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	<title>African Paper &#187; Hive Mind Records</title>
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		<title>YARA ASMAR: Everyone I love is sleeping and I love them so so much</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 05:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gideon Forbes]]></category>
		<category><![CDATA[Hive Mind Records]]></category>
		<category><![CDATA[John Murchison]]></category>
		<category><![CDATA[Yara Asmar]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn etwas Altes, fast Vergessenes, in einem künstlerischen Werk wieder zum Leben erwacht, kann dies mit viel sentimentalem Pathos geschehen, doch viel eindringlicher vielleicht ist ein Durchbrechen der Vergessensschleier, das vorsichtig tastend und suchend, vonstatten geht. Yara Asmars neues Album &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/11/01/yara-asmar-everyone-i-love-is-sleeping-and-i-love-them-so-so-much/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/yaraasmareveryone.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-48765" title="yaraasmareveryone" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/yaraasmareveryone-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn etwas Altes, fast Vergessenes, in einem künstlerischen Werk wieder zum Leben erwacht, kann dies mit viel sentimentalem Pathos geschehen, doch viel eindringlicher vielleicht ist ein Durchbrechen der Vergessensschleier, das vorsichtig tastend und suchend, vonstatten geht. Yara Asmars neues Album &#8220;Everyone I love is sleeping and I love them so so much&#8221; ist ein solches Werk. Es wirkt, als <span id="more-48764"></span>lausche es sich selbst beim Entstehen zu, zwischen Beirut und dem Städtchen Alfred im US-Bundesstaat New York aufgenommen, zwischen Erinnerung und Gegenwart, zwischen fragilen Klangexperimenten und unvorhersehbarem Lärm.</p>
<p>Asmar arbeitet hier mit Materialien, die ebenso zerbrechlich wie eigensinnig sind: Spieluhren, Metallstäbe, alte Symphonion-Mechaniken, die sie auseinandernimmt und wieder zusammensetzt, bis sie in Resonanzkästen münden, in denen sie – wie sie selbst in ihren Liner Notes sagt – &#8220;im Klang sitzen&#8221; kann. Die elf Stücke sind feine, oft bewusst instabil gehaltene Konstruktionen aus Metallophonen, Akkordeon, Stimmenfragmenten und Alltagsgeräuschen, die manchmal wie beiläufig mitgeschnitten wirken. Schon das eröffnende &#8220;after all this time, Beirut&#8221; mischt Verkehrslärm und rhythmisches Rumpeln mit den Stimmen sowohl von Menschen als auch von Vögeln, eine Szene zwischen Baustelle und Traum. Zentral für das Verständnis des Albums und gerade auch des Openers ist auch eine Erinnerung an Asmars Großvater: eine alte Tonbandaufnahme, auf der er erzählt, wie er versehentlich Stunden von Vogelgesang aufnahm und wie diese Vögel später ziemlich sicher im libanesischen Bürgerkrieg starben. Dieses Fragment wird zum inneren Kern des Albums: das Bewahren von Klang als Akt des Widerstands gegen das Vergessen.</p>
<p>&#8220;To die on any hill (if it&#8217;s easy enough to climb)&#8221; entfaltet sich aus schwebenden, gestrichenen Tönen, die anschwellen und sich in ein Klangbild an der Grenze zum Lärm auflösen. In &#8220;wooden giants and mechanical birds&#8221;, entstanden gemeinsam mit John Murchison und Gideon Forbes und so der einzige kollaborative Track des Albums, erweitert sich Asmars feines Klangspektrum ins Kammermusikalische. Metallophone, Klarinette und Streicher verweben sich zu einem Stück, das zugleich konzentriert und verspielt wirkt. Es tastet sich voran, lässt Töne kippen, kippt selbst ins Schiefe und behält dabei doch eine zärtliche Präzision, die das Gemeinsame der drei spürbar macht. Der Titeltrack greift die fragile Emotionalität des Albums auf: eine Spieluhr, leise Atemgeräusche, das langsame Eintrüben des Klangs, als würde sich eine unsichtbare Bedrohung nähern. Das Stück schwingt zwischen Zärtlichkeit und Beklemmung und lässt eine ambivalente Schönheit entstehen, die typisch ist für Asmars Arbeiten.</p>
<p>Neben dem Thema der Erinnerung steht die Auseinandersetzung mit Metall und seiner Ausdruckskraft im Zentrum des Albums. In ihren Notizen schreibt sie weiterhin, wie sie sich seit Jahren von der Materialität des Metalls leiten lässt, von dessen Fähigkeit, ebenso zu irritieren wie zu trösten. In &#8220;of the always puzzle of living and doing&#8221; wird diese Faszination besonders greifbar: Das Stück klingt gleichzeitig hell und bedrohlich, wie ein stiller Strom elektrischer Spannung. Überall ist Bewegung, Reibung, davon ausgehend auch Spannung, aber nie kommt es zur vielleicht erwarteten Explosion. Zwischen die metallenen Texturen mischen sich persönliche Aufnahmen – Stimmen, Atem, Gesprächsfetzen. Im abschließenden &#8220;sounds from home&#8221; tritt dieses dokumentarische Element offen hervor: Gespräche, Lachen, eine Musik im Hintergrund, die sich zu einer fast herzigen Akkordeonmelodie verdichtet. Der Moment kippt in Dynamik, in ekstatische Trommeln und Rufe, und wieder zurück in eine Art Halt, den nur der vertraute Klang selbst geben kann.</p>
