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	<title>African Paper &#187; Giant Crow</title>
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		<title>Giant Crow auf Deutschlandtour</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Feb 2025 06:44:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Hamburger Alt-Country-Band Giant Crow geht auf Tour und präsentiert dabei erneut ihr im vergangenen Herbst bei Cosirecords erschienenes Album &#8220;In The Cut&#8221;. Die Band, hervorgegangen aus dem Projekt Raindance Kid, kombiniert in ihrem Debüt düstere, melancholische Country-Noir-Klänge mit dramatischen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/02/17/giant-crow-auf-deutschlandtour/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hamburger Alt-Country-Band Giant Crow geht auf Tour und präsentiert dabei erneut ihr im vergangenen Herbst bei Cosirecords erschienenes Album &#8220;In The Cut&#8221;. Die Band, hervorgegangen aus dem Projekt Raindance Kid, kombiniert in ihrem Debüt düstere, melancholische Country-Noir-Klänge mit dramatischen Rockelementen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/hiantcrowtour.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-45017" title="hiantcrowtour" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/hiantcrowtour.jpg" alt="" width="1404" height="1753" /></a><span id="more-45016"></span></p>
<p>Giant Crow greifen tief in die musikalische Tradition von Americana, Alternative Country und Folk ein und verweben sie mit einer dunklen, fast filmischen Ästhetik. Ihre Songs sind geprägt von erzählerischer Dichte, in denen Bilder von staubigen Straßen, flackernden Stadtlichtern und existenzieller Zerrissenheit entstehen. Das Banjo sorgt für treibende, folkige Akzente, während raue Gitarrenwände, gestrichene Streicher und eine markante Rhythmik dem Ganzen eine besondere Intensität verleihen. Der eindringliche Gesang von Nikolas Kuhl schwankt zwischen Klage und Erzählung, zwischen Resignation und Aufbegehren. Dabei entsteht eine Mischung, die sowohl introspektiv als auch episch wirkt, sich Zeit nimmt für ruhige, nachdenkliche Momente, aber auch in eruptiven Passagen an Schärfe zulegt.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/giantcrowmotherbear.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-45018" title="giantcrowmotherbear" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/giantcrowmotherbear.jpg" alt="" width="1080" height="1350" /></a>Fans von 16 Horsepower, Wovenhand oder auch der klassischen Bad Seeds werden hier vor einem großen Infektionsrisiko gewarnt, aber auch Anhänger von klassischen Outlaw-Country-Einflüssen und anderer dunkler Americana dürften in &#8220;In The Cut&#8221; eine eindringliche Tiefe finden.</p>
<p>Die Tourdaten erstrecken sich von den letzten Wintertagen bis zur frühen Sommerzeit:</p>
<p>28.02.2025: Umbaubar, Oldenburg (Support: Paloma and the Matches)<br />
07.03.2025: Hafenschänke Subrosa, Dortmund<br />
10.03.2025: Drucklufthaus, Oberhausen (Support: <a title="ALLYSEN CALLERY / MOTHER BEAR: Witch’s Hand" href="http://africanpaper.com/2023/08/05/allysen-callery-mother-bear-witchs-hand/">Mother Bear</a>)<br />
27.05.2025: Café Glocksee, Hannover<br />
13.06.2025: Kult41, Bonn (Support: Kornel)</p>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/giantcrow">@ Facebook </a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3148663648/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>GIANT CROW: In The Cut</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Sep 2024 05:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cosirecords]]></category>
