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	<title>African Paper &#187; Keiji Haino</title>
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		<title>Neues gemeinsames Album von Keiji Haino und Reinhold Friedl</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2025 05:56:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem erschien bereits mit &#8220;truly, slightly, overflowing, whereabout of good will&#8221; ein gemeinsames Album von Keiji Haino und Reinhold Friedl bei Friedls zeitkratzer productions. Das Album dokumentiert eine Zusammenarbeit, die über mehrere Jahre gewachsen ist und hier in einer &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/12/16/neues-gemeinsames-album-von-keiji-haino-und-reinhold-friedl/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem erschien bereits mit &#8220;truly, slightly, overflowing, whereabout of good will&#8221; ein gemeinsames Album von Keiji Haino und Reinhold Friedl bei Friedls zeitkratzer productions. Das Album dokumentiert eine Zusammenarbeit, die über mehrere Jahre gewachsen ist und hier in einer reduzierten Besetzung realisiert wurde. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/12/hainofriedl.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49423" title="hainofriedl" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/12/hainofriedl.jpg" alt="" width="1200" height="1076" /></a><span id="more-49422"></span></p>
<p>Aufgenommen in Berlin, arbeiten Haino und Friedl ausschließlich mit Stimme und Klavier. Friedl nutzt, wie es auch im Begleittext sinngemäß heißt, das Klavier als erweitertes Instrument mit räumlichen, geräuschhaften und orchestralen Qualitäten, während Haino sich auf seine Stimme konzentriert. Zu hören sind unterschiedliche vokale Techniken, extreme Register und mikrotonale Passagen. Das Album beginnt mit einer Bearbeitung des klassischen Songs &#8220;strange fruits&#8221; und entwickelt sich in weiteren Stücken als fortlaufende Improvisation. Alle Stücke wurden gemeinsam komponiert, aufgenommen und gemischt. Es erscheint als CD sowie zum Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=717773493/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>The Stone: Konzertaufnahme von Keiji Haino, Bill Laswell und Rashied Ali alias Purple Trap</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jun 2025 04:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit &#8220;The Stone&#8221; erscheint auf Karlrecords ein lange zurückgehaltenes Live-Dokument der Trio-Formation Purple Trap, bestehend aus Keiji Haino, Bill Laswell und dem 2009 verstorbenen Rashied Ali, dreier Musikerpersönlichkeiten also, die in jeweils unterschiedlichen Sphären der experimentellen und improvisierten Musik zentrale &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/06/07/the-stone-konzertaufnahme-von-keiji-haino-bill-laswell-und-rashied-ali-alias-purple-trap/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;The Stone&#8221; erscheint auf Karlrecords ein lange zurückgehaltenes Live-Dokument der Trio-Formation Purple Trap, bestehend aus Keiji Haino, Bill Laswell und dem 2009 verstorbenen Rashied Ali, dreier Musikerpersönlichkeiten also, die in jeweils unterschiedlichen Sphären der experimentellen und improvisierten Musik zentrale Rollen spielen. Der Mitschnitt stammt aus dem Jahr 2005 und wurde bei einem einmaligen Auftritt im Rahmen eines fünftägigen Haino-Festivals an John Zorns Veranstaltungsort The Stone in New York aufgenommen. Dies war sieben Jahre nach dem einzigen Studioalbum des Trios auf Tzadik.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/thestone.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-45779" title="thestone" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/thestone.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-45778"></span></p>
