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	<title>African Paper &#187; Buh Records</title>
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		<title>Klangritual vor den kreisförmigen Ruinen: Neues von Manongo Mujica</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Oct 2023 06:08:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buh Records]]></category>
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		<description><![CDATA[Der seit den 70er Jahren aktive peruanische Drummer, Perkussionist und Künstler Manongo Mujica bringt in den nächsten Tagen einen neuen Longplayer namens &#8220;Ritual sonoro para ruinas circulares&#8221; über Buh Records heraus. Mujica spielt seit den 70ern in renommierten Gruppen wie &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/10/31/klangritual-vor-den-kreisformigen-ruinen-neues-von-manongo-mujica/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der seit den 70er Jahren aktive peruanische Drummer, Perkussionist und Künstler Manongo Mujica bringt in den nächsten Tagen einen neuen Longplayer namens &#8220;Ritual sonoro para ruinas circulares&#8221; über Buh Records heraus. Mujica spielt seit den 70ern in renommierten Gruppen wie dem Free Improv-Outfit Perujazz und der Psych Rock-Combo Los Mad’s, später komponierte er mehrere Filmscores &#8211; vieles davon findet sich auch in den ritualistisch eingefärbten, bisweilen ekstatischen perkussiven Soundscapes des vorliegenden Albums, die von atmosphärischen Ambientpassagen mit tremolierenden Streichern, nokturnaler Elektronik und geheimnisvollen Field Recordings durchzogen sind. Inspirationsquelle war zum einen das jahrelange Interesse des Musikers an den Ruinen antiker, vorspanischer Ritualzentren, die sich an einem wüstenartigen Abschnitt der peruanischen Küste nördlich von Lima finden. Zum anderen die Lektüre der Kurzgeschichte Las Ruinas Circulares des argentinischen Autors Jorge Luis Borges, die Mujica eine weitere Perspektive auf die Mysterienzentren gab. Das Album erscheint als LP und digital.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/BR178_front.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38130" title="BR178_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/BR178_front.jpg" alt="" width="1920" height="1920" /></a><span id="more-38128"></span></p>
<p>&#8220;Die Geschichte dieses Albums reicht bis ins Jahr 1974 zurück, als der junge Manongo Mujica und sein enger Freund Rafael Hastings eine Reise zu den Ruinen von Sechín in Casma nördlich von Lima unternahmen. Diese Reise führte zu Hastings‘ Experimentalfilm „The Uncondition Unconcealment (Vier Kurzfilme über den Akt des Verschwindens)“. Seitdem unternahm Mujica häufig Reisen nach Casma, fasziniert von anderen archäologischen Stätten wie Chankillo und Las Aldas mit einem Alter von 2300 und 4000 Jahre und Rollen im Zusammenhang mit der astronomischen Beobachtung, die eng mit der Aussaat und Ernte verbunden sind. Ebenso wurde der Archäologische Komplex von Túcume in Chiclayo, nördlich von Lima, mit einer 2700-jährigen Geschichte zu einem weiteren dauerhaften Besuchsort. Diese drei heiligen Orte bilden einen zeremoniellen Weg, den Mujica seit Jahren beschreitet und nun, nachdem er Borges&#8217; Geschichte noch einmal gelesen hat, entdeckt er sie nun als Ziel wieder. In dieser Geschichte kommt ein Mann aus dem Meer und träumt wie ein Demiurg von einem anderen Mann am Fuße eines zerstörten Tempels. Manongo Mujica begibt sich auf das Abenteuer, Musik für eine Geschichte zu komponieren, die in einem Paralleluniversum spielt, in dem sich der Traum dieses Mannes am Fuße einer „Huaca“ abspielt&#8221;. (Buh Records)</p>
<p><a href="https://buhrecords.bandcamp.com/"><strong>@ Buh Records</strong></a></p>