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		<description><![CDATA[Würden wir in unserer Redaktion einen Preis verleihen für die bestgeeignete Platte für den gerade anbrechenden Herbst, dann wäre die Entscheidung keine leichte Aufgabe, sind wir doch nicht gerade für unsere große Vorliebe für fröhliche Sommerhits bekannt. Ganz oben in &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/09/28/giant-crow-in-the-cut/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/giantcrowinthecut.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-42718" title="giantcrowinthecut" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/giantcrowinthecut-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Würden wir in unserer Redaktion einen Preis verleihen für die bestgeeignete Platte für den gerade anbrechenden Herbst, dann wäre die Entscheidung keine leichte Aufgabe, sind wir doch nicht gerade für unsere große Vorliebe für fröhliche Sommerhits bekannt. Ganz oben in die engere Auswahl käme in jedem Fall &#8220;In The Cut&#8221; der Hamburger Combo Giant Crow – ein furioses Debüt zwischen düstermelancholischem Country Noir und dramatischen Rockelementen, wobei man <span id="more-42710"></span>&#8220;Debüt&#8221; auch in Anführungsstriche setzen könnte, denn die Band ging quasi nahtlos aus einem anderen Bandprojekt namens Raindance Kid hervor, das schon seit Jahren in ähnlichen, insgesamt aber etwas akustischer orientierten Gefilden aktiv war. Dazu gab es vor kurzem schon ein kleines Lebenszeichen aus dem Studio, nämlich die gelungene Interpretation von Roky Ericksons &#8220;When You Have Ghosts&#8221; auf <a title="V.A.: I Think Of Demons – A Tribute to Roky Erickson Vol. 1" href="http://africanpaper.com/2024/08/24/v-a-i-think-of-demons-a-tribute-to-roky-erickson-vol-1/"><span style="text-decoration: underline;">dieser</span></a> Compilation.</p>
<p>&#8220;In The Cut&#8221; bzw. dessen Opener &#8220;Hands&#8221; beginnt mit dem Pathos eines Films, den man sich auf einer großen Leinwand anschauen sollte. Zu zischenden Becken und einem angeregt aufgeweckten Banjospiel malt die vulnerable Stimme von Sänger Nikolas schwermütige und manchmal auch etwas beängstigende Bilder in einen blutrot gefärbten Himmel, erzählt in der Ichform die traumhafte anmutende Geschichte einer Person, die in steter Beobachtung eine diffuse Gefahr bemerkt, die Zweifel auslöst und einen fatalen Niedergang in Aussicht stellt. Bald allerdings, wenn knarrige Saiten und dreschende Drums einsetzen, findet man sich wieder inmitten eines Durchbruchs: Zwar bleibt das Schwermütige erhalten, doch es geht merklich voran, und wenn man das immer schöne Klingeln des Banjos wieder bemerkt, der der Schwere einen fast heiteren oder zumindest gelösten Counterpart zur Seite stellt, wird klar, dass selbst in diesem apokalyptischen Szenario in der Schönheit auch ein kleiner Hoffnungsfunke durchschimmert.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/rbTC3xGmFXI?si=9OQZ07d56jadfvUI" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Man bemerkt schnell, dass &#8220;In The Cut&#8221; eine Platte ist, bei der jedes Stück fast wie ein kleines Werk für sich gelten könnte. Bei der schwindelerregenden Fahrt über ein weites, von apokalyptischen Winden durchwehtes Land, die in &#8220;City Lights&#8221; unternommen wird, sollte der sehnsuchtsvolle Zug und der fragende Gestus erwähnt werden, die sich beide vom ambienten Auftakt an durch den ganzen Song mit seinen kernigen Gitarren und den fast bimmelnden Banjotupfern ziehen, während eine brüchige Stimme die Geschichte einer am Horizont leuchtenden Fata Morgana erzählt. Bei &#8220;Somber Days&#8221;, das mit seiner handdrumartigen Percussion und einem fast beiläufig klingenden Fingerspiel auf leichten Saiten einen fast folkig Auftakt nimmt, kann man nicht umhin, den atemlosen, vom Glaubensverlust (oder zumindest dem Verlust eines naiven Glaubens) kündenden Gesang hervorzuheben, dessen Erschöpftheit von einer berührenden Violine Trost erhält, bis etwas mehr Bewegung ins Spiel kommt und ein Tanz mit den Tränen beginnt.</p>
