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	<title>African Paper &#187; Audiobulb</title>
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		<title>ÜMLAUT: Because You Are Alive, Everything Is Possible</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 02:08:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ümlaut bleibt auch mit &#8220;Because you are alive, everything is possible&#8221; seinem offenen, prozesshaften Verständnis von Klang treu und erschafft hier vielleicht sein bislang zugänglichstes und zugleich eindringlichstes Werk. Die beiden ausgedehnten Kompositionen entwickeln sich aus Feldaufnahmen, Rauschen, sanft pulsierenden &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/08/15/umlaut-because-you-are-alive-everything-is-possible/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/07/ümlautbecause.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-51860" title="ümlautbecause" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/07/ümlautbecause-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ümlaut bleibt auch mit &#8220;Because you are alive, everything is possible&#8221; seinem offenen, prozesshaften Verständnis von Klang treu und erschafft hier vielleicht sein bislang zugänglichstes und zugleich eindringlichstes Werk. Die beiden ausgedehnten Kompositionen entwickeln sich aus Feldaufnahmen, Rauschen, sanft pulsierenden Synthesizerflächen und perkussiven Details zu organisch wirkenden <span id="more-51859"></span>Klangräumen, in denen sich Naturgeräusche und elektronische Texturen kaum noch voneinander trennen lassen.</p>
<p>Der erste Track &#8220;Because you are alive&#8221; führt durch ein lebendiges Geflecht aus Froschquaken, Vogelstimmen, hölzernen und metallischen Klängen, unterschwelligen Drones und immer neuen Richtungswechseln, ohne seinen ruhigen Fluss je ganz aufzugeben. Dabei entsteht der Eindruck einer dokumentarischen Klangreise durch eine geheimnisvolle Landschaft, deren Details sich mit jedem Hören neu erschließen. &#8220;Everything is possible&#8221; knüpft daran fast nahtlos an, setzt anfangs stärker auf subtile rhythmische Impulse und entfaltet im weiteren Verlauf zunehmend weit gespannte melodische und ambiente Passagen, die bisweilen fast filmische Dimensionen annehmen. Gerade die behutsamen Steigerungen verleihen dem Stück eine überraschende emotionale Wucht &#8211; Pianoartiges, Orchsstrales, aber auch rauschende Sounds an der Grenze zum Lärm kommen zum Zug.</p>
<p>Das Album lebt von seiner Geduld, seiner klanglichen Feinzeichnung und der Fähigkeit, selbst kleinste Veränderungen bedeutsam wirken zu lassen. Die dem Album vorangestellte Aussage Thích Nhất Hạnhs über die kostbare Möglichkeit des Lebendigseins findet dabei eine überzeugende musikalische Entsprechung: Nicht große Gesten, sondern Aufmerksamkeit, Wandel und Offenheit stehen im Mittelpunkt. So entsteht eine zugleich kontemplative und erstaunlich lebensbejahende Arbeit, die den Hörer nicht vereinnahmt, sondern ihm Raum gibt.</p>
<p>&#8220;Because you are alive, everything is possible&#8221; gehört zu den bislang stärksten Veröffentlichungen Ümlauts und zeigt eindrucksvoll, wie viel Ausdruckskraft in behutsam entwickelten Klangprozessen liegen kann.</p>
<p><strong>Label: Audiobulb</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3246333377/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Repeating Town: Klangkünstlerisches Stadtporträt von Nonturn</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 02:34:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit „Repeating Town“ veröffentlicht Nonturn am 22. August sein neues Digitalalbum über Audiobulb. Hinter dem Projekt des in Tokio lebenden Komponisten Nozom Yoneda verbirgt sich eine faszinierende Idee: Sämtliche Klänge des Albums stammen aus Feldaufnahmen im Tokioter Stadtteil Koenji, einem &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/08/10/repeating-town-klangkunstlerisches-stadtportrat-von-nonturn/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit „Repeating Town“ veröffentlicht Nonturn am 22. August sein neues Digitalalbum über Audiobulb. Hinter dem Projekt des in Tokio lebenden Komponisten Nozom Yoneda verbirgt sich eine faszinierende Idee: Sämtliche Klänge des Albums stammen aus Feldaufnahmen im Tokioter Stadtteil Koenji, einem trendigen Ausgehvirtel, das eigentlich Teil des bürgerlichen Bezirks Suginami ist, aber schon seine Nähe zu Shinyuku durchscheinen lässt. Die Sounds reichen von Ampelsignalen, Schritten und Baustellen über Klimaanlagen bis hin zu vorbeifahrenden Autos und Gesprächsfetzen. Instrumente kommen dabei nicht zum Einsatz.