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	<title>African Paper &#187; Grubenwehr Freiburg</title>
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		<title>ORDZ / NOISE CLUSTER: From Chaos To Balance</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Mar 2026 02:30:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;From Chaos to Balance&#8221;, das erste gemeinsame Tape von Ordz und dem Kollektiv Noise Cluster, versteht sich als eine Art geologische Sinfonie, inspiriert von der Entstehung der Kontinente und von den Theorien Alfred Wegeners zur Kontinentalverschiebung. In dieser Perspektive erscheint &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/03/21/ordz-noise-cluster-from-chaos-to-balance/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/fctb.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-50492" title="fctb" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/fctb.jpg" alt="" width="150" height="235" /></a>&#8220;From Chaos to Balance&#8221;, das erste gemeinsame Tape von Ordz und dem Kollektiv Noise Cluster, versteht sich als eine Art geologische Sinfonie, inspiriert von der Entstehung der Kontinente und von den Theorien Alfred Wegeners zur Kontinentalverschiebung. In dieser Perspektive erscheint die Erde nicht als statische Bühne, sondern als ein Organismus in permanentem Wandel, als Gefüge aus Kräften, die sich über <span id="more-50386"></span>Jahrmillionen hinweg verschieben, zerbrechen, zusammenschieben und neu ordnen. Entsprechend folgt das Album einer dramaturgischen Anlage: den großen Movements, die tektonische Entwicklungen symbolisieren, stehen kürzere Intermezzi gegenüber, die als verbindende Elemente zwischen den Epochen fungieren.</p>
<p>Odrz, für alle, denen der Name bisher noch nicht begegnet ist, ist ein offenes kollaboratives Projekt musikalischer und intermedialer Ausrichtung unter der Direktion des in der Lombardei lebenden Künstlers Massimo Mascheroni, Noise Cluster a.k.a. Flavio Derbekannte und Arianna Degni Lombardi sind unseren Lesern hinlänglich bekannt. Die Komposition versteht sich laut Liner Notes ausdrücklich als Symphonie, doch im klassischen Sinn hat man es hier nicht mit orchestraler Form als mit einem elektroakustischen Labor zu tun. Field Recordings, Synthesizer, Noise-Texturen und die immer wieder auftauchende Trompete werden mit menschlichen Stimmen kombiniert, die teils rezitierend, teils extrem verfremdet auftreten. Als Gäste wirken unter anderem die Sängerin KimsonJa mit – sie liest Passagen aus Alfred Wegeners <em>Die Entstehung der Kontinente und Ozeane</em> – sowie Giygas, dessen vokale Interventionen eine deutlich rauere, bisweilen extreme Klangfarbe einbringen.</p>
<p>Das erste Movement eröffnet mit einem vielschichtigen Dröhnen, das zunächst kaum zu lokalisieren ist. Verschiedene Klangfarben überlagern sich, darunter eine verfremdete Trompete, die wie ein fernes Signal aus dem Nebel auftaucht. Bald kippt die Atmosphäre in prasselnden Lärm: ein brodelndes, metallisches Rauschen, in dem schrille Spitzen und kupfern donnernde Schläge aufblitzen. Das wirkt zunächst chaotisch, beinahe formlos, als entstünde hier Klang aus reiner Energie. In dieses Getöse schiebt sich irgendwann eine entrückte, fast ätherische Frauenstimme. Sie wirkt zunächst wie ein Fremdkörper, behauptet sich jedoch gegen das akustische Inferno, bis beide Ebenen – Stimme und Lärm – zeitweise miteinander zu verschmelzen scheinen. Gegen Ende öffnet sich der Klangraum plötzlich: keine Stille, aber eine unerwartete Weite, in der der Stimmenhauch kurz aufatmen kann, bevor die Geräuschmassen erneut anschwellen. Das erste Intermezzo wirkt dagegen wie ein Übergang durch elementare Landschaften. Rumpelnde, geröllartige Geräusche und Windböen – vermutlich Field Recordings – lassen an eine frühe, noch ungestaltete Welt denken. Die Trompete taucht hier wieder auf, mit langsamen, fast suchenden Figuren, die das Intermezzo mit den größeren Movements verbinden. Zwischendurch mischen sich aquatische Klänge darunter, stark verfremdet, als würde man durch Wasser oder durch eine geologische Tiefe hören. Das Ganze erhält immer mehr Züge einer akustischen Kosmogonie.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/fctb1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-50495" title="fctb" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/fctb1.jpg" alt="" width="770" height="1205" /></a></p>
