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	<title>African Paper &#187; Fabrique Records</title>
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		<title>Krach: Alexander Hackes Autobiografie als Hörbuch</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Nov 2025 05:11:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Hacke]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander von Borsig]]></category>
		<category><![CDATA[Einstürzende Neubauten]]></category>
		<category><![CDATA[Fabrique Records]]></category>
		<category><![CDATA[Hackepicciotto]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Zirbs]]></category>
		<category><![CDATA[Ventil-Verlag]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen erschien Alexander Hackes Hörbuch „KRACH – Verzerrte Erinnerungen“ bei Fabrique Records, zunächst exklusiv auf Bandcamp und kurz darauf überall, wo es Tonträger und v.a. Hörbücher gibt. Eingesprochen vom Autor selbst, basiert das Werk auf der neu bearbeiteten &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/11/15/krach-alexander-hackes-autobiografie-als-horbuch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen erschien Alexander Hackes Hörbuch „KRACH – Verzerrte Erinnerungen“ bei Fabrique Records, zunächst exklusiv auf Bandcamp und kurz darauf überall, wo es Tonträger und v.a. Hörbücher gibt. Eingesprochen vom Autor selbst, basiert das Werk auf der neu bearbeiteten und erweiterten Ausgabe seiner gleichnamigen Autobiografie, die parallel dazu im Ventil Verlag veröffentlicht wird. Eine englischsprachige Version ist ebenfalls in Planung.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/krach.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-48980" title="krach" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/krach.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-48979"></span></p>
<p>Hacke, Mitbegründer und prägende Figur und seit Kurzem ehemaliges Mitglied der Einstürzenden Neubauten, blickt darin auf fünf Jahrzehnte zwischen Berliner Underground, internationalem Erfolg und künstlerischer Selbstbefragung zurück. Mit angenehm einladender Stimme erzählt er von jugendlicher Neugier, von den anarchischen Jahren der West-Berliner Szene, von exzessiven Experimenten und der anhaltenden Suche nach Ausdruck jenseits musikalischer Grenzen. Die Aufnahme entstand in Zusammenarbeit mit Produzent Peter Zirbs im Spätsommer in Berlin. Herausgekommen ist ein intensives Hörbuch, das Hackes Erinnerungen Eindringlichkeit und Unmittelbarkeit verleiht. &#8220;Ich wollte, dass der Text so klingt, wie ich ihn gemeint habe&#8221;, so ein lakonischer Hacke. Begleitend zum Erscheinen ist Hacke bereits auf Lesetour, die noch anstehenden Termine sind:</p>
<p>20/11/25 &#8211; A-Klagenfurt &#8211; Buchhandlung Heyn<br />
21/11/25 &#8211; A-Wien &#8211; Studio Moliere<br />
30/01/26 &#8211; D-Berlin &#8211; Pfefferberg Theater<br />
31/01/26 &#8211; D-Jena Volksbad</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2708341043/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>When I Dissolve: Soundtrack von Jana Irmert bei Fabrique Records</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 05:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fabrique Records]]></category>
		<category><![CDATA[Henrike Meyer]]></category>
		<category><![CDATA[Jana Irmert]]></category>
		<category><![CDATA[Julie Calbert]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Rumsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 25. Oktober erscheint das neue Album &#8220;When I Dissolve (Music from the film To Be an Extra)&#8221; der in Berlin lebenden Komponistin und Klangkünstlerin Jana Irmert bei ihrem Stammlabel Fabrique Records. Das Album versammelt die Kompositionen, die Irmert für &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/10/08/when-i-dissolve-soundtrack-von-jana-irmert-bei-fabrique-records/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. Oktober erscheint das neue Album &#8220;When I Dissolve (Music from the film To Be an Extra)&#8221; der in Berlin lebenden Komponistin und Klangkünstlerin Jana Irmert bei ihrem Stammlabel Fabrique Records. Das Album versammelt die Kompositionen, die Irmert für Henrike Meyers hybrid-dokumentarischen Spielfilm <em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=uhMjgp2bdcQ">To Be an Extra</a></em> geschaffen hat. Der Film begleitet die Regisseurin selbst bei den Herausforderungen ihres ersten Langfilms, während sie als Komparsin auf Filmsets arbeitet. Aus dieser Out-of-Focus-Perspektive einer Statistin erschließen sich existenzielle Einblicke in das prekäre Leben am Rande der Filmindustrie und der Gesellschaft.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/FAB141-art.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-42978" title="FAB141 art" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/FAB141-art.jpg" alt="" width="3000" height="3000" /></a><span id="more-42977"></span></p>
