann mir gut vorstellen, dass vieles ganz spontan aus gemeinsamen Interessen heraus entstanden ist&#8230;</strong></em></p>
<p>Wir haben uns einfach darauf geeinigt, dass wir an einem Horror-Album zusammenarbeiten. Es war für mich erstaunlich, wie leicht die Songs aus meiner Feder flossen&#8230; Es muss ein Ghostwriter gewesen sein, haha. Ich mag Mother Bears Interpretation meines Songs &#8220;Beautiful Teeth&#8221; sehr.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4081815934/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Die Geschichten, die in den Texten erzählt werden, haben etwas von einem Panorama klassischer Gruselgeschichten und der dazugehörigen Figuren. Hast du schon immer gerne solchen Geschichten zugehört und vielleicht auch erfunden?</strong></em></p>
<p>Ich liebe Horror, mein Mann und ich sehen uns fast jeden Abend Horrorfilme an. Schon als Kind habe ich in der Bücherei immer nach den Horrorgeschichten gegriffen. Ich habe noch nie versucht, eine Horrorgeschichte zu schreiben? Abgesehen von meinen kleinen Liedern&#8230; Aber ich denke, mein Traum wäre, dass jemand diese Lieder nimmt und aus den Geschichten, die sie erzählen, einen Horrorfilm macht.</p>
<p><em><strong>&#8220;Witch&#8217;s Hand&#8221; hat bei mir auch einige Assoziationen zum klassischen Horrorkino geweckt. Gibt es eine Ära von unheimlichen Filmen, mit der du besonders viel anfangen kannst?</strong></em></p>
<p>Am meisten liebe ich Folk-Horror-Filme, <em>Wicker Man</em>, <em>The Company of Wolves</em>, <em>The Witch</em>, <em>November</em> usw. Nicht unbedingt eine bestimmte Epoche, aber ein bestimmter Stil. Übernatürlicher, okkulter Horror ist meine bevorzugte Art von Horror.</p>
<p><em><strong>Du kommst aus Rhode Island, Neuengland, nicht weit von der Gegend, in der die Hexenprozesse von Salem stattfanden, und als Heimat von Autoren wie Hawthorne und Lovecraft wird die Region auch mit düsteren Stimmungen assoziiert. Wie viel von deiner Heimat findet sich deiner Meinung nach in deiner Musik wieder? Glaubst du, dass Neuengland sich wirklich für eine gruselige Atmosphäre eignet, oder denkst du, dass es eher ein Klischee ist?</strong></em></p>
<p>Nun, ich wohne gegenüber von Wäldern, die als Land der Ureinwohner geschützt sind. Mein Mann und ich gehen dort auf Pilzsuche, und unser Haus ist mit den vielen Schädeln von Rehen und anderen Tieren geschmückt, die wir auf unseren Spaziergängen in der Natur gefunden haben. Wir verbringen viel Zeit draußen, und ich glaube, dass sich die Natur in meine Art zu schreiben und in die Art und Weise, wie ich meine menschlichen Erfahrungen erzähle, einschleicht.</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery3.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-36869" title="allysencallery3" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery3-168x300.jpg" alt="" width="168" height="300" /></a>Der Begriff &#8220;Ghost Folk&#8221; &#8211; der sich auf den Titel eines deiner Alben bezieht &#8211; wurde zur Beschreibung deiner Musik verwendet, und Begriffe wie &#8220;Folk Horror&#8221; waren in den letzten Jahren häufig zu hören. Was ist deiner Meinung nach der Grund dafür, dass Folkmusik gerne mit dem Unheimlichen und Übernatürlichen in Verbindung gebracht wird?</strong></em></p>
<p>Die Welt ist ein interessanter und verwirrender Ort. Jedenfalls denke ich, dass das Heidentum uns irgendwie mit der Erde und mit unseren Vorfahren verbindet. Ich bin keine wirklich praktizierende Hexe, aber ich mag es, eine Menge hexenartiger Dinge zu tun. Brotbacken, Handnähen, Kerzen anzünden, meine schwarzen Katzen streicheln und vieles mehr bringt mir den Frieden, den ich dann teilen kann.</p>
<p><em><strong>Wann hast du Americana und andere traditionelle Musikgenres entdeckt? Warst du zu diesem Zeitpunkt bereits eine aktive Musikerin?</strong></em></p>
<p>Ich schmachtete in meiner früheren Ehe vor mich hin, meine Gitarre lag unter dem Bett und ich hatte keine Unterstützung oder Ermutigung. Ich hörte zufällig, wie Gillian Welch &#8220;Dear Someone&#8221; im Fernsehen sang. Das war für mich noch vor dem Internet. Ich holte meine Gitarre unter dem Bett hervor und war sofort inspiriert, <a href="https://allysencallery.bandcamp.com/album/hopey">meine erste Platte zu schreiben, die &#8220;Hopey&#8221; hieß</a>. Ich sehe mich selbst nicht als Americana-Künstlerin, obwohl Gillian Welch mich damals inspiriert hat. Die meiste Inspiration habe ich von britischen Künstlern wie Steeleye Span, Fairport Convention und natürlich The Incredible String Band, die Musik aus der Plattensammlung meiner Eltern, mit der ich aufgewachsen bin.</p>
<p><em><strong>Gab es bestimmte Alben, die dich besonders inspiriert haben?</strong></em></p>
