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	<title>African Paper &#187; Jeff Düngfelder</title>
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		<title>ÜMLAUT: Because You Are Alive, Everything Is Possible</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 02:08:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ümlaut bleibt auch mit &#8220;Because you are alive, everything is possible&#8221; seinem offenen, prozesshaften Verständnis von Klang treu und erschafft hier vielleicht sein bislang zugänglichstes und zugleich eindringlichstes Werk. Die beiden ausgedehnten Kompositionen entwickeln sich aus Feldaufnahmen, Rauschen, sanft pulsierenden &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/08/15/umlaut-because-you-are-alive-everything-is-possible/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/07/ümlautbecause.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-51860" title="ümlautbecause" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/07/ümlautbecause-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ümlaut bleibt auch mit &#8220;Because you are alive, everything is possible&#8221; seinem offenen, prozesshaften Verständnis von Klang treu und erschafft hier vielleicht sein bislang zugänglichstes und zugleich eindringlichstes Werk. Die beiden ausgedehnten Kompositionen entwickeln sich aus Feldaufnahmen, Rauschen, sanft pulsierenden Synthesizerflächen und perkussiven Details zu organisch wirkenden <span id="more-51859"></span>Klangräumen, in denen sich Naturgeräusche und elektronische Texturen kaum noch voneinander trennen lassen.</p>
<p>Der erste Track &#8220;Because you are alive&#8221; führt durch ein lebendiges Geflecht aus Froschquaken, Vogelstimmen, hölzernen und metallischen Klängen, unterschwelligen Drones und immer neuen Richtungswechseln, ohne seinen ruhigen Fluss je ganz aufzugeben. Dabei entsteht der Eindruck einer dokumentarischen Klangreise durch eine geheimnisvolle Landschaft, deren Details sich mit jedem Hören neu erschließen. &#8220;Everything is possible&#8221; knüpft daran fast nahtlos an, setzt anfangs stärker auf subtile rhythmische Impulse und entfaltet im weiteren Verlauf zunehmend weit gespannte melodische und ambiente Passagen, die bisweilen fast filmische Dimensionen annehmen. Gerade die behutsamen Steigerungen verleihen dem Stück eine überraschende emotionale Wucht &#8211; Pianoartiges, Orchsstrales, aber auch rauschende Sounds an der Grenze zum Lärm kommen zum Zug.</p>
<p>Das Album lebt von seiner Geduld, seiner klanglichen Feinzeichnung und der Fähigkeit, selbst kleinste Veränderungen bedeutsam wirken zu lassen. Die dem Album vorangestellte Aussage Thích Nhất Hạnhs über die kostbare Möglichkeit des Lebendigseins findet dabei eine überzeugende musikalische Entsprechung: Nicht große Gesten, sondern Aufmerksamkeit, Wandel und Offenheit stehen im Mittelpunkt. So entsteht eine zugleich kontemplative und erstaunlich lebensbejahende Arbeit, die den Hörer nicht vereinnahmt, sondern ihm Raum gibt.</p>
<p>&#8220;Because you are alive, everything is possible&#8221; gehört zu den bislang stärksten Veröffentlichungen Ümlauts und zeigt eindrucksvoll, wie viel Ausdruckskraft in behutsam entwickelten Klangprozessen liegen kann.</p>
<p><strong>Label: Audiobulb</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3246333377/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Metamorphoses: Neue Zusammenarbeit von OdNu und Ümlaut</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 04:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rund zweieinhalb Jahre nach ihrem gemeinsamen Album &#8220;Abandoned Spaces&#8221; setzen OdNu und Ümlaut ihre Zusammenarbeit fort: Am morgigen 6. Juni erscheint mit &#8220;Metamorphoses&#8221; eine neue digitale Veröffentlichung auf Audiobulb. Während die früheren Arbeiten des Duos noch aus einzelnen Stücken bestanden, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/06/05/metamorphoses-neue-zusammenarbeit-von-odnu-und-umlaut/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rund zweieinhalb Jahre nach ihrem gemeinsamen Album &#8220;Abandoned Spaces&#8221; setzen OdNu und Ümlaut ihre Zusammenarbeit fort: Am morgigen 6. Juni erscheint mit &#8220;Metamorphoses&#8221; eine neue digitale Veröffentlichung auf Audiobulb. Während die früheren Arbeiten des Duos noch aus einzelnen Stücken bestanden, entfaltet sich Metamorphoses als durchgehende, einstündige Komposition. Ausgangspunkt waren von Jeff Düngfelder gestaltete Soundscapes aus Tape-Loops und Elektronik, die Michel Mazza mit E-Gitarre, Klarinette und zusätzlichen elektronischen Bearbeitungen weiterentwickelte. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/06/metamorphoses.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-51375" title="metamorphoses" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/06/metamorphoses.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-51374"></span></p>