<p>Die Aufnahme, die 2023 zunächst in einer rohen digitalen Fassung über Laswells Bandcampseite veröffentlicht wurde, liegt für diese LP-Ausgabe nun in einer neu abgemischten Version vor. Verantwortlich für den Mix ist Dirk Dresselhaus (Schneider TM), Mastering und Vinylschnitt übernahm Ruy Mariné. Musikalisch bewegt sich das Album durchgehend auf hohem Intensitätsniveau. Über sechs nicht betitelte Tracks entfaltet sich eine rohe, energetische Improvisation mit raschen Tempowechseln, funken­schlagenden Becken, kratzenden Saiten, schrillen Soli und eruptivem Schlagwerk. Keiji Haino prägt das Geschehen mit psychedelischen Gitarrensounds und gutturalem Gesang, der zwischen Shouts und Gurgeln changiert, ein Ausdruck, der sich auf das gesamte Klanggeschehen auswirkt. Rashied Alis perkussives Spiel – bekannt von Aufnahmen mit John und Alice Coltrane oder Pharoah Sanders – reicht hier von flüchtigen Gesten bis hin zu rhythmischer Dringlichkeit. Bill Laswell hält die Basis mit seinem charakteristisch dunklen Bassspiel und steuert gelegentlich akzentuierende Effekte bei. &#8220;The Stone&#8221; ergänzt also die bisherige, sehr schmale Diskographie der Formation um ein zentrales Dokument. Die Veröffentlichung ist als LP und zum Download erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4019096067/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Black Blues: Wiederveröffentlichung des Klassikers von Keiji Haino</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Aug 2024 05:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Keiji Haino]]></category>
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		<description><![CDATA[Zwanzig Jahre nach seiner Erstveröffentlichung bei Les Disques Du Soleil Et De L&#8217;Acier bringen Room40 das legendäre Doppelalbum &#8220;Black Blues&#8221; von Keiji Haino neu und diesmal als zusammenhängendes Release heraus, dessen sechs Track jeweils in zwei sehr unterschiedlichen Formen vorliegen, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/08/12/black-blues-wiederveroffentlichung-des-klassikers-von-keiji-haino/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwanzig Jahre nach seiner Erstveröffentlichung bei Les Disques Du Soleil Et De L&#8217;Acier bringen Room40 das legendäre Doppelalbum &#8220;Black Blues&#8221; von Keiji Haino neu und diesmal als zusammenhängendes Release heraus, dessen sechs Track jeweils in zwei sehr unterschiedlichen Formen vorliegen, die jeweiligen Mottos &#8220;Violent&#8221; und &#8220;Soft&#8221; sind unzweifelhaft Programm. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/blackblues.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42094" title="blackblues" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/blackblues.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-42093"></span></p>
<p>Die erste Hälfte präsentiert die Stücke, die nur auf Stimmeinsatz, Gitarre und Effekten basieren, als kratzigen Noisepunk mit kehligen Schreien, deren Spektrum von urig bis zu hysterisch reicht und einigen halbversteckten, hypnotischen Rock&#8217;n'Roll-Zitaten. In den Liner Notes heißt es dazu: &#8220;At the Violent end, each piece is delivered with a sense of tangible intensity. In some moments it is as if we are inside Haino, his voice completely consuming all it comes in contact with. The guitar, carving a path that is part rhythm, part harmony, its tenderness cradling his voice with a determination and generosity&#8221;. Die &#8220;softe&#8221; Seite präsentiert die Stücke in unabhängiger Aufnahme mit gleichbleibender Instrumentierung in bedächtigeren, intimer anmutenden und &#8211; für Haino-Relationen &#8211; eingängigeren Versionen: &#8220;By contrast the Soft versions are almost lullabies, all be it ones that carry a mournful and anguish ladened atmosphere. Here the guitar splays out into clouds of reverb that shimmer at the edges, housing a voice which is constantly seeking a deeper resolution within the songs. Gentle but never settled&#8221;. Haino wird beschrieben als &#8221; one of the truly iconic artists to rise beyond the dusk of the 20th century. An artist