<p>Asmars Arbeiten kreisen um die Frage, wie Erinnerungen im musikalischen Medium transportiert werden können, ohne dabei in Nostalgie zu kippen. &#8220;Dieses Album ist nicht nostalgisch&#8221;, schreibt sie, &#8220;es ist tief im Jetzt verwurzelt&#8221;. Das stimmt: Auch wenn ihre Stücke manchmal wie Traumbilder erscheinen, geht es hier nicht um Rückschau, sondern um Gegenwärtigkeit, um die Erfahrung, dass jedes Geräusch, jeder Ton vergehen und gleichsaqm weiter bestehen kann.</p>
<p><strong>Label: Hive Mind Records</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3234332577/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>The Vertical Luminous: Neue LP von F.Ampism</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 05:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[F.Ampism]]></category>
		<category><![CDATA[Hive Mind Records]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Schebler]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Wilson]]></category>
		<category><![CDATA[Yayoba]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 5. Dezember erscheint mit &#8220;The Vertical Luminous&#8221; das neue Album des britischen Klangkündtlers F.Ampism über Hive Mind Records. Das Werk eröffnet eine vielschichtige Klangwelt aus Synthesizer-Experimenten, verspielten Flötenmotiven, Field Recordings und collageartigen Strukturen, die zwischen Musique Concrète, Free Jazz &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/11/01/the-vertical-luminous-neue-lp-von-f-ampism/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 5. Dezember erscheint mit &#8220;The Vertical Luminous&#8221; das neue Album des britischen Klangkündtlers F.Ampism über Hive Mind Records. Das Werk eröffnet eine vielschichtige Klangwelt aus Synthesizer-Experimenten, verspielten Flötenmotiven, Field Recordings und collageartigen Strukturen, die zwischen Musique Concrète, Free Jazz und elektronischer Abstraktion changieren. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen organischen und künstlichen Klängen, alles scheint in Bewegung und zugleich voneiner subtilen Intensität getragen.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/theverticalluminous.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-48747" title="theverticalluminous" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/theverticalluminous.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-48746"></span></p>
<p>Vom Label heißt es: &#8220;A dayglo collection of synth experiments, found sounds and musique concrète sound collage, The Vertical Luminous blurs all lines between the organic and the electronic, each piece shimmers with a sense of wide-eyed curiosity and lightness, tying the album together into a bubbling, serene gift to the world. Listening to The Vertical Luminous feels a little like tuning in to the secret noises of the microscopic world, the hum and flutter of atoms, molecules, and micro-organisms as they dance just beyond the limits of our perception&#8221;. F.Ampism, hinter dem der in Brighton lebende Musiker und Künstler Paul Wilson steht, ist unter anderem Teil der Projekte Kaloja, Yayoba und Bolide, das Artwork zu &#8220;The Vertical Luminous&#8221; stammt von seinem Yayoba-Kollegen Johannes Schebler (Baldruin). Es erscheint als LP und zum Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2036552758/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Só Ouço: Kollaboratives Album von Wolfgang Pérez auf Hive Mind Records</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Aug 2025 03:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hive Mind Records]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Pérez]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Só Ouço&#8221; legt der deutsch-spanische Musiker, Komponist und Arrangeur Wolfgang Pérez ein gleichermaßen feinfühliges wie kantiges Album vor, das seine tiefe Auseinandersetzung mit der Musikszene Rio de Janeiros widerspiegelt. Die neuen Songs entstanden im engen Austausch mit einer Reihe &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/08/04/so-ouco-kollaboratives-album-von-wolfgang-perez-auf-hive-mind-records/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;Só Ouço&#8221; legt der deutsch-spanische Musiker, Komponist und Arrangeur Wolfgang Pérez ein gleichermaßen feinfühliges wie kantiges Album vor, das seine tiefe Auseinandersetzung mit der Musikszene Rio de Janeiros widerspiegelt. Die neuen Songs entstanden im engen Austausch mit einer Reihe junger Musikerinnen und Musiker, die er während eines längeren Studienaufenthalts in Brasilien kennenlernte. Gemeinsam mit zahlreichen Acts vor Ort hat Pérez ein Album realisiert, dessen Arrangements zwischen geschliffener Leichtigkeit und roher Direktheit oszillieren.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/soouco.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-47294" title="soouco" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/soouco.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-47293"></span></p>
