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	<title>African Paper &#187; Louise Burgers</title>
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		<title>IL GRAN DIAVOLATO  / ACCHIAPPASHRIPT: Occhi di Pernice</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Nov 2021 03:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Acchiappashpirt]]></category>
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		<description><![CDATA[Schon vor geraumer Zeit erblickte diese obskure Feier des Rebhuhnauges, einer roseartigen Weinsorte, fast unbemerkt das Licht der Welt, und zu viel Licht würde der düsterrasanten Soundkollage auch kaum gut tun, die die beiden Duos Il Gran Diavolato und Acchiappashript &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/11/06/il-gran-diavolato-acchiappashript-occhi-di-pernice/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/occhidipernico.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-27514" title="occhidipernico" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/occhidipernico-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Schon vor geraumer Zeit erblickte diese obskure Feier des Rebhuhnauges, einer roseartigen Weinsorte, fast unbemerkt das Licht der Welt, und zu viel Licht würde der düsterrasanten Soundkollage auch kaum gut tun, die die beiden Duos Il Gran Diavolato und Acchiappashript hier auf die Beine gebracht haben. Il Gran Diavolato ist ein italienisch-französisches Klangkunstduo bestehend aus Gianlorenzo Nardi und Louise Burgers, die auch als<span id="more-27511"></span> <a href="http://africanpaper.com/2020/05/23/john-poubelle-pleistocene-superieur/">John Poubelle “fragilen, unterirdischen Punk”</a> spielt. Acchiappashpirt ist das gemeinsame Projekt der in Rom lebenden Sängerin und Performerin Jonada Prifi (JA, Opa Opa) und ihrem Ehemann Stefano di Trapani (Trapcoustic, Hiroshima Rocks Around). Auf der One Track-EP &#8220;Occhi di Pernice&#8221; klingt das Quartett wie eine eingespielte Combo, deren Mitglieder nie außerhalb des gemeinsamen Flows existiert haben.</p>
<p>Angesichts der infernalischen Stimmung, welche die Kollage aus unterschiedlichen Sounds &#8211; brummend, knarrend, rasselnd, klingelnd, scheppernd, aber immer zu einem feinen Amalgam kombiniert &#8211; evoziert, mag man kaum glauben, dass es nur um einen edlen, aber süßlichen Tropfen gehen soll. Wie ein<br />
Enormes Getriebe, darf ein ebenso enormes Gefährt über Stock und Stein treibt, bewegt sich gut 30 Minuten lang in einem soliden Tempo nach vorn, meist ohne perkussive Takte, doch in puncto Unruhe und Abwechslung alles andere als Lahm.</p>
<p>Viele der Komponenten werden wohl Samples sein, aber nicht immer ist das genau zu sagen. Man meint ein Cello zu erkennen, später eine sleazige Schweineorgel, Hundehecheln und die orchestrale Melodie aus einem Film der 60er. Alles verwoben und vermengt mit Rauschen und holprigem Rattern aus Stahl und Stein. Irgendwann ist eine Sängerin zu hören – es könnten Prifi oder Burgers sein, aber auch ein Sample von einer alten Schellackplatte –, die mehr und mehr zur zentralen Figur der Musik wird, und sich gegen eine Vielzahl von Effekten zu behaupten weiß, die sie in ein welliges Tremolo versetzen, sie verzerren und aufblähen wie auf einem veritablen Trip.</p>
<p>Der konstante Fluss der Klänge täuscht eine ganze Zeit über die Detailfülle hinweg, die doomige Bretter und rauschenden Noise mit der Handschrift Teappanis enthält, und nach den furiosen Finale, nach erschöpftem Stöhnen und heftigen Schreien, bleibt nur zu sagen, dass die vier eine Fortsetzung folgen lassen sollten – irgendwo müssen die offensichtlich vielen Ideen ja hin. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Radio Buonumore</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1152511861/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>JOHN POUBELLE: Pléistocène Supérieur</title>
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		<pubDate>Sat, 23 May 2020 05:21:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Cellule de Crise]]></category>
		<category><![CDATA[Commando Vanessa]]></category>