focused singularly of the beautiful visceral promise of music, his practice is a many headed beast taking in movements from the gentlest of guitar play, through free improvisation and noise. As divergent as the work might be, it is held tightly by his unique way in sound, one that exists moment to moment with a force like no other&#8221;. Das Album erscheint als Doppel-CD mit Poster und zum Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1074451125/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Keiji Haino, Jim O&#8217;Rourke und Oren Ambarchi: Live-Album auf 3 LPs</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jan 2024 02:58:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Black Truffle bringen am 19. Januar eine drei LPs umfassende Konzertaufnahme des mit einer Vielzahl an Instrumenten wie Gitarren, Bass, Synthesizer, Elektronik, Drums und weiterer Perkussion aufwartenden Trios Keiji Haino, Jim O&#8217;Rourke und Oren Ambarchi heraus. &#8220;With pats on the &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/01/08/keiji-haino-jim-orourke-und-oren-ambarchi-live-album-auf-3-lps/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Black Truffle bringen am 19. Januar eine drei LPs umfassende Konzertaufnahme des mit einer Vielzahl an Instrumenten wie Gitarren, Bass, Synthesizer, Elektronik, Drums und weiterer Perkussion aufwartenden Trios Keiji Haino, Jim O&#8217;Rourke und Oren Ambarchi heraus. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/withpadson.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38988" title="withpadson" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/withpadson.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-38984"></span>&#8220;With pats on the head, just one too few is evil one too many is good that&#8217;s all it is&#8221; wurde 2018 im kurz darauf geschlossenen Tokioter Venue SuperDeluxe mitgeschnitten. Ausführliche Informationen zum Hintergrund der Show und der Veröffentlichung finden sich auf Bandcamp, wo man Passagen des Albums hören und vorbestellen kann.<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_231227_133857_825.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3268620386/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Keiji Haino und Guru Moe mit neuem Doppelalbum</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Dec 2023 06:56:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am 15. Dezember bringen die norwegischen Conradsound eine neue Kollaboration des Duos Keiji Haino und Guru Moe heraus, sie erscheint auf einer drei Tracks umfassenden LP und auf einer Doppel-CD, die ein weiteres längeres Stück enthält. &#8220;Drums &#38; Octobass&#8221; offenbart &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/12/16/keiji-haino-und-guru-moe-mit-neuem-doppelalbum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 15. Dezember bringen die norwegischen Conradsound eine neue Kollaboration des Duos Keiji Haino und Guru Moe heraus, sie erscheint auf einer drei Tracks umfassenden LP und auf einer Doppel-CD, die ein weiteres längeres Stück enthält. &#8220;Drums &amp; Octobass&#8221; offenbart Improvisationen für die genannten Instrumente plus Stimme, für deren Charakter an der Grenze zum aus den Fugen geratenen Songformat jedes gewohnte Genrekonzept wie das Bett des Prokrustes anmuten muss.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/11/a3617152680_65.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38624" title="a3617152680_65" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/11/a3617152680_65.jpeg" alt="" width="700" height="700" /></a><span id="more-38622"></span></p>
