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	<title>African Paper &#187; Karen Zanes</title>
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		<title>V.A.: Alien I Creator &#8211; A Tribute To Roky Erickson Vol. 2</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 02:35:17 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[13th Floor Elevators]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Alien I Creator – A Tribute To Roky Erickson Vol. II&#8221; setzt das Oberhausener Label Gruselthon seine im vergangenen Jahr begonnene Hommage an einen der eigenwilligsten und zugleich prägendsten Musiker der amerikanischen Gegenkultur fort. Schon der erste Teil &#8220;I &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/06/06/v-a-alien-i-creator-a-tribute-to-roky-erickson-vol-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/alienicreator.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-51272" title="alienicreator" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/alienicreator-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit &#8220;Alien I Creator – A Tribute To Roky Erickson Vol. II&#8221; setzt das Oberhausener Label Gruselthon seine im vergangenen Jahr begonnene Hommage an einen der eigenwilligsten und zugleich prägendsten Musiker der amerikanischen Gegenkultur fort. Schon <a title="V.A.: I Think Of Demons – A Tribute to Roky Erickson Vol. 1" href="https://africanpaper.com/2024/08/24/v-a-i-think-of-demons-a-tribute-to-roky-erickson-vol-1/">der erste Teil &#8220;I Think Of Demons&#8221; </a>machte deutlich, wie tief die Faszination reicht, die von Roky Erickson und seinem Werk bis heute ausgeht – und wie offen und <span id="more-51271"></span>wandelbar diese Musik und die sich dahinter entfaltende Ideenwelt geblieben ist und wie gegenwärtig sie zumindest im Rahmen kreativer Subkulturen sein kann. Die nun vorliegende zweite Sammlung, dessen Optik mit etwas Fantasie an einen Cherubim erinnert, knüpft daran an, erweitert den Kosmos aber noch einmal in andere Richtungen und wagt sich mit großer Selbstverständlichkeit an Transformationen, die manchmal weit über klassische Coverversionen hinausgehen.</p>
<p>Dass Erickson bis heute eine solche Projektionsfläche darstellt, liegt nicht allein an seiner Rolle als Frontmann der 13th Floor Elevators, die in den Sechzigern entscheidend an der Herausbildung dessen beteiligt waren, was bald Psychedelic Rock heißen sollte. Es liegt ebenso an der seltsamen Spannung seiner Musik selbst: Diese Songs wirkten oft zunächst wie energiegeladener Garage Rock oder angeblueste, rhythmusbetonte Beatmusik, bis sich in ihnen langsam etwas Fremdes, Verstörtes und Visionäres bemerkbar machte. Tremolierende Gitarren, fiebrige Dröhnungen, surreale Texte und Ericksons zwischen Euphorie und Zusammenbruch schwankende Stimme verliehen dem Ganzen eine Intensität, die selbst Jahrzehnte später kaum an Wirkung verloren hat. Gerade das Solowerk mit seinen Monstern, Geistern, Aliens, Vampiren und metaphysischen Liebesvisionen bleibt ein Faszinosum zwischen Horrorfilm, Outsider-Kunst und zutiefst menschlicher Verletzlichkeit. Im Kontext des ersten teils schrieb ich noch mehr dazu.</p>
<p>Bereits der Auftakt dieser neuen Anthologie macht klar, dass es auch hier nicht um museale Ehrfurcht geht. The Creeping Candies eröffnen die Sammlung mit &#8220;Fire in My Bones&#8221; schwülheiß und dreckig. Die Augsburger Garage Blues-Veteranen, einst von Nikki Sudden gefördert, bewegen sich zwar relativ nah am Original, doch die leicht klarere Produktion legt andere Schichten frei: quiekende Gitarrensoli, ein bluesiger, taumelnder Rhythmus und verwegene Vocals voller Tradition im Gepäck. Es klingt bisweilen, als würden The Cramps und The Raymen nachts gemeinsam durch zähes Öl waten. Das genaue Gegenteil folgt mit <a title="Die Tränen und das Zittern unter der Discokugel. Ein Interview mit L’Eglise du Mouvement Péristaltique Inversé" href="https://africanpaper.com/2024/06/15/die-tranen-und-das-zittern-unter-der-discokugel-ein-interview-mit-leglise-du-mouvement-peristaltique-inverse/">L’Eglise du Mouvement Péristaltique Inversé</a> und ihrer Version von &#8220;White Faces&#8221;, hier &#8220;Visages Blancs&#8221; genannt und vollständig auf Französisch gesungen. <a title="You’re Mine Again: Reissue des Albums von Nick Grey And The Random Orchestra" href="https://africanpaper.com/2026/05/24/youre-mine-again-reissue-des-albums-von-nick-grey-and-the-random-orchestra/">Nick Grey</a> und Charles Pietri verwandeln den Song vom Soloalbum &#8220;The Evil One&#8221; in eine geisterhafte Cold Wave-Meditation. Der halb geflüsterte Gesang, die eleganten Synthesizerlinien und die latent cembaloartigen Klangfarben erzeugen eine seltsam feierliche Abgründigkeit und sorgen für einen der frühen Höhepunkte der Sammlung.</p>
<p>Weltraumservice gehen mit &#8220;Splash 1&#8243; noch stärker in Richtung Auflösung und Traumlogik. Gitarrenpickings tauchen aus verrauschtem Rumoren auf und werden davon beinahe verschluckt, ehe elektronische Rhythmen allmählich Struktur hineinbringen. Der fragile Tenorgesang und die weiblichen Backing Vocals verleihen dem Stück eine empfindsame Schwerelosigkeit. Aus dem ohnehin schon entrückten Elevators-Original wird hier ein schimmernder Schwebezustand zwischen kosmischem Folk und zerfledderter Erinnerung. Ganz anders wiederum Eklipse beziehungsweise Maline Zickow und Justin, die &#8220;You Don’t Love Me Yet&#8221; in ein melancholisches Kammerstück überführt. Wo das Original noch deutlicher in hippiesker Songwriter-Tradition verwurzelt war, dominieren nun kratzige Streicher, verrauschte Texturen und eine eigentümliche Eleganz. Dass das Ganze instrumental bleibt, verstärkt die Wehmut zusätzlich. Das Stück wirkt wie ein kurzer Blick in ein verlassenes Theater kurz nach Mitternacht.</p>