<p>Die neun Stücke setzen auf klassische Songstrukturen, lassen aber immer wieder überraschende Brüche, raffinierte Überlagerungen und subtile Verschiebungen zu. Die Mischung aus akustischen Instrumenten, Elektronik, präparierter Gitarre und samplingbasierter Produktion erzeugt eine musikalische Sprache, die sich an die Tradition der Música Popular Brasileira ebenso anlehnt wie an experimentelle Formen eines zeitgenössischen Pop. &#8220;Só Ouço&#8221; ist das Ergebnis eines intensiven kollektiven Prozesses – aufgenommen im Wolf Estúdio unter der Leitung von Angelo Wolf, dessen Einfluss auf die Gesamtatmosphäre des Albums deutlich spürbar bleibt. Beteiligt an den Aufnahmen sind Carol Maia (Gesang, Gitarre), Luis Magalhães (Bass), Pedro Fonte (Schlagzeug, Percussion), Paulo Emmery (E-Gitarre, Sampling), Thiago Nassif (E-Gitarre), Vanessa Rodrigues (Hammond-Orgel), Leo Garritano (Klavier), Cláudio Brito (Percussion), Rodrigo Villa (Kontrabass), Aquiles Moraes (Trompete), Eduardo Santana (Trompete), Everson Moraes (Posaune), Edu Neves (Flöte, Saxofon), Jorge Continentino (Klarinette, Saxofon), Oswaldo Lessa (Flöte, Saxofon) sowie BELLACOMSOM (Elektronik, Stimme). Das Album erscheint bei Hive Mind Records als LP und digital.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1942559037/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Sun Eaters: Gemeinsame LP von Rob Mazurek und Alberto Novello</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Feb 2025 04:41:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alberto Novello]]></category>
		<category><![CDATA[Hive Mind Records]]></category>
		<category><![CDATA[Rob Mazurek]]></category>

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		<description><![CDATA[Ankündigung: Am 28. März erscheint bei Hive Mind Records das Album &#8220;Sun Eaters&#8221; von Rob Mazurek und Alberto Novello als LP und digital. Die Aufnahmen entstanden spontan an nur einem Nachmittag im experimentellen Kunstzentrum Dobialab in Norditalien. Novello, bekannt für &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/02/14/sun-eaters-gemeinsame-lp-von-rob-mazurek-und-alberto-novello/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ankündigung: Am 28. März erscheint bei Hive Mind Records das Album &#8220;Sun Eaters&#8221; von Rob Mazurek und Alberto Novello als LP und digital. Die Aufnahmen entstanden spontan an nur einem Nachmittag im experimentellen Kunstzentrum Dobialab in Norditalien. Novello, bekannt für seine Arbeit mit modularen Synthesizern, entwirft eine vielschichtige Grundlage aus rhythmischen und klanglichen Strukturen, über die Mazurek mit Trompete, Sampler und Glocken atmosphärische Akzente setzt.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/suneaters.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-44969" title="suneaters" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/suneaters.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-44968"></span></p>
<p>Das Ergebnis ist eine frei improvisierte Klangstudie, in der schillernde Trompetenklänge zwischen ritueller Folkigkeit und jazziger Gelassenheit schwanken. Gleichzeitig irritieren und überlagern sich rhythmische Muster, die sich nie ganz greifen lassen. Der bereits vorab veröffentlichte Opener &#8220;Cosmic Debris&#8221; gibt einen ersten Einblick in die ganz eigene musikalische Dynamik. Die Zusammenarbeit der beiden Künstler folgt, wie es im Begleittext heißt, keinem festen Schema, sondern entwickelt sich aus einem intuitiven Zusammenspiel, das zwischen subtilen Harmonien und eruptiven Ausbrüchen oszilliert. Das Cover-Artwork, das einige unserer Leser vielleicht an die Werke David Tibets erinnern mag, stammt von Giulia Spanghero.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2788497822/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>V.A.: In the Heart of Sumedang &#8211; Field Recordings from West Java</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jan 2025 07:08:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Akbar Nendi]]></category>
		<category><![CDATA[Hive Mind Records]]></category>
		<category><![CDATA[Master Yayat]]></category>
		<category><![CDATA[Panca Buana Reak Group]]></category>
		<category><![CDATA[Tedi Kurniadi]]></category>