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/08/repeatingtown.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-51915" title="repeatingtown" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/08/repeatingtown.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-51914"></span></p>
<p>&#8220;Repeating Town&#8221; versteht sich jedoch ausdrücklich nicht als dokumentarische Reise durch eine unbearbeitete klangliche &#8220;Realität&#8221;. Stattdessen werden die Aufnahmen zerlegt, geloopt, geschichtet und auf einem konstanten Puls von 96 BPM neu organisiert. So entsteht eine Musik, die sich zwischen Musique concrète, Microsound und einer Elektronik jenseits der Clubs bewegt und die Stadt zum Instrument werden lässt. Passend zu diesem Ansatz stammen auch Artwork und Fotografien vom Künstler selbst. Detailaufnahmen verwitterter Fassaden, Mauern und Farbschichten aus der Gegend spiegeln dieselbe Idee wider wie die Musik: Die Stadt dient nicht als Motiv, sondern als Material. Ergänzt wird das Projekt durch eigens entwickelte Videos (siehe Bandcamp), in denen die ursprünglichen Filmaufnahmen der Field Recordings anhand der musikalischen Struktur neu zusammengesetzt werden.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1700494242/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Metamorphoses: Neue Zusammenarbeit von OdNu und Ümlaut</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 04:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rund zweieinhalb Jahre nach ihrem gemeinsamen Album &#8220;Abandoned Spaces&#8221; setzen OdNu und Ümlaut ihre Zusammenarbeit fort: Am morgigen 6. Juni erscheint mit &#8220;Metamorphoses&#8221; eine neue digitale Veröffentlichung auf Audiobulb. Während die früheren Arbeiten des Duos noch aus einzelnen Stücken bestanden, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/06/05/metamorphoses-neue-zusammenarbeit-von-odnu-und-umlaut/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rund zweieinhalb Jahre nach ihrem gemeinsamen Album &#8220;Abandoned Spaces&#8221; setzen OdNu und Ümlaut ihre Zusammenarbeit fort: Am morgigen 6. Juni erscheint mit &#8220;Metamorphoses&#8221; eine neue digitale Veröffentlichung auf Audiobulb. Während die früheren Arbeiten des Duos noch aus einzelnen Stücken bestanden, entfaltet sich Metamorphoses als durchgehende, einstündige Komposition. Ausgangspunkt waren von Jeff Düngfelder gestaltete Soundscapes aus Tape-Loops und Elektronik, die Michel Mazza mit E-Gitarre, Klarinette und zusätzlichen elektronischen Bearbeitungen weiterentwickelte. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/06/metamorphoses.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-51375" title="metamorphoses" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/06/metamorphoses.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-51374"></span></p>
<p>Das Ergebnis ist, wie es sinngemäß im Begleittext heißt, ein fließender, organisch wirkender Strom aus Ambient, Drone und elektroakustischen Texturen, in dem sich die Beiträge beider Musiker kaum noch voneinander trennen lassen. Im Wortlaut heißt es zu den Hintergründen des Albums: &#8220;Die Entstehung des Werks spiegelt dessen Wesen wider. Jeff Düngfelder begann damit, eine fundamentale Umgebung zu formen: eine weitläufige Klanglandschaft aus Bandschleifen, Elektronik und sich wandelnden Schichten bearbeiteter Klänge. Dieser anfängliche Gestus war weniger eine Komposition als vielmehr ein Terrain – eine Atmosphäre, die in Bewegung verharrte, reich an Raum und Möglichkeiten. In dieses lebendige Feld trat Michel Mazza ein und reagierte intuitiv – mit E-Gitarre, Elektronik und einem tief verfeinerten Formgefühl. Seine Improvisationen lagern sich nicht bloß auf dem Fundament ab, sondern durchdringen