<p>Das Ergebnis ist, wie es sinngemäß im Begleittext heißt, ein fließender, organisch wirkender Strom aus Ambient, Drone und elektroakustischen Texturen, in dem sich die Beiträge beider Musiker kaum noch voneinander trennen lassen. Im Wortlaut heißt es zu den Hintergründen des Albums: &#8220;Die Entstehung des Werks spiegelt dessen Wesen wider. Jeff Düngfelder begann damit, eine fundamentale Umgebung zu formen: eine weitläufige Klanglandschaft aus Bandschleifen, Elektronik und sich wandelnden Schichten bearbeiteter Klänge. Dieser anfängliche Gestus war weniger eine Komposition als vielmehr ein Terrain – eine Atmosphäre, die in Bewegung verharrte, reich an Raum und Möglichkeiten. In dieses lebendige Feld trat Michel Mazza ein und reagierte intuitiv – mit E-Gitarre, Elektronik und einem tief verfeinerten Formgefühl. Seine Improvisationen lagern sich nicht bloß auf dem Fundament ab, sondern durchdringen es – indem sie dessen Konturen biegen, brechen und neu gestalten –, bis die Unterscheidung zwischen Ursprung und Reaktion gänzlich verschwindet. Was dabei entsteht, ist eine wahre Synthese: kein Dialog, sondern eine Transformation. Die Identitäten beider Künstler lösen sich in einem gemeinsamen Strom auf, in dem der Klang fortwährend neu geformt, wieder aufgenommen und neu geboren wird. Klangtexturen blühen auf und verebben wie ein Atemzug; Töne flackern am Rande der Wahrnehmung; melodische Fragmente tauchen kurz auf, nur um sogleich wieder unter die Oberfläche zu gleiten. Der Musik wohnt eine stille, beinahe schwerkraftartige Anziehungskraft inne – sie zieht den Hörer nach innen und fördert einen Zustand der Aufmerksamkeit, der zugleich meditativ und fließend ist. Ähnlich wie das Artwork des Albums – auf dem sich transluzente Formen überlappen, verschmelzen und in sanften Abstufungen von Licht und Schatten weiterentwickeln – existiert *Metamorphoses* in einem Zustand des ständigen Wandels. Nichts ist fixiert. Grenzen verschwimmen. Formen werden zu Gesten; Gesten werden zu Raum. Wärme und Dichte weichen der Luftigkeit und dem Schwebezustand, nur um sich daraufhin erneut in neuen, unerwarteten Konfigurationen zusammenzufinden. Die Musik bewegt sich, wie Wasser sich bewegt – wie der Wind die Oberfläche einer Landschaft neu formt: subtil, beharrlich, ohne Eile, und doch niemals stillstehend. In diesem Sinne ist *Metamorphoses* nicht bloß eine Komposition, sondern ein Prozess, der sich in Echtzeit entfaltet. Sie lädt den Hörer nicht dazu ein, ihr bloß zu folgen, sondern sie zu bewohnen – in ihren Strömen zu treiben, die Orientierungspunkte von Anfang und Ende hinter sich zu lassen und den Klang als eine lebendige, sich wandelnde Präsenz zu erfahren. Es ist der Klang der Transformation selbst: allmählich, unvermeidlich und von stiller Tiefe.&#8221; (Audiobulb). Das Album erscheint digital mit Artwork von Jeff Düngfelder.</p>
<p><a href="https://ab-odnumlaut.bandcamp.com/album/metamorphoses"><strong>@ Bandcamp </strong></a></p>
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		<title>ÜMLAUT: The Eyes Close, The Words Open</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 04:08:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Man kann den Akt des Zuhörens als ein langsames Eintauchen betrachten – mit dem Kopf voran in einen Zustand, in dem die Grenzen zwischen Innen und Außen, zwischen Wahrnehmung, Imagination und Erinnerung, allmählich verschwimmen. Besonders dann, wenn sich die Aufmerksamkeit &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/02/14/umlaut-the-eyes-close-the-words-open/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/tectwo.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-49995" title="tectwo" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/tectwo-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Man kann den Akt des Zuhörens als ein langsames Eintauchen betrachten – mit dem Kopf voran in einen Zustand, in dem die Grenzen zwischen Innen und Außen, zwischen Wahrnehmung, Imagination und Erinnerung, allmählich verschwimmen. Besonders dann, wenn sich die Aufmerksamkeit auf das richtet, was sonst nur am Rande zu hören ist wie das Krächzen von Raben, das Zwitschern entfernter Vögel, das leise Rauschen einer unsichtbaren Quelle. Genau hier <span id="more-49993"></span>setzt das aktuelle Album &#8220;The eyes close, the words open&#8221; von Ümlaut an, dem Projekt des multidisziplinären Künstlers Jeff Düngfelder.</p>
