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	<title>African Paper &#187; Golem Mecanique</title>
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		<title>GOLEM MECANIQUE: Luciferis</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 04:05:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt wohl wenig einflussreichere Werke der europäischen Geistes- und Literaturgeschichte als die Divina Commedia des Dante Alighieri. Zahlreich bis zahllos sind die Künstler, die sich auf den Text und die über die im Lauf der Jahrhunderte entstandenen Illustrationen anderer &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/04/10/golem-mecanique-luciferis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/04/a0630994166_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-24881" title="a0630994166_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/04/a0630994166_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es gibt wohl wenig einflussreichere Werke der europäischen Geistes- und Literaturgeschichte als die <em>Divina Commedia</em> des Dante Alighieri. Zahlreich bis zahllos sind die Künstler, die sich auf den Text und die über die im Lauf der Jahrhunderte entstandenen Illustrationen anderer Künstler beziehen: Berühmt sind die Bilder des von Peter Ackroyd so titulierten „Cockney visionary“ William Blake, noch omnipräsenter sind Gustave Dorés Illustrationen (von denen eine auch das Cover des neuen Albums von Golem Mecanique ziert),<span id="more-24879"></span> John Miltons episches Langgedicht<em> Paradise Lost</em> ist sicher stark von dem Text des Italieners beeinflusst und Blake ließ den Puritaner in seinem illuminierten Epos<em> Milton</em> auftreten und attestierte ihm in<em> The Marriage Of Heaven And Hell</em>: “The reason Milton wrote in fetters when he wrote of Angels &amp; God, and at liberty when of Devils &amp; Hell, is because he was a true Poet and of the Devil&#8217;s party without knowing it.” Karen Jebane, die unter dem Namen Golem Mecanique in den letzten Jahren eine Reihe von Alben veröffentlicht hat, hatte schon 2016 mit „Chant IV“ ein Werk herausgebracht, das Bezug auf Dantes Text nahm und sie selbst<a href="https://golemecanique.bandcamp.com/album/luciferis-ideologic-organ-editions-mego-release"> sagt</a>: „I travel between Doré, Dante, Milton and Blake. This [sic] four are my favourite boy’s band.“</p>
<p>Sie knüpft außerdem insofern an das im letzten Jahr veröffentlichte und <a href="http://africanpaper.com/2020/04/25/golem-mecanique-nona-decita-et-morta/">hier besprochene </a>Album „Nona, Decima et Morta“ an, als Jebane „Luciferis“ als den<a href="https://golemecanique.bandcamp.com/album/luciferis-ideologic-organ-editions-mego-release"> „dark doppelganger“ </a>verstanden wissen will, der der erste Teil einer geplanten Trilogie ist. Konnte man auf dem Vorgängalbum inmtten der an Phil Niblock erinnernden Orgeldrones Stimmen ausmachen, so verzichtet sie diesmal völlig darauf. Dafür setzt auf dem ersten Stück nach etwa drei Minuten Orgeldrone eine E-Gitarre ein, durch die „Cadere“ zu einem harsch-sakralen Stück wird und man muss kurz daran denken, wie Brian Williams E-Gitarren auf dem Lustmord-Album „[Other]“ eingesetzt hat. Auf „Luceas“ klingt die von Jebane selbst so betitelte „Dronebox“, eine Art elektrischer Drehleier, anfangs wie eine an- und abschwellende Sirene, am Ende kommen einzelne Gitarrentöne hinzu. Die gewisse Statik, die ihren Arbeiten innewohnt, passt dazu, dass sie davon spricht, dass in der bildlichen Darstellung des Falls Luzifers dieser weder Anfang noch Ende habe. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://ideologicorgan.bandcamp.com/music">Ideologic Organ</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3913788300/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>GOLEM MECANIQUE: Nona, Decita et Morta</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2020 01:23:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Karen Jebane]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen O'Malley]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter der Namen Golem Mecanique hat die Französin Karen Jebane in den letzten zehn Jahren eine Reihe von teilweise konzeptionellen Arbeiten veröffentlicht, so z. B. Alben beeinflusst von Dantes Göttlicher Komödie („Chant IV“) oder Pasolini/Euripides („Medea“). Sie selbst spricht auf &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/04/25/golem-mecanique-nona-decita-et-morta/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/04/a0483027880_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20884" title="a0483027880_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/04/a0483027880_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Unter der Namen Golem Mecanique hat die Französin Karen Jebane in den letzten zehn Jahren eine Reihe von teilweise konzeptionellen Arbeiten veröffentlicht, so z. B. Alben beeinflusst von Dantes Göttlicher Komödie („Chant IV“) oder Pasolini/Euripides („Medea“). Sie selbst spricht auf ihrer <a href="https://golemecanique.bandcamp.com/">Bandcampseite</a> als Bezeichnung für ihre Musik von „Drone Sacred music/ghost /speaking with faded gods /blind spots / <span id="more-20883"></span>slamming windows /still travels&#8221;. Das klingt erst einmal etwas überladen, ist aber vielleicht dennoch gar nicht solch eine schlechte Selbtkategorisierung.</p>
<p>Auf „Nona, Decita et Morta&#8221; wird sie credited mit Stimme, drone box und Orgel, unterstützt von Marion Cousin am Harmonium. Die sogenannte &#8220;drone box&#8221;, die Jebane spielt, ist ein französisches Instrument, das an eine <a href="https://thevinylfactory.com/wp-content/uploads/2020/02/Golem-Me%CC%81canique-new-album-Nona-Decima-et-Morta.jpg">Drehleier</a> denken lässt und das das Klangbild des Albums entscheidend prägt.</p>
<p>Die erste Seite beginnt a capalla: „We fall and fall/We cut the Veil/The Gods forgot/The kind we are /Bring back the Dark/Our sweet shelter“. Jebane klingt geisterhaft, entrückt, bevor dann ein Drone einsetzt, der anfangs minimalst variiert wird. Das ist eine Klangwand aus Harmonium, Drehleier, langsam, zäh, von einer dunklen Schwere, in der Jebanes Stimme auftaucht und ein wortloses Klagelied zu intonieren scheint. Kurzzeitig muss man an Lisa Gerrard denken. Gegen Ende schwillt der Drone ab und gerade wenn man meint, es sei vorbei, setzt Jebane wieder ein und verkündet „We should be quiet/Mankind forgot/The Gods we are“. Die zweite Seite beginnt mit einem Orgeldrone, zu dem getragener Gesang dazukommt, sie intoniert: „O Sisters why hide ourselves?/Wandering in such dark land /One is Blind, one is Death/I’m the Third“. Jedwedes Medidative, das der sanfte Orgeldrone erzeugt, wird durch den Gesang destruiert, der teilweie etwas subtil Dämonisches hat, zwischendurch verebbt die Stimme, ein Drone setzt ein, der sich zum Ende hin immer mehr verdichtet. Erneut hört man Gesang ein, Unverständliches verkündend.</p>
<p>Stephen O&#8217; Malley, der das Album auf seinem Label Ideologic Organ veröffentlicht hat, nennt u.a. Phil Niblock als Referenz, um den Klang der &#8220;drone box&#8221; zu beschreiben. Es ist vielleicht auch ganz passend, dass Jebane in einem<a href="https://15questions.net/interview/fifteen-questions-interview-golem-mecanique/page-1/"> Interview</a> davon spricht, die Gemälde<a href="https://www.levygorvy.com/wp-content/uploads/2019/07/LG-9416-18.jpg"> Pierre Soulages</a> sehr zu schätzen. Man könnte ergänzend zum Klangbild des gesamten Albums sagen, dass hier in einem Akt von unheiligem/unheimlichen Anachronismus<a href="http://africanpaper.com/2011/08/31/nico-the-frozen-borderline/"> Nico </a>in einer Session mit <a href="http://africanpaper.com/tag/charlemagne-palestine/">Charlemagne Palestine</a>  den Soundtrack zu „The Witch“ reimaginiert. (MG)</p>
<p>Label: <a href="http://editionsmego.com/releases/ideologic-organ">Editions Mego/Ideologic Organ</a></p>
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