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	<title>African Paper &#187; Gerechtigkeits Liga</title>
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		<title>LAST DOMINION LOST: Abomination of Desolation</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Oct 2017 08:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/10/Last-Dominion-LostR-10973588-1507477314-6375.jpeg.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14416" title="Last Dominion LostR-10973588-1507477314-6375.jpeg" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/10/Last-Dominion-LostR-10973588-1507477314-6375.jpeg-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nachdem der Name Last Dominion Lost ursprünglich rückwirkend für Aufnahmen verwendet wurde, die John Murphy, Jon Evans und Dominic Guerin Anfang der 90er gemacht hatten, wurde in den letzten Jahren aus Last Dominion Lost eine aus Murphy, Evans sowie Julian Percy bestehende und in Berlin ansässige Band, die eine durchaus an den Ursprüngen des Industrials orientierte Geräuschmusik spielte, aber dem 21. Jahrhundert klanglich angemessen agierte. <span id="more-14415"></span>Über „Tower Of Silence“, das eigentliche Debüt, hieß es dann auch <a href="http://africanpaper.com/2014/09/13/last-dominion-lost-towers-of-silence/">auf diesen Seiten</a>, „dass Last Dominion Lost einen transparenten Klang schätzen, keinen Soundbrei, der vielleicht kurzfristig dem Hörer die Ohren zum Klingen bringt, dessen Effektivität sich aber schnell abnutzt.“ und man kann diese Einschätzung auch bzgl. des Nachfolgers – zwischendurch erschien das 2011 aufgenommene Livealbum <a href="http://africanpaper.com/2015/11/14/last-dominion-lost-snowdrops-from-a-curate%e2%80%99s-garden">„Snowdrops From A Curate’s Garden“</a>  – „Abomination of Desolation“ äußern, denn wenn eine Reihe von Vertretern atonaler Geräuschmusik auf maximale Verzerrung und Statik setzen (am offensichtlichsten bei dem selbst so betitelten Wall Noise), beschreiten Last Dominion Lost einen anderen Weg, bei der statt Statik Dynamik oder besser gesagt: Unruhe herrscht – und das ist bei diesem „uneasy listening“ durchaus als Kompliment zu verstehen.</p>
<p>Mit einem dem Buch Daniel entliehenen Titel, der auch schon <a href="https://www.discogs.com/Morbid-Angel-Abominations-Of-Desolation/master/4556">Morbid Angel</a> und <a href="http://www.eldritchdark.com/writings/prose-poetry-plays/1/the-abomination-of-desolation">Clark Ashton Smith</a> inspirierte, macht die Band deutlich, in welche Richtung das Album geht. Von Labelseite heißt es auch: „Desolation: total, utter, without remit. Departure, loss, absence, yawning valleys of noise. The overture moans from the terminal ward. The humiliation of the cadaver, the scouring of abandoned houses and rubbish heaps, a planet blasted by the fruits of hubris. The last sigh of bathos: &#8220;It is finished“.&#8221; Diese Sätze scheinen nur auf den ersten Blick hyperbolisch, denn natürlich kann bzw. muss man das Album auch vor dem Hintergrund von John Murphys Tod lesen. Murphy hatte Konzept und musikalische Ausrichtung ursprünglich für sein Projekt Krank angedacht, um seine Krankenhauserfahrungen zu verarbeiten. Beendet wurden diese Aufnahmen von Percy, Evans sowie Till Brüggemann von Gerechtigkeits Liga, der seit einiger Zeit festes Mitglied von Last Dominion Lost ist.</p>
