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	<title>African Paper &#187; Alya Al Sultani</title>
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		<title>Resistance 1: Neue Compilation von Noise à Noise</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Dec 2024 05:02:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am 21. Dezember veröffentlicht das iranischstämmige Berliner Label Noise à Noise die digitale Compilation &#8220;Resistance 1&#8243;. Über zwanzig Künstlerinnen und Künstler aus der experimentellen Elektronik- und Gegenwartsmusikszene tragen zu dieser vielgestaltigen Sammlung bei, die auf gewisse Weise an die &#8220;Tolerance&#8221;- &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/12/09/resistance-1-neue-compilation-von-noise-a-noise/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 21. Dezember veröffentlicht das iranischstämmige Berliner Label Noise à Noise die digitale Compilation &#8220;Resistance 1&#8243;. Über zwanzig Künstlerinnen und Künstler aus der experimentellen Elektronik- und Gegenwartsmusikszene tragen zu dieser vielgestaltigen Sammlung bei, die auf gewisse Weise an die <a title="V.A.: Tolerance – The Anthem of Unity" href="http://africanpaper.com/2023/12/09/v-a-tolerance-the-anthem-of-unity/">&#8220;Tolerance&#8221;</a>- und <a title="V.A.: Intolerance – The Discordant Note" href="http://africanpaper.com/2024/05/04/v-a-intolerance-the-discordant-note/">&#8220;Intolerance&#8221;</a>-Anthologien anknüpft und die sich dem Thema des Widerstands widmet. Doch Widerstand wird hier nicht nur als politische kämpferische Handlung verstanden. Vielmehr erkundet das Album Widerstand als zutiefst menschliche Reaktion auf Ungerechtigkeiten, die die Würde und Freiheit bedrohen, eine Reaktion, die ebenso in stillem Ausharren, in Empathie und in dem Streben nach Verständnis Ausdruck finden kann wie in demonstrativer Konfrontation. Die Compilation ist laut Begleittext den Menschen im Iran gewidmet und steht gleichsam in Solidarität mit Gemeinschaften weltweit, die Unterdrückung und Konflikten ausgesetzt sind. Sie reflektiert den Kampf um Identität und Freiheit, der über kulturelle und nationale Grenzen hinausgeht, und ehrt die Würde aller, die in schwierigen Stituationen ihre Menschlichkeit behaupten. Dabei geht es hier, ähnlich den politisch ausgerichteten Releases auf Post Orientalism Music, ganz entschieden nicht um bekenntnishaftes Parteigängertum und ein entschrechendes Freud-Feind-Schema, die Compilation ist primär Team Mensch. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/resistanceone.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-43914" title="resistanceone" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/resistanceone.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-43913"></span></p>
<p>Die Musik auf &#8220;Resistance 1&#8243; umfasst eine beeindruckende stilistische Bandbreite von rauem, verrauschtem und konfrontativem Lärm bis hin zu orchestralen, dunklen Ambient-Arrangements und darüber hinaus. Spannungsgeladene Kompositionen mit unerwarteten Wendungen treffen auf schrille, hektische Details und infernalisches Dröhnen. Verfremdete Klangtexturen wie ein rauschender Blätterwald, Saitenspiel und anrührende Doppelblattflöten schaffen berührende Momente, während gebrochene Rhythmen und mehrstimmige weibliche Gesänge in klassisch hörspielähnlichen Szenarien die Vielseitigkeit der Sammlung unterstreichen. Rezitative Darbietungen vor psychoakustischen Kulissen und filmscoreartige Arrangements vervollständigen die Ästhetik der Compilation. Mit Beiträgen von Acts wie Alireza Amirhajebi, T-Noll, Arshan Najafi, gleich zweimal den Berliner Howling Mystics, Ali Balighi, Hanna Mesgari, Alya Al-Sultani, Ali Aghili und Ehsan Samareh Taheri zeigt &#8220;Resistance 1&#8243; die Kraft künstlerischen Schaffens, die als universelle Antwort auf Unterdrückung verstanden werden kann. Das Cover-Artwork, geprägt von der griechischen Buchstabe Omega (Ω), symbolisiert das Ende – und gleichzeitig den Punkt, an dem der menschliche Geist sich erhebt. Die Nummerierung der Compilation lässt auf mindestens eine Fortsetzung hoffen.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=137505295/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Noise Against the Silence: Umfangreiche Compilation von Teheraner Noise à Noise-Label</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 04:31:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das iranische Label Noise à Noise bringt zum Auftakt des westlichen Kalenderjahres eine umfangreiche Compilation in vier Teilen heraus. Ein Großteil der Beitragenden der von Soheil Soheili produzierten und von den Art Directors Franziska Buhre und Erfan Dorri begleiteten Sammlung sind iranische und exiliranischer Acts, aber auch eine Reihe an internationalen Künstlern aus dem Freundeskreis des Labels sind dabei. Hierzulande etwas bekanntere Namen wie Arshan Najafi, Soheil Soheili, Blatta Joux, Chem XP, Leonie Roessler, Ali Balighi, Silo Portem, Cedrik Fermont, Ehsan Saboohi, Katharina Stadler, Ibukun Sunday, Jesus Valeni, Alya Al Sultani und Kian Hossein bilden nur einen Teil des Line-ups, das nur wenig Überschneidung mit <a href="http://africanpaper.com/tag/iran/">anderen bei uns besprochenen iranischen Releases</a> hat und so einmal mehr von der Größe der dortigen Musik-Szenen zeugt. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/noise-a-noise-23-cover-.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-33286" title="noise a noise 23 cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/noise-a-noise-23-cover-.jpg" alt="" width="3000" height="3000" /></a><span id="more-33243"></span>Obwohl das Label den Begriff Noise gleich zweimal trägt und er zudem im Titel vorkommt, ist die musikalische Ausrichtung (das Label spricht von &#8220;Noise and Glitch, Contemporary and Avant-Garde, Ambient and Drone, and Field Recordings&#8221;) keineswegs nur brachial orientiert. So gibt es hypnotische Dröhnung mit allerlei Störgeräuschen, die aus dem Fundus von Radiowellen kommen könnten; zur Unkenntlichkeit verfremdete Stimmen; fast clubtaugliche dunkle Electronica; subtile, endzeitliche Metallperkussion vor der Kulisse elektronischer Hochtöner; glitchige Expositionen wichtiger politischer Schlagworte; dunkle Soundkollagen basierend auf Samples und Effekten; ebenso dunkles, maschinelles Brummen und mysteriöses Hantieren; hörspielartige Szenarien, die sich in bedrohlich prasselnden Lärm steigern; lyrischer Sopran, überblendet mit keuchendem Atem und einigem mehr, das die<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/noiseanoise23.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-33244" title="noiseanoise23" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/noiseanoise23.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a></p>
<p>menschliche Stimme vermag; aus den Fugen geratene Orchestralsounds &#8211; und einiges mehr. Der begleitende Neujahrsgruß eröffnet weitere aktuelle Dimensionen: &#8220;We wish everyone a year with more peace, more equality, physical and emotional safety, and the right to speak your mind wherever you are&#8221;. Die Compilation ist zunächst digital über Bandcamp erhältlich und kann entweder in zwei separaten Teilen oder komplett erworben werden, eine Hardcopy-Edition ist ebenfalls im Gespräch.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2157103285/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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