<p>Die beiden ausgedehnten Stücke des Albums – &#8220;the eyes close&#8221; und &#8220;the words open&#8221; – entwickeln sich aus Feldaufnahmen, Tape Loops und mal deutlicher, mal sparsamer eingesetzten Synthesizerflächen. Der Einstieg ist fast idyllisch: Heitere Vogelstimmen, aufgewühlt lediglich durch einen einsamen Rabenschrei, bilden den Rahmen, bald treten elektronische Klänge auf den Plan, ohne die ursprüngliche Stimmung umzustülpen. Erst nach einiger Zeit tritt dann ein deutliches Rauschen in den Vordergrund und übernimmt die Führung der dann auch deutlicher wie ein Bewegtbild wahrgenommenen Szenerie. Statt sich dabei in repetitive Muster zu verlieren, bleibt alles in steter, subtiler Veränderung. Es gibt Momente, die an asiatische Klangtraditionen erinnern, andere, die wie Fragmente elektronischer Avantgarde früherer Dekaden wirken. Mit der Zeit gesellen sich rhythmische Elemente hinzu, die doch nie das Geschehen dominieren.</p>
<p>&#8220;The words open&#8221; beginnt ebenfalls mit Vogelgesang, doch hier entfalten sich bald bewegliche Synthieflächen, melodisches Bimmeln und eine fast cinematische Weite. Die Struktur gleitet von Szene zu Szene, folgt einem assoziativen Prinzip, das den Hörer allmählich in einen vertrauten, fast heimeligen Raum führt. Nur selten wirkt ein Übergang wie ein Bruch – etwa kurz vor der Mitte des über halbstündigen Stücks, wenn für einen Moment Spannung entsteht. Doch die Harmonie kehrt schnell zurück und wirkt danach vielleicht umso authentischer. Der Ausklang wirkt verspielt, so als könnte das Ganze noch lange so weitergehen.</p>
<p>Düngfelders Musik verführt, schon weil sie keinerlei Längen aufweist, dazu, sich auf das Unfertige, Flüchtige einzulassen, sie hat ihren Ort an der Schwelle zwischen Entstehen und Verschwinden, zwischen Klang und Stille und die Verbindung zu seiner visuellen Arbeit – Design, Fotografie, bewegte Bilder – ist auch diesmal wieder spürbar: Die Klänge lassen etwas räumliches und beinahe physisch greifbares entstehen, das sich peu a peu vor dem inneren Auge entfaltet. (U.S.)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=437792659/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Cairn: Zusammenarbeit von Paul Beaudoin und Ümlaut</title>
		<link>https://africanpaper.com/2026/01/09/cairn-zusammenarbeit-von-paul-beaudoin-und-umlaut/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2026 03:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das gemeinsame Album &#8220;Cairn&#8221; von Paul Beaudoin und Jeff Düngfelder alias Ümlaut, erscheint dieser Tage bei Audiobulb. Wie es aus dem Umfeld der Künstler heißt, treffen auf &#8220;Cairn&#8221; zwei unterschiedliche, aber komplementäre Arbeitsweisen aufeinander. Paul Beaudoin beschäftigt sich in seinem &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/01/09/cairn-zusammenarbeit-von-paul-beaudoin-und-umlaut/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das gemeinsame Album &#8220;Cairn&#8221; von Paul Beaudoin und Jeff Düngfelder alias Ümlaut, erscheint dieser Tage bei Audiobulb. Wie es aus dem Umfeld der Künstler heißt, treffen auf &#8220;Cairn&#8221; zwei unterschiedliche, aber komplementäre Arbeitsweisen aufeinander. Paul Beaudoin beschäftigt sich in seinem Beitrag mit Zeit, Erinnerung und der Frage, wie sich Bedeutung im Hören formt und wieder auflöst. Düngfelder legt seinen Schwerpunkt auf anhaltende Texturen aus Feldaufnahmen und elektronischen Elementen, die weniger auf Entwicklung als auf Wahrnehmung und Verweilen zielen. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/cairn.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49525" title="cairn" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/cairn.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-49524"></span></p>
<p>In der Zusammenarbeit entsteht eine Vielzahl von detailreichen Szenarien und Stimmungen, sie sich immer wieder neu erfinden und so jedem der Stücke ein ganz eigenes Gepräge verleihen. In der elektronisches und organisches zusammenführenden Kollaboration verbinden sich diese Ansätze zu einer Abfolge zurückhaltender, aufmerksamkeitsorientierter Stücke, in denen jeder Klang als Spur verstanden wird, die auf etwas Vorangegangenes verweist. &#8220;Cairn&#8221; ist als Dialog angelegt, in dem Atmosphäre, Zeitlichkeit und Erinnerung nicht erklärt, sondern hörbar gemacht werden. Das Album erscheint mit Düngfelders Artwork als Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3342148477/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Autistici: Zwei kollaborative Alben auf Audiobulb</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/07/21/autistici-zwei-kollaborative-alben-auf-audiobulb/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 05:14:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am 25. Juli und am 2. August erscheinen bei Audiobulb jeweils zwei neue Alben von Autistici: &#8220;Familiarity Folded&#8221; und &#8220;Familiarity Enfolded&#8221;. Die beiden Veröffentlichungen bilden den Auftakt einer auf drei Teile angelegten Serie, die sich dem kreativen Potenzial digitaler Zusammenarbeit &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/07/21/autistici-zwei-kollaborative-alben-auf-audiobulb/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. Juli und am 2. August erscheinen bei Audiobulb jeweils zwei neue Alben von Autistici: &#8220;Familiarity Folded&#8221; und &#8220;Familiarity Enfolded&#8221;. Die beiden Veröffentlichungen bilden den Auftakt einer auf drei Teile angelegten Serie, die sich dem kreativen Potenzial digitaler Zusammenarbeit mit anderen experimentellen Acts widmet. Im Mittelpunkt steht der Gedanke, eigene Kontrolle zugunsten kollektiver Prozesse aufzugeben, also eine dialogische Arbeitsweise, die sich sowohl in Remixprojekten als auch in gemeinsam komponierten Stücken niederschlägt. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/familiarityfolded.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-47174" title="familiarityfolded" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/familiarityfolded.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-47173"></span></p>
<p>Dabei wird vorhandenes Material nicht nur verändert, sondern in eine neue Form überführt. Klänge werden geloopt, gestreckt, fragmentiert oder erneut eingebunden, was als Verfahren an Denk- und Erinnerungsprozesse erinnert, bei denen sich frühere Wahrnehmungen und aktuelle Erfahrungen überlagern. Klanglich bewegen sich die beiden Alben zwischen elektronisch aufgeladenen, beinahe aquatischen Texturen mit flimmernden und prasselnden Details, akustischen Instrumenten und Field Recordings sowie offen konturierten Arrangements, in denen sich entrückte Stimmungen entfalten. Dabei bleibt die Handschrift von Autistici deutlich hörbar: eine sorgfältige, narrative Klangarchitektur, die immer wieder Momente der Introspektion ermöglicht.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/familiarityenflded.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-47175" title="familiarityenflded" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/familiarityenflded.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a></p>
<p>&#8220;Familiarity Folded&#8221; entstand mit Jacek Doroszenko, Russ Young und Corey Gordon. &#8220;Familiarity Enfolded&#8221; enthält Arbeiten mit Tomo-Nakaguchi, A Dancing Beggar, OdNu und erneut Russ Young. Das Artwork beider Veröffentlichungen stammt von Jeff Dungfelder, der neben seinem grafischen Werk v.a. unter dem Namen Ümlaut mit eigenen musikalischen Arbeiten bekannt ist. Beide Alben sind als Download erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1997638870/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3063036350/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ÜMLAUT: Un Être Humain Ordinaire</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jan 2025 06:06:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit seinem vor einigen Wochen erschienenen neuesten Werk, &#8220;Un Être Humain Ordinaire&#8221;, präsentiert der Komponist und Klangkünstler Jeff Düngfelder alias Ümlaut eine tiefgründige nächtliche Erkundungsfahrt in die verborgenen Winkel der menschlichen Erfahrung. Das Album, dessen Titel so treffend die scheinbare &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/01/04/umlaut-un-etre-humain-ordinaire/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/Un-Être-Humain-Ordinaire.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-44208" title="Un Être Humain Ordinaire" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/Un-Être-Humain-Ordinaire-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit seinem vor einigen Wochen erschienenen neuesten Werk, &#8220;Un Être Humain Ordinaire&#8221;, präsentiert der Komponist und Klangkünstler Jeff Düngfelder alias Ümlaut eine tiefgründige nächtliche Erkundungsfahrt in die verborgenen Winkel der menschlichen Erfahrung. Das Album, dessen Titel so treffend die scheinbare Alltäglichkeit des Lebens beschwört, entfaltet sich als ein meisterhaftes, elektroakustisches Klangmosaik, das <span id="more-44206"></span>gleichermaßen introspektiv wie grenzenlos ist.</p>
<p>Von Beginn an zieht das Album in vielfältige und trotz der meist abgedunkelten Stimmungslagen vielfarbige Szenarien, die an filmische Traumwelten erinnern. Bereits der Opener verführt mit entrückten Synthietupfern, dem Zirpen imaginärer Grillen, einer milden Brise und einem sanften Zwitschern. Es ist eine hypnotische Komposition, in der jede Klangkomponente ihre Aufgabe erfüllt – beruhigend oder anregend, dem Anschein nach aber immer auf ein Transzendentes verweisend. Diese Detailverliebtheit und Vielgestaltigkeit prägen die gesamte Platte und machen sie zu einem akustischen Kaleidoskop, das bei jedem Hören neue Facetten enthüllt.</p>