<p>Movement II beginnt überraschend zugänglicher. Ambientartige Synthiebewegungen und vibrierende Flächen erzeugen eine beinahe musikalische Struktur, als hätte sich aus dem ursprünglichen Chaos Form herausgeschält. Doch diese Ordnung bleibt fragil. Bald drängen quietschende und rumpelnde Geräusche in den Vordergrund, begleitet von einem blubbernden, fast organischen Gurgeln. Es scheppert, kratzt und schabt, und doch hält sich im Hintergrund eine Art atmosphärischer Puls. Aus diesem brodelnden Gefüge scheint sich schließlich wieder etwas wie ein Chor herauszulösen, eine entfernte, fast sakrale Klangspur inmitten der tektonischen Unruhe. Das zweite Intermezzo greift die Elemente erneut auf. Wind und Sturm dominieren, dazu hypnotische Stimmfragmente, Summen und schabende Geräusche. Die Trompete erscheint diesmal fast wie ein kommentierender Beobachter – ein Instrument, das aus der Distanz heraus das Geschehen registriert, ähnlich einem Chor in der antiken Tragödie.</p>
<p>Der dritte Teil des Werkes entfaltet sich in drei Abschnitten und bildet den eigentlichen Höhepunkt der Platte. In Movement IIIa rezitiert eine Frauenstimme zunächst über geologische Prozesse – über Kontinentalverschiebungen und Erdgeschichte –, bevor sie geloopt und schließlich von einer gewaltigen Geräuschwelle verschluckt wird. Diese Welle besteht aus kleinteiligem Klangschutt, aus prasselnden Fragmenten und glühenden Resonanzen. Später tritt eine zweite Stimme auf, ein bestialisches Growlen, das an Grindcore erinnert. Worte sind nur bruchstückhaft zu verstehen – „fuoco“ etwa –, doch die Wirkung ist klar: Hier artikuliert sich eine rohe, eruptive Energie. Movement IIIb führt diese Spannung weiter. Hohe, schneidende Geräusche dominieren, während die growlende Stimme zeitweise ins hysterische Keifen kippt. Dazwischen kehrt die Sprecherin zurück und führt die geologische Erzählung fort: Landbrücken, fossile Funde, die Verbindung von Kontinenten bis ins Quartär. Überraschend mischen sich orientalische Klänge darunter – etwa das Spiel einer Oud –, während bestimmte Ortsnamen wie Island oder Grönland in Schleifen wiederkehren. Das Stück wirkt stellenweise fast statisch, ein Rauschen, das sich ausdehnt und schließlich in den letzten Abschnitt übergeht.</p>
<p>Movement IIIc wirkt zunächst ähnlich lärmend – kratzend, schabend, rauschend –, doch innerhalb dieser Geräuschoberfläche stellt sich eine eigentümliche Gleichförmigkeit ein, die fast beruhigend wirkt. Die Sprecherin kehrt erneut zurück und beschreibt paläogeographische Zusammenhänge früherer Erdzeitalter. Wenn das Growlen im Hintergrund wieder auftaucht, wirkt es diesmal beinahe ironisch, fast slapstickhaft überzeichnet. Am Ende tritt die Trompete noch einmal hervor. Sie kommentiert das Geschehen mit ruhigen, nachdenklichen Tönen, während sich der Staub legt. Es ist kein Vergessen, eher ein akustisches Innehalten, als würde sich eine Schicht sedimentierter Erinnerung über das Ganze legen.</p>
<p>So endet &#8220;From Chaos to Balance&#8221; nicht mit einer triumphalen Auflösung, sondern mit (einer Art &#8220;geologischer&#8221;) Gelassenheit. Die Geräusche, die zuvor wie unkontrollierbare Naturgewalten wirkten, erscheinen rückblickend als Teil eines langen Prozesses. Chaos und Ordnung sind hier keine Gegensätze, sondern zwei Phasen derselben Bewegung, in etwa wie in der Geschichte der Erde selbst. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Grubenwehr Freiburg</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2146100602/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Endless Struggles: Tape von Dosis Letalis auf Grubenwehr Freiburg</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 06:58:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dosis Letalis]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei Grubenwehr Freiburg erscheint dieser Tage das Tape &#8220;Endless Struggles&#8221; von Dosis Letalis. Das aus Serbien stammende Projekt arbeitet mit pedalgetriebenen Harsh Noise Walls, umgesetzt als rohes, oftmals nd auch hier wieder betont unberechenbar strukturiertes Gebruzzel. Dosis Letalis veröffentlicht seit &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/01/12/endless-struggles-tape-von-dosis-letalis-auf-grubenwehr-freiburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Grubenwehr Freiburg erscheint dieser Tage das Tape &#8220;Endless Struggles&#8221; von Dosis Letalis. Das aus Serbien stammende Projekt arbeitet mit pedalgetriebenen Harsh Noise Walls, umgesetzt als rohes, oftmals nd auch hier wieder betont unberechenbar strukturiertes Gebruzzel. Dosis Letalis veröffentlicht seit längerer Zeit kontinuierlich Material, alle Aufnahmen entstehen dem Projekt zufolge  in einem Take, ohne Overdubs und Nachbearbeitung. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-10-182154.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-49572" title="Screenshot 2026-01-10 182154" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-10-182154.png" alt="" width="1084" height="842" /></a><span id="more-49571"></span></p>
