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	<title>African Paper &#187; Lunar Lodge</title>
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		<title>DIVUS: 2</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2020 08:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Musikgeschichte ist voll mit Kollaborationen, bei denen zwei oder mehrere alte Hasen einmal zusammenkommen sind und einen nahezu perfekt aufeinander abgestimmten Stil gefunden haben, nur um danach zu neuen Ufern aufzubrechen. Umso mehr freut man sich, wenn es zu &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/03/14/divus-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/03/BM098_DIVUS_72dpi_900px.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20450" title="BM098_DIVUS_72dpi_900px" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/03/BM098_DIVUS_72dpi_900px-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Musikgeschichte ist voll mit Kollaborationen, bei denen zwei oder mehrere alte Hasen einmal zusammenkommen sind und einen nahezu perfekt aufeinander abgestimmten Stil gefunden haben, nur um danach zu neuen Ufern aufzubrechen. Umso mehr freut man sich, wenn es zu einer Fortsetzung kommt, und man eine gewisse Hoffnung wagen darf, dass vielleicht doch gerade eine feste Band am entstehen ist.<span id="more-20449"></span></p>
<p>Eine solche könnte Divus sein, dass Duo bestehend aus dem römischen DJ und Producer Luciano Lamanna und Luca T. Mai, Saxophonist der <a href="http://africanpaper.com/tag/zu/">Jazzcore-Legende Zu</a> und der donnernden <a href="http://africanpaper.com/tag/mombu/">Exotica-Combo Mombu</a>. Gemeinsam spielen sie cinematische Soundscapes, bei denen fein ziselierte Elektronik ambienter oder kühl technoider Prägung die Kulisse für die unterschiedlichsten dramatischen Ereignisse bietet, die Mai seinem Instrument zu entlocken weiß &#8211; bis sich Handlung und Kulisse zu einer unentwirrbaren Einheit vermengen.</p>
<p>Oft sind solche Fortstezungen dann &#8211; wie z.B. bei &#8220;Invisible Cities&#8221; von Aidan Baker und Gareth Davies &#8211; tatsächlich Weiterführungen des anfänglichen Konzepts, so dass man beide Longplayer im Shuffle hören könnte, ohne die einzelnen Tracks sicher einem der Alben zuordnen zu können. Auch Divus&#8217; Zweitwerk knüpft &#8211; glücklicherweise &#8211; an den <a href="http://africanpaper.com/2017/06/10/divus-st/">Erstling</a> an: Ambiente Soundwellen schaffen eine nächtliche Breitband-Stimmung, zusammen mit dem manchmal wie aufgeklebt wirkenden Saxophonan an einen Darkjazz erinnert, der nicht ganz so smooth und phlegmatisch wie üblich daherkommt. Wie beim Vorgänger fehlen aber auch hier die disharmonischen Seiten nicht: Kernig rumorende Hintergrund-Landschaften bilden die Kulisse nicht nur für das Saxophonspiel, sondern auch für hochfrequente Feedback-Loops, und auch ersteres brattelt sich imemr mal in ungeahnt alarmistische Höhen empor.</p>
<p>Spätestens aber beim Geknüppel des verzerrten Rhythm Noise einiger Passagen beschleicht einen der eindruck, dass der Widerstreit zwischen der eingängigen, fast sanften Seite des Albums und ihrem räudigen Gegenpart diesmal mehr zugunsten letzterer ausfällt. Darin freilich, mehr noch aber im völligen Fehlen von Längen erkennt man ein Potential, das locker für einen dritten Longplayer reichen würde. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://boringmachines.it">Boring Machines</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2117884739/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>DIVUS: s/t</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jun 2017 05:37:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ungleiche Duette gibt es viele, doch Lucianno Lamanna und Luca T. Mai haben sich, wie es scheint, gerade zur richtigen Zeit zusammengefunden, um ihre so unterschiedlich gediehene Kreativität in eine gemeinsame Bahn fließen zu lassen. Lammana, dessen Wurzeln im Techno &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/06/10/divus-st/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/05/DivusDivus.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13789" title="DivusDivus" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/05/DivusDivus-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ungleiche Duette gibt es viele, doch Lucianno Lamanna und Luca T. Mai haben sich, wie es scheint, gerade zur richtigen Zeit zusammengefunden, um ihre so unterschiedlich gediehene Kreativität in eine gemeinsame Bahn fließen zu lassen. Lammana, dessen Wurzeln im Techno liegen, bewegte sich in seinen jüngsten Projekten immer mehr in experimentellen Gefilden, eine Wegmarke war das Split zwischen seinem Projekt Lunar Lodge und Mai Mai Mai. Der Saxophonist Mai, aufgewachsen mit Metal, Punk und Hardcore, hat in<span id="more-13788"></span> den letzten Jahren &#8211; auch mit seiner Hauptband Zu &#8211; immer mehr Interesse an feinsinnigen Strukturen gezeigt, die mittlerweile eine zweite Säule neben seinen altbekannten Freakouts darstellen.</p>
<p>Mit Divus haben die beiden eine gemeinsame musikalische Sprache entwickelt, die auf cinematische Soundscapes setzt, und trotz eines stilvoll reduzierten Klangdesigns auch an allen Ecken und Enden Raum für kleine Ausbrüche lässt. Zu Beginn, beim ersten der vier nummerierten Tracks, könnte die Reise noch beinahe überall hinführen – Techno, Improv, Ambient, IDM, Noise, wer weiß? Zu Behaupten, die anfängliche Frickelei habe von all dem etwas, wäre vielleicht ein bisschen übertrieben, illustrierte die Offenheit des Ansatzes jedoch ganz gut. Erst mit der Zeit kommt auch etwas Groove in die Gemengelage, und die quietschenden Bläserparts tragen immer mehr Mais Handschrift, wenngleich sein gar nicht räudiges Spiel hier klassischer wirkt als bei allen mir bekannten Arbeiten des Musikers: wie der smoothe Score zu einem dunkel ausgeleuchteten Neo Noir-Streifen.</p>
<p>Irgendwann holen einen die plastischen Sounds und so etwas wie verfremdetes Froschquaken aus der Träumerei in die raue Wirklichkeit zurück, doch der zweite Track ist weitaus dynamischer, als der Anfang vermuten lässt. In seiner statischen Rhythmik und der Aufgeräumtheit des Saxophonspiels erinnerst die Musik manchmal an das Debüt von Mais anderer Band Mombu, mit dem Divus auch das stetige Aufgreifen und Transformieren einzelner Motive gemein hat, doch das synthetisch verfremdete Saxophon und kleine, kantige Metallsplitter in der Oberfläche sprechen eine ganz eigene Sprache.</p>
<p>Was die insgesamt vier Stücke gemeinsam haben, ist das heimliche Spiel mit versteckten Details in der Oberfläche der grobkörnigen Struktur, mehr noch der subtile Widerstreit zwischen Chaos und Form, wobei letzteres hier ganz klar den Sieg davon trägt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.boringmachines.it/">Boring Machines</a></strong></p>
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