<p>Mit Crayon Moon wird es wieder laut und exzessiv. &#8220;The Wind and More&#8221; bleibt recht dicht am Original von &#8220;The Evil One&#8221;, doch die belgischen Musiker um Aldo Struyf – der unter anderem mit Mark Lanegan und Masters of Reality gearbeitet hat – verwandeln den Song in ein derbes Nachtstück psychedelischen Hardrocks. Besonders eindrucksvoll ist die Stimme des Sängers mit ihrer deutlichen Patina &#8211; die trägt eine unterschwellige Paranoia in sich, die sich hinter der Ekstase verbirgt und dadurch umso stärker wirkt. Der aus Brooklyn stammende Komponist Kyle Acheson, der inzwischen viel Musik für Film und Theater schreibt, macht aus &#8220;Anthem (I Promise)&#8221; eine der originellsten Neuinterpretationen des Albums. Das schmissige Strumming und die heulenden Vocals des Originals verschwinden hinter Staubwolken aus Synthesizer-Glissandi und verträumter Distanz. Zweieinhalb Minuten lang scheint man durch eine surreale Traumlandschaft zu schweben, halb romantisch, halb verloren.</p>
<p>Auch Heron &amp; Crane bleiben vergleichsweise nah an Ericksons Vorlage von &#8220;I Had to Tell You&#8221;, versehen den Song aber mit subtilen räumlichen Verschiebungen. Das psychedelisch-elektronische Minimalisten-Duo erzeugt eine leicht schwindelerregende Tiefenwirkung, als würde man &#8211; auch die Liner Notes legen das nah &#8211; alte Science-Fiction-Literatur in einem langsam rotierenden Planetarium lesen. Ein weiteres Highlight folgt mit Santa Maria Death Trip und ihrer Interpretation von &#8220;Reverberation&#8221;. Tremolierende Gitarren, ein insgesamt vibrierender Sound und Emmanuelle Dayons starke Stimme machen aus dem Klassiker vom 1966er Elevators-Debüt ein rauschhaftes Psych-Stück voller nächtlicher Energie. Zwar geht dabei etwas von der subtilen Nervosität des Originals verloren, doch dafür entsteht ein hypnotischer, beinahe euphorischer Sog, in dem irgendwo auch Klapperschlangen mitrasseln.</p>
<p>Das lose Hamburger Kollektiv Dreaming Strange Pedal Steel Orchestra verwandelt &#8220;Be and Bring Me Home&#8221; anschließend fast vollständig. Nach einem kurzen Auftakt mit weiblichem Gesang (wohl solo, gleichwohl es an Mehrstimmigkeit erinnert) übernimmt die Pedal Steel das Kommando und zieht das Stück in verträumte Americana-Weiten. Aus dem schrammeligen, hypnotischen Original wird eine sehnsüchtige instrumentale Meditation über Sehnsucht und Trost. Mit Jeff Gallagher a.k.a. Jeff, Unfortunately und Kryssi B. wird es deutlich folkiger. &#8220;For You&#8221; erscheint hier als verschlafene, verstaubte Ballade mit Akustikgitarre und Mundharmonika. Alles klingt gedämpft, als läge eine Filzdecke über den Mikrofonen, und gerade diese Müdigkeit verleiht dem kindlich-direkten Liebesbekenntnis des Originals jedoch eine eigentümliche Zerbrechlichkeit.</p>
<p>Besonders faszinierend gerät Clay Cameros Version von &#8220;She Lives (In a Time of Her Own)&#8221;. Field Recordings von Schritten und aufgewühlten Vögeln eröffnen das Stück, ehe sich helle Droneflächen darunter schieben. Darüber liegen wehmütige Pianoparts und somnambule Vocals an der Grenze zum Flüstern. Ericksons Text über eine Frau, die gleichsam außerhalb der linearen Zeit existiert und Liebe als eine spirituelle Kraft verkörpert, erhält dadurch etwas geisterhaft Intimes. Später brechen plötzlich kratzigere Psychrock-Elemente und ein tänzelnder Beat herein, als würde die ganze Szenerie unbewusst in eine nächtliche Clublandschaft kippen. Die Griechin Ren Water, hauptberuflich Frontfrau bei Echo Train, liefert mit &#8220;Burn the Flames&#8221; schließlich einen hochdramatischen Beitrag. Ihre eindringliche Stimme wechselt zwischen leidenschaftlichem Gesang, Sprechpassagen und dem dämonischem Lachen, das auch durch das Original spukt, begleitet von psychedelischer Orgel, griffigen Gitarren und Klängen, die wie Theremin oder singende Säge wirken. Der Song, dessen Original in <em>The Return of the Living Dead</em> zu hören war, entfaltet hier erneut seine vampirische Bildwelt aus Dunkelheit und nie verlöschenden Flammen.</p>
<p>Mit Sarg Usuk und Dispens erreicht die Sammlung ihren vielleicht hypnotischsten Moment. Ihre fast achtminütige Version von &#8220;Slip Inside This House&#8221; baut sich langsam aus verrauschten Klanglandschaften, Fingerpicking-Motiven und orientalisch anmutenden Arabesken auf. Das Original wird nur noch geisterhaft angedeutet; man meint seine melodischen Konturen eher zu erinnern als tatsächlich zu hören. Die geflüsterten Lyrics im letzten Drittel wirken wie Botschaften aus einer postapokalyptischen Traumwelt. Den Abschluss bildet Karen Zanes mit &#8220;Unforced Peace&#8221;. Orgelartige Synthies, rasselnde Percussion und ein entrückter Gesang verschmelzen beinahe vollständig miteinander. Nach all den Nachtstücken, Geistererscheinungen und psychedelischen Umwegen wirkt dieses Finale wie ein leiser, hoffnungsvoller Ausblick – ein ruhiger Nachhall inmitten des so kurzweiligen wie abgründigen Roky-Universums.</p>