<p>&#8220;The power of a soundtrack is to not only support the film&#8217;s narrative, but to open up spaces beyond the visible – to add layers of meaning and complexity that can easily unfold in sound&#8221;, erklärt das Label die besondere Rolle der Musik im Film. Irmerts Soundtrack, brodelnd und intensiv, erzeugt eine geheimnisvolle, fast abgründige Atmosphäre. Doch auch warme Synthesizerklänge sorgen für Kontraste, die schnell den anheimelnden Boden erlassen und zwischen schwindelerregenden und tastenden Strukturen pendeln. Auch ohne die visuelle Komponente des Films entfaltet die Musik eine enorme Spannung, geprägt von retardierenden Momenten und unerwarteten Wendungen. Irmert beschreibt ihre Musik als &#8220;eine Art Sumpflandschaft, die unter der Struktur des Films liegt, alles ist verbunden – manchmal sieht man nur die Oberfläche, die sehr unscheinbar wirken kann, bis man den Fuß eintaucht. Dann taucht man ganz ab, in ein Universum, das keinen Boden zu haben scheint. Es ist eine mysteriöse, sich ausdehnende Welt, und meine Aufgabe ist es zu entscheiden, wie viel davon wir zu hören bekommen&#8221;.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/Jana-Irmert-@-Kasia-Zacharko-01.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42979" title="Jana Irmert @ Kasia Zacharko 01" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/Jana-Irmert-@-Kasia-Zacharko-01.jpg" alt="" width="312" height="437" /></a><br />
Der Soundtrack, der von Gesprächen zwischen Irmert und Meyer über Phänomene am Rand unserer Existenz wie Schwarze Löcher und abgetrennte Körperteile inspiriert wurde, wirkt auch unabhängig von seinem filmischen Kontext als ein eigenständiges Werk. Ominöse Geräusche wachsen aus der Stille heraus zu dichten, synth-lastigen Klangmontagen, die das Publikun auf eine Reise an die Ränder unserer multiplen Realitäten mitnehmen. Zusätzlich wird das Hörerlebnis in Dolby Atmos präsentiert, abgemischt von Philipp Rumsch. Das Artwork stammt von der Künstlerin Julie Calbert.</p>
<p>Foto: Kasia Zacharko</p>
<p><strong>@ <a href="https://janairmert.com/">Jana Irmert </a>| <a href="https://fabrique.bandcamp.com/music">Fabrique Records</a></strong></p>
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		<title>Door 1 Door 2: Christopher Chaplin auf den Spuren europäischer Mythen</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 02:16:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Carmen Alt-Chaplin]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Chaplin]]></category>
		<category><![CDATA[Fabrique Records]]></category>
		<category><![CDATA[Michela Varvaro]]></category>
		<category><![CDATA[Tassos Apostolou]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Story]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Jahre nach dem biblisch inspirierten Album &#8220;Patriarchs&#8221; kündigt der englische Komponist Christopher James Chaplin für Ende September einen neuen Longplayer an. &#8220;Door 1 Door 2&#8243;, das erneut elektronische Musik mit klassischer Avantgarde verbindet, ist diesmal ganz den Mythen des &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/08/27/door-1-door-2-christopher-chaplin-auf-den-spuren-europaischer-mythen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drei Jahre nach dem biblisch inspirierten Album &#8220;Patriarchs&#8221; kündigt der englische Komponist Christopher James Chaplin für Ende September einen neuen Longplayer an. &#8220;Door 1 Door 2&#8243;, das erneut elektronische Musik mit klassischer Avantgarde verbindet, ist diesmal ganz den Mythen des abendländischen Kulturkreises gewidmet, was neben den Stoffen um Oedipus und Artus einmal mehr zwei biblische Themen beinhaltet. Zur Themenwahl und zum motivischen Rahmen der vier Tracks sagt Chaplin: &#8220;The myths of our Western tradition have often captivated me, whether they be Greek, Roman, or Judeo-Christian. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/doo1door2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42323" title="doo1door2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/doo1door2.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-42322"></span></p>