<p>&#8220;The Hangman&#8217;s Beautiful Daughter&#8221;, &#8220;A Parcel of Rogues&#8221;, und &#8220;Leige &amp; Leaf&#8221; sind einige meiner Favoriten. Auch Joni Mitchells &#8220;Blue&#8221; und &#8220;Ladies of the Canyon&#8221;.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=354924081/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2508373382/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Für mich ist &#8220;Ghost Folk&#8221; eines der faszinierendsten Dark-Folk-Alben der letzten Jahre, und eine seiner Hauptqualitäten ist die subtile Ruhe in der Atmosphäre der Songs. Hattest du beim Schreiben der Songs eine solche Absicht?</strong></em></p>
<p>Ich bin, was ich erschaffe. Ich würde sagen, ich bin von Natur aus ziemlich subtil, dunkel und ruhig. Ich liebe es, dass sich die Menschen durch meine Musik mit mir verbinden können, und ich liebe es, dass sie für ausgewählte Menschen ist.</p>
<p><em><strong>&#8220;Lost Children&#8221;, eine Zusammenstellung von teilweise fragmentarischen Homerecordings, vermittelt mir den Eindruck, dass du viel improvisierst und aufnimmst, wenn Ideen kommen. Gibt es bestimmte Umstände und Situationen, in denen du besonders empfänglich bist für die Musen?</strong></em></p>
<p>Ich hatte einige Probleme mit Verlusten zu verarbeiten, und das ist ein roter Faden, der sich in meiner Musik widerspiegelt. Ich bin eine emsige Schreiberin und ich habe den Luxus, viel Zeit für mich zu haben, um zumindest kleine Dinge zu Hause aufzunehmen, wenn sie mir einfallen.</p>
<p><em><strong>Was waren die Hauptgründe dafür, dass diese Stücke nicht auf eines deiner regulären Alben gepasst haben?</strong></em></p>
<p>Einige der Songs, die ich auf &#8220;Lost Children&#8221; veröffentlicht habe, habe ich nur einmal geschrieben und gespielt, als ich sie aufnahm. Aber ich habe mir schon immer gerne Skizzenbücher von Künstlern angesehen, und ich dachte, es wäre etwas Besonderes, das ich mit meinen treuen Hörern teilen könnte. Es ist nur auf Bandcamp erhältlich und kann nirgendwo anders gestreamt werden, also müsst ihr wirklich suchen.</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery1.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-36868" title="allysencallery1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery1-712x1024.jpg" alt="" width="584" height="839" /></a></strong></em></p>
<p><em><strong>Hast du immer noch vor, zusammen mit Myles Baer Musik mit einem eher bandorientierten Sound aufzunehmen? Ich erinnere mich, dass du diese Idee in <a href="https://www.gaesteliste.de/texte/show.html?_nr=1918">einem anderen Interview</a> erwähnt und dabei euer früheres Land of Nod-Projekt erwähnt hast&#8230;</strong></em></p>
<p>Ich liebe Lo-Fi und Homerecordings sehr, aber ich liebe es auch, wenn Myles sich bei der Produktion völlig austobt. Ich träume irgendwie davon, eine kleine Band mit ihm, meiner Tochter Ava Callery und Karen Zanes auf die Beine zu bringen. Wir werden sehen?!</p>
<p><em><strong>Hast du und Mother Bear schon darüber nachgedacht, gemeinsam auf Tour zu gehen und &#8220;Witch&#8217;s Hand&#8221; live zu präsentieren? Ich bin sicher, dass es dafür ein Publikum gibt&#8230;</strong></em></p>
<p>Wow, nein, darüber haben wir noch nicht gesprochen, aber wenn ich in einer Rauchwolke auf die Bühne treten könnte, um mit ihnen auf einem Festival zu singen, wäre das ein wahr gewordener Traum!<br />
Sie sind eine fantastische Band und ich bin mir sicher, dass sie in Zukunft noch viele Auftritte haben werden.</p>
<p><em><strong>Was steht bei dir für die nächste Zeit auf dem Plan?</strong></em></p>
<p>Ich habe eine EP für das britische Label Future Grave aufgenommen, an der mein Produzent gerade arbeitet. Darauf freue ich mich schon sehr. Außerdem würde ich gerne eine Sammlung von Covers von den Britischen Inseln machen, da sie für mich als Kind so unglaublich wichtig waren.</p>
<p>Interview: U.S., Fotos: Ted Hayes</p>
<p><strong>Allysen Callery @ <a href="https://allysencallery.bandcamp.com/">Bandcamp</a> | <a href="https://soundcloud.com/allysencallery">Soundcloud</a> | <a href="https://www.instagram.com/allysencallery/">Instagram</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1516329426/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2793268877/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/1180824526&amp;color=%23ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