es – indem sie dessen Konturen biegen, brechen und neu gestalten –, bis die Unterscheidung zwischen Ursprung und Reaktion gänzlich verschwindet. Was dabei entsteht, ist eine wahre Synthese: kein Dialog, sondern eine Transformation. Die Identitäten beider Künstler lösen sich in einem gemeinsamen Strom auf, in dem der Klang fortwährend neu geformt, wieder aufgenommen und neu geboren wird. Klangtexturen blühen auf und verebben wie ein Atemzug; Töne flackern am Rande der Wahrnehmung; melodische Fragmente tauchen kurz auf, nur um sogleich wieder unter die Oberfläche zu gleiten. Der Musik wohnt eine stille, beinahe schwerkraftartige Anziehungskraft inne – sie zieht den Hörer nach innen und fördert einen Zustand der Aufmerksamkeit, der zugleich meditativ und fließend ist. Ähnlich wie das Artwork des Albums – auf dem sich transluzente Formen überlappen, verschmelzen und in sanften Abstufungen von Licht und Schatten weiterentwickeln – existiert *Metamorphoses* in einem Zustand des ständigen Wandels. Nichts ist fixiert. Grenzen verschwimmen. Formen werden zu Gesten; Gesten werden zu Raum. Wärme und Dichte weichen der Luftigkeit und dem Schwebezustand, nur um sich daraufhin erneut in neuen, unerwarteten Konfigurationen zusammenzufinden. Die Musik bewegt sich, wie Wasser sich bewegt – wie der Wind die Oberfläche einer Landschaft neu formt: subtil, beharrlich, ohne Eile, und doch niemals stillstehend. In diesem Sinne ist *Metamorphoses* nicht bloß eine Komposition, sondern ein Prozess, der sich in Echtzeit entfaltet. Sie lädt den Hörer nicht dazu ein, ihr bloß zu folgen, sondern sie zu bewohnen – in ihren Strömen zu treiben, die Orientierungspunkte von Anfang und Ende hinter sich zu lassen und den Klang als eine lebendige, sich wandelnde Präsenz zu erfahren. Es ist der Klang der Transformation selbst: allmählich, unvermeidlich und von stiller Tiefe.&#8221; (Audiobulb). Das Album erscheint digital mit Artwork von Jeff Düngfelder.</p>
<p><a href="https://ab-odnumlaut.bandcamp.com/album/metamorphoses"><strong>@ Bandcamp </strong></a></p>
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		<title>Familiarity Unfolded: Dritter Teil der Kollaborationsserie von Autistici</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 04:59:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Autistici veröffentlichen am 7. März mit &#8220;Familiarity Unfolded&#8221; ihr neues Album als LP und Download bei Audiobulb. Die Veröffentlichung bildet den Abschluss einer dreiteiligen Reihe, die der Online-Zusammenarbeit mit internationalen Acts aus verschiedenen Bereichen meist elektronisch fokussierter Klangkunst gewidmet ist. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/02/23/familiarity-unfolded-dritter-teil-der-kollaborationsserie-von-autistici/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Autistici veröffentlichen am 7. März mit &#8220;Familiarity Unfolded&#8221; ihr neues Album als LP und Download bei Audiobulb. Die Veröffentlichung bildet den Abschluss einer dreiteiligen Reihe, die der Online-Zusammenarbeit mit internationalen Acts aus verschiedenen Bereichen meist elektronisch fokussierter Klangkunst gewidmet ist. Nach &#8220;Familiarity Folded&#8221; und &#8220;Familiarity Enfolded&#8221; führt der nun erscheinende dritte Teil das Konzept des gemeinsamen Schreibens und Re-Kontextualisierens konsequent weiter. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/afu.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-50064" title="afu" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/afu.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-50062"></span></p>
<p>Bestehende Sounds und kompositorische Muster werden aufgegriffen, oftmals in Bestandteile zerlegt und in neuer Form zusammengesetzt. Aus diesem Prozess entstehen Stücke, in denen, wie es beim Label treffend heißt, individuelle Handschriften und kollektive Dynamik eng verwoben sind. Das Album versteht sich, wie es ferner heißt, als Dialog zwischen Ursprung und Transformation, als klangliche Bewegung zwischen persönlichem Ausdruck und gemeinsamer Gestaltung. Beteiligt sind Datewithdeath, Jacek Doroszenko, Ümlaut, Distant Fires Burning und Neuro… No Neuro, die jeweils eigene Perspektiven in die Stücke einbringen und das Spektrum der Aufnahmen erweitern. Autistici stehen seit Jahren für vielschichtige, detailreiche Soundarbeiten zwischen Ambient, elektronischer Klangforschung und modern-klassischen Einflüssen. Das Album erscheint mit Artwork von Jeff Düngfelder, dem auch als visueller Künstler arbeitenden kreativen Kopf hinter dem Ümlaut-Projekt.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=170808761/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Tube V: XII Sound erkundet die Londoner U-Bahn</title>