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		<title>BALDRUIN: Relikte aus der Zukunft</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Aug 2023 05:16:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor gerade einmal acht Monaten brachte Johannes Schebler alias Baldruin mit &#8220;Kleine Freuden&#8221; ein Album heraus, das trotz seiner Opulenz und vor allem wegen der geschlossenen Kompaktheit der einzelnen Stücke ganz im Zeichen der fast schon intim anmutenden Miniatur stand. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/08/12/baldruin-relikte-aus-der-zukunft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/relikteausderzukunft.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-36542" title="relikteausderzukunft" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/relikteausderzukunft-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vor gerade einmal acht Monaten brachte Johannes Schebler alias Baldruin mit <a title="BALDRUIN: Kleine Freuden" href="http://africanpaper.com/2022/12/17/baldruin-kleine-freuden/">&#8220;Kleine Freuden&#8221;</a> ein Album heraus, das trotz seiner Opulenz und vor allem wegen der geschlossenen Kompaktheit der einzelnen Stücke ganz im Zeichen der fast schon intim anmutenden Miniatur stand. Seit einigen Wochen steht mit &#8220;Relikte aus der Zukunft&#8221; nun ein neuer Longplayer in den Regalen, der im Vergleich dazu wie ein Gegenzoom wirkt und die Aufmerksamkeit auf die großen und <span id="more-36540"></span>breiten Zusammenhänge richtet. Schon der Titel könnte zu einem handlungsreichen Film passen, und zu Tracks wie &#8220;Hintenherum&#8221;, &#8220;Wurzeltrank&#8221; oder &#8220;Ritt auf der Silberechse&#8221; könnte man sich fantastische Science Fiction-Stoffe der surrealen Art ausdenken.</p>
<p>Die ersten Minuten des Albums verbreiten eine erwartungsvolle Stimmung: Es klappert und rumpelt, und über einem Sound, der nach Syntie klingt, erklingt das Trillern verschiedener Klangquellen, die Flöten, Klarinetten und ein Saxophon sein könnten, im Zusammenspiel mit flatternden Flügelschlägen aber sofort an verfremdete Vogelstimmen denken lassen. Halbversteckte Glockenschläge im Hintergrund leiten über in ein sakraler anmutendes Setting mit tiefen Tastentönen und etwas, das an Choräle erinnert, und man wundert sich, dass all dies – laut Begleittext – überwiegend einem Midi-Keyboard entstammen soll.</p>
<p>Sanft bimmelnde Glöckchen, spannungsvolle Cellodrones, quirlige Sounddetails, die wie Gummi quietschen; ein vermutlich asiatisches Saiteninstrument, dass mit seinen kreisenden Bewegungen eine entsprechende Melodie anstimmt und weitere folkig eingefärbte Klänge; alarmierende Hochtöner über dunklen, aus der Ferne hörbaren Paukenschlägen; desolate Sounds, die für kurze Momente an Industrial erinnern; sogar eine vervielfachte menschliche Stimme vor einer Kulisse aus Gebimmel und rauschenden Motoren – die klanglichen Details und motivischen Ideen sind in diesem Album beinahe Legion und im ständigen Wandel begriffen. Ist man erstmal vollends in diese Welt eingetaucht, dann halluziniert man vielleicht noch einige dazu. Wenn man also so etwas wie einen roten Faden sucht, dann findet man ihn woanders, z.B. in der aufgeweckten Neugier, die in der Reise durch die verschiedenen Klangwelten spürbar ist. Da scheint man dem Entdecken einer Kultur beizuwohnen, deren Zeichen man wie ein Schwamm aufsaugt, während die eigentliche Erforschung und Kartografierung noch ansteht. Die einzelnen Szenarien wirken wie Momentaufnahmen im Stadium des ersten faszinierten Eindrucks.</p>
<p>Neben &#8220;Insel der Hoffnung&#8221;, dass in all seiner Verträumtheit und mit gebrochenen Rhythmen so etwas wie der &#8220;Hit&#8221; des Albums sein könnte, gibt es weitere Wegmarken. Das wäre z.B &#8220;Wilde Reise&#8221;, eine von rumpelnden Trommelwirbeln und entrückten Flötensounds begleitete Fahrt über Stock und Stein. Außerdem &#8220;Vorherbestimmt&#8221;, das mit seinen pulsierenden Orchestralsounds wie ein dramatischer Stummfilmscore klingt, der von allerlei destruktivem Klirren begleitet wird und in seiner ganz eigenen Schönheit doch unangetastet bleibt. Vielleicht findet sich auch in dieser Tendenz zur Zerfleddertheit, an deren Grenze sich fast alle Stücke bewegen, und die immer durch eine solide Grundsubstanz eingehegt und zusammengehalten wird, ein Schlüssel zur klanglichen Grund-DNA dieses beeindruckenden Albums.</p>
<p><strong>Label: Buh Records </strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230719_170007_514.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3168358619/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Tinku: Kollaboratives Album von Bella auf Buh Records</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2022 01:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ale Hop]]></category>