<div style="font-size: 10px; color: #cccccc; line-break: anywhere; word-break: normal; overflow: hidden; white-space: nowrap; text-overflow: ellipsis; font-family: Interstate,Lucida Grande,Lucida Sans Unicode,Lucida Sans,Garuda,Verdana,Tahoma,sans-serif; font-weight: 100;"><a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="Allysen Callery" href="https://soundcloud.com/allysencallery" target="_blank">Allysen Callery</a> · <a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="Planet Caravan -Black Sabbath cover" href="https://soundcloud.com/allysencallery/planet-caravan-black-sabbath" target="_blank">Planet Caravan -Black Sabbath cover</a></div>
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		<title>I am what I create. An interview with Allysen Callery</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Aug 2023 05:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In the wide world of alternative folk sounds, which after the short-lived hype of the noughties was only able to reveal its real potential beyond nostalgic retrospectives, New England native Allysen Callery has become an integral part, after all she &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/08/19/i-am-what-i-create-an-interview-with-allysen-callery/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-36870" title="allysencallery2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In the wide world of alternative folk sounds, which after the short-lived hype of the noughties was only able to reveal its real potential beyond nostalgic retrospectives, New England native Allysen Callery has become an integral part, after all she has created more than a handful of studio albums since her debut in 2007, smaller releases, collaborations, anthologies and concert recordings are added &#8211; on all of these she reveals her very own signature, which combines the influences of the <span id="more-36859"></span>British folk revival, which she owes her parents&#8217; record collection, with her very own penchant for subtle, ghostly moods. Especially the latter, which, in addition to the appeal of her music, predestines her for one of her regular labels, Gruselthon, is the substrate on which her most recent collaboration was able to thrive: On &#8220;Witch&#8217;s Hand&#8221;, together with the Dortmund doom stoner band Mother Bear, she lets a whole gang of undead creatures crawl out of their enchanted graves and along the way create one of the best style hybrids of folk and metal. We talked about all these things in the following interview.</strong></p>
<p><strong><a title="Ich bin, was ich erschaffe. Ein Interview mit Allysen Callery" href="http://africanpaper.com/2023/08/19/ich-bin-was-ich-erschaffe-ein-interview-mit-allysen-callery/">German Version</a><br />
</strong></p>
<p><em><strong>You&#8217;ve just released a fantastic new album in collaboration with German doom stoner trio Mother Bear, who like you participated in the <a href="https://gruselthon.bandcamp.com/album/my-universal-hammer">&#8220;Universal Hammer&#8221; compilation</a>. It&#8217;s music is quite unconventional in comparison with both your more typical styles. How did the idea of the album came up?</strong></em></p>
<p>Mother Bear actually had my favorite track on the Universal Hammer compilation, and I&#8217;ve always had a great love for Black Sabbath, one of my favorite bands to this day. I was watching a documentary and they were talking about how horror music inspired them, and it all made perfect sense to me as to why I love their music so much. The founder of Gruselthon is also a fan of horror movies, and we&#8217;re always trading recommendations.</p>
<p><em><strong>Did you, apart from a shared interest in certain horror motifs, both notice a common music code, which was independent from genres and styles?</strong></em></p>
<p>Occult , stoner,  psych music all join hands in my music collection, and there&#8217;s just something about witchy horror that&#8217;s really fun , if you&#8217;re into that sort of thing!</p>
<p><em><strong>Is metal and stoner rock something you&#8217;ve enjoyed before?</strong></em></p>
<p>Yes, when I first started driving my friend gave me a cassette of Black Sabbath&#8217;s Paranoid album, it always brings me back listening to those songs.<br />
I even recently recorded a cover of Planet Caravan which is on my SoundCloud.</p>
<p><em><strong>In terms of lyrical content, which comes from both you and the band, the album seems pretty consistent. How did you agree on the subjects and the atmosphere of the stories told? I can only imagine that a lot of things resulted quite spontaneously out of common interests&#8230;</strong></em></p>
<p>We just sort of agreed that we would collaborate on a horror record, it was astounding to me how easily the songs flowed from my pen… Must&#8217;ve been a ghost writer haha<br />