<p>Myths are a transcendent collective narrative; a buried memory, not intellectual but spiritual, alive to all the senses of another world. These stories often describe forbidding passages guarded by terrifying monster-like creatures, which, if conquered, give access to other planes. &#8216;Door 1 &#8211; Door 2&#8242; are two of these planes, opening to prophecy and kingship&#8221;. Sein Stammlabel Fabrique Records betont den stilistisch ungreifbaren und gleichsam intensiven Charakter der Musik: &#8220;Christopher Chaplin playfully transcends genre boundaries and manages to condense experimental and colourful electronics into chamber music in a unique way, transporting the listener into mental and spatiotemporal intermediate states&#8221;. Auch diesmal hat sich der Komponist tatkräftige Unterstützung ins Boot geholt, allesamt Stimmen, namentlich Carmen Alt-Chaplin (Rezitation), Tassos Apostolou (Bass) und Michela Varvaro (Sopran). Das Album erscheint mit Artwork von Tim Story als LP und digital.</p>
<p><a href="https://christopherchaplin.bandcamp.com/album/door-1-door-2"><strong>@ Bandcamp</strong> </a></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/XeOt27g4dvs?si=NaTQEl-Ez9HSQgqZ" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Patriarchs Live: Konzertaufnahme von Christopher Chaplin</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/06/26/patriarchs-live-konzertaufnahme-von-christopher-chaplin/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jun 2023 02:01:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Chaplin]]></category>
		<category><![CDATA[Fabrique Records]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Joachim Roedelius]]></category>

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		<description><![CDATA[Fabrique Records bringen am 7. Juli ein digitales Live-Album des Londoner Komponisten und Musikers Christopher Chaplin heraus, es enthält einen Mitschnitt der ersten Aufführung seines vor zwei Jahren veröffentlichten Albums &#8220;Patriarchs&#8221; aus dem Wiener Rhiz vom 14. Februar. Das zwischen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/06/26/patriarchs-live-konzertaufnahme-von-christopher-chaplin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fabrique Records bringen am 7. Juli ein digitales Live-Album des Londoner Komponisten und Musikers Christopher Chaplin heraus, es enthält einen Mitschnitt der ersten Aufführung seines vor zwei Jahren veröffentlichten Albums <a title="Christopher Chaplin mit Konzeptalbum zu den biblischen Patriarchen" href="http://africanpaper.com/2021/11/15/christopher-chaplin-mit-konzeptalbum-zu-den-biblischen-patriarchen/">&#8220;Patriarchs&#8221;</a> aus dem Wiener Rhiz vom 14. Februar. Das zwischen Neuer Musik und elektronischer Avantgarde angesiedelte Album beschäftigte sich seinerzeit mit den israelitischen Patriarchen von Adam bis Noah, denen jeweils ein Track gewidmet war. Das Label beschreibt das Konzept als &#8220;based on the ten antediluvian patriarchs, from Adam to Noah and their journey from the darkness of the Fall towards enlightenment&#8221;. Ferner heißt es: &#8220;Through its strong artistic force, the album is both timeless and topical. Another powerful work of art, located between electronic music and avant-garde. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/patriarchslive.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-36236" title="patriarchslive" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/patriarchslive.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-36235"></span></p>
<p>Once again, Christopher Chaplin breaks genre boundaries and managed to condense experimental and colorful electronics in chamber music in a unique way, transporting the listener into mental and spatiotemporal intermediate states. A completely unique musical microcosm that can also be experienced in his powerful solo live performances&#8221;. Der vorliegende Mitschnitt, der konzeptuell der Genealogie und so auch der Reihenfolge der Studioversionen folgt, ist auch als Teaser seiner aktuellen Konzerttour gedacht, bei denen noch drei Shows &#8211; Ambient Festival Gorlice (08.07.), BulwArt, Dom Utopii, Krakau (09.07.) und Cafe Oto, London, zusammen mit Hans-Joachim Roedelius und Tim Story (27.07.) &#8211; auf dem Programm stehen. Roedelius ist auch auf &#8220;Patriarchs Live&#8221; zu hören.</p>