<p>Auch &#8220;Endless Struggles&#8221; folgt diesem Ansatz und ist als wachsende und zugleich zerfallende Harsh- und Ambient-Noise-Wall angelegt. Das Album ist zum Download sowie in zwei physischen Tape-Versionen erhältlich: als C40-Tape im Jewel-Case mit beidseitig identischem Programm und als einminütiges Endless-Loop-Tape, dessen Track ebenfalls digital erhältlich ist. Letzteres erscheint in einer Metallbox mit alternativem Artwork auf teils transparentem Sticker, limitiert auf 20 Exemplare. Die Box enthält zusätzlich eine Mini-CD-R mit einer 20-minütigen Version, ein Stück Metallkette sowie einen Sticker mit dem alternativen Covermotiv.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2332225068/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Im Osten NixNoise: Neue Folge der Konzertreihe in Leipzig</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2025 05:24:20 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. November findet in Leipzig der achte Teil der Konzertreihe &#8220;Im Osten NixNoise&#8221; statt – eine Veranstaltung, die längst zu einem festen Treffpunkt der überregionalen experimentellen Musikszene geworden ist. Präsentiert von Grubenwehr Freiburg und Der Verlorene Faden, versammelt der Abend erneut Acts, die Klang und Lärm als radikale Ausdrucksmittel zwischen Struktur, Auflösung und derber Energie begreifen.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/NIXNOISE-vol-8.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-48537" title="NIXNOISE vol 8" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/NIXNOISE-vol-8.jpg" alt="" width="1311" height="1819" /></a><span id="more-48536"></span></p>
<p>Zu erleben sind unter anderem der Hamburger Elektronikpionier Asmus Tietchens, dessen Werk, wie es im Programmtext sinngemäß heißt, seit den 1960er-Jahren zwischen Musique Concrète, (post-)industrieller Abstraktion und elektroakustischer Experimentierfreude changiert, sowie Tanja Fuchs, die mit kompromisslos intensiven Performances zwischen Drone, Improvisation und dekonstruierter rhythmischer Clubtauglichkeit auftritt. Das queere Power-Electronics-Projekt Smr.tni aus Essen, Rhizome Weaver mit harschen elektronischen Texturen, H.Flora aus Leipzig, der mit Field Recordings und Modularsystemen dröhnende Strukturen formt, und vrÄse mit verzerrtem Techno ergänzen das Programm. Den Abschluss bildet das Wiener Duo Mulch (kein Ponny &amp; Moritz Morast) mit einer Hommage an die rohe Kraft des Noise.</p>
<p>Samstag, 01.11.2025<br />
Beginn 19 Uhr<br />
Torgauer Straße 80<br />
04318 Leipzig</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/1708024093215055"><strong>@ Facebook </strong></a></p>
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		<title>NixNoise: Siebte Folge des Festivals in Leipzig</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/03/13/nixnoise-siebte-folge-des-festivals-in-leipzig/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 05:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Samstag, den 19. April, findet in Leipzig die siebte Ausgabe des NixNoise Festivals statt. Wie gewohnt steht der Abend im Zeichen experimenteller, radikaler Klangkunst, die &#8211; konträr um Namen der Veranstaltung &#8211; von harschem Noise über abstrakte elektronische Strukturen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/03/13/nixnoise-siebte-folge-des-festivals-in-leipzig/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, den 19. April, findet in Leipzig die siebte Ausgabe des NixNoise Festivals statt. Wie gewohnt steht der Abend im Zeichen experimenteller, radikaler Klangkunst, die &#8211; konträr um Namen der Veranstaltung &#8211; von harschem Noise über abstrakte elektronische Strukturen bis hin zu intensiven, rhythmischen Eskalationen reicht. Das Festival versammelt Künstlerinnen und Künstler, die sich auf unterschiedliche Weise mit Lärm, Verzerrung und dem was man klangliche Dekonstruktion nennen könnte, auseinandersetzen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/nn.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-45033" title="nn" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/nn.jpg" alt="" width="1115" height="1280" /></a><span id="more-45032"></span></p>