<p>&#8220;Kein Genre und kein Instrument schränken Keiji Hainos Ausdruck und Hingabe an die Musik ein. Eine wahre Legende für sich, mit unverkennbarer Präsenz, Kraft und Tiefe. Haino hat seine Hörer seit den 1970ern immer wieder in Erstaunen versetzt und herausgefordert, und er scheint nie mit dem Experimentieren aufzuhören. Bei dieser Session war es das Schlagzeug, das mit Haino in den Dialog trat, doch das Schlagzeug ist nur ein Ausgangspunkt für sein musikalisches Abenteuer mit Guro Moe. Guro Moes experimentelle Rockband MoE hat in Japan mehrmals live mit Haino zusammengearbeitet. Aber bei dieser Aufnahme traten Moe und Haino als festes Duo bei Athletic Sound in Norwegen auf, mit Schlagzeug und Oktobass als einzigem geplanten Rahmen. Und Pläne sind immer dazu da, geändert zu werden! Die beiden Improvisationsmeister spielen buchstäblich mit den Instrumenten, um sich gegenseitig auf eine Reise zu schicken, die wie es scheint keinen Hafen in Sicht hat. Offene Formen, Strukturen und Texturen schaffen, die sie weiter von jedem sicheren Hafen entfernen können, nur um im gegenwärtigen Augenblick Duo-Musik zu schaffen. Aber ihre Stimmen verschmelzen miteinander und erzeugen einen natürlichen Fluss in Zeit und Raum&#8221;. (Conradsound)<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_231129_100408_478.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4059911391/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>KONSTRUKT / KEIJI HAINO: A Philosophy Warping, Little By Little That Way Lies A Quagmire</title>
		<link>https://africanpaper.com/2018/03/17/konstrukt-keiji-haino-a-philosophy-warping-little-by-little-that-way-lies-a-quagmire/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2018 07:58:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit Konstrukt und Keiji Haino treffen zwei sehr unterschiedliche Phänomene aufeinander. Zur Kollision zwischen dem türkischen Freejazzquartett und dem japanischen Noiseveteranen kommt es trotzdem nicht, eher schon zur Kollision mit allzu wohlklangverwöhnten Ohren. Stehen Konstrukt, die nach ihren Auftritten mit &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/03/17/konstrukt-keiji-haino-a-philosophy-warping-little-by-little-that-way-lies-a-quagmire/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/03/kr043-Sleeve-front_1500.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-15086" title="kr043 Sleeve front_1500" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/03/kr043-Sleeve-front_1500-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit Konstrukt und Keiji Haino treffen zwei sehr unterschiedliche Phänomene aufeinander. Zur Kollision zwischen dem türkischen Freejazzquartett und dem japanischen Noiseveteranen kommt es trotzdem nicht, eher schon zur Kollision mit allzu wohlklangverwöhnten Ohren. Stehen Konstrukt, die nach ihren Auftritten mit Peter Brötzmann, Thurston Moore und anderen längst auch international einen Namen haben, für größtmögliche Freiheit in der Musik, dann repräsentiert der androgyne Extremvokalist ein beachtliches Maß an erschöpfender Entgrenzung.<span id="more-15085"></span></p>
<p>Dabei beginnt der Dreiteiler auf der ersten Seite noch recht verhalten: Ein beinahe sanfter, wenngleich etwas derangierter Beat gibt den holprigen Takt an, eine (bislang noch) dezente Kopfstimme und stimmungsvolle Bläserparts schlängeln sich darum und bilden einen mehrsträngigen Zopf. Ein paar dicke Farbkleckse des Saxophons, leichte Dissonanzen und verspielte Computersounds leiten den ersten kleinen Freakout ein, aber das ist nichts gegen die panischen, furcheinflößenden Schreiorgien, mit denen Haino den zweiten Abschnitt in ein veritables Inferno verwandelt. Wie das Summ- und Quakkonzert einer ganzen Fauna verausgaben sich Sax, Drums und orientalisch klingende Holzbläser, bis eine erlösende Feedbackdröhnung alles unter sich bedräbt.</p>
<p>Wer es zerfleddert mag und über die Gabe verfügt, Schönheit in Schutt und Trümmern aufzuspüren, ist auf „A Philosophy Warping, Little By Little That Way Lies A Quagmire“ an der richtigen Stelle. Analogspielereien, Beckenrauschen, groovige Duelle aus Schlagwerk und Xylophon, Surfgitarren aus der Tikki Bar, Morricones „Cold Eyes of Fear“-Score auf allen erdenklichen Amphetaminen – all dies drückt sich mit Verve die Klinke in die Hand, immer wieder akzentuiert von hektischen, eruptiven Schreien. Live muss dies ein ziemliches Ungetüm sein, und Gerüchten zufolge steht die Überarbeitung ihrer mitgeschnittenen Istanbul-Show bereits in den Startlöchern. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://karlrecords.bandcamp.com/">Karlrecords</a></strong></p>