<p>Letztlich ist das dystopische Musik, bei auf der der Stimme wenn nicht unbedingt eine zentrale, dann doch nicht zu unterschätzende Rolle zukommt: So etwa die Schreie, die auf „Overture To Desolation“ zu hören sind, während es scheppert und Glas zu zerbrechen scheint. Man hört aggressiv-derangierte Vocals auf „Dimunitive Cruciform“, irrsinnig dämonisches Stimmengewirr auf „Irrumatio Del Mortis“ oder aber im Hintergrund schreiende Personen auf „Bludger’s Kill“. „Devil’s Path, ein fast schon leicht atonales, analoges Ambientstück , wird von Flüstern durchzogen, „Beyond The Valley Of The Flies“ knüpft daran musikalisch an. Auf dem von ritueller Perkussion durchzogenen „Blueprint for Urban Warfare“ erklingen schmerzverzerrte Vocals, die eine psychische wie physische Auflösung zu illustrieren scheinen. Lediglich &#8220;Cursed Earth&#8221; erinnert vom Gesang an Power Electronics. Das ist vielleicht im positivsten Wortsinn pathologische Musik. In Anlehnung an Throbbing Gristle könnte man auch von einer “Journey through a diseased body” sprechen. Die Landschaften, die hier vor dem Auge des Hörenden entstehen, sind wahrlich (ver)wüst(et).</p>
<p>In <a href="http://www.eldritchdark.com/articles/reviews/29/klarkash-ton-as-described">Klarkash-Tons</a> Prosagedicht &#8220;The Abomination of Desolation&#8221; heißt es:„Of this horror, many tales are told, and nearly all of the tales are different. Some say that the thing has neither visible form nor audible voice“, Last Dominion Lost haben dem Grauen eine mehr als adäquate Stimme gegeben. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.transformed.de/">The Epicurean</a></strong></p>
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		<title>V.A.: Epicurean Escapism III</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2016 03:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Anfang an waren die Epicurean Escapism-Festivals und die dazugehörigen Veröffentlichungen nie rein musikalisch ausgerichtet und auch wenn das Adjektiv schon lange sehr inflationär verwendet wird, kann man durchaus von einem multimedialen Ansatz sprechen, in dem Musik, Film und Bild &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/07/23/v-a-epicurean-escapism-iii/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/07/EEIIIR-8587383-1464771375-3607.jpeg.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12510" title="EEIIIR-8587383-1464771375-3607.jpeg" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/07/EEIIIR-8587383-1464771375-3607.jpeg-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Von Anfang an waren die Epicurean Escapism-Festivals und die dazugehörigen Veröffentlichungen nie rein musikalisch ausgerichtet und auch wenn das Adjektiv schon lange sehr inflationär verwendet wird, kann man durchaus von einem multimedialen Ansatz sprechen, in dem Musik, Film und Bild gleichwertige Rollen spielen.<span id="more-12508"></span></p>
<p>Die in den vergangenen Jahren extrem aktiven Sutcliffe Jügend, deren Output mittlerweile zwischen Power Electronics und experimentelleren Tracks changiert, liefern mit „Amuse-Bouche“ einen harschen, von einem Beat durchzogenen Track ab. Mein Favorit ist Alfarmanias „I Blodets Glöd“: Eine Stimme rezitiert, während es im Hintergrund rumpelt und kracht. Nach etwa vier Minuten setzen Vocals ein, die an frühe GO erinnern. Diese fast zwölf Minuten sind eine Tour de Force. Das Death Industrial-Stück hat einen ziemlichen LoFi-Charakter und hebt sich mit seinem schmutzigen Klang von oftmals zu glatt und klinisch klingenden Tracks des Genres ab. Dazu passt dann auch die von Schädeln durchzogene Collage im Booklet. Last Dominion Lost haben in den vergangenen Jahren gezeigt, wie man einen zeitgemäßen und gleichzeitig an der ersten Generation orientierten Industrial spielen kann. „To the Master, a Long Goodnight“ ist eine rituelle Hommage an den verstorbenen John Murphy, der hier an Perkussion und Elektronik zu hören ist.</p>