		<link>https://africanpaper.com/2026/01/12/tube-v-xii-sound-erkundet-die-londoner-u-bahn/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 06:58:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alice DeVille]]></category>
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		<category><![CDATA[Driftworks]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter dem Titel &#8220;Tube V&#8221; erscheint in den kommenden Tagen eine neue Veröffentlichung von XII Sound, dem Projekt der Londoner Komponistin und Klangkünstlerin Alice DeVille. Das stark samplingbasierte Werk ist Teil der neuen Reihe SITE, einer konzeptuellen Kollaboration von Driftworks &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/01/12/tube-v-xii-sound-erkundet-die-londoner-u-bahn/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel &#8220;Tube V&#8221; erscheint in den kommenden Tagen eine neue Veröffentlichung von XII Sound, dem Projekt der Londoner Komponistin und Klangkünstlerin Alice DeVille. Das stark samplingbasierte Werk ist Teil der neuen Reihe SITE, einer konzeptuellen Kollaboration von Driftworks und Audiobulb Records, die sich mit der Beziehung von Klang und Ort auseinandersetzt. Die Veröffentlichung erscheint digital bei Audiobulb.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-08-151419.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-49542" title="Screenshot 2026-01-08 151419" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-08-151419.png" alt="" width="800" height="799" /></a></p>
<p>Tube V nimmt die London U-Bahn nicht nur als Aufnahmeort, sondern als klanglichen und psychischen Erfahrungsraum ernst. Ausgangspunkt ist, wie DeVille selbst beschreibt, ihre ambivalente Beziehung zu dem Verkehrsmittel, die von zunehmender Angst, zugleich aber auch von tiefer Vertrautheit geprägt ist. Field Recordings aus Zügen, Tunneln, Durchsagen und Gesprächen verbinden sich mit Gesang, elektronischer Bearbeitung und subtilen Klangschichtungen. Industrielle Geräusche werden mit Naturklängen wie Vogelstimmen, Regen oder Meeresrauschen verwoben, sodass die Grenzen zwischen mechanischen, menschlichen und organischen Klängen bewusst verschwimmen.</p>
<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/XII-Sound-_-Alice-DeVille.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49543" title="XII Sound _ Alice DeVille" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/XII-Sound-_-Alice-DeVille.jpg" alt="" width="369" height="521" /></a>Alice DeVille ist ausgebildete Opernsängerin und Flötistin und war unter anderem an Häusern wie dem Royal Albert Hall, der Wigmore Hall und Glyndebourne zu hören. Neben ihrer kompositorischen Arbeit ist sie als Stimm- und Kommunikationstrainerin tätig. Ihr aktuelles künstlerisches Interesse gilt der Verbindung von urbanen und natürlichen Klangräumen sowie Fragen von Heilung, Wahrnehmung und ökologischer Entfremdung.</p>
<p><a href="https://audiobulb.bandcamp.com/"><strong>@ Audiobulb </strong></a></p>
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		<title>Cairn: Zusammenarbeit von Paul Beaudoin und Ümlaut</title>