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		<title>OREN AMBARCHI / MASSIMO PUPILLO / STEFANO PILIA: Aithein</title>
		<link>https://africanpaper.com/2016/05/04/oren-ambarchi-massimo-pupillo-stefano-pilia-aithein/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2016 09:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt in der etwas abstrakteren Musik ein paar Motive, die nie langweilig werden, vorausgesetzt sie gelingen. Eines davon ist die mit vielen kleinen Spannungsmomenten in der genau richtigen Unbestimmtheit gehaltene Steigerung von Intensität und Klangfülle, die sich &#8211; ausgehend &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/05/04/oren-ambarchi-massimo-pupillo-stefano-pilia-aithein/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/04/ambarvhipiliapupilio.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12068" title="ambarvhipiliapupilio" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/04/ambarvhipiliapupilio-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es gibt in der etwas abstrakteren Musik ein paar Motive, die nie langweilig werden, vorausgesetzt sie gelingen. Eines davon ist die mit vielen kleinen Spannungsmomenten in der genau richtigen Unbestimmtheit gehaltene Steigerung von Intensität und Klangfülle, die sich &#8211; ausgehend von einem eher zaghaften Bündeln von Energie &#8211; an einem eruptiven Höhepunkt entlädt und ein ungewisses Nachspiel einleitet. Da denken manche an Aristoteles und die klassische Tragödie, fröhlichere Zeitgenossen vielleicht an Sex, wieder andere an<span id="more-12067"></span> Postrock, ein ganzes Musikgenre, dem dieses Motiv, so hört man bisweilen, seine Existenz sichert.</p>
<p>Ein Grund, warum man die vorliegende Kollaboration von Oren Ambarchi, Massimo Pupillo und Stefano Pilia, über deren zahlreiche Zusammenarbeiten (siehe tags am Fußende der Besprechung) man ein dickes Buch schreiben könnte, nicht unbedingt Postrock nennen sollte, liegt in der Tatsache begründet, dass die Bewegungen auf &#8220;Aithein&#8221; nicht hinter einem milchigen Film verborgen sind und ihnen jeglicher lustlose Phlegmatismus fehlt.</p>
<p>Aufgenommen wurde das Werk vor zirka einem Jahr bei einem Konzert in Bologna, und dem Titel sowie einigen spärlichen Angaben zufolge sind die beiden Tracks von verschiedenen Konzepten des Äthers inspiriert, einem Element, dass nach  antiken Kosmologien den Weltraum ausfüllt und als reine Form von Feuer ebenso wie von Luft betrachtet wurde. Etymologisch abgeleitet ist der Begriff dann auch vom Verb <span style="color: #2e271f;"><span style="font-family: Palatino Linotype,Athena;"><span style="font-size: medium;">αἴθειν</span></span></span> für &#8220;glühen&#8221;, das hier als Titel verwendet wurde. Ebenso dachte man, dass der Äther die basale Substanz der Planeten und Sternen bilde, und in der Dynamik eines planetarischen Entstehungsprozesses könnte man eventuell einen Bezug zur in der Musik vollzogenen Bewegung sehen.</p>
<p>Das gut zwölfminütige &#8220;Burn&#8221; ist noch recht verhalten und wirkt auf den ersten Eindruck wie ein Intro: Zwei Gitarren, die sich über weite Strecken geradeso als solche zu erkennen geben und auch der Stille ihren Raum lassen, zeichnen unbestimmte, dezente Figuren in den Raum, bei denen man angesichts des Titels an das Ausbrennen einer Glut denken mag, doch dies ist trügerisch &#8211; unterschwellig lodert es immer deutlicher, die Sounds geraten mit der Zeit lauter, brennender, schmerzhafter, selbst kleine Eruptionen finden statt, auch ohne die Drums, auf die man schon sehnlichst wartet. Immer mehr erinenrt das Stück an ein Glühen, das jederzeit in einen offenen Brand übergehen kann, und das wird es auch &#8211; am Übergang zu Shine, dass das eigentliche Hauptstück des Albums ist.</p>