<p>Im Vergleich zu &#8220;I Think Of Demons&#8221; wirkt &#8220;Alien I Creator&#8221; insgesamt etwas geschlossener. Der erste Teil, auf dem einige unserem Leserinnen und Lesern vertraute Gestalten wie Allysen Callery, Violet Nox, Walker Phillips und Caira Paravel, Giant Crow und nicht zuletzt Trappist Afterland vertreten waren, setzte stärker auf stilistische Sprünge zwischen Acid Folk, Synth-Wave, Doom, Garagenrock und elektronischer Psychedelia, während Vol. II die nokturnale Traumlogik und das Somnambule deutlicher zusammenführt. Elektronische Elemente bleiben zwar wichtig, treten diesmal aber subtiler in Erscheinung, stattdessen dominieren verrauschte Nachtstimmungen, tremolierende Gitarren, geisterhafte Stimmen und eine eigentümliche Form von sehnsüchtiger Introspektion.</p>
<p>Gerade dadurch gelingt Gruselthon erneut weit mehr als eine bloße Tribute-Compilation: Diese Anthologie zeigt, wie lebendig, wandelbar und inspirierend Roky Ericksons Werk geblieben ist – und wie viele verborgene Türen in diesen Songs auch heute noch darauf warten, geöffnet zu werden. Und übrigens besticht die Veröffentlichung auch diesmal wieder durch tolles Bonusmaterial &#8211; neben einem Sticker, einem stylischen Pop Art-Poster zwischen Pharaonenkult und extraterrestrischem Fiebertraum ist auch ein Bastelspaß für die ganze Familie dabei. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Gruselthon</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3463532831/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Shoedazey: Neuer Longplayer von Karen Zanes</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2025 02:23:05 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;Shoedazey&#8221; erscheint dieser Tage der neue Longplayer von Karen Zanes, ein Album, das sich zwischen verspielter Leichtigkeit und nachdenklicher Zurückhaltung bewegt. Die Sängerin, Songschreiberin und Mehrfachinstrumentalistin aus Neuengland hat alle Stücke selbst geschrieben, arrangiert, eingespielt und produziert, begleitet wird sie punktuell von befreundeten Musikerinnen und Musikern, etwa von Sheila Bommakanti (Pedal-Steel-Gitarre) oder von Ben Hillier und Ben Hampson (Live-Drums). Die Drumloops auf einigen Tracks stammen von Laurent Wirz.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/shoedazey.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-46088" title="shoedazey" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/shoedazey.jpg" alt="" width="1178" height="1200" /></a><span id="more-46087"></span></p>
<p>Stilistisch ist &#8220;Shoedazey&#8221; in den Grenzregionen zwischen Singer Songwriter-Folk, Dreampop mit Shoegazeraura und einer dezenten Psychedelia zu Hause. Zanes arbeitet mit akustischen und elektrischen Gitarren, unterschiedlichen Tunings, Loops, Drones, Synthesizern, luftige Percussion und natürlich ihrer unverschnörkelten und in ihrer dezenten Sanftheit doch ausdrucksintensiven Stimme. Das Resultat ist eine dichte Atmosphäre, in der einfache Strukturen und subtile Brüche ebenso nebeneinander existieren können wie Gelöstheit und eine fast durchgehende leise Melancholie. Lyrisch wird der Ton oft poetisch-verspielt: Erinnerungen, Verluste und zarte Sehnsüchte ziehen sich durch die Texte, manchmal eingebettet in Alltagsbeobachtungen, manchmal eher assoziativ. Der Albumtitel spielt sicher auf Shoegaze an, ergänzt um eine heitere, blumige Note – &#8220;Shoedazey&#8221; eben. Die Veröffentlichung erscheint bei Infinity Vine Records als CD und zum Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2448190913/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Ich bin, was ich erschaffe. Ein Interview mit Allysen Callery</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Aug 2023 05:46:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der weiten Welt alternative Folkklänge, die nach dem kurzlebigen Hype der Nullerjahre erst ihr wirkliches Potenzial jenseite nostalgischer Retrospektiven offenbaren konnte, ist die aus Neuengland stammende Allysen Callery kaum mehr wegzudenken, immerhin hat sie seit ihrem Debüt 2007 mehr &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/08/19/ich-bin-was-ich-erschaffe-ein-interview-mit-allysen-callery/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-36870" title="allysencallery2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In der weiten Welt alternative Folkklänge, die nach dem kurzlebigen Hype der Nullerjahre erst ihr wirkliches Potenzial jenseite nostalgischer Retrospektiven offenbaren konnte, ist die aus Neuengland stammende Allysen Callery kaum mehr wegzudenken, immerhin hat sie seit ihrem Debüt 2007 mehr als eine Handvoll Studioalbun geschaffen, kleinere Releases, Kollaborationen, Anthologien und Konzertaufnahmen kommen hinzu &#8211; auf all diesen lässt sie eine ganz eigene Handschrift erkennen, welche die Einflüsse des britischen <span id="more-36861"></span>Folk Revival, die sie ihrer elterlichen Plattensammlung verdankt, mit einem ganz eigenen Faible für verhuschte, geisterhafte Stimmungen zusammenbringt. Gerade letzteres, das sie neben der Anziehungskraft ihrer Musik für eines ihrer Stammlabel Gruselthon prädestiniert, ist das Substrat, auf dem ihre jüngste Zusammenarbeit gedeihen konnte: Auf <a title="ALLYSEN CALLERY / MOTHER BEAR: Witch’s Hand" href="http://africanpaper.com/2023/08/05/allysen-callery-mother-bear-witchs-hand/">&#8220;Witch&#8217;s Hand&#8221;</a> lässt sie zusammen mit der Dortmunder Doom Stoner-Band Mother Bear eine ganze Reihe an untoten Gestalten aus ihren verwunschenen Gräbern kriechen und ganz nebenbei einen der besten Stilhybriden aus Folk und Metal entstehen. Über all diese Dinge sprachen wir im folgenden Interview.<br />
</strong></p>