<p>In &#8220;All About Her&#8221;, einem grandiosen Song über die Sehnsucht und die Liebe, in dem die erdenden Cellostriche zu hören sind, kommt ein Merkmal besonders zur Geltung, das im Grunde in allen der acht Stücke am Wirken ist, nämlich ein ganz gekonntes Spiel mit Erwartungen, mit richtigen und falschen Fährten, und dabei auch mit der entsprechenden Spannung. Immer wieder denkt man, die Musik würde vom Tempo her lospreschen, was dann aber vielleicht in einem ganz anderen, unerwarteten Moment passiert. In all dem, aber auch in der jaulenden Klage des Gesangs erkennt man auch eine sicher schon von anderen Journalisten breitgetretene Nähe zu Klassikern des sogenannten Denver Sound, einer mit den Denver Gentleman und Sixteen Horsepower vor einigen Jahrzehnten fast wie aus dem Nichts entstandenen Musikszene am Fuße der Rocky Mountains, die düsteren, alttestamentarisch eingefärbten Fatalismus, eine an Post Punk und Gothic erinnernde Subkulturalität und jede Menge Einflüsse von Country, Folk, Bluegrass, Polka etc. zu immer wieder neuen interessanten Mixturen verschmelzen ließ. Bei Giant Crow denkt man immer mal an Klassiker wie 16 Horsepowers &#8220;Sackcloth &#8216;n&#8217; Ashes&#8221;, die folkigeren Woven Hand-Alben wie &#8220;Mosaic&#8221; oder das legendäre Album von Munly and the Lee Lewis Harlots, wobei Nikolas hier niemals den kindlich-schrägen Sarkasmus Munlys zu bemühen versucht, der einem wahrscheinlich angeboren sein muss.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/2c2IHxoFA9k?si=NHnahVGJLFtPKE3h" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Dass Giant Crow ihr Pulver nicht bereits auf der ersten LP-Seite verschossen haben, ist in jedem der vier verbleibenden Songs spürbar. &#8220;055A&#8221;, das einmal mehr wie ein epischer Filmauftakt startet, lässt einen mit den tänzelnden Drums, dem eingängigen Gesang und der schwarzen Galle lange im Unklaren, ob es dynamisch sein oder eher vorsichtig tastend bleiben will. Der bildreiche Text, der unter anderem von einem schmerzlosen, aber müden Gang über Flammen erzählt, wirkt fast wie die mustergültige Beschreibung einer Depression &#8211; und doch scheinbar wieder an der Grenze zu einem Durchbruch, zumindest suggeriert das die mit der Zeit immer kraftvollere Bewegung. Das ergreifende Drama, das sich aus der brutalen Geschichte und der leichtfüßigen Musik in &#8220;An Outlaw&#8217;s Tale&#8221; ergibt, das fast ätherische, das das Vereintsein in der alles verbindenden Dunkelheit von &#8220;Apocalypse&#8221; begleitet, der kernig-staubige Auftakt des zu einem finalen Showdown passenden Titelstücks, das sich zum Ende noch einmal zu einer Hymne der Akzeptanz aufbaut – all dies fügt sich in eine unnachahmliche emotionale Mixtur, deren Facetten sich erst mit der Zeit und nach merhmaligem Hören erschließen.</p>