<p>Legion of Swine aus Schweden arbeitet mit der Zerstörung und Rekonstruktion von Lärm und bringt eine politische Dimension in seine kompromisslosen Soundgebilde ein. Die in Berlin lebende Musikerin Ipek Odabaşı verknüpft harte, verzerrte Rhythmen mit experimentellen Klangtexturen und greift dabei laut Programmtext auch auf Einflüsse aus ihrer musikalischen Vergangenheit in Istanbul zurück. Persons Unknown aus Aachen setzen auf eine Mischung aus atmosphärischen Drones und eruptiven Noise-Wellen, während Ifju Satan aus Leipzig Elemente aus 8-Bit, Punk und Speedcore zu energiegeladenen Live-Sets verdichtet. Abgerundet wird das Programm durch DJ-Sets von Deevee aus Berlin, Cooperfraumelissengeist aus Hamburg und Oliotronix aus Leipzig.</p>
<p>Samstag, 19.04.2025<br />
Beginn 18 Uhr<br />
Kxntxr80<br />
Torgauer Straße 80<br />
04318 Leipzig</p>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/events/955771710069228/">@ Facebook</a></strong></p>
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		<title>Encounter when Pigs Fly: Neues Noise-Tape von Toshiji Mikawa</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Nov 2024 07:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der legendäre japanische Noise-Künstler Toshiji Mikawa, bekannt durch seine Arbeiten mit Incapacitants, Hijokaidan und und vielen anderen auf Kaidan (Treppe) endenden Combos, veröffentlicht sein neues Soloalbum &#8220;Encounter when Pigs Fly&#8221; über das Label Grubenwehr Freiburg. Auf dem Tape zeigt Mikawa &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/11/09/encounter-when-pigs-fly-neues-noise-tape-von-toshiji-mikawa/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der legendäre japanische Noise-Künstler Toshiji Mikawa, bekannt durch seine Arbeiten mit Incapacitants, Hijokaidan und und vielen anderen auf Kaidan (Treppe) endenden Combos, veröffentlicht sein neues Soloalbum &#8220;Encounter when Pigs Fly&#8221; über das Label Grubenwehr Freiburg. Auf dem Tape zeigt Mikawa seine meisterhafte Kontrolle über verspielten und zugleich brutalen hochfrequenten Harshnoise. Als inhaltliches Referenznetz bietet Mikawa die Themen Dschungel, Gift und Nesseln an, die ein breites Feld an Assoziationen eröffnen und in der Hörerfahrung spürbar werden bzw. auf diese projiziert werden können.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/encounterwhenpigsfly.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-43557" title="encounterwhenpigsfly" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/encounterwhenpigsfly.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-43556"></span></p>
<p>Direkt zu Beginn des Albums wird die akustische Wahrnehmung regelrecht in den Klangraum hineingezogen. Ein wilder Mix aus quietschenden, kratzenden und knirschenden Sounds, die an Objekte erinnern, die über unebenes Terrain geschleift werden, formt die Basis der Stücke. Feedbackgeräusche dominieren und bilden eine Klangwelt, die sich stetig, wenn auch oft subtil, wandelt, statt in bloße Repetition zu verfallen. Im ersten Stück wird dies besonders deutlich, wenn es in der zweiten Hälfte zu holprigen, bisweilen stockenden Momenten kommt und im weiteren Verlauf Klänge auftauchen, die an einee menschliche Stimme erinnern. Im zweiten Track, &#8220;Gympie Gympie while Bushbashing&#8221;, wird das schrille, knarrende Sounduniversum noch weiter getrieben und erreicht seinen Höhepunkt. &#8220;Encounter when Pigs Fly&#8221; ist als Tape erhältlich und kann auch im Bundle mit einer CDr-Version erworben werden. Die CDr-Edition enthält zusätzlich ein Stück einer Liane sowie eine Karte mit Artwork von Fabian Blobel. Das Album ist selbstredend auch digital erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=697251020/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Gesammelte Hintergründe: Sammlung elektroakustischer Arbeiten von David Grodock</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Nov 2024 04:12:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frenetic Magic Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[Grodock]]></category>
		<category><![CDATA[Grubenwehr Freiburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Gesammelte Hintergründe&#8221; veröffentlicht David Leutkart alias Grodock eine eindrucksvolle Zusammenstellung elektroakustischer Kompositionen, die er über die vergangenen Jahre hinweg entwickelt hat. Die ursprünglich bereits im Sommer beim Leipziger Label Frenetic Magic Sounds als Kassette erschienene 45minütige Compilation ist nun &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/11/04/gesammelte-hintergrunde-sammlung-elektroakustischer-arbeiten-von-david-grodock/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;Gesammelte Hintergründe&#8221; veröffentlicht David Leutkart alias Grodock eine eindrucksvolle Zusammenstellung elektroakustischer Kompositionen, die er über die vergangenen Jahre hinweg entwickelt hat. Die ursprünglich bereits im Sommer beim Leipziger Label Frenetic Magic Sounds als Kassette erschienene 45minütige Compilation ist nun auch digital über Leutkarts eigenes Noise-Label Grubenwehr Freiburg erhältlich. Grodock entführt mit dieser Sammlung in eine sphärische Welt, die von oft minimalistisch gestalteten und nicht selten düster gleitenden Klangtexturen geprägt ist, &#8220;pale and sonic sceneries, whatsoever could be hauntologized&#8221;, wie es im Begleittext heißt. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/gesammeltehintergründe.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-43487" title="gesammeltehintergründe" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/gesammeltehintergründe.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-43486"></span></p>
<p>Hier entfalten sich immer wieder dunkle, ambiente Soundtracks, die den einen oder anderen akustischen Steinbrocken mit sich führen, an anderen Stellen fließen liturgisch anmutende, an Chöre erinnernde Sakralsounds durch den Raum und lösen sich in subtile Hintergrundgeräusche und gedämpftes Brodeln auf. Dieses leise Flüstern der Töne verschmilzt nahezu perfekt mit der räumlichen Umgebung des Hörens – bis plötzliche Sounddetails aufblitzen und die Aufmerksamkeit auf halbversteckte klangliche Ereignisse lenken. Stellenweise durchziehen mächtige Dröhn- und in manchen Fällen sogar ansatzweise Lärmwellen das ruhige Ambiente, aus denen sich mysteriöse Grummeltöne und geheimnisvolle Melodien herausschälen. &#8220;Gesammelte Hintergründe&#8221; umfasst auch einige Kollaborationen mit obskuren Acts wie Thenokirch, Tholen und Omar Solar. Auf der verlinkten Bandcamp-Seite gibt es noch einige wenige Tapes zu ergattern – ansonsten ist die Sammlung selbstredend digital erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=575334283/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>NOISE CLUSTER / CRISTIANO BOCCI: To the Moon and Back</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Nov 2024 05:11:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arianna Degni Lombardo]]></category>
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		<description><![CDATA[Noise Cluster bzw. die hinter dem Namen stehenden Flavio Derbekannte und Arianna Degni Lombardo hatten schon seit jeher ein Faible für das All, für Raumfahrt, Aliens und alles Extraterrestrische. Beim Blick auf den Titel des neuen Tapes &#8220;To the Moon &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/11/02/noise-cluster-cristiano-bocci-to-the-moon-and-back/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/tothemoonandback.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-42972" title="tothemoonandback" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/tothemoonandback-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Noise Cluster bzw. die hinter dem Namen stehenden Flavio Derbekannte und Arianna Degni Lombardo hatten schon seit jeher ein Faible für das All, für Raumfahrt, Aliens und alles Extraterrestrische. Beim Blick auf den Titel des neuen Tapes &#8220;To the Moon and Back&#8221; fühlt man sich also gleich auf vertrautem Boden. Das Tape wurde mit dem toskanischen Musiker Cristiano Bocci eingespielt, der das Gerüst aus Synthies, Glocken und postindustriellen Trompetenklängen mit <span id="more-42970"></span>elektrischem und akustischem Bass sowie zusätzlicher Elektronik ergänzt hat. Vom ersten Track an wird klar, dass hier vertraute Elemente von Noise Cluster auf neue, zum Teil unerwartete Weise erweitert wurden. Man muss das Wort Psychedelisch hier nicht groß schreiben, aber ich war doch überrascht, dass es mir einmal bei einem Noise Cluster-Album einfallen würde.</p>
<p>Der Opener &#8220;Chariot Across the Skies&#8221; startet direkt mit einer Welle aus synthetischen Klängen, die aquatische und pochende Soundelemente miteinander verweben, zwischendrin schießen flirrende, quietschige Hochtöner ins All. Besonders bemerkenswert ist der im bisherigen Noise Cluster-Kontext nicht vorgekommene elektrische Bass, der der Komposition eine raue, kernige Erdung verleiht, während Ariannas hier etherisch anmutende Stimme durch den Raum schwebt. Mit seinen unvorhersehbaren Wendungen und der Vielzahl an Klängen, die sich scheinbar in verschiedene Richtungen bewegen, bleibt der Track doch ebenso kohärent wie spannungsvoll.</p>