<p><strong><a title="I am what I create. An interview with Allysen Callery" href="http://africanpaper.com/2023/08/19/i-am-what-i-create-an-interview-with-allysen-callery/">English Version</a></strong></p>
<p><em><strong>Du hast gerade ein fantastisches neues Album in Zusammenarbeit mit dem deutschen Doom-Stoner-Trio Mother Bear veröffentlicht, das wie du an der <a href="https://gruselthon.bandcamp.com/album/my-universal-hammer">&#8220;Universal Hammer&#8221;-Compilation</a> beteiligt war. Die Musik ist ziemlich unkonventionell im Vergleich zu dem, was ihr beide bisher gemacht habt. Wie ist die Idee zu diesem Album entstanden?</strong></em></p>
<p>Von Mother Bear stammt tatsächlich mein Lieblingssong auf der &#8220;Universal Hammer&#8221;-Compilation, und ich habe Black Sabbath schon immer sehr geliebt, eine meiner Lieblingsbands bis zum heutigen Tag. Ich habe mir einen Dokumentarfilm angesehen, in dem sie darüber sprachen, wie sie von Horrorfilmmusik inspiriert wurden, und da wurde mir klar, warum ich ihre Musik so sehr liebe. Der Gründer von Gruselthon ist auch ein Fan von Horrorfilmen, und wir tauschen ständig Empfehlungen aus.</p>
<p><em><strong>Habt ihr neben dem gemeinsamen Interesse daran auch einen gemeinsamen musikalischen Code bemerkt, der unabhängig von Genres und Stilen war?</strong></em></p>
<p>Occult-, Stoner- und Psychedelic-Musik sind alle in meiner Musiksammlung enthalten, und Hexenhorror hat einfach etwas, das Spaß macht, wenn man auf so etwas steht!!</p>
<p><em><strong>Du intersesierst dich also schon länger für Metal und Stoner Rock&#8230;</strong></em></p>
<p>Ja, als ich anfing, Auto zu fahren, gab mir ein Freund eine Kassette mit dem Album &#8220;Paranoid&#8221; von Black Sabbath, und es bringt mich immer wieder dazu, diese Songs zu hören. Vor kurzem habe ich sogar eine Coverversion von &#8220;Planet Caravan&#8221; aufgenommen, die auf meiner SoundCloud zu hören ist.</p>
<p><em><strong>Was den lyrischen Inhalt angeht, der sowohl von dir als auch von der Band stammt, scheint das Album ziemlich einheitlich zu sein. Wie habt ihr euch auf die Themen und die Atmosphäre der erzählten Geschichten geeinigt? Ich kann mir gut vorstellen, dass vieles ganz spontan aus gemeinsamen Interessen heraus entstanden ist&#8230;</strong></em></p>
<p>Wir haben uns einfach darauf geeinigt, dass wir an einem Horror-Album zusammenarbeiten. Es war für mich erstaunlich, wie leicht die Songs aus meiner Feder flossen&#8230; Es muss ein Ghostwriter gewesen sein, haha. Ich mag Mother Bears Interpretation meines Songs &#8220;Beautiful Teeth&#8221; sehr.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4081815934/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Die Geschichten, die in den Texten erzählt werden, haben etwas von einem Panorama klassischer Gruselgeschichten und der dazugehörigen Figuren. Hast du schon immer gerne solchen Geschichten zugehört und vielleicht auch erfunden?</strong></em></p>
<p>Ich liebe Horror, mein Mann und ich sehen uns fast jeden Abend Horrorfilme an. Schon als Kind habe ich in der Bücherei immer nach den Horrorgeschichten gegriffen. Ich habe noch nie versucht, eine Horrorgeschichte zu schreiben? Abgesehen von meinen kleinen Liedern&#8230; Aber ich denke, mein Traum wäre, dass jemand diese Lieder nimmt und aus den Geschichten, die sie erzählen, einen Horrorfilm macht.</p>
<p><em><strong>&#8220;Witch&#8217;s Hand&#8221; hat bei mir auch einige Assoziationen zum klassischen Horrorkino geweckt. Gibt es eine Ära von unheimlichen Filmen, mit der du besonders viel anfangen kannst?</strong></em></p>
<p>Am meisten liebe ich Folk-Horror-Filme, <em>Wicker Man</em>, <em>The Company of Wolves</em>, <em>The Witch</em>, <em>November</em> usw. Nicht unbedingt eine bestimmte Epoche, aber ein bestimmter Stil. Übernatürlicher, okkulter Horror ist meine bevorzugte Art von Horror.</p>
<p><em><strong>Du kommst aus Rhode Island, Neuengland, nicht weit von der Gegend, in der die Hexenprozesse von Salem stattfanden, und als Heimat von Autoren wie Hawthorne und Lovecraft wird die Region auch mit düsteren Stimmungen assoziiert. Wie viel von deiner Heimat findet sich deiner Meinung nach in deiner Musik wieder? Glaubst du, dass Neuengland sich wirklich für eine gruselige Atmosphäre eignet, oder denkst du, dass es eher ein Klischee ist?</strong></em></p>
<p>Nun, ich wohne gegenüber von Wäldern, die als Land der Ureinwohner geschützt sind. Mein Mann und ich gehen dort auf Pilzsuche, und unser Haus ist mit den vielen Schädeln von Rehen und anderen Tieren geschmückt, die wir auf unseren Spaziergängen in der Natur gefunden haben. Wir verbringen viel Zeit draußen, und ich glaube, dass sich die Natur in meine Art zu schreiben und in die Art und Weise, wie ich meine menschlichen Erfahrungen erzähle, einschleicht.</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery3.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-36869" title="allysencallery3" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery3-168x300.jpg" alt="" width="168" height="300" /></a>Der Begriff &#8220;Ghost Folk&#8221; &#8211; der sich auf den Titel eines deiner Alben bezieht &#8211; wurde zur Beschreibung deiner Musik verwendet, und Begriffe wie &#8220;Folk Horror&#8221; waren in den letzten Jahren häufig zu hören. Was ist deiner Meinung nach der Grund dafür, dass Folkmusik gerne mit dem Unheimlichen und Übernatürlichen in Verbindung gebracht wird?</strong></em></p>
