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	<title>African Paper &#187; Hematic Sunsets</title>
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		<title>STATISCHE MUSEN: Bubendey Memorialmusik auf eine Brache</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Oct 2024 05:36:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit beendete Asmus Tietchens sein selbst so bezeichnetes „death lounge project“ Hematic Sunsets mit einem „Adieu“. Hematic Sunsets war sicher stärker von Humor geprägt als seine unter eigenem Namen veröffentlichten Alben – so erfuhr man auf dem letzten &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/10/12/statische-musen-bubendey-memorialmusik-auf-eine-brache/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/00001789226-1726921100-2127.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-42960" title="00001789226-1726921100-2127" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/00001789226-1726921100-2127.jpg" alt="" width="183" height="150" /></a>Vor einiger Zeit beendete <a href="http://africanpaper.com/tag/asmus-tietchens/">Asmus Tietchens </a>sein selbst so bezeichnetes „death lounge project“ Hematic Sunsets mit einem <a href="http://africanpaper.com/2021/01/16/hematic-sunsets-aroma-club-adieu/">„Adieu“</a>. Hematic Sunsets war sicher stärker von Humor geprägt als seine unter eigenem Namen veröffentlichten Alben – so erfuhr man auf dem letzten Tonträger etwa etwas über Hodenbaden und Mikadotanz. Das erste Album des Nachfolgeprojekts Statische Musen hieß <a href="http://africanpaper.com/2023/08/05/statische-musen-diskretion-funktionsmusik-fur-verrichtungsboxen/">„Diskretion“</a> und wurde im Untertitel als „Funktionsmusik für Verrichtungsboxen“ verortet; der nun ein Jahr später erschienene Nachfolger „Bubendey“ ist dagegen „Memorialmusik auf eine Brache“.</p>
<p><span id="more-42948"></span>Eingespielt von Tietchens und seinen drei anagrammatischen Alter Egos (Ute Massensicht, Ines Schmettsau und Senta Steumisch, die auch die Linernotes verfasste) knüpft &#8220;Bubendey&#8221; musikalisch sicher an den Vorgänger an, über den man hier lesen konnte: „Verglichen [mit Hematic Sunsets] ist die Musik von Statische Musen näher an anderen Werke Tietchens der letzten Jahre.“</p>
<p>Vielleicht sollte man bei den Linernotes beginnen, in der es um die titelgehende Brache geht. Die Industrie hinterließ an diesem Ort nach ihrem Rückzug „bizarre Ruinen“, die im Laufe der Jahre verfielen, der Boden war „kontaminiert[...]“, ließ das Schaffen von Wohnraum nicht zu. Dennoch wachsen, wie man lesen kann, inzwischen wieder „Gras und andere Pflanzen“ und „Birken bilden ein bescheidenes Gehölz“. Oder, wie es abschließend heißt: „Der Petroleumduft ist verweht.“ – Da meint man, vielleicht etwas überraschend, so etwas wie einen Moment des Optimismus herauszuhören.</p>
<p>Das erste Stück „Linie 62“, benannt nach der<a href="https://hadag.de/de/linien/62/"> Hamburger Linie</a>, die zum Bubendey-Ufer führt, ist reduziert, tastend, bis dann melodisch-flächige Sounds hinzukommen, die zwischenzeitlich fast schon dramatisch anschwellen und dann langsam abebben. „Die Brache“ ist geprägt von leicht melancholischen Klangflächen, die wie Wellen zu verebben scheinen. „Solanum dulcamara “ ist wahrlich ein (knapp 18-minütiger) „bittersüßer Nachtschatten“.  „Am Leuchtfeuer B 1582“, auf das <a href="http://www.baken-net.de/hh-bubendey-ufer.htm">Leuchtfeuer</a> am Bubendeyufer verweisend, klingt dagegen fast schon beschwingt. „Vis á vis“ ist wieder eine leicht melancholisches Stück und „Auf immer fort“ schließt das Album mit flächig-kristallinen Sounds ab.</p>
<p>Mit Statische Musen nähert sich Tietchens fast schon dem Ambient an und erschafft Musik, der man durchaus das Attribut wunderschön verleihen kann. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.aufabwegen.de/label/">Auf Abwegen </a></strong><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3713276793/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>HEMATIC SUNSETS: Aroma Club Adieu</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2021 07:37:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Asmus Tietchens]]></category>