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		<description><![CDATA[In den nächsten Tagen erscheint das neue Album der in Rio de Janeiro ansässigen Experimentalmusikerin und Multimediakünstlerin Bella als Tape. Der Titel &#8220;Tinku&#8221; stammt aus einer Quechua-Sprache und steht für eine Dualität als formendes Konzeot, die mit dem Produktionsprozess der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/11/05/tinku-kollaboratives-album-von-bella-auf-buh-records/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den nächsten Tagen erscheint das neue Album der in Rio de Janeiro ansässigen Experimentalmusikerin und Multimediakünstlerin Bella als Tape. Der Titel &#8220;Tinku&#8221; stammt aus einer Quechua-Sprache und steht für eine Dualität als formendes Konzeot, die mit dem Produktionsprozess der Musik in Verbindung steht &#8211; beim Label heißt es &#8220;BELLA plays the TWINS – twin devices which generate sound waves from the oscillation of light and shadow&#8221;. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/tinkubella.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-31913" title="tinkubella" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/tinkubella.jpg" alt="" width="610" height="541" /></a><span id="more-31910"></span>In diesem Zusammenhang stehen auch die vier Duo-Kollaborationen auf dem Album, denn die Künstlerin hat sich eine Reihe Kolleginnen aus verschiedenen südamerikanischen Ländern – Ava Rocha (BR/CO), Ale Hop (PE), Inés Terra (AR/BR) und Raquel Dimantas (BR) – ins Boot geholt, um mit ihren Stimm-, Gitarren- und Elektronik-Beiträgen in Dialog zu treten. &#8220;The idea of bringing these artists together was born out of a desire of mine to connect women from Latin America, who, with their very own languages, could weave points of light and shadow, just like the Andean tapestry&#8221;, so die Künstlerin. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/bella-pic-by-wendell-wagners.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-31912" title="bella (pic by wendell wagners)" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/bella-pic-by-wendell-wagners.jpg" alt="" width="2362" height="1575" /></a>&#8220;It is a tribute to the richness and resistance of the culture of this continent, and an updating of its memories&#8221;. Das Album erscheint bei Buh Records in Lima und ist auch zum Download erhältlich.</p>
<p>Foto Wendell Wagners, Artwork Mariana Destro</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/fRQD63WZ7Uw" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>La Materia Verbal: Antologie Peruanischer Soundpoesie auf Buh Records</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 04:49:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buh Records]]></category>

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		<description><![CDATA[Buh Records bringen in den nächsten Tagen eine umfangreiche Compilation peruanischer Sound Poetry heraus, die sowohl klassische als auch aktuelle Exponenten des Landes zu Wort kommen lässt &#8211; im Zentrum der Arbeiten steht die menschliche Stimme als lyrisch-poetisches Medium im &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/10/25/la-materia-verbal-antologie-peruanischer-soundpoesie-auf-buh-records/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Buh Records bringen in den nächsten Tagen eine umfangreiche Compilation peruanischer Sound Poetry heraus, die sowohl klassische als auch aktuelle Exponenten des Landes zu Wort kommen lässt &#8211; im Zentrum der Arbeiten steht die menschliche Stimme als lyrisch-poetisches Medium im Zusammenhang mit diversen techniken des Aufnehmens, Verfremdens und Aplifizierens. Die Anthologie mit dem Titel &#8220;La Materia Verbal&#8221; knüpft an frühere, thematisch ähnliche Veröffentlichungen des Hauses an wie z.B. die CDs &#8220;Inventar la voz: Nuevas tradiciones orales&#8221; (2009) und &#8220;Irse de lengua&#8221; (2011), die beide Lyrik im Zusammenhang mit Technologie und experimenteller Musik versammelten. Die neue Anthologie wurde von Luis Alvarado kuratiert, der ebenfalls mit einem track vertreten ist und entstand in Zusammenarbeit mit dem Centro del Sonido in Lima, einer Webseite, die als digitales Archiv für Soundart und experimentelle Musik in Peru fungiert. Sie wurde vom Economic Stimuli-Programm des Peruanischen Kulturministeriums gefördert und erscheint als LP und zum Download. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/MATERIA-VERBAL-CARATULA-BAJA.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-31892" title="MATERIA-VERBAL-CARATULA BAJA" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/MATERIA-VERBAL-CARATULA-BAJA.jpg" alt="" width="2000" height="1991" /></a><span id="more-31891"></span></p>
<p>What we know as sound poetry is the product of a technological revolution associated with the appearance of various means of recording, transmission and amplification of the voice. A long process that took shape in the 20th century, until it became a discipline, articulated as an international movement which, based on phonetic research, expanded into a universe of oral/vocal artistic practices as part of a new technological context. The recordings gathered here comprise a time frame that goes from 1972 to 2021. We find poems that work with montage techniques, either because they explore simultaneity or juxtaposition, such as those by Mario Montalbetti, Frido Martín, Florentino Díaz, Carlos Estela, Luisa Fernanda Lindo, Macri Cáceres, Rodrigo Vera Cubas, Tilsa Otta, Giancarlo Huapaya/Omar Córdova, Virginia Benavides, Lisa Carrasco and Luis Alvarado. Others emphasize vocal/oral performance: we find the phonetic poems of Carlos Germán Belli and Eduardo Chirinos, as well as the concrete conceptual poems of Michael Prado, Sandra Suazo, Peru Saizprez, and the oral/guttural poem of Omar Aramayo. Finally, we find another group of pieces where the poem starts with the creation of a computational parameter or algorithm, as is the case with the pieces by Jorge Eduardo Eielson and Enrique Verástegui, eventually reaching the use of Artificial Intelligence as in the poems by Francisco Mariotti and Paola Torres Núñez del Prado.&#8221; (Buh Records)</p>
<p><a href="https://buhrecords.bandcamp.com/"><strong>@ Buh Records</strong></a></p>
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		<title>Interregno von Walter Smetak und Conjunto de Microtons auf Vinyl</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/03/19/interregno-von-walter-smetak-und-conjunto-de-microtons-auf-vinyl/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2021 03:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buh Records]]></category>
		<category><![CDATA[Conjunto de Microtons]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Smetak]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben dem Debüt von 1974 bringen Buh Records auch das zweite Album &#8220;Interregno&#8221; des in der Schweiz geborenen Musikers, Künstlers und Erfinders von über 150 selbstgebauten Instrumenten Walter Smetak heraus, der im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts zu den wichtigsten &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/03/19/interregno-von-walter-smetak-und-conjunto-de-microtons-auf-vinyl/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben dem Debüt von 1974 bringen Buh Records auch das zweite Album &#8220;Interregno&#8221; des in der Schweiz geborenen Musikers, Künstlers und Erfinders von über 150 selbstgebauten Instrumenten Walter Smetak heraus, der im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts zu den wichtigsten Figuren der Avantgarde in Brasilien und speziell der Provinz Bahia wurde. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/03/Interregno.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24639" title="Interregno" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/03/Interregno.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-24638"></span><br />