<p>Die Welt ist ein interessanter und verwirrender Ort. Jedenfalls denke ich, dass das Heidentum uns irgendwie mit der Erde und mit unseren Vorfahren verbindet. Ich bin keine wirklich praktizierende Hexe, aber ich mag es, eine Menge hexenartiger Dinge zu tun. Brotbacken, Handnähen, Kerzen anzünden, meine schwarzen Katzen streicheln und vieles mehr bringt mir den Frieden, den ich dann teilen kann.</p>
<p><em><strong>Wann hast du Americana und andere traditionelle Musikgenres entdeckt? Warst du zu diesem Zeitpunkt bereits eine aktive Musikerin?</strong></em></p>
<p>Ich schmachtete in meiner früheren Ehe vor mich hin, meine Gitarre lag unter dem Bett und ich hatte keine Unterstützung oder Ermutigung. Ich hörte zufällig, wie Gillian Welch &#8220;Dear Someone&#8221; im Fernsehen sang. Das war für mich noch vor dem Internet. Ich holte meine Gitarre unter dem Bett hervor und war sofort inspiriert, <a href="https://allysencallery.bandcamp.com/album/hopey">meine erste Platte zu schreiben, die &#8220;Hopey&#8221; hieß</a>. Ich sehe mich selbst nicht als Americana-Künstlerin, obwohl Gillian Welch mich damals inspiriert hat. Die meiste Inspiration habe ich von britischen Künstlern wie Steeleye Span, Fairport Convention und natürlich The Incredible String Band, die Musik aus der Plattensammlung meiner Eltern, mit der ich aufgewachsen bin.</p>
<p><em><strong>Gab es bestimmte Alben, die dich besonders inspiriert haben?</strong></em></p>
<p>&#8220;The Hangman&#8217;s Beautiful Daughter&#8221;, &#8220;A Parcel of Rogues&#8221;, und &#8220;Leige &amp; Leaf&#8221; sind einige meiner Favoriten. Auch Joni Mitchells &#8220;Blue&#8221; und &#8220;Ladies of the Canyon&#8221;.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=354924081/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2508373382/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Für mich ist &#8220;Ghost Folk&#8221; eines der faszinierendsten Dark-Folk-Alben der letzten Jahre, und eine seiner Hauptqualitäten ist die subtile Ruhe in der Atmosphäre der Songs. Hattest du beim Schreiben der Songs eine solche Absicht?</strong></em></p>
<p>Ich bin, was ich erschaffe. Ich würde sagen, ich bin von Natur aus ziemlich subtil, dunkel und ruhig. Ich liebe es, dass sich die Menschen durch meine Musik mit mir verbinden können, und ich liebe es, dass sie für ausgewählte Menschen ist.</p>
<p><em><strong>&#8220;Lost Children&#8221;, eine Zusammenstellung von teilweise fragmentarischen Homerecordings, vermittelt mir den Eindruck, dass du viel improvisierst und aufnimmst, wenn Ideen kommen. Gibt es bestimmte Umstände und Situationen, in denen du besonders empfänglich bist für die Musen?</strong></em></p>
<p>Ich hatte einige Probleme mit Verlusten zu verarbeiten, und das ist ein roter Faden, der sich in meiner Musik widerspiegelt. Ich bin eine emsige Schreiberin und ich habe den Luxus, viel Zeit für mich zu haben, um zumindest kleine Dinge zu Hause aufzunehmen, wenn sie mir einfallen.</p>
<p><em><strong>Was waren die Hauptgründe dafür, dass diese Stücke nicht auf eines deiner regulären Alben gepasst haben?</strong></em></p>
<p>Einige der Songs, die ich auf &#8220;Lost Children&#8221; veröffentlicht habe, habe ich nur einmal geschrieben und gespielt, als ich sie aufnahm. Aber ich habe mir schon immer gerne Skizzenbücher von Künstlern angesehen, und ich dachte, es wäre etwas Besonderes, das ich mit meinen treuen Hörern teilen könnte. Es ist nur auf Bandcamp erhältlich und kann nirgendwo anders gestreamt werden, also müsst ihr wirklich suchen.</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery1.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-36868" title="allysencallery1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery1-712x1024.jpg" alt="" width="584" height="839" /></a></strong></em></p>
<p><em><strong>Hast du immer noch vor, zusammen mit Myles Baer Musik mit einem eher bandorientierten Sound aufzunehmen? Ich erinnere mich, dass du diese Idee in <a href="https://www.gaesteliste.de/texte/show.html?_nr=1918">einem anderen Interview</a> erwähnt und dabei euer früheres Land of Nod-Projekt erwähnt hast&#8230;</strong></em></p>
<p>Ich liebe Lo-Fi und Homerecordings sehr, aber ich liebe es auch, wenn Myles sich bei der Produktion völlig austobt. Ich träume irgendwie davon, eine kleine Band mit ihm, meiner Tochter Ava Callery und Karen Zanes auf die Beine zu bringen. Wir werden sehen?!</p>
<p><em><strong>Hast du und Mother Bear schon darüber nachgedacht, gemeinsam auf Tour zu gehen und &#8220;Witch&#8217;s Hand&#8221; live zu präsentieren? Ich bin sicher, dass es dafür ein Publikum gibt&#8230;</strong></em></p>
<p>Wow, nein, darüber haben wir noch nicht gesprochen, aber wenn ich in einer Rauchwolke auf die Bühne treten könnte, um mit ihnen auf einem Festival zu singen, wäre das ein wahr gewordener Traum!<br />
Sie sind eine fantastische Band und ich bin mir sicher, dass sie in Zukunft noch viele Auftritte haben werden.</p>
<p><em><strong>Was steht bei dir für die nächste Zeit auf dem Plan?</strong></em></p>
<p>Ich habe eine EP für das britische Label Future Grave aufgenommen, an der mein Produzent gerade arbeitet. Darauf freue ich mich schon sehr. Außerdem würde ich gerne eine Sammlung von Covers von den Britischen Inseln machen, da sie für mich als Kind so unglaublich wichtig waren.</p>
<p>Interview: U.S., Fotos: Ted Hayes</p>
<p><strong>Allysen Callery @ <a href="https://allysencallery.bandcamp.com/">Bandcamp</a> | <a href="https://soundcloud.com/allysencallery">Soundcloud</a> | <a href="https://www.instagram.com/allysencallery/">Instagram</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1516329426/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2793268877/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/1180824526&amp;color=%23ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
