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	<title>African Paper &#187; Brad Deschamps</title>
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		<title>Seedhead: Neuer Longplayer von Avi Engel</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Aug 2026 04:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Avi Engel legt mit &#8220;Seedhead&#8221; ein neues Album vor. Zwischen Folk, experimenteller Songkunst und atmosphärischer Klangarbeit entfaltet sich dabei eine eigentümlich verwunschene Welt, in der Natur, Mythologie, Unterwelten und menschliche Innenräume ineinander übergehen. Auch lyrisch bewegt sich das Album zwischen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/08/08/seedhead-neuer-longplayer-von-avi-engel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Avi Engel legt mit &#8220;Seedhead&#8221; ein neues Album vor. Zwischen Folk, experimenteller Songkunst und atmosphärischer Klangarbeit entfaltet sich dabei eine eigentümlich verwunschene Welt, in der Natur, Mythologie, Unterwelten und menschliche Innenräume ineinander übergehen. Auch lyrisch bewegt sich das Album zwischen Natur, Mythologie und inneren Landschaften. Wälder, Wurzeln, Samen, Tiere und unterirdische Welten werden zu Bildern für Verwandlung, Verfall und Erneuerung, während Motive aus Mythologie und Literatur – darunter die Elysischen Felder, Psyche, Mary Shelley und eventuell auch William Hazlitt – mit persönlichen Bildern von Trauer, Entfremdung und dem Wunsch nach einem anderen Ort verbunden werden. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/08/seedhead.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-51952" title="seedhead" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/08/seedhead.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-51951"></span>Immer wieder geht es um das Abtauchen unter die Oberfläche und um die Hoffnung, dort etwas Verlorenes oder noch Ungeborenes zu finden. Engel hat das Album weitgehend selbst eingespielt und produziert und verbindet dabei elektrische und akustische Gitarren, Bass, Percussion, die bereits von früheren Aufnahmen her bekannte Gudok und Keyboards. Unterstützt wird sie von einem internationalen Ensemble: Jeff Bird steuert Kontrabass und Lap Steel bei, Adrian Copeland und Lori Goldston Cello, Brad Deschamps atmosphärische Gitarren, Lys Guillorn Field Recordings und Lap Steel, Naomi McCarroll-Butler Bassklarinette und Micajah Sturgess Waldhorn. Besonders die zahlreichen organischen Instrumentalfarben verleihen dem Album ein ebenso kammermusikalische wie folkiges Gepräge. &#8220;Seedhead&#8221; erscheint am 14. August als CD und Download bei Elephant Shrew Editions.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=499917341/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>AVI C. ENGEL: Mote</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Oct 2025 02:42:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Etwas Schwebendes liegt über den Liedern, als würden sie sich nur für einen Moment greifen lassen, bevor sie wieder zurück ins Unbestimmte gleiten. Genau dieses Changieren zwischen Vertrautem und Rätselhaftem prägt &#8220;Mote&#8221;, das neue Album von Avi C. Engel. Trotz &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/10/11/avi-c-engel-mote/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/mote.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-47763" title="mote" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/mote-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Etwas Schwebendes liegt über den Liedern, als würden sie sich nur für einen Moment greifen lassen, bevor sie wieder zurück ins Unbestimmte gleiten. Genau dieses Changieren zwischen Vertrautem und Rätselhaftem prägt &#8220;Mote&#8221;, das neue Album von Avi C. Engel. Trotz der Reduktion auf Stimme und akustische Gitarre entspricht das Album dabei nur bedingt den gängigen Vorstellungen eines Singer Songwriter-Folk, vielmehr entfalten die <span id="more-47762"></span>Songs eine flächige, beinahe ambiente Qualität und offenbaren gleichsam organische Wärme und surreale Entrückung.</p>
<p>Schon das eröffnende &#8220;Nyx&#8221; gibt den Ton vor: zarte Gitarrenpickings, die wie ornamentale Fragezeichen in der Luft stehen und sich in dieser wieder auflösen, getragen von Engels sofort erkennbarer Stimme, somnambul und traumverloren. Später tritt ein hochtönendes, fast geisterhaftes Streicherinstrument hinzu – die Gudok, eine alte russische Bogenlaute. &#8220;Anything Might Happen&#8221; wirkt tastender und zugleich vitaler, fast wie ein kleiner Groove, in dem Textzeilen wie &#8220;I can&#8217;t&#8221; oder &#8220;anything might happen&#8221; den schillernden, schwer zu fassenden Charakter des Songs unterstreichen.</p>