<p>Ümlaut versteht es, Klanglandschaften zu erschaffen, die mit ihrer poetischen Präzision beeindrucken. Die Kompositionen wirken oft wie Erkundungen unbekannter Regionen: In einem Stück gleitet man durch eine aquatisch geprägte, fast gelierte Klangwelt, wo tropfende Sounds, glockenartige Klänge und digitale Geräusche wie Treibgut an die Oberfläche kommen. Das Labyrinthische und Verspielte, typisch für Düngfelders Werk, wird hier erneut zum Prinzip erhoben. An einer anderen Stelle taucht die Musik den Hörer in eine tropische Nacht, in der metronomartige Anschläge und luftiges Rauschen mit geheimnisvollen nächtlichen Tierlauten verschmelzen (diese und der luftige Wind zählen zu den offensichtlicheren Leitmotiven, die dei Kompositionen durchziehen). Pianoparts und perkussive Akzente fügen eine Dramatik hinzu, die an den buddhistisch inspirierten Kreislauf von Werden und Vergehen erinnert, an dessen Verlöschen der Titel &#8220;Until We Became Nothing&#8221; vielleicht anspielt. Dabei bleibt die Musik stets subtil und nuanciert.</p>
<p>Besonders beeindruckend ist die dynamische Vielschichtigkeit der Kompositionen. Einige Stücke wirken filmisch, mit scharfen Rhythmen und dunkel dröhnenden Grundtönen, die sich zu orchestralen Miniaturen entwickeln. Andere wiederum sind meditative Tableaus, durchzogen von Glockenklängen, vibrierenden Texturen und subtilem elektronischem Zisseln. Es ist v.a. diese Balance zwischen Strukturiertheit und Offenheit, die &#8220;Un Être Humain Ordinaire&#8221; sein eigenes Gepräge gibt. Auch thematisch überzeugt das Album: Die Titel der Tracks fungieren als poetische Hinweise auf die klanglichen und konzeptuellen Welten, die Düngfelder erschafft. Mal beschreibt er mit präzisen Klängen den Moment, mal den Punkt im Raum, mal das, was zufällig an die Oberfläche tritt. Besonders die finale Komposition fasst das Werk harmonisch zusammen – ein leiser Abschied, der sich noch einmal sanft erhebt, um schließlich sanft auszuklingen.</p>
<p>Auf all diese Arten und Weisen entsteht in &#8220;Un Être Humain Ordinaire&#8221; mit seiner charakteristischen Poesie eine intime, gleichzeitig aber auch universelle Welt. Ist es wirklich ein Tribut an das Alltägliche des menschlichen Daseins, dann wird dieses durch Ümlauts präzise durchdachte und doch niemals unspontan wirkende Ästhetik zu etwas Außergewöhnlichem. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Audiobulb</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=299699796/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ÜMLAUT: The Black Square</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Aug 2024 05:06:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jeff Düngfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Kasimir Malewitsch]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Kratzen wie von bewegten Körnern leitet das vor einigen Monaten erschienene Album &#8220;The Black Square&#8221; ein, doch schon bald entfalten sich &#8211; einzig auf der Basis von Synthies und Tape Loops, wie man den Liner Notes entnehmen kann &#8211; &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/08/31/umlaut-the-black-square/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/theblacksquare.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-42118" title="theblacksquare" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/theblacksquare-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ein Kratzen wie von bewegten Körnern leitet das vor einigen Monaten erschienene Album &#8220;The Black Square&#8221; ein, doch schon bald entfalten sich &#8211; einzig auf der Basis von Synthies und Tape Loops, wie man den Liner Notes entnehmen kann &#8211; die unterschiedlichsten Klänge, die eine ganze Welt ein klingelnde, klackernden, schwebenden, dröhnenden Details offenbaren. Zahlreiche Illusionen erscheinen auf der Bildfläche, Zwitschern und <span id="more-42117"></span>Gluckern und an verschiedene klassische Instrumente erinnernde Sounds. Zugleich beeindruckt die Einfachheit der abstrahierten Gebilde des Openers, dessen Titel &#8220;Nearly Cloudless&#8221; (auch) an die bildliche Beschreibung der Geistesnatur im Mahayanabuddhismus erinnert.</p>
<p>Nach eigener Angabe war die Initialzündung zu dem Werk ein Traum gewesen, in welchem Ümlaut-Begründer Jeff Düngfelder Kasimir Malewitschs revolutionäres Gemälde mit dem Titel &#8220;Schwarzes Quadrat&#8221; imaginierte. Unter Bezugnahme auf das Bild und die viel erörterten Ideen dahinter, ließ sich Düngfelder zu einem Album inspirieren, das so weit wie möglich von der Last der äußeren Welt und ihrer Mimesis entfernt die tieferen Regionen des Klangs erforscht und dabei die einzelnen Komponenten in größtmöglicher Freiheit immer wieder neue Beziehungen eingehen lässt. &#8220;Einfache Klänge&#8221;, so heißt es, &#8220;werden auf ihre hervorstechendsten Texturen und Formen reduziert und dann innerhalb der subtil lebendigen Klanglandschaft gegenübergestellt&#8221;.</p>