<p>Bei dem inhaltlich zweigeteilten Stück greift Ambarchi dann auch zu seinen Drumsticks: Verspielt und minimalistisch wird zunächst nur mit den Hihats Spannung erzeugt, das Rumoren von Bass und Gitarre zeigt, dass sich hier etwas Größeres zusammenbraut, und nachdem sich die Perkussion auf eine etwas zerfranstere Struktur eingespielt hat, registriert man irgendwann ganz schnell den Zuwachs an Intensität. Heftige Trommelwirbel und eindringliche repetitive Melodie-Patterns, Soli, die streckenweise wie Schreie klingen, all dies und einiges mehr bis zum tosenden, ekstatischen Höhepunkt. Natürlich geht es noch weiter &#8211; tänzelnd, knarrend, zunächst ein kleines Nachbeben, dann beinahe so heftig wie vor den Knall und zum Schluss sogar für Minuten so etwas wie Rock.</p>
<p>Zuverlässigen Angaben zufolge sollen von den 180 chicen schwarzen Scheiben nur noch wenige zu ergattern sein, der Rest ist Bandcamp. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.karlrecords.net/">Karlrecords</a></strong></p>
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		<title>ZEITKRATZER + KEIJI HAINO: s/t</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Nov 2014 08:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Karlrecords]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch wenn man es nicht immer hört, die Hauptperson dieser Zusammenarbeit ist Keiji Haino mit seiner bis zur Verausgabung beanspruchten Stimme. Was bei der gemeinsamen Performance mit dem Zeitkratzer-Ensemble passiert, ist schwer zu beantworten: Übt die Stimme des japanischen Vokalisten Gewalt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/11/29/zeitkratzer-keiji-haino-st/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/10/zkkh.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9525" title="zkkh" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/10/zkkh-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auch wenn man es nicht immer hört, die Hauptperson dieser Zusammenarbeit ist Keiji Haino mit seiner bis zur Verausgabung beanspruchten Stimme. Was bei der gemeinsamen Performance mit dem Zeitkratzer-Ensemble passiert, ist schwer zu beantworten: Übt die Stimme des japanischen Vokalisten Gewalt aus, oder wird ihr selbst Gewalt angetan? Im Unterschied zu einigen anderen Veröffentlichungen interpretierte das Ensemble um Reinhold Friedl beim Auftritt in der Bochumer Jahrhunderthalle kein schon bestehendes Werk des Künstlers neu, vielmehr nehmen Friedl und seine Musiker eher allgemein<span id="more-9524"></span> auf den Stil des Japaners bezug und lassen ihn mit dem eigenen Beitrag verschmilzen. Man ist also recht nah an einer Kollaboration im herkömmlichen Sinne.</p>
<p>Besonders gelungen ist dabei der Versuch, aus Hainos Stimmarbeit und dem Instrumentenspiel immer wieder eine sonore Einheit entstehen zu lassen. &#8220;Einheit&#8221; aber in Anführungsstrichen, denn die vom Ensemble entworfene Szenerie ist voll von klanglichen Details, die nicht immer so leicht ort- und identifizierbar sind wie die markanten Drum-, Streicher- und Bläsereinsätze. Zahlreiche der meist warmen Klänge lassen ihr Quellen zumindest für Laien im Dunkeln und erscheinen als abstraktes Brummen und Leiern im Raum.</p>
<p>Diese Klänge lassen zumindest oberflächlich betrachtet einen Irrgarten entstehen, in dem vieles nach einer verborgenen, vielleicht spontanen Logik verknüpft ist, und in der die Stimme das einzige repetitive ist. In regelmäßigen Abständen verschindet sie vollends im Lärm der Instrumente und lebt dort als entmenschlichtes Jaulen und Keuchen fort. Doch diese Symbiose wird immer wieder durch Momente des Loslassend und Auftauchens unterbrochen, in denen die Stimme sich in unerwarteter Deutlichkeit exponiert, als subtiler Falsett etwa in &#8220;Roses&#8221; oder als an einen hysterischen Diktator erinnerde Furie in &#8220;Birdy&#8221;, wo sie mit dem onomatopoetischen Zwitschern der Blasinstrumente nicht stärker kontrastieren könnte.</p>