<p>Hatte Nikolas Schreck auf seinem zusammen mit dem ehemaligen Bandkollegen James Collord eingespielten Kingdom of Heaven-Album an das (unveröffentlichte) erste Radio Werewolf-Album angeknüpft, so erinnert „Lord Sutekh&#8217;s Dream“ (auf den ägyptischen Gott Set verweisend, den Schreck und seine Frau Zeena vor ihrer Konversion zum Buddhismus im Temple of Set huldigten) mit seinen elektronischen Spinettklängen passgenweise an „The Fiery Summons“. Budrus aus Litauen vermischen auf „Duobė“ flächig-sakrale Elektronik mit markerschütterndem Gebrüll. Gerechtigkeits Ligas „23/7“ kombiniert Perkussion, Samples und Noisespuren, aus denen sich ein ruppiges, leicht rituelles Stück entwickelt. Das wie üblich von Martin Bladh gestaltete Artwork, das Skin Areas „Sighs of Warning“ illustriert, fokussiert sich (erneut) auf den Menschen und seinen Körper und dem, was ihm durch Krankheit („our flesh surrounds us with its own decisions“, wusste schon Philip Larkin) oder den Mitmenschen angetan wird. Auf dem zehnminütigen Stück verschwindet Bladhs Stimme fast inmitten des analogen Gebrutzels.</p>
<p>Lassen sich die auf der CD vertretenen Künstler durchaus als solche charakterisieren, die die Beschäftigung mit dem Batailleschen Heterogenen nicht meiden und deren Thematisierung der Schattenseiten des Homo sapiens durchaus ambivalent ist bzw. sein kann, so ist Dave Phillips, dessen Werk die 180-minütige DVD gewidmet ist, leicht anders zu verorten, auch wenn es durchaus musikalische und inszenatorische Überschneidungen gibt. Aber seinem Ansatz der Konfrontation des Menschen mit den Schattenseiten des „Fortschritts, den verschiedenen Formen der Ausbeutung der Natur und den Konsequenzen von Machtpolitik unter High-Tech-Bedingungen“ (wie Uwe Schneider im begleitenden Essay schreibt) wohnt zumindest auf den ersten Blick wenig(er) Ambivalenz inne, vielleicht könnte man sagen, dass er didaktischer ist (wenn man das Wort deskriptiv und nicht pejorativ versteht), wobei Uwe Schneider zu Recht darauf hinweist, dass Phillips indirekt arbeite, Raum zur Reflexion geben möchte.</p>
<p>Auf Phillips&#8217; Website finden sich u.a. Beschreibungen seiner Arbeit als „ritual protest music“ oder „sonic activism“. Insgesamt drei Stunden kann man Dave Phillips‘ Auftritte , seine Videoarbeiten sowie Collaborationen mit anderen Künstlern erleben. Das mit „Video Action“ betitelte Stück, auf dem sich die Visuals befinden, die Phillips bei Auftritten verwendet, lässt sich fast als (s)ein Manifest verstehen. Die Aneinanderreihung von all dem, was der Mensch inzwischen (auch) dank des Fortschritts machen bzw. anrichten kann (Atombomben werfen, die Umwelt verschmutzen, Tiere töten etc.) wird mit Slogans gegengewschnitten: „our technology has exceeded our humanity“. Auf die Frage „are you lonely“ folgn Bilder von Hühnern in Legebatterien. Philipps Wunsch nach „less waste, greed, avarice and selfishness” ist sicher ein letztlich utopischer, konnte man doch gerade noch lesen, dass im reichsten Land der Erde <a href="https://www.theguardian.com/environment/2016/jul/13/us-food-waste-ugly-fruit-vegetables-perfect">die Hälfte der produzierten Lebensmittel vernichtet werden</a>.</p>