<p><a href="https://fabrique.at/artist/christopher-chaplin/"><strong>@ Fabrique</strong></a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1881666918/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/SG1r290Ymik" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Cavaglia: Neue LP von Violeta Vicci auf Fabrique Records</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/04/08/cavaglia-neue-lp-von-violeta-vicci-auf-fabrique-records/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Apr 2023 03:52:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fabrique Records]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Goula]]></category>
		<category><![CDATA[Violets Vicci]]></category>

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		<description><![CDATA[In den nächsten Wochen erscheint der neue Longplayer der vielseitig interessierten Musikerin Violeta Vicci, die neben ihrem Stamminstrument, der Violine, auch an weiteren Streichinstrumenten wie Bratsche und Cello sowie als Vokalistin und im Umgang mit Elektronik und Feldaufnahmen versiert ist. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/04/08/cavaglia-neue-lp-von-violeta-vicci-auf-fabrique-records/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den nächsten Wochen erscheint der neue Longplayer der vielseitig interessierten Musikerin Violeta Vicci, die neben ihrem Stamminstrument, der Violine, auch an weiteren Streichinstrumenten wie Bratsche und Cello sowie als Vokalistin und im Umgang mit Elektronik und Feldaufnahmen versiert ist. Die Aufnahmen zu &#8220;Cavaglia&#8221; entstanden in der gleichnamigen Region in den Schweizer Alpen, wo die Künstlerin ihre Kindheit verbrachte und<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/cavaglia.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-34847" title="cavaglia" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/cavaglia.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-34835"></span></p>
<p>unter dem direkten Einfluss ausgewählter, zum Teil mit persönlichen Erinnerungen behafteter Orte der Umgebung. &#8220;During the pandemic, she went back to her old 19th century family home and took to translating the pristine valley and its surrounding lakes and glaciers, into music&#8221;, heißt es beim Label Fabrique Records. &#8220;Highlighting the fragility of the environment and the beauty and the devastation created by climate change, the album incorporates the natural world into it&#8217;s very fabric; each song a different place on the map, creating soundscapes with violin, viola, cello and vocals in combination with electronics made out of field recordings passed through modular synths, masterfully produced by collaborator Roger Goula&#8221;.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/Violeta-Vicci-by-Rafal-Chlapinski.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-34848" title="Violeta Vicci by Rafal Chlapinski" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/Violeta-Vicci-by-Rafal-Chlapinski.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a></p>
<p>Vicci studierte an der Londoner Royal Academy of Music und hat in den vergangenen Jahren in zahlreichen klassischen, populären und experimentellen Musikkontexten gespielt und komponiert, zu ihren bekanntesten Kollaborationen zählen ihre Arbeiten mit Thom Yorke, Jonsi und den späten Steeleye Span. Vor zwei Jahren war sie nominiert für den Royal Philharmonic Society Award. &#8220;Cavaglia&#8221; erscheint in den gängigen Formaten.</p>
<p>Foto © Rafal Chlapinski</p>
<p><a href="https://www.violetavicci.com/"><strong>@ Violeta Vicci</strong></a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1184781821/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>JANA IRMERT: What Happens at Night</title>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2022 03:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Fabrique Records]]></category>
		<category><![CDATA[Jana Irmert]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinter dem Titel &#8220;What Happens at Night&#8221;, der mit etwas Fantasie an einen Thriller erinnert, verbirgt sich eine Musik, die ganz dem Vergehen der Zeit gewidmet ist und der Frage, was in einer wann auch immer beginnenden Zukunft von unserer &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/05/28/jana-irmert-what-happens-at-night/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/04/janairmertwhathappenedatnight.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-29592" title="janairmertwhathappenedatnight" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/04/janairmertwhathappenedatnight-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Hinter dem Titel &#8220;What Happens at Night&#8221;, der mit etwas Fantasie an einen Thriller erinnert, verbirgt sich eine Musik, die ganz dem Vergehen der Zeit gewidmet ist und der Frage, was in einer wann auch immer beginnenden Zukunft von unserer Lebensform bleiben wird. Die Klangkünstlerin Jana Irmert zeichnet die Postexistenz des Menschen als kleine Sedimentschicht auf Felsgestein und hat für die<span id="more-29588"></span> vielfältig bearbeiteten Soundscapes der zwischen EP und LP ausgedehnten Arbeit einiges an Field Recordings aus diesem Bereich verarbeitet.</p>