		<category><![CDATA[Xenia At]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Compilation &#8220;In the Heart of Sumedang: Field Recordings from West Java&#8221; haben Hive Mind Records eine faszinierende Sammlung musikalischer Momentaufnahmen aus der Provinz Sumedang im indonesischen Westjava veröffentlicht. Die von Xenia At im Januar 2024 aufgenommenen Stücke dokumentieren &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/01/18/v-a-in-the-heart-of-sumedang-field-recordings-from-west-java/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/hivemindwestjava.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-44437" title="hivemindwestjava" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/hivemindwestjava-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit der Compilation &#8220;In the Heart of Sumedang: Field Recordings from West Java&#8221; haben Hive Mind Records eine faszinierende Sammlung musikalischer Momentaufnahmen aus der Provinz Sumedang im indonesischen Westjava veröffentlicht. Die von Xenia At im Januar 2024 aufgenommenen Stücke dokumentieren die reichen Traditionen zweier geradezu kontrastierender musikalischer Formen der <span id="more-44436"></span>Sundanesen, der größten Ethnie dieser Region: der eher meditativ-kontemplaten ausgerichteten Tarawangsa-Musik und der wilden, ekstatischen Reak-Musik. Was man dabei zu hören bekommt ist nicht das, was man meistens erwartet, wenn von Field Recordings die Rede ist, gleichweohl der Begriff hier korrekt gewählt wurde.</p>
<p>Das Album beginnt mit der monumentalen &#8220;Overture&#8221;, eingespielt von der Panca Buana Reak Group, deren Musik, wie der Name bereits andeutet, in die zweite Kategorie fällt. Die über fünfzehnminütige Darbietung führt mitten hinein in ein mitreißendes Klanggeschehen: treibende Handtrommeln, scheppernde Perkussion und durchdringende Rufe erzeugen eine energetische, auf den ersten Eindruck fast chaotisch wirkende Atmosphäre. Zwischendurch tauchen unerwartete Ruhepausen und im Tempo wechselnde Passagen auf, die dem Stück eine weitere Dimension von Dynamik verleihen. Das metallophone Timbre einiger der Sounds und der repetitive Charakter erinnern an rituelle Musikformen, während die ausgelassene Stimmung und die zumindest nach westlichen Vorstellungen kathartische Energie die Ursprünglichkeit und Intensität dieser Musik deutlich machen.</p>
<p>Im Kontrast dazu stehen die Beiträge von Master Yayat und Tedi Kurniadi, deren Stück &#8220;Reundeu&#8221; von zarten Klängen der Tarawangsa (eine zweisaitige Geige und Namensgeberin der vorliegenden Musikart) und der Kacapi (eine siebensaitige Zither) geprägt ist. Die friedvoll entrückte Atmosphäre, die durch die gezupften und gestrichenen Saiten entsteht, wirkt fast pastoral und gleichsam hypnotisch. Für westliche Ohren könnten die melodischen Muster an höfische Tänze erinnern, doch die Tiefe der Klänge entfaltet sich unabhängig von solchen Assoziationen. Ein weiterer Höhepunkt dieser Art ist &#8220;Degung&#8221;, ein kürzeres Stück, das durch seine gelöste Stimmung und die hörbaren Interaktionen zwischen den Musikern besticht. Das Lachen und die Gespräche zwischen den virtuosen Darbietungen der Streicher verleihen der Aufnahme eine charmante Lebendigkeit.</p>
<p>Im längeren Medley &#8220;Pamapag / Gelar Mataram / Panimang / Limbangan&#8221; von Akbar Nendi und Tedi Kurniadi entfaltet sich eine eindringliche Klanglandschaft. Obwohl das Stück als Medley bezeichnet wird, wirken die nahtlosen Übergänge fast wie eine einzige zusammenhängende Komposition. Die gezupften und gestrichenen Saiteninstrumente dominieren, während subtile Veränderungen im Tempo und der Melodieführung einmal mehr eine hypnotische Wirkung erzeugen. Der Abschluss bildet das zweite lange Stück der Panca Buana Reak Group, &#8220;Reak Lugay Pusaka Pajajaran&#8221;. Hier steigern wuchtige Trommeln, die schalmeiartigen Klänge der Tarompet und ekstatische Shouts die Intensität der Darbietung. Die wimmelnde, fast anarchische Atmosphäre wird durch Gelächter und Publikumsgeräusche ergänzt, was den spontan wirkenden Live-Charakter unterstreicht. Die schnellen Rhythmen und die ausgelassene Stimmung hinterlassen den Eindruck eines rituellen Höhepunkts, der sowohl Körper als auch Geist beansprucht.</p>
<p>Mit der Compilation gelingt es Hive Mind Records, die beeindruckende Vielfalt und emotionale Tiefe der westjavanischen Musiktraditionen zu präsentieren. &#8220;In the Heart of Sumedang&#8221; ist nicht nur eine Sammlung faszinierender Klänge, sondern auch ein wertvolles Dokument kultureller Ausdrucksformen, die tief in der Geschichte und Spiritualität der Region verwurzelt sind. (A.Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: Hive Mind Records</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3330427737/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Eyetrees: Neues Tape von Boycalledcrow</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Aug 2024 02:44:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Boycalledcrow]]></category>
		<category><![CDATA[Hive Mind Records]]></category>