		<category><![CDATA[Il Gran Diavolo]]></category>
		<category><![CDATA[John Poubelle]]></category>
		<category><![CDATA[Louise Burgers]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer im experimentellen Musikbereich regelmäßig bahnbrechende Innovationen erwartet, hat wahrscheinlich die letzten zehn oder mehr Jahre verschlafen und sollte sich auf ein paar enttäuschende Erfahrungen einstellen, denn dröhnende und lärmende Klangkkunst bieten heute meist soliden Standard, bei dem man wie &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/05/23/john-poubelle-pleistocene-superieur/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/04/cover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20925" title="cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/04/cover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wer im experimentellen Musikbereich regelmäßig bahnbrechende Innovationen erwartet, hat wahrscheinlich die letzten zehn oder mehr Jahre verschlafen und sollte sich auf ein paar enttäuschende Erfahrungen einstellen, denn dröhnende und lärmende Klangkkunst bieten heute meist soliden Standard, bei dem man wie bei jeder guten Folklore in etwa weiß, was einen erwartet. Wenn einem das<span id="more-20924"></span> genügt und sich trotz alledem noch keine Abstumpfungserscheinungen breit gemacht haben, dann kann man sich umso mehr über die wenigen herausragenden Überraschungen freuen.</p>
<p>Zu diesen Ausnahmeerscheinungen zählt erneut ein Tape aus dem Hause Commando Vanessa, das diesmal von einer in Paris lebenden Römerin namens John Poubelle (eigentlich Louise Burgers) stammt, die bislang in Gruppen wie Il Gran Diavolo oder Cellule de Crise aktiv war. Was Poubelle selbst als &#8220;fragilen, unterirdischen Punk&#8221; beschreibt, entpuppt sich auf ihrem Tape-Debüt als reizvolle Mixtur aus sakral anmutenden Gesängen, zitternden Sound- und Lärmwellen und dem einen oder anderen Totentanztakt, geschlagen mit seltsam launigen Gummiknüppeln. Vielleicht weckt das Vorstellungen von etwas Krudem, weil es genau so krude vermutlich bei den meisten anderen auch klingen würde.</p>
<p>Was auf dem komplett solo und im vermutlich nicht allzu üppig ausgestatteten Heimstudio entstandenen &#8220;Pléistocène Supérieur&#8221; ziemlich schnell aufällt, ist Poubelles Fähigkeit, akustische Räume zu erschaffen. Elektrifizierte, kupferne Wellen schlagen in regelmäßigen Intervallen gegen imaginäre Blechtafeln, dunkles Dröhnen lässt eine hallende Unterwelt erbeben, und irgendwann flattert ein geisterhafter Sopran durch diesen Hades, wird von Raum absorbiert und hallt als Choral wider. Stets wirkt die klangliche Materie wie in Bewegung, kreisende, eiernde, brodelnde Details überlagern sich, verschwimmen miteinander, und wenn irgendwann so Prosaisches wie Breakbeats und Flummitakte auf den Plan treten, ist auch dies ganz in die geheimnisvolle Aura des Schauplatzes getaucht.</p>
<p>Letztere geben den Rhythmus vor für den Track &#8220;À ces jours&#8221;, dessen hypnotischer Gesang an eine Volksweise erinnert und zusammen mit den wabernden Loops einen perfekten Underground-Hit abgibt. Summende Motoren und apokalyptische Stürme durchtosen die nächsten Minuten, dann wird es in &#8220;Coquelicot&#8221; trotz des wie durch eine Filzdecke gesungenen Gesangs fast klavierballadesk. In &#8220;Poison&#8221; krepieren Wahnsinnschreie, die in den noisigen Shouts von &#8220;Le sort réservé&#8221; ihre Wiedergänger finden, und im retrofuturistischen Synthieklingeln von &#8220;Soldo degli angeli&#8221; offenbart sich ein weiterer, diesmal italienischer Gassenhauer.</p>
<p>Vom Label heißt es, die Kunstfigur John Poubelle sei zur Nichtexistenz geschaffen, wofür ich gutes Gelingen wünsche, vorausgesetzt, man versteht darunter das Charisma einer gewissen Unwirklichkeit, die dieser Musik anhaftet, und von der ich hoffe, dass sie gleichsam noch lange Wirklichkeit bleibt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Commando Vanessa</strong></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/Wb0ezzCy2Gk" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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