<p>Bei diesem Hintergrund verwundert es, wie belebt und ereignisreich die Schauplätze auf &#8220;What Happens at Night&#8221; letztlich sind, und selbst die durch den Titel aufgenommene Assoziation zu einem Thrillerstoff ruft sich in Erinnerung, wenn mysteriöses Rauschen und ein an nächtliche Urwaldtiere erinnernde Sound den Opener &#8220;Particles&#8221; einleiten. Rhythmische Downtempo-Elektronik kommt hinzu und nimmt einen mit auf eine langsame Pirsch durch von Wind und Regen durchtostes Gebüsch.</p>
<p>Aufgrund zahlreicher gesampleter Sounds, die auf ihre jeweilige Art Bewegung inszenieren, bekommen die einzelnen Abschnitte nicht nur einen hörspielartigen Zug, sondern auch eine starke subtile Spannung: In &#8220;Ashes&#8221; ist es die Illusion von Schritten im Unterholz und von merkwürdigem Rasseln und Hantieren, in &#8220;Dust is the Rust of Time&#8221; aufgewühltes Hecheln wie bei einer Flucht, deren Richtung ungewiss bleibt. &#8220;Musikalischere&#8221; Komponenten wie dunkle, spannungsgeladene Dröhnung bringt weitere atmosphärische Facetten ins Bild.</p>
<p>Im abschließenden &#8220;Stratum&#8221; kommt es zu den dramatischsten Eruptionen, wenn fast martialische Detonationen eine Kulisse aus atemlosem Hecheln und dem Toben der Gezeiten noch mehr aufpeitschen. Doch die heftigen Noisegeschosse entpuppen sich als ein letztes Aufbäumen einer Dramatik, aus der sich ein fast anrührend schöner Abspann herauskristallisiert, bei dem all die durchlebten Erignisse noch einmal wie eine längst genannte Gefahr vorbeiziehen.</p>
<p><strong>Label: Fabrique Records</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3577094954/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Christopher Chaplin mit Konzeptalbum zu den biblischen Patriarchen</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2021 05:25:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Christopher Chaplin]]></category>
		<category><![CDATA[Fabrique Records]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Joachim Roedelius]]></category>

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		<description><![CDATA[Der englische Avantgarde-Komponist Christopher Chaplin bringt Ende November seine erste an die aus &#8220;Je suis le Ténébreux&#8221; (2016), &#8220;Paradise Lost&#8221; (2018) und &#8220;M&#8221; (2020) bestehende Album-Triologie anschließende Arbeit heraus. Das Album &#8220;Patriarchs&#8221; befasst sich in zehn Stücken mit den biblischen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/11/15/christopher-chaplin-mit-konzeptalbum-zu-den-biblischen-patriarchen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der englische Avantgarde-Komponist Christopher Chaplin bringt Ende November seine erste an die aus &#8220;Je suis le Ténébreux&#8221; (2016), &#8220;Paradise Lost&#8221; (2018) und &#8220;M&#8221; (2020) bestehende Album-Triologie anschließende Arbeit heraus. Das Album &#8220;Patriarchs&#8221; befasst sich in zehn Stücken mit den biblischen Patriarchen von Adam bis Noah und zeichnet laut Label ihre Chronologie von der Dunkelheit des Sündenfalls hin zur Erleuchtung nach. Chaplins Musik zwischen zeitgenössischer elektronik und Kammermusik ist weitgehend selbstproduziert, einzig Hans-Joachim Roedelius steuert Gesang zum Track &#8220;Methuselah&#8221; bei. Das Album erscheint in den gängigen Formaten bei Fabrique Records.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/11/FAB094_front.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-27762" title="FAB094_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/11/FAB094_front.jpg" alt="" width="3000" height="3000" /></a><span id="more-27761"></span></p>