&#8220;Interregno&#8221; erschien sechs Jahre nach seinem Vorgänger beim Label Discos Marcus Pereira und basiert zu einem großen Teil auf kollektiv eingespielten mikrotonalen Gitarren in Interaktion mit einer elektronischen Orgel. Die remasterte Neuauflage erscheint digital und auf 500 LPs inklusive Instrumentenkatalog und Texten.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=565324017/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Walter Smetaks Debüt auf Buh Records</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/03/16/walter-smetaks-debut-auf-buh-records/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2021 06:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buh Records]]></category>
		<category><![CDATA[Pro Helvetia]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Smetak]]></category>

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		<description><![CDATA[Der in der Schweitz geborene Cellist, Komponist und Künstler in vielen Medien und Techniken Walter Smetak avancierte nach seinem Umzug nach Brasilien zu einer der führenden Persönlichkeiten der Avantgarde-Szene der Provinz Bahia. Neben seinen zahlreichen Workshops für experimentelle Musik an &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/03/16/walter-smetaks-debut-auf-buh-records/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der in der Schweitz geborene Cellist, Komponist und Künstler in vielen Medien und Techniken Walter Smetak avancierte nach seinem Umzug nach Brasilien zu einer der führenden Persönlichkeiten der Avantgarde-Szene der Provinz Bahia. Neben seinen zahlreichen Workshops für experimentelle Musik an der Universität von Salvador haben auch seine eigenen musikalischen Arbeiten auf der Basis grafischer Notation stark gewirkt. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/03/smetak1974.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24634" title="smetak1974" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/03/smetak1974.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-24633"></span></p>
<p>Einem überregionalen Publikum zugänglich wurde seine Musik zuerst durch sein Debütalbum &#8220;Smetak&#8221;, das 1874 auf LP bei Phillips erschien &#8211; freie Improvisation, Mikrotonalität, afro-brasilianische Ritualmusik und die Gedankengebäude der Theosophie prägten den Sound der Platte ebenso mit wie eine Vielzahl von z.T. selbstgebauten, auch als skulpturen funktionierenden Instrumenten aus PVZ-Röhren, Kürbisen und anderem Material, die in der Folge in einigen Ausstellungen zu sehen waren.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3672408575/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=276532131/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>Zahlreiche Musiker waren an &#8220;Smetak&#8221; beteiligt, am stärksten involviert waren vielleicht Caetano Veloso und Robert Santana, die mit Unterstützung von Gilberto Gil auch die Produktion übernahmen. Das Ergebnis war ein alle gängigen Stilkonventionen durchkreizendes, zudem sehr wehselseitiges und somit an vielen Stellen ungreifbares Werk, das traditionelle und (spät-)moderne, westliche und orientalische, eingängige und sperrige Momente bereithält, die sich aber auch alle wieder als Fata Morgana entpuppen könnten.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3672408575/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=3152400905/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>In Zusammenarbeit mit Pro Helvitia bringt das peruanische Label Buh Records eine auf 500 LPs limitierte, remasterte Neuauflage des Albums heraus, die ein Booklet mit Fotos, Liner Notes von Caetano Veloso sowie eine Liste der verwendeten Instrumente beinhaltet.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3672408575/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=3746005323/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ALE HOP: Apophenia</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/01/23/ale-hop-apophenia/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2021 03:36:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Psychiatrie versteht man unter Apophänie die Neigung Schizophrener, in zufälligen, meist visuellen Details aussagekräftige Zeichen oder konkrete Gegenstände wahrzunehmen – ein Phänomen, das es in milder Form natürlich auch bei nicht psychotisch Erkrankten gibt, die sich des projektiven &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/01/23/ale-hop-apophenia/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/BR127_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18514" title="BR127_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/BR127_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In