<p>Die hier vorliegende Musik, die laut Düngfelder im Selbstgespräch entstanden ist, entfalten schnell eine ausgesprochene Vielheit. Kreisende Synthies, elegische Pianospuren, Andeutungen von Orgenschwere, heranwehende Böen und Zitate nostalgisch anmutender elektronischer Avantgarden &#8211; all dies reicht sich in den wenigen minute eines Stücks wie &#8220;Evidence to the Contrary&#8221; die Klinke in die Hand, weiter hinten, in  einem Track wie &#8220;Ordinary Circumstances&#8221; sind dies räudige Kratzgeräusche, helles Tastenspiel mit Reminiszenz an ein Cembalo, einmal mehr kreisende Soundsflächen und ein fast bedrohliches Raschel, bei dem man nicht sagen könnte, ob es mehr an Feuer oder Wasser erinnert. Der Eidnruck des &#8220;Elementaren&#8221; zieht sich jedenfalls durch all die verschiedenen Sounds und Tempowechsel, die sich in der knappen Stunde ereignen werden.</p>
<p>Ein Stück mit einem beinahe profan anmutenden Titel wie &#8220;Disparate Images&#8221; weiß mit seinen entrückten E-Piano und Synthietupfern, seiner gewollten Dumpfheit und dem kontinuierlichen Rauschen wie das Passieren eines Portals in eine ungekannte Sphäre anzumuten, &#8220;A Kind of Memento&#8221; startet wie eine tropische Nokturne und entfaltet im Verlauf eine fast meditative Geerdetheit, von der all das Summen und Kratzen nicht abzulenken vermögen. In &#8220;Stories of Empty Light&#8221; setzt diese sich in komplett anderen Klangfarben und in erhöhtem Tempo fort.</p>
<p>Besagte Entrücktheit ist ein weiterer Roter Faden durch das Album, in &#8220;The Difference Was&#8221; koexistiert diese mit dunklem Brummen und verhallten Echos, die an ein Barpiano erinnern, und im abschließenden &#8220;Between Two Phrases&#8221; kehrt sie noch mal in hypnotisch dröhnender Form wie ein Fazit wieder. Was bleibt ist der Eindruck eines besonders reichehaltigen Albums, bei dem Düngfelder auch zu seiner Kunst der Labirynthik zurückgekehrt ist. Definitiv eine seiner bislang besten Arbeiten. (U.S.)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3447624071/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Sacred Spaces: Neues Album von Ümlaut</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Aug 2024 03:28:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jeff Düngfelder]]></category>
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		<description><![CDATA[Der amerikanische Sonundartist Jeff Düngfelder hat just ein neues digitales Album seines Ümlaut-Projektes herausgebracht. Das &#8220;Sacred Spaces&#8221; betitelte Werk, das acht jeweils exakt acht Minuten lange Stücke enthält, ist Düngfelders Hommage an die ariden Regionen im Südwesten Nordamerikas, die er &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/08/09/sacred-spaces-neues-album-von-umlaut/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der amerikanische Sonundartist Jeff Düngfelder hat just ein neues digitales Album seines Ümlaut-Projektes herausgebracht. Das &#8220;Sacred Spaces&#8221; betitelte Werk, das acht jeweils exakt acht Minuten lange Stücke enthält, ist Düngfelders Hommage an die ariden Regionen im Südwesten Nordamerikas, die er während seiner langjährigen Zeit in Los Angeles kennenlernen konnte. Im Zentrum stehen Orte meist in den Staaten Arizona und New Mexico, die aus Sicht der einheimischen Indigenen heilig sind. Das auf Elektronik und zahlreichen Field Recordings aufgebaute &#8220;Sacred Spaces&#8221; ist ein Album der leisen, subtilen Töne, das bei entsprechender Aufmerksamkeit allerdings seine ganz eigenen Komplexitäten entfaltet und eine Vielzahl an musikalischen und klanglichen Ideen offenbart. Im Begleittext heißt <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/sacredsites.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42056" title="sacredsites" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/sacredsites.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-42055"></span></p>
<p>es: &#8220;Ohne jegliche Verzierung und einfach, aber dennoch komplex in seiner Eleganz, werden die magischen Qualitäten der Wüste – mit ihrer Hitze, Weite und geisterhaften Geräuschen – subtil in eine Klangpalette malerischer Farbtöne unter einer wechselnden Sonne verwoben. Experimentelle Klänge, nahtlos verflochten mit Feldaufnahmen und elektronischer Destillation, lassen eine erfinderische und anspruchsvolle Form des Minimalismus entstehen. Komplexe und reich strukturierte Harmonien, die in komplexe Rhythmen hinein- und wieder herausfließen, erzeugen eine jenseitige Essenz, die an die Traumzeit der Aborigines erinnert. Melancholische Klangnetzwerke beschwören die Magie einer uralten Vergangenheit herauf, die zeitlich nicht festgelegt ist und Espaces de rêves (Traumräume) ähnelt&#8221;.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1693986460/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ÜMLAUT: Zephyrs, Streams, Birds, and Bees</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Jun 2024 02:57:07 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Jeff Düngfelder]]></category>
		<category><![CDATA[John Keats]]></category>