<div style="font-size: 10px; color: #cccccc; line-break: anywhere; word-break: normal; overflow: hidden; white-space: nowrap; text-overflow: ellipsis; font-family: Interstate,Lucida Grande,Lucida Sans Unicode,Lucida Sans,Garuda,Verdana,Tahoma,sans-serif; font-weight: 100;"><a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="Allysen Callery" href="https://soundcloud.com/allysencallery" target="_blank">Allysen Callery</a> · <a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="Planet Caravan -Black Sabbath cover" href="https://soundcloud.com/allysencallery/planet-caravan-black-sabbath" target="_blank">Planet Caravan -Black Sabbath cover</a></div>
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		<title>I am what I create. An interview with Allysen Callery</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Aug 2023 05:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Allysen Callery]]></category>
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		<category><![CDATA[Mother Bear]]></category>
		<category><![CDATA[Myles Baer]]></category>

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		<description><![CDATA[In the wide world of alternative folk sounds, which after the short-lived hype of the noughties was only able to reveal its real potential beyond nostalgic retrospectives, New England native Allysen Callery has become an integral part, after all she &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/08/19/i-am-what-i-create-an-interview-with-allysen-callery/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-36870" title="allysencallery2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In the wide world of alternative folk sounds, which after the short-lived hype of the noughties was only able to reveal its real potential beyond nostalgic retrospectives, New England native Allysen Callery has become an integral part, after all she has created more than a handful of studio albums since her debut in 2007, smaller releases, collaborations, anthologies and concert recordings are added &#8211; on all of these she reveals her very own signature, which combines the influences of the <span id="more-36859"></span>British folk revival, which she owes her parents&#8217; record collection, with her very own penchant for subtle, ghostly moods. Especially the latter, which, in addition to the appeal of her music, predestines her for one of her regular labels, Gruselthon, is the substrate on which her most recent collaboration was able to thrive: On &#8220;Witch&#8217;s Hand&#8221;, together with the Dortmund doom stoner band Mother Bear, she lets a whole gang of undead creatures crawl out of their enchanted graves and along the way create one of the best style hybrids of folk and metal. We talked about all these things in the following interview.</strong></p>
<p><strong><a title="Ich bin, was ich erschaffe. Ein Interview mit Allysen Callery" href="http://africanpaper.com/2023/08/19/ich-bin-was-ich-erschaffe-ein-interview-mit-allysen-callery/">German Version</a><br />
</strong></p>
<p><em><strong>You&#8217;ve just released a fantastic new album in collaboration with German doom stoner trio Mother Bear, who like you participated in the <a href="https://gruselthon.bandcamp.com/album/my-universal-hammer">&#8220;Universal Hammer&#8221; compilation</a>. It&#8217;s music is quite unconventional in comparison with both your more typical styles. How did the idea of the album came up?</strong></em></p>
<p>Mother Bear actually had my favorite track on the Universal Hammer compilation, and I&#8217;ve always had a great love for Black Sabbath, one of my favorite bands to this day. I was watching a documentary and they were talking about how horror music inspired them, and it all made perfect sense to me as to why I love their music so much. The founder of Gruselthon is also a fan of horror movies, and we&#8217;re always trading recommendations.</p>
<p><em><strong>Did you, apart from a shared interest in certain horror motifs, both notice a common music code, which was independent from genres and styles?</strong></em></p>
<p>Occult , stoner,  psych music all join hands in my music collection, and there&#8217;s just something about witchy horror that&#8217;s really fun , if you&#8217;re into that sort of thing!</p>
<p><em><strong>Is metal and stoner rock something you&#8217;ve enjoyed before?</strong></em></p>
<p>Yes, when I first started driving my friend gave me a cassette of Black Sabbath&#8217;s Paranoid album, it always brings me back listening to those songs.<br />
I even recently recorded a cover of Planet Caravan which is on my SoundCloud.</p>
<p><em><strong>In terms of lyrical content, which comes from both you and the band, the album seems pretty consistent. How did you agree on the subjects and the atmosphere of the stories told? I can only imagine that a lot of things resulted quite spontaneously out of common interests&#8230;</strong></em></p>
<p>We just sort of agreed that we would collaborate on a horror record, it was astounding to me how easily the songs flowed from my pen… Must&#8217;ve been a ghost writer haha<br />