		<link>https://africanpaper.com/2026/01/09/cairn-zusammenarbeit-von-paul-beaudoin-und-umlaut/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2026 03:58:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das gemeinsame Album &#8220;Cairn&#8221; von Paul Beaudoin und Jeff Düngfelder alias Ümlaut, erscheint dieser Tage bei Audiobulb. Wie es aus dem Umfeld der Künstler heißt, treffen auf &#8220;Cairn&#8221; zwei unterschiedliche, aber komplementäre Arbeitsweisen aufeinander. Paul Beaudoin beschäftigt sich in seinem &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/01/09/cairn-zusammenarbeit-von-paul-beaudoin-und-umlaut/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das gemeinsame Album &#8220;Cairn&#8221; von Paul Beaudoin und Jeff Düngfelder alias Ümlaut, erscheint dieser Tage bei Audiobulb. Wie es aus dem Umfeld der Künstler heißt, treffen auf &#8220;Cairn&#8221; zwei unterschiedliche, aber komplementäre Arbeitsweisen aufeinander. Paul Beaudoin beschäftigt sich in seinem Beitrag mit Zeit, Erinnerung und der Frage, wie sich Bedeutung im Hören formt und wieder auflöst. Düngfelder legt seinen Schwerpunkt auf anhaltende Texturen aus Feldaufnahmen und elektronischen Elementen, die weniger auf Entwicklung als auf Wahrnehmung und Verweilen zielen. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/cairn.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49525" title="cairn" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/cairn.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-49524"></span></p>
<p>In der Zusammenarbeit entsteht eine Vielzahl von detailreichen Szenarien und Stimmungen, sie sich immer wieder neu erfinden und so jedem der Stücke ein ganz eigenes Gepräge verleihen. In der elektronisches und organisches zusammenführenden Kollaboration verbinden sich diese Ansätze zu einer Abfolge zurückhaltender, aufmerksamkeitsorientierter Stücke, in denen jeder Klang als Spur verstanden wird, die auf etwas Vorangegangenes verweist. &#8220;Cairn&#8221; ist als Dialog angelegt, in dem Atmosphäre, Zeitlichkeit und Erinnerung nicht erklärt, sondern hörbar gemacht werden. Das Album erscheint mit Düngfelders Artwork als Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3342148477/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Autistici: Zwei kollaborative Alben auf Audiobulb</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/07/21/autistici-zwei-kollaborative-alben-auf-audiobulb/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 05:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tomo-Nakaguchi]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 25. Juli und am 2. August erscheinen bei Audiobulb jeweils zwei neue Alben von Autistici: &#8220;Familiarity Folded&#8221; und &#8220;Familiarity Enfolded&#8221;. Die beiden Veröffentlichungen bilden den Auftakt einer auf drei Teile angelegten Serie, die sich dem kreativen Potenzial digitaler Zusammenarbeit &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/07/21/autistici-zwei-kollaborative-alben-auf-audiobulb/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. Juli und am 2. August erscheinen bei Audiobulb jeweils zwei neue Alben von Autistici: &#8220;Familiarity Folded&#8221; und &#8220;Familiarity Enfolded&#8221;. Die beiden Veröffentlichungen bilden den Auftakt einer auf drei Teile angelegten Serie, die sich dem kreativen Potenzial digitaler Zusammenarbeit mit anderen experimentellen Acts widmet. Im Mittelpunkt steht der Gedanke, eigene Kontrolle zugunsten kollektiver Prozesse aufzugeben, also eine dialogische Arbeitsweise, die sich sowohl in Remixprojekten als auch in gemeinsam komponierten Stücken niederschlägt. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/familiarityfolded.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-47174" title="familiarityfolded" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/familiarityfolded.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-47173"></span></p>
<p>Dabei wird vorhandenes Material nicht nur verändert, sondern in eine neue Form überführt. Klänge werden geloopt, gestreckt, fragmentiert oder erneut eingebunden, was als Verfahren an Denk- und Erinnerungsprozesse erinnert, bei denen sich frühere Wahrnehmungen und aktuelle Erfahrungen überlagern. Klanglich bewegen sich die beiden Alben zwischen elektronisch aufgeladenen, beinahe aquatischen Texturen mit flimmernden und prasselnden Details, akustischen Instrumenten und Field Recordings sowie offen konturierten Arrangements, in denen sich entrückte Stimmungen entfalten. Dabei bleibt die Handschrift von Autistici deutlich hörbar: eine sorgfältige, narrative Klangarchitektur, die immer wieder Momente der Introspektion ermöglicht.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/familiarityenflded.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-47175" title="familiarityenflded" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/familiarityenflded.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a></p>