<p>&#8220;Patriarchs refer to the ten antediluvian Patriarchs, the ten pre-Flood patriarchs listed in the genealogy of Genesis V &#8211; from Adam to Noah. The album is about the lineage of these patriarchs and their journey from the darkness of the Fall towards enlightenment. It’s a progressive uprooting from a dark and confused world to a world with more light and consciousness. In musical terms, it&#8217;s a struggle from dense, slow-moving textures to more dynamic and structured ones. Language is also present in the first eight tracks, starting with distorted bits of words and phrases tuning into clearer and more defined sentences and eventually verses as the tracks progress. The last two tracks: Lamech and Noah incorporate the sounds of a crow and a dove, respectively, hinting at the coming and passing of the Flood.“ (Christopher Chaplin)</p>
<p>Coverfoto © Carmen Alt-Chaplin, Artwork und Design © Petulia Mattioli</p>
<p><a href="http://fabrique.at/release/christopher-chaplin-patriarchs-album"><strong>@ Fabrique Records</strong> </a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=437224430/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>JANA IRMERT: The Soft Bit</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2021 05:21:09 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Fabrique Records]]></category>
		<category><![CDATA[Jana Irmert]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf ihrem aktuellen Longplayer, der an die letztjährige EP &#8220;Everything Minus All&#8221; anknüpft und deren einzigen Track nochmal enthält, widmet sich die Klangkünstlerin Jana Irmert ganz den verwendeten Klängen und ihrer akustischen Materialität. Metall, Sand, Luft, Wasser &#8211; zum Klingen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/08/14/jana-irmert-the-soft-bit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/07/janairmertthesoftbit.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-26173" title="janairmertthesoftbit" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/07/janairmertthesoftbit-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auf ihrem aktuellen Longplayer, <a title="JANA IRMERT: Everything Minus All" href="http://africanpaper.com/2021/08/13/jana-irmert-everything-minus-all/">der an die letztjährige EP &#8220;Everything Minus All&#8221; anknüpft </a>und deren einzigen Track nochmal enthält, widmet sich die Klangkünstlerin Jana Irmert ganz den verwendeten Klängen und ihrer akustischen Materialität. Metall, Sand, Luft, Wasser &#8211; zum Klingen gebracht durch verschiedene Bewegungen und Berührungen und stets weitgehend in ihrer Ursprünglichkeit belassen &#8211; sowie Synthesizer und Stimmsamples kommen<span id="more-26172"></span> zum Einsatz, und imemr wieder geht es darum, diesen Klängen auch ihre versteckten Kehrseiten zu entlocken &#8211; in den Liner Notes erwähnt sie ihre Absicht, Metall, das man in der Klangkunst eher mit harten, kalten und oft perkussiven Sounds assoziiert, warm und sanft klingen zu lassen, und Wasser und  Luft als zum Teil perkussive Lärmquellen zu nutzen.</p>
<p>Mit diesen Informationen im Hinterkopf erwartet man auf &#8220;The Soft Bit&#8221; natürlich so manche Fata Morgana und kann sich ganz auf die geheimnisvolle Unsicherheit einlassen. Das Album beginnt wie eine Fahrt durch dunkle Nacht, bei der rhythmisiertes Kratzen und Schaben und die Wellen eisiger Brandung den Ton angeben. Irgendwann wird deutlich, dass der Schauplatz auf einer warmen Drone-Landschaft gebaut ist, die eine angenehmen, smoothe Geborgenheit suggeriert &#8211; auch dann, wenn etwas von Klang mollastiger Klaviertupfer kristalline Fragezeichen in die Luft malt.</p>
<p>Sucht man auf &#8220;The Soft Bit&#8221; einen roten Faden oder thematische Schwerpunkte, so findet man diese vielleicht in einer verspielten Unvorhersehbarkeit, die spannende (&#8220;Against Light&#8221;), melancholische (&#8220;Without Thought&#8221;, dessen Sounds teilweise an &#8220;asiatische&#8221; Musikarten erinnern) und drmatisch-aufwühlende (&#8220;On Air&#8221;) Momente problemlos in einen Rahmen zu fassen vermag. Man könnte jeden der sieben Tracks hervorheben, die sich alle an verschiedenen Punkten einer Skala zwischen subtil und demonstrativ einordnen ließen, doch mein persönlicher Favorit ist das Titelstück, das die Illusion tropischer Tierstimmen im winddurchwehten Blätterdach mit (fiktiven) Handdrums und dichten Dröhnschichten kombiniert und so ein trotz seiner knapp sieben Minuten episches hörspielartiges Erlebnis gewährt.</p>