<p>Gerade diese Momente sind es, die die Illusion des Organischen, die das Album und die Performance über weite Strecken bindet, noch deutlicher wirken lassen.</p>
<p><strong>Label: zeitkratzer records/Karlrecords</strong></p>
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		<title>V. A.: The Devil In Love</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 10:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Gavin Friday]]></category>
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		<description><![CDATA[Compilations sind eine seltsame und oftmals wenig befriedigende Art von Tonträger, da man  sich häufig die sprichwörtlichen Rosinen aus dem Teig des Mediokren herauspicken muss. Noch etwas anders verhält es sich bei thematisch gebundenen Samplern: Die Gefahr liegt darin, dass &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/v-a-the-devil-in-love/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/devilinlove.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-406" title="devilinlove" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/devilinlove.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Compilations sind eine seltsame und oftmals wenig befriedigende Art von Tonträger, da man  sich häufig die sprichwörtlichen Rosinen aus dem Teig des Mediokren herauspicken muss. Noch etwas anders verhält es sich bei thematisch gebundenen Samplern: Die Gefahr liegt darin, dass sich ein paar Vertreter einer Subkultur einem dieser Subkultur vermeintlich angemessenen Thema widmen –  einem Thema, das oft schon zum Klischee geronnen ist –,  was zu einer – positiv gewendet – gewissen Kohärenz beiträgt, aber auch – böse (oder ehrlich) gesagt – zu einer ziemlichen Monotonie führen kann. <span id="more-405"></span>Zudem hat man häufig den Eindruck, Künstler steuerten zweitklassige Outtakes oder unveröffentlichte Stücke bei, die wenig mit der thematischen Klammer zu tun haben.</p>
<p>Bei der in Schweden veröffentlichten Doppel-CD handelt es sich um eine sich einem bestimmten Thema widmende Zusammenstellung, ist „The Devil in Love“ doch als Soundtrack für den ursprünglich im 18. Jahrhundert erschienenen Kurzroman „Der verliebte Teufel“ von Jacques Cazotte konzipiert. Dieser Roman hat sehr unterschiedliche Interpretationen erfahren – etwas, das auch in den Linernotes hervorgehoben wird. Im Kindler heißt es: „Intention und literarisches Genre dieser Geschichte sind nicht eindeutig festzulegen.“ Das wird nicht dadurch einfacher, dass das Romanende je nach Ausgabe variiert, damit die Polyvalenz, die Deutungsmöglichkeiten noch einmal steigernd. Im Roman beschwört ein junger Adliger den Teufel, der ihn im Folgenden als Kamel, Hund, Diener und schließlich als attraktive Frau begleitet, in die er sich verliebt.</p>
<p>Die Auswahl der Musiker ist auf den ersten Blick durchaus passend, da sich eine ganze Reihe der hier Beteiligten im Laufe ihrer Karrieren in irgendeiner Form mit dem Unheimlichen, dem Irrationalen beschäftigt haben – sei es auf satirische, sei es auf ernstere Weise.</p>
<p>Das Album wird von „Biondetta“ (das ist der Name, den der Teufel in Frauengestalt trägt) von den großartigen THE SCARRING PARTY eröffnet, die ihre von Akkordeon und Tuba dominierte Musik selbst in der Music Hall-Tradition der 20er und 30er verorten.  