		<category><![CDATA[Ümlaut]]></category>

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		<description><![CDATA[Was einen in &#8220;Zephyrs, Streams, Birds, and Bees&#8221; als erstes in Bann zieht, ist die helle geloopte Frauenstimme, die irgendwann aus dem Bett einer pulsierenden Synthielandschaft auftaucht und wie kleine Tupfer kurze Silben in simplen Tonfolgen repetiert. Bald kommt ein &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/06/29/umlaut-zephyrs-streams-birds-and-bees/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/zephyrs.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-41437" title="zephyrs" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/zephyrs-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Was einen in &#8220;Zephyrs, Streams, Birds, and Bees&#8221; als erstes in Bann zieht, ist die helle geloopte Frauenstimme, die irgendwann aus dem Bett einer pulsierenden Synthielandschaft auftaucht und wie kleine Tupfer kurze Silben in simplen Tonfolgen repetiert. Bald kommt ein Chor männlicher Stimmen hinzu, die in anderen Tonfolgen und mit anderen Lauten etwas ganz ähnliches machen, und den ganzen etwas Dialoghaftes, aber auch <span id="more-41431"></span>einen klassischen, liturgischen Zug geben.</p>
<p>Mir ist nicht bekannt, ob diese Stimmen gesamplet sind oder von einer KI genereirt wurden, zusammen mit dem restlichen Soundmuster jedenfalls erinnert das Ganze ein wenig an Michael Nymans Peter Greenway-Soundtracks, aber auch an elektronischere, subkulturelle Varianten der Minimal Music wie Elijah&#8217;s Mantle oder Christopher Chaplin. Dass es sich hierbei um ein neues Album von Jeff Düngfelder alias Ümlaut handelt, wäre mir wahrscheinlich nicht sofort in den Sinn gekommen.</p>
<p>In seinen Liner Notes berichtet Düngfelder, dass die Musik zu dem Album recht spontan zustande gekommen ist, nach einem beschaulichen Morgenspaziergang entlang eines Flusses und eines alten Kanals, wahrscheinlich in seiner Heimat im ländlichen Connecticut. Ohne schwerwiegende Konzepte im Hinterkopf kamen ihm die Worte des englischen Romantikers John Keats in den Sinn, die er für den Titel auswählte. Als er seine dort gewonnenen musikalischen Ideen umsetzte, verbuchte er das ganze als einen Versuch, neue musikalische Wege zu erforschen, um eine friedvolle Ruhe zu kultivieren.</p>
<p>Die sieben lediglich durchnummerierten Stücke auf &#8220;Zephyrs, Streams, Birds, and Bees&#8221; bewegen sich ziemlich weit weg von den von allerlei Unberechenbarkeiten geprägten labyrinthischen Kompositionen, die auf den bisherigen Ümlau-Aalben zu finden sind, und erkunden stattdessen vordergründig simple, eingängige Wege, setzen auf kompakt anmutende repetitive Muster und eine starke Hypnotik. Ereignislos sind die Kompositionen aber keineswegs: Das elektronische Fundament, dass in unterschiedlichem Tempo, in unterschiedlichen Melodien und in Klangfarben von unterschiedlicher Helligkeit immer wieder neue Muster webt, spielt bisweilen mit Reminiszenzen an klassische oder barocke Instrumente, weiß mal wie eine Orgel (oder auch eine Jahrmarktsorgel) zu klingen und an manchen Stellen – wenn das nicht eine Fata Morgana im Geist des Hörers ist – wie ein Cembalo. Die weiblichen und männlichen Stimmen haben in jedem der Stücke ihren Einsatz, variieren ihre repetitiven Silbenfolgen sprachlich und melodisch, lassen es von Zeit zu Zeit zum Stakkato kommen. Manchmal verschmelzen sie kurz zu einer scheinbaren Einheit oder treten in den Dialog zueinander, bisweilen lassen Sie zusammen mit den anderen Soundkomponenten, in Momenten starker Zusammenballung, ein schwindelerregendes Gefühl entstehen.</p>
<p>Was das Ganze aber wie ein roter Faden durchzieht, ist das Gefühl einer ganz natürlichen und fast selbstverständlichen Harmonie, die noch lange nachwirkt. (U.S.)<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_240611_160204_229.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1230080805/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>INTELLIGENT LIFE: Analogies</title>
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		<pubDate>Sat, 11 May 2024 07:31:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Intelligent Life]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Düngfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Joshua Trinidad]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Brown]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Beginn von &#8220;Analogies&#8221;, dem neue Album des aus Jeff Düngfelder (Elektronik), Mike Brown (Kontrabass) und Joshua Trinidad (Trompete) bestehenden Trios, steht eine ambiente und gleichsam kantige Klangszenerie: Kernige, vielfach schabende und kratzende Sounds winken einen in einen noch unbekannten &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/05/11/intelligent-life-analogies/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/analogies.