I really love Mother Bear&#8217;s take on my song &#8220;Beautiful Teeth&#8221;.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4081815934/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>The stories told in the lyrics have something of a panorama of classic horror stories and their corresponding characters. Have you always liked to listen to and probably also to invent such stories?</strong></em></p>
<p>I love horror, my husband &amp; I watch horror movies almost every night. Even when I was a kid going to the library, I always reached for the Horror stories. I&#8217;ve never tried writing a horror story? Other than my little songs… But I guess my dream might be that somebody takes those songs and makes a horror movie from the stories they tell.</p>
<p><em><strong>&#8220;Witch&#8217;s Hand&#8221; also gave me quite some associations to classical horror cinema. Is there an era of uncanny movies that you&#8217;re particularly fond of?</strong></em></p>
<p>I love Folk Horror movies the most , Wicker Man, The Company of Wolves, The Witch , November, etc. Not necessarily a time period , but a certain style. Supernatural, occult horror is my favorite kind of horror.</p>
<p><em><strong>You&#8217;re from Rhode Island, New England, not that far from the area where the Salem witch trials took place, and also being home to authors like Hawthorne and Lovecraft, the region is associated with dark atmospheres. How much from your home area do you think you can find in your music? Do you think New England really lends itself to a spooky atmosphere, or do you think it&#8217;s more of a cliche thing?</strong></em></p>
<p>Well, I  live across the street from woods that are protected Native American land.<br />
My husband &amp; I go mushroom hunting in there, &amp; our house is decorated with the many skulls we have found from deer &amp; other creatures we&#8217;ve found on our nature walks.<br />
We spend a lot of time outside, and I think nature creeps in in the way that I write, and the way that I relate my human experience.</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery31.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-36871" title="allysencallery3" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery31-168x300.jpg" alt="" width="168" height="300" /></a>The term ghost folk &#8211; referring to your seminal album title &#8211; has come to describe your music, and terms like folk horror have been heard a lot in recent years. What do you think is the reason that folk music likes to connect with the uncanny and the supernatural?</strong></em></p>
<p>The world is an interesting and confusing place. Anyway I think paganism kind of connects us with the Earth, and our ancestors. I&#8217;m not a real practicing witch , but I like to do a lot of witchy stuff.<br />
Baking bread, hand sewing , lighting candles , petting my black cats, among other things , brings me peace which I then can share.</p>
<p><em><strong>When did you discover Americana and other traditional music genres? Were you already an active musician at the time?</strong></em></p>
<p>I was kind of languishing in my previous marriage, my guitar was under the bed and I didn&#8217;t have any support or encouragement. I heard by chance Gillian Welch singing &#8220;Dear Someone &#8221; on TV. This was before the Internet for me. I pulled my guitar out from under the bed and was inspired to write my first record which was <a href="https://allysencallery.bandcamp.com/album/hopey">&#8220;Hopey&#8221;</a>.<br />
I don&#8217;t think of myself as an Americana artist, although Gillian Welch did inspire me at that time, most of my inspiration comes from British isles artists such as Steeleye span, Fairport convention and of course The Incredible String Band which was the music from my parent&#8217;s record collection I&#8217;d grown up listening to.</p>
<p><em><strong>Were there certain classic folk albums that were particularly inspirational to you?</strong></em></p>
<p>The Hangman&#8217;s Beautiful Daughter , A Parcel of Rogues, &amp; Leige &amp; Leaf are some of my favorites.<br />
Joni Mitchell&#8217;s Blue &amp; Ladies of the Canyon as well.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=354924081/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2508373382/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>For me, &#8220;Ghost Folk&#8221; is one of the most intriguing dark folk albums of recent years, and one of its main qualities in the subtle quietness of the songs&#8217; atmosphere. Did you intend something like this while writing the songs?</strong></em></p>
<p>I am what I create . I&#8217;d say by nature I&#8217;m pretty subtle, dark &amp; quiet .<br />