I really love Mother Bear&#8217;s take on my song &#8220;Beautiful Teeth&#8221;.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4081815934/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>The stories told in the lyrics have something of a panorama of classic horror stories and their corresponding characters. Have you always liked to listen to and probably also to invent such stories?</strong></em></p>
<p>I love horror, my husband &amp; I watch horror movies almost every night. Even when I was a kid going to the library, I always reached for the Horror stories. I&#8217;ve never tried writing a horror story? Other than my little songs… But I guess my dream might be that somebody takes those songs and makes a horror movie from the stories they tell.</p>
<p><em><strong>&#8220;Witch&#8217;s Hand&#8221; also gave me quite some associations to classical horror cinema. Is there an era of uncanny movies that you&#8217;re particularly fond of?</strong></em></p>
<p>I love Folk Horror movies the most , Wicker Man, The Company of Wolves, The Witch , November, etc. Not necessarily a time period , but a certain style. Supernatural, occult horror is my favorite kind of horror.</p>
<p><em><strong>You&#8217;re from Rhode Island, New England, not that far from the area where the Salem witch trials took place, and also being home to authors like Hawthorne and Lovecraft, the region is associated with dark atmospheres. How much from your home area do you think you can find in your music? Do you think New England really lends itself to a spooky atmosphere, or do you think it&#8217;s more of a cliche thing?</strong></em></p>
<p>Well, I  live across the street from woods that are protected Native American land.<br />
My husband &amp; I go mushroom hunting in there, &amp; our house is decorated with the many skulls we have found from deer &amp; other creatures we&#8217;ve found on our nature walks.<br />
We spend a lot of time outside, and I think nature creeps in in the way that I write, and the way that I relate my human experience.</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery31.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-36871" title="allysencallery3" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery31-168x300.jpg" alt="" width="168" height="300" /></a>The term ghost folk &#8211; referring to your seminal album title &#8211; has come to describe your music, and terms like folk horror have been heard a lot in recent years. What do you think is the reason that folk music likes to connect with the uncanny and the supernatural?</strong></em></p>
<p>The world is an interesting and confusing place. Anyway I think paganism kind of connects us with the Earth, and our ancestors. I&#8217;m not a real practicing witch , but I like to do a lot of witchy stuff.<br />
Baking bread, hand sewing , lighting candles , petting my black cats, among other things , brings me peace which I then can share.</p>
<p><em><strong>When did you discover Americana and other traditional music genres? Were you already an active musician at the time?</strong></em></p>
<p>I was kind of languishing in my previous marriage, my guitar was under the bed and I didn&#8217;t have any support or encouragement. I heard by chance Gillian Welch singing &#8220;Dear Someone &#8221; on TV. This was before the Internet for me. I pulled my guitar out from under the bed and was inspired to write my first record which was <a href="https://allysencallery.bandcamp.com/album/hopey">&#8220;Hopey&#8221;</a>.<br />
I don&#8217;t think of myself as an Americana artist, although Gillian Welch did inspire me at that time, most of my inspiration comes from British isles artists such as Steeleye span, Fairport convention and of course The Incredible String Band which was the music from my parent&#8217;s record collection I&#8217;d grown up listening to.</p>
<p><em><strong>Were there certain classic folk albums that were particularly inspirational to you?</strong></em></p>
<p>The Hangman&#8217;s Beautiful Daughter , A Parcel of Rogues, &amp; Leige &amp; Leaf are some of my favorites.<br />
Joni Mitchell&#8217;s Blue &amp; Ladies of the Canyon as well.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=354924081/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2508373382/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>For me, &#8220;Ghost Folk&#8221; is one of the most intriguing dark folk albums of recent years, and one of its main qualities in the subtle quietness of the songs&#8217; atmosphere. Did you intend something like this while writing the songs?</strong></em></p>
<p>I am what I create . I&#8217;d say by nature I&#8217;m pretty subtle, dark &amp; quiet .<br />
I love that people can connect with me through my music, and I love that it&#8217;s for select people.</p>
<p><em><strong>&#8220;Lost Children&#8221;, a compilation of partly fragmentary home recordings, lead me to the impression that you improvise and record a lot, when ideas come to you. Are there certain circumstances and situations when you&#8217;re especially receptive for the muses&#8217; input?</strong></em></p>
<p>I&#8217;ve  had some issues with loss to process, and that&#8217;s a common chord that shows up in my music for sure. I am a prolific writer, and I do have the luxury of a lot of alone time to be able to at least record little things at home as they come to me.</p>
<p><em><strong>What were the main reasons that these pieces didn&#8217;t fit on one of your more regular albums?</strong></em></p>
<p>Some of the songs I put on Lost Children were written &amp; played only once as I recorded. But I&#8217;ve always enjoyed looking at artist&#8217;s  sketchbooks, &amp; I thought it would be something special to share with my true listeners.<br />