<p>Eine Konstante, die sich durch weite Teile des Albums zieht, und die vielleicht sogar besonders dann deutlich wird, wenn in wenigen Momenten ein explizites Du angesprochen oder in der Wir-Form gesungen wird, ist die Einsamkeit des lyrischen Ichs, das sich immer wieder als ein zwischen Klage und Abgeklärtheit schwankenden Wanderer, Beobachter, Suchender, vielleicht Flüchtender präsentiert. Wie sehr auch immer das Leben diese geschichten geschrieben hat, bleibt zu hoffen, dass die Suche und die Reise durch ähnlich spannende Regionen weiter geht. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Cosirecords</strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_240923_144655_102.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3148663648/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Konzertankündigung: Giant Crow und Silverships in der Hamburger Markthalle</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Sep 2024 06:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 11. Dezember treten mit Giant Crow und Silverships zwei befreundete Hamburger Bands in der dortigen Markthalle auf und präsentieren live ihre beiden aktuellen Releases. Gefeiert werden an dem Abend das Quasidebüt &#8220;In the Cut&#8221; (LP, Cosirecords), mit denen die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/09/23/konzertankundigung-giant-crow-und-silverships-in-der-hamburger-markthalle/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. Dezember treten mit Giant Crow und Silverships zwei befreundete Hamburger Bands in der dortigen Markthalle auf und präsentieren live ihre beiden aktuellen Releases. Gefeiert werden an dem Abend das Quasidebüt &#8220;In the Cut&#8221; (LP, Cosirecords), mit denen die aus der Combo Raindance Kid hervorgegangenen Giant Crow eine ebenso melancholische wie dramatische Version eines<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/fotor_1727001021460.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42700" title="fotor_1727001021460" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/fotor_1727001021460.jpg" alt="" width="720" height="763" /></a> <span id="more-42698"></span></p>
<p>mit staubigen Rockelementen angereicherten mystischen Alternative Country präsentieren, sowie das zwischen &#8220;60er Space Rock, 70er Hard Rock und 90er Stoner Rock&#8221; (Originalton des Programmtextes) changierenden &#8220;Kingdom of Decay&#8221; (EP/Tonzonen), mit dem Silverships im November debütieren werden. Mehr, eventuell zu beiden Releases, wird es demnächst auf diesen Seiten zu lesen geben.</p>
<p>Mittwoch, 11.12.2024<br />
Beginn 19 Uhr<br />
Markthalle Hamburg<br />
Klosterwall 11<br />
20095 Hamburg</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/rbTC3xGmFXI?si=Q1pAi0JkIh_TUX1k" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1951340203/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3148663648/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><a href="https://markthalle-hamburg.de/konzerte/giant-crow-silverships/"><strong>@ Markthalle Hamburg</strong></a></p>
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		<title>V.A.: I Think Of Demons &#8211; A Tribute to Roky Erickson Vol. 1</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Aug 2024 00:33:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal kommt zusammen was zusammenkommen muss. Das von dem Oberhausener Enko Landmann betriebene Label Gruselthon feierte seit Beginn seiner Aktivitäten nicht nur die unterschiedlichsten Spielarten abwegiger Musik, sondern auch allerhand finstere Gestalten, die unsere fantastischen Tag- und Albträume heimsuchen und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/08/24/v-a-i-think-of-demons-a-tribute-to-roky-erickson-vol-1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/itod.