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		<description><![CDATA[Der ursprünglich aus der Folkmusik kommende englische Musiker und Komponist Carl M. Knott (Wonderful Beasts, Spacelab) bringt im Oktober &#8211; und somit gerade mal ein halbes Jahr nach dem Vorgänger &#8220;Kullu&#8221; &#8211; ein neues Album seines Projektes Boycalledcrow heraus. &#8220;Eyetree&#8221;, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/08/26/eyetrees-neues-tape-von-boycalledcrow/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der ursprünglich aus der Folkmusik kommende englische Musiker und Komponist Carl M. Knott (Wonderful Beasts, Spacelab) bringt im Oktober &#8211; und somit gerade mal ein halbes Jahr nach dem <a href="https://boycalledcrow.bandcamp.com/album/kullu">Vorgänger &#8220;Kullu&#8221;</a> &#8211; ein neues Album seines Projektes Boycalledcrow heraus. &#8220;Eyetree&#8221;, dessen Stücke einen ganz eigenen Bereich im Grenzgebiet zwischen Soundscapes und Songformat, griffiger Sounds und Synästhesien, krautiger und postrockiger Elektronik und dem Einsatz zahlreicher akustischer Instrumente beanspruchen kann, ist ein stark persönlich eingefärbtes Album, das dem Musiker zufolge die Erinnerung an <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/eyetrees.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42280" title="eyetrees" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/eyetrees.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-42278"></span></p>
<p>Unternehmungen mit seinen Kindern feiert: &#8220;We enjoy spending time in the woods with our young children, creating stories about the &#8220;eye tree”. This tree, with thousands of eyes, watches over us and cares for us like family. We make fox medicine and cherish these blissful moments. The music reflects these times, seen through the colors of an old, fuzzy reel—orange, red, and yellow with blurred edges, like an old photo scorched by the sun. I feel a deep spiritual connection to the countryside; the hands of Arcadia cradle me when I feel sad. Some of the album was created during times of sadness when I felt death was close and the lines between worlds were blurred. This feeling—that anything can happen and that life is delicate and can be taken away in a flash—permeates the music. The song titles are stories and memories of my family, filled with hazy pinks, yellows, reds, and oranges. Wonky acoustic guitar, broken electronics, and a warm, otherworldly space&#8221;. Als einzigen Gastbeitrag ist die Mitwirkung von Mat Smith zu verzeichnen, der Field Recordings zu einigen Stücken beisteuert. &#8220;Eyetree&#8221; erscheint am 11. Oktober als Tape und digital bei Hive Mind Records.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=159938942/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Ocher Red: Debüt von Herandu auf Doppel-LP</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2024 05:47:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Evgeny Gavrilov]]></category>
		<category><![CDATA[Herandu]]></category>
		<category><![CDATA[Hive Mind Records]]></category>
		<category><![CDATA[Mikhail Gavrilov]]></category>
		<category><![CDATA[Vladimir Luchansky]]></category>

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		<description><![CDATA[Hive Mind bringen Ende des Monats das Albumdebüt des aus Novosibirsk stammenden Brüderduos Evgeny und Mikhail Gavrilov alias Herandu heraus &#8211; letzterer veröffentlichte beim selbsen Label vor zwei Jahren bereits ein Tape seines Soloprojektes Misha Sultan. Die Ideen zu &#8220;Ocher &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/04/12/ocher-red-debut-von-herandu-auf-doppel-lp/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hive Mind bringen Ende des Monats das Albumdebüt des aus Novosibirsk stammenden Brüderduos Evgeny und Mikhail Gavrilov alias Herandu heraus &#8211; letzterer veröffentlichte beim selbsen Label vor zwei Jahren bereits ein Tape seines Soloprojektes Misha Sultan. Die Ideen zu &#8220;Ocher Red&#8221; nahmen ebenfalls 2022 Gestalt an, als die beiden nach längeren Aufenthalten in anderen Teilen des Landes und nach diversen Arbeiten mit anderen Projekten zusammentrafen und im Studio mit Keyboards, Gitarren, Bass und anderen Instrumenten &#8211; als Gastmusiker steuert Vladimir Luchansky noch Saxofon bei &#8211; improvisierten und schnell bemerkten, dass <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/ocherred.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40416" title="ocherred" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/ocherred.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-40414"></span></p>
<p>die Resultate der Sessions zu keinem der bisherigen Projekte passten. Die von gebrochenen Takten bewegte, verspielte Musik ist in der Tat schwer zu kategoriesieren, weshalb auch das Label zu kreativen Umschreibungen greift und auf den retrospektiven, diverse Stilelemente zitierenden Charakter von einer urban music schreibt, &#8220;that&#8217;s as influenced by the gritty cityscapes of &#8217;70s TV cop thrillers as it is by 21st Century urbanism&#8221; und feststellt: &#8220;its a little bit like Metalheadz meets Weather Report out on the Siberian steppes&#8221;. Das Album erscheint als Doppel-LP und digital, als Artwork fungieren Gemäldemotive des italienischen Künstlers Mauro Reggio.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3415453594/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Nino Gvilia: Zwei EPs auf einer Platte bei Hive Mind</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Dec 2023 07:09:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hive Mind Records]]></category>