<p>&#8220;Familiarity Folded&#8221; entstand mit Jacek Doroszenko, Russ Young und Corey Gordon. &#8220;Familiarity Enfolded&#8221; enthält Arbeiten mit Tomo-Nakaguchi, A Dancing Beggar, OdNu und erneut Russ Young. Das Artwork beider Veröffentlichungen stammt von Jeff Dungfelder, der neben seinem grafischen Werk v.a. unter dem Namen Ümlaut mit eigenen musikalischen Arbeiten bekannt ist. Beide Alben sind als Download erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1997638870/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3063036350/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Out Of The Blue: Neuer Longplayer von Tomo-Nakaguchi</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2025 04:30:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Audiobulb]]></category>
		<category><![CDATA[Tomo-Nakaguchi]]></category>

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		<description><![CDATA[In Kürze erscheint mit &#8220;Out Of The Blue&#8221; das neue digitale Album des japanischen Musikers und Klangkünstlers Tomo-Nakaguchi bei Audiobulb. In seiner dritten Veröffentlichung bei dem Label vertieft Nakaguchi seinen vielschichtigen Ansatz zwischen songhaft eingefärbten Experimenten, akustischer Texturarbeit und elektroakustischer &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/04/28/out-of-the-blue-neuer-longplayer-von-tomo-nakaguchi/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Kürze erscheint mit &#8220;Out Of The Blue&#8221; das neue digitale Album des japanischen Musikers und Klangkünstlers Tomo-Nakaguchi bei Audiobulb. In seiner dritten Veröffentlichung bei dem Label vertieft Nakaguchi seinen vielschichtigen Ansatz zwischen songhaft eingefärbten Experimenten, akustischer Texturarbeit und elektroakustischer Klangkomposition. Der in Yokohama lebende Künstler, verbindet auf dem neuen Album gezielt bearbeitete Gitarrenschichten mit Sampler, Field Recordings, manipulierten <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/outoftheblue.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-45879" title="outoftheblue" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/outoftheblue.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-45877"></span></p>
<p>Tonbandgeräten und einer Vielzahl akustischer Instrumente. Entstanden sind Stücke, die oft zurückgenommen und introspektiv wirken, sich langsam entfalten und in Teilen durch eine dröhnende Schichtung eine subtile Dichte gewinnen. Sanfte, manchmal loungeartige Pianopassagen treffen auf heitere Vogelstimmen, hinter denen es bereits leise rauscht und kratzt. Diese atmosphärischen Elemente werden von akustischen Sounds durchzogen, was dem Ganzen einen organisch-verspielten Charakter gibt.<br />
<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/tomonakaguchi.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-45878" title="tomonakaguchi" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/tomonakaguchi.jpg" alt="" width="960" height="960" /></a><br />
Audiobulb beschreibt das Album als einen neuen Höhepunkt in Nakaguchis klanglicher Entwicklung: &#8220;Out of the Blue&#8221; is Tomo-Nakaguchi’s third album on Audiobulb and marks a significant evolution in his sonic exploration. Meticulously crafting intricate soundscapes from a vast array of audio elements, this album showcases a new level of complexity and beauty. Die Spannweite reicht dabei von ruhiger Ambient-Ästhetik bis zu geräuschhaften Verdichtungen – stets geprägt von fein geschichteten Ebenen und überraschenden Wechseln.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2937436524/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ÜMLAUT: Un Être Humain Ordinaire</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jan 2025 06:06:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Audiobulb]]></category>