<p>Mit &#8220;Endymion and Selene&#8221; wird das psychedelische Element weiter vertieft. Verstärkt durch Boccis kratzenden Bass und Flavios geheimnisvolle Trompetenklänge, entstehen dichte, spacige Soundscapes als Hintergrund zu dem mythischen Stoff, der hier umgesetzt wird – Selene, die Mondgöttin, und Endymion, der ewige Schläfer. Der Track lebt von seiner dichten Atmosphäre und dem Wechselspiel zwischen Dröhnen und subtilen, fast entrückten Melodien, und bisweilen denkt man an eine in elektrifiziertes Rauschen gehüllte Kamanche oder ein vergleichbares Streichinstrument. &#8220;Eterna Sfera Celeste&#8221; überrascht mit leiernden, tremolierenden Klängen und einer theatralischen Gesangseinlage, wie man sie von Arianna alias xXeNa selten zu hören bekommt: Eine Geschichte über tanzende Schattem im Mondlicht, die der Dramatik des Settings zum Trotz anscheinend ihren Frieden finden, entfaltet sich. Die Verschmelzung von Trompete, elektronischen Effekten und einem leichten Downtempo-Rhythmus schafft ein faszinierendes Setting, in welchem die entrückten Gesänge bisweilen in teuflisches Lachen (der Madame de la Luna persönlich?) kippen und es der oder dem Einzelnen überlassen bleibt, eine beklemmende oder eine befreiende Erfahrung zu machen.</p>
<p>&#8220;Kathaireseis (Lunar Eclipse)&#8221; hält einige der intensivsten Momente des Albums parat. Elektrifizierte, summende Klänge und aquatische Geräusche verschmelzen zu einer fast überwältigenden, hypnotischen Dröhnung &#8211; und erinnern ganz nebenbei daran, das Unterwasserwelten, auf die der Mond ja auch seinen Einfluss ausübt, auch immer mal ein Thema bei Noise Cluster und ihren Vorgängerprojekten waren. Der Track steigert sich zunehmend in seiner Lautstärke und Dichte, bis er in einem kratzenden, beinahe kathartischen Finale in einem undefinierbaren Setting endet. Mit &#8220;Non Guardo la Luna&#8221; erreicht das Album allerdings seinen Höhepunkt an Theatralik. Die dramatische Stimmperformance von Gastmusikerin Astrid Inouye lässt die Hörer in eine verquere sublunare Welt eintauchen, die durchzogen ist von flirrenden, verzerrten Sounddetails, die an einen intensiven, erschöpfenden (oder kathartischen?) Alptraum erinnert. Der poetische Text, im welchem der launische Mond im Vergleich zur Fragilität menschlicher Verbundenheit noch als zuverlässig gezeichnet wird, stammt im Original von Fabio Magnasciutti und wurde von Flavio für das Stück gekürzt. Der Track hat was wahnsinniges und könnte aus einem fiktiven verschollenen Pupi Avati-Thriller kurz nach <em>La Casa dalle Finestre che Ridono</em> stammen.</p>
<p>Das düstere &#8220;Secret Moonlanding&#8221; mit seinen Doom-Industrial-Untertönen scheint eine fiktive Mondlandung in einem psychedelischen Traum oder Trip darzustellen, während &#8220;The Courtship of the Sun and the Moon&#8221; die Reise mit schwebenden Ambient-Flächen, lärmigem Rauschen und rituellem Klingeln und Bimmeln fortsetzt. Besonders faszinierend ist hier die Verbindung von postpunkartig pulsierenden Basslinien und fatalistischen Trompetenklängen, die zu einem Showdown passen würden. Der gemächlich startende Abschluss &#8220;Silver Dancer&#8221; ist düstergrollend und geheimnisvoll. Mit Inouyes diesmal alarmierenden Vocals, einer entspannten Trompete und verwehten Glockenklängen beschließt der Song die Mondreise in einer unheimlichen, giallo-artigen Stimmung, womit Bocci und Noise Cluster sich zum Abschluss fast nonchalant nochmal einige der mysteriösesten Momente des Albums aus dem Ärmel schütteln.</p>
<p>Mit alldem ist &#8220;To the Moon and Back&#8221; ein Album, das Noise Cluster in ein ähnlich ungewohntes neues Licht rückt wie seinerzeit <a title="LYKE WAKE / NOISE CLUSTER: Let the Universe Fall" href="http://africanpaper.com/2020/08/08/lyke-wake-noise-cluster-let-the-universe-fall/">die Kollaboration mit Lyke Wake</a> – so druckvoll wie eh und je, doch weitaus kosmischer, dröhnender und weniger clublastig als auf den rhythmischer ausgerichteten Alben der vergangenen Jahre, was natürlich auch dem Mitwirken von Cristiano Bocci zuzuschreiben ist. Was eine schon vor Jahren vollzogene Entwicklung v.a. auf <a title="NOISE CLUSTER: Medusa, Who Else?" href="http://africanpaper.com/2023/01/07/noise-cluster-medusa-who-else/">&#8220;Medusa, Who Else?&#8221;</a> weiterführt, ist der Stellenwert der Stimmperformances. All dies wirkt wie für einander gemacht und als passende musikalische Form zu dieser Erkundung unseres zwiespältigen Trabanten, der Mythologen, Astrologen, Astronomen und anderen Geschichtenerzähler immer wieder inspiriert und herausgefordert hat. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Grubenwehr Freiburg</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=558153962/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Stollenausbau: Splittape von Vomir und Claritas</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Mar 2024 06:40:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Grubenwehr Freiburg haben just ein C50-Tape mit jeweils einem seitenfüllenden Track der Harsh Noise Wall-Bruzzeler Vomir (FR) und Claritas (DK) herausgebracht. Zwei Raufasertapeten für die Ohren in unterschiedlichen Graden der Helligkeit und von verschiedener Klangfärbung, die sich dagegen in ihren &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/03/02/stollenausbau-splittape-von-vomir-und-claritas/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grubenwehr Freiburg haben just ein C50-Tape mit jeweils einem seitenfüllenden Track der Harsh Noise Wall-Bruzzeler Vomir (FR) und Claritas (DK) herausgebracht. Zwei Raufasertapeten für die Ohren in unterschiedlichen Graden der Helligkeit und von verschiedener Klangfärbung, die<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/fotor_1709321396961.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-39929" title="fotor_1709321396961" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/fotor_1709321396961.jpg" alt="" width="720" height="712" /></a> <span id="more-39927"></span>sich dagegen in ihren leichten Unebenheiten nichts geben oder nehmen und bei alldem ein durchaus smoothes, angenehmes Anbiente schaffen &#8211; was weite Kreise sicher verneinen würden, aber um deren Gusto soll es hier nicht gehen, noch weniger um all jene, die über angebliche Statik faseln. Das Tape wird von alten, dem Albumtitel nahen Fotografien geschmückt.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1952539731/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless><a href="https://grubenwehrfreiburg.bandcamp.com/album/stollenausbau">Stollenausbau von Vomir I Claritas</a></iframe></p>
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		<title>Im Süden Nix Noise: Fünfter Teil der Reihe in Leipzig</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Feb 2024 03:14:19 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Ирен Попова]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 27. April &#8211; und nicht am 12. Mai, falls da jemand nach einem Blick auf den Flyer durcheinanderkommt &#8211; veranstalten die Betreiberinnen und Betreiber der Grubenwehr Freiburg und des Verlorenen Fadens zum 5. Mal eines ihrer abendfüllenden NixNoise-Festivals für &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/02/16/im-suden-nix-noise-funfter-teil-der-reihe-in-leipzig/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 27. April &#8211; und nicht am 12. Mai, falls da jemand nach einem Blick auf den Flyer durcheinanderkommt &#8211; veranstalten die Betreiberinnen und Betreiber der Grubenwehr Freiburg und des Verlorenen Fadens zum 5. Mal eines ihrer abendfüllenden NixNoise-Festivals für unerhörten Lärm und widrige Klänge, diesmal in Leipzig und mit insgesamt acht Acts. Zu denen zählt der Experimentalmusiker Chris Sigdell alias B*Tong und die in <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/isnn.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-39631" title="isnn" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/isnn.jpg" alt="" width="2048" height="1422" /></a><span id="more-39629"></span></p>
<p>Griechenland lebende Dröhnerin Irene Popova, auch bekannt unter der kyrillischen Schreibweise ihres Namens Ирен Попова. Ferner der Harsh Noise-Acts Royal Spaceporn und der bekannte Berliner Genredurchkreuzer, Voice Improvisor und Bruital Furore-Begründer Dr.Nexus. Desweiteren die Lärmerin Bootycall und als auf unseren Seiten noch unbekannte Acts schließlich Mai12, Radial Taste Wokout und The Burnout Satellite.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/1602033747294872/"><strong>@ Facebook mit allen Informationen</strong> </a></p>
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		<title>V.A.: Antimateria</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Aug 2023 05:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon vor etlichen Jahren haben Kernphysiker verschiedene Untersuchungen zu den Klängen von Antimaterieteilchen durchgeführt. Die Ergebnisse sind mittlerweile vermutlich Legion und mir weitgehend unbekannt. Wenn im Zuge dessen allerdings so etwas wie der Sound auf der vor einigen Monaten erschienenen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/08/19/v-a-antimateria/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/antimateria.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-36417" title="antimateria" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/antimateria-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Schon vor etlichen Jahren haben Kernphysiker verschiedene Untersuchungen zu den Klängen von Antimaterieteilchen durchgeführt. Die Ergebnisse sind mittlerweile vermutlich Legion und mir weitgehend unbekannt. Wenn im Zuge dessen allerdings so etwas wie der Sound auf der vor einigen Monaten erschienenen Compilation &#8220;Antimateria&#8221; möglich ist, dann wäre ich prinzipiell dafür.<span id="more-36409"></span></p>