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-42041" title="itod" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/itod-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Manchmal kommt zusammen was zusammenkommen muss. Das von dem Oberhausener Enko Landmann betriebene Label Gruselthon feierte seit Beginn seiner Aktivitäten nicht nur die unterschiedlichsten Spielarten abwegiger Musik, sondern auch allerhand finstere Gestalten, die unsere fantastischen Tag- und Albträume heimsuchen und den kreativeren Teil der Menschheit bereits zu unzähligen Romanen, Filmen, Comics und Platten inspirierten. <span id="more-42039"></span>Keinesweg wunderte es mich dann vor einigen Monaten zu erfahren, dass der Kurator auch ein glühender Fan des legendären texanischen Sängers, Gitarristen und Songschreibers Roky Erickson ist, der bereits in den 60ern mit seiner Band 13th Floor Elevators Musikgeschichte schrieb und nach deren Auflösung solo und in verschiedenen Konstellationen weiterhin großartige Alben aufnahm.</p>
<p>Erickson zählte mit besagter Combo zu den maßgeblichen Begründern dessen, was als Psychedelic Rock in die Annalen der Musikgeschichte eingehen sollte. Viele der auf den drei regulären Alben, v.a. aber auf dem bahnbrechenden Debüt &#8220;The Psychedelic Sounds Of The 13th Floor Elevators&#8221; vertretenen Songs muten für ein paar Sekunden wie angenehm hörbare, mit viel Rhythm &amp; Blues-eingefärbte Beatmusik an, bis die kleinen Störfaktoren, für die der eine oder andere schon das passende Ohr haben mag, die bei vielen aber noch für einige Momente der Verdrängung anheimfallen, immer deutlicher werden und bald unüberhörbar an die Oberfläche dringen. Garagige Omen eines schnoddrigen Protopunk, zerfletterte Kompositionsstrukturen, trippiges Tremolo allenthalben, schwindelerregende dionysische Dröhnung, die u.a. dem basswummernden Einsatz eines elektrifizierten Jug zu verdanken war, und vor allem die Signatur eines Getriebenen in den intensiven, wandlungsvollen Vocals des Frontmannes erhoben die 13th Floor Elevators von Beginn an über die Doors und Jefferson Airplanes dieser Welt und machten ihren Konsum für viele zu einer reizvoll riskanten Angelegenheit.</p>
<p>Auch wenn neunmalkluge Berufsdenker den Autor an sich seit Jahrzehnten bereits für tot zu erklären versuchen, kann man die Abgründigkeit der musikalischen Trips dieser Band nicht ohne die Persönlichkeit ihres Sängers und Chefideologen betrachten. Erickson war wahrscheinlich das, was man heute eine hochsensible Persönlichkeit nennen würde, und sein schonungsloser Umgang mit den Potenzialen seines Geistes und recht bald auch mit Substanzen aller Art brachten ihn über kurz oder lang an die Grenze zur Psychose und zeitweise wohl ein paar Schritte darüber hinaus. So verbrachte er dann auch immer wieder gewisse Zeiten in Kliniken und Besserungsanstalten und vor allem auch für Jahre in relativer Zurückgezogenheit, in der nur seine fürsorgliche Mutter und einige wenige Freunde persönlichen Zugang zu ihm hatten.</p>
<p>Für seine Musik hatten diese Persönlichkeitszüge gute und schlechte Auswirkungen, die zu beurteilen auch immer von den Geschmacksfragen des jeweiligen Publikums abhängen. Oft kam es mit seinen Kollegen zu getrennten Wegen und gerade in Zeiten nach den Elevators gab es zahlreiche stilistische Brüche. In weniger erschöpften Zuständen hätte es vielleicht noch mehr Musik gegeben, doch die Abgründigkeit und fantasievolle Natur seiner Musik profitierten in jedem Fall von den Richtungen, die sein Leben nahm (während ein anderer Bandkollege musikalisch verstummte und später Karriere bei Scientology machte, doch das ist freilich eine andere Story). Die unberechenbaren Stimmen und Nachtgesichte in seinem Kopf flossen in reichhaltigen Bildern in die Texte gerade seines Solowerks, dabei bediente er sich eines Arsenals an Figuren, die er Filmen und Büchern entlehnte: Vampire, Dämonen, Geister, Teufel, Aliens, hybride Kreaturen und Mutanten, und dann der immer wieder gefühlt im Minutentakt zwischen Himmel und Hölle hin und her springende Hop Scotch des vielleicht mysteriösesten aller Bewusstseinszustände, nämlich der Liebe, die oft fälschlicherweise als Gefühl bezeichnet wird.</p>