		<category><![CDATA[Nono Gvila]]></category>

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		<description><![CDATA[Hive Mind Records kündigen fürs kommende Frühjahr eine LP der obskuren georgischen Sängerin und Songwriterin Nino Gvilia an, auf der die beiden Minialben &#8220;Nicole&#8221; und &#8220;Overwhelmed by the Unexpected&#8221; kompiliert sind. Mit Zevi Bordovach (Synthies, Keyboard), Pietro Caramelli (E-Gitarre, Vocals), &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/12/02/nino-gvilia-zwei-eps-auf-einer-platte-bei-hive-mind/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hive Mind Records kündigen fürs kommende Frühjahr eine LP der obskuren georgischen Sängerin und Songwriterin Nino Gvilia an, auf der die beiden Minialben &#8220;Nicole&#8221; und &#8220;Overwhelmed by the Unexpected&#8221; kompiliert sind. Mit Zevi Bordovach (Synthies, Keyboard), Pietro Caramelli (E-Gitarre, Vocals), Giulia Pecora (Violine) und Clarissa Marino (Cello) sind einige Gäste beteiligt, Gvilia selbst steuert Gesang, Spielzeuggitarre, Hamonium, Samples und Field Recordings bei. Das Resultat, das seine Form (auch) der Turiner Produzentenschmiede Paul Beachamps verdankt, ist eine wagemutige Mixtur aus radiotauglichen Folkstücken und minimalistisch ausgerichtetem Experiment. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/ninogvilia24.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38688" title="ninogvilia24" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/ninogvilia24.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-38685"></span><br />
Ob Nino Gvilia nun existiert oder nicht &#8211; das Label behauptet nein &#8211; ist eine Frage, der wir uns enthalten. Die digitale Version ist in der ersten Januarhälfte erhältlich. &#8220;We invite you to enter the strange and enchanting world of Nino Gvilia, where nothing is quite what it seems. These two ep&#8217;s (presented on one disc in March 2024) draw you deep into her dreamlike sound-world of hushed late night atmospherics and surreal songwriting. Born in Poti, near Lake Paliastomi in Georgia, Nino Gvilia is a singer-songwriter whose lyrics offer up meditations on what it is to be human in the 21st Century, and aim to carry us beyond into ecology and the politics of the non-human world. [...] Now I should tell you that Nino Gvilia does not exist.&#8221; (Hive Mind Records)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=605110428/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>YARA ASMAR: Synth Waltzes and Accordion Laments</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/10/07/yara-asmar-synth-waltzes-and-accordion-laments/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Oct 2023 06:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Hive Mind Records]]></category>
		<category><![CDATA[Yara Asmar]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal sind es Zufälle, die zur Beschäftigung mit einem interessanten Thema und letztlich zur Geburt einer Idee führen. Als die in Beirut lebende Künstlerin und Multiinstrumentalistin Yara Asmar vor einigen Monaten zu einer Residenz in den Schwarzwald aufbrach, hatte sie &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/10/07/yara-asmar-synth-waltzes-and-accordion-laments/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/coveremail.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-37704" title="coveremail" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/coveremail-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Manchmal sind es Zufälle, die zur Beschäftigung mit einem interessanten Thema und letztlich zur Geburt einer Idee führen. Als die in Beirut lebende Künstlerin und Multiinstrumentalistin Yara Asmar vor einigen Monaten zu einer Residenz in den Schwarzwald aufbrach, hatte sie ein Akkordeon, geerbt von ihrer Großmutter, im Gepäck. Wenig wusste sie über die Firma Hohner, die ihre Instrumente genau in <span id="more-37701"></span>dieser Region von Einheimischen montieren ließ. Von Kollegen auf diesen Sachverhalt aufmerksam gemacht, begab sie sich bald auf Recherche und landete irgendwann in genau dem Haus, in dem ihr Instrument vor Jahrzehnten gefertigt wurde und hörte überrascht, dass selbst die Versanddaten in den Libanon Mitte der 50er Jahre noch dokumentiert waren. Wie von magischer Hand geführt, kehrte das Instrument also an seinen Geburtsort zurück. Heute sind Yara und ihr Akkordeon wieder im Zentrum der libanesischen Hauptstadt, wo schon ihre Großeltern zuhause waren.</p>