der Psychiatrie versteht man unter Apophänie die Neigung Schizophrener, in zufälligen, meist visuellen Details aussagekräftige Zeichen oder konkrete Gegenstände wahrzunehmen – ein Phänomen, das es in milder Form natürlich auch bei nicht psychotisch Erkrankten gibt, die sich des projektiven Charakters der Wahrnehmung aber in der Regen bewusst sind. Die Grenzen zwischen Apophänie und kreativen Assoziationen sind also fließend. In der Kunst und so auch in der Musik kann man sich diesen Mechanismus zunutze machen, indem man<span id="more-18513"></span> mittels Zitaten – z.B. einmontierten Feldaufnahmen – oder Ähnlichkeiten – z.B. Lautmalerei – eine derartige Wahrnehmung triggert. Die aus Peru stammende Soundkünstlerin und Wissenschaftlerin Alejandra Luciana Cárdenas alias Ale Hop macht auf ihrem aktuellen Album den Versuch, durch abstrakte Klangkombinationen die Vorstellung der bewohnten und unbewohnten südamerikanischen Landschaft hervorzurufen.</p>
<p>Ein solches Ziel einem Publikum relativ sicher zu vermitteln ohne dabei zu sehr mit dem Zaunpfahl zu winken ist sicher ein ästhetischer Drahtseilakt. An der Musik auf „Apophenia“ fällt zunächst auf, dass sie ausgesprochen wandlungsreich ist. Ein auf und ab von schrillem, bohrendem Noise, ambienten Soundscapes und molllastiger Dröhnung gestaltet die ersten Minuten, steigert sich in Fülle und Intensität und leitet mit Stimmengemurmel über in den zweiten Track, bei dem sich ein gesampleter Bericht &#8211; „Noise is ever present“ &#8211; gegen wabernde Elektronik und pianoartige Tupfer behauptet. Ein Panorama aus abstrakten und griffigen Strukturen, menschlichen Spuren und rein topografischen Mustern, zu dem sich im Track „Lima“ ein chaotischer Schmelztigel aus Stadtgeräuschen – Stimmen, Glocken, Detonationen, Musikfetzen, Vogelzwitschern – gesellt und ein eher raues, reizüberflutendes Bild zeichnet.</p>
<p>Immer wieder kommen kleine „musikalische“ Details zur Sprache, fast poptaugliche Rhythmen, gehauchte Gesangsfragmente in schräger Melodie, Gitarren in allen Facetten von folkigen Akkorden über schwüle Twangs bis zu metallener Schwere – und fallen doch irgendwann der unberechenbaren Heterogenität und dem permanenten Gestaltwandel innerhalb der Stücke anheim. Auf gewisse Weise ist das auch so etwas wie Geografie, wenn man darunter (auch) die Einladung zur Imagination einer sehr wechselhaften, stellenweise unwegsamen, spannenden bis turbulenten Region versteht. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://buhrecords.bandcamp.com">Buh Records </a></strong></p>
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		<title>Ale Hop mit neuem Album über das Leben von Insekten</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2020 06:49:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ale Hop]]></category>
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		<description><![CDATA[Die in Berlin lebende peruanische Sound-und Multimedia-Künstlerin Ale Hop bringt ihr viertes Album heraus, das vom Leben und von den Lautäußerungen verschiedener Insekten inspiriert ist. Die Künstlerin erwarb vor einiger Zeit ein Terrarium mit unterschiedlichen Insektenarten, deren Verhalten sie in &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/11/05/ale-hop-mit-neuem-album-uber-das-leben-von-insekten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die in Berlin lebende peruanische Sound-und Multimedia-Künstlerin Ale Hop bringt ihr viertes Album heraus, das vom Leben und von den Lautäußerungen verschiedener Insekten inspiriert ist. Die Künstlerin erwarb vor einiger Zeit ein Terrarium mit unterschiedlichen Insektenarten, deren Verhalten sie in Vorbereitung für eine Videoarbeit erforschte. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/alehopthelifeofinsects.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-22917" title="alehopthelifeofinsects" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/alehopthelifeofinsects.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-22916"></span></p>