I love that people can connect with me through my music, and I love that it&#8217;s for select people.</p>
<p><em><strong>&#8220;Lost Children&#8221;, a compilation of partly fragmentary home recordings, lead me to the impression that you improvise and record a lot, when ideas come to you. Are there certain circumstances and situations when you&#8217;re especially receptive for the muses&#8217; input?</strong></em></p>
<p>I&#8217;ve  had some issues with loss to process, and that&#8217;s a common chord that shows up in my music for sure. I am a prolific writer, and I do have the luxury of a lot of alone time to be able to at least record little things at home as they come to me.</p>
<p><em><strong>What were the main reasons that these pieces didn&#8217;t fit on one of your more regular albums?</strong></em></p>
<p>Some of the songs I put on Lost Children were written &amp; played only once as I recorded. But I&#8217;ve always enjoyed looking at artist&#8217;s  sketchbooks, &amp; I thought it would be something special to share with my true listeners.<br />
It&#8217;s only out on bandcamp , &amp; not streaming anywhere else so you really have to look.</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery1.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-36868" title="allysencallery1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery1-712x1024.jpg" alt="" width="584" height="839" /></a></strong></em></p>
<p><em><strong>Do you still plan to record music with a more band oriented sound together with Myles Baer? I remember you mentioned this idea in another interview and referred to your former Land of Nod project&#8230;</strong></em></p>
<p>I have a deep love for lo fi, home recordings, but I love when Myles goes totally wild with production too. I kind of dream about having a little band with him, my daughter Ava Callery and Karen Zanes. We&#8217;ll see?!<em><strong></strong></em></p>
<p><em><strong>Did you and Mother Bear already think about touring together to present &#8220;Witch&#8217;s Hand&#8221; live? I&#8217;m sure there&#8217;ll be an audience for it..</strong></em></p>
<p>Wow, no we haven&#8217;t discussed that but if I can step onstage in a cloud of smoke to sing with them at a festival that would be a dream come true!<br />
They are a fantastic band &amp; I am sure they will be playing many in the future.</p>
<p><em><strong>What&#8217;s on your schedule for the nearer future?</strong></em></p>
<p>I&#8217;ve recorded an EP for UK label Future Grave, which my producer is working on.<br />
I&#8217;m excited for that one, and I&#8217;d also really like to do a collection of British Isles covers as they were so incredibly meaningful to me growing up.</p>
<p>Interview: U.S., Ted Hayes</p>
<p><strong>Allysen Callery @ <a href="https://allysencallery.bandcamp.com/">Bandcamp</a> | <a href="https://soundcloud.com/allysencallery">Soundcloud</a> | <a href="https://www.instagram.com/allysencallery/">Instagram</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1516329426/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2793268877/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/1180824526&amp;color=%23ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
<div style="font-size: 10px; color: #cccccc; line-break: anywhere; word-break: normal; overflow: hidden; white-space: nowrap; text-overflow: ellipsis; font-family: Interstate,Lucida Grande,Lucida Sans Unicode,Lucida Sans,Garuda,Verdana,Tahoma,sans-serif; font-weight: 100;"><a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="Allysen Callery" href="https://soundcloud.com/allysencallery" target="_blank">Allysen Callery</a> · <a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="Planet Caravan -Black Sabbath cover" href="https://soundcloud.com/allysencallery/planet-caravan-black-sabbath" target="_blank">Planet Caravan -Black Sabbath cover</a></div>
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		<title>ALLYSEN CALLERY / MOTHER BEAR: Witch&#8217;s Hand</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/08/05/allysen-callery-mother-bear-witchs-hand/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Aug 2023 05:45:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Allysen Callery]]></category>
		<category><![CDATA[Cosirecords]]></category>
		<category><![CDATA[Gruselthon]]></category>