<p>Dieses Ereignis und die vielfältigen Erfahrungen in Deutschland, zu denen auch Auftritte der Künstlerin <a title="Yara Asmar beim diesjährigen Vogelklang-Soundcamp" href="http://africanpaper.com/2023/04/30/yara-asmar-beim-diesjahrigen-vogelklang-soundcamp/">im Schwarzwald</a> und <a title="111: Louis Carnell, Marta de Pascalis und Yara Asmar im Roten Salon der Berliner Volksbühne" href="http://africanpaper.com/2023/03/16/111-louis-carnell-marta-de-pascalis-und-yara-asmar-im-roten-salon-der-berliner-volksbuhne/">in der Berliner Volksbühne</a> zählten, inspirierten sie zu vielfältigen Reflexionen nicht nur über sich, ihre Familie und persönliche Andenken, sondern auch über den Charakter von Orten und die Bezüge, die wir unweigerlich zu ihnen entwickeln, ganz gleich, ob wir zu den bleibenden, den verlassenden oder den zurückkehrenden gehören. All diese Dinge wurden automatisch zu in unterschiedlichen Graden deutlichen Themen und Motiven ihres neuen Longplayers &#8220;Synth Waltzes &amp; Accordion Laments&#8221; der gerade auf Tape bei Hive Mind erschienen ist und an <a title="Home Recordings: Tape-Debüt von Yara Asmar" href="http://africanpaper.com/2022/10/28/home-recordings-tape-debut-von-yara-asmar/">ihr Debüt &#8220;Home Recordings 2018-2021&#8243; (Hive Mind 2022)</a> und ihre <a title="ELYSE TABET / PASCAL SEMERDJIAN / YARA ASMAR: Low Toms Bright Bells and Darkest Spells" href="http://africanpaper.com/2023/01/07/elyse-tabet-pascal-semerdjian-yara-asmar-low-toms-bright-bells-and-darkest-spells/">Kollaboration &#8220;Low Toms Bright Bells and Darkest Spells&#8221; mit Elyse Tabet und Pascal Semerdjian (Ruptured 2022)</a> anknüpft.</p>
<p>Dichter und weniger heterogen wirkend als ihr Debüt hat das neue Album trotz motivischer und stimmungsmäßiger Vielfalt eine Reihe deutlicher roter Fäden, und einer davon findet sich in einer fast trostreich umarmenden Ernsthaftigkeit, die sich an vielen Stellen mit einer deutlichen Beweglichkeit, die verspielt sein kann, aber auch scheu und unruhig, zu arrangieren weiß &#8211; als wären zwei Personen, eine involvierte und eine verständnisvoll Acht gebende, miteinander im Dialog. Das hohe Dröhnen, dass im eröffnenden &#8220;To die in the country&#8221; das Album einleitet, wirkt fast ein bisschen schrill, aber eine geerdete und leicht wehmütige Melodie vermag dies einzuebnen und auch dem nicht ganz klaren Tempo der Synthies die Unsicherheit zu nehmen. Erstmals deutlich zu hören ist das warme, strömende Akkordeon im folgenden Track &#8220;Objects lost in drawers (found again at the most inconvenient times)&#8221;, wo es schöne langsame Tonfolgen produziert, die auf eine allzu exaltierte Melodie verzichten können, die dem hypnotischen Effekt, den sie entfalten, vielleicht auch abträglich gewesen wäre. Der ganze Song hat etwas von einer unerhörten Begebenheit, wie sie im Titel angedeutet wird, denn die melancholisch eingefärbte Freude scheint sich in alle mögliche Richtungen zu bewegen: Die Melodien schwingen sich empor, finden ihre Einbettung in einer fast orchestral anmutenden Fülle und kulminieren in einem kleinen infernalischen Höhepunkt. In all dem Strudel und Schwindel, der manchmal an eine surreal verzerrte Jahrmarktsorgel erinnert, offenbart sich ein großer Blick auf kleine Dinge, und wieder hat es etwas von einer zärtlichen, wenn auch etwas stürmischen Umarmung.</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/sDZfoTUNVj0?si=GvTRCIRG3Z1OC7IC" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Jedes der folgenden Stücke hat seinen ganz eigenen Charakter und wirkt wie ein geräumiger Abschnitt in einem groß angelegten, spärlich beleuchteten Environment. Das liebliche Bimmeln der Metallophone in &#8220;From gardens in the city we keep alive&#8221;, das dem Garten des Großvaters gewidmet ist, setzt dieses Umarmende auf fast quirlige verspielte Art um, und hüllt damit dunkleres kantiges Dröhnen und gelegentliche Lärmpassagen ein. Ein von Aufbruchstimmung durchtränktes Pfeifen, das mit etwas Fantasie aus einem Morricone-Soundtrack gefallen sein könnte, findet sich wieder im folgenden &#8220;Everything is wrapped in cling film&#8221;, dessen aquatische Sounds tatsächlich ein bisschen wie in Bernstein eingelegt (oder wie unter dem titelgebenden Film versteckt) klingen. Hier dominiert eine etwas verträumtere Amosphäre, die sich in sonnengeblendeter Form auch in späteren Stücken wie dem etwas längeren &#8220;Three clementines on the counter of a blue-tiled sun-soaked kitchen&#8221; findet. In diesem etwas längeren, schimmernden Stück scheint eine ganze Welt aus Erinnerungen zu entstehen, ausgelöst durch die titelgebenden Früchte, wie es sonst Düfte vermögen.</p>
<p>Nur bei &#8220;Are these your hands? Would you like them back?&#8221; kommt die menschliche Stimme (zusammen mit der von Vögeln) deutlich zum Einsatz &#8211; Gastmusiker Majid Chidiak erzählt vor der Kulisse eines dröhnenden Auf und Ab und geheimnisvollen Flügelschlägen eine märchenhafte Begebenheit, in der Hunde im Blauen Mond die Sonne anbellen und auf Silber kauen, doch was anfangs noch wie ein eher surreal-kindliches Szenario anmutet, mündet in etwas, das einem resignierten Abgesang auf kulturelle Identitätsvorstellungen sehr nah kommt. Dass die Rezitation beinahe verschluckt wird von den Wellen der Musik, scheint Teil des Ausdrucks zu sein, doch auch hier fehlt die allgegenwärtige Wärme nicht. Selbst im dramatischsten der Stücke, &#8220;Jumana&#8221; findet sie sich in Form warmer Akkordeonklänge zwischen den Ritzen perkussiven Hantierens und Kettenrasselns, bevor in &#8220;Come back later&#8221; die hohen Töne für einen offenen, aber nicht hoffnungslosen Schlussmoment sorgen.</p>