<p>Eher zufällig ergab sich daraus die Idee zu &#8220;The Life of Insects&#8221;, das zum Teil auf gesampleten und prozessierten Sounds der Insekten, mehr aber noch auf elektronischen Sounds basiert, die ein fiktives,surreales Narrativ um verschiedene fliegende Insekten und Käfer entwerfen. Das Album erscheint als LP und digital bei Buh Records.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/VXmVBM_ki_E" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>&#8220;Ale Hop is an artist, researcher, and experimental instrumentalist. She composes electronic and electroacoustic music, by blending strains of noise, pop, avant-garde, ambient and a complex repertoire of extended techniques for electric guitar and real-time sampling devices which she uses as her sound vocabulary to craft a performance of astonishing physical intensity, saturated of layers of distortion and stunning atmospheres.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2385771106/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>Her body of work includes immersive multichannel installations, live performances, sound sculptures, video, 3D, composition and sound design for theater, dance and film, releases, academic publications, and workshops. The Life of Insects is her fourth studio album.&#8221; (Buh Records)</p>
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		<title>LIQUIDARLO CELULOIDE: Anamnesis</title>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2020 03:48:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alfonso Vargas]]></category>
		<category><![CDATA[Buh Records]]></category>
		<category><![CDATA[Giancarlo Rebagliatti]]></category>
		<category><![CDATA[Javier Manrique]]></category>
		<category><![CDATA[Jaz Coleman]]></category>
		<category><![CDATA[Juan Diego Capurro]]></category>
		<category><![CDATA[Killing Joke]]></category>
		<category><![CDATA[Liquidarlo Celuloide]]></category>
		<category><![CDATA[Rodolfo Ontaneda]]></category>

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		<description><![CDATA[Normalerweise bin ich kein Freund davon, bei einer etwas obskureren Band als erstes auf ihre Verbindung zu einem bekannteren Musiker hinzuweisen. Im Falle der peruanischen Liquidarlo Celuloide allerdings war mein erster Gedanke, dass diese Band seinerzeit Killing Joke hätte Konkurrenz &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/05/30/liquidarlo-celluloide-anamnesis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/BR130_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20988" title="BR130_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/BR130_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Normalerweise bin ich kein Freund davon, bei einer etwas obskureren Band als erstes auf ihre Verbindung zu einem bekannteren Musiker hinzuweisen. Im Falle der peruanischen Liquidarlo Celuloide allerdings war mein erster Gedanke, dass diese Band seinerzeit Killing Joke hätte Konkurrenz machen können, bevor ich im Booklet ihres gerade erschienenen Albums &#8220;Anamnesis&#8221; las, dass Jaz Coleman die Platte tatsächlich produziert und an einigen Stücken mitgewirkt hat.<span id="more-20986"></span></p>
<p>In Peru und anderen Ländern des amerikanischen Doppelkontinents sind die vier Limaer schon länger kein Geheimtipp mehr, und ihr derber Mix aus schweren Riffs, noiserockigen Feedbacks und einem vor allem in Gesang und Drumming deutliches Echo von Punk und Postpunk verschaffte ihnen vor wenigen Jahren dann auch die Gelegenheit, in ihrer Heimatstadt als Vorgruppe für Killing Joke aufzutreten. Im Grunde entstand an diesem Abend die Idee zu &#8220;Anamnesis&#8221;.</p>
<p>Dieses startet mit startet zunächst mit simplem, räudigem Punk, bei dem drei Akkorde Wunder wirken, aber so leicht niemand eine gößere Variation erwarten lassen. Allenfalls sind es die knapp neun Minuten Spieldauer, die dem bruitistischen &#8220;Asfixi&#8221; mit seinem rotzigen Gegröhle in Spanisch eine leichte Exzentrik verpassen, die sich dann in den folgenden Stücken stärker bemerkbar macht. &#8220;Saliva&#8221;, eine fast entspannte Midtempo-Ode an den Speichel, wäre in den 80ern der perfekte Underground-Hit geworden, aber vielleicht wäre die Vermischung mit eine, so shoegazigen Soundbild damals vielleicht als gewagt empfunden worden. Eine gewisses Flimmern und Rauschen, eine verwaschene Zerfließlichkeit auch der härtesten Sounds wie im fast metallastigen &#8220;Erupción&#8221; scheint ohnehin ein geheimes Leitmotiv zu sein, das nebenbei gut zum Bandnamen passt. Jeder der Songs lässt bewegte Bilder entstehen, Bilder von deprimierten Kopfhängern, berauschten Hedonisten und entnervten Rebellen, und diese sogleich zu scharf riechendem Brei zerschmilzen.</p>