<p>An anderer Stelle heißt es „Waste is obscene“. In der Tat. Verglichen mit den Bildern von gequälten Tieren, die die Videoarbeiten dominieren (auf &#8220;Threnody&#8221; sieht man, wie in Südkorea wegen der grassierenden Maul-und-Klauen-Seuche Schweine lebendig begraben werden), scheint bei den Auftritten der Körper im Mittelpunkt zu stehen: Beim Geschlechtsakt (&#8220;Hole/holy&#8221;), als des Sehens Beraubter (&#8220;130731&#8243;), als Schrei(ender) (&#8220;Screamscape&#8221;). Verglichen damit hat die Zusammenarbiet mit gx jupitter-larsen bei &#8220;?10&#8243; fast schon etwas Poetisches.  (JM)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.transformed.de/">The Epicurean</a> / <a href="http://www.silkentofu.org/">Silken Tofu</a></strong></p>
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		<title>EPICUREAN ESCAPISM FESTIVAL in Berlin mit Sutcliffe Jügend, Dave Phillips, Last Dominion Lost, Nikolas Schreck, Skin Area u.v.a.</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2016 11:47:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 27. und 28. Mai dieses Jahres veranstaltet das Label The Epicurean zum vierten mal das für dunklen, meist experimentell ausgerichteten Industrial bekannte Epicurean Escapism Festival, Veranstaltungsort ist diesmal das Tiefgrund in der Nähe des Berliner Ostkreuzes. Neben Konzerten von &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/01/09/epicurean-escapism-festival-in-berlin-mit-sutcliffe-jugend-dave-phillips-last-dominion-lost-nikolas-schreck-skin-area-u-v-a/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 27. und 28. Mai dieses Jahres veranstaltet das Label The Epicurean zum vierten mal das für dunklen, meist experimentell ausgerichteten Industrial bekannte Epicurean Escapism Festival, Veranstaltungsort ist diesmal das Tiefgrund in der Nähe des Berliner Ostkreuzes. Neben Konzerten von Sutcliffe Jügend, Skin Area, Nikolas Schreck, Last Dominion Lost, Gerechtigkeits Liga und anderen werden Video-Arbeiten von Dave Phillips und Kristian Olsson gezeigt. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/01/eef2016.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-11537" title="eef2016" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/01/eef2016-1024x511.jpg" alt="" width="584" height="291" /></a><span id="more-11536"></span></p>
<p>Location: Tiefgrund (Ostkreuz), Laskerstrasse 5, 10245 Berlin<br />
Tickets: Verkauf beginnt Februar/März 2016</p>
<p><strong><a href="http://the-epicurean.transformed.de/">The Epicurean</a></strong></p>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/events/1647493595526586/">Event auf FB </a></strong></p>
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		<title>KRANK / THE GRIMSEL PATH: Verdant Hum</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Oct 2014 06:43:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/10/KrankR-6030617-1409318535-2936.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9426" title="KrankR-6030617-1409318535-2936" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/10/KrankR-6030617-1409318535-2936-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Betrachtet man den Werdegang des gebürtigen Australiers John Murphy, so hat man den Eindruck, dass alle Bands/Projekte, bei denen er musikalisch/konzeptionell federführend ist/war und nicht nur eine helfende Hand, einen gewissen rituellen Charakter besitzen, sei es das nun wieder aktivierte Projekt Krank, die leider nicht mehr aktiven Knifeladder, Last Dominion Lost, deren jüngst veröffentlichtes Album<a href="http://africanpaper.com/tag/last-dominion-lost/"> &#8220;Towers of Silence&#8221; </a>sicher zu den Höhepunkten postindustrieller Musik des Jahres 2014 gehört oder aber The Grimsel Path. Rituell sollte aber natürlich bezogen auf das auf 100 Exemplare limitierte „Verdant Hum“-Tape nicht allzu eng gefasst werden.<span id="more-9421"></span></p>