<p>Trotz seiner klanglichen Vielfalt ist &#8220;The Soft Bit&#8221; tatsächlich primär wegen seiner sanften, freundlichen Seiten ein so charismatisches Album geworden und somit auch passend benannt. Großartig! (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Fabrique Records</strong></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/rGwQNbi9b5M" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>JANA IRMERT: Everything Minus All</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2021 03:45:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fabrique Records]]></category>
		<category><![CDATA[Jana Irmert]]></category>

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		<description><![CDATA[In den vergangenen anderthalb Jahren gab es genug Anlass, sich über Gefühle der Isolation Gedanken zu machen. Wie fühlt es sich an, auf zahlreiche soziale Gewohnheiten zu verzichten, weil man es muss, auch wenn man mit all dem zuvor viellecht &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/08/13/jana-irmert-everything-minus-all/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/06/FAB079_art.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21533" title="FAB079_art" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/06/FAB079_art-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In den vergangenen anderthalb Jahren gab es genug Anlass, sich über Gefühle der Isolation Gedanken zu machen. Wie fühlt es sich an, auf zahlreiche soziale Gewohnheiten zu verzichten, weil man es muss, auch wenn man mit all dem zuvor viellecht selbst noch gehadert hat? Viele Formen großer und kleiner Geselligkeit sind einem vielleicht gerade aufgrund ihrer Allgegenwart nicht einmal als solche aufgefallen, bis einem die<span id="more-21532"></span> durch Covid 19 ausgelösten Beschränkungen auf die eigene kleine Spähre zurückgeworfen hat &#8211; eine Sphäre, die man allenfalls mit wenigen teit.</p>
<p>Zurückgeworfen auch auf Tätigkeiten, die man bislang vermieden hat oder erst zu würdigen lernen musste. Für viele waren die Erfahrungen der jüngsten Zeit letztlich immer noch zu verschmerzen und doch eine Art Schwellenerlebnis, durch das man Seiten seines Lebens oder seiner Art zu leben komplett neu erfinden konnte, und es ist wohl eine Persönlichkeitsfrage, wie konsequent sich irgendwelche Veränderungen erweisen, und wo man in näherer Zukunft vielleicht wieder in alte Muster zurückfallen wird.</p>
<p>Wie für viele Künstler waren die vergangenen Monate auch für die in Berlin lebende Klangkünstlerin Jana Irmert eine Zeit des einsamen Schaffens, die im konkreten Werk Früchte trägt. Ihre vor einigen Monaten erschienene EP &#8220;Erything Minus All&#8221;, die ursprünglich den Titel &#8220;Note on Compassion&#8221; tragen sollte, ist aber auch die direkte Frucht tiefer Reflexion über die auf einmal so relevanten Fragen von Isolation und Verbundenheit &#8211; eine interessante Information, die trotz der eher abstrakten Machart der Komposition doch mehr als Trivia ist, setzt sie die Musik doch in einen ganz bestimmten Kontext, der dem Hörerlebnis weitere Bedeutungsnuancen verleiht.</p>
<p>Recht zu Beginn bereits macht sich ein schwermütiger Ton in den repetitiven, hochdröhnenden Klangfolgen bemerkbar, mehr noch später in den subtilen Melodieansätzen, dem mollasigen Auf- und Abebben wellenförmiger Gezeiten und dem leisen unterirdischen Brodeln und Rumoren. Bis dahin haben sich Fülle und Intensität des Klangmaterials gesteigert, doch weniger in Form einer Veränderung des Settings, sondern um das Vorhandene peu a peu immer deutlicher hervorzuheben. Mit der Zeit zeichnet sich immer mehr Dramatik ab, luftiges Rauschen, &#8220;dezenter&#8221; Lärm verhindern das Aufkommen jeder meditativen Ruhe, lassen ihre Notwendigkeit aber umso deutlicher werden, einzelne Tonfolgen ragen bisweilen hoch ins Reich der Fragen.</p>
<p>Auf diese Art ist &#8220;Everything Minus All&#8221; alles andere als leichte Muse, aber gerade deshalb eine notwendige Reflexionsübung, bei der sich alles um das ambivalente &#8220;nichts&#8221; des Titels zu drehen scheint. Die EP erscheint digital bei Fabrique Records, die bereits ihr Debütalbum herausbrachten. Weitere Neuigkeiten über Jana Irmerts aktuelle Arbeiten gibt es schon in wenigen Tagen auf unseren Seiten. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Fabrique Records</strong></p>
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		<title>CHRISTOPHER CHAPLIN: M</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2020 06:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aurelia Thierree]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Chaplin]]></category>
		<category><![CDATA[Fabrique Records]]></category>