<p>Mit dem Tribute &#8220;I Think of Demons&#8221;, das den hoffnungsfroh stimmenden Zusatz &#8220;Vol. 1&#8243; trägt, setzt Gruselton dem Genie dieses Musikers ein kreatives Denkmal, welches darüber hinaus auch einige der wichtigsten musikalischen Acts aus dem Umfeld des Labels zusammenbringt – plus einige Künstler, deren Werk Landmann bisher aus der Ferne bewunderte. Das Resultat ist beachtlich, und eine der Qualitäten, die gleich in den ersten Minuten des ersten Hördurchgangs auffallen, ist die Bandbreite hinsichtlich der Entscheidungen, wie nah bzw. fern sich die beteiligten Acts an dem Originalmaterial bewegen wollten. Die folgende, gezielt auf Abwechslung setzende Anordnung der einzelnen Beiträge leistet diesem Eindruck freilich Vorschub.</p>
<p>Das mir bislang unbekannte Projekt BAR eröffnet die Sammlung gleich mit einem Gassenhauer, nämlich dem Titeltrack des Mitte der 80er erschienenen Soloalbums &#8220;Clear Night for Love&#8221;, und schaltet bei dem sehr eingängigen beschwingten Stück mit seinen vulnerablen Untertönen ein oder zwei Gänge herunter – der Song könnte in der Version wunderbar den Abspann eines Films untermalen. Eher auf Transformation setzen die vielen unserer Leser wohl bekannten Bostoner Violet Nox: Wie interessanterweise die meisten Beteiligten wählten die futuristischen Psych-Elektroniker mit &#8220;Stand for the Fire Demon&#8221; einen Song des ebenfalls aus den 80ern stammenden Roky Erickson and the Aliens-Albums &#8220;The Evil One&#8221;, dessen von Ericksons gepresster Stimme und einem zünftigen Hardrocksound geprägten Stil sie in eine ergreifend sehnsuchtsvolle Synthienummer verwandeln, die wie aus einem verhallten,  nebelverhangenen Club herübergeweht scheint und dabei das Nokturnale unangetastet lässt. Würde man das Original nicht kennen, könnte man den Song glatt für einen ihrer eigenen halten, und sollte jemals jemand die Zeitmaschine erfinden, so sollte man die Version wie sie ist in die besten Clubs der 80er verpflanzen, sie wäre ein Höhepunkt in jeder dunklen Tanzveranstaltung.</p>
<p>Während sich Los Buerlecitiños wieder recht nah am Original bewegen, und einem der bekanntesten Klassiker der Elevators, dem ratternden, wusseligen und von Verzweiflung getriebenen Abgesang auf eine unbalancierte Liebe &#8220;You&#8217;re gonna miss me&#8221; ein Denkmal setzen, überführt Allysen Callery das in seinem akustischen Strumming und der endlos anmutenden Repetition des Titels beschwöhrend anmutende 86er Solostück &#8220;I am&#8221; in das Dämmerlicht eines spukhaften Neuengland, wo der Teufel sich zwischen dem sanften Finger Style und dem traumwandlerischen Gesang gerade so gut zu verstecken weiß wie er will. Birds That Change Colour nehmen sich mit &#8220;Don&#8217;t Fall Down&#8221; einen Elevatorsklassiker vor und heben dessen exzentrische Details noch deutlicher hervor, Fenton Weills dagegen spielen das unglaublich aufwühlende &#8220;Roller Coaster&#8221; vom Debüt etwas dumpfer, kauziger und zugleich introvertierter, besonders stark wirkt hier der Kontrast zwischen federleichten Takten und kernigem Saitenspiel. Die Nürnberger Garage Psych-Rocker Shiney Gnomes wissen besonders die Melancholie aus dem 69er &#8220;May the Circle Remain Unbroken&#8221; mit seinem sensiblen Gesang vor zerfleddderter Klangkulisse herauszukitzeln.</p>