It&#8217;s only out on bandcamp , &amp; not streaming anywhere else so you really have to look.</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery1.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-36868" title="allysencallery1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/allysencallery1-712x1024.jpg" alt="" width="584" height="839" /></a></strong></em></p>
<p><em><strong>Do you still plan to record music with a more band oriented sound together with Myles Baer? I remember you mentioned this idea in another interview and referred to your former Land of Nod project&#8230;</strong></em></p>
<p>I have a deep love for lo fi, home recordings, but I love when Myles goes totally wild with production too. I kind of dream about having a little band with him, my daughter Ava Callery and Karen Zanes. We&#8217;ll see?!<em><strong></strong></em></p>
<p><em><strong>Did you and Mother Bear already think about touring together to present &#8220;Witch&#8217;s Hand&#8221; live? I&#8217;m sure there&#8217;ll be an audience for it..</strong></em></p>
<p>Wow, no we haven&#8217;t discussed that but if I can step onstage in a cloud of smoke to sing with them at a festival that would be a dream come true!<br />
They are a fantastic band &amp; I am sure they will be playing many in the future.</p>
<p><em><strong>What&#8217;s on your schedule for the nearer future?</strong></em></p>
<p>I&#8217;ve recorded an EP for UK label Future Grave, which my producer is working on.<br />
I&#8217;m excited for that one, and I&#8217;d also really like to do a collection of British Isles covers as they were so incredibly meaningful to me growing up.</p>
<p>Interview: U.S., Ted Hayes</p>
<p><strong>Allysen Callery @ <a href="https://allysencallery.bandcamp.com/">Bandcamp</a> | <a href="https://soundcloud.com/allysencallery">Soundcloud</a> | <a href="https://www.instagram.com/allysencallery/">Instagram</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1516329426/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2793268877/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/1180824526&amp;color=%23ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
<div style="font-size: 10px; color: #cccccc; line-break: anywhere; word-break: normal; overflow: hidden; white-space: nowrap; text-overflow: ellipsis; font-family: Interstate,Lucida Grande,Lucida Sans Unicode,Lucida Sans,Garuda,Verdana,Tahoma,sans-serif; font-weight: 100;"><a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="Allysen Callery" href="https://soundcloud.com/allysencallery" target="_blank">Allysen Callery</a> · <a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="Planet Caravan -Black Sabbath cover" href="https://soundcloud.com/allysencallery/planet-caravan-black-sabbath" target="_blank">Planet Caravan -Black Sabbath cover</a></div>
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		<title>Cloaked: Karen Zanes mit LP bei Infinity Vine</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2021 03:19:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Infinity Vine]]></category>
		<category><![CDATA[Karen Zanes]]></category>

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		<description><![CDATA[Karen Zanes, die Lesern unserer Seiten vielleicht von ihrem Beitrag &#8220;Wolves&#8221; auf der grandiosen Horror-Compilation &#8220;My Universal Hammer&#8221; her kennen, bringt Ende Juni ihren dritten Longplayer heraus. Auf &#8220;Cloaked&#8221;, das an die Alben &#8220;Of Lovers and Tribes&#8221; und &#8220;In the &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/06/08/cloaked-karen-zanes-mit-lp-bei-infinity-vine/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Karen Zanes, die Lesern unserer Seiten vielleicht von ihrem Beitrag &#8220;Wolves&#8221; auf der grandiosen Horror-Compilation &#8220;My Universal Hammer&#8221; her kennen, bringt Ende Juni ihren dritten Longplayer heraus. Auf &#8220;Cloaked&#8221;, das an die Alben &#8220;Of Lovers and Tribes&#8221; und &#8220;In the Court of Wands&#8221; (beide Reverb Worship) anknüpft, verbindet die in Neuengland lebende Musikerin und Sängerin die fragile Verwunschenheit amerikanischer Folkmusik mit shoegazerhaftem Dreampop und mehr als einer Prise amerikanischen Vorstadtkolorits, das in seiner untoten Variante durch verlassene Vergnügungsparks spukt. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/06/karenzanesCLOAKED.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-25689" title="karenzanesCLOAKED" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/06/karenzanesCLOAKED.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-25688"></span><br />
Die beiden bereits erhältlichen Tracks &#8220;Blue Champagne&#8221; und &#8220;Psycho Show&#8221; &#8211; letzteres erschien vorab als digitale Single &#8211; decken diese Bandbreite ab und sollten Verehrer der Musik Sarah Junes, Mazzy Stars, Marissa Nadlers, Backworlds, Josephine Fosters und natürlich Allysen Callerys im Handumdrehen anfixen (die Aufzählung stellt die Eigenständigkeit Zanes nicht in Frage). Das Album ist dem Musikjournalisten Mark Barton (The Sunday Experience) gewidmet und erscheint mit Artwork von Dawn Aquarius auf CD, LP und digital bei Infinity Vine Records.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1270778733/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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