<p>Ebenso wie auf der „Epicurean Escapism“-Compilation ist Kranks Track „NAOS Number 1“ lang: Das ursprünglich 2007 und 2012 von Murphy und Gerechtigkeitsligas Til Brüggemann aufgenommene Stück vereint Elektronik, die wie zwitschernde Vögel klingt, Fiepen, dunkles Dröhnen, Glöckchen, Klingeln, Noisefragmente zu einer Kollage, die genug Leerstellen enthält, um Vorhersehbarkeit zu entgehen und letztlich ein Soundtrack für einen Film sein könnte, der seine Inspiration aus J. G. Ballards Mitte der 70er publizierten Werken wie <em>Concrete Island </em>oder <em>High Rise </em>zieht.</p>
<p>The Grimsel Path -ein Name, der erstmalig als Tracktitel auf Last Dominion Losts Album „The Tyranny of Distance“ auftaucht &#8211; besteht aus John Murphy und Jon Evans. Die sechs Tracks wurden 2012 in Berlin während des „Foetus Frolics“-Festivals aufgenommen. Nach dem ausufernden, epischen Krank-Track deklinieren Evans und Murphy auf den zwischen knapp drei und fünf Minuten langen Stücken durch, was industrielle Musik, die auf allzu Brachiales, allzu Drastisches verzichtet, alles kann. Es gibt zwar durchaus Anklänge an Krank, aber insgesamt ist The Grimsel Path etwas rauer – was vielleicht auch dem Livekontext geschuldet ist. Der Opener „Deviation“ scheppert &#8211; wenn man will, kann man das perkussiv nennen. Auf „Scorched Earth“ hört man entfernte Stimmen. „Hair Soap Candles“ beginnt mit weit im Äther verborgenen Sprachsamples, bevor es rumpelt und kracht. „Run Please Master“ wird von einem Loop durchzogen, der hier durchaus die Rolle von Perkussion einnimmt &#8211; und der etwas an Premature Ejaculation-Stücke erinnert. Soundmäßig ist das vielleicht auch gar nicht so weit von NONs „Blood and Flame“ entfernt. „Sideshow of the Soul“ hat eine dunkle Grundstimmung: Es pulsiert unheimlich, Störgeräusche ertönen. Bei „End of Transmission“ hat man den Eindruck, irgendetwas wolle sich aus Schutt und Abfall hervorwühlen. The Grimsel Path machen Musik, die ein wüstes, urbanes, fast entvölkertes Niemandsland heraufbeschwört. Vielleicht wohnen Murphy und Evans ja eigentlich in<a href="www.huffingtonpost.com/2013/12/30/detroit-ruins_n_4519731.html"> Detroit.</a></p>
<p>Das Artwork des Tapes wurde von Kristian Olsson gestaltet, dessen Arbeiten man sich auf seiner (nicht gerade subtil betitelten) <a href="http://ghoulson.wordpress.com/">Seite</a> anschauen kann. Das Cover sieht aus, als habe Steven Stapleton sich eine Überdosis Fulci – pardon &#8211; einverleibt.</p>
<p>Um eine kürzlich hier besprochene, musikalisch allerdings völlig andere Veröffentlichung zu zitieren: „Some things hum. Some things do not hum. “. Dieses Tape mit seinen synästhetischen Titel macht dies bestimmt. (M.G.)</p>
<p>Label: <a href="http://www.transformed.de/">The Epicurean</a></p>
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		<title>GERECHTIGKEITS LIGA: Dystopia</title>