		<category><![CDATA[Audiobulb Records]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Düngfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Ümlaut]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit seinem vor einigen Wochen erschienenen neuesten Werk, &#8220;Un Être Humain Ordinaire&#8221;, präsentiert der Komponist und Klangkünstler Jeff Düngfelder alias Ümlaut eine tiefgründige nächtliche Erkundungsfahrt in die verborgenen Winkel der menschlichen Erfahrung. Das Album, dessen Titel so treffend die scheinbare &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/01/04/umlaut-un-etre-humain-ordinaire/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/Un-Être-Humain-Ordinaire.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-44208" title="Un Être Humain Ordinaire" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/Un-Être-Humain-Ordinaire-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit seinem vor einigen Wochen erschienenen neuesten Werk, &#8220;Un Être Humain Ordinaire&#8221;, präsentiert der Komponist und Klangkünstler Jeff Düngfelder alias Ümlaut eine tiefgründige nächtliche Erkundungsfahrt in die verborgenen Winkel der menschlichen Erfahrung. Das Album, dessen Titel so treffend die scheinbare Alltäglichkeit des Lebens beschwört, entfaltet sich als ein meisterhaftes, elektroakustisches Klangmosaik, das <span id="more-44206"></span>gleichermaßen introspektiv wie grenzenlos ist.</p>
<p>Von Beginn an zieht das Album in vielfältige und trotz der meist abgedunkelten Stimmungslagen vielfarbige Szenarien, die an filmische Traumwelten erinnern. Bereits der Opener verführt mit entrückten Synthietupfern, dem Zirpen imaginärer Grillen, einer milden Brise und einem sanften Zwitschern. Es ist eine hypnotische Komposition, in der jede Klangkomponente ihre Aufgabe erfüllt – beruhigend oder anregend, dem Anschein nach aber immer auf ein Transzendentes verweisend. Diese Detailverliebtheit und Vielgestaltigkeit prägen die gesamte Platte und machen sie zu einem akustischen Kaleidoskop, das bei jedem Hören neue Facetten enthüllt.</p>
<p>Ümlaut versteht es, Klanglandschaften zu erschaffen, die mit ihrer poetischen Präzision beeindrucken. Die Kompositionen wirken oft wie Erkundungen unbekannter Regionen: In einem Stück gleitet man durch eine aquatisch geprägte, fast gelierte Klangwelt, wo tropfende Sounds, glockenartige Klänge und digitale Geräusche wie Treibgut an die Oberfläche kommen. Das Labyrinthische und Verspielte, typisch für Düngfelders Werk, wird hier erneut zum Prinzip erhoben. An einer anderen Stelle taucht die Musik den Hörer in eine tropische Nacht, in der metronomartige Anschläge und luftiges Rauschen mit geheimnisvollen nächtlichen Tierlauten verschmelzen (diese und der luftige Wind zählen zu den offensichtlicheren Leitmotiven, die dei Kompositionen durchziehen). Pianoparts und perkussive Akzente fügen eine Dramatik hinzu, die an den buddhistisch inspirierten Kreislauf von Werden und Vergehen erinnert, an dessen Verlöschen der Titel &#8220;Until We Became Nothing&#8221; vielleicht anspielt. Dabei bleibt die Musik stets subtil und nuanciert.</p>
<p>Besonders beeindruckend ist die dynamische Vielschichtigkeit der Kompositionen. Einige Stücke wirken filmisch, mit scharfen Rhythmen und dunkel dröhnenden Grundtönen, die sich zu orchestralen Miniaturen entwickeln. Andere wiederum sind meditative Tableaus, durchzogen von Glockenklängen, vibrierenden Texturen und subtilem elektronischem Zisseln. Es ist v.a. diese Balance zwischen Strukturiertheit und Offenheit, die &#8220;Un Être Humain Ordinaire&#8221; sein eigenes Gepräge gibt. Auch thematisch überzeugt das Album: Die Titel der Tracks fungieren als poetische Hinweise auf die klanglichen und konzeptuellen Welten, die Düngfelder erschafft. Mal beschreibt er mit präzisen Klängen den Moment, mal den Punkt im Raum, mal das, was zufällig an die Oberfläche tritt. Besonders die finale Komposition fasst das Werk harmonisch zusammen – ein leiser Abschied, der sich noch einmal sanft erhebt, um schließlich sanft auszuklingen.</p>