		<category><![CDATA[Finley Quaye]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Michael von Hauswolff]]></category>
		<category><![CDATA[Mira Lu Kovacs]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit &#8220;M&#8221; schließt der in London lebende Komponist Christopher James Chaplin seine Trilogie ab, die vor vier Jahren mit &#8220;Je Suis Le Ténébreux&#8221; ihren Anfang nahm und vor zwei Jahren mit &#8220;Paradise Lost&#8221; fortgesetzt wurde. Auch dieses mal interpretiert Chaplin &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/08/01/christopher-chaplin-m/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/06/FAB078_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21375" title="FAB078_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/06/FAB078_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit &#8220;M&#8221; schließt der in London lebende Komponist Christopher James Chaplin seine Trilogie ab, die vor vier Jahren mit &#8220;Je Suis Le Ténébreux&#8221; ihren Anfang nahm und vor zwei Jahren mit <a href="http://africanpaper.com/2018/07/21/christopher-chaplin-paradise-lost/">&#8220;Paradise Lost&#8221;</a> fortgesetzt wurde. Auch dieses mal interpretiert Chaplin ältere Texte in den Medien Musik, Rezitation und Gesang und eröffnet dabei einen Interpretationsrahmen, der den Gehalt dieser literarischen Stimmen auch auf heutige Fragen bezieht.<span id="more-21374"></span></p>
<p>Der Titel &#8220;M&#8221; bezieht sich Chaplin zufolge auf den hebräischen Buchstaben Mem, der im kabbalistischen Gebrauch mit zwei Dingen in Verbindung steht, die vielleicht erst auf den zweiten Blick miteinander zu tun haben: mit der schöpferischen Transformation des Selbst (und der persönlichen Umwelt) und mit dem Rückzug, der Quarantäne, die oftmals den Wunsch und die Notwendigkeit tiefgreifender Veränderungen erst bewusst und ihre Verwirklichung zeitökonomisch möglich macht. Chaplin vertont allerdings keine Texte der Kabbala, sondern setzt durch die Voraussetzung des aktiv sinnstiftenden Rezipierens seiner Arbeit einmal mehr auf Kreativität. Die Reise beginnt bei dem römischen Dichter Ovid, dessen <em>Metamorphosen</em> zu den klassischen Werken zum Thema der Transformation zählen.</p>
<p>Feierliche Bläser bilden den Auftakt, deuten Großes an, das sich noch nicht ganz in dem hypnotisch summenden Klangteppich offenbart, der sich kurz darauf gemächlich im Raum ausbreitet, spätestens aber im Vortrag des Vokalisten Finley Quaye aus der englischen Textfassung, dessen gewollte Schnodderigkeit die Poesie der Geschichten über verwandelte Seeungeheuer noch unterstreicht. Der leicht aggressive Ton akzentuiert Unerhörtes, Nichtalltägliches, und auch in die Musik kommt nach einigen Minuten immer mehr Bewegung und Fülle.</p>
<p>Ein leicht metallener, technoider Takt verbindet &#8220;Metamorphose&#8221; mit &#8220;A Sea Change&#8221;, wo er als hauchdünner, trippelnder Beat feine Streicherpassagen vorantreibt. Über einem Fundament aus Samples von Karl Michael von Hauswolff spricht und singt Mira Lu Kovacs eine Passage aus Shakespeares <em>The Tempest</em>, wo der Geist Ariel prophetisch einen Paradigmenwechel für die Welt besingt. Die wandlungsfähige Stimme vollzieht mehrere spontane Wechsel zwischen akzentuierter und verwaschener Sprache, während im musikalischen Fundament Techno und Neoklassik immer wieder miteinander verschmelzen. Mit der zwanzigminütigen Umsetzung von P.B. Shelleys &#8220;Mutability&#8221; schließt sich der Kreis und schwebende, dröhnende Wohlklänge übernehmen das Feld. So wie der Text in Aurelia Thierrees Darbietung die Existenz als permanente Verwandlung feiert, verschwimmen hier Harmonie und Lärm miteinander. Wer denkt, dass die sanfte Schönheit dominiert, wird von immer wieder einsetzenden Brüchen überrascht, die &#8220;M&#8221; nicht allzu berieselnd ausklingen lassen.</p>
<p>Der Text endet mit dem titelgebenden Wort, mit dessen Initial sich der Themenkreis des Albums dann wieder schließt. Ähnlich wie die minimalisticheren und in technischer Hinsicht sicher einfacher gestrickten Arbeiten von Mark St. John Ellis sind Chaplins Werke von einer Art, bei dir sich beim mehrfachen Hören immer mehr Dimensionen eröffnen, was sie, gerade angesichts des aktuellen Themas, zu einer gewinnbringenden Erfahrung macht. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Fabrique Records</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2193562430/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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