<p>Auf der LP &#8220;Antimateria&#8221;, die wenn man genau sein will ein zwischen Kollaboration, Compilation und Split-Release angesideltes Objekt darstellt, arbeitet auf der ersten Seite das hierzulande hoffentlich bald wesentlich bekanntere philippinische Harsh Noise-Duo Coalminer mit einer Reihe an Acts zusammen, die trivial formuliert fast wie ein Who is Who internationaler Lärmkünste anmuten. Die Resultate offenbaren einen starken verbindenden Rahmen, unterscheiden sich aber im Detail sowohl in der klanglichen Beschaffenheit (Rauheit versus relativ glatte Politur, oder besser leicht abgemilderte Rauheit) als auch in der Struktur (Fluss versus Stakkato und alle Zwischenstufen).</p>
<p>Den Auftakt bildet ein Track, den die beiden (wie vermutlich in fast allen Stücken) in Mail Art-Manier zusammen mit der ursprünglich mal als Band gegründeten und heute von Junkie im Alleingang betriebenen Shanghaier Institution Torturing Nurse und dem deutschen Noise- und Experimental-Act Grodock aufgenommen haben. Nach wenigen brummenden Sekunden bricht eine Lawine aus Schutt und Geschrei auf die Ohren nieder, und was anfangs noch eher wie im Fluss wirkt, in welchem man die Schreie von Kindern und Schmerzgeplagten hört, wird irgendwann von einem ohrenbetäubenden Donnern und Rattern und Rumpeln zerstampft. Anschließend geht es in Zusammenarbeit mit Richard Ramirez und dem Landsmann Zenabi zunächst etwas zurückgenommener zur Sache, man hört verhaltenes Brodeln und Kratzen, bei dem sich zum einen die vielzitierte Noise-Wall mit rauer Tapete abzeichnet, aber auch das, was ungeübte Ohren gerne einen &#8220;Kaputte Boxen-Effekt&#8221; nennen. Das ist aber nur die Kulisse, auf der sich viele andere zum Teil entgrenzte Dinge wie schwindelerregender Drehungen oder höllisches Gekeife aus einem riesigen Mund ereignen.</p>
<p>Die qualvollen Schreie zeigen sich am eindrücklichsten in dem Track, den Coalminer zusammen mit dem aus dem experimentellen Black Metal stammenden niederländischen Projekt Gnaw Their Tongues und dem Amerikaner Ethan Lee McCarthy alias Many Blessings aufgenommen hat. Hier mischen sich die Todesschreie in ein furioses ambientes Rauschen, das mit der Zeit immer mehr zu einem kleinteiligen, schnellen Flickerbild mutiert. Zusammen mit Toshiji Mikawa (seines Zeichens Mitgründer der Incapacitants) und dem von Bangkok aus operierenden Polwach Beokhaimook alias Unsignified Death schließt die erste Seite mit einem Track, in welchem eine anfangs fast noch angenehm klingende Wall durch hochtönendes Feedback, beängstigendes Lachen und herausgekotzte Vocals zum Einsturz gebracht wird. So wird Antimaterie zu einem Fest für die Ohren.</p>
<p>Zu einem kompletten Tapetenwechsel (ohne Raufaser, pun intended) kommt es beim Auflegen der zweiten Seite, denn die beiden jeweils rund zehnminütigen Stücke, die Maurizio Bianchi hier unter seinem Kürzel M.B. abliefert, könnten zum bisher gehörten kaum eindrucksvoller kontrastieren. Was vom Label als &#8220;sounds of iluminescent and rushing keyboard clusters&#8221; beschrieben wird, erweist sich als Labsal von flirrender ambienter Struktur, deren helle, obertonreiche Gestalt immer in Bewegung bleibt. Im Verlauf der beiden Stücke entfalten sich &#8211; beim zweiten &#8220;Yangnay&#8221; mehr noch als beim eröffnenden &#8220;Gnayang&#8221; &#8211; leisere und lautere Abschnitte, in denen kleine Unregelmäßigkeiten, die manchmal wie Tonstörungen anmuten, für eine im besten Sinne unspektakuläre Dynamik sorgen. Und durchgehend sorgt eine sonnengeblendete Flimmerästhetik für ein fast nostalgisches Deja-Vu zu klassischen Synthesizer-Kompositionen besserer Zeiten.</p>
<p>Weit davon entfernt den Veröffentlichungsturnus v.a. im Harsh Noise zu überblicken schätze ich, dass &#8220;Antimateria&#8221; zu den herausragenden Releases in diesem Bereich zählt. Das betrifft natürlich primär die Coalminer und seinen Kollegen gewidmete Seite, aber auch in dem hier adressierte Dunstkreis tut ein Blick über den Tellerrand, hinter dem Bianchi seine sanften Keyboardsounds spielt, sicher ganz gut. Tolle Platte, die hoffentlich nochmal neu aufgelegt werden wird. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Grubenwehr Freiburg</strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230710_165216_947.sdocx--></p>
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