		<category><![CDATA[Auf Abwegen]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch wenn fast jede Veröffentlichung Asmus Tietchens von einem Cioran-Zitat begleitet und geziert wird, so hat sich schon immer auch Humor im Werk des Hamburgers gezeigt, was sich u.a. teilweise in der Titelgebung seiner Tracks widerspiegelte, jedoch war dieser Humor &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/01/16/hematic-sunsets-aroma-club-adieu/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/01/a3311625500_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-23801" title="a3311625500_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/01/a3311625500_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auch wenn fast jede Veröffentlichung<a href="http://africanpaper.com/tag/asmus-tietchens/"> Asmus Tietchens</a> von einem Cioran-Zitat begleitet und geziert wird, so hat sich schon immer auch Humor im Werk des Hamburgers gezeigt, was sich u.a. teilweise in der Titelgebung seiner Tracks widerspiegelte, jedoch war dieser Humor nie so dominant wie auf seinem „death lounge project “ Hematic Sunsets (auf dem seine anagrammatischen Mitspieler Achim Stutessen, Assistent Meusch, Hans Tim Cessteu, Mischa Suttense und Tussi Schemante heißen), auf dem Tietchens seiner Liebe zum – wie es in <span id="more-23800"></span>der Pressemitteilung heißt – „Darth Vader organ sound“ frönt; Attribute wie „cheesy, spooky, deranged but still catchy“ zeigen das Spannungsfeld, in dem sich diese Musik situieren lässt. Das erste Album erschien 1998, diese finale Veröffentlichung, auf der jetzt „Adieu“ gesagt wird, besteht aus einer LP mit neuen Kompositionen und einem weiteren, einseitig bespielten Album, auf dem Weggefährten „Tschüss“ sagen, da es sich „Ausgeduftet“ hat, wie es bei Jetztmann heißt.</p>
<p>Die Hematic Sunsets-LP ist voller kurioser und zum Teil natürlich durchaus „catchy“ Tracks: Da gibt es die skurril-zerhäckselte Stimme auf „Zum Geleit“, das in TOPY-Diktion betitelte „Thee Church Ov Aroma“ mit seltsamen Stimmen und unheinlichen Flächen, das fast schon zu düster für dieses Album ist. Auf „Ungesungene Tanzrückstände“ hört man monotone hochrfrequente Loops. Es gibt das großartig betitelte „Stuhlwasser“ mit Billigorgel oder die seltsamen Kirmesstimmen bei „Der im Keller“. „Liebelei“ mit cheesy Streichern und Gesang hätte den einen oder anderen Partykeller in den 70ern beschallen können. Auf „Schrittbinder“ hört man kuriose Schellen, „Fiasko“ wäre in einem Paralleluniversum vielleicht ein Soundtrack zu einer Krimiserie gewesen, zu einer Zeit, als es nur zwei Fernsehprogramme gab. Interessanterweise hätte man ein Stück wie „Dem Morgen graut“ durchaus auch auf einer reinen Tietchens-Veröffentlichung der letzten Jahre finden können. Das lapidar betitelte „Das war&#8217;s dann“ schließt die erste LP ab.</p>
<p>Chestnut Ameis eröffnet das zweite Album mit der seltsamen Kirmesmusik von „Speckpumpe“. Otto Bekkers lässt den Hörenden bei „Peyote-Melodie“ zu Bontempiorgel schunkeln, Unknown Singing Objects, die bisher ein paar Singles veröffentlicht haben, steuern eine seltsame Ballade voll &#8220;Blut&#8221; und &#8220;Knochenmark&#8221; bei. Auf &#8220;Phantomschmerz&#8221; ist Felix Kubin mit Retroscifi Lounge zu hören. Sehr schön ist &#8220;Martellato&#8221; des 2013 verstorbenen Heinz Funk. Jetztmann „endet lo-fi mit dementen Vocals.</p>
<p>Im beiliegenden Blatt wird die Geschichte des Aroma Clubs augenzwinkernd dargelegt. Höhepunke waren etwa „Mikadotanz-Abende“, „Kriechkeller-Parties“ und „Hodenbaden unter der fachkundigen Observanz von Dr. Kurt Euler“ – ob die Liedertafel Margot Honecker dabei Lieder schmetterte, bleibt unerwähnt. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://www.aufabwegen.de/label/">Auf Abwegen</a></p>
<p>&nbsp;<br />
<iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3029977588/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless><a href="https://aufabwegen.bandcamp.com/album/aroma-club-adieu">Aroma Club Adieu by Hematic Sunsets</a></iframe></p>
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