<p>Auf all diese Arten und Weisen entsteht in &#8220;Un Être Humain Ordinaire&#8221; mit seiner charakteristischen Poesie eine intime, gleichzeitig aber auch universelle Welt. Ist es wirklich ein Tribut an das Alltägliche des menschlichen Daseins, dann wird dieses durch Ümlauts präzise durchdachte und doch niemals unspontan wirkende Ästhetik zu etwas Außergewöhnlichem. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Audiobulb</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=299699796/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Ronroco Rococo Memories: Neues Album von Michel Mazza alias OdNu</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2024 07:25:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Audiobulb]]></category>
		<category><![CDATA[Gustavo Santaolalla]]></category>
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		<category><![CDATA[OdNu]]></category>

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		<description><![CDATA[Audiobulb bringen in den kommenden Tagen ein neues digitales Album des argentinisch-amerikanischen Musikers Michel Mazza alias OdNu heraus, den Leser unserer Seiten u.a. von seiner Kollaboration mit Ümlaut kennen sollten. Auf &#8220;Ronroco Rococo Memories&#8221; trägt der Künstler seinem großen Interesse &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/05/13/ronroco-rococo-memories-neues-album-von-michel-mazza-alias-odnu/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Audiobulb bringen in den kommenden Tagen ein neues digitales Album des argentinisch-amerikanischen Musikers Michel Mazza alias OdNu heraus, den Leser unserer Seiten u.a. von seiner Kollaboration mit Ümlaut kennen sollten. Auf &#8220;Ronroco Rococo Memories&#8221; trägt der Künstler seinem großen Interesse an unterschiedlichen Instrumenten, seiner Lust am Erkunden ihrer Möglichkeiten und seinem Händchen für ungewohnten Kombinatoriken Rechnung und arbeitet mit einem in der Andenregion bekannten Saiteninstrument namens Ronroco. Das zehnsaitige Instrument, dessen Resonanzkörper in früheren Epochen aus einem Schildkrötenpanzer bestand, heute aber meist aus Holz gefertigt wird, ähnelt dem Charango und ist dessen Bariton-Pendant. Mazza, der an der Gitarre geschult ist, spielt auf der Ronroco unterschiedliche, meist melancholisch-weltentrückt anmutende Melodien, deren Ornamentik von der Musik und generellen Ästhetik des Rokkoko inspiriert sind, die keineswegs nur aus wortspielerischen Gründen im Titel vorkommt. All dies verknüpft er mit der Verwendung von Fieldrecordings und weiteren, auch elektronischen Instrumenten, die das Klangbild dezent ergänzen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/05/ronrocoroccomemories.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40963" title="ronrocoroccomemories" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/05/ronrocoroccomemories.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-40961"></span></p>
<p>&#8220;The Ronroco is a stringed instrument of the Andean regions and it is the baritone relative of the charango. Its sound box was traditionally made from the shell of an armadillo or tortoise but is now commonly made of wood. It typically has 10 strings in five courses of 2 strings each. Rococo is an exceptionally ornamental and dramatic style of architecture, art and decoration. It combines asymmetry, undulating curves and elaborate ornamentation to create surprise and the illusion of motion and drama. It is often described as the final expression of the Baroque movement. Inspired by the ronroco album of Gustavo Santaolalla, OdNu uses the ronroco as a source of sound and takes it to new territories by exploring sound deconstructions and decomposing it through effects chains that include a modular system, Zoia patches and a Blooper to create a lush palette of sounds that even though they have originated from the Ronroco it&#8217;s at times hard to imagine its source. The album is also full of bubbling rococo ronroco arpeggios that exude melancholic melodies supported by the addition of synth sounds and field recordings. All of these elements takes the album outside of the world music realm and into an experimental micro sound and textural dreamscape full of subconscious memories from OdNu&#8217;s Argentinian past&#8221;. (Audiobulb)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1676695061/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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