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40811" title="analogies" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/analogies-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Am Beginn von &#8220;Analogies&#8221;, dem neue Album des aus Jeff Düngfelder (Elektronik), Mike Brown (Kontrabass) und Joshua Trinidad (Trompete) bestehenden Trios, steht eine ambiente und gleichsam kantige Klangszenerie: Kernige, vielfach schabende und kratzende Sounds winken einen in einen noch unbekannten klanglichen Kosmos und illustrieren zugleich, dass in diesem keine Komfortzone wartet. Bereits nach kurzer Zeit offenbart sich <span id="more-40810"></span>noch ein weiterer Zug dieser Welt, wenn sich einer der ersten Brüche ereignet, nach welchem ein deutliches Bimmeln und perkussives Hantieren eine neue Richtung implizieren. Doch alle Richtungen scheinen hier vorläufiger Natur zu sein und nur für eine kurze Folge von Momenten zu gelten. Der Grundcharakter von &#8220;Analogies&#8221; dagegen wird sich erst mit der Zeit und auf anderen Wegen offenbaren.</p>
<p>Nach einer Pause von knapp drei Jahren, in denen die drei Künstler anderen musikalischen Aktivitäten nachgegangen sind (wir berichteten immer wieder über Düngfelders Ümlaut-Projekt), knüpfen sie nun an ihren alten Produktionsturnus an mit dem Ziel, mit experimentellen Mitteln zwischen ambienten, klangkünstlerischen und jazzig eingefärbten Charakteristiken eine Musik zu erschaffen, die meditativ und herausfordernd ausgerichtet ist, was in ernsthaften Vorstellungen des Meditativen ohnehin kein Paradox darstellt. Eine der Inspirationsquellen dabei war wohl Melvilles Roman <em>Moby Dick</em>. Eine sich ständig neu erfindende Bewegung, wie wir sie schon in Düngfelders im Alleingang produzierten Arbeiten gefunden haben, charakterisiert auch dieses Album.</p>
<p>Was bereits im eröffnenden &#8220;Consider, Once More&#8221; deutlich wird, ist die Skizzenhaftigkeit, in der nahezu perfekt gestaltete kleine Miniaturszenarien kurz aufscheinen: Warme, griffige Bassklänge auf der Basis ströhmender Elektronik; ein vorübergehnder Strudel aus Perkussion und leicht verunsicherndem Rauschen; etwas, das wie Pianotupfer anmutet und spannungsvollen Hochtönern die Tür öffnet; smoothe Trompetenklänge in der Art des sogennannten Darkjazz als Krönung schwungvoller Bewegungen mit einem virtuellen Jazzbesen; und stets neue melodische Narrative, bei denen man immer wieder glauben mag, dass diese nun bleiben und ihre Geschichte zuende erzählen, doch stets obsiegt die Freude am kreativen Reset. Diese Dinge unterstützen auch die in allen kurz angerissenen Szenarien implizierte Einladung, sich in die Musik wie in einen stillen See fallen zu lassen, der so gar nichts mit dem tobenden Meer Melvilles gemein hat.</p>
<p>Selbstredend hat jedes der Stücke auf &#8220;Analogies&#8221; seine eigenen unverkennbaren Wesenszüge, die sich oftmals in der stets unterschiedlichen Abfolge der entworfenen kleinen Szenen offenbaren. In seiner Gemächlichkeit wirkt &#8220;The Subtleness of the Sea&#8221; zu Anfang trotz des prasselnden Rauschens entrückter, &#8220;fröhlicher&#8221;, doch diesmal ist es Trinidads Trompete, die als erstes Element eine Spannung einbringt, die sich durch eine Veränderung des vorhandenen Klangmaterials immer mehr in etwas deutlich Dramatisches verwandelt. In anderen Tracks taucht aus einer dunklen Dröhnung eine durchaus komplexe perkussive Motorik an die Oberfläche und bildet den Auftakt für gebrochene, flinke Beats und streicherartige Spannungsmacher. Und immer wieder begegnen uns in den geflechtartigen Struktren einzelne Motive erneut, übernehmen neue Funktionen und gehen neue Verbindungen ein, und man bekommt das Gefühl, dass man beim Hören nicht einmal unbedingt der Anordnung der Tracks folgen müsste, sondern die Szenenfolgen nach eigenen Ideen gestalten kann.</p>
<p>Dass sich bei alldem Deja-vu-Erlebnisse einstellen können, mag nicht überraschen. Manchmal scheinen Reminiszenzen an Rhythmiken asiatischen Ursprungs aufzutauchen, und mit dem Zusammenspiel von Bass und dem Adagio der Trompete werden Erinnerungen an das Pathos cinematischer Showdowns wach, Blätterrauschen, Schritte und aquatisches Gluckern scheinen bekannte Motive aufzugreifen, die am Ende ebensogut den Assoziationen der Rezipienten geschuldet sein können. Nach dem an Feuer oder die Nadel auf einer Vinylscheibe erinnernden Knistern zieht das abschließende &#8220;The Wit Thereof&#8221; noch einmal zahlreiche Register und verschwindet mit cool beschwingten Tanzschritten in einer von gedehnten Synthies ausgefüllten Ferne, während die hellen Kleckse einer schallgedämpften Trompete den Abspann zeichnen.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3070809741/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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