Passenerweise folgen darauf  die vom Cabaret geprägten TIGER LILLIES mit ihrem so typischen Falsettgesang, wobei sie sich auf „I’m in Love with the Devil“ recht kontemplativ und zurückhaltend geben, der melancholisch-reflektierende  Gesang von getragenen Streichern und dezent gezupfter Gitarre untermalt wird. Das düstere „A Devil in Love“ der COFFINSHAKERS (die sicher Roy Orbison wie auch Johnny Cash einiges verdanken und deren sonstige Arbeiten – wie der Name schon vermuten lässt – sehr augenzwinkernd mit der Finsternis umgehen) ändert dann die Stilrichtung. Natürlich darf auch PAUL ROLAND nicht fehlen, der sich im Laufe seiner langen Karriere immer wieder mit Gotischem und Makabrem, Okkultem und Esoterischem beschäftigt hat: Hier ist er mit einer schönen Singer-Songwriter-Nummer namens „I Dared the Devil“ vertreten. JARBOE gibt sich in ihren Linernotes, in denen sie ihr Interesse an Kaballah, dem tibetanischen Totenbuch und Magie darlegt, (etwas zu?) ernsthaft: „Mistress of deceit“ ist ein von Akustikgitarre und Klavier und dem leicht verzerrten Gesang bestimmter Song, der am Ende durchaus hysterische und bedrohliche Züge annimmt.  SHARRON KRAUS ist mit einem unglaublich minimalistischem Song vertreten, auf dem Sprechgesang und merkwürdige wortlose Vocals dominieren und der sich von der Musik ihrer letzten Alben ziemlich entfernt und stark experimentellen Charakter hat. Dagegen klingt der Beitrag des in Brighton ansässigen PIERS BLEWETT fast schon (zu) konventionell: ruhiger, leicht melancholischer Folk. RIKKE LUNDGREEN &amp; ANE LAN spielen eine Art ritualistischen, sakralen Folk, der durch den Gesang entfernt an Fursaxa erinnert. Timothy Renners wieder aktive STONE BREATH steuern eine lange von Saradas Stimme geprägte Nummer bei, der das Cembalo, das im zweiten Teil des Songs auftritt, etwas Barockes verleiht. Nach diesen Beiträgen kann man den Track „Biond“ der aus Berlin stammenden (und etwas an Gravenhurst erinnernden) BRACE/CHOIR durchaus schon rockig nennen. Abgeschlossen wird die erste CD von den Schweden von DIFFERNET: Eine Sängerin kämpft sich durch  fragmentierte Elektroakustik.</p>
<p>Die zweite CD wird passenderweise von GAVIN FRIDAY eröffnet: Er trägt seinen Text wie ein dekadenter Dandy vor, seine gesprochenen Worte werden von verlangsamten Chorälen untermalt. Das japanische Einmannprojekt SHINKIRO bewegt sich eher im Bereich Dark Ambient, beweist aber mit „Biondetta Reveals Herself“ wie variantenreich man innerhalb dieses oft eng abgesteckten Genres arbeiten kann.  JOHN ZORNs orientalisch geprägtes „Yeqon“ ist eine tolle Klezmernummer; die seit Jahren aktiven SHINJUKU THIEF offerieren kaum zu lokalisierende Geräusche und Drones, bevor der instrumentale Pop von MOLLY NILSSON die Stimmung etwas aufhellt. Dreizehn Minuten dauert dann ART ZOYDs monumentaler von Orgeldrones und Vogelzwitschern durchzogener Track. KALKI LODGE knüpfen mit ihrem von orientalischen Flöten geprägten Dronestück daran an. Altmeister KEIJI HAINOs foussiert sich auf Gitarre und seinen fragilen Gesang; der schräge Pop von DÖDENS LAMMUNGAR dürfte ebenso wie SHAPESHIFTERs sehr elektronische rhythmische Nummer auch Intro-Lesern und anderen Hipstern gefallen. Abgeschlossen wird die zweite CD von MARTIN BLADH, der sich schon lange als den versehrten menschlichen Körper in den Vordergrund stellenden Künstler in der Tradition der Wiener Aktionisten sieht und der auf „Of Flies…“ Fliegengeräusche und gesprochenen Text einsetzt, dabei wie schon auf anderen Soloarbeiten weniger brachial als bei IRM agiert. Verglichen mit der ersten CD fällt diese hier etwas experimenteller aus.</p>
<p>Um auf den Anfang zurückzukommen: Bei ein paar der instrumentalen Stücke ist der Bezug zum Roman schwieriger festzustellen als bei denen, deren Text Anknüpfungspunkte gibt. Dass es aber trotz oder wegen der ziemlichen Heterogenität der Beiträge keinen einzigen Ausfall gibt, sollte allein schon für diese Zusammenstellung sprechen. CD-Hülle und Booklet sind dezent mit Bildern von Édouard de Beuamont illustriert, die ursprünglich eine 1845 erschienene französische Ausgabe zierten. Ob es von vornherein klar war, dass die Vielschichtigkeit der Beiträge auf gewisse Weise die vielen Deutungsmöglichkeiten des Romans widerspiegeln soll, sei dahingestellt, bei einer solch durchweg gelungenen Zusammenstellung sollte man diese von Labelseite gemachte Äußerung aber im Zweifelsfall glauben.</p>
<p>(M.G.)</p>
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