		<category><![CDATA[Mother Bear]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist immer wieder interessant zu beobachten, was dabei herauskommt, wenn Musiker aus ganz unterschiedlichen Sparten und mit ganz unterschiedlichen Sozialisierungsgeschichten ihre Kreativität gemeinsam in einen Topf werfen und einen Hybriden zur Welt bringen. In manchen Fällen sind die so &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/08/05/allysen-callery-mother-bear-witchs-hand/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/witchshand.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-36445" title="witchshand" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/witchshand-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es ist immer wieder interessant zu beobachten, was dabei herauskommt, wenn Musiker aus ganz unterschiedlichen Sparten und mit ganz unterschiedlichen Sozialisierungsgeschichten ihre Kreativität gemeinsam in einen Topf werfen und einen Hybriden zur Welt bringen. In manchen Fällen sind die so entstehenden Resultate vor allem aufgrund schriller Kontraste interessant. Manchmal allerdings scheinen zwei vordergründig sehr unterschiedlich anmutende Handschriften auch wie <span id="more-36432"></span>füreinander gemacht, und das musikalische Ergebnis wirkt am Ende wie das Werk einer schon lange bestehenden Band.</p>
<p>So ein Fall ist auch &#8220;Witch&#8217;s Hand&#8221;, das erste gemeinsame Album (laut Eigenangabe eine EP, aber da sind die Grenzen ja fließend) der aus Dortmund stammenden Doom Stoner-Band Mother Bear und der amerikanischen Ghost Folk-Sängerin Allysen Callery. Ganz grundsätzlich kann dies vielleicht schon daran liegen, das Folk und Metal in ihren jeweils unterschiedlichen Ausprägungen, auch wenn man das auf den ersten Eindruck nicht gleich hören mag, verwandte Seelen haben, was sich u.a. immer wieder in den Folkprojekten verschiedener Metalmusiker zeigt. Worin diese Verwandtschaft liegt, ist gar nicht so leicht festzustellen, und wenn man es versucht, landet man schnell bei vermeintlichen Klischees, in denen es z.B. um eine ungekünstelte, erdig-bodenständige Naturverbundenheit geht, die sich in beiden Musikwelten finden kann und dort aber sehr unterschiedliche Gestalt annimmt. Wahrscheinlich ist da einiges dran.</p>
<p>In beiden Bereichen gibt es zudem zahlreiche Vertreter, deren Musik und Texte eine mystische Seite haben und ein starkes Interesse am Unheimlichen und Übernatürlichen offenbaren. An der Stelle sind wir dann bei Allysen Callery und Mother Bear angekommen, die sich zumindest virtuell erstmals auf dem von Gruselthon herausgegebenen &#8220;My Universal Hammer&#8221; begegnet sind, zu dem erstere eine poetische Akustikballade über die Dunkelheit beisteuerte, während das westfälische Trio einen schicksalsschweren und gleichsam rauschhaften Track zu Ehren Elisabeth Báthorys zum besten gab. Kurator Enko Landmann, der das Interesse der beiden Acts an schaurigen Geschichten, v.a. aber auch ihre Kunst, diese im eigenen Medium zu entwerfen kannte, glaubte wohl als erster an das Potential eines gemeinsamen Projektes und schlug es vor. Beide waren begeistert und mit &#8220;Witch&#8217;s Hand&#8221; ist dieses nun wahr geworden.</p>
<p>&#8220;Witch&#8217;s Hand&#8221; enthält sowohl separat eingespielte als auch gemeinsame Tracks und wirkt doch wie aus einem Guss. Den Auftakt macht ein verhuschtes, mit sanftem Gitarrenpicking beginnendes Solostück Callerys. In diesem Titelstück, in dem ein sanfter Regen fällt, geht es gleich um die Hexenhand, die aber die sanftesten Berührungen beherrscht und erst mit der Zeit offenbart, dass sie den Hörer mit einem subtilen Fluch belegt und mit ihm ein Katz und Maus-Spiel spielt, aus dem es kein Entkommen gibt. Auf gewisse Weise entwirft das folgende &#8220;Beautiful Teeth&#8221; ein ähnliches Szenario, gleichwohl Mother Bear hier zunächst im Alleingang mit kernigen Gitarrenriffs und rauen Bässen eine fatalistische Stimmung entstehen lassen, die durch den deprimierend nach hinten gemischten Gesang nur noch untermauert wird. Doch auch hier bekommt das Bild durch schöne Melodien und verspielte Becken eine trügerische Leichtigkeit, die der Schönheit der besungenen Fangzähne, die sich bei Vollmond einer weißen Kehle nähern, nur zuträglich ist.</p>
<p>Nach der Hexe kommt also der Werwolf, und auch in den folgenden Stücken kommt eine mehr oder weniger deutlich erkennbare Gestalt zu Wort. &#8220;I&#8217;m Not Scared Of The Dark&#8221;, das zunächst wieder von Allysen allein eingespielt wurde, ist die Stunde der Untoten, des Nachtgespenstes, das zu lieblichen Akkorden und schlafwandlerischem Gesang durch ein Schattenreich geistert und in der evokativen Repetition genau die Verführung hervorbringt, die im Text besungen wird &#8211; ein großartiges, ätherisches Stück Atticcore. Bei &#8220;Death Skull&#8221; und &#8220;Consuming Rite&#8221; kommt es dann endlich zur Vermählung beider Stile. Ersteres legt einiges an falschen Fährten, beginnt mit Allysens Stimmtupfern wie eine Rockballade, die bald einsetzende Gitattendröhnung ist aber zunächst nur eine Vorschau auf die dynamische Höllenfaht, auf die das lyrische Ich sich mit dem wandelnden Skelett begibt. Kein Song des Albums ist so sehr Rock&#8217;n'Roll. Räudig und schleppend dagegen gibt sich &#8220;Consuming Rite&#8221;, bei dem die Dortmunder im Zentrum des Geschehens stehen und eine merkwürdige Opferzeremonie entstehen lassen. In einem beängstigenden Monolog wird dem Opfer Unsterblichkeit im Tausch für sein Blut versprochen, und das fatale Brodeln und das wilde Freakout mit jaulenden Soli lässt einen unguten Ausgang vermuten.</p>