<p>&#8220;Synth Walzes and Accordion Laments&#8221; ist ein reichhaltiges Album, das sich kaum auf eine handvoll Motive und schon gar nicht auf ein einziges herunterbrechen lässt. Was in allem aber mitschwingt, scheint mir das Thema des Andenkens, das für viele Stücke so etwas wie ein Ausgangspunkt darstellt. Dass ein Andenken nicht nur ein Objekt, ein Geschenk, eine Nachricht, ein Bild sein muss, sondern auch etwas selbstgeschaffenes, mit dem man einer Person oder auch einer Zeit ein Andenken schafft, wurde auf unseren Seiten bereits im Zusammenhang mit <a title="HACKEDEPICCIOTTO: Keepsakes" href="http://africanpaper.com/2023/09/09/hackedepicciotto-keepsakes/">Hackedepicciottos &#8220;Keepsakes&#8221;</a> festgestellt. in mancher Hinsicht kann man das auch von diesem fantastischen Album sagen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.hivemindrecords.co.uk/">Hive Mind</a></strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_231001_191103_587.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3934310577/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Congo Guitar: Solo-Debüt von Vumbi Dekula</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/09/01/congo-guitar-solo-debut-von-vumbi-dekula/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Sep 2023 05:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hive Mind Records]]></category>
		<category><![CDATA[Kahanga Dekula]]></category>
		<category><![CDATA[Makonde Band]]></category>
		<category><![CDATA[Orchestra Maquis]]></category>
		<category><![CDATA[Sing a Song Fighter]]></category>
		<category><![CDATA[The Dekula Band]]></category>
		<category><![CDATA[Vumbi Dekula]]></category>

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		<description><![CDATA[Hive Mind und Sing A Song Fighter bringen Mitte September &#8211; erstmals in Kollaboration &#8211; das erste im Alleingang produzierte Album des in Schweden lebenden kongolesischen Gitarristen Kahanga &#8220;Vumbi&#8221; Dekula heraus, der sich nicht nur in seiner Heimat seit über &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/09/01/congo-guitar-solo-debut-von-vumbi-dekula/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hive Mind und Sing A Song Fighter bringen Mitte September &#8211; erstmals in Kollaboration &#8211; das erste im Alleingang produzierte Album des in Schweden lebenden kongolesischen Gitarristen Kahanga &#8220;Vumbi&#8221; Dekula heraus, der sich nicht nur in seiner Heimat seit über vierzig Jahren einen Namen in zahlreichen Bands und Orchestern gemacht hat. In der Musik sind die Wurzeln des Künstlers in Stilreichtungen wie Soukous oder der kongolesischen Ausprägung des Rumba deutlich herauszuhören. Nochheute betont er: &#8220;Listening and playing Soukous music makes you feel happy to be alive and you just have to dance to it no matter what&#8221;. Das Album entstand in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Produzenten Karl Jonas Winqvist, der vor einigen Jahren bereits mit Dekula an einem Album zusammenarbeitete und hier neben Field Recordings und Backing Vocals diverse Instrumente beisteuert. ebenfalls einen Gastauftritt hat die Pianistin und Sängerin Emma Nordenstam. Das Album ist auch digital erhältlich. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/congoguitar.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-36401" title="Created with GIMP" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/congoguitar.jpg" alt="" width="1000" height="1000" /></a></p>
<p><span id="more-36400"></span>&#8220;Vumbi and the guitar go back a long time. Born with polio in the Kivu province of North Eastern Congo, Vumbi grew up in a Swedish missionary home and picked up the guitar at an early age. Listening intently to the radio, he learned the style and rhythms of Rumba and Soukous from the giants of the Congolese guitar sound, Dr Nico and Franco. [...] In the early 80’s Vumbi emigrated to Tanzania where he successfully auditioned to play lead guitar for the legendary group Orchestra Maquis. He toured extensively with the band, and from them he earned the nickname Vumbi, his solos being one of the main attractions of Orchestra Maquis&#8217; live shows. He moved to Sweden in the early &#8217;90s and played in numerous bands including the Makonde Band with Ugandan artist Sammy Kasule and Ahmadu Jarr&#8217;s Highlife Orchestra. In 2008 Vumbi put together his own group, The Dekula Band, playing his beloved rumba and Soukous every saturday night to an eager crowd of dancers in a worn and faded restaurant in Stockholm called Lilla Wien. Vumbi has since taken the group&#8217;s infectious and hypnotoic sound to Stockholm Jazz Festival, Face Z in Geneva and festivals and shows around Europe&#8221;. (Hive Mind/Sing a Song Fighter)</p>
<p><strong>@ Hive Mind</strong></p>
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