<p>In &#8220;Rip Van Winkle&#8221; taucht ein historisches Motiv auf: die Figur aus Washington Irvings Erzählung, die nach zwanzig Jahren Schlaf in einer veränderten Welt erwacht. Engel greift die Idee des Übergangs zwischen Bewusstseinszuständen auf, zwischen Traum und Realität, begleitet von geerdeten, leicht tränendurchtränkten Streicherklängen. Noch geheimnisvoller wirkt &#8220;The Night is Old&#8221;, in dem die Gitarre fast barock anklingt und Tsinder Ash mit Klarinette und Gesang zu einem eindringlichen Duett beiträgt. Dunkler wird es mit &#8220;Ogre’s Banquet&#8221;, wo unterschwellige Gitarren und Melodica-Flächen (von Brad Deschamps, einem weiteren musikalischen Gast) eine schleichende Bedrohung andeuten. Die Lyrics beschwören die Selbstwahrnehmung als dem mythologischen Unhold Oger herauf – furchteinflößend und verletzlich zugleich. Der Titeltrack &#8220;Mote&#8221; wirkt dagegen beinahe wie ein Wiegenlied, gleichförmig und repetitiv, mit den leisen Gitarren von Liz Dimo, die dem Song eine zusätzliche Zartheit verleihen.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/25Aug29-Avi-071-Edit-web.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-48018" title="25Aug29-Avi-071-Edit-web" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/25Aug29-Avi-071-Edit-web.jpg" alt="" width="2400" height="3200" /></a></p>
<p>&#8220;Tinderbox&#8221; entfaltet mit sanftem Picking, subtiler Percussion und wieder der Gudok eine Atmosphäre zwischen pastoraler Ruhe und morbiden Untertönen. Den Abschluss bildet &#8220;Luz&#8221;, in dem Engels Stimme so klar und zentral hervortritt wie nirgendwo sonst auf dem Album. Das Motiv des Lichts – &#8220;a flask of light from the world before&#8221; – beschließt den traumwandlerischen Zyklus, der mit dem Einbruch der Nacht begonnen hatte.</p>
<p>So ergibt sich ein Werk, das von strömendem Gesang, lieblichen Gitarren und der besonderen Klangfarbe der Gudok getragen wird. Viele Stücke erinnern an Tagträumereien eines Kindes, das am Abend noch wach liegt und seinen Fantasien nachhängt, bevor es in den Schlaf hinübergleitet. &#8220;Mote&#8221; hält diesen Schwebezustand fest zwischen Traum, Erinnerung und einer Welt, die sich immer wieder neu verwandelt.</p>
<p>Foto: Tanja Tiziana</p>
<p><strong>Label: Fenny Compton</strong></p>
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		<title>Sanguinaria: Neues Tape von Clara Engel</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jun 2023 06:31:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cruel Nature Records]]></category>
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		<category><![CDATA[Paul Kolinski]]></category>

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		<description><![CDATA[Cruel Nature bringen Ende des Monats ein neues Album der kanadischen Sängerin und Musikerin Clara Engel heraus. &#8220;Sanguinaria&#8221;, dessen Titel auf ein Mongewächs, die Kanadische Blutwurz (Sanguinaria canadensis) verweist, deren Wurzel ein Gift enthält, das in kleinen Dosen bereits von &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/06/10/sanguinaria-neues-tape-von-clara-engel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Cruel Nature bringen Ende des Monats ein neues Album der kanadischen Sängerin und Musikerin Clara Engel heraus. &#8220;Sanguinaria&#8221;, dessen Titel auf ein Mongewächs, die Kanadische Blutwurz (Sanguinaria canadensis) verweist, deren Wurzel ein Gift enthält, das in kleinen Dosen bereits von den First Nations als Heilmittel verwendet wurde. Für Engel wurde die Pflanze und der Begriff zu einem Ausgangspukt für viele existenzielle und spirituelle Überlegungen, die auch die Songs auf dem neuen Album prägten &#8211; einer <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/sanguinaria.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-36074" title="sanguinaria" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/sanguinaria.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-36073"></span></p>
<p>Sammlung feinsinniger Loner Folk-Songs, bei der Engel ihren Gesang mit einer Reihe verschiedener Saiten- und Percussion-Instrumenten sowie Melodica begleitet, während eine Reihe an Gästen &#8211; Brad Deschamps, Lys Guillorn, Paul Kolinski &#8211; E-Gitarre, Banjo, Lap Steel Guitar, Kalimba, Percussion und Backing Vocals beisteuern. Das Album erscheint bei Cruel Nature Records als limitiertes Tape und digital und kann über Bandcamp vorbestellt werden. Dort finden sich auch weitere Informationen zu den Hintergründen der Musik.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2780850521/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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