<p>Jaz Coleman, der meist in die Keyboardtasten haut, steht in &#8220;Perversión&#8221; am Mikro und im Zentrum und verleiht dem Song über die Bad bad Boys eine schwermütige Coolness. Mit &#8220;Bajo el Río de Neón&#8221; zeigen die Musiker noch mal, dass sie auch ganz anders können und lehnen sich mit swaying Rhythmen auf lässigen Handdrums, die mehr als eine Brise an Dub-Feeling versprühen zehn Minuten lang etwas weiter aus dem Fenster. Der Song könnte glatt von O Paradis sein und sollte von den Katalanen gecovert werden! Alles in allem sollten Liquidarlo Celuloide aber v.a. für die ältere und jüngere Post Punk-Generation eine Offenbarung sein und wahrscheinlich auch live keine Wünsche offen lassen. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: Buh Records</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2315227251/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Cathedral: Abschluss einer Trilogie von Christian Kobi</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2020 07:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buh Records]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Kobi]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Schweizer Saxophonist, Improvisationslehrer und Soundkünstler Christian Kobi hat mit dem One Track-Album Cathedral seine vor zehn Jahren mit &#8220;Canto&#8221; begonnene und mit &#8220;Rawlines&#8221; weitergeführte Trilogie zum Abschluss gebracht. Das auf Solo-Saxophon und Feedback basierende Werk wurde im ehemaligen Gebäude &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/05/26/cathedral-abschluss-einer-trilogie-von-christian-kobi/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schweizer Saxophonist, Improvisationslehrer und Soundkünstler Christian Kobi hat mit dem One Track-Album Cathedral seine vor zehn Jahren mit &#8220;Canto&#8221; begonnene und mit &#8220;Rawlines&#8221; weitergeführte Trilogie zum Abschluss gebracht. Das auf Solo-Saxophon und Feedback basierende Werk wurde im ehemaligen Gebäude des Swisscom-Warenhauses in Bern aufgenommen, das heute eine wichtige Konzert-Location ist, und erscheint Anfang Juni auf Buh Records.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/BR136_front.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-21272" title="BR136_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/BR136_front.jpg" alt="" width="3697" height="3687" /></a></p>
<p><span id="more-21270"></span>&#8220;His work explores the relationship between sound, silence and action in space. He studied music in Basel, Paris and Zuerich, with a concentration in experimental music and improvisation. Kobi performs and creates with various musicians, composers and artists in context of long term partnerships with artists such as Phill Niblock, Jürg Frey, Klaus Lang, Taku Sugimoto and Keith Rowe. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/Christian-Kobi-by-P.-Gannushkin.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-21273" title="Christian Kobi by P. Gannushkin" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/Christian-Kobi-by-P.-Gannushkin.jpg" alt="" width="312" height="416" /></a>[...] When improvising solo all comes out of a person: Every detail of the sound, every turn in the flow, any adjustment in the spatial and temporal context are dominated by the person on stage. Christian Kobi pursues a prolific solo carrier alongside his many activities as a saxophonist in Konus Quartett as well as founder and curator of festivals. Through an intensive exploration of improvised music he developed highly personalized sound language.&#8221; (Buh Records)</p>
<p>Porträtfoto P.  Gannushkin</p>
<p><a href="https://buhrecords.bandcamp.com/"><strong>Buh Records @ Bandcamp</strong></a></p>
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