		<link>https://africanpaper.com/2011/09/01/gerechtigkeits-liga-dystopia/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 14:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[GERECHTIGKEITS LIGA veröffentlichten Anfang der 80er eine Reihe von Tapes und eine 12″ bevor ihr erstes Vollzeitalbum auf GRAEME REVELLS Label Side Effects veröffentlicht wurde: „Hypnotischer Existenzialismus“ und die Auftritte waren gekennzeichnet von tribaler Perkussion, die weniger vom Futurismus (wie &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/gerechtigkeits-liga-dystopia/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/dystopia1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-430" title="dystopia1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/dystopia1.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>GERECHTIGKEITS LIGA veröffentlichten Anfang der 80er eine Reihe von Tapes und eine 12″ bevor ihr erstes Vollzeitalbum auf GRAEME REVELLS Label Side Effects veröffentlicht wurde: „Hypnotischer Existenzialismus“ und die Auftritte waren gekennzeichnet von tribaler Perkussion, die weniger vom Futurismus (wie etwa VIVENZA, der sich explizit auf Marinetti berief) beeinflusst war, sondern vielmehr von der Rhythmik in „Primitive Culture[s]“, um einen Titel des ersten Albums zu zitieren – nicht im Sinne eines westlich-herablassenden Blicks, sondern beeinflusst von Eliades Band „Schamanismus und archaische Ekstasetechnik“.<span id="more-429"></span></p>
<p>Nach langer Pause, die lediglich seit der Jahrtausendwende durch ein paar Samplerbeiträge, die Wiederveröffentlichung alten Materials und ein paar Auftritte überbrückt wurde, ist „Dystopia“ (erst) das zweite Vollzeitalbum, nun in der Besetzung des in London lebenden Till Brüggemann, der die Band gründete und dem in Berlin ansässigen Ragnar; dabei wird der titelgebende „schlechte Ort“ durch andere Tracknamen („End of Time“, „Fallout“) apokalyptisch(er) ausgerichtet (man sollte nicht meinen Dystopie und Apokalypse seien synonym zu verwenden). Hier meint man sich doch vielleicht ins Berlin der frühen 80er zurückversetzt, als Blixa Bargeld unter dem drohenden Schatten des Atompilzes konstatierte, bald sei Schluss. Der Schatten Fukushimas hat bislang (noch) nicht zu einer ähnlich endzeitlichen Kollektivstimmung geführt, wenn auch zur Renaissance rot-gelber Aufkleber mit lächelnden Sonnen.</p>
<p>Der Eröffnungstrack „Justice“ kombiniert scheppernde und schleppende Perkussion mit rituell-rezitierendem Gesang: Hier wird in einer verlassenen Fabrikhalle inmitten der Überreste einer (ver)fallenden Zivilisation musiziert. „Slash“ dagegen wird von einem Drumcomputer dominiert und gibt dem Stück etwas Atemlos-Gehetztes, während „Clockwork“ an den Opener anknüpft. Die weiteren Tracks bewegen sich im Spannungsfeld von dieser im positiven Sinne archaischen Industriemusik und etwas weniger metallisch klingenden Tracks, wobei das unheilschwangere „Fallout“ fast schon wie ein Minimaltechnostück klingt. Schließlich endet das Album mit dem durch einen Bombastloop geprägten „End of Time“. Die meines Erachtens stärksten Tracks sind die, die sich nach Fabrikhalle anhören und der Gesang sich inmitten des Lärms fast verliert. Da wird man auch etwas an KNIFELADDER erinnert und es ist ganz passend, dass die beiden von John Murphy unterstützt werden, schließlich ist er ein Mitglied letzt genannter Band und spielte außerdem in den 80ern bei/mit SPK .</p>
<p>Bezogen auf moderne Endzeitliteratur stellte der Literaturwissenschaftler K. Ludwig Pfeiffer einmal fest, darin werde entweder „konkretes apokalyptisches Material [benutzt], um damit ideologischen Bedürfnissen den Mantel objektiver Situationsdiagnose umzuhängen. Oder aber sie erstatten apokalyptische Vollzugsmeldung: Der Untergang [...] ist eingetreten, zu verwalten und gestalten ist der apokalyptische Nachlaß.“ Wie auch immer man GERECHTIGKEITS LIGA einordnen mag, eines muss man sagen: Ihre Gestaltung ist fast durchweg gelungen.</p>
<p>(M.G.)</p>
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