<p>Die finale Szene, in der wieder Allysen allein zu hören ist, ist kurz und unseren Freunden, den Ratten überlassen, die das Feld übernehmen, wenn alles Menschliche verfällt. Man meint ihr Trippeln im perkussiven Spiel der Akustikgitarre zu hören, und irgendwie im zerfledderten Klang ihrer locker gespannten Saiten auch das Auseinanderfallen. Weil alles gesagt ist, endet das Stück und die Platte auch ganz lakonisch und ohne jedes Pathos.</p>
<p><strong>Label: Gruselthon</strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230713_092319_987.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4081815934/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Allysen Callery auf Tour in Europa</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/09/26/allysen-callery-auf-tour-in-europa/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2022 05:49:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ghost Folk-Chanteuse Allysen Callery tourt in der ersten Oktoberhälfte durch ausgewählte Orte der alten Welt und macht dabei &#8211; neben Großbritannien (u.a. zusammen mit Dark Leaves und The Family Grave) und den Niederlanden &#8211; auch zweimal Station im deutschsprachigen Raum. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/09/26/allysen-callery-auf-tour-in-europa/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ghost Folk-Chanteuse Allysen Callery tourt in der ersten Oktoberhälfte durch ausgewählte Orte der alten Welt und macht dabei &#8211; neben Großbritannien (u.a. zusammen mit Dark Leaves und The Family Grave) und den Niederlanden &#8211; auch zweimal Station im deutschsprachigen Raum. Am 7.10. wird sie das AKA Oberhausen mit ihren spukhaften Songs in ein märchenhaft abgedunkeltes Setting verwandeln, tags drauf werden ähnlich magische Dinge im Dortmunder Stachelschwein passieren, wo sie zusammen mit Johnson McCloud (The Blue Angel Lounge) auftreten wird.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/09/allysencallery.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-31353" title="allysencallery" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/09/allysencallery.jpg" alt="" width="960" height="959" /></a><span id="more-31351"></span></p>
<p>&#8220;GHOST FOLK comes at the right time&#8221;, hieß es von Label Cosirecords zum vor knapp zwei Jahren erschienenen Album der Sängerin. &#8220;To get ahead of the stereotype, escapism and fairy introspection are not Allysen&#8217;s cup of tea. The spirits that beset us are in the here and now. Because ghosts are only the abstraction of the unreasonable everyday life. Campfire Tales and American Gothic, the howling of the werewolf in the shoreline behind the motel, Twilight Zone Folk, but also sinister ways of loss and too <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/09/ghostfolk1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-31352" title="ghostfolk1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/09/ghostfolk1.jpg" alt="" width="1152" height="2048" /></a>many cigarettes, isolation, driving at night and with November Man a hymn to Nick Drake, the king of those who to hide oneself&#8221;.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/790165051995417/"><strong>Event @ Stachelschwein</strong></a></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/tufCkWEjlmE" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/7NR6t8ox0Ms" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Pressing Matters: Benefit für The Terrascopaedia-Magazin</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 02:45:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem Minilabel Apple Tree Lament ist jüngst als Download eine Zusammenstellung mit insgesamt 19 Künstlerinnen und Künstlern veröffentlicht worden, deren Erlös dem The Terrascopaedia-Magazin zugutekommt. The Terrascopaedia ist ein seit 2012 existierendes Magazin, das von Phil McMullen herausgegeben wird, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/04/04/pressing-matters-benefit-fur-the-terrascopaedia-magazin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Minilabel Apple Tree Lament ist jüngst als Download eine Zusammenstellung mit insgesamt 19 Künstlerinnen und Künstlern veröffentlicht worden, deren Erlös dem The Terrascopaedia-Magazin zugutekommt. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/04/a4232765677_101.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-29323" title="a4232765677_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/04/a4232765677_101.jpg" alt="" width="1200" height="1180" /></a><span id="more-29315"></span>The Terrascopaedia ist ein seit 2012 existierendes Magazin, das von Phil McMullen herausgegeben wird, der vorher Ptolemaic Terrascope gemacht hat. Zur Selbstbestimmung <a href="https://www.ptolemaic.org/terrascopaedia/">heißt</a> es: „The Terrascopaedia is an illustrated occasional letterpress music magazine which was first printed in 2012. Issues are published approximately seven months apart. The magazine specialises in covering underground music of a rock, folk and &#8216;psychedelic&#8217; nature. As far as we know, it is the only magazine of its kind in the world, which is hardly surprising given that each page takes around 7 hours to typeset and a further hour to print.&#8221; Das Cover von (dem doppeldeutig betitelten) &#8220;Pressing Matters&#8221;  trägt den Produktionsbedingungen Rechnung.</p>
<p>Auf der Zusammenstellung, die sehr gut zur musikalischen Ausrichtung von The Terrascopaedia passt, ist Trappist Afterland vertreten (Cole steuert einen Song von seinem Album „Seaside Ghost Tales“ bei), Songs Of Blood And Bone interpretieren das Traditional „Twa Corbies“, man hört fragil-entrückten Folkambient von Pefkin (die u.a. bei Meadowsilver mitwirkt). Lauter wird es mit dem Psychrock von Tangle Edge, ruhiger mit Allysen Callery und ihrem melancholischen Folk oder Sharron Kraus, die mit einem Livestück dabei ist, Experimentelles gibt es mit den Drones von The Electric Nature, dem verhallt-mysteriösen Ambientrack &#8220;A Study In Undulation&#8221; von The Phoenix Cube oder den seltsamen Loops von Insect Factory. United Bible Studies besingen, live im Cafe OTO aufgenommen, a capella „Poison Beer“, The Kitchen Cynics &#8220;Farm Lads&#8221;. Mit einem sehr schönen Stück ist Moongazing Hare zu hören: &#8220;Wild Nothing&#8221; ist ein getragenes Folkstück, auf dem das Zusammenspiel von Gitarre und Tarhu zu begeistern weiß.</p>
<p><strong><a href="https://appletreelament.bandcamp.com/">@ Bandcamp</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3054884988/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Allysen Callery covert The Byrds, Superwolf und Sibylle Baier</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2021 04:15:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Allysen Callery]]></category>

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		<description><![CDATA[Die in Neuengland lebende Folksängerin Allysen Callery hatte immer wieder älteres Material wie Traditionals oder Coverversionen anderer Musiker auf ihren Veröffentlichungen und Live-Sets. Ihre aktuelle schlicht &#8220;Covers&#8221; betitelte EP enthält drei ihrer beliebtesten Coverversionen: Eine entschleunigte Version von The Birds &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/03/08/allysen-callery-covert-the-byrds-superwolf-und-sibylle-baier/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die in Neuengland lebende Folksängerin Allysen Callery hatte immer wieder älteres Material wie Traditionals oder Coverversionen anderer Musiker auf ihren Veröffentlichungen und Live-Sets. Ihre aktuelle schlicht &#8220;Covers&#8221; betitelte EP enthält drei ihrer beliebtesten Coverversionen: Eine entschleunigte Version von The Birds &#8220;I Wasn&#8217;t Born To Follow&#8221; aus Easy Rider, die dem<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/03/coversac.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24531" title="coversac" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/03/coversac.jpg" alt="" width="1200" height="677" /></a><span id="more-24530"></span> von Freiheit kündenden Schlager eine leicht mystische Note beigibt, eine dem Original recht nah kommende Interpretation von Sibylle Baiers &#8220;The End&#8221; und eine besonders melancholische Version von &#8220;I Gave You&#8221;, dem vielleicht bekanntesten Song von Bonnie &#8216;Prince&#8217; Billy und Matt Sweeney a.k.a. Superwolf. Die EP ist digital über Callerys Streaming-Dienste erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=312908082/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=1978217385/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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