<p>Weiter geht&#8217;s mit zwei weiteren Stücken vom &#8220;The Evil One&#8221;-Album. Mit berührenden Streichern, ätzenden Saiten, einem aufgeweckt klingelnden Banjo und vor allem dem feierlichen Pathos eines stark in den Vordergrund gemischten Gesangs demonstrieren die Hamburger Newcomer Giant Crow, wie viel Drama in dem Song &#8220;If you have Ghosts&#8221; mit seinen im Original kraftvollen Rockriffs steckt, einem eindringlichen Stück über den Reichtum der Besessenheit &#8211; kein schlechtes Thema für all jene, die sich wie der Verfasser dieser Zeilen für eine hanseatische Antwort auf den sogenannten Denver Sound begeistern können. Die Cosmic Kangaroos, bei denen ein Frosch, eine bewaffnete Gangsterbraut und einer der Marx Brothers am Werk sind, haben sich &#8220;Creature with the Atom Brain&#8221; vorgenommen, im Original ein Paradebeispiel für den abgründigen nächtlichen Bikerrock des Erickson der 80er. Ohne sich allzu stark von diesem zu entfernen, schlagen die Kängurus in ihrer Interpretation die Brücke zum klassischen Elevators-Feeling, in dem sie den Song besonders psychedelisch kratzen, piepen, orgeln, jaulen und klingeln lassen.</p>
<p>Im finalen Drittel der Sammlung dominieren &#8211; abgesehen von Aeon Crypt mit ihrer staubig schleppenden und dennoch die klanglichen Kontraste stark konturierenden Doom-Stoner-Hardrock-Version von &#8220;Two Headed Dog&#8221;– die filigraneren Töne und lassen wahrscheinlich viele Leser unseres Magazins besonders auf ihre Kosten kommen. Da wäre zum einen die originelle Interpretation des (ebenfalls wieder vom besagten 80er Album stammenden) &#8220;Night of the Vampire&#8221; von keinen Geringeren als Walker Philips und Caira Paraval, die privat ein Paar sind und neben ihren Soloarbeiten noch zusammen in der Band Tabernacle spielen. Im Gegensatz zu ihrem ansonsten eher akustisch dominierten Acid Folk gehen die beiden hier mit nostalgischen Synthies zu Werke. Griffige kreisende Klangflächen, unterschwellige Dröhnung, Eispickelbeats, männlich-weiblicher Gesang und markerschütternde Schreie, die direkt aus einem Film von Mario Bava gefallen sein könnten, machen hier aus der energischen Rocknummer ein ganz anderes Stück. Ein weiteres besonderes Highlight ist Kristine Jungs originelle Interpretation des kraftvollen Nachtstücks &#8220;Cold Night For Alligators&#8221;, dem sie mit fragilem Gesang, Kinderstimmen, einer versteckten instrumentellen Opulenz und v.a. einer leisen, unprätentiösen Beiläufigkeit gerade eine besondere Intensität verleiht.</p>
<p>Den Abspann bestreitet dann Adam Geoffrey Cole alias Trappist Afterland, dessen neues Album bald in den Startlöchern stehen wird. Und da sich für ein gutes Finale kaum etwas besser eignet als ein Song, der mit wenigen Mitteln ganz großes sagt, hat er &#8220;Mighty is our Love&#8221; vom den 87er &#8220;Holiday Inn&#8221;-Tapes. Dem fisselig-improvisiert wirkenden Strumming aus locker gespannten Saiten und dem berührenden Text stellt er zusätzlich auch durch seinen sensibel tremolierenden Stimmeinsatz eine versöhnende Note zur Seite, die niemanden kalt lassen sollte. Mein Fazit ist kurz und besagt, dass diese gelungene Anthologie &#8211; mit Vorfreude auf Teil 2 &#8211; ein wunderbarer Anlass ist, den Ericksonkosmos kennen zu lernen und obendrein mehr als zwei Handvoll Acts, deren Oeuvres einen mehr als soliden Kern einer &#8220;neopsychedelischen&#8221; Plattensammlung bilden können. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Gruselthon</strong></p>
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